CDU-Bürgermeister will, dass Schüler Klassenzimmer putzen! Eltern laufen Sturm 

110

STUTTGART. Der CDU-Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd hat in der SWR-Sendung „Zur Sache!“ vorgeschlagen, dass Schülerinnen und Schüler ihre Klassenzimmer wieder selbst reinigen sollen – um die klammen Kommunen zu entlasten. Die Reaktionen darauf reichen von Zustimmung bei CDU, FDP und Kommunalverbänden bis hin zu scharfer Kritik von Eltern, Schülervertretungen und der SPD.

Reinigungskraft (Symbolbild). Foto: Shutterstock

Es ist nicht das erste Mal, dass der CDU-Politiker Richard Arnold, seit 2009 Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, mit einer Idee überregional für Aufsehen sorgt: So war er 2013 in die Kritik geraten, weil er Flüchtlinge Koffer von Bahnreisenden wegen Bauarbeiten über eine Brücke tragen ließ. In Berichten war von Ausbeutung und Kolonialstil die Rede. Arnold begrub das Projekt, obwohl er es sinnvolle Beschäftigung sah.

Der 66-Jährige erinnerte nun im SWR an frühere Zeiten: „Früher haben die Schüler noch freitags und samstags die Tafel geputzt und den Boden in den Schulen gekehrt. Ich wäre dafür, dass das wieder eingeführt wird in den Klassenräumen“, sagte er. Das würde nicht nur die Stadtkasse entlasten, sondern auch „ein Stück Verantwortung wieder zurückgeben an die Schülerinnen und Schüler und auch an die Lehrer“.

Die Stadt Schwäbisch Gmünd gibt nach Arnolds Angaben rund 4,5 Millionen Euro jährlich für die Reinigung von Schulen, Kitas und anderen öffentlichen Gebäuden aus. Angesichts der dramatischen Finanzlage vieler Kommunen müsse man auch „solche Wege beschreiten“. Die Kommune steht – wie viele andere – finanziell massiv unter Druck.

Unterstützung aus CDU, FDP – und Teilen der Grünen

Arnolds Idee fand in der Folge laut SWR-Bericht in Teilen der Politik durchaus Anklang. CDU-Bildungsexperte Andreas Sturm verteidigte den Vorschlag: „Wer Verantwortung für seinen Raum übernimmt, lernt fürs Leben – Organisation, Sorgfalt und Respekt. Schule ist eben mehr als Mathe und Vokabeln, sondern auch Gemeinschaft und Verantwortung.“

Auch Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) äußerte Verständnis. Er nannte Arnolds Idee in der SWR-Sendung „einen unbequemen, aber sehr ehrlichen Vorschlag, um das Gemeinwesen aufrechtzuerhalten“. FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke stimmte ebenfalls zu: Er könne sich vorstellen, Schulleitungen die Möglichkeit zu geben, „solche Aktionen in der eigenen Schule im Benehmen mit dem Schulträger durchzusetzen“.

Kommunalverbände pochen auf Eigenverantwortung

Unterstützung kam zudem von den Kommunalverbänden. Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg, sagte dem SWR, Städte und Gemeinden seien gezwungen, „bei allen Aufgaben nach Einsparmöglichkeiten zu suchen“. Der Vorschlag, „die Nutzergruppen öffentlicher Einrichtungen – wie hier die Schüler – stärker mit einzubeziehen“, spiele dabei eine Rolle. Auch Ralf Broß vom Städtetag lobte kreative Ansätze: „Verantwortung für das eigene Umfeld zu übernehmen, ist eine Aufgabe für uns alle.“

Den Kommunen im Land fehlen in diesem Jahr nach Schätzungen rund drei Milliarden Euro – wegen sinkender Steuereinnahmen, gestiegener Sozialkosten und der Flüchtlingsunterbringung.

Eltern und Schüler wehren sich entschieden

Ganz anders sehen das die Betroffenen selbst. Der Vorsitzende des Landeselternbeirats, Sebastian Kölsch, reagierte empört: „Die eklatante Finanznot der Kommunen muss politisch gelöst werden“, sagte er. „Aber Narrative, die Kinder und Jugendliche als eine Art verschmutzende Schmarotzer darstellen, die gefälligst mit anpacken müssen, verkennen die Pflicht der Kommunen, Kinder zu ihrem Recht auf Bildung zu verhelfen.“

Kölsch betonte zugleich, dass Schülerinnen und Schüler sich längst an der Sauberkeit ihrer Schulen beteiligten: „An vielen Schulen im Land sind Schülerinnen und Schüler regelmäßig eingesetzt, sich um die Sauberkeit des eigenen Schulgebäudes zu kümmern – von Hofdiensten über Klassenzimmerdienste bis hin zu Sauberkeitsbotschaftern, die ihre Mitschüler erinnern, dass es auch einen Mülleimer gibt.“

Auch der Landesschülerbeirat wies Arnolds Vorschlag entschieden zurück. Vorsitzender Joshua Meisel sagte dem SWR: „Da die Pausen der Erholung dienen – nicht der Reinigung –, müssten sie Unterrichtszeit opfern. Das kann weder im Interesse von Schülerinnen und Schülern noch von Eltern oder Lehrkräften sein.“ Nach Unterrichtsschluss sei es zudem kaum umsetzbar, „weil die Busse meistens sehr knapp nach Ende der Schule abfahren“. Meisel warnte: „Die geringen Einsparungen bei den Reinigungskosten würden sich langfristig doppelt und dreifach rächen.“

Kultusministerium: Kein Ersatz für professionelle Reinigung

Auch das grün-geführte Kultusministerium in Stuttgart grenzte sich ab. Zwar könnten Schulleitungen und Lehrkräfte laut einem Ministeriumssprecher das Thema Sauberkeit im Schulalltag thematisieren – etwa durch rotierende Aufgaben im Klassenverband. Doch er stellte klar: „Es ist nicht die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler, eine professionelle Reinigung der Schule durchzuführen, geschweige denn, eine solche zu ersetzen. Dies gebieten allein schon die gängigen Hygienevorschriften.“

Grüne und SPD: Vorschlag unausgereift und rückwärtsgewandt

In der Landespolitik regt sich ebenfalls Widerspruch. Grünen-Bildungsexperte Thomas Poreski nannte Arnolds Idee im SWR „nicht zu Ende gedacht“. Würde man sie konsequent umsetzen, „müssten auch die Kinder in den gemeindeeigenen Kitas oder Bewohnerinnen und Bewohner der kommunalen Altenheime zu Kehrwisch und Kutterschaufel greifen“.

