Zweite-Wahl-Impfstoff für Erzieher und Lehrer? Astrazeneca hat ein Imageproblem

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BERLIN. Grundschullehrer und Erzieher können nach dem letzten Bund-Länder-Gipfel damit rechnen, in der Impfpriorität vorgezogen zu werden – und dann womöglich mit dem Mittel von Astrazeneca geimpft zu werden, weil das in Deutschland für Über-65-Jährige wegen fehlener Daten nicht zugelassen wurde. Ausgerechnet das Vaccin von Astrazeneca ist zuletzt etwas in Verruf geraten. Zu Recht?

„Extrem gut gegenüber dem, was man erwarten konnte“: Impfstoff von Astrazeneca. Foto: Shutterstock / Seda Servet

Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca: Drei Hersteller haben mit ihren Covid-19-Impfstoffen die hohen Hürden für eine Zulassung in Europa genommen, ihre Mittel werden zudem von der Ständigen Impfkommission (Stiko) in Deutschland empfohlen. Trotzdem herrscht zunehmend Verunsicherung, ja teils Misstrauen gegenüber dem britisch-schwedischen Hersteller Astrazeneca. Der Tenor: Es sei ein Impfstoff zweiter Klasse. Experten und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) traten Zweifeln am Mittwoch klar entgegen.

Voraus ging eine Debatte um Nebenwirkungen, geplatzte Impftermine und Sorgen um die Wirksamkeit, auch gegen eine Mutante. Weltärztebund-Vorstandschef Frank Ulrich Montgomery hatte sich sogar dagegen ausgesprochen, medizinisches Personal und Pflegekräfte mit dem Astrazeneca-Mittel zu impfen und begründete das mit geringerer Wirksamkeit. Er sprach von einem Imageproblem des Impfstoffs und forderte eine Auswahlmöglichkeit, damit die Impfbereitschaft hoch bleibe. Er zog damit Kritik auf sich, etwa von SPD-Politiker Karl Lauterbach, der ankündigte, sich selbst mit Astrazeneca impfen zu lassen.

Die Frage nach dem am besten für sich selbst geeigneten Impfstoff muss man sich Fachleuten zufolge eigentlich nicht stellen. «Für die Impfentscheidung ist es derzeit nicht relevant, welchen Impfstoff man bekommt», sagte Stiko-Mitglied Christian Bogdan vom Uniklinikum Erlangen am Mittwoch. «Jeder, der ein Impfangebot wahrnimmt, erhält nicht nur einen zugelassenen Impfstoff, sondern auch ein von der Stiko je nach Altersgruppe empfohlenes Präparat.» Alle drei derzeit in Deutschland verfügbaren Impfstoffe erfüllten die Kriterien der Wirksamkeit und Sicherheit.

Über Missverständnisse und Kommunikationsprobleme rund um Astrazeneca sprach auch Christian Drosten von der Berliner Charité im Podcast «Coronavirus-Update» (bei NDR-Info) vom Dienstagabend. Fazit: Astrazeneca sei besser als sein Ruf. Der Virologe bekräftigte die Bedeutung aller drei Impfstoffe für die Pandemiebekämpfung. «Wir müssen alles dransetzen, jetzt so schnell wie möglich in der Breite zu impfen», bilanzierte der Corona-Experte. «Die Impfstoffe, die wir haben, die sind extrem gut gegenüber dem, was man erwarten konnte.»

Astrazeneca für bestimmte Berufsgruppen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko – wie Grundschullehrer und Erzieher

Das Vektor-basierte Astrazeneca-Mittel ist in der EU ein wichtiger Baustein in der Impfstrategie, da es vergleichsweise günstig ist und weniger hohe Anforderungen an Transport und Lagerung stellt als die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna. Für den Weg hin zum Impfen in Arztpraxen ist das entscheidend. Es geht um Millionen Dosen, die bald in Deutschland zum Einsatz kommen sollen. Etwa für jüngere Menschen mit relevanter Vorerkrankung und für bestimmte Berufsgruppen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko – wie Grundschullehrer und Erzieher. Bisher verzeichnet das Robert Koch-Institut mehr als 87.000 Erstimpfungen mit Astrazeneca, bei Moderna sind es über 85.000, bei Biontech/Pfizer 2,8 Millionen.

Hinter dem Impfstoff AZD1222 steht neben dem britisch-schwedischen Konzern auch die renommierte Universität Oxford. Drosten sieht in der «halb-akademischen» Konstellation einen Grund für das teils unglückliche Bild in der Öffentlichkeit. Daten, etwa aus Teilstudien, seien schnell häppchenweise veröffentlicht worden, während große Pharmakonzerne erst am Ende zusammenfassend publizierten.

Nach anfangs berichteten niedrigeren Werten seien in der Astrazeneca-Studie inzwischen auch weitere Daten publiziert, die klare Hinweise lieferten, dass die Wirksamkeit der Impfung bei einem Impfabstand von 12 oder mehr Wochen zwischen den beiden Dosen auf mehr als 80 Prozent steige, betonte Stiko-Experte Bogdan. Biontech/Pfizer und Moderna kommen jeweils auf mehr als 90 Prozent.

Diese Werte nebeneinanderzulegen, kann aber trügen: «Die Impfstoffe wurden nicht gegeneinander verglichen», erklärte Bogdan. «Wir müssen sehen, dass sie in unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Populationen getestet wurden.» Die bisherigen Studien erlaubten demnach keine Aussagen darüber, ob es wirklich relevante klinische Wirksamkeitsunterschiede zwischen den Präparaten gibt.

Ohnehin können Angaben zur Wirksamkeit leicht missverstanden werden. Wenn etwa von 95 Prozent die Rede ist, bedeutet das nicht, dass 95 von 100 Geimpften durch Impfung geschützt sind. Die Zahl bezieht sich schlicht auf etwas anderes. Ein Beispiel, dass das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen auf Basis von Studiendaten anführt: Während beim Biontech-Pfizer-Impfstoff fünf von 10 000 Geimpften erkrankten, waren es in der Gruppe, die ein Placebo bekommen hatten, 93 von 10 000. Daraus errechnet sich eine Wirksamkeit von 95 Prozent, denn unter den Geimpften treten 95 Prozent weniger Erkrankungen auf als unter den Ungeimpften. Angenommen wird, dass alle drei Impfstoffe einen Großteil schwerer und potenziell tödlicher Fälle verhindern.

Der Astrazeneca-Impfstoff wird in Deutschland bisher nur für Menschen zwischen 18 und 64 empfohlen. Bogdan erklärt die Gründe: «Diese vermeintlich unterschiedliche Wirksamkeit in Abhängigkeit vom Alter ist der Tatsache geschuldet, dass in der Astrazeneca-Studie zu wenige Probanden aus höheren Altersgruppen aufgenommen waren und in der Kontrollgruppe zu wenig Covid-19-Fälle auftraten. Deshalb konnte die Stiko zur Wirksamkeit bei Senioren keine Aussage treffen.»

