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Cornelsen fördert Professur „Digitale Bildung“ am Einstein-Center Digital Future

Cornelsen unterstützt den Aufbau des Einstein Center Digital Future (ECDF) in Berlin und ermöglicht die Einrichtung einer Professur für Digitale Bildung. Damit will die Verlagsgruppe neue Szenarien des Lernens und Lehrens fördern. Die Professur „Digitale Bildung“ ist an der Universität der Künste angesiedelt. Das Berufungsverfahren für die auf zunächst sechs Jahre eingerichtete Juniorprofessur läuft. Die wissenschaftliche Einrichtung ist interdisziplinär angelegt und wird aktuelle Entwicklungen im Bildungsbereich reflektieren und anhand konkreter Modelle untersuchen, wo digitale Lernlösungen einen Unterschied im Lehr- und Lernprozess machen. Zentrale Forschungsfragen sind außerdem: Wie lassen sich digitale Medien in bestehende Bildungssysteme einbinden? Welche Anforderungen stellen sie an den Kompetenz- und Wissensaufbau in der Lehrerausbildung und in den Lehrplänen? Welchen Einfluss haben neue Formen des Lernens auf bestehende Lerntheorien? Die neu geschaffene Stiftungsprofessur will Bildung vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter neu denken. Dabei werden Möglichkeiten, Rahmenbedingungen und Erfolgskriterien einer durch die Digitalisierung geänderten Bildung nicht nur analysiert, sondern auch anhand konkreter Modelle erprobt.

„Mit neuen Technologien können wir in der Bildung zentrale Herausforderung lösen, zum Beispiel Leistungsunterschiede und sprachliche Barrieren überwinden, Lehrkräfte unterstützen und ein individuelles, exploratives Lernen ermöglichen. Wir brauchen dafür ein besseres Zusammenspiel didaktischer Kompetenz und Technik und sind gespannt auf die Impulse, die von dem zentralen Ort für digitale Forschung und Entwicklung ausgehen. Das Einstein Center Digital Future ist eine großartige Einrichtung und wird Deutschland deutlich weiterbringen“, sagt Mark van Mierle, CEO der Franz Cornelsen Bildungsgruppe.

In Public-Private-Partnership gegründet, bündelt das ECDF im Berliner Robert-Koch-Forum interdisziplinäres Wissen zur Gestaltung der Digitalen Zukunft. 50 neue IT-Professuren werden eingerichtet, um sich mit digitalen Strukturen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Für die Initiative haben sich das Land Berlin, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, alle Berliner Universitäten, acht außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie zwanzig Unternehmen zusammengeschlossen. Hier ziehen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an einem Strang, um die Brain City Berlin zu einem international führenden Hotspot der Digitalisierung zu machen“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller bei der Eröffnung.

Begleitet wird die Eröffnung von einer Ausstellung zukunftsweisender Projekte, darunter auch Pilotprojekte von Cornelsen. So gibt der Verlag Einblick in eine Virtual Reality-Anwendung für den Biologieunterricht, in der Schülerteams eine Reise durch den menschlichen Körper antreten, um biochemische Prozesse verstehen zu lernen – didaktisch fundiert und den Lehrplänen entsprechend. Das Projekt ist in Kooperation mit der Samsung Electronics GmbH entstanden und wurde bereits erfolgreich an Schulen erprobt. Auch zur Platine Calliope mini, die im Einstein Center präsentiert wird, hat Cornelsen didaktische Materialien entwickelt, die es ermöglichen, den Mini-Computer im Grundschulunterricht einzusetzen und Technikbegeisterung, Kreativität und Eigeninitiative für Lehrplanthemen zu nutzen.

cornelsen.de

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