Rettungshubschrauber im Einsatz: 15 Schüler durch unbekanntes Gas verletzt – Reizgas?

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IDSTEIN. Zwei Rettungshubschrauber, mehrere Notärzte, rund 120 Helfer – ein unbekanntes Gas hat an einer Schule im hessischen Idstein einen Großeinsatz ausgelöst. Wurde Reizgas versprüht?

Rettungskräfte rückten an (Symbolbild). Foto: Shutterstock

Durch ein Gas sind an einer Gesamtschule in Idstein 15 Kinder verletzt worden, eines von ihnen schwer. Wie der Katastrophenschutz des Rheingau-Taunus-Kreises mitteilte, wurden die Schüler in umliegende Krankenhäuser gebracht. Um welche Art von Gas es sich handelte, war zunächst unklar. Möglicherweise sei Reizgas versprüht worden, sagte Kreisbrandmeister Michael Ehresmann.

Seinen Angaben zufolge waren bei dem Großeinsatz am Donnerstag zwei Rettungshubschrauber, rund 30 Rettungswagen und etwa zehn Notärzte im Einsatz. Diese untersuchten noch vor Ort 75 Schüler, die über Augen- und Atemwegsreizungen klagten. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude und überprüfte die Luft mit Messgeräten. Außerdem wurden Proben sichergestellt und zur Untersuchung der Polizei übergeben.

Insgesamt waren rund 120 Helfer im Einsatz. Neben dem Rheingau-Taunus-Kreis kamen Rettungskräfte auch aus Wiesbaden, Limburg-Weilburg, dem Hochtaunus- und dem Main-Taunus-Kreis. Die Straßen in dem Neubaugebiet um die Schule waren durch die Einsatzfahrzeuge blockiert. Obwohl am Nachmittag keine Gefahr mehr bestand, wurde der Schulbetrieb vorübergehend eingestellt. Schulleitung, Polizei und Notfallseelsorger kümmerten sich um besorgte Eltern, die zur Schule kamen.

Der Katastrophenschutz des Kreises hatte zunächst berichtet, dass mindestens 23 Schüler verletzt und 18 in Krankenhäuser gebracht worden seien, korrigierte aber später seine Angaben. News4teachers

Feuerwehr-Großeinsatz nach Reizgasalarm an Gesamtschule – 52 leicht verletzte Schüler

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