Aus Protest gegen eine mögliche Rückkehr zur Wehrpflicht sind heute bundesweit Zehntausende Schülerinnen und Schüler auf die Straße gegangen. Unter dem Motto «Schulstreik gegen die Wehrpflicht» gab es in Dutzenden Städten Kundgebungen und Demonstrationen. Ihr Protest fällt auf ein historisch bedeutsames Datum: Am 8. Mai wird an das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung vom Nationalsozialismus vor 81 Jahren erinnert.
In Berlin zogen nach Polizeiangaben rund 1.200 Teilnehmer im Zuge eines sogenannten Schulstreiks vom Brandenburger Tor zur CDU-Zentrale – die Veranstalter sprachen von 5.000 Teilnehmern. Auf Plakaten war unter anderem zu lesen: «Bildung statt Bomben» und «Berlin statt Front». Die Demonstration richtete sich auch gegen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).
«Jugend, die kämpft»
In Hamburg gingen nach Veranstalterangaben rund 6.000 Schülerinnen und Schüler auf die Straße, die Polizei sprach von etwa 2.300 Teilnehmern. Auch in Niedersachsen fanden Kundgebungen statt, darunter in Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Osnabrück. In der Landeshauptstadt versammelten sich laut Polizei rund 400 vorwiegend jüngere Menschen.
Hunderte Jugendliche beteiligten sich auch in Brandenburg in mehreren Städten an der bundesweiten Protestaktion. Auf Transparenten waren Slogans wie «Nie wieder Wehrpflicht» und «Jugend, die kämpft» zu lesen.
Nicht der erste Schulstreik gegen eine Wehrpflicht
Es ist nicht die erste bundesweite Aktion: Anfang März beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter rund 50.000 Jugendliche am «Schulstreik» gegen die Wehrpflicht und Zwangsdienste aller Art in etwa 150 Städten.
Das Gesetz über den neuen Wehrdienst war zum 1. Januar in Kraft getreten. Kern ist die verpflichtende Musterung für junge Männer ab dem Jahrgang 2008. So sollen Freiwillige für einen Ausbau der Truppe rekrutiert werden. Sollten die Zielkorridore verfehlt werden, kann der Bundestag über eine Wehrpflicht entscheiden. News4teachers / mit Material der dpa
Schulstreik gegen Wehrpflicht: Welche Sanktionen drohen (theoretisch – und real)

“Ihr Protest fällt auf ein historisch bedeutsames Datum”
Rechtschreibkorrektur: historisch ironisches Datum
Die Jugend die kämpft, um nicht zu kämpfen (würde ich beim Verweigerungssfhreiben auslassen 😉 ) sollte vielleicht nochmal überdenken, was wir dem Militär der Alliierten verdanken… Die Welt wäre heute, ja, noch schlechter.
Gleichzeitig begrüße ich den Druck auf die Politik, dass die keine halben Sachen machen. Das Überlesen der Reisebenachrichtigung junger Männer ans Innenministerium zeigte peinlich genau, dass das Thema mehr Aufmerksamkeit verdient.
Von der Jugend lese ich nur noch, wie sie gegen alles “kämpft”, was etwas von ihnen verlangt. Ob Wehrpflicht, ob Hausaufgaben, ob Noten… alles soll weg, weil man keine Lust mehr hat, sich anzustrengen und auch mal Pflichten wahrzunehmen.
Ja, klar. Früher sind alle Minderjährigen sofort gesprungen, wenn die Erwachsenen gerufen haben… – und Erwachsene haben die Jugend natürlich immer nur gerufen, Wenn es Wichtiges zu erledigen gab. Etwa einen Weltkrieg anzetteln. (Spaß.)
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Haben Sie gedient? 😛
Ich habe Ersatzdienst geleistet (was auch noch möglich ist, aber selbst das wird ja nicht mehr gewollt).
Wie kommen Sie darauf, das wäre nicht gewollt?
Wenn millionen junge Menschen den Wehrdienst verweigern wollen, so wie es ihnen gesetzlich zusteht und nicht zur Diskussion, warum nicht wieder Zivi?
Die Alten wären wahrscheinlich nicht unglücklich, wenn junge Menschen Sie aus dem Altenheim rausholen, wenn das Land angegriffen würde
https://www.zeit.de/online/2008/30/Schmidt-Rede
Es dürften auch bei der Jugend nach Afghanistan daran berechtigte Zweifel aufgekommen sein!
Achja, die ganzen Wehrdienstleistenden, die wir damals nach Afghanistan schickten. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich nach der Grundausbildung für sechs Monate rüberflog…
Wir alle waren uns einig, dass das eine gute Politik sei, garantiert ein echtes Szenario und kein Hirngespinst in einem Internetforum in Ermangelung an echten Argumenten…
Fragt mal die Ukraine, wie es ist, wenn man angegriffen wird!
rfalio
„ Auf Transparenten waren Slogans wie «Nie wieder Wehrpflicht» und «Jugend, die kämpft» zu lesen.“
Hat schon was… 😀
Was mich beruhigt: in dem Moment, wenn es nötig wird, für das eigene und das Überleben der Liebsten sein Land zu verteidigen, macht man es im Regelfall auch. Zumindest ich würde das tun, Millionen Eltern ebenfalls. Und ich vermute, auch Millionen volljährige Kinder.
Es wäre in diesem Fall allerdings sinnvoll zu wissen, was zu tun ist und das vorher schon gelernt und geübt zu haben, um es nicht unter akuter Lebensgefahr plötzlich können zu müssen.
Das sehe ich auch so.
Ich bin zwar gegen Krieg und Gewalt jeder Art, aber für das Recht auf Selbstverteidigung und Notwehr. Bei diesen Diskussionen um die Wehrpflicht muss ich immer an folgendes Gedicht von Wilhelm Busch denken:
Bewaffneter Friede – Busch
Übrigens meine beiden Söhne absolvierten ihren Wehrdienst, auch sie sind gegen Krieg und Gewalt, aber froh zu wissen, wie sie sich und ihre Familie im Kriegsfall verteidigen können.
“wenn es nötig wird, für das eigene und das Überleben der Liebsten sein Land zu verteidigen, macht man es im Regelfall auch.”
Quellen dazu?
Zu viele Filme gesehen, wo Leute nen Stock in die Hand bekommen und nach einer Montage ausgebildete Krieger*innen sind?
Und wer wird die Freiheit (z.B. zu demonstrieren) verteidigen, sollte Deutschland jemals wieder angegriffen werden? Diese jungen Leute ja anscheinend nicht.
Kann es sein, dass junge Leute nicht mehr verstehen, was und warum sie mit ihren Leben verteidigen sollen? Plötzlich sind Gespräche über Patriotismus laut, obwohl noch vor einigen Jahren das verunglimpft wurde. Das Volk wird beschimpft, es sei nicht fleißig genug, nicht Klimafreundlich genug, nicht bewusst seinen weißen Privilegien, nicht gut genug, Nazi Vergangenheit wird noch immer als Argument hervorgebracht (ich bin sicher, dass die neu eingebürgerte Deutsche dieses Schuldgefühl nicht tragen). Warum sollen Jugendliche das Land verteidigen möchten, das so viele schlechte Assoziationen mit sich hat?
Anders als in Russland, wo jungen Menschen eingehämmert wird, wie toll die Nation ist – um dann anschließend durch den Fleischwolf gedreht zu werden?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Russland ist natürlich jenseits von irgendwas. Aber die Finnen bekommen das auch hin. Grundsätzlich ja kein kriegerisches Volk. Aber denen ist die Gefahr bewusster aufgrund der langen Grenze zu Russland. Da ziehen alle an einem Strang. Vielleicht sind wir hier in Deutschland wirklich noch in einer Blase. Trotzdem sollten sich auch junge Menschen bewusst sein, dass die Welt eine andere ist. Freiheit gab es in der Geschichte nie umsonst, sondern zu einem oft hohen Preis. Wir sollten uns zumindest mal vorbereiten. Und wie bei den Finnen müssen alle einen Beitrag leisten.
Betonung auf “alle”. Wir sehen gerade nicht, wo die Älteren (= stärkste Wählergruppe) derzeit von der Politik gefordert würden. Themen Rente, Klimaschutz, marode gespartes Bildungssystem, Schuldenpolitik der Bundesregierung, Gesundheitssystem, Wehrdienst – alles auf dem Rücken der Jungen. Gerne hier nachlesen: https://www.news4teachers.de/2025/10/rente-gesundheit-wehrdienst-die-generation-z-wehrt-sich-gegen-die-zumutungen-der-aelteren/
Herzliche Grüße
Die Redaktoin
Sorry, aber dieses Alte gegen Junge geht mir ziemlich auf die Nerven. Ja natürlich müssen alle einen Beitrag leisten. Da ist die Politik gefordert. Sie muss die richtigen Entscheidungen treffen und ja, wenn es gerecht zugehen soll, wird es allen weh tun. Und wenn sie mit ihrem Geld mal auskommen würde und es klug investiert, hätten wir diese Probleme wahrscheinlich nicht. Statt an die Strukturen zu gehen und das System zukunftsfest zu machen, werden nur Löcher gestopft. Siehe Gesundheitsreform. Macht und Geld regiert die Welt. Hat sich nichts geändert.
“Sorry, aber dieses Alte gegen Junge geht mir ziemlich auf die Nerven.”
Echt nervig! Wer hat solche Gedanken?
“Trotzdem sollten sich auch junge Menschen bewusst sein, dass die Welt eine andere ist.”
