Rekordzahlen bei Ausbrüchen in Kitas und Schulen, kranken Schülern, Todesfällen: Deutschland durchseucht seine Kinder

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BERLIN. Corona rollt ungebremst durch Deutschlands Kitas und Schulen. Die Kinder-Inzidenzen sind mittlerweile auf Rekordzahlen geschossen. Spitzenreiter sind die Stadt Würzburg und der Landkreis Fürstenfeldbruck (ebenfalls Bayern) mit Werten von 7.383 bzw. 7.444 unter den Fünf- bis 14-Jährigen. Die Inzidenz der Corona-bedingten Arztbesuche – Fallzahlen pro Woche auf 100.000 Menschen – explodiert bei Kita-Kindern und Schülern seit Jahresbeginn. Zudem werden immer mehr Todesfälle durch Corona-Infektionen unter Kindern und Jugendlichen gezählt, mittlerweile 47. Deutschland im Frühjahr 2022.  

Immer mehr Kinder erkranken an Covid-19. (Symbolbild) Foto: Shutterstock

Obwohl die PCR-Tests aufgrund zu geringer Kapazitäten mittlerweile auf den Gesundheitsbereich „priorisiert“ werden und deshalb wohl eine wachsende Zahl von Infektionen in Kitas und Schulen offiziell nicht mehr gezählt wird, steigen die Inzidenzen unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland nach wie vor steil an. Zunehmend werden offenbar auch Eltern angesteckt. „Die 7-Tage-Inzidenz ist in der Gruppe der Kinder und Jugendlichen im Alter von 5 bis 19 Jahren weiterhin am höchsten, doch ist sie auch in den älteren Altersgruppen teilweise wieder deutlich angestiegen“, so stellt das Robert-Koch-Institut in seinem aktuellen Wochenbericht fest.

Dass absehbar die Inzidenzen an Aussagekraft verlieren, weil die Testkapazitäten nicht ausreichen, wird darin ebenfalls vermerkt. „Für die Lagebewertung in der aktuellen Situation der Pandemie steht nicht mehr die Erfassung aller Infektionen durch SARS-CoV-2, sondern die Entwicklung der Anzahl und Schwere der Erkrankungen im Vordergrund.“

Zuletzt waren zwischen 160.000 und 320.000 Kinder symptomatisch an Corona erkrankt – Tendenz: stark steigend

Doch auch die entsprechenden Daten lassen für Kinder und Jugendliche in Deutschland eine ungute Entwicklung erkennen: „So wurde für die Kalenderwoche 04/2022 berechnet, dass in etwa 1,6 bis 3,2 % der Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahre und 0,9 bis 1,8 % der Bevölkerung ab 15 Jahren an COVID-19 mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung erkrankte.“ Von den geschätzt 10 Millionen Kindern und Jugendlichen in den genannten Altersgruppen waren also zuletzt zwischen 160.000 und 320.000 Kinder symptomatisch an Corona erkrankt, ein doppelt so hoher Anteil an akut Erkrankten wie bei den Erwachsenen.

Das lässt sich ebenfalls aus den Daten zu Corona-bedingten Arztbesuche ablesen: Bei den Null- bis Vierjährigen lag die entsprechende Inzidenz zu Jahresbeginn bei etwa 100 – und ist binnen vier Wochen auf 300 gestiegen. Bei den Fünf bis 14-Jährigen lag der Wert zu Jahresbeginn bei etwa 200 – und hat sich binnen vier Wochen sogar mehr als verdreifacht (auf rund 750).

Auch die Zahl der Corona-bedingten Todesfälle unter Kindern und Jugendlichen steigt weiter. Dem RKI ist in der vergangenen Woche offenbar ein weiterer gemeldet worden, der einen jungen Menschen bis einschließlich 19 Jahre betrifft. Dies geht aus dem Vergleich der Wochenberichte vom 3. Februar und vom 27. Januar hervor. „Bislang sind dem RKI 47 validierte COVID-19-Todesfälle bei Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 0 und 19 Jahre übermittelt worden. Bei 31 Fällen lagen Angaben zu bekannten Vorerkrankungen vor“, so heißt es aktuell. Die Todesfälle bei Kindern und Jugendlichen werden nach RKI-Angaben einzeln geprüft und validiert, so dass es bei der Anzahl der Todesfälle in dieser Altersgruppe in den veröffentlichten Daten noch zu Veränderungen kommen könne. In der Woche zwischen dem 20. und dem 27. Januar waren dem RKI sogar vier Todesfälle durch Corona unter Kindern und Jugendlichen gemeldet worden.

Das Dynamik des Geschehens lässt sich – noch – an den Inzidenzen für Kinder und Jugendliche ablesen. Bei den Fünf- bis Neunjährigen ist die Zahl der Neuansteckungen innerhalb einer Woche bezogen auf 100.000 Menschen auf den Wert von 3.322 gestiegen, den höchsten Wert, der in dieser Pandemie jemals für eine Altersgruppe gemessen worden war. Ähnlich die Entwicklung bei den Zehn- bis 14-Jährigen: Hier liegt der Wert aktuell bei 3296. Damit haben sich die Inzidenzen in den beiden Altersgruppen innerhalb von nur zwei Wochen verdreifacht.

„Die Zahl an übermittelten Schulausbrüchen war ebenfalls seit Beginn des Jahres 2022 wieder rasch ansteigend“

Dabei spielt das Ausbruchsgeschehen in Kitas und Schulen offensichtlich eine maßgebliche Rolle. Die übermittelte Ausbruchshäufigkeit in Kitas nahm seit dem Jahreswechsel wieder sehr rasch zu und erreichte in Meldewoche 02/2022 mit bisher 422 Ausbrüchen die seit Beginn der Pandemie höchste Zahl an übermittelten Ausbrüchen pro. Für die letzten vier Wochen (Meldewochen 01 – 04/2022) wurden bisher insgesamt 1.004 Ausbrüche übermittelt. Der weitere Verlauf der Ausbruchshäufigkeit in Kitas kann wegen Nachmeldungen noch nicht gut bewertet werden.“

Ähnlich die Lage in den Schulen. „Die Zahl an übermittelten Schulausbrüchen war ebenfalls seit Beginn des Jahres 2022 wieder rasch ansteigend. Bisher wurden 1.566 Schulausbrüche für die letzten vier Wochen (Meldewochen 01-04/2022) übermittelt“, so heißt es im Corona-Wochenbericht des RKI. News4teachers

Hier geht es zum aktuellen Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts.

Immer mehr Kinder müssen wegen Corona-Symptomen zum Arzt – Drosten: Schulen treiben derzeit die Pandemie an

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Eine Mutter
3 Monate zuvor

Das es so kommen musste, hat jeder gesehen und trotzdem wurde es negiert. Kultusminister tragen eine schwere Schuld an dieser Situation.
Was für Schlussfolgerungen ziehen nun verantwortliche Politiker?
Außer dümmliche Phrasen kommt sicherlich nichts.
Und es ist egal, ob der Bildungsminister aus der „Branche“ kommt oder nicht.

Elly
3 Monate zuvor
Antwortet  Eine Mutter

Die KultusministerInnen werden sich zu verantworten haben. Die Präsenzpflicht beizubehalten anstatt die Eltern entscheiden zu lassen: es klebt definitiv Blut an den Händen der KM. Nürnberg die zweite für das Verbrechen an unschuldigen Kindern. Coronaverharmloser gehören nicht in die Politik!

Nelle
3 Monate zuvor
Antwortet  Elly

Sorry – aber hier haben wir es schon wieder mit einem unsäglichen Nazi-Vergleich zu tun … @ Redaktion: Das hatten wir doch neulich schon einmal, wenn auch konkreter und heftiger. Würden Sie bitte mehr Sorgfalt walten lassen?

Susanne
3 Monate zuvor
Antwortet  Nelle

@Nelle ich finde, Sie übertreiben.

Isa
3 Monate zuvor
Antwortet  Nelle

Nelly, netter Versuch:-)

Echt
3 Monate zuvor

Die Kinder und Jugendlichen, einschließlich ihrer hauptamtlichen „Betreuer“ (Erzieher, Lehrer),werden schutzlos an die Front geschickt. Ganze Familiien liegen flach, Kindergärten sind geschlossen, Schulen unter Zwang weit geöffnet. Soetwas hätte ich nie für möglich gehalten. Die Impfung schützt nicht, wie vormals gedacht und erhofft. Deshalb kann sie auch nicht als Argument für weitreichende Öffnungen in dieser Zeit herangezogen werden. Vielen Menschen geht es im Moment trotz Impfung sehr schlecht.Auch wenn dies als milder Verlauf bezeichnet wird, leiden Menschen.Das kann doch alles nicht wahr sein.

Echt
3 Monate zuvor
Antwortet  Echt

Anmerkung: Ich erachte die Impfung dennoch als sinnvoll, aber sie hilft gerade noch nicht die Pandemie zu beenden.

