POTSDAM. Nach einer nächtlichen Verlängerung der Verhandlungen haben sich Gewerkschaften und Länder am Morgen auf eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent (in drei Schritten bis 2028) geeinigt. Für Lehrkräfte, Hochschulbeschäftigte und viele weitere Landesbedienstete bedeutet das zumindest nominal ein spürbares Plus – doch zentrale gewerkschaftliche Forderungen blieben unerfüllt. Von der ursprünglichen Forderung nach sieben Prozent mehr (bei einer Laufzeit von einem Jahr) ist das Ergebnis dann doch weit entfernt. Jetzt wird die Übertragung auf die Beamten gefordert.

Potsdam in den frühen Morgenstunden. Die dritte Verhandlungsrunde war eigentlich längst beendet, doch die Gespräche zogen sich weiter. Immer wieder Unterbrechungen, immer neue Sondierungen. „Bis zuletzt stand alles auf der Kippe“, berichtet Burkhard Naumann, Landesvorsitzender der Bildungsgewerkschaft GEW Sachsen.
Am Vormittag verkündeten Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) die dann doch noch erfolgte Einigung: Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder erhalten eine lineare Entgelterhöhung von insgesamt 5,8 Prozent. Der neue Tarifvertrag läuft 27 Monate bis zum 31. Januar 2028 und gilt für alle Bundesländer außer Hessen, das eigene Tarifregelungen hat.
Konkret steigt das Entgelt zum 1. April 2026 um 2,8 Prozent, mindestens jedoch um 100 Euro monatlich. Zum 1. März 2027 folgt eine weitere Erhöhung um zwei Prozent, zum 1. Januar 2028 um ein weiteres Prozent. Für Nachwuchskräfte sind Erhöhungen der Ausbildungsentgelte um mindestens 150 Euro vorgesehen. Zudem werden die Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit angehoben. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 sind die Verbraucherpreise in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
„Mit der Einigung halten die Länder-Beschäftigen Anschluss an die Entwicklung in Bund und Kommunen“
Betroffen sind nach Angaben der Gewerkschaften rund 3,5 Millionen Menschen: direkt etwa 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Länder, indirekt rund 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie etwa eine Million Versorgungsempfängerinnen und -empfänger. Für Schulen und Hochschulen in Sachsen und anderen Ländern bedeutet der Abschluss unmittelbar steigende Gehälter für tarifbeschäftigte Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und wissenschaftliches Personal.
GEW-Vorsitzende Maike Finnern sprach nach Abschluss der Verhandlungen von einem schwierigen Ringen. „Dieser Kompromiss ist nach sehr schwierigen Verhandlungen zustande gekommen. Mit der Einigung halten die Länder-Beschäftigen Anschluss an die Entwicklung in Bund und Kommunen“, sagte sie in Potsdam. Bereits im vergangenen Jahr hatten Bund und Kommunen einen Tarifabschluss erzielt, an dessen Volumen sich das jetzige Ergebnis orientiert.
Auch Verdi-Verhandlungsführer Frank Werneke ordnete das Resultat in diesen Zusammenhang ein. Die Tarifgespräche seien „so schwierig wie lange nicht mehr“ gewesen. Am Ende stehe jedoch ein Ergebnis auf dem Niveau des Tarifvertrags für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen im vergangenen Jahr. „Damit halten die Länderbeschäftigten Anschluss an das Lohnniveau ihrer Kolleginnen und Kollegen“, erklärte Werneke.
„Die Ergebnisse bedeuten aber konkrete und nachhaltige Verbesserungen für unsere Kolleginnen und Kollegen“
Der dbb beamtenbund und tarifunion betonte neben der prozentualen Erhöhung auch strukturelle Verbesserungen. „Unsere Beharrlichkeit und Geschlossenheit haben den Durchbruch gebracht“, erklärte dbb-Chef Volker Geyer. „Die Ergebnisse bedeuten aber konkrete und nachhaltige Verbesserungen für unsere Kolleginnen und Kollegen – und das in einer extrem schwierigen politischen und wirtschaftlichen Gesamtsituation. Dass die Einkommen spürbar steigen, ist enorm wichtig für die Menschen, die dieses Land 24/7 am Laufen halten.“ Geyer verwies insbesondere auf die Erhöhung der Wechselschichtzulage, die Angleichung beim Kündigungsschutz Ost an West sowie auf ein Ausbildungspaket mit deutlichen Verbesserungen für junge Menschen.