SPD-Landeschef Andreas Stoch äußerte sich ähnlich scharf: „Der Vorschlag kommt mir ein wenig wie eine Zeitreise zurück in die 50er oder 60er Jahre des letzten Jahrhunderts vor“, sagte er. „Für die Reinigung von Klassenzimmern gibt es heutzutage zum Glück professionelles Personal.“ Statt solche Ideen zu diskutieren, müsse man die Kommunen finanziell so ausstatten, „dass es zu so unsinnigen Diskussionen gar nicht erst kommt“. News4teachers / mit Material der dpa

Weil viele Schulgebäude verrotten: Immer mehr Lehrkräfte greifen zu Besen und Pinsel, um Klassenzimmer halbwegs herzurichten

Anzeige

Info bei neuen Kommentaren
Benachrichtige mich bei

110 Kommentare
Älteste
Neuste Oft bewertet
Inline Feedbacks
View all comments
Peterchens Klo knarrt
1 Monat zuvor

Sehr guter Vorschlag! Das würde nach sehr kurzer Zeit zu sehr viel ordentlicheren und saubereren Klassenzimmern führen.

In der Landespolitik regt sich ebenfalls Widerspruch. Grünen-Bildungsexperte Thomas Poreski nannte Arnolds Idee im SWR „nicht zu Ende gedacht“. Würde man sie konsequent umsetzen, „müssten auch die Kinder in den gemeindeeigenen Kitas oder Bewohner der kommunalen Altenheime zu Kehrwisch und Kutterschaufel greifen“.

Dieser “Bildungsexperte” hat wohl schon lange keine Kita mehr von Innen gesehen. Dort gehört das konsequente Aufräumen durch die Kinder selbst natürlich zum Alltag.
Und mit welchem Argument sollten Pflegeheim-Bewohner verpflichtet werden? Soweit ich weiß, sind Pflegeheime keine Erziehungseinrichtungen.

Der Spargedanke dabei ist natürlich trotzdem weitestgehend Quatsch, doch der Vorschlag an sich ist gut.

Realist
1 Monat zuvor

das konsequente Aufräumen durch die Kinder”

Der Unterschied zwischen “Aufräumen” und Räume und Toiletten entsprechend den gültigen Hygienevorschriften für Einrichtungen mit Publikumsverkehr zu reinigen ist Ihnen bekannt?

“Der Spargedanke dabei ist natürlich trotzdem weitestgehend Quatsch, doch der Vorschlag an sich ist gut.”

Der Vorschlag ist natürlich weitesgehend Quatsch, der Spargedanke wie immer die treibene Kraft im Bildungsbereich…

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Sie haben aber schon mitbekommen, dass es um „Fegen“ und „Tafel abwischen“ geht?

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Seit wann wischen Reinigungskräfte die Tafel? Und glauben Sie, dass diese nur kurz zum “Fegen” in die Klassen kommen? Schon einmal eine Reinigungskraft bei der Arbeit beobachtet?

Nein, “sparen” kann man nur, wenn man “putzt”, so richtig, Boden und Tische feucht wischen mit Reinigungsmittel und Toiletten reinigen…

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

„Früher haben die Schüler noch freitags und samstags die Tafel geputzt und den Boden in den Schulen gekehrt. Ich wäre dafür, dass das wieder eingeführt wird in den Klassenräumen“, sagte er. “

Es geht nicht um Toiletten und Co. Es geht um das Fegen des Klassenraums und das Wischen der Tafel.

Linea
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

In den meisten Grundschulen ist das Wischen der Tafel und das Fegen des Bodens ganz selbstverständlich Aufgabe der Kinder rotierend über die Klassendienste

Teacher mit Herz
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Also bei uns wird tatsächlich nur kurz gekehrt – huschi, huschi, zwischen den Tischen bleibt der Dreck liegen. Manchmal findet man dann morgens auch Dreckhaufen im Schulhaus.

Eddi
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher mit Herz

Ist bei uns genauso, und dann jeder Klassenraum maximal einmal pro Woche.

Freiya
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Nichtdestotrotz würde es bei manchem Schüler einen Denkprozess bewirken, wenn er/sie den Sch…, den er oder sie selbst produziert hat, auch selbst wieder wegmachen muss! Eltern bringen den Kindern leider nicht mehr bei, was Papier, Stifte, …wert sind und dass man Müll in den vorgesehenen Behälter tut – oder auch nur, wie man sich auf Toiletten verhält!

Conni
1 Monat zuvor
Antwortet  Freiya

Aber seien wir mal ehrlich, wenn man in der ganzen Klasse zu mehr Sauberkeit aufruft und Aufgaben verteilt, machen es ständig nur die ohnehin ordentlichen und gewissenhaften Personen… Also wenn das irgendwas bringen soll, muss man sehr akribisch als Lehrkraft überwachen, dass sich da nicht einzelne mit Alibi-Besen in der Ecke stehend aus der Verantwortung ziehen. Wenn man den Aufwand nicht bereit ist zu investieren, gibt es keinen Erziehungseffekt alleine durch ein geputztes Klassenzimmer.

R2D2
1 Monat zuvor
Antwortet  Freiya

Ich frage mich, wo hier einige User leben.

In “meiner” Schule gibt es rotierende Fegedienste in jeder Klasse, wir wischen regelmäßig mit von mir angeschafften Putzmitteln die Tische und für das Gelände gibt es einen rotierenden Mülldienst, der den Dreck der Mitschüler einsammelt.

Der Boden der Klasse würde gefühlt vor einem Jahr das letzte Mal richtig gewischt vom Reinigungsdienst, es wird nicht mal in den Sommerferien gemacht!

Die Fensterscheiben werden einmal jährlich extrem oberflächlich geputzt.

Echt jetzt, meine Aufgabe als Lehrkraft und die der Kinder ist es nicht, mehr als besenrein zu putzen.

Und an alle “die Zeit müssen sich Lehrer und Kinder halt nehmen” Foristen:

Ich drucke auf eigene Kosten bunt, bringe Kuchen, Obst, kleine Aufmerksamkeiten mit. Laminiere, bringe private Bücher und Spiele mit.
Ich kaufe Unterrichtsmaterial auf meine Kosten inkl. Bücher, weil unsere Klassen grade nicht mal Schulbücher für die Hauptfächer haben.

Und jetzt kommen hier Leute mit “Putzt doch selber” – wie wenig Respekt kann eine Gesellschaft ihren Kindern entgegen bringen????

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Und sonst geht es Ihnen noch ganz gut ?

Bla
1 Monat zuvor

“Soweit ich weiß, sind Pflegeheime keine Erziehungseinrichtungen. ”

1. Bezahlt
2. PFLEGEheime
3. So wie Sie sagen … Keine Bildungs- und Erziehungseinrichtungen, wo “Menschen/Kinder zu mündigen Bürgern erzogen werden (soll[t]en)”.

Daher: Strohmann, Fehlschlussargument und totaler Blödsinn.

