Kapituliert das staatliche Schulsystem? Land zahlt Schülern private Nachhilfe

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SCHWERIN. Im zurückliegenden Schuljahr war für viele Schüler wegen der Corona-Pandemie der Unterricht an der Schule monatelang nicht in Präsenz möglich. Das hatte Folgen für die Wissensvermittlung. Mit privater Nachhilfe in den Ferien, vom Land finanziert – das dafür Mittel aus dem „Aufholprogramm“ des Bundes erhält – sollen in Mecklenburg-Vorpommern Lernlücken geschlossen werden. Der VBE sieht das kritisch.

Der Nachhilfemarkt boomt – jetzt auch dank öffentlicher Gelder. Foto: Shutterstock

Auch in den Sommerferien wird in Mecklenburg-Vorpommern gebüffelt. Wie eine Umfrage ergab, verzeichnen die Anbieter von Nachhilfeunterricht eine rege Nachfrage nach den Sommer-Lernkursen. «Wir haben deutlich mehr Anfragen als im vorigen Jahr. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass in diesem Jahr schon Mitte Mai klar war, wie die Landesförderung aussieht. Alle konnten sich darauf einstellen», sagte in Schwerin Holger Liß, Landesleiter des Abacus Nachhilfe-Instituts mit 26 Niederlassungen im Nordosten. Nach seinen Angaben wurden vor allem Kinder im Grundschulalter für die Nachhilfekurse in den Ferien angemeldet. Und über alle Klassenstufen hinweg gebe es ein Schwerpunktfach: Mathematik.

Nach Angaben des Bildungsministeriums gewährt das Land jedem Schüler und jeder Schülerin für maximal 30 Unterrichtsstunden jeweils 12,50 Euro. Das Geld stamme aus dem MV-Schutzfonds, der als Reaktion auf die andauernde Corona-Pandemie im Vorjahr eingerichtet worden war. Nehmen die Kinder am Gruppen-Unterricht teil, entfallen in aller Regel Zusatzzahlungen für die Nachhilfe. Bei Einzelunterricht liegen die Eigenbeiträge laut Liß bei etwa 20 Euro pro Unterrichtsstunde.

„Der private Nachhilfesektor profitiert erneut von der dauerhaften Unterfinanzierung des Bildungssystems vergangener Jahre“

Im Vorjahr hatten laut Ministerium rund 1400 Schüler an dem außerschulischen Lernprogramm teilgenommen, um Lücken zu schließen, die durch die coronabedingte Aussetzung des Präsenzunterrichts entstanden waren. Insgesamt zahlte das Land rund 400.000 Euro für gut 31.000 Nachhilfestunden. Die Antragstellung sei in diesem Jahr vereinfacht worden, was auch von den Nachhilfe-Instituten bestätigt wurde. Zudem sei nun auch Online-Lernförderung möglich, um Schülern auf dem Lande lange Anfahrtswege zu ersparen, hieß es aus dem Ministerium. Aktuelle Zahlen zu den Anmeldungen lagen nicht vor.

Beim Studienkreis Nachhilfe in Rostock wurden nach Angaben von Mitarbeiterin Jana Murk auch Schülerinnen und Schüler für die Sommerkurse angemeldet, die zuvor noch keine Nachhilfe in Anspruch genommen hatten. Doch seien in den sommerlichen Tagen zu Ferienbeginn nicht alle angemeldeten Schüler erschienen. «Ich hoffe, dass die Ernsthaftigkeit zunimmt und die Landesförderung im Interesse der Kinder nicht verpufft», sagte Murk. In der Mehrzahl seien auch bei ihr Grundschüler angemeldet worden. «Bei den ganz Kleinen kommt es darauf an, vor allem das Lesen zu üben», erklärte Murk.