Alle drei Impfstoffe führen zu «einer deutlichen, aber nichtsdestotrotz normalen Impfreaktion»

Dann sind da noch die Nebenwirkungen, über die etwa Mitarbeiter von Krankenhäusern mancherorts klagten: Für die Stiftung Patientenschutz sind solche Fälle nicht neu. «Schon im Januar gab es Impfreaktionen auf die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna. Das haben pflegerisch-medizinische Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern berichtet», sagte Vorstand Eugen Brysch. «Doch diese Stimmen wurden in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.»

Alle drei Impfstoffe führten zu «einer deutlichen, aber nichtsdestotrotz normalen Impfreaktion», betont auch Bogdan. Die Symptome seien Ausdruck der Immunantwort. Gerade bei jüngeren Menschen fielen Impfreaktionen deutlicher aus, da sie im Gegensatz zu Älteren das aktivere Immunsystem hätten. Der derzeitige Fokus auf Astrazeneca-Nebenwirkungen kann also auch mit den jüngeren, berufstätigen Impflingen zu tun haben. Deren Beschwerden werden eher bekannt, wenn sie sich etwa krank melden. mRNA-Impfstoffe werden derzeit vor allem Senioren verabreicht.

Drosten sprach auch Befürchtungen bezüglich einer geminderten Wirksamkeit des Astrazeneca-Impfstoffs gegen die südafrikanische Variante an. Bei der noch nicht von anderen Fachleuten begutachteten Studie, auf der die Annahme fußt, sieht er einige Einschränkungen. Ohnehin beschrieb er für Deutschland die in Großbritannien entdeckte Mutante als bedeutsamer. Diese bedeute aber laut einer Studie keinen Nachteil für die Schutzwirkung des Astrazeneca-Impfstoffs, so der Virologe.

Und während es in Deutschland um die Akzeptanz von Astrazeneca geht, gibt es in Großbritannien auch den umgekehrten Fall: In britischen Medien hatten Fälle für Aufsehen gesorgt, bei denen Menschen den Impfstoff von Biontech/Pfizer (Deutschland/USA) zurückgewiesen hatten, um «auf den englischen Impfstoff» zu warten. Dem Hausärzteverband Royal College of General Practitioners zufolge handelt es sich dabei jedoch nicht um ein Massenphänomen. Von Gisela Gross, dpa

Spahn knickt ein: Grundschullehrer und Erzieher werden jetzt doch schon ab April geimpft – Verordnung wird erneut geändert

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73 KOMMENTARE

  1. Ehrlich gesagt bin ich nicht beruhigt hinsichtlich der Wirkung des AZ Vakzins. Man weiß insgesamt einfach noch zu wenig über die Mutanten. Und ich würde eher den Biontech-Impfstoff nehmen. Was natürlich auch zu meinem Misstrauen beträgt ist, dass wir keine Wahl haben und wir uns als Erzieher / Lehrer wie Versuchskaninchen fühlen, denn in einem Land ist die Altersgrenze 55, im Nachbarland 65… Das scheint mir sehr willkürlich.

    Die ganzen Stadträte und Krankenhausvorstände, die sich vorgedrängelt haben, sollten mit AZ geimpft werden, dann fühle ich mich wenigstens nicht mehr so sehr wie ein Versuchskarnickel.

    • Alle Pfleger*innen, Ärzt*innen, Physiotherapeut*innen werden und wurden schon damit geimpft… Hier von Lehrer*innen und Erzieher*innen als Versuchskaninchen zu reden ist da nicht angebracht.
      Überhaupt finde ich dieses Wort in dieser Lage total falsch. Da für dieses Virus für ALLE neu ist, sind wir alle in dieser Position.

      • Nein, es werden eben nicht alle der von Ihnen genannten damit geimpft. Viele verweigern AZ und erscheinen nicht zur Impfung. Aber bei Lehrern und Erziehern läuft es auf „nimm den oder du kriegst gar nichts“ hinaus.

      • Ich finde das Wort total richtig,denn die Kita Erzieher haben im letzten jahr überwiegend ungeschützt arbeiten müssen und der seit januar verordnete mundschutz kann nicht in jeder situation getragen werden.Mindestabstände gibt es auch nicht!Lösung:man behauptet einfach, von Kindern ginge keine Gefahr aus,was völliger Blödsinn ist!!! Im übrigen haben viele Ärzte und Pfleger eine Impfung mit AstraZeneca verweigert!!!

  2. Der (Ehren)Vorsitzende der Bundesärztekammer hat schon verkündet, dass sich medizinisches Personal aussuchen soll, welchen Impfstoff sie nehmen. Warum wird da mit zweierlei Maß gemessen?

    • Vermutlich wegen der unterschiedlichen Altersstruktur beim Personal. Bei bis 55-Jährigen (obendrein ohne Vorerkrankungen) lag die Wirksamkeit von Astrazeneca trotz (versehentlicher) geringerer Dosierung in der Testphase sehr hoch (90 %). Bei einem Altersmix (auch mit Vorerkankungen) dann nur bei 62 %. Das würde ich dann auch überlegen wollen (wäre mir auch nicht wirksam genug).

      • Na ja, Altersmix mit Vorerkrankungen gibt es auch in Schulen und Kitas (und vermutlich auch bei jeder anderen Berufsgruppe). Warum wird dann lautstark gefordert, Lehrer und Erzieher sollten umgehend mit AZ geimpft werden?

        • Stimmt. War ja auch beim medizinischen Personal eine Entscheidung im Nachgang. Die sollten ja auch erst alle… Vielleicht ist es ein Fehler gewesen, Astrazeneca bis 64 zu empfehlen. Das trägt nicht gerade zur Akzeptanz bei den Über-55-Jährigen bei.

          • So ist es. Und wenn schon solche Ungereimtheiten auftreten, wird man insgesamt misstrauisch., zumal es nicht das erste Mal wäre, dass in Richtung Lehrer entsorgt wird, was sonst nicht mehr zu gebrauchen ist.

        • Weil das Zeug weg soll. Es sind viele Impfdosen liegen geblieben, weil die aus der 1. Gruppe sie nicht haben wollten.

          • Nee, stimmt auch durch andauernde Wiederholung nicht.

            Bei den Vorort-Impfterminen in z.B. in Krankenhäusern hatte man zunächst den fehler gemacht alle impfen zu wollen. Als Folge davon sind bedingt durch die Impfreaktionen nach dem Impftermin Teile des Personals an mindestens einem Arbeitstag ausgefallen. Das hat Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ganzer Stationen gehabt. Daraus hat man gelernt und lediglich einen teil der belegschaft zum Impfen angemeldet, die restlichen, angesetzten Termine blieben folglich ungenutzt.

            Dass diese Termine zu späteren Zeitpunkten teilweise nachgeholt worden sind, hat lediglich niemanden interessiert bzw. wollte nicht gehört werden.

  3. Hat die Stiko sich nicht GEGEN eine priorisierte Impfung von GS-Lehrern und ErzieherInnen ausgesprochen?
    Aber egal, mit 65 Jahren bin ich für den Impfstoff von AZ zu alt und für die anderen bin ich noch zu jung…..

