Gipfel-Streit um Präsenzunterricht kocht hoch – Merkel zu Schwesig: „Ich lasse mir nicht anhängen, dass ich Kinder quäle“

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BERLIN. Bei der aktuell laufenden Videokonferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist es nach übereinstimmenden Medienberichten zu einem heftigen Streit um offene Kitas und Schulen gekommen. Laut „Tagesspiegel“ sagte Merkel in Richtung der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig: „Ich lasse mir nicht anhängen, dass ich Kinder quäle“. Die Kanzlerin hatte zuvor darauf gedrängt, den Präsenzunterricht weiter einzuschränken – und Schwesig ihr vorgehalten, dass sie der Wirtschaft solche Zumutungen ersparen wolle.

Der Bund – und damit die Bundeskanzlerlin – hat in der Schulpolitik nichts zu sagen. Druck auf die Länder machen, das kann die Kanzlerin aber schon. Foto: Drop of Light / Shutterstock

Der Hintergrund: Nach dem letzten Bund-Länder-Gipfel haben die Bundesländer den Präsenzunterricht nicht wie eigentlich beschlossen weitgehend eingestellt – es gibt mittlerweile so viele Ausnahmen, dass ein Gutteil der Kinder weiterhin die Kitas besucht und Hunderttausende von Schülern in den Klassenräumen sitzen.

Laut (der stets besonders gut über das aktuelle Gipfelgeschehen informierten) „Bild“ betonte die Kanzlerin betonte zuvor in der Runde, dass die Schulen besser jetzt länger für den Präsenzbetrieb geschlossen bleiben sollten, als dass es ein stetiges Hin und Her gebe. Besonders wandte sie sich dabei an Länder wie Niedersachsen, wo die Grundschulen im Wechselmodell laufen, und Hessen, wo lediglich die Schulbesuchspflicht aufgehoben ist, der Unterricht in den Schulen aber weiterläuft.

Das Thema Schule wurde zunächst nach hinten verlegt, weil man sich nicht mal über Details einigen konnte

Weil es zunächst keine Einigung bei diesem Thema gab, wurde es zunächst nach hinten verlegt. Es gehe um die »gemeinsame Glaubwürdigkeit«, hatte Merkel nach Informationen des „Spiegel“ in der Runde erklärt. Wenn man die Schulen nicht schließe, werde sich der Shutdown in anderen Bereichen weiter hinziehen, warnte sie nach Teilnehmerangaben. So könne man etwa die Friseure nicht bis April geschlossen lassen, wird Merkel zitiert. Allerdings solle weiterhin eine Notfallbetreuung für Kinder sichergestellt werden.

Neben den SPD-geführten Ländern habe auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) dafür plädiert, den Beschluss vom Dezember fortzusetzen, der einen eingeschränkten Präsenzunterricht weiter zulässt. So sei der Einfluss der Grundschulen auf das Infektionsgeschehen relativ gering, behauptete Bouffier nach Teilnehmerangaben. Unterstützung für ihren Schulkurs habe Merkel vom neuen CDU-Parteichef Armin Laschet erhalten, so berichtet „Bild“.

Bedroht die Corona-Mutation B117 Kinder „stärker“? Das will die SPD gestrichen sehen

Laut „Tagesspiegel“ wurde heftig selbst um Details der Beschlussvorlage gerungen. So habe die SPD-Seite im Passus, dass sich die Mutation B117 des SARS-CoV2-Virus „auch stärker unter Kinder und Jugendlich verbreitet“, den Zusatz „stärker“ streichen wollen – denn das könnte Schul- und Kitöffnungen noch weiter nach hinten schieben. News4teachers

Lockdown an Kitas und Schulen bis (mindestens) 15. Februar? Corona-Mutation macht Verlängerung wahrscheinlich

 

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38 KOMMENTARE

  1. Zitat eines grünen Stammwählers: „Toll. Jetzt hat mich die SPD so weit, dass ich zum ersten Mal CDU wählen muss.“
    #TeamMerkel