Achja, anders als die Zeit, wo wir uns von Russland energiepolitisch abhängig machten und Lügen schluckten, sie würden keine kriegerischen Absichten verfolgen.
Noch heute rennen – Ihnen folgend – (sehr alte Schüler*innen) mit Russlandfahnen an meinem Haus vorbei und beschreiben, wie sie persönlich “in Frieden” mit Russland wären. Oder die “Friedensbewegung”, welche es nicht auf die Kette bekommt, Russland als Aggressor und Kriegstreiber zu benennen… Alles Schüler*innen? 😉
https://m.youtube.com/watch?v=u1do1XLyBpw
Wenn sogar Herr Merz gegen die Russlandtreue wettert… aber vielleicht sind die ja, wie Sie meinen, nur Kinder – das wirds erklären 😉
Wer Lesen kann, ist klar im Vorteil. Habe ich so nicht gesagt. Ich würde sagen, nicht verstanden, setzen. Ihre Interpretation ist ausbaufähig.
Und was ist mit den Jahrgängen von vor der Aussetzung der Wehrpflicht? Entweder sind die jetzt nicht älter oder Ihnen, der Redaktion ist entgangen, dass die bereits mit 18 ihren Dienst bereits abgeleistet haben und zu großen Teilen noch beordert werden können. Dass das BAPersBw deren Kontaktdaten nicht mehr hat, liegt ja nicht in der Verantwortung der vormaligen WDLer. Gleiches gilt für die ehemaligen Ersatzdienstleistenden (Zivis, 8.2er, BGS-Angehörige).
Hallo und Grüsse aus dem Ehrenamt von einer Älteren! Und ich bin nicht die einzige, die sich engagiert. Das würde ich selbstverständlich auch im Verteidigungsfall tun. Ich habe Kinder und eine Enkelin. Was glauben Sie denn, was wir Älteren im schlimmsten Fall tun würden? Zu Hause sitzen, Däumchen drehen und die Jungen kämpfen lassen? Wir sind im Kalten Krieg aufgewachsen und unsere Männer und Freunde waren bei der Bundeswehr oder bei einem Ersatzdienst. Wir haben die Jungen noch nie hängenlassen. Auch wenn wir jetzt allmählich in Rente gehen (ja, ich weiß, pfui!), sind wir da, nicht nur, wenn es brennt. So, wie es keine Vereine gäbe ohne die tatkräftige Unterstützung der Älteren und häufig auch keine Kinderbetreuung, gibt es nichts in der Zukunft, wo wir nicht verlässlich anpacken würden, so lange wir körperlich und geistig dazu in der Lage sind. Das haben wir bisher völlig ohne staatliche Verpflichtung getan, weil es uns selbstverständlich ist, und werden es als Teil unserer Gesellschaft immer tun.
Ich finde es höchst bedenklich, Seniorinnen und Senioren nach einem arbeitsreichen Leben für die heutigen Mängel verantwortlich zu machen. Wie Sie heute persönlich erkennen können, muss Demokratie es aushalten, dass andere anders wählen, als man selbst. Auch Sie werden eines Tages als Ältere im Rückblick erkennen, dass die Politik Ihrer Zeit Probleme hervorgebracht hat. Werden Sie dann Schuld sein und im Alter auf finanziellen Schutz und den Schutz Ihrer Gesundheit, also allgemein auf den Schutz Ihrer Gemeinschaft, verzichten wollen?
Wo sind wir denn hingeraten, dass man denen, die demnächst den Schutz der Gesellschaft benötigen, so wie sie ihn selbst gewährt haben, diesen Schutz nun kürzen möchte? Wir sehen doch selbst, dass wir auf zugewandte, achtsame Pflege verzichten werden müssen, weil wir, wie Zeit unseres Lebens, überall zu viele sind.
“Ich finde es höchst bedenklich, Seniorinnen und Senioren nach einem arbeitsreichen Leben für die heutigen Mängel verantwortlich zu machen” – sorry, wen denn sonst?
Das ist das Erbe, das die Jungen bekommen (ohne Möglichkeit, es abzulehnen): marode Infrastruktur, ein desolates Bildungssystem, eine wackelige Demokratie, eine gruselige Demografie, ein verteidigungsunfähiges Land, ach ja, und jetzt noch eine Rekord-Staatsverschuldung obendrauf (dank eines Infestitionspakets, das gerade weitgehend von staatlichen Konsumausgaben für Ältere wie Rente und Gesundheit aufgefressen wird). Gerne hier nachlesen: https://www.news4teachers.de/2026/03/bruch-des-generationenvertrags-philologen-kritisieren-zweckentfremdung-des-sondervermoegens-zulasten-der-bildung/
Von Nachhaltigkeit keine Spur, dafür ein Planet auf der Kippe, Massentierhaltung, Materialismus, sinnloser Leistungsdruck – und eine Vermögensungleichheit, die an Brasilien oder die USA erinnert: Das reichste Prozent der Haushalte in Deutschland besitzt (und erbt) rund 35 Prozent des Gesamtvermögens, während die untere Hälfte der Bevölkerung nur etwa 1,4 Prozent hält.
Und junge Menschen, vorwiegend aus dieser unteren Hälfte (weil dort die kinderreichen Familien zumeist angesiedelt sind), sollen jetzt den Karren aus dem Dreck ziehen, während sich die Alten unter Verweis auf ein “arbeitsreiches Leben” zurücknehmen?
Mmmmhhh…
Herzliche Grüße
Die Redaktion
„ “Ich finde es höchst bedenklich, Seniorinnen und Senioren nach einem arbeitsreichen Leben für die heutigen Mängel verantwortlich zu machen” – sorry, wen denn sonst?“
Sie glauben ernsthaft, dass politische Macht vom Alter abhängig ist?
Sorry, nee, die hängt von Reichtum und Besitz ab. Das in D keine Politik für „die“ Alten gemacht wird (alle über 50?), sehen Sie an der zunehmenden Altersarmut.
In D findet seit Jahren eine immer extremere Umverteilungspolitik von Unter- und Mittelschicht zur Oberschicht und drüber statt. Dass dann kein Geld mehr dafür da ist, eine Familienpolitik /Wohnungspolitik/ Gesundheitspolitik/Bildungspolitik zu machen, welche Menschen zum Kinderkriegen ermutigt, verwundert nicht.
“Sie glauben ernsthaft, dass politische Macht vom Alter abhängig ist?”
Die ältere Generation hat dieses Land geprägt – und zwar demokratisch. Also ist sie auch für das Ergebnis verantwortlich. Um nicht falsch verstanden zu werden: Es geht nicht um persönliche Schuld. Es geht darum, dass die Alten mal endlich anfangen, sich für die Jungen politisch einzusetzen – damit die den Karren aus dem Dreck ziehen können.
Allein werden sie es nämlich nicht schaffen. Mit destruktiver Verweigerungshaltung (AfD wählen, Ostalgie, “Früher war alles besser” etc.) ist das allerdings kaum zu machen. Willen zur Veränderung – darum geht es.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ich glaube, dass uns gegenseitige Schuldzuweisungen nicht weiter helfen. Es müssen Lösungen her!
Die wird es aber erst geben, wenn die Bevölkerungsmehrheit (vulgo: die Älteren) mal lockerlässt, wenn es um die eigenen Ansprüche geht.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Stimme ich zu. Aber vergessen Sie nicht die Reichen, die einen hohen Anteil am Klimawandel ausmachen.
Wer genau von den Älteren soll locker lassen? Der Rentner mit 1400 Brutto? Der Arbeitnehmer ü50, bei dem die Kinder langsam aus dem Haus sind, und der nun nahezu nahtlos in die Pflege der Eltern eintritt?
Was genau stellen Sie sich vor?
“Die Deutschen sind als Weltmeister im Sparen bekannt. Nach einer Berechnung der DZ Bank ist das private Geldvermögen im Jahr 2025 auf mehr als zehn Billionen Euro angestiegen.” Gerne hier nachlesen: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/geldvermoegen-privathaushalte-100.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Und? Wer hat die Kohle? Schlüsseln Sie das bitte auf Bevölkerungsgruppen auf (Bundesland, Altersgruppe, Verteilung innerhalb der Gruppe). Sie wissen ja: im Durchschnitt war der Teich nur nen halben Meter tief, trotzdem ist die Kuh ersoffen.
Dessen ungeachtet: was genau fordern Sie jetzt durch die Aussage, dass die Deutschen insgesamt 10 Billionen Euro auf dem Sparkonto hätten? Meine obige Frage war eine Frage nach Ihren Vorstellungen, bekommen habe ich eine Aussage zum Sparvermögen. Erinnert mich an einen Foristen hier…
… und dieses Vermögen haben die durchschnittlichen Boomer jetzt auf ihren Konten? Warum werden dann die Schlangen bei den Tafeln immer länger, warum sehe ich immer mehr Alte beim Flaschensammeln?
Sehen Sie 22 Millionen Menschen in Deutschland (alle über 60) beim Flaschensammeln? Würde uns sehr wundern. Vielleicht zum Ausgleich mal in den Villenvorort Ihres Wohnortes schauen.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Sammeln nicht, aber wählen:)
Wie viele Alte leben in den Villenvierteln und wie viele in den Brennpunkten?
Was denn jetzt – ist Deutschland ein reiches Land, weil die Boomer es so toll aufgebaut haben (wofür die Jungen ewig dankbar sein sollen)? Oder ist es ein Armenhaus? Dann haben die Boomer wohl doch nicht so performt (und es gibt keinen Grund für die Jungen, dankbar zu sein).