Könnte auch so argumentieren: Die wollen doch nur die “guten Reinigungsjobs” los werden. Damit “die Ausländer” keine Arbeit mehr haben.

Ist doch absurd …aber wo er recht hat… Hat er recht:
„nicht zu Ende gedacht“

AvL
1 Monat zuvor

Und vielleicht dann noch den Hof mit einer Zahnbürste fegen, besonders in den Ritzen, wegen der Moose und Wildkräuter, aber nein, das wäre doch etwas mehr für sie, bei all ihrer Begeisterung für Reinlichkeit und Selbstverantwortung.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Sie haben merkwürdige Phantasien…

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Grundschulkinder zu Reinigungszwecken im Klassenraum einzusetzen ist auch nicht viel besser. Und wovon lebt dann die Reinigungskraft, und warum sollte Unterrichtzeit für derartige Zwecke verwendet werden.

Alx
1 Monat zuvor

Früher haben die Bürgermeister sicherlich auch selbst die Toiletten im Rathaus gereinigt und ab und an feucht durchgewischt. Ein enormes Einsparpotential.

Hysterican
1 Monat zuvor

Interessanter Gedanke… Ich muss dabei an eine Debatte im Rahmen einer Personalversammlung der Sek1-Schulen in Bielefeld vor einigen Jahren im Rahthaus denken, in der ein Vertreter des ISB (ImmobilienServiceBetrieb) darauf hingewiesen hat, dass die SuS nicht zum Fegen des Klassenraumes oder zum Putzen der Tafel herangezogen werden dürften, weil die dabei entstehende Feinstaubbelastung für die SuS eine nicht zumutbare gesundheitliche Gefährdung darstellen würde. Auf meine Frage, wer denn z.B. zwischen oder in den Stunden die Tafel wischen sollte, wurde geantwortet, dass das natürlich die LuL zu machen hätten – das gehöre zu ihren dienstlichen Verpflichtungen.

Nun – angestoßen von der katastrophalen finanziellen Lage vieler Kommunen – dreht man den Spieß einfach um?

Das wäre nur nachvollziehbar, wenn dann auch alle Rathäuser, Behörden, Verwaltungen, Finanzämter, Polizeistationen, usw ebenfalls von den dort tätigen Beamten und Angestellten gereinigt werden würden – vom Auszubildenden bis zum Oberbürgermeister – alle schön jeden Freitag mit Besen, Staubsauger, Wischlappen, Schrubber und Fenstertuch die öffentlichen Gebäude polieren.
Während wir hier in der Schule Cafeteriadienste, Schulhofdienste, Klassendienste usw. haben, scheint es mir im gesamten anderen Bereich der öffentlichen Verwaltung noch gewaltige Einsparmaßnahmen zu geben.
Nutzen wir die doch dann bitte auch.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Im Regierungsgebäude könnten die Politiker auch mal durchkärchern.
Die Glasflächen dort böten mit Sicherheit ebenfalls eine Menge Einsparpotenzial…

Achin
1 Monat zuvor

In einer idealen Welt sicherlich eine bedenkenswerte Idee, real zeigen sich erneut Abgründe:

Es geht nullkommanull um Schulentwicklung oder Kindswohl, sondern alleine um Schule als Einsparpotential.

Petra OWL
1 Monat zuvor

Da bleiben viele lieber gleich im Homeunterricht oder Homeschooling, da sind sie für die Sauberkeit selbst verantwortlich.
Warum in ein dreckiges Gebäude fahren, womöglich noch kühl?
Heutzutage sind wir digital und haben tablets oder Laptops!!!
🙂

Marianne
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

jaaaaaa bitte, endlich auch mal etwas Homeoffice für Beamte und Lehrer:-) 🙂

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Marianne

Häh, Beamte und Beamtinnen und auch Angestellte bei Bundes- und Landesbehörden mit Ausnahme von Lehrkräften, Krankenhauspersonal und Polizist*innen können tlw. bis zu 60% HO machen.

Andre Hoger
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Und Sie haben gleich wieder einen Grund Ihr Lieblingsthema zu platzieren.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Und Sie sind Lehrerin ? Sie erzeugen ein merkwürdiges Bild von Lehrpersonen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Wer also Bedingungen fordert, wie sie in anderen Bereichen der Wirtschaft und der Verwaltung üblich sind, ist aus Ihrer Sicht also als Lehrkraft ungeeignet?

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Sie wollen doch wohl Verwaltungs- und Planungstätigkeiten nicht mit sozialen Tätigkeiten gleichsetzen, die eine direkte Bindung an Menschen erforderlich machen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Ja, denn für wen werden den Planungs- und Verwaltungstätigkeiten gemacht oder sollte ich fragen, gegen wen.

Gerd
1 Monat zuvor

Wer macht Herrn Oberbürgermeister Arnold (er legt sehr großen Wert auf seinen vollständigen Titel) den Vorschlag, dass er mit gutem Beispiel vorangehen soll und seine Amtsräume selbst putzen soll? (Möglichst ohne Begleitung durch ein Fernsehteam)
Nebenbei: An welcher Schule war er, wo man nur am Freitag und Samstag die Tafel putzt?

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Gerd

Der redet wahrscheinlich von der Nachkriegszeit, bestimmt nicht von eigenen Erfahrungen…

TschinavonMauzen
1 Monat zuvor
Antwortet  Gerd

Käme ich aus Schwäbisch- Gmünd, ich würde ihm persönlich Wischmop und Wassereimer in die Hand drücken. Erwachsene Menschen sollten schließlich erst Recht in der Lage sein Ordnung am Arbeitsplatz zu halten. Wir könnten ja mal eine Umfrage bei den Reinigungskräften starten wie es den so aussieht bei den Herren und Damen vom Amt. Meine Mutter selbst jahrelang in der Reinigung tätig kann da selbst einige Anekdoten anbieten, von Toiletten mit eindeutigen Hinterlassenschaften bis hin zu Kuchenkrümeln, Kaffeebecherrändern sowie Erde und Schlamm der gerne überall verteilt wurde. Das würde einiges an Geld sparen.

Gelbe Tulpe
1 Monat zuvor

Ist nur sinnvoll, wenn ein Raum von ausschließlich derselben Klasse genutzt wird.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Stößt bei Kurssystemen an Grenzen.

Gelbe Tulpe
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Das Kurssystem muss abgeschafft werden.

