Bundesregierung plant angeblich höhere Bafög-Sätze für mehr Studenten

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BERLIN. Die geplante Bafög-Reform nimmt einem Medienbericht zufolge Gestalt an. Das Bildungsministerium habe den Referentenentwurf für das BaföG-Änderungsgesetz fertiggestellt, berichtete die «Wirtschaftswoche». Nach Angaben des Magazins sieht der Entwurf eine Anhebung des Förderhöchstsatzes von derzeit 735 auf 850 Euro vor. Demnach rechnet das Bildungsministerium damit, dass die Zahl der BaföG-Berechtigten durch die Reform im Jahr 2019 um 70.000 und im Jahr 2020 um weitere 10.000 auf dann 513.000 Menschen steigt und sich die Bafög-Ausgaben von 1,9 Milliarden Euro auf 2,6 Milliarden Euro erhöhen.

Mehr Geld - fordern die Gymnasiallehrer für sich. Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de
Ein bisschen mehr darf’s sein. Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Das Bildungsministerium teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag mit, dass sich das Gesetz in der Schlussredaktion befinde und im Sommer 2019 in Kraft treten solle. Zu den Zahlen der Förderberechtigten könne die Bundesregierung derzeit jedoch keine Angaben machen, da verschiedene Parameter für die Schätzung, etwa die Zahl der Studenten im aktuellen Wintersemester, noch nicht absehbar seien. dpa

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