  2. Und wieder grüßt das Murmeltier …
    Natürlich sind es mal wieder die Schulen,bei denen es keine Einigung geben wird.
    Was ist so schwer zu verstehen an der Tatsache, dass Kontakte weiter drastisch reduziert werden müssen, um das Ganze vielleicht irgendwann mal in den Griff zu bekommen??? Arbeitnehmer sollen ins Homeoffice, aber es steht zu befürchten, dass man Schüler und Lehrer auf Teufel komm raus zurück ins Klassenzimmer jagen wird.
    Egal,was gleich beschlossen wird- anschließend werden die Landesfürsten vor die Kamera springen und jeder wird sein eigenes Süppchen verkünden. Alles wie gehabt…
    Hätten wir bereits im November auf Leute wie Frau Merkel und Herrn Lauterbach gehört,dann wären wir heute wesentlich weiter!!
    Und was mit Frau Schwesig nicht stimmt,frage ich mich schon eine ganze Weile….
    Zugute halten muss man ihr allerdings, dass sie ja scheinbar heute (wahrscheinlich unabsichtlich und auch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt) endlich mal die sprichwörtliche Hose heruntergelassen hat ,indem sie sagt,eine längere Schließung der Schulen könne man der Wirtschaft nicht antun!!
    Noch Fragen??? ‍♀️
    Häschtäg „Bildungsgerechtigkeit“

    • Das Kind von Frau Schwesig geht auf eine Privatschule. Da gibt es natürlich Hygienekonzepte. Vielleicht sogar Luftfilter oder FFP2 Masken für jeden Schüler und Trennwände aus Plexiglas, ich vermute das einfach das es da wirklich Konzepte gibt kostet ja auch Lehrgeld.

  3. Hoffentlich kann sich Merkel gegen die Öffnungsspinner durchsetzen.

    Wenn nicht, sollte sie offen und klar kommunizieren, wer die Verweigerer waren. Wenn dann das mutierte Virus kommt, weiß man wenigstens, wer es verbockt hat – und – bei wem sich die tausenden von Hinterbliebenen bedanken dürfen.

    • Besorgter Bürger,
      sehr richtig. Lauterbach scheint in der SPD ein einsamer Rufer zu sein, die restliche SPD und viele Grüne haben sich als Öffnungsspinner erwiesen.
      Nach einem Durchrauschen der Mutanten kann die SPD endgültig einpacken. Ich werde der SPD und den Grünen diese Verantwortungslosigkeit niemals verzeihen.

  4. Würde, könnte, hätte, sollte, müsste…

    Würde man der Kanzlerin endlich glauben, könnten Leben und Gesundheit Vieler bewahrt werden … das sollte man vielleicht mal einsehen, ansonsten müsste man weiterhin nur re-agieren.
    Würde man alles über das Virus wissen, könnte man vielleicht auf die eine oder andere Einschränkung verzichten; das hätte man aber dann auch mal systematisch erforschen sollen oder müsste es endlich mal ehrlich und ergebnisoffen tun!

    Oder man handelt endlich mal nach der m.E. einzige verantwortungsvollen Strategie maximaler Vorsicht und Voraussicht – gerade im Hinblick auf die Gesundheit der jüngeren Generation.

    Das halte ich für unabdingbar, es sei denn, wir wünschen uns eine Gesellschaft, in der Kinder immer am Ende der Prioritätenliste stehen, weil „die Wirtschaft“ wichtiger ist…

    Von gegenseitigen Vorwürfen und Beschuldigungen geht die Pandemie nicht weg.
    Je klarer jetzt die Maßnahmen, umso kürzer können sie sein.
    Dann kann man in ein paar Wochen vielleicht auch „Schule mit Abstand“ verantworten.
    Jetzt nicht!
    Die „Öffnungs-Befürworter“ sollten als erstes mal endlich Luftfilter bestellen und sich um zusätzliches Betreuungpersonal bemühen.
    Dann klappt das auch wieder mit der Schule…

  5. „So sei der Einfluss der Grundschulen auf das Infektionsgeschehen relativ gering, behauptete Bouffier nach Teilnehmerangaben“

    Na klar… die testet man ja noch weniger als ältere Schulkinder.