Hans Malz
1 Monat zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Aha. Interessante These…

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Der Fachlehrerunterricht vermutlich ebenfalls? Also Hauptschulbedingungen für (fast) alle – back to the roots.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Richten wir doch einen “Putzkurs” ein und rechnen den aufs Abitur an. Das ist dann die vielgesuchte Praxiserfahrung und Berufsorientierung am Gymnasium…

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Läuft ein Kumpel über’s Zechengelände. Der Fahrsteiger vom Platzdienst will ihn zum Fegen einteilen. Der Betroffene stellt daraufhin klar, dass er Bergassessor sei.
“Schon wiedrr einer, dem ich die Handhabung von Besen und Schüppe erklären muss!” stöhnt der Fahrsteiger

Sporack
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Glück auf

Unfassbar
1 Monat zuvor

Den Ordnungsdienst (also kehren des Klassenraums am Ende des Schultages) halte ich für pädagogisch sehr sinnvoll. Echtes Putzen nicht.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Das war früher 🙂 durchaus so üblich, zumindest bei “uns”.

Sporack
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Für den Ordnungsdienst ist das Ordnungsamt da, so wie die Müllabfuhr zur Abfuhr des Mülls.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Sporack

Die Tonnen in Schulen können doch auch vom Fachpersonal gelee(h)rt werden.

Mama hoch 3
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Bei uns an der Schule(Gymnasium NRW) gibt es den Fegedienst bis einschl. Klasse 10 in jeder Klasse. Der muss am Ende des Schultages den Klassenraum besenrein kehren. Außerdem gibt es einen Tafeldienst und einen Hofdienst, der Müll auf dem Schulhof wegräumt. Das ersetzt aber nicht eine gründliche Reinigung mit Wasser und Putzmittel.

Katrin Löwig
1 Monat zuvor

Der Höflichkeit halber übersehe ich,

  • dass der Herr Oberbürgermeister und andere keine Ahnung von der Ausstattung von Schulen haben. Digitale Tafeln werden nicht mehr geputzt.
  • dass, um des medialen Effekts willen übersehen wird, dass es (ich behaupte) KEINE Schule gibt, die das Thema Ordnung und Sauberkeit nicht thematisiert und sich nicht zumindest durch Ordnungs- und andere Dienste partizipativ/eigenverantwortlich engagiert.
  • dass sich neben ihm viele äußern, die von den Abläufen in Schulen keine Ahnung haben (wann soll wer putzen). Wenn ich`s richtig verstehe, soll ggf. die komplette Reinigung an die Schulen delegiert werden- nur durchs Fegen würde schließlich nichts Nennenswertes eingespart.
  • dass die Einlassungen Wertschätzung und Augenhöhe vermissen lassen- aber es ist ja üblich, nur über Schule zu sprechen und in den Medien zu posaunen, bevor man sich mit den Beteiligten einmal bespricht.

Aber eine Frage habe ich schon noch:
Wenn das Reinigen des Dienstgebäudes den dort Arbeitenden auferlegt wird- also den Lehrkräften, denn nur die sind volljährig, wären dienstzuverpflichten und könnten, z. B. für die Einhaltung von (Hygiene-) Vorschriften verantwortlich gemacht werden- wie wird diese (zusätzliche) Arbeitszeit berücksichtigt und vergütet?

Fazit: Mit mir mit Sicherheit nicht. Ich habe nicht studiert, um als Gebäudereinigerin zu arbeiten.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Katrin Löwig

Falsch, die Schule ist nicht das Dienstgebäude der Lehrkräfte. Die Dienststelle hier in NRW ist die jeweilige Bez.-Reg. Die Firmenzentrale an der Völklinger Straße ist es hingegen nicht.

Katrin Löwig
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Die Schule ist die Dienststätte, richtig. Meine Frage ändert sich dadurch nicht.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Katrin Löwig

Geht juristisch schon nicht, da sich die Betriebsstätte in kommunaler Trägerschaft befindet.

Wenn ich an einer Schule eingesetzt bin (Arbeitsort), meint das die organisatorische Einheit und nicht das Schulgebäude – Trennung zwischen innerer und äußerer Schule.

Katrin Löwig
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Ist ja gut…. Was wollen Sie sagen? Recht haben? Von mir aus.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Katrin Löwig

Da der Schulträger in der Regel nicht der Dienstvorgesetzte der Lehrkräfte ist, kann der von Einblicken in die schulische Praxis völlig befreite Herr Bürgermeister soviele Ideen haben wie er will, das geht mich als Lehrkraft überhaupt nichts an.

Katrin Löwig
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Auch das ist natürlich richtig- aber Sie glauben nicht, wie “überzeugend” man sein kann, wenn man den Geldbeutel in der Hand hat…

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Katrin Löwig

Ganz einfach, dass ich – wäre ich noch im Dienst – keinen Finger krumm machen würde für das Säubern oder Renovieren des Schulgebäudes. Das bezieht sich auch auf die Aufsichtsverpflichtung gegenüber den reinigenden oder renovierenden SuS.

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Interessant wird es auch in den Fällen, in denen LuL auf den von ihnen frisch gewischten Böden ausrutschen oder beim Fensterputzen von der Leiter fallen … die entstehenden Verletzungen werden weder von der Beihilfe noch von der Versicherungskasse des Landes beglichen, da diese Tätigkeiten nicht mitversichert sind – weil im dienstlichen Aufgabenbereich originär nicht vorgesehen.
…. Aber schon mal per se solche tollen Ideen heraustraten – ohne sich über alle Eventualitäten ein paarMindestgedanken zu machen.
Passt – so kennen wir das.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor

Cool! Organisieren Sie genug Lehrkräfte, dass der Unterricht ohne Ausfälle stattfinden kann, und dass noch genug Zeit für Klassendienste bleibt, und schon hätten die Leute nicht den Eindruck, es würde eine Ausweichdiskussion geführt, um sich nicht schwerwiegenderen Problemen zu widmen als dem kräfteraubenden Tafelwischen… 😉

Dejott
1 Monat zuvor

Gute Idee ,aber beaufsichtigen möchte ich das nicht. Findet erstmal jemanden,der das macht.

Ricky
1 Monat zuvor

Es wird täglich viele Stunden durch eine Reinigungsfirma geputzt, trotzdem sieht es nach kurzer Zeit aus wie Sau, siegelbildblich zum Stadtbild. Warum sollten sich die Kinder anders verhalten als sie Erwachsenen?
Die Idee Kinder mal mit echter Arbeit in Berührung zu bringen ist sehr wünschenswert, scheitert aber an einer Reihe von Vorschriften.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Ricky

Im Klassenraum bei Intervallreinigung jeden zweiten Tag. Dabei liegt die Zeitvorgabe für den ca. 65 qm großen Raum mit 15 Tischen bei um die 15 Minuten. Gereinigt wird aber nur, wenn die Stühle hoch gestellt sind.

R2D2
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Haha. Nein, in 15min könnte der Raum jeden 2. Tag geputzt werden.
Wir hinterlassen besenrein, trotzdem wird nur extrem selten gewischt und auch keine 15min.