    • Herr Bogdan, der auch in diesem Artikel zitiert wird, hat in seinem Interview deutlich gemacht, dass die Altersgrenze von 65 Jahren bald fallen wird, wenn mehr Informationen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund bin ich für eine Impfstoffauswahl. Lasse ich mich früher mit einem nicht so beliebten Impfstoff behandeln, oder möchte ich lieber länger auf den beste Produkt im Markt warten. Herr Spahn hat mit seiner Äußerung unrecht, eine Impfstoffauswahl kann es erst geben, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

  4. Wenn Bildung so wichtig ist, wie ja unermüdlich betont wird, dann sollten alle, die im Bildungs-/Sozialbereich tätig sind und täglich Kontakt zu sehr vielen Ungeimpften in geschlossenen Räumen und damit ein hohes Infektionsrisiko haben, auch den Impftstoff mit einer hohen Wirksamkeit bekommen.
    Und die Tatsache, dass einige Länder den AZ Impfstoff nur bis 55 zugelassen haben, wird ihre Gründe haben. Kein Land würde in Anbetracht der Lage und der Impfstoffknappheit ohne triftige Gründe die Verwendung eines Impfstoffs so einschränken, denke ich.
    Etwa 20 Prozent der LuL sind über 60. Sollen sich gerade die älteren KollegInnen diesen Impfstoff verabreichen lassen, obwohl es dazu für ihre Altersgruppe nicht genügend Daten zur Wirksamkeit gibt?
    Es gibt bisher schon für die Beschäftigten in Kitas und Schulen quasi null Infektionsschutz. Die Wahl: AZ oder weiter ohne jeglichen Infektionsschutz käme jetzt noch on top. Das ist ja eine Befürchtung, die hier im Forum schon mehrfach geäußert wurde.
    So nach dem Motto: Wenn die undankbaren Lehrer die Schrottmasken und den AZ nicht wollen, selber schuld.

  5. Ein interessanter Artikel in dem Kontext:

    „Corona: „Zuverlässige Daten sind für den Astrazeneca-Impfstoff nicht da“
    Aus meiner Sicht ist es sehr ungewöhnlich, dass die EMA ihre Entscheidung zumindest in Teilen auf Basis fraglicher Extrapolationen statt auf Basis harter klinischen Daten getroffen hat. Mein Verständnis von klinischen Studien war bisher immer so, dass in erster Linie Daten zählen. Aber zuverlässige Daten sind für den Astrazeneca-Impfstoff nicht da, weil die Basis der erhobenen Daten zu heterogen ist, so dass man eine Auswertung mit vielen Fragezeichen versehen muss.
    […] Drei verschiedene Intervalle zwischen Corona-Impfungen bei Astrazeneca
    Insgesamt gab es drei verschiedene Intervalle zwischen den beiden Impfungen, das längste dauerte zwölf Wochen. Ich frage mich, wie man auf Basis einer solchen Datenlage so weitreichende Schlüsse ziehen kann. Denn schließlich wurde ein Impfmodus zugelassen, bei dem zweimal eine Standard-Dosis in einem Abstand von vier bis zwölf Wochen gegeben wird.
    Wie erklären Sie es sich, dass die EMA sich so verhalten hat? Ist es der Notsituation geschuldet?
    Das weiß ich nicht. Und es gibt noch weitere Probleme. So sagen einige Wissenschaftler, wenn ich einmal mit einem Vektorimpfstoff immunisiert worden bin, kann ich damit nicht noch ein zweites Mal geimpft werden. An opportunity once in a lifetime, eine einmalige Sache im Leben. Darüber müsste man die Menschen aufklären.
    Das könnte dann zum Problem werden, wenn der Impfschutz nicht so lange anhält und zum Beispiel in einem Jahr erneut geimpft werden müsste.
    So ist es. Es heißt nicht, dass man überhaupt nicht wieder gegen Covid geimpft werden kann, aber nicht mehr mit diesem Impfstoff. Streng genommen müsste man sogar testen, ob Patienten bereits Antikörper gegen das Vektorvirus gebildet haben, beim Astrazeneca-Impfstoff weniger, weil er ein Schimpansen-Adenovirus verwendet, aber beim Johnson & Johnson- und beim Sputnik-Impfstoff, die beide humane Schnupfenviren als Vektoren verwenden. Auch über diese Problematik redet keiner, was ich ebenfalls bemerkenswert finde.
    […]“

    https://www.fr.de/politik/astrazeneca-impfstoff-impfung-corona-studie-vektorimpfstoff-rna-dna-kritik-90195947.html

  6. Von Seiten der Polizei gibt es auch Vorbehalte:

    „Corona: Nebenwirkungen nach Impfung mit Astrazeneca? Kritik von der Gewerkschaft der Polizei in Bayern

    Medienberichte über Nebenwirkungen nach Impfungen mit dem Wirkstoff des britisch-schwedischen Konzerns sorgen für Unruhe. Selbst die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bayern sieht die Immunisierung von Polizisten mit dem Impfstoff von Astrazeneca offenbar kritisch. „Die ständige Einsatzbereitschaft der Polizei darf durch einen möglicherweise unzuverlässigen Impfstoff* auf keinen Fall gefährdet werden“, zitiert der BR den Landesvorsitzenden Peter Pytlik.

    „Wer eine hohe Akzeptanz bei der Impfbereitschaft seiner Beschäftigten einfordert, muss auch dafür sorgen, dass der bestmögliche Impfstoff Verwendung findet und nicht der, der am billigsten oder gerade verfügbar ist, weil er anderweitig Akzeptanzprobleme hat oder gar nicht mehr eingesetzt wird.“, heißt es weiter. Die GdP hatte bereits zuvor gefordert, bei der Impfanmeldung bekannt zu geben, welcher Impfstoff *verwendet wird, so der BR.

    Kritik an Corona-Impfstoff – Holetschek wird deutlich: „Kein Wunschkonzert“

    Das bayerische Gesundheitsmininsterium wies die Kritik an dem Impfstoff bereits zurück. Auch Gesundheitsminister Klaus Holetschek erklärte, dass alle drei Impfstoffe regulär zugelassen und wissenschaftlich geprüft seien. Das gelte auch für den Astrazeneca-Impfstoff, wie der CSU-Politiker im Interview der Bayern-2-Radiowelt am Mittwoch sagte. „Ich persönlich würde mich, wenn ich dran bin, sofort auch mit Astrazeneca impfen lassen“, so Holetschek weiter.“
    https://www.merkur.de/bayern/corona-astrazeneca-impfstoff-kritik-polizei-bayern-soeder-minister-holetschek-news-aktuell-zr-90207414.html

    „Kein Wunschkonzert“ werden wohl die Beschäftigten in Kitas und Schulen auch zu hören bekommen.

  7. „ZDFheute: Es gab Vorbehalte aus den GdP-Landesverbänden zum Einsatz des Astrazeneca-Impfstoffs bei Polizistinnen und Polizisten. Teilen Sie auf Bundesebene diese Sorgen?