    Bisher nachgewiesen ist: Kita-Kinder haben einen deutlichen Einfluss (AOK-Studie), ältere SuS haben ebenfalls einen.

    Wie kann man daraus ableiten, dass Kinder bis etwa 6 Jahre die Infektion vorantreiben, dann sind sie von 6 bis etwa 10/11 kein Problem und mit dem Beginn der 5. Klasse werden sie wieder zu einem? Wie realistisch ist das wohl?

    Ich verstehe das ganze Herumgerede nicht. Die Politiker wollen die Menschen und die Wirtschaft nicht zu stark belasten. Mit dem wochenlangen halbherzigen Lockdown und Millionen von Ausnahmen tun sie genau das. Wenn man statt des sinnfreien Lockdowns schon im November einen harten Lockdown gemacht hätte, würde die Sache jetzt sehr anders aussehen und viele Menschen wären noch am Leben. Der Lockdown wäre vermutlich schon zu Ende.

    Vielleicht sollte man das alte Bild vom „Hammer und Tanz“ aus dem Frühjahr wieder rausholen. Was bisher gemacht wurde, war ein Hämmerchen, dafür wurde der Tanz umso mehr genossen und gar nicht drüber nachgedacht, damit aufzuhören.

    • Danke, du sprichst mir und meinen Kollegen aus dem Herzen. Einmal richtig alles zu und nicht wochenlang immer die gleichen Berufsgruppen…, da sind vermutlich schon ganz viele am Ende…
      Wie man sieht, es ändert sich nichts und damit wird es noch Wochen so weitergehen.

  6. … KMs wollen den Zusatz „stärker“ streichen wollen…
    Unglaublich ist, wie einige KMs die Wissentschaftler einfach ignorieren. Was für ein Arroganz!

    • Das ist keine Arroganz. Hier wird ganz bewußt das Recht auf Bildung, das zweifelsfrei besteht, über das Leben der Kinder, der Eltern und der Großeltern gesetzt. Wenn ich nicht pausenlos heulen könnte, müsste ich lachen. Das hier ist wie ein Kasperletheater mit Ministerpräsidenten und Bildungsministern in den Hauptrollen. Frau Merkel sollte bitte ganz dringend mal die Namen derer nennen, die hier bewußt mit dem Leben von uns allen spielen. Ich weiß jedenfalls dank Frau Dreyer und Frau Humbug, vor allem ihr, ganz genau dass ich dieses Jahr und nie wieder die SPD (keine Angst auch nicht die AfD, wählen werde. Ich könnte heulen. Was für ein Armutszeugnis. Wofür haben wir eine Kanzlerin, wenn sie Dank Föderalismus nichts zu sagen hat.

  7. Merkel hat seit Beginn der Pandemie Weitsicht gezeigt und als Physikerin sofort verstanden, wie sich SARS-CoV-2 ausbreitet und wie man die Ausbreitung verhindern könnte.
    Schwesig hat die SPD-Gründe gegen Schulschließungen nun offen genannt: Die Schulen bleiben wegen der Wirtschaft offen. Das ist eines Hauptmotive für die fahrlässige KuMi-Politik der letzten Monate – sieht man davon ab, dass sie von ihrem eigenen Versagen ablenken wollten – nämlich, dass sie keinen Infektionsschutz etabliert haben und nicht auf Digitalunterricht vorbereitet haben.
    Laschet hat die Probleme inzwischen begriffen und handelt entsprechend, während Bouffier auf Initiative für Neue Soziale Marktwirtschaft-Kurs fährt und damit weiter Fahrlässigkeit walten lässt.

  8. Nur ausgesetzte Präsenzpflicht in Hessen weiterhin. Und die Kitas kann jeder besuchen wie er will.
    Das werden wir noch sehr teuer bezahlen.
    Wie viele Wochen wirds wohl dauern, bis wir eine ganztägige Ausgangssperre bekommen?
    Treibende Kraft waren wohl die SPD geführten Länder. Auf dem Weg unter 5%. Ich werde die Sozen nicht vermissen.