Was fehlt, ist Zeit und richtiges Putzen, auch mit Verrücken der Tische, damit das, was sich da ansammelt, auch mal weg kommt.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  R2D2

Ich habe ja auch nur geschildert, was im Pflichtenheft der Reinigungsfirma steht, die den Zuschlag nach dem Ausschreibungsverfahren erhalten hat. – Nicht weil sie die beste Reinigungsleistung versprochen hat, sondern weil sie am “biligsten” gewesen ist.

Ich habe mir immer schon die Frage gestellt, wie denn die Tischflächen bei hochgestellten Stühlen gereinigt werden.
Und noch eines; Flächer oberhalb der fensterbankhöhe sind von der regelmäßigen reinigung explizit ausgenommen. Sie unterliegen den bedingungen der einmal jährlichen Sonderreinigung wie die Spinnenweben unter den Decken in den räumen, den Fluren und Treppenhäusern.

Bzw warum latschen eigentlich finnische SuS in Pantoffeln durch ihre Schulen?

Sepp
1 Monat zuvor

„Aber Narrative, die Kinder und Jugendliche als eine Art verschmutzende Schmarotzer darstellen, die gefälligst mit anpacken müssen, verkennen die Pflicht der Kommunen, Kinder zu ihrem Recht auf Bildung zu verhelfen.“

Wir müssen sie ja nicht Schmarotzer nennen, aber natürlich wir der Großteil des Drecks in einem Klassenraum von den 30 Paar Kinderschuhen kommen und weniger von einer Lehrkraft. Gerde wieder im Herbst und Winter schleppen die Kinder einfach eine Menge Dreck mit den Schuhen mit, und zwar nach jeder Pause.
Ebenso werfen i.d.R. nicht die Lehrkräfte ihren Müll, Papierschnipsel etc. auf den Boden, sondern die Kinder.

Kölsch betonte zugleich, dass Schülerinnen und Schüler sich längst an der Sauberkeit ihrer Schulen beteiligten: „An vielen Schulen im Land sind Schülerinnen und Schüler regelmäßig eingesetzt, sich um die Sauberkeit des eigenen Schulgebäudes zu kümmern – von Hofdiensten über Klassenzimmerdienste bis hin zu Sauberkeitsbotschaftern, die ihre Mitschüler erinnern, dass es auch einen Mülleimer gibt.“

Alleine der letzte Satz ist doch schon traurig:
Erst möchte Kölsch nicht, dass man Kinder als Quelle der Verschmutzungen ansieht und dann sagt er, das man Kinder daran erinnern muss, dass es “einen Mülleimer gibt” und man den Müll nicht einfach neben sich wirft?

Bei uns gibt es klassische Fegedienste – und das ist auch pädagogisch sinnvoll so. Die Kinder müssen halt merken, dass der Müll nicht von alleine verschwindet, dann achten sie auch mehr auf ihr eigenes Verhalten.
Ebenso finde ich, dürfen die Kinder ruhig mal mit einem Schwamm ihre Tische putzen, wenn sie diese vorher beschmiert haben. Und wer mit Titenpatronen rumwirft und Dinge damit beschmutzt, macht das dann auch wieder sauber!

Allgemein finde ich aber, dass das Fegen und das Beseitigen mutwilliger Verschmutzungen alles sind, was man von den Kindern erwarten kann. Für alles Weitere braucht man eben entsprechende Reinigungskräfte.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Sepp

Und dann gibt es noch die Lehrkräfte, die vor Elterngesprächen, Klassenpflegschaftssitungen, Elternsprechtagen etc. den Klassenraum säubern. Sollen die Eltern doch einmal sehen, in welchen Zustand die lieben Kleinen ihr Arbeitsumfeld verlassen.

Beim Technikunterricht habe ich häufig gestaunt, wenn es am Stundenende ans Aufräumen und Fegen bzw Staubsaugen ging. Häufig schienen einige der Schüler die entsprechenden Gerätschaften nicht in der Hand gehabt haben.
Erstaunte Gesichter bei den SuS gab es auch immer, wenn wir TC-Lehrkräfte darauf hingewiesen haben, dass die Leistungen des Fegedienstes, der tischweise von Woche zu Woche wechselte, in die Benotung (Sauberkeit am Arbeitsplatz) eingeht.

Konfutse
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Genau! Die Sauberkeit des Raumes und das saubere Hinterlassen eines Raumes ist eine Haltung.

Sepp
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Ich finde, da steckt noch eine ganze Menge mehr hinter:

Gerade in Jg-5 haben wir immer wieder Schüler, die kurz vor bzw. zum Ende der Stunde ihre Sachen zusammenpacken und schon halb an der Tür stehen.

Aber wir packen gemeinsam zusammen, stellen unsere Stühle hoch, stehen an den Plätzen und verabschieden uns – erst dann gehen wir. Alleine das muss man einigen Schülern erst wirklich beibringen. Da fragt man sich, wie das bspw. zu Hause beim Essen abläuft. Rennt da einfach jeder weg, wenn er fertig ist?

Schon beim Abwischen der Tische nach dem Experimentieren läuft es ähnlich wie bei Ihnen beschrieben.

Wobei man sagen muss, das Putzen der Tafel lieben unsere Kids, das würden alle gerne machen. Keine Ahnung, warum das so ist…

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Sepp

Ich habe u.a. Technik-Unterricht gegeben – und da gehört Säubern der Bank sowie des Bodens dazu. Wobei entsprechend der Richtlinien der Holzstaub nicht zusammengekehrt sondern abgesaugt werden muss.

Als KLassenlehrer habe ich den fegedienst am Ende des Schultages allerdings als problematisch angesehen, da ich die Fahrschüler davon ausnehmen musste. Die hätten sonst wohlmöglich die Abfahrt ihres Busses verpasst, der zeitnah zum Unterrichtsende an unserer Schule als Startpunkt seiner Runde, die auch an anderen Schulen Schüler einsammelte, aufnahm. Ebenso die Problematik, wenn die Klasse an einigen Wochentagen ihre letzte Schulstunde eben nicht im Klassenraum sondern in Fachräumen hatte oder der Raum von anderen Gruppen genutzt wurde.

Freiya
1 Monat zuvor

Warum nicht? In Japan läuft das schon immer so! Dort gibt es auch keinen Dünkel, den eigenen Müll zu entsorgen (Man macht erst gar keinen!)! Ich würde es feiern, selbst wenn das für mich als Lehrkraft bedeuten würde, noch länger zu arbeiten – denn irgendjemand muss ja Aufsicht führen.

Katrin Löwig
1 Monat zuvor
Antwortet  Freiya

Und weil es immer noch zu viele dieser Lehrkräfte gibt, die für Gotteslohn, leuchtende Kinderaugen usw. brav und freiwillig- ach, was rege ich mich auf?!

