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Laschet will Quarantäne in Schulen aufweichen und Inzidenz als Corona-Maß “ergänzen”

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DÜSSELDORF. Nordrhein-Westfalens Regierungschef Armin Laschet (CDU) erwartet von der Ministerpräsidentenkonferenz Beschlüsse zur Ergänzung der Sieben-Tage-Inzidenz als Maßstab für Maßnahmen gegen Corona. «Mit zunehmender Impfquote müssen wir ein breiteres Spektrum berücksichtigen», sagte Laschet am Dienstag im Düsseldorfer Landtag. Auf der Grundlage verschiedener Indikatoren wie der Krankenhausbelegung und dem Impffortschritt gelte es, einen klaren Mechanismus für Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Die geltenden Quarantäne-Regeln für den Schulbetrieb hält er für zu streng.

«Wir bereiten uns sehr genau für die Zeit nach den Sommerferien vor, so dass dann ein sicherer Schulstart beginnen kann», hatte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) schon vor Wochen erkärt. Foto: Land NRW / Phil Dera

Dazu werde bei der Konferenz der Regierungschefs über einen Vorschlag beraten. «Ein erster Durchbruch wird am heutigen Tag gelingen», sagte der CDU-Vorsitzende und Unions-Kanzlerkandidat. Krankenhausbelegung, Impfquote und Inzidenz reichten allein aber nicht aus. «Das muss weiterentwickelt werden», sagte Laschet. Die Ministerpräsidenten schalten sich am Dienstag zu einer Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammen.

„Wir wollen, dass der Unterricht der Kinder nach den Ferien in Präsenz stattfindet“

An den Schulen sollen nach Laschets Worten (CDU) möglichst nicht mehr ganze Klassen in Quarantäne geschickt werden, wenn sich ein einzelnes Kind oder ein einzelner Jugendlicher mit Corona infiziert hat. Die Gesundheitsminister berieten derzeit darüber, welche Quarantänemaßnahmen notwendig seien, sagte Laschet am Dienstag im Düsseldorfer Landtag.

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„Wir wollen, dass der Unterricht der Kinder nach den Ferien in Präsenz stattfindet“, betonte der Regierungschef. Zum Schulstart in Nordrhein-Westfalen in der kommenden Woche werde es ähnlich wie im vergangenen Jahr wieder eine Maskenpflicht im Unterricht in allen Klassen geben. Wo nötig, würden Luftfiltergeräte eingesetzt. Das Land habe dafür viel Geld bereitgestellt, das viele Kommunen genutzt hätten. Gefördert werden mobile Luftfilter aber nur in Schulräumen, die sich nicht ausreichend belüften lassen. News4teachers / mit Material der dpa

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