Im Lernstudio Neubrandenburg wollen nach Angaben von Christian Weihmüller «Schüler quer durch alle Altersgruppen» im Sommer Unterrichtsstoff nachholen und festigen. «Und wer angemeldet ist, der kommt in aller Regel auch zu den vereinbarten Terminen», sagte Weihmüller. Allerdings würden nicht alle Schüler die maximal möglichen 30 Nachhilfestunden für den Sommer buchen.

Der VBE hatte schon im Mai das „Aufholprogramm“ des Bundes kritisiert, aus dem die Länder zwei Milliarden Euro für Fördermaßnahmen bekommen – ausdrücklich auch für private Nachhilfe. „Die Unterstützung, die durch das Aufholprogramm geleistet werden kann, ist zu begrüßen“, erklärte VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann seinerzeit. „Wenn man sich jedoch ansieht, wer die Förderung übernehmen soll, ist das ein erneuter Offenbarungseid verfehlter Personalpolitik. Anstatt nachhaltige Perspektiven aufzumachen und förderndes Personal in die Schule einzubinden, werden insbesondere außerunterrichtliche Fördermöglichkeiten bezahlt. Der private Nachhilfesektor dankt und profitiert so erneut von der dauerhaften Unterfinanzierung des Bildungssystems vergangener Jahre“, erklärte er. News4teachers / mit Material der dpa

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16 KOMMENTARE

  1. Es ist eine Farce….an der originären Stelle wird gespart, wie verrückt, um dann bei den daraus entstehenden Bildungs- und Lernlücken Geld in den Privatsektor zu pumpen.

    Ehrlicher wäre es, das Schulsystem komplett zu privatisieren….ich sehe den Geifer quasi am Maul der FDP-Chargen… und den teuren und offenbar zu wenig wertschöpfenden Bereich der Bildung aus der staatlichen Verantwortung out-zu-sourcen.

    Wir si d hier sowas von auf dem falschen Dampfer…Käptain Ahab treibt uns auf der Jagd nach dem Weißen Wal immer weiter auf’s offene Meer und die Besatzung giert nach der am Mast angeschlagenen Goldmünze.

    Wo bleibt Sinn und Verstand??
    Für wen ist die Politik da??
    Wer verantwortet das Versagen der letzten Jahre??
    Wer will von uns wieder gewählt werden…?

    Ganz ehrlich….hängt sie an die nächste Laterne!!

  2. Ein bisschen absurd ist das schon: Weil man nicht genügend Lehrkräfte in den Schulen einstellen kann, um Lerndefizite aufzufangen (z.B. durch kleinere Klassen oder temporäre Lerngruppen), bezahlt das Land private Nachhilfe. Sind denn in der privaten Nachhilfe die Lehrer beschäftigt, die im Schulwesen fehlen? Nein, das sind alles in der Regel keine ausgebildeten Lehrer. Wie können die leisten, was Lehrer an Schulen nicht leisten können?

      • Genau das ist der Punkt. Im Nachhilfeunterricht sitzt im besten Falle ein Kind mit einem Lehrer. Hier wird individuell auf die konkreten Lücken eingegangen und der Stoff gegebenenfalls noch einmal anders erklärt als in der Schule. Der Lehrer merkt genau, wie und wo er ansetzen muss und das geht nur in der Einzelbetreuung oder in der Kleinstgruppe. Hier merkt man dem Kind auch sofort an, ob der Stoff verstanden wurde oder nicht. Das ist in einer Klasse mit vielen SuS nicht möglich, egal, wie gut die LuL ausgebildet sind und wie gut der Unterrichtet pädagogisch und didaktisch aufbereitet ist. Die LuL merken bestimmt, wer nicht mitkommt, können sich aber nicht individuell darum kümmern. Ich habe selber im ersten Lockdown mit meinem Sohn alle Themen in Mathe aufgearbeitet und so den Schulabschluss gerettet. Nach dieser privaten Nachhilfe hatte er endlich alles verstanden, konnte mit der Formelsammlung umgehen und alle Aufgabentypen in der Zentralprüfung selbständig lösen. Die Lernlücken aus ein oder zwei Schuljahren sind gerade in Mathe in der Einzelbetreuung gut aufzuholen, zumal es wichtig für die weitere Schullaufbahn ist, dass die Grundlagen beherrscht werden.