Tatsächlich sieht die Einigung eine Anpassung der Kündigungsschutzregelungen in Ostdeutschland an das West-Niveau vor. Auch bei der Arbeitszeit an den drei ostdeutschen Universitätskliniken in Rostock, Greifswald und Jena soll es Angleichungen geben. Für die Gewerkschaften ist dies ein Schritt in Richtung einheitlicher Arbeitsbedingungen mehr als drei Jahrzehnte nach der deutschen Einheit.
Allerdings blieb der Abschluss – naturgemäß – hinter mehreren gewerkschaftlichen Kernforderungen zurück. Ursprünglich hatten Verdi und der dbb sieben Prozent mehr Entgelt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert. Die nun vereinbarten 27 Monate bedeuten für die Arbeitgeber Planungssicherheit über drei Haushaltsjahre hinweg. Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD), Verhandlungsführer der TdL, erklärte, der Kompromiss gehe „an die Grenze des Machbaren“, biete aber den Ländern Verlässlichkeit bis 2028.
„Ohne den Druck durch die starken Streiks wäre dieser Tarifabschluss nicht möglich gewesen. Dennoch gab es hier in Potsdam keine Jubelstürme“
In der GEW wird das Ergebnis entsprechend differenziert bewertet. Burkhard Naumann spricht von einem hart erkämpften Ergebnis: „Dieser Kompromiss wurde uns nicht geschenkt. Die Verhandlungen waren äußerst schwierig und zogen sich mit einem Tag Verlängerung bis in die frühen Morgenstunden. Mit der Einigung halten die Landesbeschäftigten Anschluss an die Gehaltsentwicklungen bei Bund und Kommunen. Ein wichtiges Zeichen ist die Ost-West-Angleichung beim Kündigungsschutz. Ohne den Druck durch die starken Streiks auch in Sachsen wäre dieser Tarifabschluss nicht möglich gewesen. Dennoch gab es hier in Potsdam keine Jubelstürme.“
Zu den offenen Punkten zählt aus Sicht der GEW insbesondere die Eingruppierung von Lehrkräften. Nach Gewerkschaftsangaben hat die TdL bis zuletzt versucht, Verschlechterungen bei der Eingruppierung durchzusetzen. Die Forderung nach einer stufengleichen Höhergruppierung sowie nach faireren Eingruppierungsregelungen für Lehrkräfte konnte nicht durchgesetzt werden. Gerade für angestellte Lehrkräfte, die im Vergleich zu verbeamteten Kolleginnen und Kollegen ohnehin strukturelle Nachteile sehen, bleibt dies ein sensibler Punkt.
Deutlich wird der Konflikt auch bei den studentischen Beschäftigten. Eine Tarifierung, also ein eigener Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte, wurde von der TdL weiterhin abgelehnt. GEW-Chefin Finnern erklärte: „Es ist sehr enttäuschend, dass sich die Arbeitgeber nicht bewegen wollten. Sie verwehren damit 300.000 studentischen Beschäftigten den Schutz eines Tarifvertrages. Die Erhöhung der Mindest-Stundensätze um Cent-Beträge ist nicht ausreichend, zudem sind diese nicht individuell einklagbar.“
Statt eines Tarifvertrags wurde eine neue Vereinbarung über Mindeststundenentgelte getroffen. Diese sollen zum Sommersemester 2026 auf 15,20 Euro und zum Sommersemester 2027 auf 15,90 Euro steigen. In der Tarifrunde 2028 wollen die Tarifparteien über weitere Steigerungen ab dem Sommersemester 2028 verhandeln. Für die Gewerkschaften bleibt dies jedoch ein Provisorium.
Auch aus Sachsen kommt Kritik. „Die Arbeitgeber verwehren 300.000 studentischen Beschäftigten in Deutschland einen Tarifvertrag, mit dem die Betroffenen ihre Rechte auch durchsetzen können. Stattdessen werden wir mit leichten Erhöhungen bei der Stundenvergütung abgespeist“, erklärte Naumann. An Hochschulen, wo studentische Beschäftigte einen erheblichen Teil der Lehre und Forschung unterstützen, dürfte das Thema damit weiter auf der Agenda bleiben.