    „Jörg Radek: Ich bin kein Arzt, aber was ich aus dieser Tätigkeit heraus weiß ist, dass die Polizei immer das Bestmögliche braucht, um den gesetzlichen Auftrag zu erfüllen. Ob das jetzt bei der Fahrzeugausstattung ist oder beim Impfstoff. Wenn wir Sicherheit und Ordnung herstellen müssen, muss der bestmögliche Impfstoff der Polizei angeboten werden, damit sie ihren gesetzlichen Auftrag ausführen kann.“

    https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-astrazeneca-impfstoff-gewerkschaft-der-polizei-100.html

    Ob das für Lehrer und Erzieher auch gilt?;-)

    • In Australien hat man nun 10 Mill. Impfdosen Biontech gekauft, für 5 Mill. Einwohner, weil es der dezeit sicherste ist.
      Ach, und die Impfwilligen LuL sowie Kita-Angestellte werden in unserem Kreis an drei aufeinanderfolgenden Freitagnachmittagen mit AZ geimpft, nach dem Motto: „Gute LuL werden nur am Wochenende oder in den Ferien krank.“.

  8. Auch in der Schweiz ist man skeptisch:

    „Der Impfstoff von AstraZeneca wurde von der Schweizer Zulassungsbehörde „Swissmedic“ abgelehnt.
    Grund seien nicht ausreichende Daten für eine Zulassung des Impfstoffs des britisch-schwedischen Konzerns. Es seien zusätzliche Angaben zur Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität nötig.
    Die bisher vorliegenden und ausgewerteten Daten zum Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns AstraZeneca reichten für eine Zulassung noch nicht aus, teilte die „Swissmedic“ dem Bericht zufolge mit. Um zusätzliche Angaben zur Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität zu erhalten, seien mehr Daten aus aktuellen Studien notwendig.

    So werden für eine abschließende Bewertung unter anderem zusätzliche Wirksamkeitsdaten aus einer in Nord- und Südamerika laufenden Phase-III-Studie gefordert. Sobald diese Ergebnisse vorliegen, könnte eine befristete Zulassung im laufenden Verfahren sehr rasch erfolgen, berichtet der „Bote“. Die deutsche Regierung hat bei AstraZeneca vorsorglich 5,3 Millionen Dosen bestellt. Allerdings hat der Konzern derzeit mit Lieferproblemen zu kämpfen.“

    https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/rueckschlag-fuer-astrazeneca-schweiz-lehnt-den-impfstoff-ab-a/

  9. „Wirksamkeit bei Älteren „nicht beurteilbar“
    In der Tat ist den im Fachjournal „The Lancet“ veröffentlichten Forschungsergebnissen („Safety and efficacy of the ChAdOx1 nCoV-19 vaccine (AZD1222) against SARS-CoV-2: an interim analysis of four randomised controlled trials in Brazil, South Africa, and the UK“) zu AZD1222 zufolge die Datenlage bei älteren Menschen gering, denn: Nur 12,2 Prozent der Studienteilnehmer:innen, die in die Auswertung mit einbezogen wurden, waren 55 Jahre und älter. Die Wissenschaftler:innen hinter den Impfstoff-Studien erklären somit: „Die Wirksamkeit des Impfstoffs konnte in älteren Altersgruppen nicht beurteilt werden.
    Nun kennt auch die EMA diese Arbeit und die Ergebnisse, und sie räumt ein: „Es gibt noch nicht genügend Ergebnisse bei älteren Teilnehmer:innen (über 55 Jahre alt), um zu bewerten, wie gut der Impfstoff in dieser Gruppe wirkt“, es werde jedoch ein Schutz erwartet – basierend auf Erfahrungen mit anderen Impfstoffen und da in dieser Altersgruppe eine Immunantwort beobachtet wurde. Und weiter: „Da es zuverlässige Informationen zur Sicherheit in dieser Altersgruppe gibt, sind die wissenschaftlichen Experten der EMA der Ansicht, dass der Impfstoff bei älteren Erwachsenen eingesetzt werden kann.“ Weitere Informationen würden von laufenden Studien erwartet, die einen höheren Anteil älterer Teilnehmer:innen einschlössen.“

    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2021/02/01/welche-daten-bei-aelteren-gibt-es

  10. Ich bin 61 und Berufsschullehrerin. Von dem Astrazenica-Impfstoff fühle ich mich erstens nicht gut geschützt und außerdem möchte ich keinen Vektor-Impfstoff, weil noch nicht sicher ist, ob die fremde DNA, die durch die Adenoviren in Zellkerne gelangt, in das menschliche Genom eingebaut wird und welche Folgen daraus entstehen. (Kekulé in seinem Podcast #147) Dass wir dieses Risiko eingehen, kann doch im Ernst keiner von uns und vor allem auch den jungen Menschen verlangen.

  11. Gestern hatte ich im Tagesspiegel gelesen, dass med. Personal zu 50% (100 von 200) nicht zur Impfung gekommen sind, weil sie AZ gespritzt bekommen sollten.

    Es ist halt eine Abstimmung mit den Füßen. Zusätzlich erhöhen die hochprofessionel vertonten Werbeclips der Bundesregierung nicht gerade mein Vertrauen in AZ. Aber kommt Zeit, kommen Daten.

    Wir hätten diese Diskussion nicht, wenn Deutschland und die EU nicht so massiv bei der Impfstoffbeschaffung versagt hätten. Das muss deutlich gesscg werden, sonst Gerät es in Vergessenheit.

    • Da gab es wohl inzwischen eine Untersuchung. Demnach hätte es einen Fehler bei der Benachrichtigung gegeben. Bei betroffenen Ärzten wurde nachgefragt. Diese wussten teilweise nichts von ihrem Termin, andere waren schon geimpft worden…

  12. Kek. würde nichtmal die Basics zu beherrschen, wenn er so einen Quatsch postulieren würde. Ich glaube, unsere Leistungskurse in Biologie wüssten es besser.

    Um in die DNA eingebaut zu werden, müsste die mRNA aus den Impfstoffen in menschlichen Zellen in DNA zurückgeschrieben werden. Denn sie ist nicht nur einzelsträngig, sondern auch chemisch anders aufgebaut als DNA. Das geschieht aber nicht, auch nicht mit der in Massen vorhandenen mRNA aus der Proteinbiosynthese, denn hierfür sind zwei Enzyme nötig: die Reverse Transkriptase (eine RNA-abhängige DNA-Polymerase) und die Integrase. Beide liegen in menschlichen Zellen normalerweise nicht vor.

    Die Enzyme gehören aber zur Ausstattung von verschiedenen RNA-Viren wie Lenti- und Retroviren, die ihr Genom in das menschliche Genom einbauen. Das bekannteste Beispiel ist das HI-Virus. Daher wäre es theoretisch möglich, dass bei unbehandelten HIV-Infizierten oder bei Personen, die mit anderen Retro- oder Lentiviren infiziert sind, ein Umschreiben erfolgt, falls der mRNA-Impfstoff und das Virus sich zufällig in derselben Körperzelle befinden. Auch in diesem höchst unwahrscheinlichen Fall wird es aber nicht zu einem Umschreiben der Impf-RNA in DNA kommen, da für den Start der Reversen Transkription ein sogenannter Primer benötigt wird. Diese kurze Startsequenz bringt das HI-Virus (oder andere Lenti- und Retroviren) selbst in die Zelle mit. Sie ist komplementär zu einem Teil des Virus-Genoms. Damit stellt das Virus sicher, dass nur sein Erbgut und nicht andere RNA umgeschrieben und ins Genom integriert werden. Somit sinkt die Möglichkeit, dass über mRNA das Erbgut der Geimpften verändert wird, quasi auf Null.“ ( https://www.pharmazeutische-zeitung.de/warum-mrna-impfstoffe-nicht-das-erbgut-veraendern-121972/ ).

