Rentenstreit: Länger arbeiten? Schon jetzt scheiden fünf von sieben Lehrkräften vor dem regulären Ruhestandsalter aus

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BERLIN. Der Streit im Bundestag über das geplante Rentenpaket spitzt sich weiter zu. Die Junge Union (JU) und die Junge Gruppe in der Unionsfraktion drohen, das Gesetz scheitern zu lassen. Sie halten die vorgesehene Verlängerung des Rentenniveaus für zu teuer und fordern strukturelle Reformen – darunter eine Koppelung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung. Wirtschaftsministerin Katharina Reiche unterstützt diese Linie offen. Sie mahnt, die Deutschen müssten insgesamt länger arbeiten. Ein Blick auf die Berufsgruppe der Lehrkräfte zeigt allerdings, dass die Lösung so einfach nicht ist.

Lehrerin bis 70? (Symbolfoto.) Foto: Shutterstock

Für die Regierungskoalition steht viel auf dem Spiel. Das Rentenpaket soll Anfang 2026 in Kraft treten und den zentralen Kompromiss zwischen Union und SPD sichern: Stabilität beim Rentenniveau und die ausgeweitete Mütterrente. Doch die Junge Gruppe argumentiert, die Pläne führten bis 2031 und darüber hinaus zu Belastungen in Milliardenhöhe. Weil Union und SPD nur über eine knappe Mehrheit von zwölf Stimmen verfügen, könnten die 18 jungen Abgeordneten das Gesetz zu Fall bringen.

Während die SPD und große Teile der Union an dem Paket festhalten wollen, schlägt sich die Bundeswirtschaftsministerin auf die Seite der Kritiker.

Reiche legt im Streit nach: „Die Lebensarbeitszeit muss steigen“

Katharina Reiche (CDU) hatte bereits im Sommer gefordert, dass „die Deutschen“ künftig länger arbeiten müssen. Kurz vor ihrer Abreise in die Vereinigten Arabischen Emirate legte sie nun im aktuellen Streit nach. Auf die Frage eines Journalisten erklärte Reiche ausführlich, dass die umlagefinanzierte Rente angesichts der demographischen Entwicklung an ihre Grenzen stoße. Wenn immer weniger Erwerbstätige für immer mehr Rentnerinnen und Rentner aufkommen müssten, dürfe das System nicht zusätzlich durch steigende Lohnnebenkosten belastet werden. Das gefährde aus ihrer Sicht die wirtschaftliche Stabilität – gerade für jüngere Generationen, die ohnehin mit hohen Lebenshaltungskosten und einer angespannten Lage am Arbeitsmarkt konfrontiert seien.

Die Junge Gruppe habe deshalb vollkommen recht, wenn sie auf strukturelle Reformen dränge. Reiche argumentiert, die durchschnittliche Lebensarbeitszeit müsse sich verlängern, wenn das Rentensystem auch künftig tragfähig bleiben solle. Die steigende Lebenserwartung mache eine Anpassung der Regelaltersgrenze „unumgänglich“. Man könne nicht erwarten, dass ein System, das auf dem Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentenbeziehenden beruht, dauerhaft funktioniere, ohne dass sich Erwerbsbiografien veränderten.

Doch so einfach ist die Angelegenheit nicht – wie ein Blick auf die große Berufsgruppe der Lehrerinnen und Lehrer zeigt. Aktuelles Beispiel Sachsen: Wie eine parlamentarische Anfrage im Landtag nun offenbarte, haben im Schuljahr 2024/2025 insgesamt 1.601 Lehrkräfte den Schuldienst verlassen – 1.377 davon vorzeitig. Das bedeutet: 86 Prozent der ausscheidenden Lehrkräfte erreichen bis Dienstende das reguläre Ruhestandsalter nicht.

Für Burkhard Naumann, Vorsitzender der GEW Sachsen, sind die Gründe eindeutig: Überlastung, zu wenig Unterstützung, steigende pädagogische Herausforderungen. Der Lehrberuf sei für viele nur noch ein Durchhalten. Zwei Drittel der Arbeitszeit bestünden aus außerunterrichtlichen Aufgaben – von digitaler Geräteverwaltung über zusätzliche Elternarbeit bis hin zur Organisation von Ausflügen. Naumann warnt: Die Bedingungen verschlechtern sich weiter, seit das Land Mittel kürzt und die Belastung steigt. Immer mehr Lehrkräfte denken über frühzeitiges Ausscheiden nach.

Ein Blick auf Deutschland insgesamt: Lehrkräfte halten bis zur Rente selten im Dienst durch

Und das ist nicht auf Sachsen beschränkt. Für ganz Deutschland gilt: Auf zwei Lehrkräfte, die regulär in Ruhestand gehen, kommen inzwischen fünf, die den Schuldienst vorzeitig verlassen. Der Bildungsforscher Dieter Dohmen spricht von einem dramatischen Trend. Die Gründe seien klar: hohe Belastung, wenig Unterstützung, Dauerstress, große Klassen, heterogene Schülergruppen und ein Arbeitsvolumen, das weit über einer normalen Vollzeitstelle liegt.

In manchen Bundesländern liegt der Anteil jährlich ausscheidender Lehrkräfte seit Jahren bei über zehn Prozent. Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und mehrere ostdeutsche Länder stechen besonders hervor. Selbst Länder mit besseren Werten – wie Hamburg oder Hessen – kämpfen damit, genügend Personal im System zu halten.

Eine Untersuchung der Universität Göttingen zeigt, wie sich diese Bedingungen gesundheitlich auswirken. Zwei Drittel der befragten Berliner Lehrkräfte arbeiten im roten Bereich. Fast ein Viertel hat ein deutlich erhöhtes Depressionsrisiko. Viele berichten, dass der ständige Druck, fehlende Unterstützung und der nicht endende Stress ihre Motivation aufzehren. Lehrerin Caroline Muñoz del Rio beschreibt die Situation so: Der Beruf werde gerne ausgeübt – aber die Bedingungen seien zu schlecht, um ihn lange durchzuhalten.

Die GEW spricht von gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen und fordert: kleinere Klassen, mehr multiprofessionelle Teams, Entlastung bei Korrekturen und Prüfungen, funktionierende Digitalisierung und eine echte Reform der Arbeitszeitmodelle.
Kurzum – während Teile der Union eine Anhebung des Rentenalters fordern, zeigt der Alltag der Schulen: Viele Lehrkräfte schaffen es schon jetzt nicht bis zur heutigen Regelaltersgrenze. Der Beruf ist zu belastend, das System zu angespannt, der Lehrkräftemangel zu groß, die gesundheitlichen Folgen zu gravierend.

In der aufgeheizten Debatte meldet sich nun auch die Bundesbildungs- und -familienministerin (sowie CDU-Vize-Vorsitzende) Karin Prien zu Wort. Wie das Handelsblatt meldet, plädiert sie im Streit um das geplante Rentenpaket der Bundesregierung dafür, die Abstimmung im Bundestag zu verschieben. „Was die konkrete Frage nach dem Rentensystem angeht: Es ist wichtig, dass im Parlament gerechte Lösungen für die breite Mehrheit gefunden werden“, sagte Prien der Zeitung. Deshalb müsse die Bundesregierung im Bundestag weiter das Gespräch „über die Generationen hinweg“ suchen.

Dem Handelsblatt sagte Prien nun: „Wir müssen über mehr reden als nur die Rentenformel.“ Deshalb sei ihr als Senioren- wie als Jugendministerin gleichermaßen wichtig, „dass wir ältere Menschen nicht nur als Kostenfaktor sehen, sondern dafür sorgen, dass sie auch im Ruhestand ein aktiver Part der Gesellschaft bleiben – mit Erfahrung, Lebensklugheit und dem Wunsch, sich einzubringen.“

Zudem sagte die Ministerin: „Wir, die wir jetzt im Beruf stehen, wir Boomer und die Alten müssen dazu beitragen, die Jungen fit zu machen für all diese Herausforderungen.“ Prien plädierte für einen neuen Generationenvertrag: „Wenn wir unseren Kindern auch künftig etwas weitergeben wollen, damit es ihnen besser geht; wenn wir ein Land sein wollen, das seinen Kindern und Jugendlichen ein verlässliches Aufstiegsversprechen gibt, dann müssen wir neue Schwerpunkte für einen neuen Generationenvertrag setzen.“ News4teachers / mit Material der dpa

Nächster Pensions-Hammer: Jetzt sollen Beamte fünfeinhalb Jahre später in Ruhestand gehen

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Unfassbar
1 Monat zuvor

Jede Rentenreform im Sinne von länger arbeiten ist faktisch eine Rentenkürzung. Bei der aktuellen Lebenserwartung muss man dann auch schauen, wie viele Menschen überhaupt so lange in Rente sind, dass sie ihre eingezahlten Beiträge als Leistung rausbekommen, geschweige denn mit Inflationsausgleich verzinst herausbekommen. Und anschließend schauen wir, wie das bei Männern und Frauen getrennt betrachtet aussieht.

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Es gibt keine Zinsen und Inflationsausgleich auf Renten- oder Pensionszahlungen, wie kommt man auf so eine Idee? Man hat nichts am Kapitalmarkt als Investition angelegt, also gibt es auch keine Zinsen.
Statt etwas anzusparen lässt man die Kindergeneration komplett bezahlen und hat nun den Salat, weil es zu wenige Kinder gibt. Das war jahrzehntelang bekannt, wurde ignoriert und für dieses Versäumnis nun alleine die Jungen bezahlen zu lassen, kann nicht gerecht sein.

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Indirekte Zinsen gibt es, nämlich wenn die ausgezahlte Rente die eingezahlten Beiträge übersteigt. Bis diese Zinsen die Inflation ausgeglichen haben, müsste man also X Monate länger Rente beziehen als die Y Monate bis zur vollständigen Auszahlung der Rentenbeiträge als Rente.

CorleoneRimmini
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Glaube Muxi meint für die Rentenkasse, nicht für Bezieher.
Daher ist die Kapitaldeckung etwas was ernsthaft mal diskutiert und ggf umgesetzt werden muss.
Muxi hat Recht: Es hätte vor 20-30 Jahren kommen müssen

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Gut, man kann natürlich irgendwie Einzahlungen und Auszahlungen vergleichen und sich dann Zinsen zusammendenken. Aber das deutet halt auf Unkenntnis unseres Altersversorgungssystems hin, das eben nichts anspart.
Das fehlende Verantwortungsbewusstsein könnte die sog. “Boomergeneration” noch teuer zu stehen kommen und wenn es die “DINKs” (Double Income, No Kids) trifft, wäre das auch gerecht.
Wer nicht fürs Alter vorsorgt trägt halt die Folgen.
Und wer nicht mitbekommen (oder ignoriert) hat, dass der Staat ein Schneeballsystem gebaut hat, der verdient es auch nicht besser.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Wo sollte bei den Boomern, denen an allen Ecken und Enden vermittelt worden ist, der Wunsch nach mehreren Kindern entstehen?
Ich bin 65 in einer Landvolksschule eingeschult worden, die ersten bis vierten Klassen wurden gemeinsam unterrichtet, genauso wie die fünften bis achten. In meinem Jahrgang waren wir 13 Kinder. Alle anderen Jahrgänge schwankten so zwischen 3 bis 5 Kinder. Am GY – reines Jungengymnasium aks Kadettenanstalt – waren wir dann 44 in einer Klasse. Die beiden Paralellklassen hatten 45 Jungen, das Mädchengymnasium war lediglich zweizügig.
Im Studium dann wurden Laborplätze (z.B. Physik-Praktikum) verlost. Es gab damals noch Studienjahre, so dass die praktischen Übungen jeweils nur einmal im Jahr angeboten worden sind. Physik-Praktikum A im WS, B im SS. Aber hey, beim dritten Mal wurde man automatisch gesetzt. Super! Wer also Pech hatte, brauchte ohne Durchzufallen also mindestens zwei Jahre länger bis zum Vordiplomen. Und die politisch Verantwortlichen haben über die Nichteinhaltung der Regelstudienzeiten gemeckert. Natürlich haben die Ausbildungszeiten, die über das 23 Lebensjahr hinausgingen, Auswirkungen auf die Beitragszeiten bei der Rente. And by the way – nach dem Abi standen erst einmal 18 Monate Grundwehrdienst oder 24 Monate Zivildienst an. Und später dann beim Einstieg ins Berufsleben hatte man die vielen Alt-68er vor sich, die es dem Establischment so richtig gegeben hatten und es sich selbst jetzt in den Leitungsstellen gemütlich machten. Spätestens ab den 90ern ergab der große Teil Arbeitslosen dann den Hauptgrund für unbezahlte Überstunden, untertariflicher Vergütung etc. “Wenn es Ihnen hier nicht passt, da draussen warten Dutzende, die Sie hier ersetzen können.”