Herzliche Grüße
Die Redaktion
“Deutschland ist ein reiches Land” – das schreibt die Redaktion doch ständig. Ich schreibe, dass das Vermögen sehr ungleich verteilt ist und das war schon immer so in DE. Die Schere wird aber immer größer. Sind daran generell die Boomer schuld? Oder eher einige wenige? Gibt es unter den “Reichen” hier eigentlich nur Alte, oder auch nicht wenige Junge (Erben)?
“Sind daran generell die Boomer schuld?” – ja, denn sie haben Parteien gewählt, die daran nie etwas geändert haben (Besteuerung von Arbeit/Kapital).
Sorry, das alte Märchen von den bösen Kapitalisten zieht nicht. Die ganze Generation der Boomer hat gut auf Kosten der Zukunft gelebt – und Umweltkosten, Schuldentilgung, Wehrfähigkeit, Instandhaltung der Infrastruktur etc. auf nachfolgende Generationen verschoben. Fängt doch schon wieder an: mit der Forderung (zum Beispiel), die Atomkraft wiederzubeleben. Wer räumt denn den strahlenden Müll weg?
Das Bundesverfassungsgericht musste den Bund daran erinnern, dass es nicht angeht, die natürlichen Ressourcen zu verfrühstücken – und den nachfolgenden Generationen das Aufräumen zu hinterlassen. Hat aber nicht viel genützt. Im Wortlaut: “Danach darf nicht einer Generation zugestanden werden, unter vergleichsweise milder Reduktionslast große Teile des CO2-Budgets zu verbrauchen, wenn damit zugleich den nachfolgenden Generationen eine radikale Reduktionslast überlassen und deren Leben umfassenden Freiheitseinbußen ausgesetzt würde.” Gerne hier nachlesen: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-031.html?nn=148438
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Nein, das Freudenhaus Europas.
Von nix kommt nix. Durch geldausgeben kann man ja nicht reich werden:)
Ich bin bei so gut wie allen Petitionen dabei, die sich für eine Besteuerung von Großvermögen einsetzen. Ich habe bisher auch ausschließlich Parteien gewählt, die das ebenfalls tun.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Generation, dass Sie sich mit Ihrer eher linken Einstellung nicht schuldig gesprochen in ein paar Jahrzehnten mit Parteien in einen Topf werfen lassen müssen, die komplett anders ticken als Sie, wie Sie es gerade hier tun. Sie fühlen vermutlich bei den derzeitigen Entwicklungen eine ähnliche Ohnmacht, wie sie mir seit den 80igern bekannt ist.
Ich erinnere mich allerdings nicht, mich emotional oder politisch gegen meine Elterngeneration gestellt zu haben, obwohl diese von unseren üppigen Einzahlungen allein durch unsere zahlenmäßige Stärke früh und gut in Rente und Vorruhestand gehen konnten. Sie waren alt geworden und wir konnten das sehen. Die Arztbesuche wurden ab 60 häufiger, die Eltern langsamer und müder, die kognitiven Fähigkeiten verzögerter, die Gelenke nicht mehr schmerzfrei, Herz und Kreislauf häufiger belastet, Erholungsphasen nach Anstrengung länger.
Bedenken wegen der Rente ab 70 bestehen ganz einfach wegen physiologischen und neurologischen Faktoren, die mit der allgemeinen Lebenserwartung wenig zu tun haben. Man kann auch mit schneller Ermüdung, langsamer Auffassungsgabe und mit schmerzenden Gelenken alt werden. Reguläres und produktiven Arbeiten ist aus diesen Gründen bis 70 aber immer weniger möglich, auch wenn wir Älteren das selbst bedauern und wir es gerne anders hätten.
Es ist ein eigenartiger Prozess, der einen selbst überrascht. Es ist schon schwierig genug, in der Familie zu kommunizieren, dass man wesentlich mehr Erholung braucht als früher, obwohl man wirkt, als wäre man topfit. Eine Fortbildung am Abend führt zum Jetlag am nächsten Tag, obwohl man um 22 Uhr zu Hause war.
Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir Ältergewordenen gut aussehen und, wenn wir in der Öffentlichkeit sichtbar sind, stark und gesund wirken, was wir häufig, auch durch ärztliche Kunst, häufig sind. Wie viel wir nicht mehr einfach schaffen, was wir nicht mehr gut neu erlernen können, was wir vergessen und wie lange wir uns immer wieder erholen müssen, können wir noch ganz gut verbergen und kompensieren. Zurecht wollen wir uns so aber nicht mit zunehmender Schwäche jahrelang Arbeitgebern, Kolleginnen und Kollegen oder Kunden zumuten. Wir wollen auch nicht nach einem erfolgreichen, guten Arbeitsleben am Arbeitsplatz immer häufiger versagen, weil wir so müde sind.
Ein Alter in Würde bedeutet, ausruhen zu dürfen und arbeiten zu können, wenn man es noch möchte. Hier braucht es das Verständnis der Jungen für die altersgemäßen Abbauvorgänge und nicht der Blick auf Statistiken über höhere Lebenserwartung, die häufig an Medizin und Technik liegt und nicht an längerer geistiger und körperlicher Fitness.
70jährige sind im Normalfall nicht auf der geistigen und körperlichen Stufe wie ein 50- oder 60jähriger.
Deshalb ist die Vorstellung der regulären Arbeit bis 70 für die meisten Menschen um die 60 nicht vorstellbar, was eben nicht gleichbedeutend ist mit mangelnder Solidarität mit der jungen Generation, sondern ein Eingeständnis der belastenden, spürbaren Veränderungen im eigenen Leben.
„Wer Kreuzfahrten macht, kann auch der Gesellschaft helfen.“
Gerne hier nachlesen: https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/rentner-ins-pflichtjahr-wer-kreuzfahrten-macht-kann-auch-der-gesellschaft-helfen/ar-AA1LIMfd?ocid=iehplc&apiversion=v2&domshim=1&noservercache=1&noservertelemetry=1&batchservertelemetry=1&renderwebcomponents=1&wcseo=1
Hintergrund: Die deutsche Kreuzfahrtbranche knackte zuletzt die Marke von über drei Millionen Hochseekreuzfahrern pro Jahr, wobei die Gruppe der „Best Ager“ (55+) den größten Anteil ausmacht. Quelle: https://www.cruisetricks.de/zum-ersten-mal-ueber-drei-millionen-deutsche-auf-hochsee-kreuzfahrt-840-000-am-fluss/
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Aber nicht mit mir! Kreuzfahrt gerne- 40 Dienstjahre sind Gesellschaftsdienst genug. Bald werden die 71% Pension verfrühstückt. Und wenn’s zu viele Reformen gibt, reicht immer noch der Sparstrumpf.
„Wer Kreuzfahrten macht, kann auch der Gesellschaft helfen.“
Statistik 2024: Kreuzfahrt wird immer jünger und wächst weiter
Ja, die jüngeren können sicher der Gesellschaft helfen. Die Rentner- Kreuzfahrer, die ich kenne, wohl eher nicht. Die machen Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff, weil sie noch etwas von der Welt sehen wollen, aber für andere Urlaubsangebote nicht mehr fit genug sind.
Über die Verteilung der Geldvermögen müsste dann noch einmal gesprochen werden. Wieviel die 10 Billionnen entfallen auf die oberen 10% und wie viel auf den Rest der Bevölkerung.
Da ist natürlich etwas dran – aber auch die, die eigentlich an einer besseren Umverteilung interessiert seit müssten, wählen CDU/CSU und AfD (die die Interessen der oberen zehn Prozent bedienen). Sozialdemokratie ist ja out. Herzliche Grüße Die Redaktion
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Sie haben ca 3% vergessen.
Weil nicht einmal die Sozialdemokraten noch Sozialdemokraten sind .Das war schon mit Herr Schröder zu Ende.
Die Boomer in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis wählen weder CDU/CSU noch AfD. Was soll dieses pauschalisieren? Und das die SPD immer mehr out ist, liegt wohl eher nicht an den SPD-Wählern, da sind jetzt viele, zu Recht, enttäuscht von deren Politik(ern). Trotzdem ist bisher keiner aus meinem Umfeld zur AfD geschwenkt. Die meisten wählen jetzt, aus Verzweiflung, irgendwelche Kleinstparteien, denn nicht wählen, wissen die Boomer, ist die schlechteste Option, denn das stärkt die AfD.
“Was soll dieses pauschalisieren?”
Gibt es hier einen einzigen Post, der erkennen lässt: Jawohl, die jungen Menschen benötigen unsere Unterstützung, weil sie es allein nicht schaffen können!?
Um mal den Kanzler zu zitieren (den wir durchaus kritisieren, aber hier hat er Recht): Die Reformpläne zur Rente seien „keine Bösartigkeit von mir oder von der Bundesregierung“, hielt er den Delegierten beim DGB-Kongress entgegen. „Meine Damen und Herren, das ist Demographie und Mathematik.“ Es übersteige „ganz einfach die Kräfte von zwei Beitragszahlern, wenn sie in Zukunft eine Person in der Rente finanzieren sollen“. Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/merz-versucht-sich-auf-dgb-kongress-in-ruck-rede-accg-200824285.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Wer sagt denn, dass die Beitragsfinanzierung der GRV einzig und allein über Abgaben auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse erfolgen muss?
Zielen Sie auf die Wunderlösung Trump: das Ausland zahlt – Zölle?