    Ich finde den Impfstoff von AZ auch nicht vertrauenswürdig, aber Falschinformationen sollten nicht so stehen bleiben. 🙂

    • Drei Ihrer Worte machen mich Nachdenken: „QUASI auf Null“.
      Wenn du einen Schwimmring mit Loch nimmst, kannst du in den nächsten 10 Minuten QUASI nicht ertrinken.
      Meinten Sie so ein QUASI?

      • Es wird niemand gezwungen, sich mit irgendetwas gegen das Coronavirus impfen zu lassen.
        Alle 3 Impfstoffe brauchen etwa 21 Tage, um einen guten Schutz zu erreichen. Die ersten 14 Tage hat man so gut wie keinen zusätzlichen Schutz, erst danach kommt es dazu.

    • Ihr Zitat bezieht sich auf die Impfstoffe von Biontech und Moderna, nur diese basieren auf mRNA und können deshalb nicht das Erbgut des Menschen verändern. Das eben unterscheidet sie von den vektorbasierten Impfstoffen wie AstraZeneca, die eben theoretisch doch das menschliche Genom beeinflussen können. Genau das wurde von Herrn Prof. Dr. Dr. Kekule in seinem Podcast 147 in aller Vorsicht aber eben auch ehrlich erläutert.

    • Das Problem ist, dass es sich bei dem Astra Zeneca Impfstoff nicht um einen mRNA Impfstoff handelt, sondern um einen DNA Impfstoff, der mittels des Vektors in die Zelle und bis in den Zellkern gelangt. Die Wahrscheinlichkeit das er sich ins Genom des Menschen integriert und daraus z.B. Jahre nach der Impfung ein Tumor entsteht ist gering aber damit deutlich höhre als beim mRNA Imfstoff wo das nach menschlischem Ermessen nicht möglich ist. Zu genbasierten Vektorimpfstoffen gibt es bisher so gut wie keine Daten und es wird auch schwer sein in ein paar Jahren nachzuweisen das ein Impfstoff einen Tumor erzeugt hat. Warum sollte sich also gerade ein jüngerer Mensch der ggf. noch viele Jahre leben kann mit diesem Risiko arangieren, wenn es eine Alternative gibt die dieses Risiko so nicht birgt.
      Mich macht dieses Anbieten „auf dem Silbertablett“ eher mißtrauisch. Gerade als jüngerer Mensch betreffen mich die Lanzeitfolgen in besonderem Maße und ich würde lieber auf den nächsten verfügbaren mRNA Impfstoff warten. Aber das muss auch jeder für sich selbst entscheiden.

  13. Anfang des Jahres gab es eine Auseinandersetzung mit Großbritannien bezüglich der Lieferung des Astrazeneca Impfstoffs.

    Um die britische Regierung unter Druck zu setzen, wurde von Deutschland das Gerücht gestreut, der Impfstoff sei ja eh nicht wirksam.

    Nun ist die deutsche Manipulation nach hinten los gegangen und nicht mehr einzufangen.

  14. „Die spinnen die Römer!“

    Zunächst hatten die Römer Vorbehalte gegen die neuen mRNA-Impfstoffe wg. der Genmanipulation. Jetzt gibt es plötzlich erhebliche Bedenken gegen einen Vektor-Impfstoff, zum einen, weil er einen geringeren Wirksamkeitsgrad hat und in D lediglich für Personen zwischen 18 und 65 Jahren zugelassen ist, und zum anderen weil die Impfreaktion auf den Vektorimpfstoff deutlicher ist als bei den mRNA-Impfstoffen.

    Frage, was wollen die Römer eigentlich? Klar, sie wollen klimaneutral sein, aber bitte kein E-Auto fahren müssen, breite Radwege haben aber nicht auf die Parkstreifen und das Anwohnerparken verzichten. Sie wollen raus aus dem Lockdown , aber bitte ohne Reaktionen des eigenen Körpers gegen jedwede Form eines Impfstoffes. Im Grunde ist es doch ganz einfach, solange jeder andere Römer geimpft wird und unter den Folgen seiner Impfung leidet, kann ein einzelner Römer ungeimpft bleiben. Für die Herdenimmunität sollen andere herhalten und ich genieße den den Gesundheitsschutz ohne eigene Beteiligung bzw. die Verletzung der eigenen Integrität. Kamerad schieß du, ich bleibe solange hinter’m Baum.

    Btw die EU-Kommission kann auch nichts gegen den erklärten Willen des EU-Rates und seiner Präsidentschaft tun – auch nicht bei der Impfstoffbestellung. Die Kommission hat nicht von sich aus nach der Aufgabe der Impfstoffbestellung gegriffen, der Rat bzw. die Ratspräsidentschaft hat sie der Kommission auf’s Auge gedrückt.

    Und jetzt die entscheidende Frage: Wer hatte im letzten halben Jahr die Ratspräsidentschaft inne?

  15. Astra Zeneca hat nicht nur ein Imageproblem . Der Impfstoff taugt einfach nichts und legt die Patienten lahm . 41 Grad Fieber als “ normale Impfreaktion “ ? Als “ gutes Zeichen “ der Wirksamkeit ? Da hat der Herr Drosten mal seinen eigenen Knall nicht gehört . Und wahrscheinlich hat der ungekrönte Kaiser der Dilletanten und Selbstbeweihräucherer Jens Spahn davon Millionen Dosen bestellt . Weil kein anderes Land sie wollte . Ich lasse mich damit nicht impfen . 100 % .

    • @Klaus Lehmkuhl: Ich bin schon überrascht, dass inzwischen auch Herr Drosten in diesem Forum kritisiert wird. Da wir uns wohl letztlich nur auf die Erkenntnisse der Virologen und Epidemiologie stützen können. Wieviel dieser Wissenschaftler sprechen sich gegen eine Impfung mit Astrazeneca aus? Und bzgl. der Wirksamkeit: Recherchieren Sie mal zur Wirksamkeit der Influenza Impfungen in den vergangenen Jahren. Sie werden überrascht sein, wie gut der AZ Impfstoff im Vergleich ist

    • @Klaus Lehmkuhl, nach meinen Influenzaimpfungen hatte ich auch grippeähnliche Symptome sowie eine gerötete, juckende bzw. schmerzende Einstichstelle. Das Fieber steigt bei mir zwar nicht ganz so hoch, aber ein paar Tage bin ich nicht mehr auf Gefechtsstation. Das ist eine normale Impfreaktion, die bei einigen mehr, bei anderen weniger stark ausfällt (manche merken praktisch gar nichts). So ist das halt, wenn der Körper reagiert, da hat er was zu tun.

