HAMBURG. “Von Hamburg lernen…”, so titelt aktuell die GEW Baden-Württemberg (als Antwort auf die Frage, wie das Ländle in der Bildung wieder erfolgreich werden könne). Kein Wunder: Die Hansestadt hat sich in den vergangenen Jahren in Leistungsvergleichen stetig nach oben gearbeitet. Auch unter den Kultusministern gilt Hamburg mittlerweile als Vorbild – eine Rolle, die erst in dieser Woche durch das gute Abschneiden im Bildungsmonitor (Dynamikranking: Platz zwei hinter dem Saarland) bestätigt wurde. Was macht der Bildungssenator der Elbmetropole besser als die Kolleginnen und Kollegen der KMK? Wir haben ihn gefragt.
News4teachers: Laut IQB-Studie ist Hamburg das einzige Bundesland, bei dem sich die Schülerleistungen im Bereich Lesen verbessert haben. Wie hat Hamburg das geschafft?
Ties Rabe: Dass Hamburg beim Lesen auf Platz drei steht und wir auch in den anderen Kernkompetenzen in der Summe vom 14. auf den 6. Platz vorgerückt sind, ist auf ein ganzes Bündel von Maßnahmen mit weit über 100 Reformen zurückzuführen. Man kann sie vielleicht folgendermaßen kategorisieren: Erstens haben wir das Schulsystem gut ausgestattet – wir haben nach Berlin die zweitbeste Personalversorgung. Zweitens haben wir in allen Grundschulen ein kostenloses, freiwilliges Ganztagsangebot eingeführt, das von den Kindern und Eltern auch in hohem Maße in Anspruch genommen wird. Über 85 Prozent der Hamburger Grundschüler sind auch nachmittags in der Schule.
Drittens haben wir eine gezielte Förderung von schwachen Schülerinnen und Schülern auf den Weg gebracht. Dazu gehören unter anderem eine kostenlose Lernförderung in Form von Nachhilfeunterricht am Nachmittag und eine zusätzliche Sprachförderung für alle Kinder und Jugendliche mit Bedarf. Auch die Einführung einer Vorschulbesuchspflicht für Kinder, deren Sprachentwicklung verzögert ist, gehört dazu.
Darüber hinaus haben wir, viertens, eine gezielte Evaluation in vielen Bereichen hergestellt, um zu prüfen, ob das, was wir tun, auch etwas nützt. Zugleich war diese Evaluation auch der Ansatz für Qualitätsgespräche. So hat beispielsweise jede Schulleitung zweimal im Jahr ein Beratungsgespräch mit der Schulaufsicht, bei denen diese Daten reflektiert werden.
Und schließlich haben wir, fünftens, besonders die Kernkompetenzen – lesen, rechnen, schreiben – in den Schulen in den Mittelpunkt gerückt. Dazu haben wir zum einen mehr Deutsch- und Mathestunden in der Grundschule verankert, zum anderen die Lehrkräfte in diesen Kernkompetenzen gezielt geschult und nicht zuletzt eine Reihe von Vorgaben bezüglich des Unterrichts gemacht. Dazu gehört auch, dass im Unterricht mehr gelesen wird, was nun bundesweit thematisiert wird, aber letztendlich ist es nur ein Baustein im Fördermodell.
News4teachers: Bleiben wir beim Thema Lesen. An vielen Hamburger Schulen wurde zur Leseförderung das sogenannte BiSS-Lesetraining eingeführt. Warum haben Sie sich für diese Methode entschieden, und wie haben Sie so viele Schulen überzeugt, sie einzuführen?
