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didacta-Programm: aktuelle Themen und der Blick in die Zukunft

HANNOVER. Wie lehren und lernen wir in der Zukunft, welche Konzepte und Instrumente unterstützen die Bildungsprozesse, und worauf müssen sich Fach- und Lehrkräfte einstellen? Diesen und weiteren zentralen Fragen widmet sich die Bildungsmesse didacta 2015 vom 24. bis 28. Februar in Hannover und präsentiert neue Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Themen des Bildungssektors, wie beispielsweise die Inklusion, das achtjährige Gymnasium, eLearning und Bildungsgerechtigkeit.

Die didacta ist in insgesamt fünf Bereiche strukturiert, die jeweils ein umfangreiches Programm bieten:

Die "didacta" ist Europas größte Bildungsmesse. Foto: Koelnmesse Bilddatenbank

Die “didacta” ist Europas größte Bildungsmesse. Archiv: Koelnmesse Bilddatenbank

Die didacta setze sich unter anderem kritisch damit auseinander, wie digitale Medien die Didaktik beeinflussen und in Lehr- und Lernprozesse integriert werden, beispielsweise durch Tablets, sagt Reinhard Koslitz, Geschäftsführer des Didacta Verbands e. V., eines ideellen Trägers der Bildungsmesse. „Technologie in den Unterricht zu integrieren, setzt komplexe Rahmenbedingungen voraus. Hier wird die didacta 2015 wichtige Impulse setzen.“

Auch Wilmar Diepgrond, Vorsitzender des Verbands Bildungsmedien e. V., dem zweiten ideellen Träger der Bildungsmesse, unterstreicht die Weiterentwicklung der Lehrmittel und betont den Stellenwert der didacta als Fortbildungsmöglichkeit: „Die didacta ist die führende Fachmesse für das Bildungswesen. Lehrkräfte aller Schularten, Ausbilderinnen und Ausbilder können hier mehr über die digitalen und analogen Produkte erfahren, die sie bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen können. Und sie sollten die Gelegenheit nutzen, um mit den Bildungsverlagen ins Gespräch über didaktische Innovationen und pädagogische Trends zu kommen. Mit Fachgesprächen, Vorträgen, Workshops und politischen Diskussionen ist die didacta zugleich auch die größte Weiterbildungsveranstaltung für Pädagogen.“

Im „Forum Bildung“, dem Programmheft zufolge bildungspolitischen Leitforum der Messe, nehmen Minister und Staatssekretäre, Experten aus den Parteien und Verbänden, prominente Vertreter aus Bildungspraxis, Wirtschaft und Wissenschaft zu den aktuellen Brennpunktthemen aus Schule und Erziehung in rund 20 Podiumsrunden und Vorträgen Stellung. Zu Gast sind nach Informationen des Verbands Bildungsmedien unter anderem die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Senatorin für Bildung und Wissenschaft Bremen, Prof. Dr. Eckhard Klieme, Direktor des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Philologenverbandes, Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, und Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung, sowie die bildungspolitischen Sprecher der Fraktionen im niedersächsischen Landtag.

Die didacta ist an allen Veranstaltungstagen von neun bis 18 Uhr geöffnet. Das Tagesticket kostet im Vorverkauf 14 Euro, an der Tageskasse 15 Euro, ab 13 Uhr zahlen Besucher im Vorhinein neun, am Tag selber zehn Euro. Der Preis für ein Dauerticket von Dienstag bis Samstag beläuft sich im Vorverkauf auf 30 Euro und kostet an der Tageskasse drei Euro mehr. Gruppen ab mindestens 15 Personen zahlen pro Person elf Euro. Schüler, Studenten, Auszubildende, freiwillig Wehrdienstleistende, Bundesfreiwilligendienstleistende und Rentner können gegen Vorlage eines Lichtbildausweises an den Tageskassen ein ermäßigtes Ticket zum Preis von acht Euro erwerben. Gleiches gilt für Menschen mit Behinderungen. Bei eingetragener Begleitperson erhält diese freien Eintritt. Besucher können ihre Tickets online erwerben und im Anschluss selber ausdrucken.

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