Weil: Am Ende dürfte es den jungen Leuten egal sein, ob sie die vielen Alten über ihre Rentenbeiträge oder über Steuern finanzieren müssen. Macht den Kuchen nicht größer.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Informationen sind die neue Währung. Müssen also Abgaben auf Rechenleistungen bzw digitale Dienste erhoben werden. Ich bin doch nicht dafür verantwortlich zu machen, dass die Bundestegierung der Digitalisierung um Jahrzehnte hinterherhinkt.
Vielleicht sollten Sie einfach mal einen anderen Ton anschlagen?
“Die wird es aber erst geben, wenn die Bevölkerungsmehrheit (vulgo: die Älteren) mal lockerlässt, wenn es um die eigenen Ansprüche geht.”
Ihre Reaktion auf @Plutos Vorschlag, die gegenseitigen Schuldzuweisungen sein zu lassen.
Ansprüche haben alle, nur die Älteren dürfen Ihnen zufolge keine haben. Interessant.
Das ist lustig: Die Älteren haben doch mit ihren Ansprüchen die Fakten geschaffen, mit denen die Jüngeren umzugehen haben.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Komisch, Entscheidungen haben Konsequenzen.
Aber warum machen wir das mit Trainern oder Konzernvorständen? Die Jüngeren können uns doch abfinden.
„ Es übersteige „ganz einfach die Kräfte von zwei Beitragszahlern, wenn sie in Zukunft eine Person in der Rente finanzieren sollen“
Na ich weiß nicht: ich zahle monatlich einschließlich AG-Beitrag rund 1400€, mein Partner 1500€. Damit haben wir zwei schon mehr als einen Durchschnittsrentner finanziert.
Es übersteigt auch die Finanzkraft des Steuerzahlers, die im Vergleich zu den Renten üppigen Pensionen zu zahlen (die zahlen die Rentner übrigens mit). Wo ist die „Reform“ denn was anderes als eine Leistungskürzung? Warum werden im Zuge der Reform versicherungsfremde Leistungen nicht endlich allein aus Steuermitteln gezahlt?
Reform heißt Veränderung. Wenn man einseitig kürzt, sollte man das auch einseitige Kürzung nennen.
Hmm, die Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter, Eltern… , die hier im Forum diskutieren, unterstützen nicht die jüngeren Generationen, haben auch kein Interesse daran, wie die Zukunft sein wird? Warum schreiben die dann hier? Aus Langeweile?
Auf welche Ansprüche sollen die Älteren verzichten?
Millennials ohne Erbe: Geben Boomer ihr Geld ganz aus? | STERN.de
Komisch, wie haben “wir” (meine Familie, die Familie meines Mannes und fast alle unserer Freunde) nur überlebt und uns ein eigenes Leben aufgebaut? Ich kenne niemanden näher, der größere Summen geerbt hat – Ossis halt. Eines haben wir aber “geerbt”, den Willen etwas mit eigener Kraft zu erreichen und dabei haben uns unsere Eltern unterstützt, so gut sie konnten.
Boomer gehen in Rente: Das bedeutet es für die Jüngeren | ndr.de
Boomer, Millenials, Gen Z – Was die Generationen trennt und eint – SWR Kultur
“Auf welche Ansprüche sollen die Älteren verzichten?”
Darauf, trotz steigender Lebenserwartung grundsätzlich mit 65 in Rente gehen zu können (faktisches Renteneintrittsalter im Schnitt: 64,7 Jahre) – zum Beispiel.
So könnte es auch gehen – im Konsens beschlossen: “Dänemark stellt einen europäischen Rekord auf: Als erstes Land führt es ab 2040 die Rente mit 70 ein. Und das ohne große Proteste. Sogar die Gewerkschaften sind dafür.” Gerne hier nachlesen: https://www.zdfheute.de/politik/ausland/rente-daenemark-renteneintrittsalter-siebzig-100.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Würde ich jetzt den vielen, deren Arbeitsplätze gerade abgebaut werden, unbedingt empfehlen.
Und wie viele Chancen hat tatsächlich jemand, der sich mit über 60 irgendwo bewirbt?
Keine, aber die muss er eben nutzen.
Meine Generation hat bereits darauf verzichten müssen, mit 65 in Rente zu gehen: 2007 zur Sicherung der Rentenstabilität beschlossen. Ich darf mit 67 plus etliche Monate (ja, Lehrer MÜSSEN bis zum auf den 67. Geburtstag folgenden 31.1. bzw. 31.7. weiterarbeiten) gehen. Wer davor geht, nimmt Abschläge in Kauf. Dessen ungeachtet haben Rentner Zeit ihres Arbeitslebens Beiträge geleistet, auf deren Basis die Auszahlung beruht. Würden die versicherungsfremden Leistungen endlich mal vollständig von allen und nicht nur von den Rentenbeitragszahlern getragen, gäbe es kein Rentenproblem. Sie können die diesbezügliche Umverteilungspolitik von Aufgaben gerade sehr schön bei der „Gesundheitsreform“verfolgen, Stichwort Finanzierung der Bürgergeldempfänger.
Wenn Sie Dänemark heranziehen, dann Sie doch mal die Rentenhöhen beider Länder, und (jetzt müssen Sie googeln) die Altersarmut. Überraschenderweise werden Sie feststellen, dass ersteres in Dänemark und letzteres in Deutschland eklatant höher ist.
Und, kleines Schmankerl zum Schluss, hier die letzten Zeilen des von Ihnen verlinkten Artikels:
„ Ausnahmen gibt es natürlich auch in Dänemark: Wer berufsunfähig ist oder 42 Jahre gearbeitet hat, kann eher in Rente gehen. Politiker sogar schon mit 60 Jahren – und über diese Regelung haben auch die Dänen sich richtig aufgeregt.“
In Deutschland darf man als „langjährig Versicherter“ erst nach 45 Arbeitsjahren abschlagsfrei in Rente gehen – drei Jahre nach den Dänen.
Mit freundlichen Grüßen,
Mika BB
“Meine Generation hat bereits darauf verzichten müssen, mit 65 in Rente zu gehen” – hat sie faktisch nicht: Das durchschnittliche Renteneintrittsalter in Deutschland liegt bei 64,7 Jahren.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Allen Ost-Boomer-Frauen wurde das Renteneintrittsalter von 60 auf 67 Jahre erhöht.
Und den Wessiinnen von 63 …
Na dann können die auch bis 70 (falls sie jemand einstellt). Oder besser bis zum Tod. Ist bei manchen ja auch dasselbe.
Müssen die Beamten im Wach- und Wechseldienst und Berufssoldaten halt länger arbeiten.
? Aber doch mit finanziellen Einbußen.
„Faktisch“ beruht früheres in-Rente-gehen auf 45 Beitragsjahren (zwei Jahre länger als in Dänemark) oder auf Abschlägen: man erhält lebenslang weniger Rente, als wenn man bis zum Schluss gearbeitet hätte.
Mit freundlichen Grüßen,
Mika BB
Der späte Renteneintritt hat eine sehr klassistische Komponente: Arme, prekär beschäftigte und Menschen in körperlich harten Jobs erleben ihn nämlich oft nicht mehr.
Für körperlich harte Jobs kann es doch Ausnahmen geben, ist doch heute auch schon so (Bundeswehr, Polizei..). Wo ist das Problem?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
An der immer größer werdenden Zahl psychischer Erkrankungen in Bezug auf burnout sieht man, dass nicht nur körperlich schwere Arbeit fertig macht.
Dann aber zumeist mit Abschlägen!
Wie hoch ist nochmal die Anzahl der unbezahlten Überstunden in Deutschland?
Sollte man das Renteneintrittsalter vielleicht auch an die Arbeitsjahre koppeln? Ich habe 40 Jahre Vollzeit gearbeitet. Mit 23 war ich mit meinem Studium fertig und begann zu arbeiten und die meisten anderen andere ebenfalls (Männer wegen Wehrdienst 1,5 bis 3 Jahre später). Wie sieht es bei den heutigen, jüngeren Akademikern aus? Außerdem sollte man auch die Belastung verschiedener Berufe berücksichtigen (Dachdecker, Pflegepersonal, ….). Das wäre mMn. gerecht.
Vielleicht sollte man das Konzept Rente/Pension mal überdenken: als Sicherheit für die Zeit, in der man nicht mehr arbeiten kann. Und nicht als Anspruch auf bezahlte Dauerfreizeit ab Tag X.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Bezahlte (Dauer)Freizeit? Mehr Freizeit fordern doch immer mehr der jüngeren Generationen – weniger Arbeitsstunden, 4-Tage-Woche, mehr Urlaub … Einfach mal mit den Arbeits- und Urlaubstagen und den Wochenarbeitsstunden der Boomer. 🙂
Übrigens, ich habe trotz Ruhestand keine Dauerfreizeit – durchschnittlich 3mal pro Woche bin ich ehrenamtlich aktiv.
“Mehr Freizeit fordern doch immer mehr der jüngeren Generationen” – tun sie das? Sie fordern das, was alle (auch Lehrkräfte, zu Recht übrigens) fordern: ein vernünftiges Verhältnis von Arbeit und Erholung.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Das Verhältnis Arbeit – Erholung ist aber jetzt schon viel besser, als noch in den 70ern oder 80ern
Auch dank technischer Errungenschaften ((Haushaltserleichterungen z. B.). Und auch die Wochenarbeitszeit und Urlaubstage haben sich im Durchschnitt verbessert.
Okay, bei mir hat sich das Deputat nach 1990 erhöht, aber dafür musste ich dann Samstags nicht mehr zur Schule. 🙂
Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland seit 1945: Überblick
Wer hat den 8-Stunden-Tag und die 5-Tage-Woche erkämpft? Frühere Generationen.
