Bundesländer wollen Lesen und Schreiben bei Schülern verbessern

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BERLIN. Angesichts teils deutlicher Lese- und Schreib-Defizite der Schüler in Deutschland wollen die Bundesländer die Betroffenen besser fördern. Um entsprechende Maßnahmen zu entwickeln, kamen Vertreter der Kultusministerien am Mittwoch in Berlin mit Bildungsforschern zusammen, wie die Kultusministerkonferenz (KMK) mitteilte. Besprochen werden sollte auch, welche Kompetenzen Lehrer benötigen, um Förderkonzepte wirksam einzusetzen.

Im Ganztag - hier an einem Gymnasium in Nordrhein-Westfalen, das am Projekt "Ganz In" teilnimmt - können Schüler auch mal entspannt einen Comic lesen. Foto: Stiftung Mercator / flickr (CC BY 2.0)
Lesen bildet (meistens). Foto: Stiftung Mercator / flickr (CC BY 2.0)

Im Herbst vergangenen Jahres hatten zwei große Schulstudien für Ernüchterung bei der KMK und bei Beobachtern geführt. Demnach können heute etwas mehr Grundschüler Texte nicht gut verstehen als um die Jahrtausendwende. Ob beim Zuhören oder bei der Rechtschreibung – auch hier wurden sie binnen fünf Jahren im Schnitt schlechter. Der Vizepräsident der Kultusministerkonferenz, der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU), erklärte: «Wir müssen in diesem Bereich kompetenter werden.» dpa

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1 KOMMENTAR

  1. Zuhören ist eine Erziehungs-, Rechtschreibung eine Übungssache. Beides setzt eine flüssige Beherrschung der deutschen Sprache voraus. Ziemlich viele Aufgaben für die Eltern. Die Bildungspolitik muss umdenken und das Leistungsprinzip auch in den Grundschulen wieder einführen. Wenn selbst kostenlose Förderangebote besonders von Risikogruppen verweigert werden, sollen diese auch bei Hartz IV die Kosten dafür übernehmen.

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