Rabe: Der Hintergrund war, dass im Rahmen eines Bund-Länder-Programmes Wissenschaftler aufzeigen sollten, welche Lernprogramme und -methoden besonders gut im Unterricht funktionieren. Einer der beteiligten Wissenschaftler, Professor Michael Becker-Mrotzek, war bei uns zu Gast und hat vorgestellt, welche Methoden dazu im Bereich Lesen gehören. Sein Vortrag hat bei vielen Schulen für großes Interesse gesorgt und war so überzeugend, dass das Programm nicht von oben verordnet werden musste. Darüber hinaus haben wir den Einstieg freiwillig gemacht. Schon nach wenigen Monaten waren die teilnehmenden Schulen aber so begeistert, dass sich das Programm von allein fortgeschrieben hat. Inzwischen fahren rund ein Drittel der Hamburger Grundschulen das BiSS-Lesetraining, Tendenz steigend. Das heißt, die Schulen haben eine zusätzliche Lesezeit, meistens fünfmal in der Woche je 20 Minuten, eingeführt. Ein erheblicher Eingriff in den Stundenplan, der aber freiwillig und gerne geleistet wurde, weil alle merkten, dass es Spaß macht und etwas bringt.
News4teachers: Dass es etwas bringt, zeigt sich schon seit längerem durch die immer bessere Platzierung Hamburgs bei diversen Studien. Warum ziehen aber erst jetzt Baden-Württemberg, NRW und andere Länder nach?
“Man darf nicht übersehen, dass in den Bundesländern sehr unterschiedliche Voraussetzungen herrschen und es deshalb nicht so einfach ist, etwas zu übertragen”
Rabe: Zunächst einmal ist nicht klar zuzuordnen, ob die ungewöhnliche Verbesserung im Lesen ausschließlich an diesem BiSS-Programm hängt oder an den anderen Reformen, die ich aufgelistet habe. Dass andere Länder nun ein sehr starkes Interesse am BiSS-Lesetraining haben und sich darauf fokussieren, liegt vermutlich daran, dass es sich, anders als die anderen Bausteine unseres Reformkonzeptes, recht einfach umsetzen lässt. Ganztagsschulen auf den Weg zu bringen oder das gesamte Schulsystem regelmäßig zu monitoren, ist dagegen wesentlich schwieriger. Man darf auch nicht übersehen, dass in den Bundesländern sehr unterschiedliche Voraussetzungen herrschen und es deshalb nicht so einfach ist, etwas zu übertragen. Zum Beispiel gibt es zwischen mir als Minister und den Schulleitungen einen direkten Draht – ich führe in der Regel alle drei Monate längere Gespräche mit den Schulleitungen. So etwas ist in NRW bei 17 Millionen Menschen schlicht nicht machbar.
News4teachers: Ist ein „Übertrag“ auch schwierig, weil er dann von oben verordnet und nicht wie im Fall Hamburg von der Basis gewünscht wird?
Rabe: Sicherlich hat geholfen, dass die Basis überzeugt war. Der Anstoß der meisten Reformen kam aber dann doch von unserer Behörde. Insofern ist das strukturell gar nicht so unterschiedlich. Entscheidender ist eher, dass wir in Hamburg eine große Bereitschaft der Schulen erzeugen konnten, überhaupt besser werden zu wollen und auch neue Wege zu beschreiten. Diese Bereitschaft, sich zu verändern, sich zu hinterfragen, bestimmte alte Lernmethoden infrage zu stellen, ist auch in Hamburg erst über Jahre mühsam herbeigeführt worden. Und ich habe mehrfach schon aus anderen Bundesländern gehört, dass diese Haltung nicht überall gleich verbreitet ist. Deswegen ging es in Hamburg vermutlich an der Stelle leicht voran.
News4teachers: Warum ist diese Haltung denn in anderen Ländern nicht gegeben?
Rabe: In Hamburg war das vor mehr als 20 Jahren auch nicht so. Bei der ersten PISA-Studie konnte Hamburg nicht in die Wertung aufgenommen werden, weil die Hamburger Lehrerinnen und Lehrer die PISA-Studie in großer Zahl boykottierten. Seitdem hat sich viel geändert. Wir haben schrittweise Verständnis dafür geweckt, dass die Schule sich auch an ihren Ergebnissen messen lassen muss und dass die Kernkompetenzen sehr wichtig sind. Und wir haben so eine Art Bereitschaft zur Reflexion und Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln, Schritt für Schritt aufgebaut.