Und mit dem Erfahrungswissen haben wir dann selbstverständlich Nachwuchs auf Teufel komm raus produziert, weil wir die drangvolle Enge unserer Jugendzeit als so kuschelig empfunden haben. Aber hey, ist doch gut, dass es uns jetzt als Rentenempfänger so richtig gut geht. – Gut nicht allen oder warum steigen die Aufwendungen für die Grundsicheung im Alter? Das alles schreit doch direkt nach Absenkung des Rentenniveaus auf eine Tiefe von annähernd zwei Metern und anschließender Erdüberdeckung. In Bezug auf Kremierungen und die Vermeidung von CO2-Ausstoß sind wir natürlich vollkommen technologie offen und hoffen auf die Wasserstofferzeugung in ausreichendem Maße.

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Wo sollte bei den Boomern, denen an allen Ecken und Enden vermittelt worden ist, der Wunsch nach mehreren Kindern entstehen?”

Das sind mündige Bürger und von denen kann und muss man erwarten einfachste Zusammenhänge und Folgen zu erkennen. Z.B. dass es eine neue Generation braucht, wenn man im Alter versorgt werden will.

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Sagen Sie das der heutigen Jugend. Die setzt noch weniger Kinder in die Welt als die “Boomer”.

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Die heutige Jugend muss sich auch um ihre Zukunft kümmern, das stimmt.
Aber zuerst mal geht es darum, dass eine verantwortungslose Generation die Folgen der eigenen Verantwortungsverweigerung nicht einfach der nächsten Generation aufladen darf.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

“verantwortungslose Generation” – ab wie wenige Kinder war man verantwortungslos? Ich, als Bommer” habe 2 in die Welt gesetzt und mich so gut um diese gekümmert, dass sie seit Jahren fleißig arbeiten und Steuern zahlen. Bekomme ich dann irgendwelche “Vergünstigungen” gegenüber denen, die nur ein Kind gezeugt haben oder gegenüber denen, die 5 Sozialhilfeempfänger “erzogen” haben? Wer legt, nach welchen Regeln fest, wer verantwortungsvoll oder verantwortungslos war/ist? Gilt das dann auch für die jetzige Generation im “gebärfähigen” Alter?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Definitionsgemäß wurden auch angetriebene Föten gezeugt. Zeugung kann folglich nicht das Kriterium für Vorteilsgewährung sein.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Es geht nicht um Bewertung, allein die Bevölkerungspyramide verdeutlicht welche Probleme beim sogenannten Generationenvertrag auftreten, wenn die Leistungszahler weniger sind als die vorausgegangene Generation, die auf Nehmerleistungen angewiesen sind. https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/bevoelkerung-altersstruktur.html.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Wie sieht denn diese Zukunft aus? Reisen, IPhone, Party, Designerklamotten, Social Media? sparen und Bescheidenheit sind mal wieder angesagt, Papis Geld ( der böse Boomer) reicht nicht ewig.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Wie sieht denn wohl ihre Zukunft aus ? Immer schön den Blick auf die nachfolgende Generation gerichtet. Und wie schlimm die sind!

Ani
13 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Ihre Pauschalsierung ist nicht hilfreich, denn Ihre Überzeugung trifft nicht auf alle Menschen zu, es sei denn Sie können eine Informationsquelle dazu nennen.

Fr.M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Keiner setzt Kinder in die Welt aus geselllschaftlicher Verantwortung oder aus Fürsorge für unser Rentensystem. Kinder bekommen zu wollen, ist eine intime und rein persönliche Entscheidung, die nur das eigene Familienleben betrifft.
Deshalb kann ich nicht verstehen, wenn Sie von der “Verantwortungsverweigerung” einer Generation sprechen.
Bei einer permanent zurückgehenden Geburtenrate hätte die Politik schon vor Jahren das Rentensystem verändern und auf die neuen Gegebenheiten umstellen müssen. Stattdessen hat sie diese schwer lösbare Aufgabe mehr oder weniger vertagt und immer wieder auf spätere Zeit verschoben. Vor unliebsamen Einschnitten schreckte jede Regierung zurück. Nur einmal bewies sie etwas Mut und Rücksichtnahme auf die permanent steigende Schuldenlast der nachwachsenden Generationen, indem sie das Eintrittsalter für Renten und Pensionen von 65 auf 67 Jahre erhöhte.
Ich sehe Verantwortungslosigkeit in der Politik der vergangenen Jahrzehnte, aber nicht in der Entscheidung der Menschen für oder gegen eigene Kinder.

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Fasazinierend, was für emotionale Reaktionen kommen, wenn man auf einen völlig einfachen Zusammenhang hinweist. Es ist völlig egal wie man was begründet, die Boomergeneration hat zuwenig Kinder bekommen und nichts angespart.
That’s it.
Da kann man jetzt rumreden was man will, an dem Sachverhalt kommt man nicht vorbei, auch wenn einige hier das wohl wegreden wollen.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Das pauschal und doof…..

AvL
1 Monat zuvor

Chill your base.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Tue ich in einer Tour…..jepp

Ani
13 Tage zuvor
Antwortet  Muxi

Wenn Sie sich als verantwortungslos einordnen, bitte sehr…. nur zu.
Es gibt viele Menschen, die gerne überhaupt ein oder mehrere Kinder gehabt hätten, aber deren Lebenssituation dies nicht zuließ.
Ihre Überzeugung ist wirklich sehr seltsam.

Stellen Sie sich bitte mal vor, da kommt jemand und sagt Ihnen, dass Sie wegen der späteren Rentenkasse noch mehr Kinder bekommen sollten. Da sind Sie bestimmt begeistert, weil andere besser als Sie wissen, was finanziell in Ihrem Leben möglich ist.

Zudem sind es in den vorherigen Generationen Frauen gewesen, auf deren Schultern die Familie, samt Kind/er, erwachsen und zusätzlich ältere Familienmitglieder von ihnen gepflegt wurden.

Männer verdienten das Geld, weil die Lücke zwischen dem Gehalt der Männer und den Frauen extrem unterschiedlich war und bis heute immernoch ist.

Ungerechter kann eine Feststellung nicht sein!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Teenieschwangerschaften sind aber auch nicht das Gelbe vom Ei. Bei dem Durchschnittsalter der Erstgebärenden kann man schwerlich von Jugend sprechen

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Sie lenken ab.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Na klar, eine nachfolgend zahlenmäßig kleinere Generation generiert weniger Kinder als die vorausgegangene Generation mit deutlich mehr Menschen.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

….die Sie mit erzogen haben.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Der Ball geht an Sie zurück, denn eine zahlenmäßig kleinere Gruppe bringt von der Logik her gesehen weniger Kinder zur Welt.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Immer wider machen Sie die nachfolgende Generation haftbar verantwortlich für ihr Rentenglück.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Folge des Umlageverfahrens.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Oh, da ist sie wieder, diese Generation Z.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Wie viele Kinder haben Sie?

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

5

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

AvL ist identisch mit Muxi?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

… vermittelt worden ist, dass sie zu viele sind, der Wunsch …

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Hätte jemand ahnen können, das die überquellenden Rentenkassen derart zweckentfremdet werden über die Köpfe der Einzahler hinweg? Und dass dieses fehlende Geld jetzt einfach nicht mehr da ist bzw. die nur allzu gerechte Bezuschussung der Renten durch den Staat, welche noch lange nicht die Entnahmen abdeckt, von allen Seiten moniert wird?
Und wenn Sie schon von mündigen Bürgern sprechen, heute gelesen, dass GenZ bei einer Umfrage geäußert hat, nie und nimmer bis 67 zu arbeiten (nachdem die meisten, wenn überhaupt, erst mit 30 angefangen haben, ins Arbeitsleben zu treten), machen die sich vielleicht Gedanken um ihre Nachwelt?

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

“Hätte jemand ahnen können, das die überquellenden Rentenkassen derart zweckentfremdet werden über die Köpfe der Einzahler hinweg?”
Das sind recht interessante Anmerkungen zum Rententhema.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Hätte jemand ahnen können, dass Sie das Rentensystem falsch darstellen, nämlich als eine Kasse mit gewaltigen Rücklagen, oder dass Sie gar nicht das Umlageverfahren verstanden haben und dass dieses in Zukunft wie in der Vergangenheit bereits fehlende Geld für Pensionäre durch staatliche Zuschüsse gestützt wurde und jetzt einfach nicht mehr in ausreichender Menge durch die nachrückenden Generationen als Folge eines Geburtenrückgang finanziert werden kann.

Ani
13 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Wenn Studenten gezwungen sind nebenbei zu arbeiten, um ihr Studium überhaupt durchziehen zu können, dann stimmt doch etwas im System nicht. Gutbetuchte brauchen keinen Nebenjob, der die Studienzeit ungünstig verlängert. Es ist also auch eine Frage der finanziellen Möglichkeiten, ob Studenten*innen später in’s Berufsleben starten oder nicht. Diese benachteiligende Auswirkunge stellt eindeutig eine elementare Chancenungleichheit da.

Diese ist auch aktuell festzustellen. Junge Akademiker*innen finden sehr schwer einen Job, auch weil diese mehr Gehalt kosten. Unternehmer*innen sparen, wie auch zu meiner Zeit als Arbeitnehmende, bei den Personalkosten, wollen aber den Leistungsumfang der Akademiker*innen. Wie das sich zukünftig mit der KI verhält, ist auch noch nicht so klar.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Soche Etscheidungen werden aber nicht von einer Generation, sondern von Einzelpersonen getroffen, die sich untereinander nicht absprechen, wie viele Kinder sie bekommen.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Vielleicht gehen wir mal ein gutes Stück zurück und schauen mal genau, wer denn zur Boomergeneration gehört. Es sind diejenigen, die zwischen 1955 und 1969 (laut Wikipedia in Deutschland) geboren sind.
Zu diesen Jahrgängen gehören weder meine Eltern (1948] noch ich (1970). Meine Eltern haben ein Kind gezeugt, die sechs Geschwister meiner Mutter insgesamt 12 Kinder….insgesamt gesehen kann man aber da schon feststellen, dass eine Frau eben nicht mehr 5 bis 7 Kinder zur Welt bringt, sondern eher so 2 im Mittel….
Mein Jahrgang gehört übrigens auch noch zu den sehr geburtenstarken Jahrgängen, danach geht es aber sehr rapide bergab, was ganz sicher auch mit dem Pillenknick und den wirtschaftlichen Verhältnissen zutun hat.
Schon da hätte man die Tendenz wahrnehmen können, aber man war eben der Meinung „dass die Leute immer Kinder bekommen“…..und eben oft auch eher als „Gedöns“ betrachtet wurden….

Es ist doch keine Schuldfrage, dass es heute weniger Kinder und Jugendliche gibt, und auch keine Verantwortungsfrage, sondern eher eine Frage der Steuerung. Seit dem Pillenknick können Paare nämlich bestimmen, ob und wie viele Kinder sie haben möchten. Wenn der Staat möchte, dass mehr Kinder geboren werden, dann müssen die Rahmenbedingungen für zukünftige Familien stimmen und die stimmten eben oft nicht….

Ani
13 Tage zuvor
Antwortet  Muxi

Zusammenhänge erkennen meines Erachtens die meisten Menschen, bezüglich Generationenvertrag. Diese zu wissen ist das Eine. Das Andere sind bestimmte Voraussetzungen, die die meisten Menschen nicht alleine herstellen können. Da sind Politiker*innen gefragt, welche die Notwendigkeit von bestimmten Voraussetzungen rechtzeitig erkennen und sich der Aufgabe ernsthaft und kontinuierlich widmen. Die Veranwortung für zu wenig Kinder in unserer Gesellschaft, auf gebärfähige Generationen zu schieben, halte ich für falsch. Großeltern können heutzutage die Elterngeneration
nicht mehr ausreichend oder sogar garnicht zeitlich entlasten, da diese oft in anderen Bundesländern leben und zudem noch berufstätig sind. Familien stehen heute weitestgehend alleine mit der Betreuung ihrer Kinder da, zumal auch sehr viele Alleinerziehende sehen müssen, wie sie den Alltag gemeistert bekommen.

