Großbrand an einem Gymnasium – Schulleitung muss ins Rathaus umziehen

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SCHLEIDEN. Flammen schlagen aus dem Dach des Schleidener Gymnasiums, die Schule steht in Flammen. Der Schaden ist immens, die Ursache bleibt zunächst ein Rätsel.

Fehlalarm in Kamen. Nun ermittelt die Polizei. Foto: Daniel Klus / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun. Foto: Daniel Klus / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Ein nächtliches Feuer hat einen Teil des Gymnasiums im nordrhein-westfälischen Schleiden (Kreis Euskirchen) zerstört und einen Millionenschaden angerichtet. Für alle 460 Schüler fällt der Unterricht bis nächsten Dienstag aus, für die niedrigen Jahrgänge auch noch die ganze nächste Woche, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Dann werden das Löschwasser getrocknet und Klassen wieder hergerichtet sein, wie der Erste Beigeordnete Marcel Wolter sagte.

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Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen mitten in der Nacht am Dachstuhl im ältesten Teil der Schule ausgebrochen. Die dort untergebrachte Stadtbibliothek brannte teilweise aus, Räume der Schulverwaltung und mehrere Klassenzimmer. Die Schulleitung und das Sekretariat sollen vorübergehend ins Rathaus ziehen. Da in den höchsten Jahrgangsstufen Klausuren anstehen, ziehen die Schüler Mitte nächster Woche ins Schleidener Schulzentrum und nehmen dort den Unterricht auf.

Die Brandursache war zunächst nicht geklärt. Die Polizei rechnete damit, dass Gutachter den Brandort erst am Wochenende betreten können. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Der Hausmeister stand unter Schock. Rund ein Viertel der Schule ist nach Schätzung der Stadt durch das Feuer beschädigt. Der Schaden werde wohl über eine Million Euro betragen, schätzte Wolter. dpa

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