Kunstmuseum Marburg nach siebenjähriger Sanierung wiedereröffnet

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Nach rund siebenjähriger Sanierung ist am Dienstag das Kunstmuseum in Marburg wiedereröffnet worden. Es beherbergt die Kunstsammlung der Universität. In dem Haus werden künftig auf rund 6900 Quadratmetern vor allem Werke des 20. Jahrhunderts gezeigt, darunter Arbeiten von Paul Klee, Käthe Kollwitz, Wassily Kandinsky oder Ernst Ludwig Kirchner.

Im Marburger Kunstmuseum zu sehen: Otto Ubbelohde Junge Frau in Marburger Tracht um 1896. Foto: Wikimedia Commons

«Es freut mich, dass das das einzige Museum für Bildende Kunst der Stadt in neuem Gewand wieder zum kulturellen Zentrum Marburgs mit Strahlkraft für die ganze Region werden kann», sagte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein (CDU).

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Direktor Christoph Otterbeck will die Werke in dem denkmalgeschützten Haus nach eigenen Angaben nicht mehr in einer klassischen Dauerausstellung präsentieren, sondern immer wieder neu miteinander kombinieren. Gezeigt werden soll erstmals auch die vollständige Sammlung der Marburger Tapetenfabrikantin Hilde Eitel (1915-2010).

Das Land Hessen hat zwischen 2013 und 2015 für 6,9 Millionen Euro die Außenfassade denkmalgerecht sanieren lassen. Die Universität bezahlte die 3,9 Millionen Euro teure Innensanierung. Marburger Bürger und Unternehmen spendeten dazu der Hochschule rund 1,3 Millionen Euro. Das Museum ist das einzige in Hessen, in dem eine universitäre Kunstsammlung öffentlich gezeigt wird. Die Philipps-Universität hat das Haus 1927 zu ihrem 400-jährigen Bestehen eröffnet.

Am Sonntag, den 21. Oktober 2018, wird das Kunstmuseum mit einem Fest zur Wiedereröffnung der Öffentlichkeit vorgestellt. Hier gibt es weitere Informationen.

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