  16. Und das sagt der Chef der Stiko:

    „Virologe Mertens hält Astrazeneca-Kritik für überzogen
    Die Kritik am Impfstoff des Pharmakonzerns Astrazeneca hält Mertens für überzogen: „Es ist aller Mühen wert, den Menschen klarzumachen, dass dieser Impfstoff sehr wohl in der Lage ist zu schützen.“ Denn: „Auch der Impfstoff von Astrazeneca schützt vor schweren Krankheitsverläufen.“
    Öffentliche Kritik gab es auch an der von der Politik festgelegten Impfreihenfolge. Viele fordern mittlerweile, dass Lehrer priorisiert werden, um die Schulöffnung vorantreiben zu können. Mertens würde das, angesichts des nur geringen Infektionsgeschehens in den Schulen, nicht empfehlen: „Die Schulen und die dort Betreuten und auch die dort Betreuenden, also die Lehrer, haben keine entscheidende Rolle in der Pandemie gespielt.“

    https://www.focus.de/politik/klinikpersonal-verweigerte-die-impfung-nach-kritik-an-astrazeneca-vakzin-virologe-verteidigt-dessen-einsatz_id_12995067.html

    Aha. Mit Schulen alles easy. Ist zwar eine Massenveranstaltung in geschlossenen Räumen, aber fürs Pandemiegeschehen völlig irrelevant. Ich dachte, das sei längst widerlegt, dass Schulen in der Pandemie keine Rolle spielen. Die dritte Welle wartet schon. In Thüringen steigen die Zahlen gerade massiv, ein Wert unter 100 war uns nur für ein, zwei Tage gegönnt. Und Montag sollen die Grundschulen öffnen.

  17. Was genau heißt denn, dass der AstraZeneca-Impfstoff nur zu 59 % wirksam ist? Welche Wirkungen können von den Adenoviren ausgehen, wenn sie in menschliche Zellkerne gelangen? Solange solche Fragen nicht geklärt sind, warte ich ab. In Sachsen-aNhalt haben sich erst kürzlich Amtsinhaber und Politiker mit Biontech-Resten impfen lassen. Hätten sie das auch mit AstraZeneca getan?
    Herr Streeck hat sich so zu AstraZeneca geäußert: „Der Impfstoff sei zu etwa 33 Prozent weniger wirksam als die Mittel von Biontech/Pfizer und Moderna und erst gar nicht für die ältere Bevölkerung zugelassen. Deshalb könnte es „durchaus sinnvoller sein, mit dem Astrazeneca-Vakzin in die Breite zu gehen und dort zu impfen, wo das Infektionsgeschehen am stärksten ist“. Denn, so Streek weiter: „Die Menschen mit den meisten Kontakten können sich am ehesten anstecken und das Virus schneller weitergeben. Würde man also die sozial aktivste Gruppe impfen – also eher die Jüngeren -, würde die Corona-Verbreitung auch schneller gebremst. (https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/impfstoff-studie-daempfte-astrazeneca-die-nebenwirkungen,SNqaY2F) Also Biontech und Moderna für „wichtige“ Personen und AstraZeneca für die „breite Masse“?

  18. Mmmmh, irgendwie machen die von Astrazeneca und/oder unser Gesundheitsministerium vieles unnötig falsch.

    Erst passieren während des Zulassungsverfahrens Patzer (u.a. Impfdosis und Nachimpfung) und das Unternehmen tut sich mit der Kommunikation schwer. Der erste Testlauf bei den gesunden Unter-55-Jährigen mit versehentlich halber Dosierung für die erste Impfung und voller Dosierung für die zweite ist ein Bombenerfolg (90 %) und sie bleiben nicht an der Dosierung (halbe oder gar nur 1 x impfen?) dran. Dann ist der zweite Testlauf mit vollen Dosierungen in weit gestreuten Altersklassen auch mit Vorerkrankungen nicht so dolle und die Ursachen bleiben zunächst unerforscht. Man wartet drauf…

    Dann sucht man trotzdem den breiten Einsatz, weil der Impfstoff einfach gut für den breiten Einsatz wegen seiner Praktikabilität zu gebrauchen ist (Kühlung, Haltbarkeit, Preis) und empfiehlt ihn für Menschen bis zu 64 Jahren zunächst, obwohl die Wirkung von 90 % (der ersten Testphase bei unter 55-Jährigen) dann deutlich herabgesetzt wird. Und nun will ihn fast keiner mehr aufgrund wirksameren Alternativen.

    Nun wird in den Medien empfohlen, eine Nachimpfung mit einem mRNA-Impfstoff zu ergänzen, sobald genug davon vorhanden ist. Wieder zum Teil falsch, finde ich. Bei gesunden Menschen bis 55 Jahren ist die Wirksamkeit von Astrazeneca doch ausgezeichnet. Warum dann nochmals einen anderen Impfstoff nachschieben?

    Da ist echt der Wurm drin….

    Ich (unter 55) würde ihn aber dennoch nehmen, weil ich den Allergiefaktor ausschließen wollte (in meinem Fall). Auf die empfohlene Nachimpfung mit einem mRNA-Impfstoff würde ich dann aber gerne verzichten. Warum sollte ich das auch tun? Vor einem schweren Verlauf zumindest soll auch Astrazeneca bei der südafrikanischen Mutation schützen. Im Herbst dann sowieso (soll an die südafrikanische Mutation angepasst werden).

    Ich werde nie verstehen können, warum man nicht einfach mit dem vernünftig arbeitet, was man sicher erreicht hat (hier 90 % Wirksamkeit bei Unter-55-Jährigen ohne Vorerkrankungen). Viel Welle um nichts und das nur, weil man schnell viel will … und schon sägt man sich den Ast ab, auf dem man sitzt.

  19. Würde, vermutlich sollte, könnte, vielleicht, eventuell, wäre es theoretisch möglich, …. lauter Vermutungen und Kolportiertes, das wir hier, liebe Kollegen und Kolleginnen von uns geben.
    Halbwissen, Stammtischparolen, ja selbst publizistische Fachaufsätze können uns hier nicht weiterhelfen – und doch scheint jeder die Weisheit gepachtet zu haben. Weiterhin pickt sich mancher, für seine/ihre Begründung passende Aussagen von Immunologen und Virologen heraus, die sich untereinander beharken, nach dem Motto „ich weiß es besser“- auch nur ein Argumentieren mit Möglichkeitsformen. Auch das ist nur eine Seite der Wahrheit.

    Alle Lehrer haben ein (wissenschaftliches!) Hochschulstudium absolviert und sollten wissen, dass man nur mit klaren, bewiesenen Fakten argumentieren kann, will man zuverlässige Aussagen treffen. Fragmentarische Informationsfetzen der Presse, deren Redakteure auch nur nachkauen, was ihnen gefüttert wurde und ihre Weisheit gedruckt als Ultima Ratio hinstellen, helfen niemandem, zumal die „Informationen“ auch widersprüchlich in verschiedenen Medien dargestellt werden.