  9. Na, ich bin gespannt, was die Ministerpräsidenten am Mittwoch aus den gemeinsamen Beschlüssen dann für ihre Fürstentümer, äh Bundesländer wollte ich sagen, ableiten. Was Frau Schwesig sagt, stimmt doch aber, zu gleich harten Einschnitten wie bei den Schulen ist Frau Merkel bei der Wirtschaft nicht bereit – nur wie soll unser Land ohne Wirtschaft weiter bestehen?!

  10. Da bin ich ja ausnahmsweise mal dankbar, in NRW zu sein. Der neue CDU- Vorsitzende Laschet richtet sich nach den Forderungen der Kanzlerin-hoffentlich bleibt er dabei! Dann hätte Frau Gebauer keine Chance, die Schulöffnungen zu forcieren.

  11. Doch, Frau Merkel!!!!!
    Sie denken nur an Menschen in Altersheimen
    und Rentner.
    Kinder und Jugendliche sind Ihnen voellig egal.
    Genauso wie die vielen
    Menschen, die wegen Ihnen arbeitslos werden.
    Die Menschen in Altersheimen und Rentner schuetzen Sie nicht, die sollen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, das sind Ihre Waehler.
    Und die Kinder, die sich den Grosseltern naehern, sind die Boesen fuer Sie, nicht umgekehrt.
    Kinder, die an der frischen Luft zusammen spielen, wo nichts passieren kann, sind fuer Sie boese, Sie interessiern sich nur fuer Rentner
    Kaffeekraenzchen, die sind wichtig.
    Jugendliche haben keine Rechte, die sollen nur fuer die Alten arbeiten in ein paar Jahren.
    Sie versuendigen sich an einer ganzen Generation, die bald erst wegen Ihnen mit 80
    in Rente gehen koennen, weil Sie die Schule und die Wirtschaft bewusst kaputt machen.
    Und Sie selber werden mit 10000 Euro plus x Altersversorgung das Leben geniessen und Vortraege ueber Umweltschutz, Klimawandel und Europa halten.
    Danke!!

  12. Ich bitte darum, das S in SPD in Zukunft klein zu schreiben. Was gehen mir die Landesfürdten dieser Psrtei auf die Nerven. Ich hoffe inständig, dass diese Partei für ihr ständiges Verssgen so schnell wie möglich unter die 5%-Hürde fällt. Die sPD arbeitet seit Jahren an den Ziel. Aber auch hier versagt sie.

  13. Die Quäler sind ja wohl eindeutig Bouffier, Schwesig, Weil: sie schicken die Kinder in Angst , Spätschäden und Kälte,mit Lernen hat das wenig zu tun. Und die Lehr- und Erziehungskräfte quälen sie noch dazu. Wie kann man Kinder nur für so empathielos und doof halten, dass sie die Zusammenhänge nicht kapieren? Es sind diese Leute, die Kinder instrumentalisieren und das absolut rücksichtslos.
    „Oh, bis man einen Impfstoff für Kinder hat, dauert das viel zu lange und wenn man 90% Immunität in de r Bevölkerung braucht, um den neuen Varianten zu begegnen, dann dauert uns das viel zu lange, also durchseuchen wir sie lieber, was sollen wir sonst unseren Wirtschaftslobbyisten sagen? Schwerste Verläufe sind ja nicht so häufig (die Opfer unter den Kleinkindern werden in der Statistik auf hessenschau.de regelmäßig wieder kommentarlos gelöscht)“
    Spätschäden werden knallhart einkalkuliert.