Die nordischen Länder können sehr gut als gesellschaftliches Vorbild herhalten. Weshalb nutzen Politiker*innen diese Wissensquelle nicht?

unverzagte
13 Tage zuvor
Antwortet  Muxi

Ach was, ist die Erde neuerdings unterbevölkert ?

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Super gekontert, so sehe ich das auch. Diese ewige und unreflektierte Gejodel “die Boomer sind schuld” nervt langsam tierisch.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Eines wird mMn. auch immer wieder übersehen: da die Boomer weniger Kinder bekamen, erben die Nachfolgenden mehr, denn sie müssen das Erbe nicht teilen. Darüber beschwert sich komischerweise keines der “Einzelkinder”.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Oder dauert es den jüngeren Generationen etwa zu lange bis der erbfall eintritt und meckern die deshalb über die Boomer?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Ist doch in Ordnung, wenn man meint die Schuldigen zu kennen. Man muss sich dann nicht mehr um die Problemlösung kümmern.
“Du bist schuld, also musst du auch was tun! – Ich bin da raus.”
Ist doch eine super Problemlösungsstrategie. Eh, Vermeidungsstrategie.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Es geht gar nicht um Schuldige.

Hans Malz
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Solche Geschichten wollen die aber nicht hören. Da mault es sich doch viel einfacher. Gilt übrigens in beide Richtungen.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Nun jammern Sie mal nicht rum; auch ich gehöre zu dieser “zu bedauerlichen Generation”. Ihre von Selbstmitleid getragenen Einlassungen verdrängen nicht, dass die Lebensplanung auf eine Selbsterfüllung des eigenen Ego ausgerichtet war, weil man so große materielle Entbehrungen ertragen musste. Mit der Erfüllung dieser Wünsche wird es aber auch nicht besser-mit der negativen Stimmung. Das Glückgefühl währt nicht lange. Und im Alter kommt der Frust, weil wenige Angehörige da sind.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Nun jammern Sie mal nicht rum; auch ich gehöre zu dieser “zu bedauernden Generation”. Ihre von Selbstmitleid getragenen Einlassungen verdrängen nicht, dass die Lebensplanung auf eine Selbsterfüllung des eigenen Ego ausgerichtet war, weil man so große materielle Entbehrungen in der Kindheit ertragen musste. Mit der Erfüllung dieser Wünsche wird es aber auch nicht besser – mit dieser negativen Stimmung. Das Glückgefühl währt eben nicht lange, wenn man materialistisch erzogen wurde im Sinne eines Konsumbürgers. Und im Alter kommt dann der Frust, weil wenige Angehörige da sind.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Nur habe ich von Bedauern nichts geschrieben. Ich habe nur die damaligen Bedingungen an Schulen, Hochschulen und in der Arbeitswelt beschrieben, da diese Lebenswirklichkeit vielen der Jüngeren nicht bekannt ist.
Mitleid brauche ich nicht. Meine Renten sind auskömmlich.

Ani
13 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Zudem wurden geringe Löhne und Gehälter gezahlt, die ein weiteres Kind für Alleinerziehende kaum möglich machte. Ängste vor dem wirtschaftlichen Abstieg durch HARZ IV ausgelöst, motivierten auch nicht unbedingt zum Kinder bekommen. In dieser Zeit mutierte Deutschland zum Niedriglohnland in dem kaum bis garkein Geld zum Zurücklegen für die Rente übrig blieb. Da hatte Mann/ Frau schon mit einem Kind zu tun, das angemessen durchzubringen.
Lange Arbeitlosenzeiten im Osten und zu wenig Betreuungsplätze im Westen sind weitere Gründe keine oder zu wenig Kinder auf die Welt zu bringen.
Ich war Jahrzehnte für Kinder von anderen Eltern in Vollzeit da und habe mich mit Herzblut für deren Wohlergehen eingesetzt, auch mit unbezahlten Überstunden, weil zu oft kaum ausreichendes Personal vorhanden war. Da waren es schnell mal ca. 24 Kinder im einer Gruppe, die alleine zu betreuen waren. Mein Kind, was ab 13 Jahren alleine krank zuhause bleiben musste, weil ich unser Einkommen sicherstellen musste, hatte sich auch was anderes gewünscht.

Nach der ganzen Mühe, Geldknappheit und Sorgen, wird erklärt, dass wir zu wenig Kinder bekommen haben und deshalb die Rente nicht sicher ist.

Politiker*innen sollten ihre Arbeit so erledigen, dass die Bevölkerung existenzsichernde Arbeitsplätze, Betreuungs- und Bildungsmöglichkeiten für ihre Kinder zur Verfügung haben. Zudem alle in der Gesellschaft sollten ihrem Einkommen entsprechend Steuern zahlen, sodass unsere Infrastruktur, nebst Kitas, Schulen und Gesundheitswesen bezahlbar ist und am Personal nicht gespart wird. Nur weil es sich zumeist um Frauenjobs handelt, bedeutet das nicht, dass diese eine schlechte Bezahlung hinnehmen müssen und mit zu wenig Personal.

Deutschland ist ein reiches Land, auch wenn uns derzeitig Superreiche etwas anderes weismachen wollen, von wegen: Wir können uns keinen Sozialstaat, wie bisher mehr leisten. Auf Kosten der Mittelschicht sowieso nicht. Beamte und Politiker müssen sich an der sozialen Lastentragung ebenfalls beteiligen, dann wird’s eventuell auch was mit mehr Kindern.

Gelbe Tulpe
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Das ist falsch. Das Problem sind die hohe Arbeitslosigkeit und die geringen Löhne. Mehr junge Leute würde nur zu noch mehr Arbeitslosen und niedrigeren Gehältern führen.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Von welchen Jahren oder Jahrzehnten reden Sie da eigentlich?

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Es gibt gar keine Zinsen.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

“Indirekte Zinsen gibt es” nicht. Das ist unsinnig.

Ani
13 Tage zuvor
Antwortet  AvL

… aber kalkulatorische können für entgangene Zinsen hergekommen werden. (….. nur mal so.)

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Dann planen Sie doch bitte gleich einmal ein, ihren Lebenswandel ändern zu müssen, in dem Sie z.B. ihre Essens- Trink- und Lebensgewohnheiten in Richtung mehr Sport und eine ausgewogene Ernährung abändern, denn sonst wird es nichts mit einem längeren Leben und der längeren Auszahlung von Rentenbezügen durch diese “böse” Generation Z.

Gelbe Tulpe
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Es gibt nicht zu wenige Kinder, sondern zu wenige Jobs und zu geringe Löhne.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Häh?

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Neulich erst gelesen:

Ein Viertel der Männer erreicht das 73. Lebensjahr nicht…

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Wie gemein, ein Skandal.

Gelbe Tulpe
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Ist es auch. Die haben sich totgeschuftet.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Aber doch nur in Japan, doch nicht hier.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Und in Japan gibt es den Platz am Fenster…für Altgediente…

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Als Lehrer kann man sich also” totschuften” ! “Ein Skandal ist das.”

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Ach was ?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

AvL iost das Double von Loriot:)

Sein Name ist Lohse und er kauft hier ein.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Sie sind dann vielleicht das geistige Double von Trick, Tick und Track ?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Unlogisch. Die Neffen sind drei. Double weißt auf die Zahl zwei hin. 2 für 3, passt nicht.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Der Begriff “totgeschuftet “klingt in meinen Ohren doch schon sehr stark übertrieben, um es mal milde auszudrücken. Niemand von Ihnen wird sich im Lehramtsberuf totschuften. das sieht man allein schon daran, dass Beamte ca. 5 Jahre älter werden als die Arbeiter und Angestellten , die in der gesetzlichen Rentenversicherung angemeldet sind und deutlich weniger Rente, 48 % gegenüber 70 % herauskriegen, was aber nicht bedeuten soll, dass man sich in Deutschland totschuftet.
Totgeschuftet haben sich Menschen in japanischen, russischen, kambotschanischen und deutschen Strafgefangenenlagern in Diktaturen.

Ani
13 Tage zuvor
Antwortet  AvL

Menschen, die zumeist in den unteren Gehalts- und Lohnklassen gearbeitet haben, leben leider auch kürzer, zeigt Forschung. So finanzieren Menschen aus dem Niedriglohnsektor die Rente der Menschen im oberen Lohnsektor mit. Menschen aus dem oberen Gehaltssektor haben eher familienbedingt besseren finanziellen Background, im Vergleich zu den unteren Lohnsektor. Das bedeutet, dass Menschen aus finanziell ärmeren Familien stammend, zu oft durch die Chancenungleichheit in ihrer Bildung, danach in ihrer Ausbildung und später in ihrer Karriereentwicklung benachteiligt sind, und zu zu guter Letzt auch noch im Erreichen einer längeren Lebenszeit benachteiligt sind und dadurch die besser Betuchten längere Zeit im Alter Rente beziehen können.

Wenn das Rentensystem angefasst wird, dann nicht nur dies, sondern das System der Pensionszahlung und das System in dem Abgeordnete, usw. nicht einzahlen und trotzdem aus Steuergeldern alimentiert werden.

Das alles auf den Tisch gelegt ergibt erst ein Gesamtbild, dass neu justiert werden muss, um neue Ungerechtigkeiten zu vermeiden.

Ani
13 Tage zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

“Die haben sich totgeschuftet.” Pauschal kann man das nicht so einordnen, da es unterschiedlich schwere Jobs gibt. Aber was Forschung herausbekommen hat, dass Männer eher ungesünder leben und deshalb früher sterben.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

“Als Gott den Mann erschuf, hat sie nur geprobt.”
Vielleicht liegt es ja am “unvollkommenen” zweiten X-Chromosom?
XX ist halt vollkommener als XY. Könnte ja sein.
🙂
Wurden bei dieser Statistik eigentlich auch die Männer mit eingerechnet, die durch zu riskante, weil Testosterongesteuerte Lebensweise früher starben (jugendliche Raser unter Alkohol, Drogen/ gefährliche “Mutproben”, …)?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Warum ist die Zahl der seit Gründung der Bundeswehr tödlich verletzten Soldaten und männlichen Zivilbeschäftigten höher als die der Soldatinnen und weiblichen Zivilbeschäftigten?
Sieht bei Feuerwehren, Polizeien, Straßenmeistereien, Bergbau-, Kokerei-, Hüttenbetrieben, Stahlwerken und im Baugewerbe auch nicht wesentlich anders aus.

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Männer sind halt ein letal-anfälliges Geschlecht … zuweilen merke ich enorme Blutdruckanstiege bei besonders dummen Kommentaren oder politischen Entscheidungen (hohe – stetig wachsende Häufungen) und daraus resultierend ein fast schon „sich zu Tode ärgern“ … wenn ich nicht rechtzeitig den Absprung zu einem Gläschen Rotwein (Merke: „Rotwein ist für alte Knaben eine von den schönsten Gaben“ W.Busch) in die persönliche Entspannung schaffen würde, dann … Ich mag es mir gar nicht ausmalen… 😉

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Tja, hat schon Gründe, warum die Geburtenzahl von Jungen die der Zahl der Mädchen übersteigt. Und da haben die noch keine Nachrichtensendung gehört oder eine Stunde gearbeitet. Das Leben ist aber auch so was von ungerecht

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Ich sehe schon, wie wir uns einig sind….sich ärgern und ein oder mehrere Gläschen Rotwein drübergießen…. 🙂

blau
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Eingezahlte Beiträge? So funktioniert das Rentensystem nicht

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Die gesetzlichen Rentenkassen, die Zusatzversorgungskassen und Pensionskassen sind keine Sparbücher, die am Aktienmarkt gewinne generieren.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Sie verkennen den Sinn der BfA, der darin besteht, Arbeitnehmern ein menschenwürdiges Auskommen nach dem Arbeitsleben zu ermöglichen. Die BfA ist keine Kasse, und angelegt werden kann auch nicht viel, da die Renten nur entsprechend zu 48% des durchschnittlichen Monatsverdienst ausgezahlt werden können, weil der Bundeshaushalt Geld in dieses Rentensystem schießt, um die Rentenzahlungen in der rechtlich zugesicherten Höhe zu gewährleisten.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Meinen Sie die DRV?

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

ja

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Warum schreiben Sie dann BfA, die ja lediglich einen Teil der Rentenkonten führt, neben der KBS und den vielen regionalen LVA?

