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Inklusive Universitätsschule Köln: Selbstgesteuertes Lernen in der Schule der Zukunft

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KÖLN. Die Heliosschulen – Inklusive Universitätsschule Köln (IUS) – gelten als eines der ambitioniertesten Schulentwicklungsprojekte in Deutschland. Grund- und Gesamtschule bilden gemeinsam dieses besondere Konstrukt aus kommunaler Schule und universitärer Anbindung. Im zweiten Teil des Interviews sprechen Andreas Niessen, Schulleiter der Helios-Sekundarstufe, sowie Prof. Matthias Martens von der Universität zu Köln, wissenschaftlicher Leiter der IUS, über die wissenschaftliche Begleitung dieses Projekts. Es geht um die Rolle von Daten im Schulalltag, um Lernberatung als Instrument der Professionalisierung – und um die Frage, wie Selbstorganisation systematisch gefördert werden kann, ohne Schülerinnen und Schüler zu überfordern.

Hier geht es zurück zu Teil eins des Interviews. 

Baustelle mit Perspektive: Die Heliusschulen bekommen 2027 ein neues Schulgebäude. Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), CC BY-SA 4.0,

News4teachers: Wie begleitet die Uni Köln diesen Prozess wissenschaftlich?

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Matthias Martens: Die Begleitung ist vielschichtig. Zum einen basiert die pädagogische Entwicklung auf wissenschaftlichen Konzepten, etwa auf der inklusiven Didaktik von Kersten Reich, die den konstruktivistischen Charakter von Lernen betont. Darüber hinaus koordinieren wir Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus der gesamten Universität, die an der IUS angesiedelt sind. Im Team der wissenschaftlichen Leitung verknüpfen wir die aus den beiden Schulen kommunizierten Schulentwicklungsbedarfe mit Forschungsvorhaben und begleiten zentrale Schulentwicklungsprozesse.

So erheben wir in einem aktuellen Projekt zur Lernprozessbegleitung Daten aus der Praxis, analysieren Lernberatungsgespräche oder die Arbeit im Lernbüro und melden die Ergebnisse in die Schule zurück. Es geht dabei weniger um klassische Wirkungsforschung als um eine forschungsbasierte und reflexive Begleitung laufender Entwicklungsprozesse.

News4teachers: Das heißt, Sie erheben durchaus Daten darüber, was bei den Schülerinnen und Schülern ankommt?

Matthias Martens: Ja, genau. Wir erfassen das, was sich aktuell in der Praxis von Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und anderen pädagogischen Mitarbeitenden zeigt. Diese Daten werden in zweifacher Weise genutzt: Zum einen dienen sie der Rückmeldung an die Schule und fließen in den Schulentwicklungsprozess ein. Zum anderen werden sie auch für unsere eigenen Forschungsarbeiten verwendet und veröffentlicht.

“Beratungskompetenzen und Lernprozessbegleitung sind in der Lehrerbildung stark unterentwickelt”

News4teachers: Welche Rolle spielen diese Daten denn konkret im schulischen Alltag?

Andreas Niessen: Ich mache das an einem konkreten Beispiel fest. Wir haben vor einigen Jahren ein zusätzliches Format eingeführt, das wir Lernberatung nennen. Jede Vollzeitlehrkraft hat dafür zwei Stunden im Deputat vorgesehen. Das ist eine Eins-zu-eins-Situation, die ressourcenorientiert angelegt ist und sich nicht auf einzelne Fächer bezieht, sondern auf das Lernverhalten, die Lernpotenziale sowie auf Fragen der Selbstorganisation und Selbstregulation der Schülerinnen und Schüler.

Idealerweise kommt jede Schülerin und jeder Schüler alle vier bis sechs Wochen in eine solche Lernberatung. Der Zugang kann unterschiedlich sein: Entweder laden die Lehrkräfte die Kinder oder Jugendlichen ein, oder die Schülerinnen und Schüler melden selbst Bedarf an. In diesen Gesprächen geht es um Zielvereinbarungen, um Stärkenorientierung, aber auch um die Frage, was im sozialen Umfeld gerade eine Rolle spielt.