Illuminator
1 Monat zuvor
Antwortet  Katrin Löwig

Ich rege mich eher über Lehrkräfte auf, denen “leuchtende Kinderaugen” völlig egal sind, aber nicht wie die Söldner behandelt werden wollen, die sie von ihrer Einstellung her sind.
Wenn Ihnen Schüler so egal sind, wie Ihre Kommentare oft nahelegen, kann ich nur hoffen, dass Sie keine Lehrkraft sind.

Freiya
1 Monat zuvor

Wow, welche Angründe tun sich hier im Kommentarbereich auf! Welche Miss-, ja sogar Verachtung des Reinigungspersonals! Also Schüler dürfen den Dreck machen, sind aber zu fein dafür, ihn auch wieder zu entfernen? Wo leben wir?

Katrin Löwig
1 Monat zuvor
Antwortet  Freiya

Das ist Unsinn! Niemand hier verachtet das Reinigungspersonal- höchstens Schüler:innen, die ihren Dreck einfach fallen lassen, die meinen, dazu seien die Putzkräfte da etc. Für die spreche ich nicht.
Aber meine Aufgabe ist das Putzen nicht und schon gar nicht on top und unentgeltlich. Das entspricht in der Tat nicht meinem Amt. Das Reinigungspersonal übernimmt ja auch nicht meinen Unterricht- es entspricht nicht den Tätigkeiten, die in ihrem Arbeitsvertrag stehen.
Und jetzt mache ich Feierabend- das führt hier nicht weiter.

Katrin Löwig
1 Monat zuvor
Antwortet  Freiya

Das gilt auch für das Beaufsichtigen der putzenden Schüler:innen.

Indra Rupp
1 Monat zuvor

Bei Waldorf haben wir Eltern die Klassenräume geputzt, auch um einen Zugang zum Schulgeschehen zu haben.
War gut so!
Einsparpotenzial sehe ich aber nicht, wenn tausende Reinigungskräfte demnächst mehr Transfer Leistungen benötigen, weil ihr Job gekündigt wurde.

Katrin Löwig
1 Monat zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Bitte sehr.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Die haben dann einfach mehr Zeit, das Bürgermeisterbüro zu putzen…

Indra Rupp
1 Monat zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Ach so, bevor jemand meint, die Eltern hätten sich da aufgedrängt, um sich in Schulangelegenheiten einzumischen, nein! Die Schule hatte das so festgelegt, weil Elternmithilfe bei Waldorf üblich ist und um die Eltern ins Schulgeschehen einzubinden.

Opossum
1 Monat zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Haben Eltern Zimmer regelmäßig geputzt oder einmal/zweimal im Jahr? Was war mit Eltern, die mehrere Kinder in der Schule hatten?
In meiner Heimat müssen Eltern helfen, Klassenzimmer zu renovieren (Wände streichen, neues Linoleum usw), sammeln Geld für die Ausstattung, Toilettenpapier & Reinigungsmittel, für neue Fenster oder kaputtes Dach – man muss wohl Geld sparen.
Kinder putzen Fenster (gut, dass noch keiner rausgefallen ist), sammeln Laub im Herbst (das einzige, was ich nicht schlecht finde)… Fürs Boden Wischen und Toiletten Reinigen war immer Reinigungskraft präsent, muss ich zugeben.

Ich finde es unangebracht, dass Eltern solche Sachen in der Schule machen müssen, aber man kann auch sagen, dass man sich dann ums Klassenzimmer mehr kümmern wird…

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Opossum

Aber die Eltern haben sich doch für das Kinderkriegen entschieden, dann sollen sie sich verdammt noch einmal um die Folgen kümmern.
Sie sind vermutlich so ein Hundehalter, der auch nie einen Gassibeutel dabei hat:)

Opossum
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Es gibt genug Spender in unserer Stadt mit Gassibeuteln, Mülltonnen sind aber rar. 😉
Und nein, ich denke nicht, dass es Elterns Verantwortung ist, bei Sanierung von Schulgebäuden/Klassenzimmern mitmachen zu müssen, Medikamente/Verbände/Besteck in Krankenhaus bringen zu müssen, wenn ihr Kind da liegt usw.

Schulgelände vom Müll ab und zu befreien, Tische abwischen, den Boden fegen können Kinder gerne, alles anderes müssen Spezialisten machen, meiner Meinung nach.

Gizi
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Geht’s noch?
Was hat kümmern mit Reinigung zu tun.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Gizi

Kinder machen Dreck in der Schule, also sollen sich deren Eltern um die Beseitigung kümmern. – Natürlich des Drecks, nicht der kinder, denn das ist strafrechtlich relevant.

Im übrigen, danke der Nachfrage, mir geht’s seit Erreichen der Altersgrenze richtig gut.

Indra Rupp
1 Monat zuvor
Antwortet  Opossum

Ich meine, jede Woche war von einem Kind der Klasse die Eltern dran mit Klassenzimmer säubern. Halt alles, was da nötig war und einen frischen Strauß Blumen sollte man mitbringen.
Neu gestrichen haben wir die Klasse nach Klassenraumwechsel nach einigen Jahren. Für alle anderen Arbeiten im und am Schulgebäude und auf dem Pausenhof gab es Aktionstage. Flur und Toilette wurde von einer Reinigungskraft erledigt.

Gizi
1 Monat zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Sie haben Recht. Gespart wird nichts.

Noe
1 Monat zuvor

Das Klassen für ihren eigenen Klassenraum eine Mitverantwortung tragen, ist doch nichts Neues, oder? Ich kenne das nur so, dass da in jedem Klassenzimmer ein Besen und entsprechendes Zubehör liegt.

Und eine zusätzlich professionelle Nachreinigung, die auch die Flure sowie weitere Zimmer einschließt, wird doch nicht ausgeschlossen, oder überlese ich da was?

Es wäre an der Stelle hilfreich, wenn man in dem Artikel ein stärkeren Fokus auf das gelegt hätte, was der Bürgermeister gesagt hat. Weil die ganzen Reaktion wirken momentan wie Überreaktion, die mehr in die Sache hineindichten als der Bürgermeister wirklich gesagt hat.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Noe

Der Ärger tritt immer dann auf, wenn in der letzten Unterrichtssrunde oder am Nachmittag eine andere Gruppe als die Stammgruppe den Klassenraum nutzt.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Noe

Da braucht man nichts “hineinzudichten”, es ist (wie mittlerweile üblich) ahnungsloses Politikergeschwätz.

Hier mal ein paar Begriffe, die man im Zusammenhang mit “Schüler” googeln kann:
– Gefahrenstoffe
– Aufsichtspflicht
– Arbeitspflicht
– Verpflichtung zu Diensten

Viel Spaß dabei.

