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Anklage: Auf Lehrerin eingestochen, weil sie den Propheten beleidigt haben soll?

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KARLSRUHE. Sieben Monate nach dem Messerangriff auf eine Lehrerin in Essen liegt der Fall bei der Bundesanwaltschaft. Ein damals 17-jähriger Schüler soll mehrere Menschen attackiert haben, darunter eine Lehrerin, den Schulhausmeister und einen zufällig ausgewählten Passanten. Die Ermittler sehen Hinweise auf eine islamistisch-dschihadistische Motivation – und werfen dem Jugendlichen nun dreifachen versuchten Mord vor. Behörden hatten den Tatverdächtigen bereits zuvor als „Person mit Risikopotenzial“ eingestuft, eine Gewalttat aber später für unwahrscheinlich gehalten. Neben der Tat und den Umständen wird gerichtlich zu klären sein: Wie konnte ein als auffällig bekannter Jugendlicher zum mutmaßlichen Attentäter werden?

“In den Dschihad gegen vermeintlich Ungläubige”: Sitz des Generalbundesanwalts in Karlsruhe. Foto: Shutterstock

Etwa sieben Monate nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Messerangriff auf eine Lehrerin an einem Berufskolleg in Essen hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben. Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft dem damaligen Schüler unter anderem dreifachen versuchten Mord vor. Neben seiner Lehrerin soll er auch einen ihm persönlich bekannten Hausmeister an einer Grundschule sowie einen fremden Mann auf der Straße angegriffen haben. Die Bundesanwaltschaft erhob am 31. März Anklage gegen den kosovarischen Staatsbürger, wie sie nun bekanntgab.

Nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft folgte der zur Tatzeit 17-Jährige «einer islamistisch-dschihadistischen Ideologie». Anfang September 2025 habe er den Entschluss gefasst, «selbst in den Dschihad gegen vermeintlich Ungläubige zu ziehen». Die Behörde hatte die Ermittlungen eine Woche nach dem Angriff von der Staatsanwaltschaft Essen übernommen. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf muss nun entscheiden, ob er die Anklage zulässt und wann er einen Prozess ansetzt.

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Am 5. September 2025 soll der Jugendliche sich mit einem Messer bewaffnet zunächst zu einer Grundschule in Essen begeben haben. «Dort schlug er mit der Faust auf den Hausmeister ein und besprühte ihn mit Pfefferspray», heißt es in einer Mitteilung der Bundesanwaltschaft. Da sich der Hausmeister gewehrt habe, habe der Tatverdächtige das Messer nicht einsetzen können.

Wenig später soll er dann an dem Berufskolleg seine damals 45-jährige Lehrerin mit dem Messer mehrfach in den Oberkörper gestochen und sie dabei schwer verletzt haben. Er konnte flüchten und stach – so der Vorwurf der Bundesanwaltschaft – wenig später auf offener Straße einem fremden Mann in den Rücken. Alle Opfer überlebten demnach, trugen aber teils schwere Verletzungen davon. Ein Großeinsatz mit Spezialeinheiten war erfolgt, mit in der Spitze gut 280 Einsatzkräften. Mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler hatten über Stunden in dem abgeriegelten Gebäude ausharren müssen.

Suche nach weiteren Opfern an Alter Synagoge – «Hinweise auf einen islamistisch motivierten Hintergrund verdichten sich»

Auf der Suche nach weiteren Opfern habe der damals 17-Jährige sich zudem zweimal kurz hintereinander zur Alten Synagoge in Essen begeben, «ohne indes aus seiner Sicht geeignete Tatopfer jüdischen Glaubens anzutreffen», so die Bundesanwaltschaft. Die Alte Synagoge wird von der Stadt als «Haus der jüdischen Kultur» betrieben und für Ausstellungen sowie Veranstaltungen genutzt. Jüdische Gottesdienste finden dort nicht statt. Das heutige Gebäude ist eine in den 1980er Jahren errichtete Rekonstruktion der Synagoge, die in der Pogromnacht am 9. November 1938 von den Nazis zerstört wurde.

Um seiner Festnahme zu entgehen und seinen Märtyrertod zu provozieren, sei der Verdächtige schließlich mit vorgehaltenem Messer auf Polizeibeamte zugelaufen. Durch einen Schuss wurde er den Angaben zufolge im Gesicht verletzt. Die Bundesanwaltschaft legt ihm in der Anklage nun neben dreifachen versuchten Mordes auch Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung zur Last.

Ein Richter des Amtsgerichts Essen erließ zunächst Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Wegen seines Gesundheitszustandes wurde dem Verdächtigen der Haftbefehl erst etwas verspätet verkündet.

