ERFURT.An den Schulen ziehen nach Beobachtungen der Landeselternvertretung Thüringen die Preise für das Schulessen an. Die Elternvertretung verlangt angesichts der hohen Inflation und der ohnehin zu verzeichnenden höheren Belastungen für Familien, die Essenspreise auf dem Stand vom September einzufrieren.
Beschwerden von Eltern über Preissteigerungen kämen vor allem aus Gera, Jena und dem Kreis Saalfeld-Rudolstadt, sagte die Sprecherin der Vertretung, Claudia Koch, am Montag auf Anfrage. «Das ist aber ein flächendeckendes Phänomen.» Essensanbieter versuchten die Kostensteigerungen, von denen sie betroffen seien, auf die Eltern umzulegen.
«Das kulminiert zurzeit alles in den Familien», sagte Koch. Die Vertretung forderte das Land auf einzuspringen und die Essensanbieter zu unterstützen. Für das Schulessen sind in Thüringen die Schulträger zuständig, zumeist also die Kommunen. Die von den Eltern zu zahlenden Preise schwanken laut Elternvertretung je nach Anbieter und Region. Einige Kommunen zahlten einen Zuschuss je Mahlzeit, andere nicht. An den Schulen in Thüringen beginnt nach den Herbstferien und dem Reformationstag am Dienstag wieder der Unterricht. News4teachers / mit Material der dpa
Wird Schulessen zum Luxus? Bildungsminister warnt vor „Abbestellspirale“