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  Echt

An unserer GS haben wir Lehrer*innen wirklich keine Mühen gescheut, uns noch vor Weihnachten boostern zu lassen. Wir sind 30-50km weit gefahren, haben samstags und sonntags stundenlang in Schlangen gestanden, in der Hoffnung, den Booster zu bekommen. Es gab keinerlei Unterstützung vom Schulamt oder vom Land, nur die Anweisung, unsere Dienstfähigkeit durch den Booster sicherzustellen und das Virus nicht in die Schulen zu tragen.

Und nun? Die ersten KuK sind trotzdem (milde?) erkrankt. PCR Tests zu bekommen ist sehr schwer geworden, da ja zum Nachweis 2 verschiedene Selbsttests genügen. Und – ganz ehrlich – wer setzt sich mit Fieber ins Auto und fährt 20km zu einer Teststation, die symptomatische Personen noch PCR testet!

Selbsttests gehen aber nicht in die Statistik ein, führen auch nicht zu einem „Genesenenstatus“ bei Kindern, 2-fach geimpften oder ungeimpften Erwachsenen.

Trotzdem steigen die Zahlen im Kreis wieder, nachdem die Reduktion von PCR Tests für alle an Schule und Kitas Beteiligte diese erst haben sinken lassen.

Die noch ansteckendere BA2 Variante von Omikron scheint von Dänemark aus auch in SH einzusickern. Allerdings sequenziert SH kaum. Viele KuK ( besonders die vielen über 50) haben den Booster vor 11 bis 12 Wochen erhalten. Sie erkranken zur Zeit immer öfter, aber eine 4. Impfung gibt es nur für das Gesundheitspersonal.

Lehrer* innen wie ich (66,x Jahre), die ihre Lebensarbeitszeit verlängert haben um den Lehrermangel auszugleichen, hoffen nur noch darauf, gesund zu bleiben. Und andere KuK über 65 denken nicht mehr im Traum daran zu verlängern.

Realist
3 Monate zuvor
Antwortet  Alla

„die Anweisung, […] das Virus nicht in die Schulen zu tragen.“

Jetzt haben wir endlich die SCHULDIGEN für die Ausbrüche in den Schulen gefunden! Lehrer, die entgegen der Dienstanweisung das Virus in die Schulen „getragen“ (wahrscheinlich noch in ihrer Aktentasche) haben und unschuldige Kinder infiziert haben!

Also, dass konnten die Kultusminister doch nicht wirklich ahnen! Lehrkräfte, die gegen wohldurchdachte Dienstanweisungen verstoßen haben und so die Schulen zu Hotspots werden lassen!

Riesenzwerg
3 Monate zuvor
Antwortet  Alla

@Alla

Sofort raus aus der Schule!

Was da abgeht, können wir nicht aufhalten.

Was da abgeht, haben nicht wir zu verantworten.

Was da abgeht, geht auf das Konto anderer.

Niemand – wirklich niemand dankt für den Einsatz.

Und – es hilft leider auch nicht, den vom Land seit Jaaahren einkalkulierten Lehrermangel zu reduzieren.

Im Gegenteil – wenn sich immer jemand findet, der einspringt, gibt es keinen Grund, etwas zu ändern.

Heide Blume
3 Monate zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Seh ich ganz genauso! Ist sowieso eine lehrerspezifische Macke, sich immer in der Pflicht zu sehen, vor Ort alles auszubügeln, was „oben“ verbockt wurde.

Maja
3 Monate zuvor
Antwortet  Echt

@Echt
Die Pandemie wird ganz von allein in eine Epedemie übergehen und dann wie eine Grippe behandelt werden. Bitte informieren Sie sich auch mal über News4teachers hinaus!

Echt
3 Monate zuvor
Antwortet  Maja

Ich informiere mich umfangreich!
Wenn in Schulen die Hälfte der Kollegen fehlen, Kindergartengruppen in kurzen Abständen mehrfach in Quarantäne geschickt werden müssen und es in kurzer Zeit zu wiederholten Infektionen selbst bei Geimpften kommt, stelle ich die aktuelle Strategie zu eben diesem Zeitpunkt sehr infrage. Alle Familien, mit denen ich arbeite, sind zurzeit erkrankt. Bei einer Grippe ist das Infektionsgeschehen nicht so ausgeprägt. Der Übergang von Pandemie in Epidemie ist mir klar. Das sehe ich aktuell aber nicht.

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  Maja

Wäre schön Sie könnten zwischen einer Pandemie – also einer weltumfassenden epedemischen Lage -, eine Epedemie (räumlich begrenzt) und vor allem einer endemischen Lage unterscheiden.

Echt
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Vielen Dank für die freundliche Korrektur!

Mutter
3 Monate zuvor
Antwortet  Echt

Sie schreiben: „Vielen Menschen geht es im Moment trotz Impfung sehr schlecht.“
Was heißt „sehr schlecht“ Ich fühle mich bei einer saftigen Erkältung auch immer „sehr schlecht“.
In meiner Nachbarschaft ist übrigens eine 5-köpfige Familie (bis auf die Mutter) an Corona erkrankt. Die Kinder spüren fast nichts und leiden nur darunter, dass sie nicht rausdürfen. Der zuerst angesteckte und geimpfte Vater hatte 2 Tage lang 38,4 Grad Fieber, Gliederschmerzen und Schlappheit, fühlt sich heute aber auch schon besser.
Das bedeutet in der Regel „Durchseuchung“.

Erkrankte
3 Monate zuvor
Antwortet  Mutter

Ich hatte einen Impfdurchbruch mit sog. mildem Verlauf. War 5 Wochen krank, davon 4 Wochen in Isolation. Habe 6 KG abgenommen. Fieber, Durchfall, Muskel- und Gelenkschmerzen. Erkältungssymptome. Das ist jetzt 3 Monate her. Fit bin ich immer noch nicht. Luftnot Müdigkeit, Schwäche sind mir geblieben.

Tina+2
3 Monate zuvor
Antwortet  Echt

Sehr gut formuliert.

Tina+2
3 Monate zuvor
Antwortet  Tina+2

Mein „Sehr gut formuliert“ bezog sich auf die beiden Eingangskommentare von Echt.

Und ganz bestimmt NICHT auf Maja und Mutter.

Klaus Lehmkuhl
3 Monate zuvor

Das hat jetzt sogar Yvonne Gebauer gemerkt . Deshalb dürfen Schulen partiell in den Distanzunterricht . Sogar ohne Genehmigung .

A
3 Monate zuvor
Antwortet  Klaus Lehmkuhl

Doch, die Schulaufsicht muss es genehmigen.
1&2.Jahrgang haben Präsenzunterricht, als ob da keine Durchseuchung wäre.

Laura
3 Monate zuvor

Rekordzahlen bei den Todesfällen????

Maren
3 Monate zuvor
Antwortet  Laura

Wie viele tote Kinder dürfen es denn sein,um Ihr Mitgefühl zu erreichen?Man man man.

Hoffnung
3 Monate zuvor
Antwortet  Maren

Wie viele Kinder sind an der Impfung gestorben?

Hoffnung
3 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Vielen Dank für die Antwort.
Trotzdem sind die Langzeitfolgen dieser Impfung unbekannt.

Hoffnung
3 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Danke schön, ja, ich kenne bereits all die Aussagen, die behaupten, es würde keine Langzeitfolgen geben. Ich kann nur beten, dass es so werden wird.
Denn ganz nüchtern betrachtet, sind es keine Impfstoffe im herkömmlichen Sinne.
Man kennt die Langzeitfolgen noch nicht, weil man erst seit 1,5 Jahren ungefähr die Menschen damit behandelt.
Ich hoffe wirklich, dass die junge Generation keinen langfristigen Schaden davontragen wird.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Die oben im Artikel aufgeführten Inzidenzen liegen inzwischen nach Angaben des RKI sehr viel höher.
Unverändert ist die Altersgruppe der prozentual sehr viel weniger geimpften 5 bis 14-ährigen Kinder am stärksten von einer Infektion mit der Omikron-Variante betroffen.
Und diese tragen das Virus wiederum in die Familien.
7-Tage-Inzidenzen am 4.2.2022 : 0 bis 4 Jahre 1233,8/ 5 bis 14 Jahre 3364,1/ 15 bis 34 1770,4/ 35 bis 59 Jahre 1378/ 60 bis 79 Jahre 393/ über 80 Jahre 320,8
An den Zahlenwerten erkennt man aber auch den positiven Effekt einer dreifachen Impfung.
Entsprechend seltener sind die älteren Altersgruppen bisher vor Infektionen geschützt, da diese häufiger geimpft sind oder noch nicht in Kontakt zu Schul- und Kindergartenkindern getreten sind. Wir werden aber leider auch einen Anstieg bei den älteren Mitmenschen sehen, und dann wird die Hospitalisierungsquote wieder ansteigen, gefolgt von ansteigenden Todeszahlen.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/COVID-19-Trends//COVID-19-Trends.html?_blob=publicationFile#/home

Hoffnung
3 Monate zuvor
Antwortet  Hoffnung

Nanopartikel reichern sich in verschiedenen Organen an – auch das ist wissenschaftlich erwiesen. Welche Folgen das für den Körper hat, darauf hat auch die Wissenschaft keine Antwort.

