Kostenlose Kitas: Tonne und Hilbers diskutieren über Finanzierungsmöglichkeiten

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Vor einem Gespräch zwischen Land und Kommunen über die Finanzierung von Kita-Plätzen hofft der Städte- und Gemeindebund auf ein Entgegenkommen der niedersächsischen Landesregierung.

In ganz Deutscfhland wird über die Bezahlbarkeit der Beitragsfreiheit gesprochen.     Foto: Stadt Troisdorf / flickr / CC BY 2.0

Das Land müsse anerkennen, dass die Kommunen die Elternbeiträge für die Kindergärten nicht ersetzen könnten, sagte Städtebund-Sprecher Thorsten Bullerdiek. «Die bisher angebotenen Mittel müssen deutlich aufgestockt werden, damit die Qualität der Kinderbetreuung in allen Landesteilen gleichermaßen gehalten oder noch verbessert werden kann.»

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In Niedersachsen sollen ab August alle drei Jahre des Kita-Besuchs für die Eltern kostenfrei sein. Bislang war nur das letzte Jahr vor der Einschulung gebührenfrei. Noch allerdings ist nicht vollends geklärt, wie der Einnahmeverlust finanziert werden soll.

Der Vorschlag der Landesregierung an die Kommunen: Statt wie bisher 20 Prozent der Personalkosten will das Land zunächst 55 Prozent erstatten, bis 2021 dann 58 Prozent. Doch viele Kommunen haben Angst, dass sie auf einem Teil der Kosten sitzenbleiben. Nun wollen Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) und Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände zusammentreffen, um über mögliche Lösungen zu sprechen. dpa

In Mecklenburg-Vorpommern fließt der Großteil der Bundesmittel für Kitas in Beitragsfreiheit

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2 KOMMENTARE

  1. Bildung ist soooo wichtig …
    … solange man mit dem Finger auf “die anderen” zeigen kann, die es bezahlen sollen.

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