    Hand aufs Herz: Wer kann denn, von uns hier (ohne wirklich klares und wahres, überprüfbares Hintergrundwissen), überhaupt kompetent mitreden? Angesichts der Inkompetenz der Ministeriellen Anweisungen sollten wir uns nicht auf die gleiche Stufe hinabbegeben! Zumal selbst namhafte Wissenschaftler bestätigen, dass sie selbst, auf Grund fehlender Ergebnisse oder nicht korrekt erfasster und dadurch interpretierbarer Daten, keine eindeutige Empfehlung für irgendeinen der Impfstoffe abgeben können.

    Warum wird diese Debatte über die Impfstoffe so emotionalisiert geführt? Angst vor dem Leiden und Sterben? Angst vor bösen Absichten, wenn es heißt, Lehrer sollen mit diesem oder jenem Impfstoff geimpft werden? Das wäre, in Folge der ständigen Fehlentscheidungen und bewusst unsinnigen Entscheidungen der Kultusminister*innen und Ministerpräsidenten*innen, die wir viel zu lange erleben mussten, aus psychischer Sicht verständlich. („Wo das Böse haust, kann nichts Gutes herauskommen“…)

    Immerhin werden wir bei der müßigen Debatte von den wirklichen Problemen und Qualen abgelenkt, die uns täglich in Schule und Hometeaching begegnen. Abgelenkt von den unerträglichen Zuständen die uns und unseren SuS (und vielen mehr), durch unqualifiziertes Handeln in Kultusministerien und Landesregierungen, täglich „aufs Auge gedrückt“ werden.

    Es werden noch, fürchte ich, sehr, sehr viele schlaflose Nächte und erschöpfende Tage für uns alle folgen …

  20. Diese ganze Debatte zeigt doch nur die Doppelmoral und den Egoismus der Einzelnen Personen. In Anbetracht der knappen Impfstoffverfügbarkeit ist die Situation nun mal die folgende: Entweder Person A bekommt den Impfstoff erster Wahl oder Person B. Wenn nun z.B ein Lehrer Im alter von 50 Jahren sagt: Mir steht der Impfstoff von Biontech als erstes zu, nimmt er eben in Kauf, dass ein 70 Jähriger Rentner diesen evtl zu spät bekommt. Priorisierung bedeutet nun mal, dass die Versorgung mit Impfstoff abhängig von der Risikoeinstufung erfolgt. Wenn nun die Lehrer unter 65 das vorgezogene Angebot erhalten, den AZ Impfstoff zu bekommen, ist dies doch ein entgegenkommen. Warum sollte ein zB. 40 jähriger Lehrer diesen Impfstoff ablehnen? Auch ein 70%iger Schutz ist doch ein Mehrwert.

    • Sorry, aber der 70jährige Rentner steht in der Prioliste deutlich vor dem Lehrer, egal, welchen Alters. Insofern ist ihre Argumentation, man würde dem was wegnehmen, hinfällig. Lehrer wandern in der Prio nicht hoch, denn „Schulen sind sichere Orte und keine Treiber der Pandemie“ (man kann es nicht mehr hören!).

      • @Alex

        „Schulen sind sichere Orte und keine Treiber der Pandemie“ (man kann es nicht mehr hören!).

        Ich kann es auch nicht mehr hören.

        Quintessenz aus der … nun ja … „problematischen“ Impfsituation und
        der Aussage, die wir nicht mehr hören können müsste eigentlich sein:
        Für Impfseren wurde schon genug Geld – völlig sinnlos??? -“ verballert“, man sieht ja, dass das nur neue Probleme gibt.
        Also …?
        Bauen wir lieber mehr „sichere Orte“ für die GESAMTE Gesellschaft:
        Notfalls Containerdörfer oder wenn es ganz schnell gehen muss: Zeltlager, man schreibt einfach mit Edding das Wort „SCHULE“ dran.
        Zack – und sicher sind wir ALLE.

        Spart dann außer Geld auch viele sinnfreie „Rechenmodelle“.

      • Stimmt nimmt. In vielen, vermutlich in den meisten Bundesländern, hat die Impfung der 70 jährigen noch nicht begpnnen. Das heißt, die Lehrer konkurrieren durchaus mit dem 70-79 jährigen, wenn sie sich zwingend mit Biontech impfen lassen möchten. Erzieher und Grundschullehrer bekommen nun vor den 60-69 jährigen ein Impfangebot. Ich persönlich und auch der Ethikrat sieht das durchaus skeptisch.

  21. Ich würde mich auch mit diesem ungeliebten Impfstoff behandeln lassen, wenn ich dafür zwei oder gar vier Monate früher an der Reihe wäre. Ich kenne sehr wohl den Podcast von Prof. Kekulé ( https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/kekule-corona/audio-astrazeneca-impfstoff-schuloeffnungen100.html ) Zeitindex 15:00 min, wo er seine kritische Einstellung zum AZ-Impfstoff kundtut. Leider sind Schulen keine sicheren Orte, da Luftreiniger und Schnelltests, die selbst durchgeführt werden können, erst in mehreren Monaten zur Verfügung stehen werden. Während der dritten Welle, die hoffentlich erst im Frühjahr kommt, hielte ich dann Masken, Schelltests, Luftreiniger und eine erfolgte Impfung (ggf. mit AZ) für eine akzeptable Risikominimierung.

  22. Na ob das die Gemüter überall gerade freundlich stimmt…. Lehrer, Erzieher,an die erste Linie der Front ohne Schutz….durfte,musste lang genug hingenommen werden.Nun weigern sich,die die dran wären mit Impfung oder der Bericht,dass es schlechter wirkt,sogar schlechter vertragen wird,ist überall zu hören.Na da greifen wir doch einfach auf die Erzieherinnen und Erzieher und Lehrer zurück und versuchen da mal das los zu werden.Gut,ich bin weder Arzt,noch Virologe,noch Politiker…kann es nicht abschätzen was wirklich passt,aber das zeigt einfach, wie mit den wichtigsten Personal , Angestellten, Arbeitern umgegangen wird, wichtigste?! Ja weil überall als erstes nach Öffnung von Kitas und Schulen gerufen wurde…. eigentlich wurde durch den lockdown mal gezeigt,was diese Menschen/Angestellte, Arbeiter, wirklich leisten.Und zwar,sie arbeiten mit,lernen,spielen,dokumentieren,begleiten die Kinder unserer Gesellschaft.Jeden Tag,meist über 18kinder in einer Gruppe für eine Erzieherin (ab 3jahre) .Ja sie haben einen Vorrang zur Impfung! Aber nicht weil, es gerade mal übrig ist,sondern weil sie hohe Anerkennung erhalten müssten.

  23. Ich finde es schon sehr eigenartig, dass Herr Spahn vor einer Woche, trotz Bitten der Kultusminister nicht bereit war, Erzieher und Lehrer in die zweite Stufe zu bringen.
    Nun, nachdem Pflegepersonal, Polizei usw diesen Impfstoff ablehnen, sind sie plötzlich sofort an der Reihe und sollen sogar mit mobilen Impfteams vor Ort geimpft werden!
    Was für Ärzte, Polizei usw nicht geht, ist für Lehrer und Erzieher gerade mal gut genug!
    Da sieht man ein weiteres Mal, welchen Stellenwert diese Berufsgruppen in unserem Land haben!

