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Im Ganztag: Praktikant soll Zweitklässlern seinen erigierten Penis gezeigt haben

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DÜSSELDORF. Ein 18-jähriger Praktikant einer Düsseldorfer Grundschule soll in der Nachmittagsbetreuung einer 2. Klasse eine exhibitionistische Handlung begangen haben. Die Polizei hat seine Wohnung durchsucht.

Die Polizei ermittelt. (Symbolfoto) Foto: Shutterstock

Die Polizei ermittelt wegen exhibitionistischen Handlungen gegen einen 18 Jahre alten Praktikanten der Nachmittagsbetreuung einer Grundschule in Düsseldorf. Der junge Mann soll nach dpa-Informationen in einer 2. Klasse vor den Augen eines Kindes seinen erigierten Penis berührt haben. Die Polizei durchsuchte die Wohnung des Praktikanten und beschlagnahmte sein Handy.

Eine Sprecherin der Bezirksregierung als Schulaufsicht sagte der dpa, der exhibitionistische Vorfall sei am 9. März durch den Anruf eines Elternteils bekanntgeworden: Es habe sich um einen unbeobachteten Moment an einem Waschbecken in der Nachmittagsbetreuung gehandelt.

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Nach dpa-Informationen war während des Vorfalls auch eine Lehrerin im Klassenzimmer, die den Kindern aber gerade einen Film zeigte und daher von der Situation nichts mitbekam. Ein Kind, das Zeuge wurde, hatte den Eltern von dem Vorfall berichtet. Diese wandten sich an die Nachmittagsbetreuung. Die Schule habe sofort ein Hausverbot gegen den Praktikanten erlassen, so die Bezirksregierung.

Praktikant soll vorher Erzieherin belästigt haben

Die Sprecherin der Schulaufsicht ergänzte: «Im Rahmen der Klärung des exhibitionistischen Vorfalls erinnerte sich eine Erzieherin daran, dass der Praktikant sie am vorangegangenen Freitag berührt hatte.» Sie sei zunächst von einer unabsichtlichen Berührung ausgegangen, ordnete den Vorfall aber nun anders ein. Beide Vorfälle wurden zur Anzeige gebracht.

Dem Vernehmen nach hat der Praktikant zugegeben, die Frau am Gesäß berührt zu haben. Das habe er aus Zuneigung getan. Nach Informationen der «Rheinischen Post» hat der junge Mann auch die exhibitionistische Handlung gegenüber der Polizei zugegeben. Demnach bestritt er aber gegenüber den Ermittlern, in dem Klassenzimmer masturbiert zu haben.

Die Bezirksregierung betonte auf Anfrage: «Die Eltern der betroffenen Klasse wurden informiert.» Die gesamte Elternschaft der Schule sei einen Tag später in Kenntnis gesetzt worden. Allen Betroffenen wurden Beratungs- und Unterstützungsangebote vorgestellt. News4teachers / mit Material der dpa

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