Dieses Format ist bislang noch wenig professionalisiert. Beratungskompetenzen und Lernprozessbegleitung sind in der Lehrerbildung stark unterentwickelt. Lehrkräfte lernen in der Ausbildung vor allem, wie man eine Unterrichtsstunde plant und durchführt, aber Gesprächsführung und Beratung spielen eine eher untergeordnete Rolle. Deshalb muss man dieses Format auch kritisch betrachten.

Hier setzt die wissenschaftliche Begleitung an. Wissenschaftlerinnen aus dem Team von Matthias Martens begleiten diese Lernberatungen, erheben Daten, nehmen an Gesprächen teil, beobachten, führen Interviews mit den Beteiligten und nehmen Beratungsgespräche auf. Die Erkenntnisse aus dieser Datenerhebung werden anschließend ausgewertet.

Diese Ergebnisse fließen wiederum in unsere Schulentwicklung und in die interne Professionalisierung der Lehrkräfte ein. Der nächste Schritt ist also nicht einfach nur festzustellen, dass wir Lernberatung eingeführt haben, sondern genau hinzuschauen, wie unterschiedlich diese Gespräche geführt werden, was bereits gut gelingt und wo noch Entwicklungsbedarf besteht.

Die Daten helfen uns ganz konkret dabei, unsere Praxis weiterzuentwickeln und die Kompetenzen der Lehrkräfte gezielt auszubauen. Sie sind kein Kontrollinstrument, sondern ein Werkzeug, um professionelles Handeln bewusster zu machen und weiterzuentwickeln.

News4teachers: Ein neues Schulgebäude, das 2027 fertig werden soll, soll den pädagogischen Ansatz unterstützen. Was wird sich dadurch ändern?

Andreas Niessen: Das neue Schulgebäude wird uns noch stärker dazu herausfordern, Schülerinnen und Schüler in Richtung selbstorganisiertes und selbstreguliertes Lernen zu begleiten. Selbstorganisiert heißt für mich zunächst einmal: Ich weiß, was ich wann, wo und mit wem lerne. Selbstreguliert heißt darüber hinaus, dass ich auch verstehe, warum ich das tue und mit welchen Werkzeugen und Zugängen ich mir bestimmte Kompetenzen aneigne.

Wir hatten gerade eine Qualitätsanalyse im Haus, und dort wurde sehr deutlich festgestellt, dass unsere Schülerinnen und Schüler fast immer wissen, was sie gerade lernen sollen, welche Aufgaben anstehen und welche Instrumente ihnen dafür zur Verfügung stehen – unabhängig davon, wo sie sich im Gebäude befinden. Weniger ausgeprägt ist allerdings diese nächste Reflexionsstufe: das Verständnis dafür, warum sie etwas lernen und wie sie ihren Lernprozess inhaltlich oder kompetenzbezogen selbst steuern können.

Genau an dieser Stelle setzt auch das neue Gebäude an. Es wird keine oder fast keine klassischen Klassenräume mehr geben, sondern offene Lernflächen, Instruktionsbereiche, Rückzugsräume für Einzelarbeit sowie Flächen für Gruppenarbeit und offene Lernsettings. Das stellt hohe Anforderungen an die Selbstorganisation der Schülerinnen und Schüler.

Gleichzeitig bedeutet das für uns, dass wir Lerngelegenheiten noch stärker individualisieren müssen. Wir können nicht mehr sagen: Eine Lehrperson, eine Lerngruppe, ein Raum, 45 Minuten Unterricht. Stattdessen müssen wir die gesamte Schule so organisieren, dass Schülerinnen und Schüler mit ihrem jeweiligen Stand an Selbstorganisationsfähigkeit an die passenden Lernorte und Lerngelegenheiten kommen.