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Hoffnung

Trinken Sie am besten auch nichts mehr. Microplastiken sind auch noch nicht erforscht.
Titandioxid seit Jahren konsumiert? Vorsicht, langfristige Folgen: Krebs.

Und unendlich mehr Sachen…
Was man kennt, hinterfragt man nicht mehr, aber watt der Bur nit kennt, fritt er nich.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Hoffnung

Hoffnung
Als Impfskeptiker soll auch ihnen nicht verborgen bleiben, dass mit den m-rna-Impfstoffen in Tübingen schon seit mehr als 10 Jahren an einem Impfstoff gegen Krebs geforscht wird, und wir sind hoffnungsvoll, dass es gelingt diese Impfstoffe in näherer Zukunft zur Verfügung zu haben.
Außerdem bieten die neuen m-rna-Impfstoffe die Möglichkeit gegen Malaria und andere todbringende Erkrankungen Impfstoffe zu entwickeln.
während sie sich Gedanken über vermeintliche Nanopartikel als Bestandteile dieser Impfstoffgruppe machen.

Laura
3 Monate zuvor
Antwortet  Maren

Wie kommen Sie darauf, dass mir das nicht leid tut?
Jährlich sterben im Deutschland zwischen 0 und 15 Jahren ca 3500 Kinder.
Warum erwähnt man die hier nicht?
Weil sie leider nicht an Corona verstorben sind?
Wie krank ist das denn bitte?
Oder sind das alles unvermeidliche Todesfälle??
Ist ein Kind, was vor der Schule überfahren wird, Binz erwähnenswert? Ist ein Kind das am RSV gestorben ist, nicht erwähnenswert?
Ist ein Kind, welches am Krebs stirbt, nicht erwähnenswert? Ist ein Kind, dass umgebracht wird, nicht erwähnenswert?
Ich habe n4t mal gerne gelesen. Aber die Redaktion hat sich verrannt und mit Bildungsmagazin hat das leider nicht mehr viel zu tun.

Hoffnung
3 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Ja, genau, die größte Bildungskatastrophe aufgrund der getroffenen Maßnahmen. Offizielle Studien bestätigen, dass jegliche Lockdowns unnütz waren.

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Peinlich genug, dass der Stöhr sich auf besagte Meta Studie in seiner Argumentation gegen Schliessung von allem und jedes bezogen hat.

Maren
3 Monate zuvor
Antwortet  Laura

Sorry aber das ist hier unter diesem Artikel A nicht das Thema(da geht es nämlich um Corona)und B werden die von Ihnen erwähnten Todesfälle nicht durch miesen Infektionsschutz bei einem sich exponentiell verbreitenden Multiorganvirus verschuldet.Zudem ist das Aufwiegen von toten Kindern gegen andere verstorbene Kinder einfach nur widerlich.Das machts auch einfach nullkommanull besser.

Forumsleserin
3 Monate zuvor
Antwortet  Laura

Ich bin schicksalhaft verwaiste Mama.
Würde mich aber davor hüten, mit Hilfe der Kategorie „erwähnenswert“ vermeidbare Opfer einer Epidemie gegen furchtbare Schicksale aufzurechnen, nur um Epidemieschutzmaßnahmen in Frage zu stellen?
Ganz im Gegenteil. Noch sind Coronatote nicht Schicksal, sondern vermeidbar. Und als Mama, die ihr Kind nur noch im Herzen tragen kann, gibt es mir immer wieder einen Stich, wenn mit solchen Gegenüberstellungen im Endeffekt keine Aussage gemacht wird. Denn was ist die Quintessenz?
Alle toten Kinder sind erwähnenswert, also lassen wir beim Nachwuchs der Pandemie freien Lauf???

Lehrer mit Seele
3 Monate zuvor
Antwortet  Forumsleserin

Ich habe Ihren Kommentar mit sehr viel Herzschmerz gelesen. Nichts ist schlimmer als das eigene Kind zu beerdigen. Mein aufrichtiges Beileid.

Es gäbe 1000 Dinge dazu zu sagen. Ich fasse es in einem Satz zusammen: Sie haben Recht

Mutter
3 Monate zuvor
Antwortet  Laura

@Laura
Nein!!!

Mündiger Bürger
3 Monate zuvor

„Die Schulen sind sicher.“ Eine glatte Lüge mit bisher nicht unabsehbaren Folgen für die gesamte Gesellschaft, gesundheitlich, wirtschaftlich, moralisch…

Für die „Verantwortlichen“ wird das aber (wieder einmal) keinerlei Folgen haben. Das steht leider jetzt schon fest, weil man mit seinen geduldigen Lämmern eben alles, aber auch alles anstellen kann.

Genau das offenbart sich hier.

Und heimlich beklatschen sich unser Volksvertreter vermutlich auch noch für ihre Vergehen.

TaMu
3 Monate zuvor

Ich habe heute die neue Quarantäneregelung für BW erhalten und die dazu passenden Hygieneregeln, deren Einhaltung einen sehr sicheren Betrieb meiner Kindertagespflege gewährleisten soll. Um den Wahnsinn komplett zu machen, beantrage ich hiermit, die 2020 bewährte Hygieneregel unbedingt wieder mit aufzunehmen und die sonstigen Regeln sinnvoll zu ergänzen: Wer in den letzten zwei Wochen in WUHAN war, ist von der Präsenzpflicht ausgenommen und muss 14 Tage vom Gesundheitsamt überwacht in häusliche Quarantäne. Alle anderen dürfen machen, was sie wollen, es sei denn, es ist Neumond in Stier, Frosch oder Schokoriegel oder man trägt ein tshirt mit blauen und roten Punkten, aber nur in der Zeit von 14.34 und 17.22. Man darf auch nicht an Zäunen rütteln oder Schuhe binden, wenn gerade der Hahn kräht. Blonde sind schwerer betroffen als Karierte und wer Brot isst, hat schon verloren. Alles ist blümchen und frohe Ostern und bei Inzidenzen ab 10956 unter Kindern fahren alle Opel mit blauem Lack rückwärts.
Schade, dass die Politik die Steilvorlage nicht komplett ausgenutzt hat, um die Regeln so richtig krass neu zu gestalten. Hier geht noch was! Wir wollen doch alle unbedingt Präsenz unter politisch sicheren Bedingungen!

Eigentlich
3 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

Sehr schön ! Danke !

Pit2020
3 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

@TaMu

Danke für die klar formulierten und logisch nachvollziehbaren Maßnahmen. 😉
Wenn man vom Schwachsinn umzingelt ist, weiß man den Galgenhumor so richtig zu schätzen.

Andre Hog
3 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

Wunderbar TaMu….
…ich finde, exakt diese Regeln sollten spätestens ab dem 15.2. sein.

Unseren Volksvertretern würde der grassierende Schwachsinn gar nicht auffallen, der darin beinhaltet ist…und wissenschaftliche Expertise oder auch gesunder Menschenverstand gelten im Zuge der erwartbaren Anweisungen keinen Deut.

Also: ich finde, wir sollten deinen Vorschlag umfänglich umsetzen…vielleicht irritiert man dann das Virus derart, dass es dich freiwillig zurückzieht….dem Motto folgend: „Der Klügere gibt nach!“ (Das ist übrigens auch den Grund, warum die gesamte KMK und Frau Stark-Watzinger sich nicht an Zaunpfähle lehnen dürfen)

Andre Hog
3 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

Sorry…nicht dich sondern sich!!!

Was steht auf dem Grabstein des Autokorrekturerfinders?
„Truhe samt!“

RiskLivesMatters
3 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

Sie haben meinen Abend sehr erheitert, danke für diese überaus sinnigen Regeln!

Mündiger Bürger
3 Monate zuvor

Lasst euch das alles nicht mehr länger gefallen!

Klugscheisser
3 Monate zuvor

Bis Mitte Februar ist die Welle beendet…

dann:
„Wir sind auf einem Pfad unterwegs, der recht gut vorhersehbar ist“, sagte Lauterbach. Weiterhin rechne er mit dem Höhepunkt der Omikron-Welle Mitte des kommenden Monats. Durch die neue Untervariante BA.2 werde sich der Scheitel möglicherweise um ein bis zwei Wochen bis Ende Februar verschieben.“

Als „Planungshorizont“ für eine Entspannung der Pandemie-Lage in Deutschland nennt der Virologe Ostern: „Wir haben eindeutig den Befund, dass die Übertragungen im Moment aus dem Schulbetrieb gespeist werden. Da werden spätestens die Osterferien den Riegel vorschieben“, sagt er. (Drosten)
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Podcast-Drosten-hofft-auf-Entspannung-ab-Ostern,coronavirusupdate232.html

Wieso sollte eine von Schülern und KiTa Kindern initiierte Welle zu Ostern enden, wenn die Welle in die Erwachsenenwelt voll einschlägt.
Und dann kommt noch Karneval dazu.

