Kultusministerium lobt eigene Sicherheitsauflagen und senkt die Testfrequenz

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HANNOVER. Von Montag an müssen sich Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen nicht mehr jeden Tag auf das Coronavirus testen. Nach Angaben des Kultusministeriums wird dies nun noch dreimal die Woche sein – am Montag, Mittwoch und Freitag. Nach den Sommerferien mussten sich die Schülerinnen und Schüler somit rund eineinhalb Wochen lang jeden Schultag testen. Ausgenommen von der Testpflicht sind laut Ministerium Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder genesen sind.

Das niedersächsische Kultusministerium sieht das Infektionsniveau auf „erfreulich niedrigem Level“ Foto: Shutterstock / nitpicker

Seit Schuljahresbeginn in der Vorwoche mit Stand Freitag (10.9.) sind in Niedersachsen 369 Schülerinnen und Schüler sowie 40 Beschäftigte des Schulpersonals durch PCR-Tests positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Aus den Kindertagesstätten und Kinderpflegeeinrichtungen wurden laut Meldeportal 82 infizierte Kinder und 32 infizierte Fachkräfte gemeldet. «Damit lässt sich insgesamt feststellen, dass sich das Infektionsniveau in niedersächsischen Kitas und Schulen derzeit auf einem erfreulich niedrigen Level bewegt», sagte der Sprecher des Kultusministeriums, Sebastian Schumacher

Die strengen Sicherheitsauflagen wirken, Kitas und Schulen sind sichere Orten», so Schumacher weiter. «Damit dies so bleibt, appellieren wir dringend an ungeimpfte Eltern, sich nun zügig immunisieren zu lassen.» Erwachsene, die sich impfen ließen, leisteten auch einen entscheidenden Beitrag zum Schutz der Kinder und zum Offenhalten von Kitas und Schulen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind im Bundesland rund 44 Prozent der 12 bis 17-Jährigen einmal geimpft, rund 30 Prozent sind vollständig geimpft. Damit zählt Niedersachsen zu den Bundesländern, in denen diese Quoten am höchsten sind. Kinder, die jünger als 12 Jahre sind, können sich noch nicht impfen lassen. (dpa)

RKI-Daten: Inzidenzen unter Schülern steigen weiter – Zahl der Corona-Intensivpatienten auch

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