Aus für Acht-Stunden-Tag: „Beschleuniger gesundheitlicher Probleme“
Wer wird jetzt gegen diese geplanten Änderungen kämpfen? Sollen das die Boomer erledigen? wie viele Jüngere sind denn gewerkschaftlich organisiert, um etwas durchzusetzen gegen ihre Arbeitgeber?
DGB-Mitgliederzahlen | DGB
Einfach mal die Mitgliederzahlen der 90er Jahre mit den letzten Jahren vergleichen.
Ganz genau! Aber das mit der ehrenamtlichen Tätigkeit kennen die nicht. Dazu sind die zu jung. Das merkt man auch daran, dass sie nicht wissen, dass man im Schuldienst auch körperlich fit sein sollte. Schwerhörigkeit, Einbußen beim Sehvermögen, Tragen schwerer Lasten …
P.S.: Meine pensionierten Kolleg*innen waren und sind alle ehrenamtlich tätig.
Das altbekannte Phänomen, dass Rentner nie Zeit haben.
Liegt vermutlich daran, dass altersbedingt alles länger dauert
Arbeiten bis zum sozialverträglichen Ableben? Uppala… und dafür Beiträge in der jetzigen Höhe zahlen? Und, was sagen die Eltern/Großeltern der Redaktionsmitglieder dazu?
Wer sagt denn, dass Redaktionsmitglieder nicht auch selbst in fortgeschrittenem Alter sind – und erwachsene Kinder haben, die den Scherbenhaufen auflesen sollen? Schöne Grüße von unserem Herausgeber.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ja, der diskutiert auch anders als Sie ;-D
Nein. Beziehungsweise wie wäre Sicherheit dann definiert? Dann wäre es eine Art Grundrente ider gar Almosen, auf das keine einkommensabhängigen versicherungsbeiträge zu leisten sind.
Aber was schert es mich? 2027 gibt’s die 71%.
Und noch eine verrückte Idee: Man könnte ja auch die Anzahl der Kinder beim Renteneitrittsalter berücksichtigen. Pro Kind ein Jahr früher ( Mutter und Vater), Alleinerziehende 2 Jahre. Das würde vielleicht auch die Geburtenzahlen verbessern. 🙂
Bumsen für die Rente.
Na wenn das mal kein Slogan ist.
Für die Nutzung von Verhütungsmitteln gibt es dann 0,3% Rentenabschlag je Geschlechtsakt. Zeugungsunfähigkeit führt zur Grundsicherung im Alter.
🙂 Man kann ja auch die Mehrwertsteuer auf Verhütungsmittel drastisch erhöhen. Da hätte der Staat gleich etwas davon und das ließe sich auch leichter kontrollieren als ihr Vorschlag.
Löcher reinpiksen ist wesentlich effektiver und kostengünstiger.
Und das sagen Sie, ein Mann? Ich finde es ziemlich fies, Männern auf diese Art ein Kind unterzujubeln. Aber kommt wohl nicht so selten vor.
Dänemark – das Land, das eine armutssichere Basisrente und eine hervorragende Absicherung für alle hat.
Übrigens, unsere Kinder und Enkel werden wohl auch kein großes materielles Erbe erhalten, sie rechnen auch nicht damit und gönnen uns unseren Ruhestand. Aber ideell haben wir Ihnen den Weg bereitet und sie meistern Ihr Leben gut.
Wenn Sie auch so prassen
Mea culpa! Mea maximal culpa!
Auf welchen Anspruch sollen die Älteren verzichten?”
Auf den Anspruch als wahlbetechtigte Mitglieder der Gesellschaft mitbestimmen zu können.
Wäre doch einiges gewonnen, wenn der Eintritt in den gesetzlichen Ruhestand an den Verzicht des Wahlrechts – aktiv wie passiv – gekoppelt werden würde?
Also wie bei MdBs, die verlieren ja auch ihr Mandat im Tausch gegen Versorgungsbezüge.
Das Problem ist eher andersherum: An den Stimmen der Rentner kommt kein Politiker mehr vorbei. Gerne hier nachlesen: https://www.das-parlament.de/inland/bundestag/rentner-sind-an-der-wahlurne-in-der-mehrheit
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Return on invest, endlich profitieren die Boomer davon, dass sie so viele sind.
Ich kenne viele Ruheständler*innen, die für mehr Nachhaltigkeit sind.
Es ist nun einmal komplizierter, als Sie es hier immer wieder versuchen darzustelken.
“Ich kenne viele Ruheständler*innen, die für mehr Nachhaltigkeit sind.”
…. und wir haben nachhaltiger gelebt und die meisten tun das immer noch: Sachen wurden/werden repariert und nicht gleich weggeschmissen, es muss nicht alle halbe Jahre ein neues Smartphone sein, die meisten bestellen weniger online ( = weniger Retouren, die im Müll landen/ Verpackungen/ Transportwege), Kleidung wird durchschnittlich länger getragen, ehe was neues gekauft wird, …
Das nehme ich jetzt als Kompliment! Ja, die Älteren, zu denen ich mich zähle, haben Deutschland demokratisch geprägt.
Ich weiß nicht, ob Menschen in 40 Jahren das von ihrer Generation noch sagen können. Im Moment sieht es nicht so aus.
Den Grund dafür können Sie nicht bei den Älteren suchen, denn diese haben, wie Sie bereits geschrieben haben, stabil demokratische Parteien gewählt und unterstützt.
In unserer Zeit sind die Grünen entstanden und unsere Protestwahl war grün. Für uns war Umweltschutz wichtig und dafür haben wir uns eingesetzt, ganz klar auch für die Generation nach uns. Die technischen Entwicklungen für saubere Energien wurden von meiner Generation angeschoben. Das war einer der Karren, die wir für die nachfolgende Generation aus dem Dreck gezogen haben. Wir haben keine Parteien gewählt, die uns, statt Konzepte und Ideen für eine gesunde Entwicklung innerhalb der Demokratie zu liefern, Hass und Hetze und die pausenlose Versicherung, dass wir Opfer seien, geliefert hätten.
Man könnte, statt uns aufzufordern, „uns endlich mal politisch für die Jungen einzusetzen“ auch anerkennen, dass wir das längst getan haben und es noch immer tun.
“Denn diese haben, wie Sie bereits geschrieben haben, stabil demokratische Parteien gewählt und unterstützt” – in den vergangenen 20 Jahren vor allem Parteien, die versucht haben, jegliche Zumutungen von den Bürgern fernzuhalten (“schwarze Null”). Die Folgen sieht man.
“Für uns war Umweltschutz wichtig” – geht so: “Die Deutschen sind für Klimaschutz, aber nur, wenn er nichts kostet.” Gerne hier nachlesen: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/umfrage-iw-klimaschutz-li.3227209
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Wirtschaftliche Vernunft. Handeln große Teile der Gesellschaft entsprechend dieser Maxime, ist es verkehrt. Handelt die wirtschaft so, wird sie beklatscht.
Wie wäre es mit einer Streichung aller bestehenden Subventionen?
Und dann ist da ja noch die Frage, warum “Steuern” eben Steuern heißen. Was will uns der begriff sagen?
„ Die ältere Generation hat dieses Land geprägt – und zwar demokratisch. Also ist sie auch für das Ergebnis verantwortlich.“
Ich widerspreche. Geprägt wird dieses Land durch die politischen Entscheidungen, die insbesondere in den letzten 30 Jahren von Umverteilung des Reichtums von unten nach oben, von Lobbyismus und von politischer Einflussnahme von Verbänden wie dem der „Familien“Unternehmer geprägt wurde. Die von dieser Politik Profitierenden sind aber nicht repräsentativ für die „ältere Generation“. Finden Sie, dass ein Friedrich Merz, ein Oetker, Piëch und Co die ältere Generation repräsentieren? Das wäre schön, dann ginge es den Älteren hervorragend. Nee, der Durchschnittsrentner kann froh sein, wenn er nach Wohnen noch genügend übrig hat, um nen Kaffe trinken zu können, wenn er Lust drauf hat.
Also, wer repräsentiert die ältere Gesellschaft?
Wer hat denn die gewählt, die die politischen Entscheidungen getroffen haben? Deutschland ist keine Diktatur.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Siehe durchschnittliche Wahlbeteiligung. Also ca ein Drittel nicht.
Hmm, schwierig, da Koalitionen regiert haben.
Da haben viele eine Partei gewählt, die dann in einer komischen Koalition gelandet sind.
Meine Lieblingspartei ist derzeit in der Opposition. …
Das Ganze ist schon etwas komplexer, als Sie es hier versuchen darzustellen.
“Also, wer repräsentiert die ältere Gesellschaft?” – sorry, eine wichtige Frage @ Mikas
– ist noch offen 😉
Viele Wähler sind nicht gut unterrichtet, das Hintergrundwissen fehlt. Würde sonst die AfD so vorgewählt werden ?
Und viele meiner Generation wählten aus Protest ( Umwelt, Wackersdorf, Atom…..) nicht.
Klar, dadurch änderten sie gar nichts, aber das Rentenproblem wurde ähnlich wie die Einschulung behandelt. Wie sollte man bloß wissen, wie viel Erstklässler, hier: Rentner anstehen ? 🙂
Tja, man kann nur wählen, was an Angebot da ist. Schauen Sie mal, wie sich die Zusammensetzung des Bundestages im Laufe seiner Existenz verändert hat. Der Bundestag (und auch die aufgestellten Kandidaten) repräsentiert schon lange nicht mehr den Querschnitt der Bevölkerung, und das könnte damit zusammenhängen, dass diejenigen, die in der Repräsentation fehlen, keine Muße für Politik haben, da sie damit beschäftigt sind, die Kohle fürs Überleben heranzuschaffen.
