Harte Kritik an CDU-Politiker Irmer wegen Aussagen zu Homosexualität

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WIESBADEN. Wegen seiner abfälligen Aussagen über Homosexualität ist der hessische CDU-Bildungsexperte Hans-Jürgen Irmer vom grünen Koalitionspartner und der Opposition heftig kritisiert worden.

Irmer hatte in der «Frankfurter Neuen Presse» gesagt: «Homosexualität ist nicht normal. Wäre sie es, hätte der Herrgott das mit der Fortpflanzung anderes geregelt.» Die SPD sprach von unerträglichen Aussagen, die Linken von Hass, den Irmer durch seine wiederholten menschenverachtenden Äußerungen schüre. Die Grünen erklärten, es sei nicht normal, wenn Homosexualität im Jahr 2014 immer noch nicht akzeptiert werde. dpa

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Reinhard
7 Jahre zuvor

Eigentlich spricht Irmer statistische und biologische Tatsachen an.

xxx
7 Jahre zuvor

Mal wieder zeigt sich, dass man nichts kritisches oder negatives über Homosexualität aussprechen darf, ohne dass es als homophob ausgelegt wird. Kann man Homosexualität nicht einfach als solche akzeptieren unabhängig davon, ob man sie ganz persönlich gut oder verwerflich findet? Als Elternteil kann man die Homosexualität des eigenen Kindes
– nach Innen und Außen begrüßen.
– nur akzeptieren und im Inneren begrüßen.
– nur akzeptieren und im Inneren ablehnen.
– nach Innen und Außen ablehnen.
In der Öffentlichkeit gibt es nur den ersten und vierten Punkt, alle Zwischenstufen werden negativ ausgelegt.

PS: Homosexualität kann man natürlich ersetzen durch Migration, Islam, Inklusion usw..

thobu
7 Jahre zuvor

Kann man nicht endlich kommentarlos und ohne jegliches „Nachtreten“ verstehen, dass Homosexualität eine von vielen Möglichkeiten ist glücklich zu werden. Punkt und aus!

Sophia St.
7 Jahre zuvor
Antwortet  thobu

Was Herr Irmer gesagt hat, empfinde ich nicht als „Nachtreten“, sondern als korrekte biologische Feststellung, die nicht zwangsläufig eine Diskriminierung Homosexueller bedeutet.
In einer Zeit, da die gleichgeschlechtliche Liebe dem Eindruck nach allerdings penetrant in den Fokus und auch Himmel gehoben wird oder werden soll und Heterosexualität fast schon als überholt und spießig gilt, ist es dem einen oder anderen ein Anliegen, auch jene Sexualität zu erwähnen, die außer für Glücklichsein noch für die Fortpflanzung der Menschen sorgt.
Daraus Homophobie, Hass oder Menschenverachtung abzuleiten ist m.E. infame, durchsichtige Unterstellung, um mundtot zu machen.

Reinhard
7 Jahre zuvor
Antwortet  thobu

Ich stimme Ihnen zu, wenn Sie befürworten, dass verschiedene Lebensweisen gelebt und Meinungen ohne „Nachtreten“ geäußert werden dürfen. Sie kritisieren also auch die SPD und die Grünen?