        • @Ursula

          Die Relation „1 Schüler auf 1 Lehrperson“ gibt es in der Regel im privaten Nachhilfebereich.

          Bei den üblichen kommerziellen Anbietern gibt es selten Einzelnachhilfe, das rechnet sich dort nämlich nicht und für die Eltern ist es finanziell ein Fass ohne Boden.
          In der Regel findet dort Nachhilfe in Kleingruppen statt, das bedeutet meistens (offiziell) 6 Kinder pro Gruppe. Ich kenne das aus den frühen 90er Jahren aus eigener Erfahrung (einige Monate) so, dass dort (offiziell) erst SuS ab Klasse 3 aufgenommen wurden. Tatsächlich saß dort alles von Klasse 1 bis zum Abiturienten gemischt in diesen Kleingruppen und schnell rückten die Kinder etwas gemütlicher zusammen, dann waren auch schon mal 8 bis 10 Kinder in einem winzig kleinen Raum.
          Diese 1 Lehrperson unterrichtet dann also ALLE Fächer in ALLEN Jahrgangsstufen.
          Wer wann in welcher Gruppe saß, bestimmte einzig der Terminwunsch der Kinder/Eltern. Falls tatsächlich „nur“ 6 SuS 90 Minuten Unterricht haben, dann bleiben rechnerisch 15 Minuten pro Schüler.
          Dafür zahlen die Eltern oder – aktuell – der Steuerzahler sehr viel Geld pro Stunde, wenn man sich das mal umrechnet.
          Qualität geht anders!
          Ich vermute mal, dass es heutzutage auch in der Breite noch so funktioniert, denn von den SuS erhalte ich ausschließlich ähnlich lautende Schilderungen. (Die SuS gehen in verschiedene „Filialen“ bzw. zu verschiedenen kommerziellen Anbietern.) Die Lernfortschritte sind als „gemischt“ zu bezeichnen, da ist von „Null“ bis „beachtlich“ die ganze Spannbreite dabei, allerdings wird es ab dem Mittelfeld und zum oberen Ende der Skala immer dünner im Hinblick auf langfristige und solide Erfolge. Die SuS mit den guten Erfolgen arbeiten aber auch noch Zuhause sehr viel an zusätzlichen Aufgaben, die sie dann von mir einfordern, so dass die Besprechung dann auch an mir hängen bleibt. (Wieviel von dem Erfolg geht dann aufs Konto des kommerziellen Anbieters?)
          Also darf man mal staunen, was das für ein geniales Geschäftsmodell ist.

          Sinnvoll, falls es tatsächlich Lernlücken gibt (aus welchem Grund auch immer):
          Es wird dann aber keine Förderung vom Staat geben, wenn man sich eine private Einzelnachhilfe gönnt, die am besten auch als Hausbesuch stattfindet. So ist allerdings der Kontakt Nachhilfelehrer-Eltern am ehesten gesichert, auch hat man immer Zugriff auf sämtliche Materialien.
          Leider können sich das dann nur solvente Eltern leisten, denn ein guter Nachhilfelehrer wird nicht so dumm sein und sich unter Preis verkaufen.

    • Die sind einfach billiger, weil sie keine richtigen Lehrer sind. Richtige Lehrer in den Schulen wären viel zu teuer.