Da macht man nämlich den Zweitjob, statt abends in der Partei zu sitzen und seine Zeit darauf zu verwenden, vielleicht mal aufgestellt und gewählt zu werden. Wie viele alleinerziehende Elternteile wurden zur Bundestagswahl aufgestellt? Wie viele Menschen, die nicht aus einer Juristen/Politiker/Beamtenfamilie kommen? Wie viele Menschen, die Mindestlohnempfänger sind?
Es ist schwierig, Zeit für Parteiarbeit aufzubringen, wenn man Kinder hat und sein Geld erarbeiten muss, insbesondere in Wahlkampfzeiten.
Was glauben Sie denn, warum die AfD so ein einfaches Spiel hat, wenn sie damit argumentiert, dass SPD, CDU, … das „einfache Volk“ nicht vertreten?
Und was denken Sie, warum Heidi Reichinnek so erfolgreich ist? Deren Eltern sind Elektriker und Chemiefacharbeiterin. Die hat zuletzt in der Jugendhilfe gearbeitet. Die ist nahe dran und glaubwürdig in dem, was sie sagt.
Stimmt, dafür gibt es zu viele Lobbygruppen mit unterschiedlichen Zielen. Das Problem ist, dass einige von denen durchsetzungsfähiger sind als andere. Dieser Punkt hängt eben in erster Linie von den finanziellen ressourcen ab, die ihnen zur Verfügung stehen.
“Die ältere Generation hat dieses Land geprägt – und zwar demokratisch.”
Dem stimme ich zu, sie hat tatsächlich für eine funktionierende Demokratie gesorgt, in der verrückte Ideologien wie Wokeness und Gender Mainstreaming (noch) keinen Platz hatten. Die Generation der Alten brütete auch (noch) keine lebensfremden Bildungstheorien aus, die selbstbestimmtes bzw. selbstorientiertes Lernen als modern, fortschrittlich und einzig human ansahen. Kinder sollten nur noch wie rohe Eier angefasst werden und keinerlei Druck erfahren.
In Wahrheit überließ man die Kinder immer mehr sich selbst und betrieb (mit wissenschaftlicher Begleitung) so eine Pädagogik, die den Namen “Erziehung” kaum mehr verdient und die Lehrkräfte dennoch heillos überforderte. Schule und Umgang miteinander wurden immer anstrengender, weil es für den Unterricht kaum etwas Schlimmeres gibt als unerzogene, auf sich selbst konzentrierte Kinder.
Ja, “die ältere Generation hat dieses Land geprägt – und zwar demokratisch.” Das sagen Sie ganz richtig.
Doch kann man erwarten, dass sie sich dem Zeitgeist von heute ohne Wenn und Aber anschließt? Es sollte doch genügen, dass die Alten dieses Land demokratisch geprägt und zu Wohlstand geführt haben. Bessere Voraussetzungen für die nachfolgenden Generationen konnten sie kaum schaffen. Die Chancen zu nutzen statt leichtfertig und arrogant zu verspielen, ist nicht mehr ihre Aufgabe.
“Bessere Voraussetzungen für die nachfolgenden Generationen konnten sie kaum schaffen.” Echt jetzt? Wann waren Sie das letzte Mal vor der Tür, wann haben Sie das letzte Mal eine Tageszeitung gelesen? Ein paar Stichworte: Klimakatastrophe, Investitionsstau, Bildungskrise, Rekordschulden, Demografiekrise…
Genau unser Humor: Den Karren in den Dreck steuern – und dann anderen zurufen: “Die Chancen zu nutzen statt leichtfertig und arrogant zu verspielen, ist nicht mehr unsere Aufgabe.”
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Wann waren Sie das letzte Mal in einem Szeneviertel einer Großstadt unterwegs? Wer bevölkert dort die Cafes, Bars, kauft die neuesten Trendartikel, …? Wer läuft mit Coffee to go durch die Straßen? Wer kauft überwiegend online und lässt sich auch das Essen regelmäßig nach Hause liefern? Wie umweltfreundlich ist das denn? Boomer tun das eher seltener.
Meine Biographie ist vermutlich die Biographie so vieler Boomer. Ich hatte nie viel zu sagen. Ich habe mein Wahlkreuz gemacht und war anfangs sogar auf der Gründungsveranstaltung einer Partei, die sich Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben hatte, bis sie neoliberal und Realo wurde. Mein ökologischer Fußabdruck ist am unteren Ende eines Ersten- Welt- Landes angesiedelt. Ich habe schon Kröten gerettet, da war die Jugend noch nicht einmal in Planung. Auf Demos war ich auch. Gegen Atomkraft. Für Frieden. Ich habe Kinder, und die erzogen. Ich bin Vegetarierin.
Wann und wo also wurde ich so verdammt schuldig?
“…marode Infrastruktur, ein desolates Bildungssystem, eine wackelige Demokratie, eine gruselige Demografie, ein verteidigungsunfähiges Land, ach ja, und jetzt noch eine Rekord-Staatsverschuldung obendrauf (dank eines Infestitionspakets, das gerade weitgehend von staatlichen Konsumausgaben für Ältere wie Rente und Gesundheit aufgefressen wird)….”
Das klingt zum Schämen. Vielleicht: Wir waren (zu) viele? Vielleicht: Wir leben zu lange? Vielleicht: Nach dem Ende des kalten Krieges hat es noch einmal die Hoffnung auf eine bessere Welt gegeben. Ressourcen wurden frei für Umweltschutz, für Kampf gegen den Hunger, gegen Klimawandel. Die Hoffnung hat sich schnell zerschlagen, unter anderem, weil die Sieger von damals arrogant und kurzsichtig waren.
War ich bei den Siegern? Ach….das weiß ich gar nicht.
Nun bin ich müde. Ich werde nicht mehr kämpfen.
“Wann und wo also wurde ich so verdammt schuldig?”
Haben wir weiter oben schon geschrieben: Es geht nicht um Schuld – es geht um Verantwortung.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Um Verantwortung zu tragen, bin ich nicht ausreichend vergütet worden.
Deshalb sehe ich meine von den aktiven Jahrgängen finanzierte Rente als nachgelagerte Aufwandsentschädigung an.
Doof nur, wenn die aktiven Jahrgänge gar nicht groß genug sind, Ihre nachgelagerte Aufwandsentschädigung und die der vielen anderen zu bezahlen – dann haben wir wohl ein Problem.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ne, die Jüngeren kein ausreichendes Einkommen.
Mittlerweile bin ich dafür, dass alle Ehrenamtlichen mal eine Woche lang streiken!
Das bedeutet, dass diejenigen, die sich selbst ausbeuten, selbst bestreiken müssten. Also wer bin ich, und wenn ja, wie viele?
Naja, so manches, was Staat, Städte und Gemeinden da so kostenlos dankend annehmen. würde schon auffallen. wenn es keiner mehr macht.
Na, die Kommunalparlamente hätten erstmal sitzungsfrei
“Aber denen ist die Gefahr bewusster aufgrund der langen Grenze zu Russland.”
Sie nennen den Unterschied zu Deutschland.
Wo war denn Ihr Aufschrei, als der Wehrdienst pausiert wurde? Als wir uns von russischen Erdöl abhängig machten und uns mit den billigen Lügen Putins über Frieden abspeisen ließen? (Manche kauen heute noch daran)
Wenn das LAND AMGEGRIFFEN wird, was zum Henker lässt Sie glauben, das wäre nur ein Problem für die Jungen?
Was wissen Sie denn von meinem Aufschrei und was ich mache? Hauptsache mal einen Kommentar abgegeben. Kann ich drauf verzichten. Und wieder, habe ich so nicht geschrieben.
“Nazi Vergangenheit wird noch immer als Argument hervorgebracht (ich bin sicher, dass die neu eingebürgerte Deutsche dieses Schuldgefühl nicht tragen).”
1. Ist es Ihrer Meinung nach KEIN Argument??
2. Ist “Schuldgefühl” das Einzige, was Sie (als Lehrkraft) aus dieser Zeit mitnehmen? Echt keine andere Erkenntnis, welche auch spätere Generationen beherzigen würden?
3. Neu Eingebürgerte scheinen EBEN die Konsequenzen Deutschlands zu schätzen, um NICHT wieder in die Nazizeit abzudriften.
“Warum sollen Jugendliche das Land verteidigen möchten, das so viele schlechte Assoziationen mit sich hat?”
Sie stehen in einer deutlichen Minderheit, sich eine “bessere” Erinnerung an Nazideutschland zu wünschen.
(Ein Vorteil von neu Eingebürgerten besteht darin, sich sachlich und ohne den Hass der Großeltern mit dem Thema beschäftigen zu können)
Wer verteidigt die Freiheit in Niederlande, wer in Frankreich? Diese Argumentation ist nicht valide, weil sie voraussetzt, dass eine Wehrpflicht alternativlos ist.
Ihre Argumentation ist allerdings auch erst “valide”, wenn wir sehen, was passiert, wenn die Niederlande und Frankreich angegriffen werden, wovor Gott sie bewahre – bzw. die Nato eben. Aber die Nato sind für Sie dann wohl anscheinend einfach “die anderen”, die für uns ihr Leben aufs Spiel setzen?!
Die Frage wäre dann: Wie schaffen es diese Länder, das Prestige des Militärs aufzubessern, um nicht auf Wehrdienst angewesen zu sein.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Pazifismus und die ständigen Abwertungen der Bundeswehr (man erinnere sich wie von der Leyen als Verteidigungsministerin agiert hat) erfolgreich waren.