„Wir fordern die zeitgleiche und systemgerechte Übertragung der Ergebnisse auf die Beamtinnen und Beamten der Länder und Kommunen“
Für die Gewerkschaften ist die Einkommensrunde trotz Einigung noch nicht abgeschlossen. „Wir fordern die zeitgleiche und systemgerechte Übertragung der Ergebnisse auf die Beamtinnen und Beamten der Länder und Kommunen. Jedem Versuch, bei der Besoldung und Versorgung inhaltlich Abstriche zu machen oder die Umsetzung zu verzögern, werden wir uns massiv widersetzen“, kündigte dbb-Chef Geyer an. Die Frage der Übertragung ist politisch brisant, weil sie zusätzliche Haushaltsmittel erfordert und in den Ländern jeweils eigene Gesetzgebungsverfahren nach sich zieht.
Ein Selbstläufer wird das nicht: Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat bereits angekündigt, künftige Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst erst mit einer Verzögerung von sechs Monaten auf die Besoldung der Beamtinnen und Beamten zu übertragen. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hingegen versprach, das Ergebnis „1:1“ auf die Beamten übertragen zu wollen. News4teachers
“1:1” – Wüst kündigt vollständige Übernahme des Tarifergebnisses auf Beamte an
Angestellt Lehrkräfte brauchen eine eigene Gewerkschaft.
Wer ist dabei?
Kann die Redaktion irgendwie helfen?
Wir produzieren täglich frisch ein Medium – und sind damit schon ganz gut ausgelastet. Wenn sich Lehrkräfte organisieren, berichten wir aber gerne. Herzliche Grüße Die Redaktion
Wenn man die Inflation einberechnet ein gutes Ergebnis. Nur ein leichter Realeinkommensverlust. Bravo.
Mir ist der Sinn von Verhandlungen über LihnSTEIGERUNGEN nicht gnaz klar, wenn am Ende nur ein marginaler Ausgleich stattfindet. Dies auch immer unter dem Dogma: Wir haben kein Geld! Es ist nicht finanzierbar!
Die Gewerkschaft hat wieder einmal gezeigt, es wäre mehr drin, wenn man kämpfen würde. Entschlossenheit sieht anders aus.
das ist ein Armutszeugnis! Warum?
es streckt sich bis 2028, eine sehr lange Zeit, es gibt am Ende zur mickrige 1%
es fehlen auch die zusätzlichen Urlaubstage, die bei den Gemeinden ausgehandelt wurden.
Wir sind weit von wertschätzenden Ergebnissen entfernt, siehe Fluglotsen, Kapitäne, Metaller oder auch dem Öffentl TV mit viel viel besseren Abschlüssen.
auf diesen Zeitraum gerechnet sind das so 1,5% pro Jahr!!
ja mit ca. 1 %, kann man auch nicht mehr reißen.
Warum wurde nicht weitergekämpft??
🙁
bis 2028 und dann 1%? Wie kommen die auf so eine Idee.
Wofür steht die Gewerkschaft? das sollten nur 12 Monate sein bei 7%
jetzt haben sich Lehrer die 4 Tage Woche verdient!!!
mein Mann hat auch mehr und 2 Tage Homeoffice.
Wir Lehrkräfte erleben einen erneuten Reallohnverlust bei verschlechterten Arbeitsbedingungen. Dann ist 1 Homeofficetag für uns drin,oder?
In 3 Schritten sagt schon alles. Letztes Mal waren es nur 2. Wir sind weit von den 7% über 12 Monaten entfernt.
Damit ist ein erneuter Reallohnverlust erreicht worden.
Attraktiv geht anders, während andere Gewerkschaften zweistellige Erhöhungen verhandeln, Urlaubstage, Extras, Homeoffice, weniger Stunden etc.
Das ist nicht (mehr) attraktiv!
wer wird dann noch Lehrer?
1 % für 2028, ich glaub mein Schwein *
Und diese Vorteile wie Homeoffice fehlen völlig
das frage ich mich auch
?
Ich komme laut den oben Angaben nur auf gerundet 4,87%.
Und selbst, wenn hier ein Tippfehler 3,8% anstatt der angegeben 2,8 zu finden ist, beträgt die Erhöhung etwa 5,89%. Für die unteren Besoldungsgruppen (Stufen) ist die tatsächliche Erhöhung sogar größer.
