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Studie: Maske beeinträchtigt die Leistungs- und Aufnahmefähigkeit der Schüler nicht

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Das Tragen einer Maske im Unterricht beeinträchtigt einer Studie der Universitätskinderklinik Bochum zufolge wohl nicht die Leistungsfähigkeit der Schüler. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung mit 133 Kindern an einer Gesamtschule in Gelsenkirchen, wie die Universitätskinderklinik am Dienstag mitteilte. «Das Tragen der Maske wirkt sich nicht negativ auf die Leistungs- und Aufnahmefähigkeit der Schüler aus.»

Die Maskenpflicht im Unterricht sorgt immer wieder für Diskussionen. Foto: Shutterstock

Teilgenommen hatten 133 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 14 Jahren aus insgesamt 13 Klassen der Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 in Räumen mit guten Ventilationssystemen und Luftfiltern.

Neben der Zahl einbezogener Schüler war auch der Untersuchungszeitraum vergleichsweise gering: In den ersten beiden Unterrichtsstunden trugen alle beteiligten Kinder einen Mund-Nasen-Schutz – eine FFP-Maske oder eine medizinische Maske. Danach wurden die Gruppen nach Angaben der Hochschule geteilt und zwei weitere Stunden in getrennten Räumen unterrichtet. 65 Kinder trugen eine Maske, 68 Kinder lernten ohne Mund-Nasen-Bedeckung. Es folgte ein computerbasierter Leistungstest in Kleingruppen auf Basis einer standardisierten Messmethode, die das ALA-Institut für Arbeiten Lernen Altern (Bochum) entwickelt hatte.

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„Seit Beginn der Pandemie zeigen sich viele Eltern besorgt über das Tragen der Maske in der Schule“

Ergebnis: In keiner der drei Jahrgangsstufen gab es – bezogen auf das Maske-Tragen – signifikante Abweichungen in den Testergebnissen. Und: «Unbeeinträchtigt von der Maske zeigten sich insbesondere Schülerinnen und Schüler, die viel Sport treiben.» Das Ergebnis könne Eltern aufatmen lassen: «Gut zu wissen, dass die schulische Leistung durch die Maske nicht geschmälert wird. Das ist beruhigend», betonte Thomas Lücke, Direktor der Universitätskinderklinik, laut Mitteilung.

Ein Sprecher der Universitätskinderklinik sagte auf Anfrage, man gehe auch bei 133 Teilnehmern an lediglich einer Schule von einer hohen und generellen Aussagekraft der Untersuchung aus. Die statistische Verwertbarkeit und Aussagekraft sei wissenschaftlich belegt. Die Studie war kurz zuvor in der Fachzeitschrift «Children» publiziert worden. Seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren gehört das Tragen von Masken auch an Schulen zum Alltag.

„Seit Beginn der Pandemie zeigen sich viele Eltern besorgt über das Tragen der Maske in der Schule“, berichtet Schulleiterin Maike Selter-Beer. „Die Durchführung einer fundierten Studie war eine hilfreiche Chance, dieser Besorgnis wissenschaftliche Ergebnisse entgegenzusetzen. Über das Resultat freuen wir uns sehr, zeigt es doch, dass die Ängste unbegründet sind.“ News4teachers / mit Material der dpa

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