Aber im März soll gelockert werden:
„Sobald ein Brechen der Welle in den Infektionszahlen erkennbar sei, werde die Bundesregierung gemeinsam mit den Landesregierungen die Corona-Regeln wie angekündigt lockern. Damit rechne er bis Anfang März.“
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-01/corona-lage-karl-lauterbach-lothar-wieler-pressekonferenz

2/3 der Bundesbürger sind gegen Lockerungen. Ist aber wieder mal eine total unspezifizierte Umfrage.
Ich halte die 2G Regel im Einzelhandel überflüssig, wenn in jedem Lebensmittelmarkt jeder darf.
Ich halte die weit offenen Schulen für unverantwortlich, wenn jeder reindarf, der nicht bei drei auf dem Baum ist.
Bin ich jetzt 1/3 oder 2/3?

Dieser Umfrageballast nervt, weil die Fragen entweder suggestiv sind oder zu unspezifisch, um irgendetwas wirklich realistisch ableiten zu können. Ich könnte selbst Umfragen erstellen, deren Ergebnis ich im Vorfeld durch Fragestellungen super beeinflussen kann und so erwünschte Ergebnisse so erziele.

meine Prognose? Wir werden so nicht mal bis zu Ostern kommen, bis das Schulsystem kippt und die Erwachsenen- und Berufswelt mit in den Abgrund zieht.

Lanayah
3 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Grundsätzlich stört mich die Erwähnung der Vorerkrankungen (also nicht speziell hier, sondern generell) bei den Verstorbenen. Das hört sich immer so verharmlosend an, ausser für die Vorerkrankten. Die wollen aber auch leben und werden im System Schule nicht angemessen geschützt.

Lanayah
3 Monate zuvor
Antwortet  Lanayah

Sorry, war nicht als Antwort gemeint, sollte ein eigenständiger Kommentar sein.

TaMu
3 Monate zuvor
Antwortet  Lanayah

Lanayah@ ich glaube, hier haben alle zugestimmt und keiner hat es „falsch“ verstanden:)

Lanayah
3 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

Dann habe ich das vielleicht falsch verstanden, danke:)

Birkenstock
3 Monate zuvor
Antwortet  Lanayah

„Bei 31 Fällen lagen Angaben zu bekannten Vorerkrankungen vor“, so heißt es aktuell.“

Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu, die textliche Ausführung hat ein leichtes Geschmäckle. Die 47 Kinder und Jugendlichen sind eine einfach zu hohe Anzahl die möglicherweise vermeidbar gewesen wäre und die hohe Anzahl von 31 verharmlosen den Virus einfach nicht.

TaMu
3 Monate zuvor
Antwortet  Lanayah

Lanayah@ geht mir auch so. Ach so, war vorerkrankt, ja dann… ! Als ob es selbstverständlich wäre, dass Vorerkrankte ja irgendwie eh nicht überlebt hätten, also darauf kann man jetzt wirklich keine Rücksicht nehmen. Wenn der doch eh stirbt wegen jedem kleinen Mist, muss sich doch die Menge nicht extra einschränken, wo kämen wir denn da hin.
So kommt das bei mir an. Tot ist tot, mit oder ohne Vorerkrankung. Da gibt es auch tief innerlich nichts zu relativieren.

Andre Hog
3 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

Oh Scheiße…..ich gelte auch als vorerkrankt. (das ist dieses mal keine Ironie!! Ich weise extra mal darauf hin, damit mich hier keiner falsch versteht)

Wenn ich nun nach einer Infektion in der Schule – und einen anderen Infektionsherd suche ich seit Monaten nicht auf- erkranken, eine schweren Verlauf erleide und evtl daran versterbe, dann ist das „egal“??

Diese Unterscheidung ist wirklich im höchsten Maße zynisch…knüpft ein wenig an die fragwürdige Aussage von Herrn Palmer an, der dafür medial geschlachtet wurde…und verfasst gesellschaftliche Kategorien von Menschen, auf die man nicht verzichten möchte, weil sie Leistungsträger sind oder werden könnten (hier konterkariert die KM-Politik bereits den Ansatz in sich, indem sie die Zukunft – Kinder und Jugendliche – als wichtige Perspektive ausblendet) und die, auf die man quasi verzichten kann, weil sie nicht umfassend leistungsfähig sind.
Das ist eines der moralischen Kernprobleme, denen wir uns in einer solchen Situation stellen müssen.
Ja, wir haben massiv und zu Recht, die vulnerablen Gruppen geschützt…wären wir vorgegangen wie GB (die ja gerade mit der angekündigten Perspektive, alle Einschränkungen aufzuheben bei den CoronaGenervten total hip sind) dann hätten wir ca 70 bis 80tsd Tote mehr zu beklagen.
Kann man so machen….is halt scheiße!

Daher bin ich so entsetzt über diese lapidaren Beiträge, die Todesfälle geschmeidig relativieren.

Realität
3 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

@ Andre Hog
Auch ich bin darüber entsetzt.
Auch ich habe Vorerkrankungen. Allerdings gibt es ja auch die Art von Vorerkrankungen, die von der WHO als Risiko betrachtet werden, aber hier in Deutschland gar nicht berücksichtigt werden.

Von unserer Grundschule ist jetzt ein Schüler verstorben. Er ging in die zweite Klasse. Er hat sich bei den steigenden Zahlen in Nds in der Schule infiziert.
Wenn hier immer von Toten mit Vorerkrankungen gesprochen wird, dann muss klar sein, dass man manchmal auch gar nicht weiß, ob jemand eine Vorerkrankung hat. Auch ein nach außen scheinender gesunder Mensch kann krank sein, oder haben hier einige Kommentatoren den mutierten Röntgenblick.
Hinter jedem Tod steckt ein Menschenleben und wenn jetzt darüber diskutiert wird, dass einige Menschenleben weniger wert oder schützenswert sind, dann haben wir hier ein massives Problem.

Bildung kann man nachholen. Vielleicht wird auch einmal darüber nachgedacht, dass es verschiedene Arten von „Bildung“ gibt. Jeder Mensch, ob klein oder groß, lernt jeden Tag mehr und mehr dazu. Und ein Erwachsener kann von einem „geistig behinderten“ (mir fällt gerade kein anderes Wort ein, bitte nicht als Diskriminierung verstehen) Kind so viel lernen. Ich unterrichte, im Zuge der Inklusion geistig behinderte Kinder, und bin jedes Mal total überrascht, wie aufrichtig sie sich über Sachen freuen können. Diese wirklich ursprüngliche Freude scheint mir in unserer Gesellschaft verloren gegangen zu sein. Genauso wie dieses Vertrauen in den Menschen.

„Diese Unterscheidung ist wirklich im höchsten Maße zynisch…knüpft ein wenig an die fragwürdige Aussage von Herrn Palmer an, der dafür medial geschlachtet wurde…und verfasst gesellschaftliche Kategorien von Menschen, auf die man nicht verzichten möchte, weil sie Leistungsträger sind oder werden könnten (hier konterkariert die KM-Politik bereits den Ansatz in sich, indem sie die Zukunft – Kinder und Jugendliche – als wichtige Perspektive ausblendet) und die, auf die man quasi verzichten kann, weil sie nicht umfassend leistungsfähig sind.“

Was die meisten Menschen vergessen, ist dass sie selbst ganz schnell in die nicht mehr leistungsfähige Kategorie hineinrutschen können. Somit zählen sie dann ja auch zu der Gruppe von Menschen auf die man verzichten kann.

Lanayah
3 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

Ich weiss nicht, ob mein Beitrag da irgendwie missverstanden wurde, aber ich wollte genau das damit aussagen, was Sie und Realität schreiben, und ich habe die anderen Kommentatoren auch in diesem Sinne verstanden.

TaMu
3 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

Bleib bitte gesund, André Hog! Oder kriegs wirklich nur mild. Das hoffe ich für uns alle hier!

Palomino
3 Monate zuvor
Antwortet  Lanayah

Da stimme ich zu, vor allem, weil immer mitschwingt, „die sind doch selbst schuld“, weil zu alt, zu mulitimorbid, zu fett, zu irgendwas…. Klang auch schon mal bei holy Lauterbach durch.

xy
3 Monate zuvor
Antwortet  Palomino

Diese vorerkrankt Gerede ist sehr zynisch und widert mich an. Ich stimme den Vorschreibern zu. Es ist vollkommen irrelevant, ob jemand vorerkrankt war. Jedes Kind, das an Corona stirbt, ist ein Kind zuviel!

