Studie: Frauen bewerben sich selten auf Führungspositionen

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In der Debatte um Geschlechterquoten für wirtschaftliche Führungspositionen hat eine arbeitgebernahe Studie auf fehlende Bewerbungen geeigneter Frauen hingewiesen. Auch nach den Daten des im vergangenen Frühjahr erhobenen Personal-Panels des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) stellen Frauen zwar 45 Prozent der Beschäftigten, aber nur rund 29 Prozent der Führungskräfte. Frauen sind an der Spitze der Unternehmen also deutlich unterrepräsentiert.

Ist diese Position doch eher was für Männer? Ja, bei solch familienunfreundlichen Rahmenbedingungen.                             Foto: Alan Levine / flickr / CC BY 2.0

Das Bild ändere sich allerdings, wenn man die Bewerbungen auf die Spitzenjobs in den Blick nehme. Hier liege der Frauenanteil bei 31,5 Prozent und entspreche somit fast ihrem Anteil an den Führungspositionen, heißt es in der Ausarbeitung. Als mögliche Gründe für die weibliche Zurückhaltung werden fehlende Strukturen zur Kinderbetreuung und mangelnde Teilzeitmöglichkeiten für Führungskräfte genannt. Wird dies in Betrieben angeboten, steigt auch der weibliche Anteil in der Führungsetage.

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In ihren Schlussfolgerungen sprechen sich die Autoren gegen starre Geschlechterquoten zur Besetzung von Führungspositionen aus. Es bestehe die Gefahr, die Anreizstrukturen in den Unternehmen extern entscheidend zu verändern und damit letztlich die Wettbewerbsfähigkeit einzuschränken. dpa

Jetzt ist es (quasi) amtlich: Lehrer ist ein Frauenberuf! Die letzte Männerbastion – das Gymnasium – ist gefallen

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