    • Sorry, aber stehen Sie als Lehrer und Erzieher in der ersten Reihe, wenn es um die Versorgung von Covid-Patienten geht? Sind Sie diejenigen, die die Patienten intubieren, beatmen und überhaupt versorgen und Ihnen dabei die Aerosole in höchster Konzentration um die Ohren fliegen?
      Ist es da nicht schon irgendwie verständlich, wenn Ärzte und Pfleger den höchstmöglichen Schutz wollen? Und es auch völlig verdient haben, ihn zu bekommen?
      Seien Sie froh, überhaupt eine Impfung angeboten zu bekommen, bevor schwer kranke und damit gefährdete Patienten an der Reihe sind!

  24. Ich kann es auch nicht nachvollziehen, warum ältere Menschen – zumindest diejenigen, die im eigenen Haushalt leben und somit weniger Kontakte haben – mit einem wirksameren Vakzin versorgt werden als Berufstätige!!!
    Es sollte doch selbstverständlich sein, diejenigen mit den meisten beruflichen Kontakten auch bestmöglich zu schützen!!!
    Sofern ein Impfstoff dies wirklich kann. Niemand kann die Langzeitfolgen zum jetzigen Zeitpunkt beurteilen. Bisher werden die Zahlen von extremen Nebenwirkungen ja gern heruntergespielt. Aber selbst wenn nur eine Person möglicherweise lebenslang an den Impffolgen leidet oder sogar verstirbt, ist dies eine Person zu viel! Niemand kann garantieren, dass ich gerade nicht diese eine Person bin, wenn ich mich impfen lasse.
    Wir als Pädagogen und Erzieher sind doch angeblich so heldenhaft und unverzichtbar. Dann erwarte ich auch eine „heldenhafte“ Versorgung – aber davon sind wir weit entfernt.
    Die Öffnung der Kitas und Schulen finde ich in der derzeitigen Entwicklung mehr als fragwürdig! Wie soll da das Infektionsgeschehen eingedämmt werden? Die Einrichtungen müssten geschlossen bleiben – mindestens so lange, bis ausreichend Personal bereit ist, sich impfen zu lassen und ein größtmöglicher Schutz gewährleistet ist. Und dann sollten wir bei Öffnung unserem Nachbarn Österreich nacheifern, die die Kinder! auf das Virus testen!!!

    • Unfassbar… Sie fragen nicht ernsthaft, warum über 65 jährige alte Menschen mit biontech geimpft werden und Ihnen Astra Zeneca angeboten wird?

  25. Ich finde es erschreckend wenn sich manche Lehrer noch beschweren, dass sie keine freie Wahl des Impfstoffs haben, obwohl sie entgegen den Empfehlungen der Ethikkommission sogar noch gegenüber den Schwerkranken der Priogruppe 2 bevorzugt geimpft werden sollen.
    Und das bei einen Impfstoff, der in UK seit 2 Montaten verimpft wird und dort 95% aller Krankenhauseinweisungen verhindert hat.

  26. Laut Alexander Kekule ist der Impfstoff von Astrazeneca ein Impfstoff zweiter Klasse. Lehrer und Erzieher werden mit einem Produkt zweiter Klasse abgespeist. Jens Spahn würde sich damit impfen lassen. Warum will er sich impfen lassen, er hatte schon Corona. Wenn es keine Argumente mehr gibt, dann gibt es Gesten.

  27. Habt Recht bei Sachverhalten, von denen ihr keine Ahnung habt – genau so, wie ich Lehrer immer erlebt habe.
    Da draußen gibt es Menschen, mit Diabetes, COPD, Lungenfibrose, Menschen, die sich mit 25% Lungenfunktion unter der Maske durch das Leben quälen und z.T. seit einem Jahr in Isolation leben, weil ihnen zu 100% ein tödlicher Verlauf sicher wäre.
    Diese Menschen würden sich sofort Astrazeneca und damit für etwas Zukunft entscheiden.
    Aber, diesen Menschen wurden jetzt ALLE GrundschullehrerInnen und ErzieherInnen vorgezogen. Wohlgemerkt, nicht die ab 40 oder 50 Lebesjahren, bei denen man zumindest von einem dezent bis moderat erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf unterstellen kann, sondern auch die/der 19 jährige Auszubildende und der/die 23jährige ReferendarIn, mit quasi keinem Risiko für einen schweren Verlauf
    Wenn man dann diese, z.T. überheblichen Kommentare durchliest, kann Ihr Berufsstand nur froh sein, dass sich nur wenige „Sterbliche“ auf diese Seite verirren.
    Da kann ich die Einlassung der Vorsitzenden der KV nur begrüßen, der vorschlug, dass alle, die jetzt ein Impfangebot ausschlagen sich gaaaanz hinter anzustellen haben.
    Abschließen vllt. noch zum Sinn und Zweck der Priorisierung. Der war es nie, vornehmlich Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko zu schützen, sondern Menschen, mit einem erhöhten Risiko für schwere und schwerste Verläufe und damit unser Gesundheitssystem.

  28. Hallo Andrea,
    In der von Ihnen zitierten Sendung „Lanz“ hat A.K. noch viel mehr gesagt.
    U.a. dass AZ zwar zu einem geringeren Teil schützt aber gleichermaßen, wie die anderen Impfstoffe vor schweren Verläufe schützt.
    Im weiteren Verlauf der Sendung hat er dann etwas gesagt, dass Sie eigentlich hätte veranlassen sollen fiese Sendung besser nicht zu zitieren. Er sagte nämlich:“Ganz klar, dass junge Kinder weniger infektiös sind als Erwachsene“
    Aua!!!
    Und auch hinsichtlich Ihrer Aussage zur durchstandenen Coronaerkrankung unseres BMG, wie immer man auch zu ihm stehen mag, deuten sich Ihrerseits gewisse Defizite an. Ja Mehrfachinfektionen sind möglich und ja der Antikörpetaufbau nach einer umunisietender Impfung ist höher als nach durchleben Erkrankung.

    • Sorry für den letzten Halbsatz, der ist ja schlimmer als „Schwanzhund“ beim Scrabble, für die jüngeren, ist nix für #metoo, sondern ein Zitat aus einem Loriotfilm.
      Stand wohl voll unter dem Einfluss des vorangegangenen wissenschaftlichen Diskurses, der in einer Vielzahl der Beiträge zum Ausdruck kommt.
      Soll natürlich heißen:
      … und ja, der Antikörperaufbau nach einer immunisierenden Impfung ist höher als nach durchlebter Erkrankung.

  29. Der Impfstoff schützt zuverlässig vor schwerem Verlauf und Tod und das ist das Wichtigste. Husten und Schnupfen sollten Lehrer, Erzieher, Polizisten etc. durchaus überstehen. Ne 30jährige Lehrerin ohne irgendwelche Risikofaktoren sollte sich nicht beschweren, nicht den wirksamsten Impfstoff zu bekommen, den brauchen andere viel dringender!
    Die Impfstoffe mit der höchsten Wirksamkeit sollten in erster Linie für (Hoch)Risikopatienten und medizinisches Personal (um Erstgenannte zu schützen) verwendet werden.

    Und das ist die wahre Schweinerei, AstraZeneca im Gesundheitswesen zu verimpfen!

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