Elly
3 Monate zuvor
Antwortet  Lanayah

Ja, sehe.ich auch so! Sind Vorerkrankte weniger wert? Wo fangen Vorerkrankungen an? Sehschwäche oder Neurodermitis sind auch Erkrankungen

TaMu
3 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Ich finde auch, dass wir auf einem Pfad unterwegs sind, der gut vorhersehbar ist. Bei einem solchen Pfad würde ich allerdings meine U3 Kinder nicht mitnehmen. Ich stelle mir diesen Pfad gerade bildlich vor und muss sagen, da würde ich Ärger mit dem Jugendamt bekommen. Was da alles passieren könnte… so steil, so viel Verletzungsgefahr, giftige Pflanzen links und rechts … und diese Abgründe… was haben Sie sich denn dabei gedacht? Wollen Sie denn, dass die Kinder krank werden oder sich verletzen? Oder ins Krankenhaus müssen? Oder noch schlimmer…? Wie wollten Sie denn die Aufsichtspflicht sicherstellen, falls Sie sich auf dem Pfad verletzen würden? Ich bin dafür, dass Herr Lauterbach mal mit der zuständigen Dame spricht, deren Stimme ich so deutlich in meiner Phantasie hören kann. Vielleicht habe ja ich die Situation falsch eingeschätzt und ich darf sehr wohl Ausflüge in vorhersehbar abenteuerliches Gelände machen. Da hätte ich ja ganz neue Möglichkeiten! Boot Camp für U3!

Mündiger Bürger
3 Monate zuvor

…und hier eine Überschrift zur Kenntnisnahme:

Lauterbach: „Eine Durchseuchung mit der Omikron-Variante wäre für die Kinder (…) in keiner Weise verantwortbar“ (News4teachers, 6. Januar 2022)

Wer soll solchen Leuten in Zukunft überhaupt noch irgendetwas glauben!

Ich fordere entweder den sofortigen Rücktritt des Täters (1), oder die weiße Fahne vor dem Bundestag!

Mein Name ist Hase
3 Monate zuvor

Dazu müsste da erst mal jemand präsent sein, per Videokonferenz wird das kaum gehen …

Kathrin
3 Monate zuvor

You made my day!

eldorado
3 Monate zuvor

Laut dieser Veröffentlichung vom 2.2.22 sind es 63 Todesfälle bei Kindern im Alter von 0-9:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Klinische_Aspekte.html?nn=2386228

Mela
3 Monate zuvor
Antwortet  eldorado

Das finde ich da nicht.
Im aktuellen Wochenbericht steht auf S. 19: „Bislang sind dem RKI 47 validierte COVID-19-Todesfälle bei Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 0 und 19 Jahre übermittelt worden.“

eldorado
3 Monate zuvor
Antwortet  Mela

@Mela Den obigen Link aufrufen -> unter dem Text steht da „xlsx (45 KB, Datei ist nicht barrierefrei)“ als Link. Das anklicken – dann geht eine Excel-Datei auf.

CBA
3 Monate zuvor
Antwortet  eldorado

0-19 J.?

eldorado
3 Monate zuvor
Antwortet  CBA

Oh, das ist natürlich ein Schreibfehler. Gemeint ist 0-19 jährige. Ist aber dennoch mehr, als oben im Bericht angegeben.

Mündiger Bürger
3 Monate zuvor

Wohlgemerkt, ich wende mich nicht gegen die Schulpflicht, um so ausdrücklicher aber gegen jede erzwungene (!) Präsenzpflicht!

Wenigstens den Zeitpunkt einer wenn schon unvermeidlichen Infektion der Kinder bestimmen deren Eltern nach eigenem Ermessen, nicht der Gesetzgeber!

So weit ist es aber gekommen!

Lehrer, können ihre Tätigkeit angesichts der Zustände an den Schulen jederzeit aufgeben, Kinder aber werden unter Androhung von Bußgeldern in die Virenhöllen gezwungen, ob nun geimpft oder nicht.

Unfassbare Zustände sind das!!!

Jan aus H
3 Monate zuvor

Bildungspflicht statt Präsenzpflicht.

Würde viele Probleme lösen… von der Pandemie bis hin zum inakzeptablen Schulklo.

Mündiger Bürger
3 Monate zuvor
Antwortet  Jan aus H

Das ist ein sehr guter Ansatz. Der Begriff „Bildungspflicht“ wäre allerdings noch genauer zu definieren. Dann aber könnte dies möglicherweise ein Tor zu breiterer Bildung in der Bevölkerung sein.

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  Jan aus H

@Jan aus H
So gerne, wie ich Ihnen zustimmen möchte, bin ich bei diesem Thema doch gespalten!

Bei einer „Bildungspflicht“ ist es essentiell, wie diese kontrolliert wird.
Übernehmen, wie in den USA, konservative religiöse Gruppierungen die Bildung, bin ich dagegen!

Es kann nicht sein, dass die Bildung in „bildungsferne“ Hände gelegt wird, die ein sehr restriktives, ideologiegeprägtes Weltbild vertreten! Kreationismus, Höllenangst, Schwulenfeindlichkeit, Misogynie, Rassismus, Reichsbürgertum usw. wollen wir doch alle nicht, oder?

Und wenn ich mir in Deutschland ansehe, wie schwierig das schon mit 16 KM und der permanenten Überbelastung des Jugendamtes ist, mag ich mir nicht ausmalen, wie lange es dauert, bis schlimme private Auswüchse bekannt werden! Ich denke dabei z.B. an die „12 Stämme“, bei denen Kinder jahrelang nicht gebildet sondern gezüchtigt wurden!

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir in Deutschland mit unseren mehr als schwachen Strukturen in der Lage sind, Missbrauch zu verhindern!

Dazu bräuchten wir zum einen Online-Schulen (aber nach welchen Richtlinien? NRW? BY? BW?…..) und zum anderen eine gute Erfassung der SuS.

In einem Land, dass noch nicht einmal ansatzweise erfassen kann, wie viele SuS mit 6 Jahren in die Schule kommen werden?
In einem Land, dass noch nicht einmal ausreichende PCR Tests zur Verfügung stellen kann?
In einem Land in dem psychisch auffällige SuS an STAATLICHEN Schulen monatelang auf eine Therapie warten müssen?
In einem Land, in dem STAATLICHE Schulen oft im Zustand eines Gulags verharren müssen?
In einem Land, dass die Unterrichtsversorgung nicht mehr sicherstellen kann, weil es Lehrkräfte systematisch schlechtmacht und vergrault?
In einem Land, in dem ein Großteil der Bildungsausgaben in Ministerien statt in Schulen und bei den Schülern landet?

Ich bleibe skeptisch!

Mündiger Bürger
3 Monate zuvor
Antwortet  Alla

Das sind durchaus berechtigte Einwände. Wer aber keine Ideale hat, wird sein Ziel niemlas erreichen.

Jan aus H
3 Monate zuvor
Antwortet  Alla

Natürlich braucht man ein Akkreditierungssystem für Bildungseinrichtungen, gekoppelt mit einem Qualitätssicherungssystem.

Im allerersten Schritt könnte man genau die heutigen Schulformen beibehalten, nur eben die „Darreichungsform“ freier gestalten. Zwischen reiner Präsenz und reiner Onlineschule gibt es einen sehr breiten Bereich, den man mit Leben erfüllen kann.

„BIldungspflicht“ heisst ja nicht, dass jeder machen kann, was er/sie/es will, sondern es muss natürlich klar definiert werden, welche Anforderungen zu erfüllen sind. Nur sollte man die an dem orientieren, WAS gelernt wird und nicht daran, wo und wie man das lernt.

Aktuell treibt die Präsenzpflicht absurde Blüten – es scheint nur noch darum zu gehen, dass die Kinder x Stunden an einem bestimmten Ort zu erscheinen haben. Ob sie da was lernen, von fachfremden Vertretungslehrern beschäftigt oder einfach nur beaufsichtigt werden, scheint nebensächlich zu sein. DAS kann es ja nun wirklich nicht sein.

Ebenso heisst „Bildungspflicht“ nicht, dass jeder seine Kinder ganz nach Belieben irgendwie unterrichten kann.

Es gibt nahezu unendlich viele sinnvolle Möglichkeiten, all das zu tun… aber die zwanghafte Präsenzpflicht gehört in die Rumpelkammer der Geschichte. Statt viel Aufwand zu investieren, um sie immer weiter durchzusetzen, sollte man lieber überlegen, wie man eine Bildungspflicht sinnvoll (!) umsetzen kann.