Ende September ließ die Bundesanwaltschaft den Jugendlichen dann nach Karlsruhe vor einen Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs bringen. Der erließ einen neuen Haftbefehl, der den vorherigen des Amtsgerichts Essen ablöste. Darin wurde ihm unter anderem auch versuchter Mord vorgeworfen.

Aus einer Auswertung von Datenträgern ließen sich «Hinweise auf eine religiös motivierte Tat erkennen», so hatte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) kurz nach der Tat vor dem Innenausschuss des Landtags erklärt. Auf eine Nachfrage im Ausschuss präzisierte der Minister, «Hinweise auf einen islamistisch motivierten Hintergrund verdichten sich.» Es gehe um Videos, die der Tatverdächtige angefertigt habe. Einzelheiten könne er nicht dazu nicht nennen.

Nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen waren bei einer Hausdurchsuchung zwei Handyvideos sichergestellt worden. Darin bekenne er sich zu der Tat: Die Lehrerin habe den Propheten beleidigt, deshalb habe er zugestochen. Auch sei in dem Clip der Ausruf «Alahu Akbar» zu hören.

Tatverdächtiger war polizeilich auffällig  – Risiko einer Gewalttat wurde aber für unwahrscheinlich gehalten

Der Jugendliche sei polizeilich schon 2023 wegen «Bedrohung, Verstoß gegen das Waffengesetz beziehungsweise gefährliche Körperverletzung und Besitz von Kinderpornografie aufgefallen.» Dem polizeilichen Staatsschutz sei er im Vorfeld allerdings nicht bekannt gewesen.

Schon zuvor seien bei dem Kosovaren Verhaltensauffälligkeiten beobachtet worden, sagte Reul. Im Frühjahr 2023 wurde ein «Beobachtungs- und Feststellungsbericht» angefertigt. Die Polizei Essen habe eine Fallkonferenz mit dem Jugendamt und mit der damaligen Schule in Essen, die er vor dem Berufskolleg besucht hatte, abgehalten. Danach habe ihn die Polizei im April 2023 als «Person mit Risikopotenzial» eingestuft.

Da der Jugendliche danach vier Monate lang nicht mehr polizeilich in Erscheinung getreten sei «und die Familie beim Jugendamt angebunden werden konnte», wurde das «Risiko einer zielgerichteten Gewalttat als unwahrscheinlich einschätzt», schilderte der CDU-Politiker weiter im Innenausschuss. «Er wurde daraufhin im August ’23 wieder ausgestuft.»

Das Landeskriminalamt werde diese Entscheidung des Polizeipräsidiums Essen nun überprüfen, kündigte der Minister seinerzeit an. Dabei werde es nicht nur um die Bewertung mittels Ein- und Ausstufens gehen. Es werde auch um zwei weitere Fälle gehen – nämlich eine Bedrohung 2024 und «eine wechselseitige gefährliche Körperverletzung» im April 2025, sagte Reul – ohne Details zu nennen. News4teachers / mit Material der dpa

“Wir müssen Messern den Kampf ansagen”: Debatte um Schülergewalt kocht hoch

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Arno Handke
4 Tage zuvor

“polizeilich auffällig – Risiko einer Gewalttat wurde aber für unwahrscheinlich gehalten” Diese Kombination liest man immer häufiger.

Hans Malz
3 Tage zuvor
Antwortet  Arno Handke

Die Entscheider sind solchen Menschen ja auch nicht schutzlos ausgeliefert.
Meine Güte, da haben wir uns halt vertan, kann ja mal passieren…

Realist
3 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Sicherheitsdienste, gesicherte Zugänge mit Chipkarte und Videoüberwachung der Eingänge und öffentlichen Bereiche haben eben halt einige Vorteile…

GBS-Mensch
3 Tage zuvor
Antwortet  Arno Handke

Wenn eine Gewalttat für wahrscheinlich gehalten worden wäre…was hätte das Ihrer Meinung nach geändert?

Dann hätte in irgendeinem Bericht irgendein anderer Satz gestanden und sonst nichts!

Rainer Zufall
2 Tage zuvor
Antwortet  Arno Handke

Über die Unwahrscheinlichen, die nicht gewaltsam werden, liest man in der Tat wenig….
Vielleicht können Medien da mehr solide Statistik, weniger Sensation liefern?

