Bis zu 60 «Talentschulen» in NRW geplant – Schwerpunkt im Ruhrgebiet

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DÜSSELDORF. Das Land Nordrhein-Westfalen will in einem sechsjährigen Schulversuch bis zu 60 sogenannte Talentschulen schaffen. Im ersten Schritt sollen nun 35 Schulen in sozialen Brennpunkten einen besseren Personalschlüssel und eine bessere Ausstattung erhalten.

Dies sieht nach einem Bericht der «WAZ» (Samstag) das Konzept vor, das Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) dem Kabinett vorschlagen möchte. Diese Schulen mit besserem Personalschlüssel und einer besonders guten Ausstattung sollen in sozial benachteiligten Stadtteilen geschaffen werden.

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Neuer Weg oder Tropfen auf dem heißen Stein? Das NRW-Schulministerium plant, 60 Talentschulen in sozialen Brennpunkten einzurichten. Foto: Frank 1101 / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Neuer Weg oder Tropfen auf dem heißen Stein? Das NRW-Schulministerium plant, 60 Talentschulen in sozialen Brennpunkten einzurichten. Foto: Frank 1101 / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

«Ein signifikanter Anteil davon dürfte auf die Städte des Ruhrgebietes entfallen», sagte Schul-Staatssekretär Mathias Richter der «WAZ». Ministeriumssprecher Daniel Kölle sagte, dass in einem ersten Schritt 35 dieser Talentschulen entstehen sollen, insbesondere in «Gebieten mit besonderen sozialen Herausforderungen», wie eben dem Ruhrgebiet.

Das Konzept von Schulministerin Gebauer sieht unter anderem vor, dass 45 allgemeinbildende Schulen, zum Beispiel Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien sowie 15 Berufskollegs in einem sechsjährigen Schulversuch zu Talentschulen werden. Allein für die Ruhrgebiets-Kommunen stünden in den nächsten fünf Jahren insgesamt 1,8 Milliarden Euro Schul-Fördermittel zur Verfügung, hieß es in dem Bericht. (dpa)

FDP forciert „Talent-Schulen“ in sozialen Brennpunkten – eine Chance für benachteiligte Kinder? Oder doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein?

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