Jahrelang hat man der Jugend eingetrichtert, das Militär wäre zu rechts und jetzt ist man erschreckt, weil das Wirkung zeigt und die jungen Menschen keine Lust auf Militär haben.
“Jahrelang hat man der Jugend eingetrichtert, das Militär wäre zu rechts”
Ja all die Jahre linsroter Regierungen und deren Aussetzung des Wehrdienstes…
Haben Sie gedient? 🙂
“Ja all die Jahre linsroter Regierungen und deren Aussetzung des Wehrdienstes…”
Was soll das werden? Geschichtsfälschung? Oder zeigen Sie wieder einmal, dass Sie von vielen Dingen wirklich keine Ahung haben?
Die Wehrpflicht wurde von einer CDU/CSU-FDP-Bundesregierung 2011 unter Kanzlerin Merkel ausgesetzt!
In der Schule hätte man früher gesagt: “Setzen! Sechs!”
Es war Ironie, da Muxi – garantiert besten Wissens – meinte, den Jugendlichen wäre eingetrichtert worden, das Militär wäre rechts, obschon eine rechte Regierung die Wehrpflicht aussetzte (was Muxi offenbar nicht wusste).
Ich freue mich schon, auf Ihren garantiert ernsthaften Diskurs mit Muxi, wo Sie diese Wissenalücken aufzuklären versuchen 🙂
Und bevor Sie fragen: Ich habe Wehrdienst geleistet – um den Anteil der Mörder zu senken 😉
Sie wissen schon, dass Sie hier eine Verleumdung und üble Nachrede begehen, indem Sie Wehrdienstleistende pauschal als Mörder bezeichnen? Das Ganze über ein Onlinemedium mit Reichweite: Schauen Sie mal im StGB, was darauf steht. Und denken Sie nicht, Sie wären sicher vor Strafverfolgung, weil Sie hier anonym posten. Dafür gibts IP-Adressen, und selbst TOR hat Schwachstellen, über welche Anschlüsse identifiziert werden können. Und letztlich muss auch die Plattform mitarbeiten, um Straftäter zu identifizieren.
“…indem Sie Wehrdienstleistende pauschal als Mörder bezeichnen?”
Ohne mich hier inhaltlich in die Debatte einmischen zu wollen (die ich dafür auch nicht hinlänglich verfolgt habe), vermute ich hier bei @Rainer Zufall eine Bezugnahme auf das Tucholsky-Zitat “Alle Soldaten sind Mörder” – und zumindest dieses Zitat war ja Gegenstand einer sehr umfangreichen Debatte und Auseinandersetzung bis zum Bundesverfassungsgericht. Wenn man also annimmt, dass Wehrdienstleistende eine Teilmenge innerhalb der Gesamtmenge der Soldaten sind…
https://www.deutschlandfunkkultur.de/soldaten-sind-moerder-beschluss-bundesverfassungsgericht-kommentar-100.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Soldaten_sind_Mörder
Ich glaube nicht, dass Rainer Zufall Tucholsky gelesen hat (nach seiner eigenen Aussage, hat er es nicht so mit dem Lesen, schon gar nicht von Büchern und so). Er hat da nur irgendetwas nachgeplappert, weil er es irgendwo in seiner “Blase” aufgeschnappt hat und cool findet. Und deshalb gebe ich Mika recht: Etwas, ohne Zusammenhang und Kenntnis des Kontextes, einfach so rauszuholen, ist entweder Dummheit oder Verleumdung!
Irgendwie witzig, die meisten Verteidigungsminister*innen in der BRD hat die CDU/CSU gestellt.
Die Paradigmenwechsel wurden aber jedesmal unter rot/grüner Verantwortung vollzogen. Da ist die Beteiligung am Jugoslawienkonflikt, am Afghanistaneinsatz und jetzt die Rückkehr zur Landes- und Bündnisverteidigung mit der Revidierung der Aussetzung der allgemeinen Wehpflicht.
Die gravierende Disruption der Verteidigungsstrukturen, die ja nicht nur militärisch sind, erfolgte unter der Ägide der CDU/CSU. Das betrifft sowohl die Wiederbewaffnung als auch die Aussetzung der Wehrpflicht.
Dann müssen Sie ran. Ab zur Reserve! 🙂
So funktioniert Krieg doch nicht. Deutschland wird nicht angegriffen, sondern greift seine Nachbarn an, bevor diese Deutschland angreifen können. Hat in den letzten 200 Jahren immer so funktioniert.
“sollte Deutschland jemals wieder angegriffen werden?”
Bisher hat Deutschland wohl eher andere angegriffen…
Zeitform, verkehrte
Naja, die Helikopter-, Rasenmäher- und U-Boot-Eltern werden es schon richten. 🙂
Wir leben in Deutschland in einer Frieden-Blase. Die Menschen, die Krieg im Eigenen Land erlebt haben, sterben langsam aus. Für nicht Bundeswehrangehörige ist Krieg – und auch seine Folgen auf die Zivilbevölkerung nicht „richtig“ nachvollziehbar. Möge der Frieden in Deutschland noch lange währen! Und doch sollten wir ein Ende nicht ausschließen und uns und unsere Kinder darauf vorbereiten.
Wir schaffen die Polizei bei uns im Ort ja auch nicht ab, weil es hier ruhig und friedlich ist.
Wenn Sie Nachrichten lesen, werden Sie viellicht über einen unprovozierten, hybriden Krieg gegen Deutschland stoßen, der schon ein Weilchen läuft
Polizei und Militär miteinander vergleichen, naja, BeamtInnen sind hier ja auch die größten Opfer und SpanierInnen nicht besser passend normal als NordafrikanerInnen
Gute Zeiten schaffen weiche Menschen
Weiche Menschen schaffen harte Zeiten
Harte Zeiten schaffen harte Menschen
Harte Menschen schaffen gute Zeiten
Gute Erziehung und nachhaltige Bildung schaffen starke Menschen – autoritäre Erziehung Traumata. Gerne hier nachlesen: https://www.news4teachers.de/2025/10/autoritaere-erziehung-erhoeht-das-risiko-fuer-psychische-erkrankungen-bei-kindern-enorm/
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ich werfe den autoritativen Erziehungsstil ein. Warum übergehen Sie den?
Wir haben von guter Erziehung geschrieben, die schließt autoritative Erziehung – die bekanntlich Beziehung und Zuwendung voraussetzt – durchaus mit ein.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Nein. Klang nur in Zeiten von römischen Reich, Feudalsimus und Faschismus gut.
Aber erzählen Sie gerne mehr, warum Sie glauben, SIE wären einer der harten Menschen (gähn)
“Wir leben in Deutschland in einer Frieden-Blase. Die Menschen, die Krieg im Eigenen Land erlebt haben, sterben langsam aus”
Langsam? Ich würde sagen, mittlerweile sind es >99%.
Ich schaue ja immer gerne auf die anderen EU- Länder und möchte eine gesamteuropäische Lösung: In der Europäischen Union hat die Mehrheit der Mitgliedstaaten die Wehrpflicht entweder abgeschafft oder dauerhaft ausgesetzt. Aktuell unterhalten nur noch 10 der 27 EU-Länder ein aktives Wehrpflichtsystem.
Abgeschafft ist sie unter anderem in Frankreich, Niederlande, Italien, Spanien, Portugal. Will sagen, man kann durchaus die Sicherheitslage anerkennen, ohne die Wehrpflicht zu aktivieren. Der Einwand ” Stellt euch vor, ihr seid Ukraine” gilt für alle Europäer, impliziert aber mitnichten Wehrpflicht als einzigen Weg.
Die Genehmigungspflicht für Auslandsaufenthalte, die länger als drei Monate dauern, für alle Männer ab 17 durch das Militär ( Euphemismus ” Karrierecenter”)ist allerdings etwas, was kein anderes EU – Land so hat.
Und nein, eine Verwaltungsvorschrift bricht kein Gesetz. Ich halte dieses Vorgehen für eine ganz üble Steilvorlage für die Exekutive, wie man sich vorstellen könnte, wenn beispielsweise gewisse Parteien an die Regierung kämen.
Mich wundert also eher, dass es nicht MEHR Diskussion über die erneute Aktivierung der Wehrpflicht gab, sondern so wenig im Vorfeld..Die Schulstreiks zeigen doch eher, dass das Thema gesellschaftlich gar nicht aus aus diskutiert ist, und es noch keinen Konsens gibt. Wenn es ans Sterben und Töten geht, sind nämlich die Jungen dran. Nicht ich und vermutlich auch kein Minister.
Meine Sympathie gilt ihnen. Dennoch ist es natürlich nicht erlaubt, deshalb den Schulunterricht fernzubleiben. Ab und an muss man für seine Überzeugungen auch Nachteile/ Sanktionen in Kauf nehmen.
„Wenn es ans Sterben und Töten geht, sind nämlich die Jungen dran.“ Erstens sind im Zweifel alle „dran“. Zweitens: wenn es denn zu einem Angriff kommen sollte, wäre es dann nicht hilfreich, wenigstens grundsätzlich Ahnung zu haben? Mich erschreckt eher, wie einige wenige es schaffen, die jungen Leute mit Desinformationen a la „ihr werdet Kanonenfutter“ so gegen ihr Land aufzubringen.
Wenn man sich aktuelle Kriege anschaut kann man Soldatinnen schon als Kanonenfutter bezeichnen.
Außer man besteht auf Drohnenfutter, weil vermutlich keiner mehr mit Kanonen angreifen wird.