  14. Die Politik macht sich unglaubwürdig. Am Wochenende plädieren alle (!!!!) MPs für eine Verlängerung mit Verschärfung und dann!!!! Stundenlange unverständliche Diskussionen selbst um einzelne Worte und dann doch Schulen öffnen wollen und wir werden sie öffnen trotz gegenteiligem Beschluss! Warum? Nicht weil Präsenzunterricht das Beste ist, sondern man nicht bereit ist für Bildung wirklich Geld in die Hand zu nehmen! Kleinere Klassen, mehr Lehrer, bessere Ausstattung, Systemadminstratoren, Luftfilter und Klimaanlagen u.v.m. kosten Geld. Diese Hängepartie, das Nichtwissen, was in 2 Wochen ist, die totale Einschränkung der Freizeit (Stichwort bo sports possible) und diese beschämenden Zusammenkünfte der MPs mit der Kanzlerin belasten Kinder und Jugendliche und führen dazu, dass sie sich privat nicht mehr an das halten, was notwrndig ist! Also eiern wir weiter rum, schließen die Augen, beten, dass es uns nicht erwischt und bleiben in diesem Zustand bis Sommer!!!!

  15. JETZT ist doch spätestens der ZEITPUNKT die Impfungen für Beschäftigte in Schulen und Kita´s vorzuziehen und genau diese zwei Wochen auch dafür zu nutzen!

    Mindestens acht Bundesländer wollen zu Schulschließungen bis 14.02.2021 nicht über die Vereinbarungen der vergangenen Bund-Länder-Verhandlungsrunde hinaus gehen und keiner Verlängerung der Schulschließungen zustimmen. Sie haben unter anderem Sorgen um die Abschlussklassen, die vielerorts im Wechselunterricht sind.

  16. Die SPD versucht sich doch tatsächlich Stimmen bei ihrem ursprünglichen Klientel- Arbeiter- und Angestelltenhaushalte im 2- Verdiener-Modus zu fischen. Statt sich gesellschaftlich solidarisch zu zeigen. Der Plan wird vermutlich nicht aufgehen. Diese Wählerstimmen gehen wohl langfristig allen etablierten „großen“ Parteien verloren…..Auch der gewerbliche Mittelstand wird sich nicht durch diese Strategie der SPD zu wenden. Was bleibt am Ende des Tages? Eine Partei, die das Ende des Lockdowns fordert. Das bleibt im Gedächnis. Gruselig.

  17. Also, ich kann die Euphorie, die hier von Einzelnen bezüglich des Aushilfshobbits Armin geäußert wird nicht teilen:
    Ja, er hat gesagt, dass die Verlängerung der Beschlusslage für Kitas und Schulen bis zum 14.2. Bestand hat….aber er hat auch (bei 2facher Nachfrage durch Journalisten) betont, dass sie in NRW – sprich: Fr Gebauer- die Infektionslage beobachten werden, um ggf bereits vorher wieder öffnen zu können. Keine Infos zu den Kriterien, die da angelegt werden…
    „Ähhmm, ja, also wir werden dazu aus den Innereien toter Tiere lesen und den Vogelflug beobachten….die Auguren unserer Hobby-Lobbyrunde – äähhhmmm – der Expertenrunde werden uns – gemäß unserer parteipolitischen und lobbygesteuerten Bedürfnisse dann die richtige Empfehlung geben, sodass wir das der Bevölkerung entsprechend verkaufen können…Noch weitere Fragen?“

    • Kinder impfen gegen Corona – das geht gar nicht. Da fehlen fünf bis zehn Jahre Forschung.

      Nun zu den Erwachsenen un zum Thema Impfung: Es ist wie in Bezug auf jede andere Atemwegserkrankung oder überhaupt jede andere Krankheit, niemand sollte sich gedrängt fühlen, eine Impfung zu akzeptieren.

      Zunächst sollten wir doch wohl deutlich machen, dass die Antwort auf die Frage, ob man sich gegen das Coronavirus impfen lässt oder nicht, jedem einzelnen überlassen ist. Wer sich impfen lassen will, soll das ja vielleicht tun, nach reiflicher Überlegung und gründlichen Gesprächen mit einem bewährt vertrauenswürdigen Arzt.

      Bewusst verzichte ich auf die neuartige genetische Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (BNT162b2 genannt Comirnaty von BioNTech / Pfizer, mRNA-1273 von Moderna) bzw. einem Vektorimpfstoff (AZD1222 von AstraZeneca).

      Jede und jeder einzelne Erwachsene (18+) kann hier selbst entscheiden.

