Bis 5. August bewerben: Konzeptwettbewerb fördert Gründung neuer Schülerforschungszentren für MINT-interessierte Jugendliche

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HAMBURG. Zur bundesweiten Gründung neuer Schülerforschungszentren schreiben die Stiftung Jugend forscht e. V. und die Joachim Herz Stiftung zum dritten Mal den „Konzeptwettbewerb Schülerforschungszentren“ aus. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, diese außerschulischen Lernorte in möglichst vielen weiteren Regionen Deutschlands zu etablieren. Die fünf besten Konzepte werden mit einer einmaligen Anschubfinanzierung in Höhe von bis zu 15.000 Euro für die Realisierung des Projekts ausgezeichnet.

Für MINT-interessierte Jugendliche fehlt in Deutschland meist die Infrastruktur. Schülerforschungszentren sollen Abhilfe schaffen. Foto: Stiftung Jugend forscht e.V.

„Durch den Wettbewerb haben wir in den vergangenen Jahren bereits nachhaltige Impulse für den deutschlandweiten Ausbau von Schülerforschungszentren gegeben. Wir wollen aber noch mehr Kindern und Jugendlichen ermöglichen, in diesen außerschulischen Lernorten eigene Forschungsprojekte durchzuführen und sich auch in ihrer Freizeit intensiv mit Naturwissenschaften und Technik zu befassen“, erläutert Dr. Jörg Maxton-Küchenmeister, Bereichsleiter Naturwissenschaften der Joachim Herz Stiftung, das Engagement der Kooperationspartner.

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Außerschulische Sport- und Musikförderung erfolgt bereits flächendeckend sehr effektiv in Sportvereinen und Musikschulen. Im Gegensatz dazu fehlt Jugendlichen, die an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) interessiert sind, in den meisten Regionen Deutschlands eine vergleichbare Infrastruktur. Daher sollen Schülerforschungszentren flächendeckend als „Sportvereine für MINT-Athleten“ initiiert werden, in denen Kinder und Jugendliche ihrer Neigung gezielt nachgehen und dabei von Projektbetreuenden individuell gefördert werden.

Für die Realisierung von Schülerforschungszentren sind die regionalen Akteure unerlässlich: „Die Erfahrungen beim Aufbau der in Deutschland bereits existierenden mehr als 100 Schülerforschungszentren haben gezeigt, dass es bei einer Neugründung zielführend ist, auf regionale Kooperationen zu setzen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Dabei gibt es keinen Standardansatz für eine erfolgreiche Realisierung dieser außerschulischen Lernorte. Vielmehr sollten alle Bildungsbeteiligten einer Region aus Schule, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Sinne gelebter Subsidiarität gemeinsam ein passendes Konzept entwickeln, das die spezifischen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt.“

Bewerbung bis 5. August 2019

Am Konzeptwettbewerb können sich alle Akteure der regionalen Bildungslandschaft beteiligen, als Einzelpersonen oder auch als Projektteams. Bewerbungsschluss ist der 5. August 2019. Aus den Einreichungen wählt eine unabhängige Expertenjury die fünf besten Bewerbungen aus. Bewertet werden vor allem die Qualität des Konzepts und die geplante Verwendung des Preisgelds im Rahmen des allgemeinen Budget- und Finanzierungsplans. Die Sieger des Wettbewerbs werden im Dezember 2019 bekannt gegeben und bei der 5. Fachtagung Schülerforschungszentren im Januar 2020 in einem Festakt ausgezeichnet.

Die Ausschreibungsunterlagen zum Konzeptwettbewerb 2019 finden Sie auf der Jugend forscht Website. Vertiefende Informationen zum Thema enthält der Best-Practice-Leitfaden „Aufbau von regionalen Schülerforschungszentren“.

 

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