2,8 Prozent + zwei Prozent + ein Prozent = 5,8 Prozent. Herzliche Grüße Die Redaktion
5,90456% am Ende der 27 Monate.
Die Arbeitszeiterfassung für Lehrkräfte brächte eine höhere Rendite, vor allem für die tarifbeschäftigten Lehrkräfte.
35h Woche, 4 Tage Woche, fertig!
Liebe Redaktion,
Prozentsätze können aber nicht einfach addiert werden. Die korrekte Rechnung ist:
1,028 x 1,02 x 1,01 – 1,059. Somit liegt die Erhöhung bei 5,9 %.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan62
Doch – wenn die Bezugsgröße die gleiche bleibt. 5,8 Prozent ist jedenfalls das von den Gewerkschaften kommunizierte Ergebnis. Gerne hier nachlesen: https://www.dbb.de/artikel/tarifeinigung-umgehend-und-flaechendeckend-auf-die-beamtinnen-und-beamten-uebertragen.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ein guter Abschluss mit Augenmaß und Gespür für die aktuelle Situation.
Und den Champagner schon knallen lassen?
Über 27 Monate 🙁 ?
Zum 1.1.2028 1% ?
Unglaublich, unglaublich schlecht eher.
Und wir haben Lehrermangel und viele wandern in andere Branchen ab.
Mein Hasi ist schon weg, wir hatten gemeinsam studiert und dann hat er es getan.
Jetzt hat er 3 Tage Homeoffice, verdient viel mehr als wir alle und eine 35 Stunden Woche.
Dienstwagen, mehr Urlaubstage, lockerer Morgen. Wenn ich das so sehe, schweben viele Lehrer einfach in einer Blase oder kennen nichts anderes. Sehen nicht, wie die Bedingungen in anderen Branchen sind, haben nie etwas anderes erlebt und werden dann naiv und glauben an den Status Quo 🙁
Unsere Arbeit kann unglaublich schön sein, aber wie oft habe ich sehen müssen, wie Lehrer um mich herum traurig wurden und erschöpft waren. Ich find‘s einfach schade und würde mir wünschen, dass sich das ändert.
Hasi hat ja die 4 Tage Woche wegen seiner 35 Std. Woche, oder?
Führen wir die 4 Tage Woche ein :-), senken wir Deputate und bieten bessere Bezahlung.
Der Distanzunterricht funktioniert gut, zumindest etwas 🙂
Eure Peti aus dem Lipperland / Ostwestf.
Ja, Petra ein drastischer Schlag ins Gesicht, da gebe ich dir Recht.
Schon miese Arbeitsbedingungen und dann noch das schlechte Gehalt mit einer Nullrunden.
27 Moate? Gefordert waren 12! Ganz mies.
Und wenn, wie bei dir, der Partner im Homeoffice sitzt und noch mehr verdient bei einer 35 Stunden Woche und sogar eher in Rente ist, kann ich das nur sehr gut nachvollziehen:/
Jetze will ich wirklich Petra‘s Forderungen mit der 35 Stunden Woche.
Ver*lass ich mich woanders.
1 % oh oh oh.
Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Homeoffice, Urlaubsausgleich nischt.
Wer wird dann noch Lehrer?
mein Mann hat auch 2 Tage Homeoffice und verdient mehr, verstehen kann ich das auch nicht mehr und viele Lehrer finden sich zu schnell mit sowas ab. Diese 50 Stunden mit Korrekturen reichen langsam, die Gesellschaft denkt, ja, 7 Stunden in der Schule, das War‘s. Da sind Korrekturen, besonders Unterrichtsvorbereitungen und Organisatorisches, das wird nicht gesehen und gedankt. Jetzt haben wir einen Reallohnverlust erreicht und keine besseren Bedingungen. Es ist mehr als traurig
Viele leben in ihrer Blase und leben es sich schön.
Gen Z Lehrer gibt es aber weniger und die fordern schon jetzt vieles ein und sehen die 5 Tage Präsenz nicht mehr als angebracht.
Früher haben alle 5 Tage 40 Stunden gearbeitet, das weicht alles auf.
Natürlich ist es ungerecht, wenn der Reallohnverlust durch das sehr schlechte Gewerkschaftsergebnis weitergeht und andere Gewerkschaften mehr benefits aushandeln. Wenn du Homeofficetage und die 35 Std Woche hast und das mit der Lehrerwoche vergleichst, ist das ein weltweiter Unterschied! Und dazu der harte Reallohnverlust!