Und jetzt denken wir noch mal über den Unterschied zwischen Berufssoldaten und Wehrdienstlern nach…
Scheinbar WOLLEN gewissen Seiten einen Krieg.
Ich bin mir aber nicht so sicher, ob diese Seiten eher im Osten oder eher im Westen zu finden sind.
“Angriffskriege” gab es in letzter Zeit ja nicht nur auf die Ukraine…
“sagen, man kann durchaus die Sicherheitslage anerkennen, ohne die Wehrpflicht zu aktivieren.”
Je weiter vom Aggressor Russland entfernt, desto einfacher das Aussetzen/ Abschaffen der Wehrpflicht. Fragen Sie mal in Polen oder der Ukraine, was die damals von Deutschlands Entscheidung zum Aussetzen der Wehrpflicht und der wirtschaftlichen Abhängigkeit zu Russland hielten.
“Mich wundert also eher, dass es nicht MEHR Diskussion über die erneute Aktivierung der Wehrpflicht gab, sondern so wenig im Vorfeld”
Volle Zustimmung, so kam es oft ja auch zur Annahme, Menschen könnten zum Dienst an der Waffe gezwungen werden, als gebe es keine Möglichkeit der Verweigerung 🙁
“Wenn es ans Sterben und Töten geht, sind nämlich die Jungen dran. Nicht ich und vermutlich auch kein Minister.”
Und leider nicht Putin, sonst würden wir in Friedenszeiten leben
Ich kann die Jugend verstehen. Die Wehrpflicht ausschließlich für junge Männer und per Losverfahren verstößt nunmal gegen Grundrechte. Der Vergleich zu früher hinkt damit total. Damals mussten alle ab Männer ab 18 zum Dienst und zwar ohne Ausnahmen. Frauen zwar nicht, aber die hatten damals eben generell keine Rechte. Mit dem Stand von heute hätte man sie ganz sicher gezogen, so wie Israel es zum Beispiel ebenfalls tut.
Gegen Ende der Wehrpflicht wurden vielleicht noch alle jungen Männer gemustert, aber längst nicht mehr alle geeigneten jungen Männer eingezogen.
Soweit ich weiß, bekommen noch immer in der Regel Frauen die Kinder und zwar immer, nicht nur im Krieg. Sie bekommen manchmal sogar mehrere Kinder. Über körperliche, seelische und wirtschaftliche Veränderungen und Schwierigkeiten, sogar extreme Zumutungen möchte ich jetzt nicht reden. Sicher ist, Frauen leisten ihren Beitrag bereits und haben ihn schon immer geleistet. Von Gleichberechtigung zu sprechen würde bedeuten, dass auch Männer Kinder bekommen müssten. Frauen sind noch nicht einmal gleichberechtigt, wenn es um bereits ausgetragene und fertig gestillte Kinder geht. Schwangerschaft, Geburt und erstes Lebensjahr des Kindes sind für viele Frauen noch immer der Ein- oder Abbruch ihrer bisherigen Karriere.
Israel ist im Vergleich zu Deutschland ein kleines Land mit schwierigen Grenzen und Gefahren für seine Existenz vom Tag seiner Gründung an. Frauen, Kinder und Männer sind in Israel gleichermaßen und direkt bedroht, weshalb es aus Gründen des Überlebens sinnvoll ist, wenn alle kämpfen können.
Soweit ich weiß, ist Schwangerschaft eine freiwillige Angelegenheit und über 100.000 Schwangerschaftsabbrüche pro Jahr und eine Geburtenrate von 1,35 zeigt auch sehr gut, dass das kein Argument mehr ist, sondern nur Cherry picking.
Freiwillig vergewaltigt worden, ist das nicht ein Widerspruch.
Dass es Schwangerschaften in Folge einvernehmlichen GV gibt, stelle ich dabei nicht in Abrede.
Das ist doch Blödsinn, wir reden hier vom Wehrdienst ab 18 Jahren. Wie viele Kinder hat denn die durchschnittliche Frau in Deutschland mit 18 zur Welt gebracht ? Da bleibt eine Menge Zeit für den Wehrdienst übrig.
Und warum bei der Schöffenwahl oder der Aufstellung einer Pflichtfeuerwehr nicht?
Warum Sie das Losverfahren anführen, dass derzeit überhaupt nicht Thema ist, verstehe ich nicht. Reines Ablenkungsmanöver
Und wieder einer, der Falschinformationen aufgesessen ist. Es gibt keine Wehrpflicht im eigentlichen Sinn, sondern nur einen freiwilligen Wehrdienst. Erst wenn es nicht genug Freiwillige gibt, muss man eine andere Lösung finden. Losverfahren ist dabei EIN Vorschlag, man könnte aber auch die allgemeine Wehrpflicht reaktivieren. Die wurde nämlich nicht „abgeschafft“, sondern nur ausgesetzt.
Es hat auch niemand die Absicht eine Mauer zu bauen.
Das wird kommen, weil es Verfassungswidrig ist und Politiker von der CDU immer verfassungswidrige Lösung bevorzugen. Die finden sowas erregend.
Um Frauen einzuziehen, hätte es einer Verfassungsänderung bedurft..Das hätte eine größere Diskussion gegeben. Mein Eindruck war, dass man das Wehrpflichtgesetz eher schnell und unbemerkt einführen wollte.
Die Wehrpflicht wurde vor einigen Jahren lediglich ausgesetzt. Es wird nicht „plötzlich, schnell und unbemerkt“ ein neues Wehrpflichtgesetz geschaffen. Es wird lediglich darüber diskutiert, es zu reaktivieren.
Stimmt, da war ich ungenau. Man hat ein altes Gesetz reaktiviert und by the way auch ein bisserl modifiziert, so dass die Einschränkungen jetzt immer und nicht nur im Verteidigungsfall gelten.
Nein, es wurde lediglich der Vollzug des Gesetzes in modifizierter Form wieder aufgenommen.
Die Modifizierung hat es in sich. Aber wenn die Mehrheit der Deutschen dafür ist, dass sich Männer ab 17 Jahren beim Militär eine Genehmigung holen müssen, wenn sie das Land für mehr als drei Monate verlassen, nur die Frankfurter Rundschau diesen Passus überhaupt bemerkt hat und sonst niemand, und der Verteidigungsminister, darauf angesprochen, eine Verwaltungsvorschrift erlässt, die die Genehmigung außerhalb des Verteidigungsfalles als erteilt betrachtet, dann ist ja alles in Ordnung. Ich selbst finde das Vorgehen undemokratisch. Oder es war ein Versehen, was ich nicht annehme, weil es durchaus Kontrollinstanzen gab.
Stand so auch im alten Gesetz.
Nein..
Dabei wurde nicht unbedingt ein Paragraph ersatzlos gestrichen, sondern die Einschränkung in § 2 WPflG aufgehoben, die besagte, dass die Genehmigungspflicht nach § 3 Absatz 2 WPflG nur im Spannungs- oder Verteidigungsfall gilt. Zuvor war die Anwendung dieser Regelung laut § 2 WPflG nämlich auf den Ernstfall begrenzt. Wer diese Einschränkung aufhob, wusste ganz genau, was er wollte.
Die GG-Änderung ist doch nur deshalb derzeit nicht machbar, weil die CDU/CSU sich hinter Unvereinbarkeitsbeschlüssen eingemauert hat.
Sie müsste schon gewaltig über ihren eigenen Schatzen springen, um mit den Linken ins Geschäft zu kommen. Und dass die Linke der allgemeinen Wehrpflicht auch für Frauen zustimmen, sei dahin gestellt. Und die AfD ist in Bezug auf dieses Thema eh schizophren.
Genau und größere Diskussionen über Gleichberechtigung werde prinzipiell ausschließlich in einer Richtung geführt .
Auch Isreal geht nicht so wirklich konsequent vor, wenn die jungen Menschen die richtige Religion haben.
In welcher Zeit “hatten Frauen generell keine Rechte”? Von welcher Zeit und von welchem Teil DE reden Sie da?
Gemeint sind wohl die 70er. Die “Zuständigkeit für den Haushalt” wurde in der BRD 1977 abgeschafft.
Aber nur in einem Teil DE war es so bis in die 70er..
Frauen in der DDR – DDR | Zeitklicks
Frauen in der DDR | Deutschland Archiv | bpb.de
Jaha ich weiß … ehe jetzt die üblichen Hinweise auf die trotz allem vorhandene Doppelbelastung kommt … es war auch nicht alles super … aber besser in einigen Bereichen schon. Bitte die links vollständig lesen und die Bedingungen in Ost und West der gleichen Jahre vergleichen.
… in der BRD 1977 …
Sonst noch was?
Okay, gebe Ihnen Recht! 🙂 Nur leider kennen einige (vor allem Jüngere) nicht den Unterschied zwischen “BRD von 1977” und “BRD heute”. Deshalb mein Kommentar für @Schotti und Co.
Meinen Sie die “BRD heute” oder die von Teilen der AfD propagandierte “Deutschland GmbH”?
Btw das Kürzel “BRD” ist genauso untergegangen wie das Kürzel “DDR”.
Wie, wurde die Bundesrepublik Deutschland umbenannt? Das ist an mir vorbeigegangen.
Ich habe doch nicht die offizielle Bezeichnung geändert oder ändern lassen, ich sprach lediglich vom Kürzel.
International hat sich GER etabliert.
Tja, die fragen sich halt, was verkehrt läuft, wenn Frau die Küche verlässt.
Die antwort ist doch ganz simpel: “Kette einkürzen!”:)