5 Minuten nachdenken & Google hätten uns dieses Politikersprech erspart.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Extremer “Popolismus” – auf gut deutsch, diese Politiker Forderung ist für den Allerwertesten.

R2D2
1 Monat zuvor
Antwortet  Noe

Der Bürgermeister hat in seinem Statement behauptet, es würde nicht gefegt von den Kindern.

Das wird es sehr wohl.

Aber seit Jahren werden die Gebäudereinigungen ausgeschrieben und an Unternehmen mit Dumpingpreisen vergeben, da werden keine 15min pro Raum geputzt, gewischt wird der Flur, die Klassen kaum jemals.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  R2D2

Wenn die Abfahrt der Schulbusse so ca. 10 Minuten nach Unterrichtsende eingeplant ist, wer soll denn da noch fegen? Diese Aufgabe kann ja nicht dauerhaft auf den Schultern der wenigen SuS liegen, die keine Fahrschüler sind.

Ela
1 Monat zuvor

Ich finde die Diskussion sehr amüsant, bei uns in NRW war ich noch an keiner Schule, an der es nicht Aufgabe der Lernenden war 1. Jeden Tag mit dem Besen den Klassenraum zu fegen und 2. Die Tafel zu putzen.
Bisher ist mir kein Fall bekannt, in dem jemand dadurch zu Schaden gekommen ist, weder Lehrkräfte noch Schülerschaft. Ein Umdenken in Bezug auf Sauberkeit kann ich jedoch nicht feststellen.
Besonders die Toilette ist ein beliebtes Ziel um sie zu verstopfen mit Toilettenpapier, Papier aus den Spendern im Vorraum zu verteilen und auch Fäkalien an den Toilettenkabinen waren eine Zeitlang der Hit.
Wenn man die Reinigungskräfte an unserer Schule fragt, entlastet ein Raum der gefegt wurde schon die Arbeit. Und es ist eine Wertschätzung, denn “dass kann ja die Putze” machen ist dann eine Haltung die Hinterfragt wird.
Jugendliche sind keine Übeltäter, aber es sind junge Menschen, die Verantwortung übernehmen können uns sollten.

Frau Mahlzahn
1 Monat zuvor

Ich putze mit meiner Klasse 1x pro Woche den Klassenraum während der Unterrichtszeit. Die Kinder wischen die Tische ab, wischen Regale aus etc. Aber: Ich bin als Lehrkraft mit dabei und beaufsichtige die Kinder.
Die 20 Minuten Unterrichtszeit opfere ich gerne dafür, weil die Kinder so lernen, dass sie auf ihren Raum acht geben.
Wenn die Kinder nach dem Unterricht putzen sollen, wer beaufsichtigt und überwacht das dann eigentlich?

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor

Was soll an dem Vorschlag neu, innovativ oder provokativ sein?

Ordnnungsdienste gab es an allen Schulen, an denen ich unterrichtet habe. Zum Ordnungsdienst der Schüler gehört es täglich ( und nicht bloß freitags und samstags) den Raum zu fegen unddie Tafel zu putzen. Heute sind natürlich vielfach Tafeln durch Smartboards ersetzt worden, die nicht mehr geputzt werden müssen.

Wieder mal ein Vorschlag eines Politikers, der keine Ahnung hat. Wie wäre es, einfach mal auf die Fachleute in den Schulen zu hören?

S.B.
1 Monat zuvor

Früher wären die Eltern die begeistert gewesen.

Toko
1 Monat zuvor

Ich verstehe die Welt nicht mehr.
Ich glaube das größte Problem sind die Eltern.
Die ziehen gerade Kinder groß, die faul, egoistisch und absolut unselbständig sind.
Wir sind gerade in einer Situation in Deutschland die wir noch nie so hatten.
Unsere Kinder lernen nicht Verantwortung zu übernehmen.
Deutschland ist (oder war ein Sozialstaat), je mehr und je zeitiger man einbezahlt, um so stabiler ist unser System.
Heute geht man bis 21 in die Schule danach weiß man nicht was man machen soll und nach ein Jahr Auszeit, geht man studieren.
Die Handwerksbetriebe gehen den Bach runter weil keiner von den Helikopterkinder mehr arbeiten möchte.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Toko

Dann sollen die Handwerksbetriebe gefälligts ordentlich zahlen und sich während der Ausbildung auch um die Azubis kümmern und sie nicht als “billige” Arbeitskräfte verschleißen. Dazu gehört es auch, dass die Meister die tlw. schikanöse Behandlungen der Azubis durch die Altgesellen unterbinden, die ja im Regelfall die Auszubildenden anleiten.

Und ehrlich, um das Jugendarbeitsschutzgesetz nicht einhalten zu müssen, sind die meisten Betriebe doch froh, dass die Auszubildenden im ersten Lehrjahr schon volljährig sind.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Toko

Tjah, seien Sie lieber froh, dass nur wenige Lehrkräfte Schülern wirtschaftliches Denken beibringen – denn dieses Verhalten der Generation Z & A ist die individuell-ökonomisch völlig richtige Schlussfolgerung!
Wundern Sie sich lieber darüber, dass überhaupt noch wer “normale” Handwerks- und Dienstleistungsjobs ausführt…denn logisch ist das unter gegebenen realen Systemanreizen sicher nicht.

Zwischen konsequentem NICHT-Weitergeben der massiven Produktivitätsfortschritte der letzten Zeit (bestimmt totaler Zufall: Seit Zusammenbruch des östlichen Konkurrenzsystems), einer geradezu absurden Steuer- und Abgabenquote auf legale Arbeit in der Bundesrepublik und dem ganz gewöhnlichen Geiz immer noch vieler AGs (“Mimimi Fachkräftemangel”, aber Handwerkerchef fährt echten AMG oder besser…ok, boomer!) ist es eher ein Wunder, dass überhaupt noch wer normale Jobs auf 08/15-Qualifikationsniveau macht. (Bis grob 2,4-2,9K netto bei normaler Arbeitszeit ohne Schicht)

Yps
1 Monat zuvor

Bei uns an der Schule gibt es verschiedene Dienste die zwischen den Kindern rotieren. Dazu gehört auch der Tafeldienst, Mülleimer Dienst und der Fegedienst. Das ersetzt natürlich nicht das professionelle reinigen am Ende des Schultages, entlastet aber die Reinigungskraft vielleicht schon etwas wenn die Kinder schon mal vorher aufgeräumt und gefegt haben. Einmal im Monat wird in der Schulversammlungen der goldene Handfeger an die sauberste Klasse verliehen. Die Kinder sind dann sehr stolz und haben in der Regel dann an dem Tag Hausaufgaben frei. Bei uns beschwert sich keiner über die Dienste und die Kinder haben einen Anreiz die Klasse möglichst sauber zu halten.
Die Hausmeisterin bespricht mit der Reinigungskraft welche Klasse besonders sauber war oder welche Klasse sich besonders viel Mühe gegeben hat und den goldenen Handfeger verdient hat. Man kann unbeliebte Dinge auch in etwas positives verwandeln.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Yps

Alles gut. Aber was passiert, wenn die letzte Stunde der klasse nicht im eigenen Klassenraum sondern in einem Fachraum oder Turnhalle endet? Müssen dann die zum Fegen verdonnerten Sus noch einmal trotz Schulschluss zum hoffentlich verschlossenen Klassenraum zurück, um zu fegen? Und wer öffnet ihnen ggf. die Tür?