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

“Die Deutsche Rentenversicherung stellt die Rentenzahlungen für aktuell rund 21,5 Millionen Rentnerinnen und Rentner sicher. Kürzt der Bund die Zuschüsse an die Rentenversicherung, dann stehen diese Mittel in den nächsten Jahren nicht mehr für Rentenzahlungen zur Verfügung. Mit den erneuten Kürzungen um insgesamt 2 Milliarden Euro in den Jahren 2025 bis 2027 fehlen diese den Rücklagen. Daher wird nach jetzigem Stand im Jahr 2028 ein um 0,1 Prozentpunkte stärkerer Anstieg als bisher erwartet wahrscheinlicher. Das würde eine Belastung der Versicherten und der Arbeitgeber bedeuten. Sie bezahlen die Beiträge.”
Größter Posten im Bundeshaushalt: Wofür dienen die Mittel zur Rentenversicherung? | rentenupdate
“Der deutsche Staat finanziert derzeit knapp 1,4 Millionen Pensionäre. Dafür gehen 1,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes drauf. Und die staatlichen Ruhegehälter sind erneut gestiegen. Pensionäre erhielten ein durchschnittliches Gehalt von 3240 Euro brutto im Monat. Im Januar 2022 waren es noch 3170 Euro. Zusätzlich bezogen rund 378.600 Hinterbliebene Versorgungsleistungen, ein Zuwachs von 0,3 Prozent. Die Ausgaben für Pensionen der ehemaligen Staatsbediensteten beliefen sich damit im vergangenen Jahr auf 53,4 Milliarden Euro. Zusammen mit der Hinterbliebenenversorgung von 8,4 Milliarden Euro entspricht das rund 1,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. 2021 lag der Anteil mit 1,7 Prozent etwas höher. “
Ausgaben des Staates für Pensionen bis 2024| Statista

Weihnachtsmann
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

1,6 Prozent des Bruttoinlandproduktes.
Beschämend! Für die Menschen, die diesen Staat am laufen halten!!!:

Henni
1 Monat zuvor
Antwortet  Weihnachtsmann

Uff. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob wirklich alle Beamten den Staat am laufen halten…
Ich finde auch nicht, dass sich Beamte in Deutschland über ihre Alimentation oder die Pension beschweren können.
Vielleicht nehmen sich viele einfach zu wichtig.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Wie hoch sind denn die Aufwendungen der DRV für versicherungsfremde Leistungen einschließlich der Witwen- und Waisenrenten?
Wie ist das Verhältnis von Rentenbeiträgen aus sozialversicherungsflichtigen Beschäftigungsverhältnissen und Ausgaben für die “reine” Altersrente?

dickebank
1 Monat zuvor

Was Frau reiche meint aber nicht sagt:

Karōshi (過労死)

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Karōshi (Tod durch Überarbeitung)

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Hatte ich einen Dolmetscher angefordert?

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Ich habe lediglich anderen Lesern nur die Übersetzungsmaschinen erspart.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Klar, weil wir erstens zu blöd sind, um den Begriff bereits zu kennen, und zweitens zu dämlich, diesen gegebenenfalls zu googeln.
Sie sind echt übergriffig.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Naja, es gibt ja doch den einen (oder auch anderen?) Foristen, der das allein nicht hinbekommt, mit dem Googeln, Lesen und Verstehen. Deshalb ist diese kleine Hilfestellung von AvL schon okay!

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

@potschemutschka

Zufälle gibt’s … 😉

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Kommen Sie mal wieder runter. Ihre Unterstellungen sind wenig amüsant.

Hans Malz
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Das zeigt die Einstellung gegenüber den Leuten hier im Forum.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Hans Malz

Das ist eine alberne Antwort.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Was und welche Kommentare hier albern sind, steht noch zur Debatte.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Jetzt bin ich aber gespannt – merken Sie meine Anspannung.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Die Spannung fällt aber ab je höher der Widerstand ist.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Albern heißt aber nicht falsch.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Hans Malz

Das Salz, und auch viel zu viel davon, das bringen u.a, Sie in diese Diskussion hinein: “Das zeigt die Einstellung gegenüber den Leuten hier im Forum.” Einigen scheint es an selbstkritischer Eigenreflexion zu fehlen.Und die Unterstellungen andere für “blöd”und “dämlich” zu halten, weil ich den japanischen Begriff übersetzte, die sind schon wenig amüsant und wenig .
Zitat Mika
2 Tage zuvor Antwortet  AvL
Klar, weil wir erstens zu blöd sind, um den Begriff bereits zu kennen, und zweitens zu dämlich, diesen gegebenenfalls zu googeln.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Hans Malz

So ein Quatsch, das zeigt mein abwehrendes Verhalten gegenüber dem unsachlichen Verhalten von gewissen Leuten mir gegenüber, und zwar hier im Forum.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Sie verhalten sich mit diesem wahrlich einzigartigen Kommentar gegen mich eindeutig übergriffig, weil Sie bewusst Falsches Verhalten mir unterstellen, da Sie behaupten, ich würde andere für zu dämlich halten zu googeln.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Das Instrument des selbstentdeckenden Lernens scheint in Ihrem didaktischen und methodischen Werkzeugkasten aber nicht vorhanden zu sein. Ich habe wenigstens gelernt, Lernanreize zu setzen.

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

AvL stellt Diagnosen und muss als Arzt scheinbar niemandem was erklären …

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Selbstentdechkendes Forschen am Patienten kommt gleich dem Try and Error, und führt schlimmstenfalls zum Ableben des “Opfers”, das einer derartigen Methode ausgesetzt wurde.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Das ist wieder eine bösartige Unterstellung.

Weihnachtsmann
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Eine Runde Mitleid für den Arzt im westfälischen Niemandland! Der fachlich und menschlich so wenig Zuspruch erhält, dass er sich in Bildungsdiskussionen aufdringlich einmischen muss.In Der Hoffnung, dass irgendein Depp ihm zuspricht.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Weihnachtsmann

… aber eher im zentralen Westfalen, wenn man die Grenzen zwischen OWL, SWL und Münsterland kennt.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Vielleicht sollten Sie einmal selbst entdeckend herausfinden, wenn Sie sich einem Überlebenstraining ausgesetzt sähen- aber ohne eine Vorbereitung auf diese Situation, also ganz im Sinne von Try and Error. Das geht garantiert schief .

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Leitspruch meines ersten Beruflebens:
Hinter der Hacke ist duster.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Merke: Die Berufung eines Lehrers ist, immer andere zu belehren.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Und bei wem war AvL in der Lehre?

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Bei Ihnen bestimmt nicht. Für Sie bin ich zu alt. Meine Lehrer waren anders- als Sie, nämlich selbstkritisch reflektierend.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Hatten die vermutlich noch beim RAD, der Wehrmacht und in Kriegsgefangenschaft gelernt.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Ganz bestimmt nicht. Das war die erste Nachkriegsgeneration. Das müssten Sie aber wissen, und zumindest haben diese sich nicht so oft echauffiert.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Dann bin ich der Ältere, denn ich habe diese Herren noch bis zur Mittelstufe erdulden müssen. Den Persilschein hatten sie natürlich alle.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Da hatte ich aber mehrr Glück, denn die haben mir beigebracht sich zu wehren.

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

„Auch die leere Lehre bietet zuweilen eine angenehm empfundene Lehre / Leere.“ … bitte individuell auswählen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Horror vacui – wie die Fachkraft weiß.

Der Begriff liegt den meisten sicherlich auf der Zunge, da sie ihn im Kopf haben. – Ansonsten warten bis @AvL die Übersetzung nachliefern.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Das machen Sie mal schön selber.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Hauptsache ighre Lehre hinterlässt keine Leere in den Köpfen der Schüler, siehe die katastrophalen , sich beständig verschlechternden Ergebnisse der alle paar Jahre wiederholten Lernstanderhebungen in der 3. und 9. Klasse.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Das einzige was scheinbar noch schlimmer ist als die Zustände im Bildungssystem sind die Zustände im Gesundheitssystem:

  • Unmöglichkeit zeitnahe Facharzttermine zu bekommen
  • Explodierende Betrugsfälle wie die Krankenkassen immer wieder feststellen
  • Krankenkassen mit Milliarden Defiziten
  • Als Resultat ausufernde Versicherungsbeiträge weit oberhalb der Inflationsraten
  • Für diese Minderleistung dagegen jedes Jahr neue unverschämte Forderungen von Marburger- und Hartmann-Bund nach mehr Geld (gerne > 8% pro Jahr)

Wenn das Bildungssystem gegen die Wand fährt, dann rast das Gesundheitssystem wie ein Rennwagen gegen ebendiese.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Na jetzt werden Sie aber mutig, und zwar richtig, denn frech verfremdend sind ihre Kommentare fast immer. Vielleicht liegt die Kostenexplosion im Gesundheitswesen auch an der Freude gesundheitsdienende Leistungen einzufordern, erst recht als privat versicherte Nehmer einzufordern, anstelle dass man seine Lebensgewohnheiten ändert oder gar aufgibt, die in Folge von zu viel Alkohol, hier wohl eher der Rotwein, alltägliche Völlerei und zu wenig bewegen der eigenen Körperteile krankmachende Folgewirkungen wie Arthrose, Herzinfarkt, Diabetes mellitus, Bluthochdruck mit Schlaganfällen, Dickdarmkrebs durch zu viel Fleischkonsum usw. nach sich ziehen.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Wissen Sie, ich bewundere ja den Berufsstand der Ärzte und das meine ich ganz ehrlich:

  • Jede Form der Kritik wird entrüstet von sich gewiesen, egal ob berechtigt oder nicht. Studien werden stets zum eigenen Vorteil umgedeutet.
  • Man besteht darauf und setzt es auch durch, dass Entscheiderposten (Minister, Lobbyisten) nur mit Personen “vom Fach” besetzt werden. Alleine die Tatsache, dass man “auch schon einmal beim Arzt in Behandlung war” reicht nicht aus um sich zu qualifizieren.
  • Die Berufsverbände haben immer den Vorteil ihrer eigenen Klientel im Blick und kommen nicht auf die Idee, dass sie einen “gesellschaftlichen Auftrag hätten, die Welt zu retten”
  • Jede Ausweitung des Leistungskatalogs geht mit mehr Finanzmitteln und Ressourcen einher, da wird das Prinzip: “Wert bestellt, bezahlt” konsequent durchgesetzt.

Da kann sich ein kleines Lehrerlein nur wundern, warum das im Bildungsbereich nicht auch geht…

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Sie blähen sich aber gewaltig auf ! Und dabei nennen Sie noch nicht einmal Quellen. Das ist eben ihre, einseitige, Wahrnehmung.
Zu Punkt 1. : Ja , dann müssen eben auch Sie als Privatpatient einmal Wartezeiten auf Termine in Kauf nehmen oder schlimmer noch eben am Termin einmal warten, wie jeder andere Mitmensch auch. Üben Sie sich in Geduld und Nachsicht. Es könnte auch schlimmer kommen, spätestens dann, wenn wir, die Babyboomer-Generation, nicht mehr im Beruf steht.
Zu Pkt.2 : Dann nennen Sie uns einmal eine Summe von Beispielen systematischen Betrugs und stellen Sie bitte einmal hier Belege ein, ansonsten…… verpufft ihr Getöse im Rauch ihrer exzentrischen Sprachschwaden.
Zu Pkt. 3 : Das ist Fakt . Wer ein DRG-System implementiert, das unter der Anwendung betriebswirtschaftlichen Bedingungen arbeitet, wie in den USA bereits etabliert, der muss sich nicht wundern, wenn unterfinanzierte Bereiche wie etwa Kinderintensivstationen und Geburtshilfliche Abteilungen auf Grund zu geringer Einnahmen unter Betriebswirtschaftlichen Bedingungen geschlossen werden, andere Bereiche hingegen einen enormen Anstieg der Leistungen erfahren, weil der Bedarf dort steigt.
Zu Pkt. 4 : Die gesellschaftlichen Gruppen, die viele Leistungen in Anspruch nehmen, die generieren auch Steigerungen im Beitragssystem, weil diese auf Grund der sich verschiebenden Altersstruktur immer mehr Leistungen in Anspruch nehmen werden.
Zu Pkt. 5 : Das ist definitiv ihre Sicht der Dinge, denn die Leistungsnehmenden, die Patienten und Patientinnen, nehmen auf Grund der Veränderung der Bevölkerungsstruktur hin zu immer mehr älteren Menschen, immer öfter Leistungen in Anspruch, die als Folge der Altersabhängigkeit altersbedingter Erkrankungen immer weiter zunehmen werden, um dann exponentiell vermehrt Leistungen in Anspruch zu nehmen.
Dazu hat Herr Streck folgende Vorschläge gemacht :