      • @Weltenbummler

        Exakt.
        Das sind einfach gewinnorientierte Dienstleistungsbetriebe.
        Rechnet sich das Modell an einem Standort nicht, macht die Klitsche dicht und eröffnet im nächsten Stadtteil in preisgünstigeren Räumlichkeiten.
        Die Personalfluktuation ist in der Regel sehr hoch (auch oft wegen Überforderung) … nur mal so zum Thema „soziale Bezugsperson sind wichtig für den Lernerfolg“ oder Stichwort Hattie-Studie, „Guter Unterricht braucht Beziehung.“ und so weiter …

    • Die Ironie der Sache: Bei den strahlenden PISA-Siegern Japan und Südkorea hat der private Nachhilfesektor gigantische Ausmaße erreicht (völlig unabhängig von der Corona-Krise). Angeblich wird dabei mehr Geld umgesetzt als der staatliche Schulhaushalt ausmacht. Und angeblich verdienen die privaten Nachhilfelehrer sogar MEHR als die Lehrer an staatlichen Schulen. Aber als schlecht gilt sowas halt nur in Deutschland, nicht woanders. Vielmehr gelten bei PISA gerade Japan und Südkorea als Musterbeispiele für geringe (!) soziale Disparitäten bei der Bildung. Und das, obwohl dort arme Leute ihren letzten Pfennig in den Nachhifeunterricht ihrer Kinder zu investieren geradezu gezwungen sind. Das mögen uns die gerechtigkeitsorientierten Bildungswissenschaftler mal bitte erklären, auch die von der Friedrich-Ebert-Stiftung.

  3. Meiner Meinung nach gab es gar nicht so viele Lernlücken, wie behauptet wird. Zumindest nicht sehr viel größere als vor der Pandemie.

    Eher im Gegenteil: Kinder haben viel wichtigere Kompetenzen erlernt:

    -selbstständiges Arbeit
    – Umgang mit neuen Medien
    – Eigenverantwortung
    -Selbsteinschätzung

    Um mal nur ein paar Beispiele zu nennen.

    Darüber hinaus, kann ich zumindest über meine Klassen sagen, haben die Schülerinnen und Schüler alle Inhalte ihres Jahrgangs behandelt.

    • Das wurde mir von anderen Ihrer Kollegenund Kolleginnen genauso auch vermittelt,und als Mama im homeschooling seh ich ja selbst,wie weit die Klasse ist.Der Wechselunterricht soll auch sehr effektiv gewesen sein,kleinere Gruppen,Kinder nicht so vollgestopft mit zig extra Aktivitäten….kenne viele LuL,die gern dabei geblieben wären…

      • @Maren, wobei Sie aber anscheinend nur wahrnehmen, was Sie wahrnehmen wollen. Es gab ja auch kritische Stimmen (meist versucht man, sie hier wegzubeißen), die eine andere Sicht vermitteln. Dass Lehrer gerne den Wechselunterricht behalten würden, ist doch klar, kleinere Klassen bedeutet sehr viel weniger Stress/Lärm im Unterricht, auch sehr viel weniger Korrekturen usw.usf.

  4. Also mein Kind hat große Defizite. Eingeschult in 2019 hatte es gerade mal 4 Monate Unterricht bis zum ersten Lockdown. Und von zu Hause Unterricht kann man nicht wirklich sprechen, da ich als Mutter nebenbei gearbeitet und das Kindergarten Geschwisterkind bespaßt habe. Auch im 2. Schuljahr war kein vernünftiges lernen möglich. Wir lernen auch in den Ferien um Lücken aufzufüllen… Dieses Jahr kommt die nächste in die Schule. Ich bin gespannt, wie es dann weitergeht…

  5. Das ist doch alles unmöglich. Hab einen Siebtklässler in Niedersachsen am Gymnasium. Die zweite Fremdsprache lernt er seit dem 1. Lockdown im März 2020 in Selbststudium. Er hatte ein Halbjahr die zweite Fremdsprache im Regelunterricht. Nun ist die Klasse ein ganzes Jahr im Rückstand. Sollen jetzt das Arbeitsheft 3 für die achte Klasse besorgen, aber das Arbeitsheft für das zweite Lernjahr ist noch gar nicht begonnen.
    Und das ist „nur“ die zweite Fremdsprache.
    Das ist doch alles lächerlich.
    Kinder, bei denen sich keiner zu Hause drum kümmert, oder kümmern kann bleiben komplett auf der Strecke und die gehen auch nicht zur privaten Nachhilfe, weil auch darum müsste sich ja einer kümmern.
    Es muss endlich in Bildung und Gesundheit investiert werden, aber letzteres ist ein anderes Thema.
    Unsere Kinder und Jugendlichen haben keine Lobby. Sind ja auch nur knapp 14 Mio.