R2D2
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Echt jetzt?
Ich bin seit 21 Jahren Lehrerin.

Dann wird nach der letzten Stunde in der Klasse gefegt, mit Routine ist das für alle Seiten machbar.

Wo ein Wille, da ein Weg.

Fegen ist zumutbar und erzieherisch absolut unumstritten, da laufen auch keine Eltern Sturm.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  R2D2

Klar ist das machbar.

Nur werden Sie schwer erklären können, wieso bei *ernsthaftem/gründlichen*:
– Fegen
– Müll aufheben
– halbwegs ernsthaftem Aufräumen (von HA-Tafel über Papierschnipsel bis -bei uns- separater Papiermüllsammlung)

jeweils sowohl die SuS als auch die Lehrkräfte pro Monat:
– mindestens 5 x 5 Minuten (bei sehr gut erzogenen 9er/10ern) mal 4 Wochen
– eher 5 x 10 Minuten (Stufen 5 bis 8) mal 4 Wochen
pro Monat WIEDER MAL unbezahlte und nicht gemessene (Lehrkräfte) bzw. nicht unterrichtsrelevante Schulzeit (SuS) in der Schule abhängen sollen.

Auf fast jeder mir bekannten Schule gibt es alle Jubeljahre diese “Aufrufe”, “Aktionen” usw. zur Klassenraumsauberkeit – warum wohl versandet es immer ? 🙂

Ich persönlich bin da durchaus kooperativ: Dann ist eben “meine” letzte Stunde 10 Minuten kürzer, so einfach ist das.
Fällt ja sonst auch wegen jedem Unfug Unterricht aus.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Wer Probleme statt Lösungen sucht, findet sie auch.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Yps

Ich finde das gut! Aber andere argumentieren dann sicher wie bei den Bundesjugendspielen: alle Klassen müssen eine Teilnehmerurkunde bekommen, keine Preise (goldener Handfeger/Medaillen für die besten). Wettbewerb ist nicht gut für die Psyche! (SARKASMUS)

Salida
1 Monat zuvor

Ich finde, der Herr sollte mit gutem Beispiel vorangehen und ab sofort das Rathaus putzen.

Teacher mit Herz
1 Monat zuvor

War früher normal, aber (zumindest im Osten) gab es dafür auch Reinigungsgeld. 1989/90 bekam meine damals 4. Klasse monatlich 30 Mark. Dafür würde täglich gefegt und freitags gewischt. Das Geld kam in die Klassenkasse.
So konnte man mit den Kindern mal ein Eis essen gehen, Kleinigkeiten für Nikolaus und Ostern besorgen und am Ende des Schuljahres bekamen die Kinder ein Buch.

Indra Rupp
1 Monat zuvor

Frau Kleine, die jetzt etwa 100 + Jahre alt ist, hatte uns in der 3. Klasse, 1989, genau erklärt, wie man die Tafel putzt:
Man zieht den Schwan von oben nach unten an der Tafel runter und immer, wenn man wieder oben ansetzt, wechselt man die Schwammseite! Geht also 6 Mal. Sind alle Seiten benutzt, spült man den Schwan erneut durch, denn sonst hat man voll hässliche Streifen von Kreideresten auf der Tafel!
Tja, das war noch in der Kreidezeit!

Indra Rupp
1 Monat zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Das habe ich so beibehalten und später immer über Lehrkräfte, die mit dem Schwamm so fix, zickizacki, kreuz und quer über die Tafel ömmeln, nur den Kopf schütteln können!

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Was sagt denn der Tierschutz dazu?

Eddi
1 Monat zuvor

Ich verstehe manchmal nicht, warum man sich nicht mal informiert, bevor man irgendetwas von sich gibt, für das man sich dann hinterher eigentlich schämen müsste. Für mich klingt quasi die gesamte Diskussion stark nach dem Dunning-Kruger-Effekt.

Zitat:
„Das würde nicht nur die Stadtkasse entlasten, sondern auch „ein Stück Verantwortung wieder zurückgeben an die Schülerinnen und Schüler und auch an die Lehrer““
Ironiemodus: Sehr sehr wichtig, weil Lehrer einfach schon viel zu wenig Verantwortung haben und sich wirklich danach sehnen, mit den Schülern dafür zu Sorgen, dass die Klassenräume sauber sind.

Wirklich peinlich!

Omg
1 Monat zuvor

Kinder lernen an Vorbildern: Der Bürgermeister und die Verwaltung machen das mal vor. Dann erden auch die Kleinen sehen, dass dad Spaß machen kann ubd am Ende Öle dolle am strahlen sind.

V.F.
1 Monat zuvor

Seit 30Jahren kehren unsere Grundschüler ihre Klassen. Wo soll das denn ein Spareffekt sein? Die Reinigungstruppe muss dennoch putzen,gerade in der Herbst-Frühlingszeit. Trotz Pantoffelklassen wird Dreck ins Gebäude getragen. Was für ein Schwachsinns Vorschlag. Noch dazu,dürfen Kinder gar nicht mit der Reinigungschemie in Berührung kommen. Der eine Reinigungsdienst erfüllt seinen Dienst in der Klasse,Ein anderer kehrt halt nicht so schön. Es sind halt Kinder

Cuibono
1 Monat zuvor

Die KI sagt:
In japanischen Schulen ist das gemeinsame Reinigen des Schulgeländes durch Schüler und Lehrer ein fester Bestandteil des Schulalltags und wird o-soji genannt. Diese Praxis fördert Disziplin, Verantwortungsbewusstsein und den Respekt für gemeinsam genutzte Räume und wird nicht nur als reine Putzzeit, sondern als Teil der Charakterbildung gesehen.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Cuibono

Wow wow woooooow…was erlauben Cuibono?

Verantwortungsbewusstsein?
Charakterbildung?
DISZIPLIN?
Hallloooooo, wir haben [aktuelles Jahr hier einsetzen] !

Das ist ja, also wirklich! Schwärzest-tiefschwarze Schwarzlichtpädagogik!

*Schnappatmung*
“Immer diese autoritär-repressiven Rückfälle, typisch Lehrer !”
*Türknall™*