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Schulen sollen Lehrerlücke selbst schließen – mit Studierenden und Vertretungen 

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BERLIN. In Berlin fehlen zum Schulstart rund 500 Lehrerinnen und Lehrer. Die Bildungssenatorin ist zuversichtlich, dass die Schulen selbst die Lücke schließen werden. Auf die Demografie will sie nicht setzen – bis die Schülerzahlen sinken, dürften Jahre vergehen. 

„Wie in den letzten Jahren“: Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch. Foto: SenBJF/Koroll

Rund 500 Lehrerinnen und Lehrer fehlen an Berlins Schulen zum Start des neuen Schuljahres – Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch ist zuversichtlich, dass die Einrichtungen diese Lücke füllen werden. «Die Schulen werden die Wege gehen, wie in den letzten Jahren», sagte sie im RBB-Inforadio. «Sie werden entweder Studenten einstellen oder Vertretungslehrkräfte, teilweise auch andere Professionen.»

Das sei alles nicht das, was sich die Senatorin wünsche, aber es werde von Jahr zu Jahr besser. Vor drei Jahren hätten noch 1.500 Lehrkräfte zum Schuljahresbeginn gefehlt, sagte die CDU-Politikerin. Die Lücke werde also kleiner.

Die Regierung werde gleichwohl nicht abwarten, bis die Demografie von allein für weniger Schülerzahlen sorgen wird. «Nein, auf gar keinen Fall warten wir jetzt die nächsten Jahre ab», betonte Günther-Wünsch. Sie verwies auf Maßnahmen wie den sogenannten Flexmaster, der ab dem nächsten Wintersemester starten soll. Damit können Lehramtsstudierende einen Arbeitsvertrag an einer Schule mit einem gestreckten Praxissemester in derselben Einrichtung kombinieren. News4teachers / mit Material der dpa

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