https://www.aerzteblatt.de/news/streeck-pladiert-fur-selbstbeteiligung-von-patienten-969a341b-4b88-4ab7-ae04-741bb7bb95fa
“Berlin – Der CDU-Politiker Hendrik Streeck hat sich für eine Selbstbeteiligung von Patienten ausgesprochen, um Kosten im Gesundheitswesen zu senken. „Hier kann eine moderate, sozialverträgliche Selbstbeteiligung helfen, Bagatellbesuche zu reduzieren“, sagte der Gesundheitsexperte der Rheinischen Post.”
Und weiter: „Es geht nicht darum, Versorgung einzuschränken. Es geht darum, die notwendigen Leistungen für alle zu sichern“, sagte Streeck. Eine kluge Selbstbeteiligung könne sogar einen positiven Anreiz setzen für Prävention und eine gesunde Lebensführung.
Die Zahlen der Krankenversicherung ließen keinen Raum für Beschönigung, sagte Streeck. Allein 2024 habe das Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bei mehr als sechs Milliarden Euro gelegen. Die Rücklagen reichten gerade noch für etwas mehr als zwei Tage Versorgung.”
Und weiter: „Nicht alles, was medizinisch möglich ist, ist auch sinnvoll“, betonte Streeck weiter. „Jede überflüssige Maßnahme geht auf Kosten derer, die diese Kapazitäten dringend brauchen. Ein Blick nach Europa zeigt: Während Menschen in Dänemark im Schnitt viermal und in Frankreich fünfmal pro Jahr zum Arzt gehen, suchen Deutsche im Durchschnitt zehnmal pro Jahr eine Praxis auf. Das ist zu viel, oft unnötig – und es belastet das System enorm.“
Streeck mahnte: „Wir müssen uns von einer unsolidarischen Vollkaskomentalität verabschieden. Gesundheit ist keine All-inclusive-Dienstleistung des Staates. Wer mit einer Erkältung die Notaufnahme blockiert, darf nicht erwarten, sofort die gesamte Palette an Hightechdiagnostik zu beanspruchen.“

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Quelle zu Punkt 2:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Milliarden-Schaden-Ermittler-auf-der-Spur-der-Krankenkassen-Betrueger,abrechnungsbetrug114.html

Daraus zitiert:
“Dort wird der Schaden durch Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen mit fünf bis zehn Prozent der Gesamtausgaben beziffert. Nimmt man nun die Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland in Höhe von zuletzt 327 Milliarden Euro, ergibt sich daraus eine Spannbreite von rund 16 bis 32,7 Milliarden Euro.”

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Da sollten Sie sich einmal den verlinkten Artikel selbst genauer anschauen. Beschrieben ist ein Einzelfall, der sich auf krankengymnastische Abrechnungskünste bezieht. Ansonsten kamen in der Presse aus dem Bereich Altenpflege derartige Berichte an die Öffentlichkeit. Wer als Arzt in so etwas verwickelt wäre, dem würde die Kassenärztliche Zulassung entzogen werden, der oder die wäre dann in der Pleite.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Ohne dass ich diese Vorgänge herunterspielen wollte, so sind doch ganz andere Zahlenwerte, nämlich im zweistelligen Millionenbereich, als die Sie angeben, die sich im zweistelligen Milliardenbereich befinden.
Abrechnungsbetrug im Pflegebereich verursacht jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe – mit gravierenden straf- und berufsrechtlichen Konsequenzen für die betroffenen Leistungserbringer.
So berichtete die DAK-Gesundheit im Jahr 2024, dass sich der durch Betrugsfälle verursachte Schaden allein bei ihr im zweistelligen Millionenbereich bewegt. Das speziell eingerichtete DAK-Ermittlungsteam bearbeitete über 4.000 Verdachtsfälle – fast jeder zweite davon betraf Pflegeleistungen. Auch die KKH Kaufmännische Krankenkasse meldete für 2024 einen Schaden in Höhe von 5,4 Millionen Euro, davon entfielen rund 75 % auf die ambulante Pflege.”
https://kanzlei-burgert.de/abrechnungsbetrug-in-der-pflege-ein-unterschaetztes-themenfeld/
Schwarze Schafe unter Pflegediensten richten durch Abrechnungsbetrug Millionenschäden bei Krankenkassen in Sachsen-Anhalt an. Das teilte die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) mit. Die Kasse klagte über einen neuen Höchststand beim Betrug mit Abrechnungen. Bundesweit sei der KKH im vergangenen Jahr ein Rekordschaden von 5,4 Millionen Euro entstanden, teilte die Kasse am Mittwoch mit. Dabei habe alleine ein ambulanter Pflegedienst in Sachsen-Anhalt einen Schaden von rund 3,67 Millionen Euro verursacht, so die KKH weiter.https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/rekordschaden-krankenkasse-abrechnungsbetrug-104.html
“Berlin – Die DAK-Gesundheit hat gestiegene finanzielle Schäden durch Abrechnungsbetrug bei Gesundheits­leistungen ermittelt. In den Jahren 2022 und 2023 summierten sich ungerechtfertigte Ausgaben deswegen bei ihr auf 17,66 Millionen Euro, wie aus einem neuen Bericht der Krankenkasse hervorgeht.
In den zwei Vorjahren 2020 und 2021 waren es demnach 12,1 Millionen Euro gewesen. Während der dama­ligen Coronakrise waren aber auch bestimmte Prüfvorgaben ausgesetzt. Konkret geht es etwa um Abrechnun­gen gar nicht erbrachter Leistungen, gefälschte Rezepte oder den Einsatz von Personal mit nicht vertragsge­mäßer Qualifikation. https://www.aerzteblatt.de/news/hoehere-schaeden-durch-abrechnungsbetrug-765faa92-48a9-48c5-8f27-8eff22695687

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Sagt ein Mediziner, der vom Nürnberger Trichter überzeugt ist.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Sagt wer ?

Petra OWL
1 Monat zuvor

Hasi geht mit 60, ihr kennt ihn!!!
Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen
4 Tage Woche und online Unterricht Ausbau.
Das Gehalt stimmt nicht mehr nach all den Nullrunden.
Und es ist unverständlich, warum die IGM 12 % rausholt und Lehrer mit 4 % abgefrühstückt werden. Warum hat man dort 35 Std Woche und wir 41?
Warum können die mit 100% in Altersteilzeit ab 60-62 gehen udn Lehrer machen bis 67?

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Onlineunterricht die Neunte-Klappe zu: Vergessen Sie einmal den von Ihnen so sehr gewünschten online Unterricht-Ausbau. Da werden die lernleistungen noch weiter abfallen. Corona-Shutdowns sind uns allen eine Warnung.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Dann gehört Hasi ergo zu den 25%, die das 73 Lebensjahr nicht erreichen und vorher gehen.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Da wird Hasi durch diese neuen Unterrichtsmethoden zu sehr gestresst sein. Außerdem findet Hasi keinen Arbeitgeber mehr, der ihn, Hasi, einstellen möchte, da es schon zu viele “Sesselfurzer” gibt, die mit richtiger Arbeit nicht klar kommen und jetzt mit administrativen Aufgaben beschäftigt werden, um in Teilen anderen das Arbeitseben schwer zu gestalten.

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Außer Hasi wird mit Anfang 50 entlassen und findet dann keinen neuen Job mehr und rutscht damit in die Bürgergeldfalle.
Das wünsche ich Hasi natürlich nicht, aber dieses Risiko besteht nunmal.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Quatsch, man muss nur als CEO in beiderseitigen Einvernehmen abgefunden werden.

Machiavelli
1 Monat zuvor

Naja, bei den verbeamteten Lehrer können sich eben auch sehr viele einen Vorruhestand leisten. Dann haben sie eben nicht nur 71%, sondern 68% vom XY-Gehalt (stark vereinfachte Rechung) und das ist immer noch fast 50% mehr als die Rentner bekommen. Ich habe mehrere Kollegen erlebt, die in Vorruhestand gingen, ja, man kann sagen, sich in den Vorruhestand retteten/flüchteten und die sagten immer, wenn man auf die Abzüge hinwies, “das reicht mir”.

Insofern liegt auch das erhöhte Ausscheiden der Lehrer vor dem regulären Pensionsalter an dem Pensionssystem selbst. Gut für die Betroffenen, schlecht für den Dienstherrn, aber selber schuld!

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Machiavelli

Bei Ihren Zahlen geht der Kollege, der 40 Jahre Vollzeit gearbeitet hat, 10 Monate früher in Pension als vorgesehen. Das würde ich jetzt nicht gerade als „in den Vorruhestand gerettet“ bezeichnen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Nicht einmal das. Lehrkräfte – egal ob verbeamtet oder angestellt – dürfen erst am Ende des Schulhalbjahres in den Ruhestand eintreten, in dem sie die gesetzliche Altersgrenze erreicht haben. Blöd für diejenigen, die im Februar oder im August geboren worden sind., die dürfen fast ein halbes Jahr länger arbeiten. Jeder, der also eher geht, ist dann ein Flüchtling in den vorzeitigen Ruhestand – auch wenn er/sie nur fünf Monate früher gegangen ist. Die Zahlen sagen also nicht wirklich viel aus.

Michael Schmidt
1 Monat zuvor
Antwortet  Machiavelli

Das sind halt die “Vertragsbedingungen”. Die Beamten haben schließlich auch genug Nachteile, wo der Dienstherr auf sein Recht pocht. Ich kämpfe da gerade beim Thema Nebenbeschäftigung.

Wussten Sie, dass der Dienstherr sogar einen Teil ihres Gewinns einstreichen darf (richtig verstanden, Sie müssen ihren Gewinn an den Dienstherrn abgeben, wie bei einem Zuhälter), wenn sie zu viel verdienen oder ihnen deshalb die Nebentätigkeit verbieten kann? Ich wusste es bis dato nicht.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Michael Schmidt

Ach ja, wir sind schon wieder bei den Nachteilen der Beamten. Ich sehe das Verhältnis ungefähr 2:100.

Ça me fatigue
1 Monat zuvor
Antwortet  Michael Schmidt

Angestellten darf die Nebentätigkeit vom Diensherrn auch verboten werden – das trifft alle!

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Ça me fatigue

Neeneenee, nur Beamte haben Nachteile, die Angestellten sind da doch deutlich besser dran! Da übernimmt der AG sogar die Krankenkassenbeiträge hälftig!!! Die armen Beamten müssen die selbst zahlen.

Man eh, da lob ich mir 447, der um seine Privilegien gegenüber den angestellten Lehrkräften weiß…

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Michael Schmidt

Sie haben als Lehrer noch Zeit für eine Nebenbeschäftigung? Das widerspricht aber ganz und gar dem allgemeinen Tenor hier.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Machiavelli

Wer “retteten/flüchteten” verwendet, müsste sich doch fragen, ob es wirklich das Geld ist, das Kolleg*innen, in den Ruhestand treibt.
Es sind doch wohl die Arbeitsbedingungen und vielen Veränderungen.
DAS sind jedenfalls die Gründe, die an meiner Schule genannt werden.
Wenn Sie es so formulieren (“Insofern liegt auch das erhöhte Ausscheiden der Lehrer vor dem regulären Pensionsalter an dem Pensionssystem selbst. Gut für die Betroffenen, schlecht für den Dienstherrn, aber selber schuld!”), dann fordern Sie indirekt, einfach nur die Ruhestandsgelder massiv zu senken, damit nicht mehr so viele vorzeitig aufhören zu arbeiten, eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, die notwendig wäre, um die Probleme im Bildungssektor, die wiederum die gesamte Gesellschaft und unser aller Zukunft betreffen, anzugehen fordern Sie leider nicht.
Lehrkräfte durch Kürzungen unter den gegebenen Bedingungen dazu zu zwingen, länger voll zu arbeiten, wird nichts bringen. Der Dienst”herr” würde sich wahrscheinlich bald in den Popo beißen.

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Das Geld treibt nicht in den Ruhestand, die hinreichend hohe Pension führt zu einer Abwägung zwischen weniger, aber ausreichend Pension, und dem beruflichen Stress.

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  Machiavelli

Also vielleicht verstehe ich Sie falsch, aber in BW bekommt man schon lang nicht mehr x Prozent vom letzten Gehalt. Es werden faktisch Punkte über die Lebensarbeitszeit gesammelt und dann damit die Pension gerechnet. Ähnlich den Rentnern.

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Nur ein ganz anderes Niveau und keine Beiträge während der Berufstätigkeit.

