Wilfried N’Sondé gewinnt beim frankophonen Literaturwettbewerb auf der Leipziger Buchmesse

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Der beliebte Literaturpreis Prix des lycéens allemands (PDLA) wurde am 28. Mai zum sechzehnten Mal im Rahmen der Leipziger Buchmesse – in diesem Jahr online – verliehen. Ernst Klett Sprachen gratuliert N’Sondé mit dem Gewinnertitel „Aigre-Doux“.

La lecture est une amitié“. Mit diesem Zitat von Marcel Proust begrüßte die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes die Bundesjury auf der Online-Preisverleihung auf der Leipziger Buchmesse. Diese bildete den Höhepunkt des einjährigen Literaturprojekts, in dem Schülerinnen und Schüler deutschlandweit intensive Begegnungen mit Originaljugendliteratur erleben durften. Themen wie Vielfalt und Toleranz haben sich bei den Jugendlichen durchgesetzt.

Für das Jahr 2021 waren drei Romane der neueren französischen Jugendliteratur nominiert:

  •  „Aigre-doux“ von Wilfried N’Sondé
  • „Direct du cœur“ von Florence Medina
  • „Même pas en rêve“ von Vivien Bessières

Der Gewinnertitel „Aigre-Doux“ vom bereits prämierten Autor Wilfried N’Sondé wurde am 28.05.2021 von der Bundesjury im Rahmen der Leipziger Buchmesse per Live-Stream zum Sieger gekürt. N’Sondé überzeugte mit seinem Roman „Aigre-Doux“, der sich thematisch gegen Diskriminierung richtet, ein Plädoyer für Vielfalt und Toleranz bereithält und dabei kraftvoll eine schöne Geschichte erzählt, die junge Menschen dazu ermutigt, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich von Vorurteilen zu befreien.

Anreiz zum Mitmachen und sich mit französischer Originalliteratur zu befassen

Das Literaturprojekt ist eine Initiative des Institut français Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Ernst Klett Sprachen Verlag. Während des gesamten Wettbewerbs befassen sich Schülerinnen und Schüler mit den drei nominierten Titeln im Rahmen des Französischunterrichts und debattieren an ihren Schulen über die Auswahl eines Favoriten. Anschließend wird weiter im Rahmen einer Landesjury und schließlich in einer Bundesjury über den Lieblingsroman debattiert. Durch das neu ausgerichtete Format ergibt sich immer ein Off-und-On-Jahr, der Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern abwechslungsreiche, intensive, aber auch weniger intensive Schaffensphasen ermöglicht. Vor allem werden so auch Schülerinnen und Schüler – unabhängig von einer Teilnahme am Literaturpreis – eingeladen, sich im Nachgang mit dem Gewinnerroman auseinanderzusetzen. Lehrkräfte behalten dadurch mehr Gestaltungsspielraum im Unterricht. Besonders interessant für Schulklassen sind die Begegnungen mit den Autorinnen und Autoren. Schulklassen können durch ihre kreativen Beiträge einen Autorenbesuch direkt an ihrer Schule gewinnen. Auch der diesjährige Preisträger des PDLA N’Sondé begibt sich nach seiner Siegerehrung mit dem Gewinnerroman während des Schuljahrs 21/22 auf eine deutschlandweite Tournee. Die offizielle Auszeichnung mit dem Titel Prix des lycéens allemands erfolgt im nächsten Jahr auf der Leipziger Buchmesse. Dabei erhält der Autor ein Preisgeld von 5.000 Euro, das vom Ernst Klett Sprachen Verlag gestiftet wird. Seit dem Jahr 2004 engagiert sich der Verlag in Form von organisatorischer und finanzieller Unterstützung. Zudem werden die mit dem PDLA ausgezeichneten Jugendbücher vom Verlag ins Literaturprogramm aufgenommen.

„Wir sind sehr glücklich, den Gewinnertitel „Aigre-doux“ ab Rentrée 2021 bei uns im Programm anbieten zu können, und freuen uns auf eine neue, spannenden Phase, die nach der Siegerehrung anbricht“, betont Anne-Sophie Guirlet-Klotz, Redaktionsleiterin bei Ernst Klett Sprachen, zuständig für den Bereich Lesen/Schule und seit vielen Jahren verantwortlich für die Beteiligung des Verlags am PDLA. Einen Überblick über die neue Ausrichtung des PDLA und die Teilnahme-Modalitäten finden Interessierte hier. Das Dossier für Lehrkräfte sowie ein Archiv mit Meldungen und Fakten der vergangenen Jahre befinden sich auf der Website des Ernst Klett Sprachen Verlags unter www.klett-sprachen.de/pdl.

Dies ist eine Pressemitteilung der Ernst Klett Sprachen GmbH.

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