Home Nachrichten Nach Gewaltttaten an Schulen: Delinquente Schüler werden gesondert beschult (es wirkt!)

Nach Gewaltttaten an Schulen: Delinquente Schüler werden gesondert beschult (es wirkt!)

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COTTBUS. Ausufernde Gewalt hatte an einer Cottbuser Schule zu massiven Problemen geführt. Nach mehreren Maßnahmen und etwas Zeit sieht der OB erste «Teilerfolge».

Zugangskontrolle (Symbolbild.) Foto: Shutterstock

Nach Gewaltexzessen an Schulen sieht der Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick erste «Teilerfolge» gegen die Gewalt. «Damit meine ich unter anderem, dass wir deutlich und massiv durch ganz verschiedene Maßnahmen es hinbekommen haben, dass es auf dem Schulhof wieder ein anderes Sicherheitsgefühl gibt», sagte der SPD-Politiker bei einer Pressekonferenz in Cottbus. Man habe nicht nur durch Gefährderansprachen in einzelnen Familien Erfolge erreicht, sondern es entwickele sich «eine ganz andere Sensibilität».

Gemeinsam Lösungen finden

Auch wenn der Sicherheitsdienst an besonders betroffenen Schulen «erstmal ein bisschen befremdlich» sei, habe diese Maßnahme Wirkung gezeigt, so Schick. «Wir haben aber auch Präventionsmaßnahmen zusätzlich eingeführt und versuchen, die Familien frühzeitig zu stärken und ihnen auch Hilfe anzubieten.» Bestimmte «delinquente Kinder» wurden aus der Schule genommen und gesondert geschult.

Sich wiederholende Gewalttaten hatten vor Monaten die Stadtverwaltung auf den Plan gerufen. Dabei ging es vor allem um Probleme an der Regine-Hildebrandt-Grundschule und im Cottbuser Stadtteil Sachsendorf. Eltern hatten in einem Brandbrief Hilfe angemahnt.

«Wie bei allen Problemlagen, die sind nicht mit einem Schlag weg, sondern da müssen wir dranbleiben», führte Schick aus. Er habe aus der Geschichte eines gelernt: «Hören wir auf, die Dinge irgendwie kleinzureden. Sprechen wir sie lieber ehrlich, direkt an, und dann finden wir gemeinsam Lösungen.»  Dabei drehe es sich auch um das Thema, «wie gehen wir mit Familien um, die überfordert sind und deren Kinder gewalttätig sind».

Jugendgewalt in Potsdam

Das Thema Jugendgewalt wird derzeit auch in Potsdam diskutiert. In einigen Bereichen der Potsdamer Innenstadt und in Stadtteilen sollen Jugendliche mehrere Gewalttaten begangen und ihre Opfer teils schwer verletzt haben. Die Polizei teilte vor einigen Tagen mit, dass es sich nicht um eine «fest strukturierte Jugendbande» handele, sondern die Taten meist von losen Gruppen Jugendlicher und Heranwachsender begangen würden. Die Sicherheitsbehörde richtete eine eigene Ermittlungsgruppe ein und erhöhte die Präsenz von Polizeikräften. News4teachers / mit Material der dpa

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