Jetzterstrecht
1 Monat zuvor
Antwortet  Machiavelli

Ob es sich die Beamten leisten können, hängt immer noch davon ab, wo sie leben.

nurmalso
1 Monat zuvor
Antwortet  Jetzterstrecht

Und wie sie leben. In der eigenen (geerbten oder abbezahlten) Immobilie, mit Mieteinkünften, mit (evtl. auch pensionierte/m) Partner/in…
Oder eben nicht.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Jetzterstrecht

Das trifft um so mehr auf die Angestellten zu.

blau
1 Monat zuvor
Antwortet  Machiavelli

Ob man sowas auch von Müttern hört? Ich denke eher nicht. Jahrelang Teilzeit für die Kinder, dann für die Eltern, kaum Anrechnung in Pension von Kinderzeiten. Wer wird also unter sowas wieder am meisten leiden? Genau.

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  blau

Und jetzt übertragen Sie das mal auf die angestellten Mütter. Ersatzweise dürfen Sie die erwartete Pension auch halbieren.

Mara
1 Monat zuvor
Antwortet  blau

Genau darüber rege ich mich auch auf. Meine Kollegin, ohne Kinder, hat immer Vollzeit gearbeitet und geht jetzt mit 63 Jahren in Pension.
Ich selbst habe in Teilzeit 3 Kinder großgezogen, die nun kräftig als Akademiker Steuern zahlen. Ich kann es mir nicht leisten, mit 63 in Pension zu gehen, obwohl ich auch immer Vollzeit gearbeitet habe. Teilzeit + Kinder ist Vollzeit. Ich möchte die gleichen Rechte wie meine Kollegin. Und die angestellte Kollegin möchte auch die gleichen Rechte.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mara

Aber Kinder sind doch eine Bereicherung. – Und müssen notfalls für den Unterhalt der Eltern aufkommen. Das kann bei Kinderlosigkeit zum Glück ja nicht passieren.

Anamor
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Ist das jetzt Ironie?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Anamor

Nein, Realität und taugt schon deshalb vorrangig für Satire.

Realistin
1 Monat zuvor

Da ist in den letzten Jahren vieles zu weit ausgeschert.
Es waren mal 5 Tage, 40 Stunden, Präsenz, ohne Gedöns.
Jetzt sind es bei vielen Jobs im gehobenen Bereich:
3 Tage Präsenz/ 2 im Homeoffice, 34 Stunden, Gleitzeit, 7-8 Wochen Urlaub; für Geldabzug auch mal 1 Woche mehr, Bildungsurlaub Kanaren, Rente ab 62.
Da passen die gleichbleibenden Bedingungen für Lehrer einfach nicht mehr rein!
Es sei denn,
4-Tage Woche
30 % Homeschooling

Ulla
1 Monat zuvor
Antwortet  Realistin

Wann schreibt eigentlich mal jemand von den Berufen, in denen Home Office überhaupt nicht möglich ist (Handwerk, Pflege…), die Gehälter und Renten aber wesentlich geringer sind als bei Lehrern?

Peter Parker
1 Monat zuvor
Antwortet  Ulla

Sie finden Handwerker eher vergleichbarer mit Lehrer (welche eim Master/Diplom + Statsexamen haben), anstelle von z.B. Ingenieure mit einem vergleichbaren Abschluss?

Jetzterstrecht
1 Monat zuvor
Antwortet  Peter Parker

Handwerker arbeiten beim Kunden mit direkten Kundenkontakt,
Lehrer arbeiten m.E am besten mit Schülern, wenn sie sich sehen.

Erlauben sie doch eine m Handwerkers ihres Vertrauens, dass er Sie mit einem akedemischen Hintergrund online durch die Tätigkeit vor Ort, welcher Art auch immer, führt.

Viel Spass bei Reparieren der Waschmaschine bzw. Lesen der Gebrauchsanweisungen (Arbeitsblätter der Industrie).

Teacher Andi
1 Monat zuvor

Die meisten Lehrkräfte sind doch von der Rente gar nicht betroffen. Mit einer Pension kann man eher in den Ruhestand gehen, die reicht trotzdem noch, um gut zu leben, bei der Rente sieht das meist ganz anders aus. Und by the way, ich möchte nicht als 70 jähriger Greis noch vor der Klasse stehen, die Belastung kann man irgendwann nicht mehr aushalten. Es gibt ja leider für Lehrer keine Alternativbeschäftigungen im Alter, was ja viele Betriebe anbieten.
Fakt ist, dass Politiker, die über diese wichtigen Dinge entscheiden, mehrheitlich keine Ahnung haben, wie anstrengend und fordernd der Lehrerberuf ist.

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Das könnte man auch mal nachrechnen:
Wie lange muss man als Lehrer arbeiten, um auf die Höhe der gesetzlichen Rente mit 67 zu kommen?

real_anka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

fünf Jahre ungefähr.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  real_anka

Als verbeamteter Lehrer mag das stimmen. Als angestellte Lehrkraft: bis man 67 ist.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Vermutlich könnte ich dann bald aufhören…..

Ça me fatigue
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Es gibt genügend LuL im Angestelltenverhältnis! Wenn die alle kündigen würden- gute Nacht!

Wenn Renten gekürzt werden, weshalb wird die Pension nicht auch angepasst?

Erstrittene Gehaltserhöhungen für TVH werden ja auch auf Beamte übertragen.

Es wäre fair, wenn Kürzungen auch alle gleichermaßen hinnehmen müssten!

Zweiklassensystem!
Beim Gehalt und nach dem Ausscheiden noch mehr!

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Ça me fatigue

So sehe ich das auch.

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Ça me fatigue

Wer genau kürzt denn Renten?

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Also ich bin es nicht ………..

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Schere nicht gefunden?

Ça me fatigue
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Verfolgen Sie die aktuellen Nachrichten? Darüber streiten sich gerade die Geister!

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Ça me fatigue

Also, ich lese da immer, dass es eigentlich ab 2026 sinken müsste, aber jetzt bis mindestens 2031 bei 48% bleiben soll. Klingt jetzt nicht nach Senkung.

Ça me fatigue
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Langfristig also schon! Die Sichtweise ist also mit dem Alter korreliert -oder?

Ça me fatigue
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Ausserdem müssten die Bedingungen für verschiedene Berufsgruppen angepasst werden.

Beamte und Angestellte mit reinem Bürojob halten das länger aus als LuL. Genauso wie starke körperliche Beanspruchung zu schnellerem Ausscheiden führen wird.

… nur so ein paar Gedanken …

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Ça me fatigue

Festsetzung des Renteneintrittsalters auf irgendwo zwischen 10 und 15 Jahren vor dem Todeseintritt laut offizieller Sterbetafel. Das wird den Frauen nicht gefallen …

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Die Legalität im Wochenbett auf das Niveau früherer Zeiten anzuheben, ist vermutlich auch nicht gewünscht. Würde den Frauen aber einen späteren Renteneintritt ersparen, genauso wie die Witwenverbrennung.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Letalität oder auch Mortalität

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

In manchen Kulturen kann aber das Wochenbett auch illegal sein (wenn unverheiratet).

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

… aber nicht in der katholischen Welt …

Schwarzwald
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Der Witz ist ja, man lockt die Leute mit dem Beamtenstand in den Lehrerberuf, um den Lehrermangel zu beheben, aber die Pensionen fördern das vorzeitige Ausscheiden aus dem Lehrerberuf, womit der Lehrermangel wiederum verstärkt wird. Absurd!

Kartoffelbrei
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Die meisten Lehrkräfte sind doch von der Rente gar nicht betroffen. Mit einer Pension kann man eher in den Ruhestand gehen, die reicht trotzdem noch, um gut zu leben, bei der Rente sieht das meist ganz anders aus.

3200,- netto lasen wir doch neulich in einem Artikel. Und das war für 1 pensionierte Lehrerin, die vor Jahrzehnten mal anfing zu arbeiten. Und ihr Mann bringt das Gleiche mit. Wie hieß es damals: sie wissen gar nicht, wofür sie das ganze Geld ausgeben sollen. Und andere gehen Flaschen sammeln und dürfen sich mit 85 dank Aktivrente noch etwas dazu verdienen. DAS sind Deutschland und sein Beamtenstand.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Kartoffelbrei

Falsch.

Das sind ganz, ganz oft dumme Lebensentscheidungen.

Tiefergelegter Golf auf Kredit – oder Rentenprodukt?

Jahrelang Party schieben – oder schaffe-schaffe-Häusle?

G’schafftes Häusle und der Hauskredit – fleissig sondertilgen, oder Malle XL?

Ausbildung, Studium, Selbstständigkeit auf höchstem Niveau – oder in der Zeitarbeitsschleife hängen?

Frech in der Schule rumgemuckt und keine guten Noten – schlechtere Bildungschancen – Bier & Ballermann statt Aktien kaufen …
aber dann am Lebensende, da ist natürlich “die Gesellschaft” schuld…na ja, oft genug halt eben auch nicht.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Wir reden hier vom direkten Vergleich zwischen angestellten und verbeamteten Lehrern und nicht von der besagten Personengruppe, die Sie da beschreiben. Oder zählen Sie die angestellten Lehrer dazu?
Fakt ist doch, dass netto zur aktiven Zeit mehr vorhanden ist und im Ruhestand die Ungerechtigkeit so richtig zum Tragen kommt. Auch wenn die verbeamteten Lehrer das vehement abstreiten.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Erneut: Ich unterstütze ausdrücklich jede Forderung nach finanzieller Gleichstellung von angestellten und verbeamteten Lehrkräften.

Gleiche Arbeit – gleiches Geld.

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Die Bundeslanddrohne antwortet: Gilt schon jetzt, weil das Bruttogehalt nicht weit voneinander abweicht.

Das Kleingedruckte, nämlich das Nettogehalt oder gar das Lebensnetto inkl. Pension, wird da gerne übersehen.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Es geht immer um netto, da brutto ein fake-wert ist.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Warum reden Sie dann von “dummen Lebensentscheidungen”?

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Weil die meisten “Rentenkläger” bei befragen zu Vorsorge, sparen & invest höchstens Pikachuface machen…also in Schland, ist anderswo eher anders.

Ça me fatigue
1 Monat zuvor
Antwortet  447

DANKE!!!

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Kartoffelbrei

Ich kenne einige Lehrer, die jetzt Rentner (keine Pensionäre) sind. Keiner von denen muss Flaschen sammeln, selbst Alleinstehende ohne Rente des Partners oder Witwenrente nicht. Allerdings haben die auch die meiste Zeit (im Durchschnitt 40 Jahre) Vollzeit gearbeitet, trotz (im Durchschnitt) zweier Kinder. Die leben zwar nicht in Saus und Braus, aber verkneifen müssen die sich auch kaum was (leben sparsam und überlegen sich, was sie brauchen und was nicht).

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Trotzdem ist die Pension nicht weit weg von doppelt so hoch.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Aber dafür ist die Rente aber mehr als halb so hoch wie die Pension.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Während ihre pensionierten Kollegen mit ihren Reisen protzen. Sie können gerne reisen, jedem seine Sache, aber dieses Dauerthema, das bei Treffen immer wieder aufkommt, nervt einfach nur.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Und für DAS, die Khakihose von LIDL, Luxus in Form von Bäckereibrot & einmal die Woche der dünne Wasserkaffee am örtlichen Kettenbäcker (natürlich mitten im Wochendeinkauf, damit man auch ja gesehen wird) und “ach es geht” schon soll irgendjemand mit halbwegs Selbstachtung studieren sich anstrengen, die unfassbaren Steuern & Abfaben rauspressen ? Ein Arbeitsleben lang ?

L
O
L

Ça me fatigue
1 Monat zuvor
Antwortet  Kartoffelbrei

Doch – es gibt viele LuL im Angestelltenverhältnis!

blau
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Nunja aber bislang wurde die Renteneintrittsgrenze auch auf die Beamten übertragen. Wird diesmal nicht anders laufen.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  blau

Aber nicht die prozentuale Bemessung der Rente, die ja von 48 (!!) Prozent auch gesenkt werden soll. Genießen Sie Ihre 72 Prozent !!

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Die 48% beziehen sich nicht auf das eigene aktuelle Gehalt, sondern das Gesamtdurchschnittsgehalt. Wenn ich die aktuelle Rentendiskussion verfolge, gilt eher : „Niemand hat die Absicht, diese 48% zu reduzieren.“ Im übrigen wurde auch bei Beamten schon reduziert, es waren nämlich mal 75%. Die aktuellen 71% bekommt man auch nur bei 40 Jahren Vollzeit, das ist als LK fast nicht zu schaffen.

