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“Antisemitismus entgegenstellen”: Kultusminister vereinbart Schulpartnerschaften mit Israel

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WIESBADEN. Jungen Menschen wird historisches Verständnis und Weltoffenheit vermittelt. Das Bundesland Hessen baut die Schulpartnerschaften mit Israel aus.

“Wachsendem Antisemitismus entgegenstellen”. Foto: Shutterstock

Hessens Bildungsminister Armin Schwarz (CDU) hat bei seiner Israelreise in dieser Woche Vereinbarungen für zwei neue Schulpartnerschaften getroffen, fünf weitere sind geplant. «Wir haben die Verantwortung, uns mit aller Kraft dem wachsendem Antisemitismus und Extremismus entgegenzustellen und der jungen Generation ein historisches Verständnis und zugleich Weltoffenheit zu vermitteln», sagte der Minister. «Wir wollen Menschen beistehen gegen Terror und Judenhass – ohne Zögern, nicht nur in Worten, sondern in Taten.»

Vereinbart worden seien Partnerschaften der staatlichen Ironi-Alef-Schule in Tel Aviv mit dem Gymnasium Philippinum in Weilburg und der einzigen arabisch-jüdischen Oberschule Max-Rayne-Schule in Jerusalem mit der integrierten Gesamtschule Heinrich-von-Bretano-Schule in Hochheim. Bislang bestehen 18 solcher Partnerschaften zwischen Hessen und Israel.

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Der Minister habe sich zudem mit Beteiligten eines Jugendprojektes, das traumatisierten Kindern, insbesondere Überlebenden des Terrorangriffs vom 7. Oktober 2023, durch Surfsport, Bildungs- und Therapieprogramme hilft. In der Halle der Erinnerung der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem legte er im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus einen Kranz nieder. Zwischen Hessen und der Gedenkstätte bestehe eine Kooperation zur Fortbildung von Lehrkräften. News4teachers / mit Material der dpa

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