Gemeinsam durch die Corona-Krise: Neue Ausgabe der Zeitschrift „Grundschule“

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Die Covid-19-Pandemie hat den Schulbetrieb in ganz Deutschland auf den Kopf gestellt und die Bildung an vielen Stellen herausgefordert – wenn nicht sogar ganz zum Erliegen gebracht. Nun kehren die Schulen Schritt für Schritt zum Normalbetrieb zurück. Doch die Corona-Krise wird Kollegien in ganz Deutschland auch in den kommenden Monaten und Jahren noch beschäftigen. Und mit ihr die Frage, wie sich der Unterricht in Zukunft wird verändern müssen. Eine erste Zwischenbilanz zieht die Ausgabe 04/2020 der GRUNDSCHULE.

Hier lässt sich das Heft bestellen oder einzelne Beiträge herunterladen (kostenpflichtig).

Was bedeutet beispielsweise dieses „neue Normal“, von dem immer wieder die Rede ist, in Bezug auf Grundschulen? Dieser Frage geht die Bundesvorsitzende des Grundschulverbands, Maresi Lassek, in ihrem Artikel nach. Sie erläutert, welche Konsequenzen die Politik aus der Krise ziehen sollte und wie Schulen bestmöglich auf die aktuellen Herausforderungen reagieren können. In Berichten aus der Praxis erzählen zudem Grundschullehrerinnen von ihren Erfahrungen mit dem Distanzunterricht sowie ihrer Sorge um die wachsenden Chancenungleichheit. Auch die Themen Hygiene im Schulalltag sowie Umgang mit Risikogruppen werden in der aktuellen Ausgabe der GRUNDSCHULE behandelt. Dabei zieht sich eine Feststellung wie ein roter Faden durch das Heft: Die Corona-Krise funktioniert an den Schulen wie ein Brennglas, das seit langem bestehende Probleme wie Chancenungerechtigkeit, Lehrermangel und nicht zuletzt die schleppende Digitalisierung ganz deutlich hervortreten lässt.

Da die Corona-Krise so deutlich den Finger in die Wunde legt, beschäftigt sich der zweite Schwerpunkt der GRUNDSCHULE mit dem Thema der digitalen Bildung. Denn noch immer hinken Schulen in Deutschland bei der Digitalisierung im internationalen Vergleich hinterher. Doch gleichzeitig haben in der Krise viele Lehrerinnen und Lehrer zum ersten Mal festgestellt, wie viel Spaß der Einsatz digitaler Medien machen kann und welche Vorteile damit einhergehen. Um diesen Schwung für die digitale Bildung zu nutzen, trägt die GRUNDSCHULE Ideen für den Einsatz von Smartboards, Tablets, Apps und Webseiten zusammen, die den Unterricht bereichern und Lehrkräfte entlasten können. Hinzukommen Erfahrungsberichte von Grundschullehrerinnen sowie eine Checkliste, welche Schritte Schulen gehen sollten, wenn sie sich nun auf den Weg hin zur digitalen Schule machen wollen. Am Ende des zweiten Schwerpunkts steht ein Blick in die Zukunft: Die Universitätsschule Dresden zeigt, wo es mit der Bildung in Zukunft hingehen könnte. Denn als Modellschule testet sie neue Unterrichtsformen und individuelle Lernprozesse, die ohne digitale Medien gar nicht möglich wären.

Hier lässt sich die Ausgabe bestellen oder einzelne Beiträge herunterladen (kostenpflichtig).

Informationen zur Zeitschrift: www.die-grundschule.de

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