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

71% des letzten Gehalts sind aber auch etwas anderes als 48% des durchschnittlichen Gehalts.

Bei ungefähr 1,75% pro Arbeitsjahr reichen etwa 27 Arbeitsjahre für die 48% der gesetzlichen Rente, sprich Frühpension mit ungefähr 55.
(Lineare Rechnung)

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Für eine Frühpensionierung mit 55 bedarf es einer kompletten Dienstunfähigkeit. Ansonsten darf man derzeit frühestens mit 63 gehen, demnächst erst mit 65, jeweils mit Abschlägen. Alternativ kann man um Entlassung aus dem Beamtenverhältnis bitten, das ist allerdings finanziell eine ganz schlechte Lösung.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Die Rente war schon mal bei fast 60%, vergessen?
Und was ist besser, wenn sich die Rente auf das Gesamtdurchschnittsgehalt bezieht, das ja in den Anfängen relativ niedrig ist, oder auf das Gehalt der letzten 2 Jahre, also Höchstbetrag, meist noch Beförderung kurz vor der Pension.
Ich frage nur, weil Sie das offensichtlich als Nachteil bei den Beamten darstellen.

mississippi
13 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Die Pension bezieht sich nicht auf die Besoldung der letzten Jahre. Das war vielleicht früher so, sondern heute (seit einigen Jahren bereits) ergibt sich aus der gesamten Lebensarbeitszeit. Jede Stunde Teilzeit wirkt sich negativ aus, egal, ob man sie am Anfang, in der Mitte oder am Ende nimmt. Sonst würden doch alle die letzten 2 Jahre auf Vollzeit gehen und 35 Jahre lang Teilzeit arbeiten.

AvL
1 Monat zuvor

Die Ziele der Rentenversicherung sind die Erhaltung, Verbesserung und Wiederherstellung der Erwerbstätigkeit der Versicherten, siehe Kuren, die Gewährung von Renten in Form der Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrente sowie die Förderung der Gesundheit der Versicherten. Die Hauptaufgabe der Rentenversicherung ist der Ersatz von wegfallendem Arbeitseinkommen, nachdem man in den Ruhestand geht. Bevor diese Rente jedoch bezahlt wird, versucht man vorrangig die Erwerbstätigkeit des Versicherten durch die Übernahme der entsprechende Rehabilitationsmaßnahmen wiederherzustellen. Sollte dies nicht möglich sein, wird dem Versicherten eine Rente ausgezahlt. Auch die Beratung von Versicherten wird von den Leistungen der Rentenversicherung erfasst.
Das deutsche Rentensystem basiert auf dem 3-Säulen-Modell und unterscheidet zwischen der gesetzlichen Altersvorsorge, der betrieblichen Altersvorsorge und der privaten Altersvorsorge. Die meisten Arbeitnehmer sind in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Sie bildet somit das Fundament der Altersvorsorge. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen während der Berufstätigkeit des Arbeitnehmers regelmäßig Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung ein. 

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Und Sie meinen wohl, das wissen die angehenden Rentner nicht, oder was wollen Sie jetzt damit sagen? Nur so viel: bei vielen AN reicht es kaum zur Vorsorge.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Warum sollte ich derartiges meinen ? Bleiben Sie einfach mal gelassener. Ich habe lediglich nur eine Übersicht über die bisherigen Rentenanlagen eingestellt. Und es stimmt leider, dass die Renten und Pensionen bei den niedrigen Einkommen nicht ausreichen, um ohne eine weitere Querfinanzierung den Mindestsatz zu erreichen, um ein menschenwürdiges Leben im Alter zu führen. Und deshalb ist es auch erforderlich, dass zum Beispiel ein Teil der Renteneinzahlungen am Aktien- und Kapitalmarkt höher verzinst angelegt wird, weil Arbeitnehmer mit einem niedrigeren Einkommen selbst kein zusätzliches Geld anlegen können.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Pensionen fallen eben nicht unter das 3-Säulen-System, da der Dientsherr = Steuerzahler sich verpflichten musste, für das Auskommen im Alter zu sorgen. In Aktion wird trotzdem angelegt, weil Geld übrig ist und vermehrt werden will.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Und das ist auch gut so.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Dann genießen Sie es doch und verschonen uns mit Ihren Belehrungen.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Meckern und belehren können Sie ganz gut.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Das ist ihr Ding.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Sie verschonen mich nicht mit ihren Belehrungen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Weil Alimentation monolithisch ist.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Erfahrungen aus dem berufsständigen Versorgungssystems für Ärzte und Apotheker?

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Jepp, inkl. der Altervorsorge durch den Ankauf von knapp nem Kilo Krügerrand in den aktiven Praxisjahren … bei mir schießen immer die Ttäben des Mitleids ein, wenn AvL von seiner präkären Existenz berichtet.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Not-Arzt halt:)

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

@Hysterican

Es wird doch schon semi-offiziell “geschaut”, ob wir uns in dieser Richtung “auf einen guten Weg machen” können …

Noch (!) regt sich Widerstand, aber das wird schon …

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/streeck-medikamente-hochbetagte-102.html

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Jepp, lieber Pit …. Genau sowas meine ich mit meinem zugegebenermaßen zynischen Beitrag.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Der Beitrag vo Herr Streek war nicht zynisch, zynisch sind jene, die Gesundheit auf Kosten der Allgemeinheit zu einem Geschäftsmodell weiter entwickelt haben, dass nich den Wünscher der Patienten dient, in dem Patiente zu Therapien verleitet werden, die diese gesundheitlich nicht weiterbringen, mit erheblichen Nebenwirkungen und Belastungen verbunden sind, von denen sich diese sehr alten Menschen fast nie erholen. Ausweichend und von wenig konstruktiven Denken geprägten Handeln sind in diesem Kommentar der Tagesschau die Bemerkungen des Gesundheitsministerium.

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Leider verrutscht, gehört weiter unten hin als Antwort auf:

Soylent-Green für die Boomer-Generation …. inkl. der Möglichkeit, sich das Setting im “Abschiedsraum” aussuchen zu dürfen … es soll ja auch ein bisschen schön sein für die “Verlassenden”

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Danke für das betreute Wissen…..
Glauben Sie allen Ernstes, dass die Leute dies hier nicht wissen? Echt?

AvL
1 Monat zuvor

Sie sind aber richtig nett.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Und nett ist bekanntermaßen die kleine Schwester von was?
Also versteckte Beleidigungen stecken lassen.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Bitte was ?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Sie googeln doch sonst so gerne, um anderen zu helfen.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Für „nett“ hätte ich meinen Job verfehlt. Sie sind Vater mit Meinung, ich bin Profi mit langjähriger Erfahrung. Sie reden mir in meine Expertise hinein, was glauben Sie, was mein Feedback sein wird?

AvL
1 Monat zuvor

Ich kann Sie nicht beurteilen, weil ich ihre Arbeit nicht sehen, wir betroffenen Eltern haben aber das Fehlverhalten von Frau Hn..a über drei Schuljahre sehr wohl zur Kenntnisgenommen, und deren Ergebnissen waren desatrös, erforderten eine Menge Arbeit seitens der Eltern, um zu akzeptablen Leistungen zu kommen. Nie werde ich diese Dame vergessen.

447
1 Monat zuvor

Tagesschaubot 2000 liefert.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Oh, mal was anderes.

AvL
1 Monat zuvor

Das habe ich gar nicht behauptet- Ihre Behauptung bezeichne ich mal als Projektion.

AvL
1 Monat zuvor

Sie fühlen Sie sich also angesprochen, und Sie belehren mich, es ist nicht umgekehrt.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Nein, ich fühle mich nicht angesprochen….ich missbillige nur Ihre Art, wie Sie den Erklärbären mimen….

AvL
1 Monat zuvor

Ich will ihnen gar nichts erklären, ich hebe lediglich die bestehenden System dargestellt, und die funktionieren auf Grund der demographischen Entwicklung in den vergangenen 4o Jahren nicht mehr. Und darauf muss die Politik reagieren. Da kann man in eine Rücklagenfinanzierung gehen, deren Grundlagen am Aktienmarkt geschaffen werden. Die hier abgedruckten Artikel beinhalten zu Teil inhaltlich wenig sachliche und konstruktive Debattenkultur , und sachliche Vorschläge werden auch nicht gemacht. Dann wird die Politik uns hier auch nicht ernst nehmen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Und dem “Fakt” folgen, dass bis in die 60er Jahre 6 Erwerbstätige einen rentner mit versorgen mussten. Ja heute sind es zwei, die einen Rentner mit versorgen müssen.

Zum ersten Punkt, ja direkt nach dem WKII war die Zahl der Rentner im Vergleich zum Rest der Bevölkerung gering. Die meisten – also die, die dem Volkssturm entkommen konnten, waren nur um das Rentensystem zu stützen auf irgendeinem der unzähligen Schlachtfelder oder durch ein Flächenbombardement eines Ballungsraumes gestorben.

Und nimmt man den zweiten Punkt, mathematisch ist die Relation korrekt, übersieht aber eine andere Größe.
Die Zahl der Menschen im rentenfähigen Alter umfasst 25% der gesamten Bevölkerung. Darunter sind auch Pensionäre und ehemalig Selbständige, die keine oder nur sehr geringe Rentenzahlungen von der DRV erhalten.
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 17, die nicht rentenversicherungspflichtig sind, liegt bei 20%.
Diejenigen, die beitragspflichtig in der DRV sind, machen mehr als 50% der gesamten Bevölkerung aus.

Eintritt in die Rentenversicherung mit 17, Renteneintritt mit 67. Das sind rein theoretisch 50 Beitragsjahre. Solange empfängt aber keiner der über 67-jährigen eine Rente. Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer in Deutschland lag 2023 bei rund 20,5 Jahren insgesamt. Für Männer betrug sie circa 18,8 Jahre, während Frauen im Durchschnitt 22,1 Jahre Rente bezogen.

Und noch ein Faktum:
Die derzeit höchsten renten erhalten Männer im Saarland und im Ruhrgebiet …
Ja woran mag das wohl liegen? Näheres kann aber gerne beim Rentenversicherungsträger in 44799 Bochum erfragt werden.
Vermutlich waren die besagten Rentenempfänger nicht bei der BfA oder der LVA Westfalen versichert.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Bundesknappschaft ?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

KBS – Knappschaft, Bahn, See innerhalb der DRV.
Stichwort Bergmannsrente. Mehr Rente für diejenigen, die nicht an Staublunge krepiert sind.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor

Vielleicht sollten die Jungen einfach mal arbeiten….

Dazu gehört eine Schulbildung, Ausbildung und Durchhalten im Beruf.

So, wie wir das auch gemacht haben und noch immer machen.

Mehr und länger? Nein, auf keinen Fall.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Sie meinen „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ und weitere diverse Sprüche aus dem Nöhkästchen der älteren Generation?
Ahhhhh soooooo……ja dann immer drauf auf die Jüngeren…..

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Sagen Sie das denen, die bis ungefähr 2500€ brutto im Monat oder weniger verdienen. Die zahlen nicht viele Beiträge in die Rentenkasse und brauchen nicht privat vorzusorgen, weil sie ohnehin nur in der Grundsicherung landen werden, bei der abgesehen vom viel zu teuren Riester so gut wie jede private Vorsorge angerechnet wird. Betriebliche Vorsorge gibt es in Berufsgruppen mit den geringen Einkommen auch nur selten.

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

2600 € sind doch demnächst der Mindestlohn für Ungelernte. Jeder halbwegs gut Ausgebildete sollte entsprechend mit seinem Arbeitgeber verhandeln.

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Soylent-Green für die Boomer-Generation …. inkl. der Möglichkeit, sich das Setting im “Abschiedsraum” aussuchen zu dürfen … es soll ja auch ein bisschen schön sein für die “Verlassenden”

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Darf aber nicht aufwendiger werden als bei einer Sozialbestattung.

Im Prinzip reicht ja ein Stück “Flöns inne Futt” und schon ziehen einen die Hunde durch die Friedhofshecke.

nurmalso
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Meistens mag ich Ihren Humor.
Hier definitiv nicht.
Diese Bilder im Kopf…

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  nurmalso

Ist aber eine gängige Metapher aus meiner Heimatregion im Niederbergischen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  nurmalso

Mir wurde in solchen Fällen (schlimmes Kopfkino) schon mehrfach empfohlen, an ein weiße Pferd auf grüner Wiese zu denken…
Hilft … manchmal! 🙂

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

DöpDöp döpedidöp… und weiter gehts!
Gute Laune allerorten….