News4teachers: Und wie ist Ihnen das gelungen?
Rabe: Schritt für Schritt. Hamburg hat seit dem ersten PISA-Test immer wieder gesagt: „Wir wollen die Leistung der Schülerinnen und Schüler überprüfen und wir wollen mit den Schulen ins Gespräch kommen über die Resultate und die Chancen, diese Ergebnisse zu verbessern.“ Das stieß am Anfang nicht auf einhellige Begeisterung. Ein Schritt war die Einführung der Schulinspektion, das war anfangs hochumstritten. Dann folgten schrittweise immer mehr Lernstands-Untersuchungen. Um den Widerstand zu überwinden, haben wir die Tests von unserem eigenen wissenschaftlichen Institut durchführen lassen, so dass die Schulen weder Organisations- noch Korrekturaufwand hatten. Und wir haben den Schulen gezeigt, dass wir diese Daten nicht nehmen, um zu richten oder irgendwelche Zwangsmaßnahmen auszusprechen. Sondern, dass diese Daten helfen können. Und dadurch ist schrittweise eine Aufgeschlossenheit entstanden.
Auch durch unsere Art der Kommunikation, die eben nicht darauf abzielt, einer Schule zu drohen, wenn etwas nicht stimmt, sondern zu helfen, haben wir viel erreicht. Und nicht zuletzt haben wir auch sehr tief in die Kasse gegriffen, woran die Lehrkräfte merken konnten, dass wir es ernst meinen mit dem Bemühen, besser zu werden.
“Grundschulen in sozial schwieriger Lage bekommen 50 Prozent mehr Lehrerinnen und Lehrer als gleich große Grundschulen in besseren Lagen”
News4teachers: Kann man sagen, Sie haben eine andere Fehlerkultur geschaffen?
Rabe: Ja, durchaus. Insbesondere, weil wir Schulen mit dauerhaft schlechten Leistungen auch besonders fördern: indem wir mehr Personal hingeben, aber auch indem wir eine Begleitstruktur schafften, die hilft, dass die Schule sich weiterentwickelt. Möglicherweise hat das auch dazu beigetragen, dass diese Schulen sich nicht vorgeführt, sondern aufgenommen fühlten und deshalb auch mitziehen.
News4teachers: Diese Schulen mit schlechten Leistungen, die häufig in „sozial herausfordernden Gebieten“ liegen, will die Bundesregierung mit dem so genannten Startchancenprogramm unterstützen. Was halten Sie davon?
Rabe: Das Programm kann sehr wohl helfen. Es geht um zehn Prozent der Schulen in Deutschland, die besonders gefördert werden sollen. Und auch die vorgesehenen Fördersäulen sind aus meiner Sicht vernünftig und können Erfolg bringen. Man sollte die Wirksamkeit aber nicht überschätzen. Das bundesdeutsche Schulwesen kostet insgesamt 90 bis 100 Milliarden Euro pro Jahr. Das Startchancen-Programm der Bundesregierung wird davon rund ein Prozent ausmachen, mehr nicht. Das zeigt: Große Wunder sollte man jetzt nicht erwarten. Es ist eine wichtige Maßnahme, die hilft. Sie muss aber durch weitere Landesmaßnahmen begleitet werden.
News4teachers: Bei den Themen Bildungsarmut und Chancenungleichheit schneidet auch Hamburg nicht besonders gut ab. Welche Landesmaßnahmen ergreifen Sie, um das zu ändern?