“Im Jahr 2025 sind die Verbraucherpreise in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.”
Das ist völlig uninteressant.
Seit dem letzten großen Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der Länder im Dezember 2023 verzeichnen die Verbraucherpreise in Deutschland eine Kumulierte Preissteigerung von insgesamt um etwa 4,3 % bis 4,5 %.
Man hinkt also weiterhin der Inflation hinterher.
Laufzeit von 12 Monaten gefordert – 27 Monate bekommen
Das ist schon mies.
“In der GEW wird das Ergebnis entsprechend differenziert bewertet.”
Zu Recht.
Es wäre mal interessant zu erfahren, mit welchen Argumenten Spezialdemokrat Dressel und seine Schergen zu Felde gezogen sind, womit man die Gewerkschaften schlussendlich dazu bewegt hat, zuzustimmen.
“Die Länder haben es derzeit nach Angaben Dressels wegen der allgemeinen wirtschaftlichen Flaute leichter, an Arbeitskräfte zu kommen. Damit könnte ein zentrales Argument der Gewerkschaften, nach denen ein guter Lohnabschluss für die Stellenbesetzung in den Ländern nötig ist, an Bedeutung verlieren.”
Das halte ich z.B. für ausgemachten Blödsinn.
5,8 % bei einer Laufzeit von 27 Monaten: Zusammen mit der Nullrunde von fast einem halben Jahr gleicht das nicht einmal die erwartete Inflation aus. Dann kommen noch die hohen Steigerungen der KV-Beiträge obendrauf **ohjeohjeohje*
Dieser Abschluss ist ein Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die sich morgens zur Arbeit schleppen und stundenlang den Buckel krumm machen!
Man fragt sich, für wessen Interessen die Damen und Herren Gewerkschafter eigentlich stehen??!
Jetzt müssen wir den Gürtel einmal mehr enger schnallen und gucken, wie wir mit den wenigen Brosamen, die uns hingeworfen werden, zu Rande kommen :(((((
Ein Tarifabschluss auf Höhe der Inflationsraten 2026 und 2027, wenn sie so bleibt wie 2025. Positiv formuliert: War schon einmal schlechter.
Ein sehr maues Ergebnis in Bezug auf die erreichten 1 % für 2028, die langen Laufzeiten und die fehlenden Urlaubstage.
Bei 2-3 Tagen Homeoffice, bist du ca. 20 Wochen daheim. Wenn du 13,5 Monatsgehälter verdienen würdest, wären es pro Monat über 500 E mehr.
Lehrer bekommen 1 Gehalt. Fertig!
Wir brauchen die 4 Tage Woche!
1 % ist mies für 2028.
Es ist schlechter als bei allen anderen Gewerkschaften!
Was ist denn da passiert?
ja 1% 🙁
ja sehr schlecht.
1%
Warum ist das Ergebnis viel schlechter als das mit dem Bund und den Gemeinden???
Warum müssen Beamte immer noch 41h arbeiten und die meisten Firmen 35h oder 36h?
Und die haben Homeoffice, Lehrer 0 🙁
Können wir nicht mal die Konferenzen digitalieren und die Oberstufe und 10. Klassen??
Die Berufsschulen und Unis haben auch schon online Stunden.
Das frage ich mich auch, dann machen wir die 4 Tage Woche, wenn schon das Geld weniger wird.
Weniger Geld – weniger Arbeit!
ja 1 Homeofficetag jetzt
Warum müssen die tarifbeschäftigten Lehrkräfte 41 Stunden je Woche arbeiten?
wenn andere 35 Stunden mit 2 Tagen haben, ja!
und dann mehr verdienen. das fragen wir uns auch^
Homeoffice
Müssen wir das?
Haben wir nicht 38.5h? Ich weiss, §44 und so. Aber betrifft das nicht lediglich die Anzahl der Deputate?
Eine erst gemeinte Frage. Die Rechtsabteilung der GEW konnte mir nicht weiterhelfen.
Und in rlp soll erst der neue, am 22.3. gewählte und sich am 18.5. konstituierende Landtag entscheiden, ob das Ergebnis für die Beamten überhaupt übernommen wird und wann…