Das ist komplex und herausfordernd – zumal das alles weiterhin innerhalb eines traditionellen schulrechtlichen Rahmens passiert, mit Stundentafeln, Leistungsüberprüfungen und rechtlichen Vorgaben. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Schülerinnen und Schüler bereits jetzt systematisch auf diese Offenheit vorbereiten.

“In vielen individualisierten Settings fehlt ein Curriculum, in dem Selbstorganisation und Selbststeuerung systematisch gelernt werden”

News4teachers: Kann dieses offene Raumkonzept Schülerinnen und Schüler auch überfordern? Das ist ja ein häufiger Einwand.

Matthias Martens: Individualisierung wird dann problematisch, wenn Kompetenzen vorausgesetzt werden, ohne dass die Schule den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit gegeben hat, diese Kompetenzen auch zu erwerben – das befördert soziale Ungleichheit. In vielen individualisierten Settings fehlt ein solches Curriculum, in dem Selbstorganisation und Selbststeuerung systematisch gelernt werden.

An der inklusiven Universitätsschule ist genau das ein zentraler Bestandteil der pädagogischen Arbeit, sowohl in der Grundschule als auch in der Sekundarstufe. Trotzdem wird der Einzug in das neue Gebäude eine Herausforderung sein – für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Erwachsenen in der Schule. Deshalb ist es wichtig, diesen Prozess sehr aufmerksam zu begleiten: zu beobachten, wie sich Lern- und Arbeitszusammenhänge entwickeln, wo sich Überforderungen zeigt und wo gegebenenfalls nachgesteuert werden muss.

Das neue Gebäude ist auch deshalb außergewöhnlich, weil es einen eigenen Bereich für die Universität vorsieht. Es wird auf etwa 500 Quadratmeter Fläche Universitätsräume geben: Forschungsräume, Aufenthaltsräume für Praxissemesterstudierende und Besprechungsräume. Damit wird der Kontakt zur Universität im Schulgebäude selbst realisiert, mit sehr kurzen Wegen zwischen wissenschaftlicher Begleitung und schulischer Praxis.

Ein Gebäude allein garantiert natürlich noch keine gelingende Praxis. Entscheidend ist, dass zum einen die Erwachsenen, die im Gebäude arbeiten , eine Verantwortung dafür wahrnehmen, dass unter diesen Bedingungen Lern- und Entwicklungsprozesse für alle gut funktionieren und niemand verloren geht. Zum anderen werden auch die Kinder und Jugendlichen in den offenen Lernlandschaften und im alltäglichen Zusammenleben von Jahrgang 1 bis 13 neue Formen der Verantwortung für sich selbst und füreinander lernen. Das wollen wir vonseiten der Universität gut begleiten.

Andreas Niessen: Deshalb arbeiten wir mit dem sogenannten Segelkonzept des selbstgesteuerten Lernens. Es beschreibt unterschiedliche Lernumgebungen – vom „Hafen“ über die “Küste” und das “Meer” bis hin zum “Weltensegler“ –, die jeweils mit unterschiedlichen Rechten und Pflichten verbunden sind. Die Idee dahinter ist, den Kindern zu vermitteln, ihre eigene Fähigkeit zur Selbstorganisation und Selbststeuerung zu reflektieren. Diese Einschätzung wird regelmäßig gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern in den Lernberatungen vorgenommen.

Wer sich im „Hafen“ befindet, hat einen festen Arbeitsplatz und einen unmittelbaren Zugang zu seiner Lernbegleitung, gleichzeitig aber auch eingeschränkte Rechte, etwa beim Einsatz digitaler Endgeräte oder bei der Wahl des Lernortes. Mit zunehmender Selbstorganisationsfähigkeit erweitern sich diese Spielräume: In weiteren Segelumgebungen können Schülerinnen und Schüler selbstständiger arbeiten, sich Lernpartnerinnen und -partner auswählen oder auch außerhalb der unmittelbaren Stammumgebung lernen. In weitergehenden Phasen könnte es perspektivisch sogar möglich sein, bestimmte Lernphasen außerhalb der Schule umzusetzen.