Muxi
3 Tage zuvor

«Bedrohung, Verstoß gegen das Waffengesetz beziehungsweise gefährliche Körperverletzung und Besitz von Kinderpornografie aufgefallen.»
Das ist schon ne Hausnummer.
Das große Problem: Ab wann entfernt man solche Leute aus der Öffentlichkeit bevor so etwas schlimmes passiert.
Da wäre die Politik gefragt, aber von da erwarte ich (leider) nicht mehr viel. Sollte das politisches Thema werden, dann würde da garantiert wieder eine Islamdebatte mit den üblichen Keiferein zwischen links und rechts entstehen, aber die relevante Frage, nämlich welches Verhalten man verlangt, völlig unter den Tisch fallen.

Rainer Zufall
2 Tage zuvor
Antwortet  Muxi

“Das ist schon ne Hausnummer.”
Ist es? Haben Sie höhere Ansprüche an psychisch Kranke, die auf Islamismus oder sonst was anfallen?

Muxi
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Nö, ich will nur nicht, dass Leute, die andere Menschen verletzen oder gar töten wollen, frei rumlaufen. Der Grund ist mir eigentlich egal, ein Messer ist nicht weniger gefährlich wenn die Motivation des Täters eine andere ist.
Und bei den aktuellen politischen Diskussionen steht eben der ideologische Hintergrund oft im Fokus, der aber egal sein sollte.

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  Muxi

Da habe ich keine gute Nachrichten für Sie…. 🙁
https://taz.de/Rechtsextreme-auf-freiem-Fuss/!6060521/

Unfassbar
3 Tage zuvor

Der Täter bevorzugt offensichtlich eine Umgebung, in der Prophet nicht beleidigt wird. Ich wüsste, wie man seinen Wunsch schnell erfüllen könnte.

Maybe
3 Tage zuvor
Antwortet  Unfassbar

Echt ? Ja dann erklären Sie bitte.
Hab da momentan ein paar stramme Maschierer, die sich ähnlicher Floskeln bedienen ” Wir wüssten schon, wies geht “.
Sprich Dich ruhig aus oder lass es, meine Antwort.

447
2 Tage zuvor
Antwortet  Maybe

Das ist doch nicht schwer:
In einem Land leben, in dem die entsprechende Religion entweder real im Lebensvollzug oder auch ganz offiziell Gesetzeskraft hat, etwa Afghanistan, Saudi-Arabien, Iran, Irak usw.

Was soll daran jetzt so “spekatakulär” (?) sein, das auszusprechen?
Ist doch eine ganz einfache, lineare Schlussfolgerung.

Maybe
1 Tag zuvor
Antwortet  447

Passt scho @ 447,
wollte nur wissen, wie viele unter uns sind.

Robert
3 Tage zuvor
Antwortet  Unfassbar

… oder: wie er sich den Wunsch sogar selbst erfüllen könnte.

Rainer Zufall
2 Tage zuvor
Antwortet  Unfassbar

Aus Ihrer Sicht ist es der Wunsch, dass die eigene Religion nicht beleidigt wird, welche Extremist*, Mörder*innen und andere gestörte Menschen ausmacht?

Toller Einsatz Ihrerseits, den versuchten Mord an anderen Menschen mit Ihrer persönlichen Religionakritik zu ubtergraben (augenroll)

GBS-Mensch
2 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Mit seiner eigenen Religion scheint er es ja auch nicht so zu haben oder diesbezüglich sehr selektiv unterwegs zu sein, wenn er der (Kinder-) Pornographie frönt.
Das sollte wohl auch “haram” sein. Als Grund andere Leute abzustechen kann die Religion dann aber herhalten.

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  GBS-Mensch

Ihnen fällt beizeiten vielelleicht auf, dass hier immer die Rede von Männern, oft aus bildungsfernen Familien mit geringen Perspektiven ist.

Aber garantiert wird es die Religion sein (augenroll). Wie oft soll dieses beknackte Vorurteil noch aufgewärmt werden, bevor wir uns um ALLE Fälle zu kümmern bereit sind?
Oder halten Sie es für Zufall, dass der Junge eine Frau niederstach?

Susanne M.
21 Stunden zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Das Problem ist, dass der Delinquent sich selbst auf die Religion und die Beleidigung des Propheten bezieht.
Soll ich so paternalistisch bzw maternalistisch sein und ihm seine Motive in Abrede stellen? “Du sagst das, aber ich Große – Weiße – Frau weiß es besser und sage Dir, dass du das nur tust, weil du ein abgehängter, bildungsferner Mann bist.” Auch irgendwie nicht richtig, oder?

Rainer Zufall
2 Stunden zuvor
Antwortet  Susanne M.