Das würde ALLEN nutzen, allen voran den SuS.

trotzki
3 Monate zuvor
Antwortet  Alla

Es geht noch einen Schritt über die „Kontrolle der Bildungspflicht“ hinaus. Wie geht man damit um, wenn der Bildungspflicht nicht nachgekommen wird.
Wir haben in Deutschland eine neunjährige Schulpflicht (wenn man die berufliche Schulen mal außer acht lässt). Wenn ich dann lese, wieviele Analphabeten es in Deutschland gibt, bin ich immer wieder fassungslos. Und ganz ehrlich, mit einer Bildungspflicht kann ich mir zur Zeit keine Verbesserung vorstellen. Pflicht funktioniert hier nicht, es muß jeder einzelne einen freiwilligen Bilundungsdrang entwickeln.

Jan aus H
3 Monate zuvor
Antwortet  trotzki

„Wenn ich dann lese, wieviele Analphabeten es in Deutschland gibt,“

Das alleine beweist doch schon, dass das System der Präsenzpflichtschule ebenfalls nicht funktioniert, sondern das Ziel für diese Menschen verfehlt hat.

Das Problem ist, dass man nur die Präsenz kontrolliert, aber eben nicht die Bildung. Hauptsache, das Kind hat die Zeit abgesessen – genau das zeigt sich doch jetzt unter Corona sehr deutlich.

Eine Bildungspflicht würde hier dazu beitragen, alternative Lehrformen zu etablieren, so dass jede(r) eine viel bessere Chance hat, eine wirklich passende Bildung zu finden.

Aber… wie schon oben gesagt: Ganz ohne Regeln geht das natürlich auch nicht. Wenn ich für sowas zuständig wäre, würde ich mir als erstes das Schulsystem von Ländern anschauen, die keine Schul- oder Präsenzpflicht haben und überlegen, was man davon lernen kann.

Merry
3 Monate zuvor
Antwortet  Alla

@liebe Alla, Ich finde, Sie haben das auf den Punkt gebracht,das Thema „Bildungspflicht“.
Ich hatte und habe immer das Gefühl, dass die Politik in Deutschland es nicht will und fragte mich oft, warum. Als Einwanderungsland dachte ich, will Deutschland durch die Präsenzpflicht die gewisse Kontrolle über die Bildung der Kinder aus den Einwanderungsfamilien behalten. Den Rest haben Sie sehr gut beschrieben und da stimme ich dem voll zu.
Das mag bei der Überlegung dahinter stecken, die Bildungspflicht in DE nicht einführen zu wollen.
Deutschland ist ein riesen Bürokratie Apparat, nicht gerade ein kleines Land mit 5 Mio sondern über 80 Mio Einwohnern. Und die Bildungspolitik in den Händen von 16 Bundesländern. Das macht, wie auch immer die Ideale sich toll anhören, nicht gerade einfach sondern mega kompliziert, sich an so ein Projekt dran zu machen. Freiwillige für das Projekt in der Politik? Fehlanzeige….noch jahrelang…. Nach dem Motto: never change the running system….“es läuft doch“

Alla
3 Monate zuvor

Lehrer*innen, wenn verbeamtet, können nur um eine Entlassung bitten. Wird bei dem akut herrschenden Lehrermangel aber normalerweise nicht genehmigt. Es sei denn ich bin nachweislich schwer erkrankt.
Wenn ich aber ohne Genehmigung gehe, habe ich Sanktionen zu gewärtigen, besonders im Rentenstatus. Das Land kann mir einfach – wegen Dienstpflichtverletzung – verweigern, die Rente für die geleisteten Dienstjahre in die Rentenkasse nachzuzahlen.
Das macht besonders Frau Prien gerne!

Mündiger Bürger
3 Monate zuvor

Wir sind Zeitzeugen (!) der schwersten Übergriffe in das Recht auf körperliche Unversehrtheit seit 1945 geworden. Die unglaublichen Vorgänge habe ich in Form eines neutralen Berichtes für nachfolgende Generationen dokumentiert und niedergeschrieben, damit die Erinnerung nicht verblasst.

In der Generation unserer betroffenen Kinder soll das, was wir insbesondere in den letzten Wochen erlebt haben, niemals wiederholen. – Doch das hatten wir damals schon einmal geglaubt. Gewissen Personengruppen scheint es aber noch immer unmöglich, aus der Geschichte wirklich zu lernen und sich wenigstens an die Regeln des Anstands und des Respektes vor den Rechten der Betroffenen zu halten.

Insofern dürfen wir für diese coronabedingten Offenbarungen sogar dankbar sein: Die Gesundheit unserer Kinder und Eltern, ebenso wie die der Lehrer ist dem Gestzgeber nichts, aber auch gar nichts wert.

Wollen wir das wirklich widerstandslos hinnehmen?

Chillt mal!
3 Monate zuvor

Die Deutschen sind immer noch „zäh wie Leder, hart wir Kruppstahl und flink wie Windhunde“!

Also, chillt alle mal!

Ein deutsches Kind, deutsche Eltern und deutsche Lehrer und Erzieher kennen kein Long Covid!

In der ersten Welle haben wir doch gesehen, dass Deutsche sehr selten an Corona gestorben sind. Nur die verweichlichten Amis, Italiener, Briten, Dänen, Schweden, Franzosen, Spanier, Belgier…. schwanden dahin wie die Fliegen!

Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!

Zur Not testen wir halt nicht, sammeln keine Daten, sequenzieren nicht, verzichten auf Digitalisierung und hören auf Schwurbler, Antroposophen und Homöopathen, die Corona mit Bachblüten verhindern!

Ironie off!

Mündiger Bürger
3 Monate zuvor
Antwortet  Chillt mal!

Wir werden sehen, ob die Welt diesmal am deutschen Wesen (von Corona) genesen kann. Ich bleibe da skeptisch. (…und bevorzuge dann doch lieber die wunderbaren Bachblüten.)

Mein Name ist Hase
3 Monate zuvor
Antwortet  Chillt mal!

Dulce et decorum est pro patria coronari!

Hellus
3 Monate zuvor
Antwortet  Chillt mal!

Und wenn’s noch schlimmer kommt, verbrennen wir einfach eine Hexe. Dann wird das wieder.

Pit2020
3 Monate zuvor
Antwortet  Hellus

@Hellus

🙂
(Gibt bestimmt wieder einen Entrüstungssturm von denen, die das ernst nehmen … Das Zauberwort „Ironie“ fehlte ja.)

Rosa
3 Monate zuvor

In Heidelberg kommt das Gesundheitsamt mit den Ausertungen der Testergebnise nicht mehr nach. In den Schulen und Kindegärten herscht nur noch Chaos und die Ausbrüche explodieren.
Schulleitungen und Lehrer betreiben Höchstleistung und dies schon einen sehr langen Zeitraum
und die Situation hat sich durch das Explodieren der Zahlen nochmals verstärkt. Die Situation ist an Schulen und Kindergarteneinrichtungen sehr angespannt und das Arbeitsklima und Lernklima ist einem hohen Streß ausgesetzt. Die KM und die Politik haben keine Handlungsfähigkeit in der Tasche und fährt weiter den Plan Durchseuchung.https://www.phv-bw.de/pressemitteilung-des-phv-bw-zum-entlastungsprogramm-fuer-schulleitungen-und-zur-streichung-des-konventionellen-a14-befoerderungsverfahrens-im-mai-2022/ Alle Einrichtungen werden mit Angst und mit großer Unsicherheit besucht. Die Schulleitungen haben viel Mehrarbeit zu leisten und die Lehrer ebenfalls. Das Lernklima an der Schule ist sehr vergiftet unter den schlechten Bedingungen. Die Kindergärten verzeichnen eine große krnkheitswelle bei Personal und es wird kein Personal gestellt. Jeder der in der Betreuung arbeitet geht am Anschlag und die sorge um die eigene Familie ist für die Lehrer und Betreuer in keiner Form mehr gesichert.

Mündiger Bürger
3 Monate zuvor
Antwortet  Rosa

Bin gespannt, wer da in Zukunft noch Lehrer werden möchte. Unsere „Volksvertreter“ haben den Karren vorsätzlich und ohne jeden Nutzen an die Wand gefahren!

Lehrer und Eltern dürfen nun die rauchenden Trümmer bestaunen.