Rabe: Großstädte schneiden in diesem Bereich immer schlecht ab. Und verglichen mit den anderen Stadtstaaten können sich unsere Ergebnisse auch hier sehen lassen. Wir versuchen auch hier, durch viele Maßnahmen gegenzusteuern: Grundschulen in sozial schwieriger Lage bekommen 50 Prozent mehr Lehrerinnen und Lehrer als gleich große Grundschulen in besseren Lagen. Die integrierten Gesamtschulen, bei uns heißen sie Stadtteilschulen, bekommen bei gleicher Größe 35 Prozent mehr Personal als Gymnasien. Meine größte Hoffnung richte ich aber auf eine Verbesserung der Unterrichtsmaßnahmen. Denn hier zeigt doch der Erfolg beim Lesen, was möglich ist, wenn wir hier umsteuern und gezielt den Basics im Unterricht mehr Bedeutung beimessen. Und deswegen werden wir da weitere Arbeit investieren.
News4teachers: Wenn Sie mehr Unterrichtszeit für die Basics einplanen, müssen andere Unterrichtsinhalte zwangsläufig gestrichen werden. Das wird auch bei Ihnen zu Diskussionen führen.
Rabe: Ja, diese Diskussion gibt es auch in Hamburg. Die Konzentration auf die Kernkompetenzen wird von einigen als eine Reduzierung auf eine angeblich „unwichtige Schwarzbrot-Pädagogik“ angesehen. Ich argumentiere immer damit, dass Schule Kindern und Jugendlichen die Teilhabe an Bildung und Gesellschaft ermöglichen muss. Wer das ernst nimmt, erkennt plötzlich, dass ohne Lesen und Schreiben nichts geht.
News4teachers: Statt Unterrichtsinhalte zu reduzieren kommen aus der Gesellschaft fast täglich neue Forderungen, um was sich Schule noch zusätzlich kümmern sollte – vieles ist gut begründet. Wie aber alles unter einen Hut bekommen?
Rabe: Da gibt es nur zwei Auswege. Erstens, man muss auch ab und zu mal „nein“ sagen. Schule kann nicht alles allein richten, die ganze Gesellschaft trägt eine Verantwortung. Und zweitens: Wenn man der Schule mehr Aufgaben übertragen will, dann muss man auch den Mut haben, mehr Zeit für das Lernen einzufordern. Statt 29 oder 30 Unterrichtsstunden pro Woche braucht es dann 33 und 34 Stunden. Das wollen viele gesellschaftliche Kräfte, wie man am Beispiel G8 sieht, aber nicht. Das ist ein Dilemma.
Lesen kann man zum Beispiel mit Texten üben, die sich mit der Klimaentwicklung oder mit der Gleichberechtigung der Geschlechter befassen. Hier geht vieles zusammen. Das gilt auch für die vier Kompetenzen für das 21. Jahrhundert – Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und Kritisches Denken. Ein Beispiel dafür ist die Methode des Tandem-Lesenlernens. Zwei Schülerinnen und Schüler lesen zusammen, das lesestarke Kind hilft dem leseschwachen. Mehr Kollaboration geht nicht, und zugleich wird lesen geübt. Man muss die geforderten Inhalte also nicht immer als Gegensatz begreifen.
News4teachers: Ein anderes Problem, das alle Bundesländer in unterschiedlichem Ausmaß betrifft, heißt Lehrkräftemangel. Viele Länder haben nun Programme aufgelegt, um den Beruf attraktiver zu machen. Was unternimmt Hamburg?
Rabe: Wir haben bereits Anfang 2021 begonnen, die Gehälter aller Grund- Haupt- und Realschullehrkräfte erheblich auf das Niveau der Gymnasiallehrkräfte zu erhöhen und mit dem neuen Schuljahr ist die vollständige Gleichstellung auch erreicht. Ich glaube allerdings nicht, dass die Ursache für den Lehrkräftemangel darin liegt, dass der Beruf zu unattraktiv ist und sich zu wenig junge Menschen dafür entscheiden, Lehrerin oder Lehrer zu werden. Das Problem ist eher, dass die Generation der 1960-Geborenen, die jetzt in Ruhestand geht, zahlenmäßig wesentlich größer ist als die der nachrückenden Generation. Flankiert wird das dadurch, dass in vielen Ländern jahrelang zu wenig Lehrkräfte ausgebildet worden sind. Aber die demographische Lücke ist das Kernproblem.