Sie bezeichnen ihn als Delinquenten UND übernehmen dessen Aussagen – richtet sich wohl nicht gegen Ihr eigenes Weltbild, dann wirds wohl stimmen 😉

Hans Malz
2 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich bin auch dafür, dass jeder verbrannt wird, der sich über die katholische Kirche lustig macht. Da sind wir also einer Meinung.

dickebank
2 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Aber technologieoffen und grundsätzlich ohne fossile Brennstoffe.

Hans Malz
2 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Ja, ist ja schon gut. Läuft dann mit Brenngläsern und Spiegeln. Oder die Kirche pflanzt einfach ein paar neue Bäume…

dickebank
2 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Kirschbäume
Das mit den Brenngläsern und Spiegeln haben Sie doch der Hohenpriesterin im alten Olympia geklaut.

Susanne M.
21 Stunden zuvor
Antwortet  dickebank

So wurde im Alten Rom das Feuer der Vesta entzündet.

dickebank
20 Stunden zuvor
Antwortet  Susanne M.

Aber die Römer haben das schon abgekupfert. Die griechischen “Grillanzünder” waren schon früher da.

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  Hans Malz

Dann wären Sie ein Fall fürs Gericht, ebenso, wie der Junge um Artikel – es sind irgendwie fast immer Männer, komisch oder?

Aber der Gedanke, dass die Religion hier nur ein Ventil für die aufgeballten Aggressionen und die niederen Hemmschwellen gegenüber Frauen ist, wäre auch WIRKLICH beängstigend.
Dann müssten wir uns am Ende noch Gedanken machten, ALLEN Kindern Empathie und demokratische Prinzipien zu vermitteln, als jährlich den Sündenbock zu opfern…

Ich übe schon mein entsetztes Gesicht für den nächsten Artikel, dass die SuS den Ansprüchen nicht gerecht sind, alle zu faul und insbesondere Jungen zu aggressiv sind -___+

Muxi
2 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Nö, nicht der Wunsch ist das Problem, sondern die Überzeugung, dass die eigenen religiösen Überzeugungen die Freiheit der anderen beschränken und Gewalt rechtfertigen würden.
Einer der Werte dieses Landes ist Religionsfreiheit und die beinhaltet auch, dass man die eigenen religiöse Gebote nicht auf andere übertragen darf.
Wenn wir vermitteln wollen, dass es sich lohnt, in unserem Land zu leben, dann muss man auch für Werte eintreten. Und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen.

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  Muxi

“Nö, nicht der Wunsch ist das Problem, sondern die Überzeugung, dass die eigenen religiösen Überzeugungen die Freiheit der anderen beschränken und Gewalt rechtfertigen würden.”
Bekommen ZIG TAUSENDE religiöse Menschen in Deutschland ja auf die Kette, aber ist ja zufällig nicht unser eigener Glaube 😉

“Und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen.”

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-verfassungsschutz-rechtsextremismus-100.html

https://taz.de/Hoecke-will-nicht-fuer-BRD-kaempfen/!6136447/

Na endlich! Weg mit denen! Die können gerne die vergleichsweise wenigen religiösen Extremist*innen mitnehmen, aber schön, dass Sie da am Ende keinen Unterschied zur Religion aufmachen

Muxi
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

“Und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen.”
Der Satz stammt von Walter Lübcke.
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/todesopfer-rechter-gewalt/walter-luebcke/
Wollen Sie diesem Mann ernsthaft eine rechtsextremistische Äußerung unterstellen?

Rainer Zufall
2 Stunden zuvor
Antwortet  Muxi

Nö, ich träume (eigentlich nicht), dass jene das Land verlassen, die sich dermaßen am Grundgesetz und den Menschenrechten stoßen, dass sie bei jeglicher Ausweichdiskussion Maß und Mitte verlieren.

Dass es in nenneswerter Anzahl die Menschen sind, die Frieden, Sicherheit und eine Lebensperspektive suchen (im Vergleich zur hier lebenden Bevölkerung) bezweifel ich stark.

Lesen Sie bezeiten nochmal das Forum, wo gegen Pädagogik als “Fühlifühli” und “pädagogisches Blabla”, wissenschaftliche Fakten aus “dem Leuchtturm” oder Prävention zur VERHINDERUNG von Straftaten geächzt wird.
Das sich jemand im Internet radikalisiert zu irgendwelchen Extremist*innen – und sei es die beknackte Vulkangruppe – entschuldigt SIE NICHT davon, den Blödsinn zu übernehmen, nur weil es Ihren persönlichen Vorurteilen in den Kram passt

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