Ein tolles Ergebnis, Herr Lauterbach etc.

mm
3 Monate zuvor

Hier was zum Schmökern, für alle die krank zu Hause oder in Quarantäne festsitzen:

20. Februar 2042, Therapiezentrum Schloss Winnenden
Es ist ungewöhnlich kalt, in diesen frühen Stunden an einem späten Februartag im Jahre 2042. Mit nur 12 Grad am Morgen liegt wieder ein Hauch von Winter über der schönen Parkanlage, die bereits vor Wochen vom Frühling wachgeküsst wurde. Am offenen Eingang des frisch renovierten Schlosses Winnenden bewegt sich eine Gestalt, die sich gerade eben mit einer knappen Geste von einer Person im Eingang verabschiedet hat mit zügigen Schritten auf einem Pfad durch den Park Richtung Ausgang. Erst bei näherem Hinsehen wird erkennbar, dass es sich um eine Frau im fortgeschrittenen Alter handelt. Die einst stattliche Frau ist nun eher von hagerer Gestalt, dafür trägt sie aber immer noch ihren pfiffigen Pagenschnitt, der sich nun durch seinen natürlichen Grauton durchaus positiv auf die Gesamterscheinung der Person auswirkt und ihr einen weitaus intellektuelleren Eindruck verleiht als in jüngeren Jahren. „So jetzt aber mal los“, denkt sie. „Wo, verdammte Axt, ist denn hier der Ausgang?“ Diesen Ort hier muss sie nach 15 Jahren schleunigst verlassen. Dabei kommt ihr wieder die letzte Therapiestunde mit Herrn Wilms in den Sinn. So ein Ärger aber auch. Warum musste sie sich bei ihm aber auch über das Thema Schulbildung auslassen. Im Eifer des Gefechts war es ihr herausgerutscht, das verbotene Wort „………unbedingt Präsenzunterricht ermöglichen“ hatte sie mit Nachdruck gerufen. Naja, verboten ist es ja nicht wirklich, aber keiner benutzt es heute mehr. Aktuell bestimmen Schlagwörter wie gesundes Lernen und anderer Schwachsinn die Schulpolitik. Herr Wilms stellte sich leider als falsche Person heraus, um solche Dinge zu diskutieren. Mit seinen 32 Jahren ist er ein Sprössling der verlorenen Generation. Ein Durchseuchungskind, wie Thea die mit Dreißiger im Stillen nennt. Dumm an der ganzen Sache ist vor allem, dass er der neue Leiter des Therapiezentrums ist. Mit einem unbändigen Enthusiasmus widmet er sich den neuen Therapieformen der Coronabedingten Spätfolgen seiner Generation, unter denen auch er heute noch leiden muss. Ganz im Gegensatz zu Thea. Sie hat trotz ihres beachtlichen Alters diese Angelegenheit ganz gut überstanden. Dank ihrer gesunden Lebensweise, der Luftfilteranlagen, die zwar heute als veraltet gelten aber zur Hochzeit von Corona durchaus ihren Dienst geleistet haben und dank ihrer 15 Mitstreiter, die sich damals durch stets vernünftiges Agieren mittels Videokonferenzen zu schützen wussten. Heute liegt sie mit ihren 80 Jahren weit über der durchschnittlichen Lebenserwartung von 70 Jahren und erfreut sich bester Gesundheit. Warum sie überhaupt in dieser verfluchten psychiatrischen Anstalt gelandet ist, bleibt für sie ein Rätsel. Von Realitätsverlust und einem Leben in Parallelwelten war die Rede gewesen. Schwachsinn. Anfang 2030, als sich erste angebliche gesundheitliche Schäden in der Bevölkerung bemerkbar machten, wurde sie sogar so sehr angefeindet, dass sie eine Namensänderung in Theodora Flopper vornehmen musste. Und das alles nach all ihrer Bemühungen, Schulalltag in Coronazeiten zu ermöglichen. Der Schmerz darüber übermannt sie und treibt ihr die Tränen in die Augen. Schnell einen tiefen Griff in die Manteltasche. Ja, da ist sie. Ihre fast noch unbenutzte Packung Taschentücher. Manchmal reicht schon ein Griff danach und sie fühlt sich wieder besser. Sie verlässt die Parkanlage durch ein großes Tor und hastet über den Gehweg zur nächstgelegenen Bushaltestelle, vorbei an einem weiträumig angelegten Dialysezentrum, dass inzwischen täglich mehr als 5oo Patienten am Tag mit einer Nierenwäsche bedienen kann. Ja, sie ist nicht mehr die Jüngste, ja man hat sie jahrelang ausgebremst aber nein!,Ihre Mission hat sie nicht aus dem Auge verloren. Jetzt ist ihre Zeit gekommen. Ihr nächstes Etappenziel lautet Stuttgarter Hauptbahnhof. Und dann geht es erst richtig los. ……

Alle Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und realen Handlungen sind rein zufällig.

Fortsetzung folgt….

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  mm

Auf die Fortsetzung warte ich gespannt!

Mündiger Bürger
3 Monate zuvor
Antwortet  mm

Ein ausgezeichneter Beitrag, vielen Dank. Das ist fast schon Literatur. Die Fortsetung kann ich kaum erwarten. Schicken Sie das doch bitte auch den „Verantwortlichen“.

Ich selbst schreibe gerade an einem fikiven Interview rückblickend auf diese (unsere) Corona-Zeit. Dort werden die gleichen heute immer wieder aufgeworfenen Fragen gestellt, schonungslos und der Befragte antwortet ebenso schonungslos wie wahrheitsgemäß.

Erschreckend, einfach nur erschreckend ist das! Aber immerhin nicht auszuschließen. Leider!

Übrigens: Inzwischen gefällt es mir in der Kiste mit der Beschriftung „Querdenker etc.“ ganz gut. Und wie praktisch, dass es für die „Nichtdenker“ so einfach ist?!

Da weiß man wenigstens, wo man hingehört, wenn schon nicht zu den Anhängern dieser Dauerlügner.

Mündiger Bürger
3 Monate zuvor

Nachtrag: Wenn das eine immerhin denkbare Zukunft sein soll, bin ich gerne bereit, die befürchtete Spaltung der Gesellschaft hinzunehmen, denn es gibt hier kein „richtig“ oder „falsch“ mehr.

Lanayah
3 Monate zuvor
Antwortet  mm

Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.

Andre Hog
3 Monate zuvor
Antwortet  mm

Liebe(r) mm…
….das fängt sehr vielversprechend an….bin gespannt, wie es mit Fr Schopper … äh…sorry….Flopper weitergeht.
Wir der Therapeut sie wieder in ein freies, selbstbestimmtes Leben bei satten Ministerialbezügen entlassen oder muss sie für den Rest ihres Lebens in der Gemeinschaftsküche unter Aufsicht und Beibehaltung der Präsenzpflicht in der Großküche Kartoffeln schälen??

TaMu
3 Monate zuvor
Antwortet  mm

Ach herrlich, mm! Theodora Flopper, ehemals Nonstopper! Verdammte Axt, da hat sie aber Pech gehabt auf ihre alten, schlanken Tage, dass sie diesem verflixten Opfer von damals namens Wilms in die Fänge geraten ist. Was ist eigentlich aus ihrem Werkzeugkasten geworden? Und gibt es noch Sicherheitszäune in dieser erquicklichen Gegend? Wie traurig für sie, dass sie sich nun anscheinend doch häufig in den Schlaf weint. Mögen ihr die Taschentücherpacken niemals ausgehen!

Susi
3 Monate zuvor
Antwortet  mm

Schön geschrieben, danke! 🙂 Ich hoffe, es bleibt nur Fiktion … wenn nicht, befürchte ich, dass die Ignoranz die Verantwortlichen kennzeichnen wird bis in den Tod … die Frage wird sich aufdrängen, warum alle nur diesen Irrsinn mitgemacht haben …

Katinka
3 Monate zuvor

Es werden nicht nur die Kinder „durchseucht“, sondern die ganze Bevölkerung. In Dänemark war jeder 3. Erwachsene mit der Omikron-Variante infiziert. Egal welche Unterrichtsform oder welche Schutzmaßnahmen, früher oder später werden wir (fast) alle einmal Omikron bekommen. Man kann nur hoffen, dass es sich bezüglich Long Covid und anderen Folgen nicht so massiv auswirkt und dass auch die erfolgten Impfungen diese abmildern. Es ist wohl Utopie, zu glauben, man könnte (fast) alle Infektionen verhindern.

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  Katinka

Super, dann ergeben wir doch in unser Schicksal. Auch in der Zukunft. Bitte große Klassen, damit man keinen Abstand halten kann und Toiletten von sehr vielen Menschen aufgesucht werden. So sind dann auch in Zukunft alle sehr schnell infiziert. Grippe, Norovirus, … you name it. Also, Jungs und Deerns reißt euch gefälligst zusammen.//aus

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ich erwarte aber auch, dass bitte kein Toilettenpapier und keine Flüssigseife mehr durch den Förderkreis finanziert werden muss, weil vom Träger zu wenig Geld zur Verfügung gestellt, um derartige Gebrauchsartikel anschaffen zu können.

xy
3 Monate zuvor
Antwortet  Katinka

Und die Zukunft soll bei einem neurotropen Virus auf Hoffnung basieren?
Hopium als Lebensprinzip?
Nein. Politik hat alles zu tun, um die Durchseuchung zu vermeiden!
Eine Durchseuchung ist nicht alternativlos, nur bequemer, wenn man auf das St. Florians Prinzip setzt oder sich selbst schützen kann.

Tina+2
3 Monate zuvor

Statista meldete am 02.02. schon 63 Todesfälle bei Kindern + Jugendlichen von 0 – 19 Jahren. 6 Tage vorher, am 27.01. waren es noch 57 Tote.