Wichtig ist dabei, dass nicht die fachliche Leistungsfähigkeit darüber entscheidet, in welcher Lernumgebung sich ein Kind bewegt. Es kann sehr leistungsstarke Schülerinnen und Schüler geben, die dennoch viel Struktur benötigen, während andere mit geringeren fachlichen Leistungen sehr zuverlässig und selbstorganisiert arbeiten. Entscheidend ist allein der Grad der Selbststeuerung und Reflexionsfähigkeit. Ziel ist es ausdrücklich nicht, dass am Ende alle Kinder in derselben Umgebung lernen, sondern einen flexiblen Mittelweg zwischen individueller Förderung und gemeinsamem Lernen zu gestalten.

“Viele Menschen begegnen dem Lehrerberuf mit einem eher negativen Bild: wenig kreativ, wenig teamorientiert, wenig Entwicklung”

News4teachers: Die Heliosschulen sind Praxisschulen in der Lehrkräftebildung der Universität zu Köln – wirken also über die eigentliche pädagogische Arbeit hinaus.

Andreas Niessen: Viele Menschen begegnen dem Lehrerberuf mit einem eher negativen Bild: wenig kreativ, wenig teamorientiert, wenig Entwicklung, 30 Jahre lang im Grunde dasselbe zu tun. Dieses Bild steht in starkem Gegensatz zu vielen anderen Berufsbildern, die sich im 21. Jahrhundert deutlich dynamischer entwickeln – also genau in der Welt, für die Schule eigentlich vorbereiten soll.

Wenn es uns gelingt, ein anderes Ideal von Lehrkräftetätigkeit sichtbar zu machen – eines, das von Teamarbeit, Entwicklung, Gestaltung und Verantwortung geprägt ist –, dann kann das auch im Kontext des Lehrkräftemangels relevant werden. Nicht nur, um neue Menschen für den Beruf zu gewinnen, sondern auch, um diejenigen im System zu halten, die aus Frustration darüber nachdenken, Schule zu verlassen. Insofern ist das für mich ein zentraler Punkt, der über die einzelne Schule hinausweist.

News4teachers: Ein sehr hoher Anspruch …

Matthias Martens: Ja, das stimmt, aber unserer Auffassung nach ein notwendiger. Ein wichtiger Marker dafür, dass wir da auf einem guten Weg sind, sind für mich die Rückmeldungen der Praxissemesterstudierenden. Wir haben aktuell fast 40 Studierende pro Semester an der Schule, was eine außergewöhnlich hohe Zahl ist. Diese Studierenden berichten uns in den Evaluationen sehr häufig, wie anders und wie wertvoll sie die Praxis an der Inklusiven Universitätsschule im Vergleich zu früheren Praktika oder zur eigenen Schulzeit erleben. Das fordert sie oft stark heraus und irritiert sie teilweise, etwa durch die interprofessionelle Zusammenarbeit, durch die Rolle der Lernbegleitung oder durch die Selbstverständlichkeit von Schulentwicklung im Alltag.

Gleichzeitig wird dieses Praxissemester von den allermeisten als sehr positive und prägende Lerngelegenheit wahrgenommen. Das zeigt aus meiner Sicht, dass Schulentwicklung hier nicht nur ein Anspruch ist, sondern bereits konkret erfahrbar wird. News4teachers / Andrej Priboschek führte das Interview. 

Hier geht es zurück zu Teil eins des Interviews. 