      Was Minderjährige betrifft: Kinder und Jugendliche gegen Corona impfen geht gar nicht. Da fehlen fünf bis zehn Jahre Forschung.

  18. „aber er hat auch (bei 2facher Nachfrage durch Journalisten) betont, dass sie in NRW – sprich: Fr Gebauer- die Infektionslage beobachten werden, um ggf bereits vorher wieder öffnen zu können“ Genau da ist ja das Problem. Derzeit sinken die Zahlen. Warum? Na? Genau, Schulen sind (überwiegend) zu. Wenn die Zahlen weiter sinken, öffnen wir ganz schnell die Schulen. Was wird passieren? Genau, die Zahlen werden wieder hochschießen. DAS will nur keiner wahrhaben, schon gar nicht Frau Gebauer…

  19. Ich hoffe das die Schulen weiter Distanzunterricht machen. Ich hab 3 Kinder und gehe arbeiten. Es ist für viele eigentlich so, wie auch bei mir mit 3 Kindern das die Oma jetzt ja auch auf die Kinder aufpassen kann. Ich würde auch nicht wollen das eines meiner Kinder einen Folgeschaden behält nur weil es viele nicht bekommen. Man muss auch jetzt erstmal gucken was es mit den Mutationen auf sich hat. Die Kinder sind ja jetzt eigentlich gut mit dem arbeiten Zuhause vertraut und auch das Problem das z.B. Moodle teils nicht erreichbar ist. Dieses Problem umgeht mein Sohn indem er sich spät abends die Materialien ausdruckt und teils abfotografiert.

    • Wieso kann die Oma aufpassen? Gehören die Großeltern plötzlich nicht mehr zur Risikogruppe? Oder man stelle sich vor, die Oma will gar nicht aufpassen, soll ja auch vorkommen!
      Auch hat sich an der Verweigerungshaltung meiner Tochter zuhause lernen zu müssen nichts geändert. Die Klassenlehrerin ist nach wie vor überrascht wie sehr das Kind damit überfordert ist das der schulische Kontext fehlt. Also auch hier keine Verbesserung. Man kann auch nicht einfach alles pauschalisieren, nur weil es in der eigenen Familie so läuft!

      • Und an der Verweigerungshaltung IHRER Tochter ist jetzt der Lehrer schuld, oder wie? Ich bin sehr froh, dass ich nicht dieser Lehrer bin. Googlen Sie doch mal „Erziehung“. Sie werden überrascht sein.

  20. Ich wohne in Hessen und mein Sohn ist in einer Abschlussklasse, d.h. er muss in die Schule. Seine Klasse wurde in zwei Klassenräume aufgeteilt und der jeweilige Lehrer/in springt von links nach rechts. Gelüftet wird nur selten d.h. wenn der Lehrer sich in der einen Hälfte der Klasse angesteckt hat, bringt er es im Lehrauftrag auch in die andere Hälfte der Klasse. Dann gibt es noch Sportunterricht, dieser findet mit der kompletten Klasse statt, hier werden gemeinsame Winterspaziergänge unternommen. In der Pause gehen dann die Schüler gemischt in den Supermarkt und kaufen sich etwas zu essen und zu trinken, ach fast hätte ich es vergessen, damit sie schneller im Supermarkt sind, fahren sie noch eine Station mit der Straßenbahn. In der Straßenbahn treffen sie zudem noch auf die 30% Schüler, die in dieser Schule gerade in den Klassen 5 und 6 von ihren Eltern in die Schule geschickt werden. Ich kann das gerede mit Recht auf Bildung nicht mehr hören. In meinem Bekanntenkreis hat der 15 jährige Sohn seine Eltern mit Corona angesteckt, sein Vater ist daran gestorben, ich hoffe der Junge hat einen guten Therapeuten, der ihm seine Schuldgefühle nimmt. Mir ist erst durch die Pandemie bewußt geworden, welche „Macht“ ein einzelner Bundespräsident/in und Kultusminister/im hat. Ich werde dieses mal noch viel bewusster Wählen gehen und definitiv anders.

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