Was eine Zunahme von 6 TOTEN KIDS in nur 6 Tagen bedeutet!

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

Auf der Infoseite der DIVI sieht man heute den Höchststand von 44 Kindern (U18), die auf den ITS um Ihre Leben kämpfen.

https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/altersstruktur

631 offizielle PIMS-Fälle bis zum 30.01.2022

https://dgpi.de/pims-survey-update/

Mir dreht sich der Magen um angesichts der fortdauernden Zwangsinfektion von Kindern!

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Tina+2

Viele Infektionen, viele schwer Erkrankte, viel Long Covid, viele Tote.
Nennt man Statistik und diese bekommt erst Schwere durch Betroffenheit.

Aber der Schulbetrieb nach den Ferien ist reibungslos angelaufen. Und mit Reibungsverlusten wird er vielleicht stoppen. Zu wenige Politiker haben anscheinend noch Kinder in staatlichen KiTas und Schulen. Gibt es eigentlich Zahlen dazu, wo Politiker ihre Kinder „aufbewahren“ lassen?

Ich bin immer verstörter über den Umgang mit der Zukunft des Landes.

xy
3 Monate zuvor

Diese Mutter spricht unserer Familie aus dem Herzen!
Artikel in der FAZ.
https://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/ganze-familie-infiziert-sich-mit-omikron-mutter-berichtet-17773120.amp.html

Es wird immer deutlicher, dass Familien eine Durchseuchung ihrer Kinder ablehnen.

mm
3 Monate zuvor

Fortsetzung….

Auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof herrscht emsiges Treiben bei einer Außentemperatur von inzwischen immerhin 15°C. Thea schält sich aus ihrem Übergangsparka, überprüft nochmals den Inhalt ihrer Taschen auf Vollständigkeit, also Taschentücher, Notfallschlüssel für die Kölner Wohnung ihrer Freundin und Reisezertifikat in Form eines Chips, auf dem all ihre Daten (bis auf ihr Mädchenname) gespeichert sind, schultert ihren Rucksack und steuert zielstrebig Gleis 9 an. Den Bahnhof kennt sie inzwischen so gut wie ihre eigene Westentasche. Erste Bekanntschaft mit ihm hat sie zu Beginn ihrer Amtszeit in Baden-Württemberg gemacht. Damals herrschte hier noch ein heilloses Durcheinander und der Traum von Stuttgart 21 war noch nicht ausgeträumt. So musste sie jedes Wochenende diese Baustelle betreten, um mit dem Zug ihren Exmann im fernen München aufzusuchen. Dieses Schwein! Konnte auch nie den Hals genug bekommen und als ihre Karriere gegen die Wand gefahren wurde, hat er sie im Stich gelassen. Ähnlich wie ihre Ehe hatte sich auch das Bauvorhaben in Stuttgart 21 entwickelt. Nachdem die Vorkalkulation der Kosten sich im Jahr 2023 auf ganze 10 Milliarden Euro belief, wurde das Bauvorhaben kurzerhand gestoppt und in Plan B, also Endbahnhof 21 umgewandelt. „Ein Unding“, grummelt Thea. Ein ehemaliger Endbahnhof wird nach mehr als 10 Jahre langer Bauphase zu dem gemacht, was er schon war: ein Endbahnhof. Aber noch viel schlimmer als das ist die Tatsache, wofür später ähnlich horrende Summen in die Hand genommen wurden. Thea seufzt, will den Gedanken nicht zu Ende denken, tut es dann aber doch: Für Schulen, denkt sie angewidert und spuckt verächtlich auf den Bahnsteig. All die Mühen, all die guten Einsparkonzepte, die sie und ihre hochverehrten Mitstreiter in mühevoller Arbeit über Jahre hinweg entwickelt hatten, wurden mal eben so mir nichts, dir nichts über den Haufen geworfen. Die schönen Gesamtschulen mit ihren quirligen Klassen, die bis zu 30 Schüler fassen konnten, die zusammengelegten Grundschulen und wegrationalisierten Gebäude nach der der Auflösung der überflüssigen Hauptschulen mit ihren viel zu kleinen Klassen und die verkürzte Schulzeit auf den Gymnasien. Alles für die Tonne. An ihre erfolgreichen Einsparmaßnamen während der Pandemiehochzeit will sie gar nicht denken. Was sie in Ministerkonferenzen und öffentlichen Bekanntgebungen an Überzeugungsarbeit hat leisten müssen, was sie sich den Mund bezüglich Präsenzunterricht hatte fusselig reden müssen. Das ging auf keine Kuhhaut. Ja, auch sie hatte es nicht leicht gehabt, und ja, auch für sie war es psychisch gesehen eine sehr belastende Zeit gewesen. Widerholt möchte sie in ihrer Manteltasche zu ihren Taschentüchern greifen, als ihr bewusst wird, dass sie sich ihres Mantels bereits entledigt hatte. 10 Uhr 10. pünktlich, wie erwartet, rollt ja, schwebt nahezu lautlos der Schnellzug Stuttgart Köln in seine Position, um all die Reisenden am Gleis 9 einzusammeln. Wäre da nicht der Fahrtwind, der Theas Pagenschnitt sanft umweht, hätte sie ihn so ganz in Gedanken versunken gar nicht wahrgenommen. Thea lässt sich gleich in der ersten Sitzgruppensequenz nieder. Gottseidank kein altmodischer Großraumwagen. Zwar verfügen diese inzwischen auch über gute Luftfilteranlagen, aber der Technik in den neuen Wagons traut Thea weitaus mehr zu. In Reichweite von ihr sitzt eine etwas blässlich dreinblickende Mitdreißigerin, die angestrengt ihr Mobilphone fixiert. Ach ja. Schnell noch eine Wats App an Steffie schicken. Die Fahrt nach Köln dauerte 1 Stunde 35 Minute. Also wird sie gegen 11 Uhr vor der Haustür stehen.

Alle Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und realen Handlungen sind rein zufällig.
Fortsetzung folgt….

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  mm

„Fortsetzung folgt…..“
Jaaa, bitte!

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Alla

Genau

Lehrer mit Seele
3 Monate zuvor

Kürzlich schrieb eine Kollegin „Binnen von Tagen war meine ganze Familie durchseucht“.

Leider muss ich heute sagen “ Binnen von Tagen war fast unsere ganze Schule durchseucht“.

Damit meine ich gerade nicht meinen Arbeitsplatz, wo wir im Förderbereich gefühlt genauso schlecht geschützt sind, wie die Kinderkrippen, sondern die kleine Dorf Grundschule meiner Kinder.

Corona schlich sich in 5 der 8 Klassen, nahm dabei keine Rücksicht auf Masken- oder Frühstückspausen und raste durch wie eine Bombe. Die Ausfallrate liegt bei 30-60%, die Gesamtinfektionsrate höher. Natürlich steckten sich Geschwister auch untereinander an (wir wollen ja nicht vergessen, dass man sich nur zu Hause ansteckt), aber der Verlauf zwischen Sitznachbarn ist nicht zu übersehen..

Natürlich hat es das örtliche Gesundheitsamt nicht geschafft auch nur eine Infektion zu registrieren.. Wie auch mit dem wenigen Personal?

Das Ergebnis ist, dass unsere Grundschule sich mittlerweile wirklich fragen muss, wo die Kinder denn stehen.

Es ist ja nicht wie im Homeschooling, wo man sich drauf verlassen kann, dass man die Eltern einschätzen kann.

Wer zwischen Schwindelattacken und Fieber es noch schafft ein wenig Lesen zu üben, hat entweder das goldene Los gezogen oder Nerven aus Stahl.

Wir sind alle frisch geimpft bzw geboostert. Trotzdem sind schon die täglichen Aufgaben eine enorme körperliche Belastung. Im Homeschooling haben meine Kinder locker sämtliche Schulaufgaben plus Hausaufgaben in 1,5-2h am Stück abgearbeitet. Und jetzt? Jetzt bin ich froh, wenn sie vor Erschöpfung nicht umfallen. 10-20min am Tag sind das Höchste. Dann breche ich ab.

Doch was bedeutet das für Jahrgänge, die seit der 1. Klasse mit Corona zu kämpfen hatten? Die Folgen sind unglaublich hoch.

Da klagen die Politiker über schlechte mathematische Fähigkeiten (dann lasst diesen Mist mit dem Taschenrechner, der Rechner sitzt im Kopf), während unsere Kinder schon im 3. Schuljahr ein Defizit angehäuft haben, das mich zur Verzweiflung bringt.

1kg-250g=
Und die Kinder gucken wie ne Kuh, wenns donnert.

Sorry, da hätte vor 40 Jahren was passieren müssen. Da passiert jetzt nichts, außer, dass Corona Schuld ist und da wird nichts passieren.

Dieses Land beweist Tag für Tag, dass Kinder nichts Wert sind. Und Lehrer und Erzieher sind eben mitgehangen – mitgefangen