  6. Wie sollen die Kinder etwas lernen, wenn selbst die Lehrer keine Lust auf das homeshooling haben. Manche Lehrer hatten sich kein einziges Mal angemeldet. Es wurde Unterrichtsterminal heruntergeladen und die Kinder konnten sehen, wie sie klarkommen, Hauptsache es werden gleich wieder Arbeiten geschrieben. Wie soll ein Kind eine Fremdsprache lernen, wenn sich der Lehrer nur einmal in 14 Tagen einloggt. Klar das die Kinder dabei das Interesse verlieren und diese große Lücken entstehen. Ist schon ein Armutszeugnis, dass man dies immer noch nicht auf die Reihe kriegt, ordentlichen Unterricht zu machen und den Lehrern alles zu viel ist, während andere Berufsgruppen in der Pandemie Überstunden machen, Lehrer ersetzen müssen, die Kinderbetreuung machen. Und was kommt wieder nach den Ferien, Wechselunterricht, oder besser noch, wieder homeshooling. Zum Glück sind sie Beamte. In andere Berufsgruppen würden sie mit dieser Einstellung nicht mehr arbeiten.

    • @Verena:
      Hmmm, wenn Sie mit einem solchen Lehrerexemplar konfrontiert waren, ist das mehr als bedauerlich.
      Aber ich kann Ihnen versichern, dass die meisten LuL sich beim Lernen auf Distanz große Mühe gemacht haben, den SuS so viel und so gut wie möglich den erforderlichen Unterrichtsstoff nahezubringen.
      Ich habe keine einzige Stunde Entfall gehabt…alles wurde gemäß des Stundenplans unterrichtet, die SuS sind im curricular vorgesehenen Stoff so weit, wie sie sein sollen, in jeder Stunde waren Kleingruppenarbeitszeiten eingeplant,bei denen ich jederzeit ansprechbar war, um die erforderlichen Hilfen anzubieten, die Ergebnisse wurden in jeder Stunde abgeglichen, auf die Zielfrage hin geklärt, die jeweiligen arbeitsgruppenergebnisse wurden mir dann im Anschluss an den Unterricht (VKs) zugesandt und ich habe diese gelesen, korrigiert u d zu jedem Ergebnis dein schriftliche Rückmeldung verfasst, die die SuS dann zeitnah bekommen haben.

      Schade und ärgerlich, dass Sie sich keine Mühe geben,hier nicht im Bausch und Bogen über quasi alle LuL herzuziehen, diese herabwürdigen, ihre Arbeitsleistung anerkennen und letztlich zum Ausdruck bringen, dass „die Lehrer“ alle unberechtigt Geld bekommen, obwohl sie sie einen lauen Lenz gemacht haben.

      Ich glaube, das nennt man „1a-Lehrer*innenBashing“.
      Mit Müttern, wie Ihnen würde ich als Lehrer lieber nichts zu tun haben müssen.

  7. Als Mutter habe ich mich gefragt, wo meine Tochter mit fast 14 Jahren ohne reguläre Beschulung heute wäre. Sie hat sich so verbessert seit dem sie Zuhause im Homeschooling ist. Sie ist seit März 2020 dauerhaft im Homeschooling. Das funktioniert natürlich nicht bei jedem. Meinen Sohn hat das Homeschooling um Jahre zurückgeworfen. Es ist sehr schade, dass es in Deutschland so ein starres Schulsystem gibt. Auch ohne Pandemie funktioniert es einfach nicht für jeden Schüler gleich. Wir haben in der Pandemie viele engagierte Lehrer und auch überforderte sowie unmotivierte Lehrer erlebt. Jeder Mensch ist anders.

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