Minimierung von Lernlücken durch formative Leistungsbeurteilungen – ISF Internationale Schule Frankfurt Rhein-Main

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FRANKFURT/MAIN. In vielen Schulen wurden die Leistungskontrollen im letzten Jahr weitgehend auf Eis gelegt, da man sich zunächst in den unbekannten Gewässern des Fernunterrichts zurechtfinden musste. Nun kämpft man bereits mit den Konsequenzen: Schüler*innen weisen vermehrt Corona-bedingte Lernlücken auf. Corina Rader, die Schulleiterin an der ISF Internationale Schule Frankfurt Rhein-Main gibt Tipps, wie man den krisenbedingten Lernlücken bis Ende des Schuljahres und über den Sommer hinweg entgegenwirken kann:

„Regelmäßige formative Leistungsbeurteilungen sind entscheidend, um herauszufinden, welche Schüler*innen Lernschwierigkeiten haben und wie sie unterstützt werden können, sowie welche Schulkinder überdurchschnittlich gut sind und anspruchsvolleres Material benötigen. Die Verwendung regelmäßiger formativer Leistungsbeurteilungen sollte eine Standardpraxis sein, um sowohl Lehrkräften als auch Schülern*innen die Möglichkeit zu geben, Lernlücken zeitnah identifizieren und entgegenwirken zu können und das Risiko zu verringern, dass ein Kind eine Klasse wiederholen muss.

Corina Rader, die Schulleiterin an der ISF Internationale Schule Frankfurt Rhein-Main. Foto: ISF

Diese Leistungskontrollen können verschiedene Formen annehmen, von strukturierten schriftlichen oder Online-Assessments bis hin zu informelleren Methoden wie Quiz und „Exit Polls“, sprich Lernabfragen von Lektionen am Ende der Unterrichtsstunde. Mit digitalisiertem Lernmaterial ist das Erstellen und Korrigieren dieser Prüfungen einfacher und zeitsparender. Die Quiz und Exit Polls haben sich als besonders hilfreich während des Online-Lernens erwiesen, nicht nur um sicherzustellen, dass die Schüler*innen die Konzepte verstanden haben, sondern auch um sie engagiert zu halten und die Anwesenheit während der gesamten Unterrichtseinheit zu verfolgen. Anhand der Informationen, die wir aus den regelmäßigen formativen Leistungsbeurteilungen gewinnen, können wir jedem einzelnen Schulkind ein Vorbereitungsblatt zur Verfügung stellen, das zeigt, welche Lernlücken vorhanden sind, was als nächstes getan werden muss oder welche weiteren Inhalte es rund um das Thema – zur Wissenserweiterung –  noch gibt.

Um Lernlücken zu schließen, bieten wir zum einen Lerngruppen in Form von „Peer-Tutoring“ an, bei dem ältere Schüler*innen den jüngeren Schulkindern freiwillig Nachhilfe geben können, und zum anderen „Study Buddies“, also Lernpartner, die von Lehrkräften begleitet werden. Schüler*innen der ISF als auch von extern können zudem unsere akademische Sommerschule besuchen, wenn sie einen zusätzlichen Schub brauchen. Wenn die Kinder in dieser Woche in die Schule zurückkehren, kennen wir bereits deren Leistungsniveau und wissen genau, wie wir sie unterstützen können, mit dem Ziel, eventuelle Lernlücken vor Beginn des nächsten Schuljahres zu schließen. Regelmäßige Leistungskontrollen haben auch den zusätzlichen Bonus, dass sie die Angst und den Stress vor Prüfungen nehmen und so bessere Leistungen in den Abschlussprüfungen ermöglichen. An der ISF liegen die Vorteile regelmäßiger formativer Leistungsbeurteilungen auf der Hand und moderne Technologie erleichtern deren Umsetzung. Die Leistungskontrollen haben uns besonders während des Fernunterrichts geholfen, wir werden auch in Zukunft daran festhalten.“

Sollten Sie Interesse an einem Interview mit Corina Rader haben, um mehr über ihre Tipps zur regelmäßigen Durchführung von Leistungsbeurteilungen im digitalen Zeitalter zu erfahren, wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des ISF unter ISF@finnpartners.com oder direkt an Laura Lane, der Pressesprecherin der ISF via llane@isf-sabis.net

Dies ist eine Pressemitteilung der ISF Internationale Schule Frankfurt Rhein-Main.

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1 KOMMENTAR

  1. Das ist doch die ultimative Lösung aller Probleme: Die älteren Schüler geben „freiwillig“ und natürlich kostenlos den jüngeren Nachhilfeunterricht, obwohl es sonst immer heißt, die älteren Schüler seien ja sooo überlastet wegen Leistungsdrucks. Und mehr Leistungskontrollen insgesamt sind ja wohl auch genau das, was wir brauchen. Nur zu! Die GEW wird zum Gegenschlag ausholen.

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