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Thermostate defekt: Heizung in Kölner Gymnasium läuft – trotz Hitzewelle

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KÖLN. Das Hitzefrei haben sich die Schüler eines Kölner Gymnasiums wirklich verdient: Zusätzlich zur Rekordhitze von draußen wird ihnen auch von innen eingeheizt.

Gegrillt. (Symbolfoto) Foto: Shutterstock

In der sommerlichen Hitzewelle – aktuelle Temperatur: 38 Grad – wird an einem Kölner Gymnasium noch zusätzlich eingeheizt: In mehreren Räumen lässt sich die Heizung nicht abschalten und läuft auch jetzt auf vollen Touren. Insgesamt 64 Thermostate und Heizkörperventile in rund 30 Klassenräumen seien defekt und müssten ausgetauscht werden, teilte die Stadt Köln auf Anfrage mit. Zuvor hatte die «Kölnische Rundschau» berichtet.

Von der Stadt heißt es, der Defekt sei festgestellt worden, nachdem bei der städtischen Gebäudewirtschaft vor zwei Wochen eine Störmeldung über zu hohe Temperaturen in Klassenräumen eingegangen sei. Der Austausch der Teile sei inzwischen beauftragt und solle kurzfristig erfolgen.

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Nach Angaben der Stadt handelt es sich bei den Heizkörpern in den Klassenräumen um sogenannte Behördenmodelle, die über eine definierte Voreinstellung verfügen und nicht manuell bedient werden können. Dies sei Standard, damit die Schülerinnen und Schüler nicht selbstständig Einstellungen an den Heizungen vornehmen könnten.

«Es ist natürlich absurd, dass wir hitzefrei geben und selbst mitheizen», sagte Siegfried Feldmar, Schulleiter des Hölderlin-Gymnasiums, der «Kölnischen Rundschau». «Wir können es uns gar nicht erlauben, auf die Räume zu verzichten.» Er hoffe, dass die Verwaltung das Problem in den Griff bekomme. News4teachers / mit Material der dpa

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