News4teachers: Ähnlich argumentieren die Berufsberater: Sie betonen gebetsmühlenartig, dass der Lehrerberuf attraktiv genug sei, es aber zu wenig Studienplätze gebe. Warum wird hier nicht eingegriffen?
Rabe: Ausreichend Studienplätze zur Verfügung zu stellen, ist ohne Frage ein Punkt, um den es gehen muss. Aber so einfach ist das nicht. Denn die Freiheit von Wissenschaft und Forschung bedeutet auch, dass die Universitäten ein gehöriges Mitspracherecht haben bei der Frage, wie viel Studienplätze eigentlich zur Verfügung gestellt werden. Auch die extrem hohen Zahlen der Studienabbrüche sind ein Problem der Universitäten. Und: Das Studium dauert sehr lange. Selbst mit mehr Studienplätzen bleibt es trotzdem für die nächsten zehn, fünfzehn Jahre sehr eng.
News4teachers: Um dieses Problem sowie die zahlreichen anderen Probleme im Bildungssystem zu lösen, fordert ein großes Bündnis, dass Bildungspolitik zur Chefsache wird. Was halten Sie davon?
“Ich halte die Diskussion über ein zentrales Schulsystem für unsinnig, weil es darüber in der Politik seit 70 Jahren keine Einigung gibt und auch nicht geben wird”
Rabe: Und wer soll dann der „Chef“ sein? Irgendein Bundesminister womöglich? Dann wird bestimmt nichts besser. Denn bisher hatte jede Bundesregierung immer erhebliche Probleme, wenn sie nicht nur Gesetze beschließen musste, sondern – wie die Länder beim Schulsystem – wirklich operativ handeln und die vielen schönen Vorgaben auch konkret vor Ort umsetzen musste. Mit einer Million Schulbeschäftigten, zehn Millionen Schülerinnen und Schülern und 15 Millionen Eltern. Der einzige Bereich, in dem die Bundesregierung bisher selbst auch direkt einmal handeln muss, ist die Bundeswehr. Den Erfolg sehen wir seit Jahrzehnten… Das sollte eigentlich schon Antwort genug sein. Zudem ist das Schulsystem je nach Berechnung sogar zwei bis fünf Mal so groß wie die Bundeswehr.
Zudem halte ich die Diskussion über ein zentrales Schulsystem für unsinnig, weil es darüber in der Politik seit 70 Jahren keine Einigung gibt und auch nicht geben wird. Genauso gut könnte man in Hamburg diskutieren, ob es schlau wäre, die Stadt von der Elbe an die Weser zu verlagern. Dann hätten wir einen leichter zugänglichen Hafen. Aber jeder Politiker weiß, dass es niemals so kommen wird. Auf dem gleichen Niveau ist die Föderalismusdiskussion. Wir haben ein Grundgesetz mit sehr klaren Regeln. Wir haben 16 Länder, wir haben den Föderalismus. Das kann man alles schön oder schlecht finden. Aber es ist da. Und ich rate dazu, innerhalb dieser Gegebenheiten das zu tun, was geht. Und es geht sehr, sehr viel. Wenn jedes Land seine Hausaufgaben macht, wenn dort die Stakeholder und die Bildungsstiftungen alle mitmachen, wenn sie alle statt sinnloser Föderalismusdiskussion beispielsweise das Lesen oder andere Dinge fördern würden, wäre für Kinder viel mehr erreicht als durch die immer gleich Show-Debatten. Die haben auch in der Vergangenheit überhaupt nichts gebracht. Beate Berrischen führte das Interview.