Die Heliosschulen - Inklusive Universitätsschule Köln (IUS)

Die Heliosschulen – Inklusive Universitätsschule Köln (IUS) bestehen aus einer Grundschule und einer Gesamtschule und sind die erste bundesdeutsche Praxisschule in der Lehrkräftebildung. Entstanden ist das Projekt aus dem Wunsch von Studierenden nach einer Praxisschule, wie sie international – z.B. in Finnland – als Erfolgsmodell etabliert ist. Ziel ist es, Theorie und Praxis systematisch miteinander zu verbinden: Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur inklusiven Lerngestaltung fließen unmittelbar in die schulische Arbeit ein.

Die Ursprünge der Inklusiven Universitätsschule Köln reichen bis in die Nullerjahre zurück. Studierende der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln wollten der Frage nachgehen, wie Inklusion an allgemeinbildenden Schulen konkret umgesetzt werden kann – auch vor dem Hintergrund des Beitritts Deutschlands zur UN-Behindertenrechtskonvention. Aus dieser Initiative entwickelte sich, mit Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wie Prof. Kersten Reich sowie der Stadt Köln, die Gründung einer zweizügigen Grundschule im Jahr 2015 und einer vierzügigen Gesamtschule im Jahr 2018. 2022 wurde zwischen der Stadt Köln, der Bezirksregierung Köln und der Universität zu Köln eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die die Arbeit der IUS in den Feldern Lehrkräftebildung, Schulentwicklung, Forschung und Innovationstransfer auf Dauer festschreibt.

Rechtlich handelt es sich um zwei eigenständige Schulen, die jedoch über ein gemeinsames pädagogisches Konzept, die Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln und dem Jugendhilfeträger Perspektive Bildung e.V. sowie über eine gemeinsame Leitungs- und Organisationsstruktur eng miteinander verbunden sind. Perspektivisch ziehen beide Schulen gemeinsam in ein neues Gebäude.

Hier geht es zu allen Beiträgen des News4teachers-Themenmonats “Schule der Zukunft”. 

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5 Kommentare
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Achin
52 Minuten zuvor

Auch der zweite Teil des Gesprächs ist höchst erstaunlich.

Leider bleibt noch offen, wann Herr Schulleiter Niessen und Herr Prof. Martens ihren Ansatz landesweit umsetzen werden. Das wird doch ihr Anspruch als Verantwortliche einer Inklusiven Universitätsschule sein.

Welche Mittel werden für die landesweite von der Landesregierung im nächsten Haushalt hinterlegt werden. Wann können die neuen Planstellen dafür besetzt werden?

Da können die Schulleitungen und die Kollegien positiv in die Zukunft schauen!

Oder etwa nicht?

Realist
39 Minuten zuvor
Antwortet  Achin

EIn “Leuchtturmprojekt” ist immer noch billiger als alle Schulen landesweit auf einen vernünftigen Stand zu bringen, und sei es nur, dass es nicht überall hineinregnet und die Klos keine Jauchegruben sind.

Es wird auch kein Kultusminister beklatscht, wenn er sich hinstellt und sagt, er habe alle Schulklos saniert und alle Schuldächer abgedichtet…

Canishine
27 Minuten zuvor
Antwortet  Realist

Ich bin bei Ihrem letzten Satz nicht so sicher, ob das noch so stimmt. Manche würden in ihrer Verzweiflung einem/einer KM vielleicht sogar die Füße küssen für dauerhaft saubere Klos.

GraueMaus
8 Minuten zuvor

“Es wird keine oder fast keine klassischen Klassenräume mehr geben, sondern offene Lernflächen, Instruktionsbereiche, Rückzugsräume für Einzelarbeit sowie Flächen für Gruppenarbeit und offene Lernsettings. Das stellt hohe Anforderungen an die Selbstorganisation der Schülerinnen und Schüler.”

Und die SuS sind dann ruhig genug, um nicht im gesamten Gebäude einen Höllenlärm entstehen zu lassen? Das ist dann ein Modell für ALLE Schulen im Lande? Worauf basiert diese Hoffnung?

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