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

@Hysterican

Döpdöpdöp …
Ohne diesen Ohrwurm ist vieles erst gar nicht denkbar … vorstellbar … aushaltbar.
Der Soundtrack dieser Tage, fast so schön wie Fahrstuhlmusik. 🙁

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Leider reimt sich Merz auf Herz und Schmerz und blöder auf Maggus.
Dahingehend ist schon Warteschleifenmusik schon ein Hit.

Hans Malz
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Bestattungen gibt es doch nicht mehr. Soylent Green ist so nützlich.

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  Hans Malz

…und hinterlässt keine fettigen Ränder in der Brotdose für die viel zu kurzen Arbeitspausen bis zum „Abschiedsmoment“.

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Spätestens seit Blüm 1986 kennt man die Probleme der Rente. Man hätte also die letzen 30 Jahre Zeit gehabt, sich selbst um die Probleme zu kümmern? Wie viele haben das gemacht? Aber immer auf der Jugend rumhauen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

CDU als Problemlöser? Der “Alte” hat die probleme doch einst konstruiert.
“Kinder kriegen die Leute doch immer ….”

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Das war Adenauer, und Erhard wollte das System anpassen an eine zu erwartende sinkende Geburtenzahl, die mit zunehmenden Wohlstand und Bildung einhergeht. Das hat Adenauer verpasst, aber dafür erreichte er ein Rkordergebnis.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

…diese Drohne ging einen Schritt weiter:
Da die ideologiebedingte Gigaverschuldung für…”Ideen”…zwangsläufig über “völlig unerwartete !!!!111!11” sogenannte “Krisen” und Inflation abgetragen wird, rechne ich so, als ob meine Pension nach heutigem Stand ca. 500 Eurodollar wert wäre.

Entsprechend sorge ich vor.

Wer glaubt, dass Pensionen (egal wie der reine Ziffernbetrag lautet) in 20 oder 30 Jahren noch was mit dem zu tun haven wird, was heutige Pensionäre kriegen…na, dann glaubt mal schön.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

jEs ist eher umgekehrt, medial werden die Jungen geradezu gegen die alten aufgehetzt, und die schlagen eben auch mal zurück, denn diese Diskussion ist völlig einseitig und undifferenziert.

vhh
1 Monat zuvor

Sorry, das ist jetzt etwas grundsätzlicher und nicht speziell auf Lehrer bezogen.
Wenn es doch so schön schwarzweiß wäre…
Rentenbeiträge: https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Alter-Rente/Datensammlung/PDF-Dateien/abbVIII43a.pdf (waren schon deutlich höher als heute)
Bundeszuschuss: https://www.wsi.de/de/blog-17857-die-wahrheit-warum-bundeszuschuesse-zur-rentenversicherung-richtig-sind-63218.htm (ist ein ganzes Stück von den Höchstwerten weg)
‘Die haben es sich gutgehen lassen und auf Kosten der nächsten Generation gelebt’: Ach wirklich ? Bis 1991 wurden Ausbildungszeiten nach dem 16. Geburtstag bis zu 13 Jahre, im Prinzip ausreichend für ein Studium berücksichtigt. Heute 36 Monate…
Altersgrenze frühestmöglich 60/63 Jahre vor der Anhebung. Galt für alle ‘Boomer’ die komischerweise auch als erste von der Anhebung betroffen sind. Könnte daran liegen, dass es davon so viele gibt und die meisten inzwischen ziemlich hohe Abgaben in die Kassen zahlen.
1982 bis 88, die geburtenstarken Jahrgänge beendeten da ihre Ausbildung, sofern Studium, lag die Arbeitslosigkeit bei knapp 10%, rosige Aussichten? Entsprechend viele suchten sich ‘irgendwas’, oft unsicher, oft eher schlecht bezahlt, vielleicht auch mehr oder weniger erfolgreich selbständig, nennt man wohl gebrochene Erwerbsbiografie.
Die ‘Boomer’ haben nicht genug Kinder bekommen, wer keine hat sollte weniger Rente bekommen. Tja, die Folgejahrgänge waren da nicht ‘besser’, die Sache mit dem Glashaus.
‘Sie haben uns eine kaputte Welt übergeben’: so wie die Aufbaugeneration ‘uns’, mit AKW, unbegrenztem Glauben an die menschenfreundliche Industrie, Kohleförderung mit resultierendem saurem Regen, Abfallentsorgung überall wo niemand hinsieht, Smogtagen, Hass (Dachlatte nehmen) auf alle die vor Schäden warnen, ‘dann geh doch nach drüben’, Blei in Benzin und Blut usw. Wie würde die Welt ohne ‘grüne’ Ideen aussehen, wie die Gesellschaft ohne Zeiten mit linken Mehrheiten und die soziale Komponente der Marktwirtschaft? Die Komponente, die jetzt nach amerikanischem Vorbild immer öfter ersetzt werden soll durch ‘ich brauche das nicht’?
Man kann über alles reden und nachdenken, meinetwegen auch den Nachhaltigkeitsfaktor wieder einführen, aber zur Zeit wird mir viel zu sehr über ‘Schuld’ gesprochen. Seit dreißig Jahren wird die mangelnde Anerkennung der Lebensleistung der Ostdeutschen beklagt. Dass ich mir in der Schule mittlerweile anhören darf, Papa müsste so viel Steuern zahlen wegen der vielen Alten ist nicht so weit entfernt davon. Ich würde mich konstruktiv engagieren, aber die Art der Diskussion, in die sich Frau Reiche hier einmischt, geht mir auf die Nerven. Ich hab’s begriffen, wir waren immer lästig, immer zu viele und dann auch noch kritisch, aber immerhin gut genug, Steuern und Beiträge zu zahlen. Auch eine Lebensleistung, aber, liebe Jungdynamiker, macht euren Mist doch einfach alleine. Ich erwarte nichts mehr, am wenigsten eine sichere Rente, aber meine Gegenleistung dafür ist auch … nichts. Gründet eine Anti-Rentner-Partei, die für die Abschaffung der DRV und eingefrorene Mindestrente 5% über Grundsicherung eintritt. Vergesst nicht, 50% Selbstzahlung im Krankheitsfall für alle ab 65 einzuführen, dann gibt es auch weniger Rentner. Ja, das will doch keiner, ja das ist ganz schlimm polemisch, aber was soll’s, wenn Jungpolitiker einen Generationenkonflikt zur eigenen Profilierung heraufbeschwören, ist das nicht weniger polemisch. Nein, ich sehe keinen Grund, meine Gesundheit länger als nötig für eine Gesellschaft aufs Spiel zu setzen (besser: weiter zu ruinieren), die mir dauernd erzählt, wie nutzlos und belastend ich bin. Vielleicht findet die JU in ihrer Partei noch genug wahre Christen, die freundlich die Wange hinhalten.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  vhh

Bingo!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor

Aja, müsste der Regierungslogik nach jetzt nicht das Ruhestandgehalt gekürzt werden, weil es den Lehrkräften einen Anreiz bietet, nicht weiter zu arbeiten? 😛

Aber tatsächlich wäre der Plan der “Aktiv-Rente” noch schlechter, wenn die auch für Lehrer*innen gelten sollte…

Ale
1 Monat zuvor

Was Frau Reiche ausblendet:
bereits heute braucht man als Familie mit Kleinkindern faktisch Oma und Opa, die bei der Betreuung in Notfällen hilft (auch bei Lehrern als Eltern). Wenn Oma und Opa jetzt noch länger arbeiten, dann fehlt diese Betreuung und die Kinderrate dürfte weiter sinken. Die staatlichen Betreuungsangebote sind leider nicht auf die Familien zugeschnitten sondern eher finanziell optimiert und auf Außenwirksamkeit. D.h. wir laufen mitten in einen Teufelkreislauf rein.
Es gibt nicht viele Berufe, in denen eine flexible “Weiterarbeit” im Alter möglich ist – das ist ein sich schöngeredeter Gedanken. Wir werden es ja bei der Aktivrente sehen, wie viele wirklich zusätzlich davon Gebrauch machen würden.

blau
1 Monat zuvor

Jeder weiß doch, dass eine Erhöhung des Renteneintrittsalters nur ein Euphemismus für Rentenkürzungen ist, weil der facto viele nicht länger arbeiten können.

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  blau

Länger einzahlen und weniger ausgezahlt bekommen ist eine Win-Win-Situation für den Staat. Ich bin aber eh gespannt auf das Jahr 2029, weil angeblich ab dann nahezu der gesamte Bundeshaushalt für Soziales, Bundeswehr und Zinsen drauf gehen soll.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  blau

Da hilft nur sozialverträgliches Frühableben vulgo Euthanasie nach Streeck

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Vorzugsweise am letzten Arbeitstag vor der Pensionierung.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Die Pensionen sind doch nicht betroffen, es geht um die Renten. Die Pensionskassen sind schon lange leer, was aber nicht thematisiert wird und auch keinen Ausschlag hat.

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Aber aber, man kann doch als verantwortungsbewusster und staatstreuer Beamter dem Staat nicht bar jeder Gegenleistung nach dem 63ten, 65ten oder auch 67ten Lebensjahr auf der Tasche liegen?
Was könnte der Staat mit all dem schönen Geld machen, wenn mit der Verbeamtung alle treuen Staatsdiener ganz still und reibungsfrei die Biege ins Jenseits machen würden.
z.B. die Rentenkassen auffüllen, um der richtig arbeitenden Bevölkerung die Altersexistenz angemessen zusichern zu können.
Insofern gibt es dort doch einen Zusammenhang.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Die BW hat doch jetzt schon zu wenig Munition.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Wir sprachen von Soilent Green und nicht vom „Todeskarussell“ in der Flucht des 23. Jahrhunderts….

dickebank
1 Monat zuvor

Für Russisch Roulette wird’s schon noch reichen. Notfalls von Haftbefehl

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Wenn Sie sich so weiter so unsachlich echauffieren, dann schaffen Sie das auch noch rechtzeitig.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Bleibt die Frage offen, wie man sich sachlich echauffieren kann?

Und warum soll ich als Heizer dienen, ich war doch gar nicht bei der Marine.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Versuchen Sie es vielleicht einmal mit einem an einem Angelhaken hängend befestigten Magneten, der vor einer eisernen Lokomotive angebracht, baumelt, so wie bei Jim und Lukas, dem Lokomotivführer und seinem lustigen Gesellen, der ein sogenanntes Perpetuum Mobile generiert, in Ruhe und Gelassenheit, dann fahren auch Sie, ohne sich zu echauffieren, d.h. Dampf abzulassen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Wer den Dampf Anlässe, kann aber nicht heizen. Sie haben das Prinzip sowohl der Zentralheizung als auch der Dampfmaschine nicht in ausreichendem Maße erfasst.
Das heißt, wenn ich bei der Dampfmaschine Dampf vom Kessel auf einen Zylinder gebe, setze ich den Kolben in Bewegung.
Sie hingegen dürfen sich als Nachfahre des Bodenwerder Barons auch weiterhin am Schopf aus dem Morast ziehen.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Mit dem bin ich nicht verwandt ; der diente in der Zarentruppe.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Sie müssen sich doch gar nicht mit ihrem Berufskollegen solidarischen. Oder stimmt die Krähen-Metapher etwa doch?

Konfutse
1 Monat zuvor

Ich finde, so lange Deutschland die höchsten EU-Abgaben leistet, sollte man mal das Rentenalter (und auch die Arbeitszeit) der Arbeitnehmer in den EU-Staaten vergleichen und angleichen. Das wäre m.E. gerecht.

Zu der Erhöhung des Pensionsalters auf 5 Jahre für Beamte in Dtl.:
Ein Beamter hat beispielsweise in BW eine 41 Stundenwoche. Damit liegt der Beamte in BW mit seiner Lebensarbeitszeit z.T. höher als in vielen anderen Branchen. Ist das nicht ungerecht? Bei einer Lebensarbeitszeit von 35 Jahren kommt da ganz schön was zusammen. In anderen Branchen kann man beispielsweise mit 60 und zusätzlichem goldenen Handschlag gehen. Das ist jetzt möglicherweise ein Extrembeispiel, aber das gibt es tatsächlich auch.
Oft haben Rentner auch eine zusätzliche Betriebsrente, das wird in der Diskussion über das Rentenniveau gerne vergessen. Diese Zusatzrente wird nicht abgezogen im ggs. zu den Pensionen. Mein Vater war vor seiner Verbeamtung 15 Jahre Angestellter. Die daraus erworbene Rente wird von seiner Pension voll abgezogen. Gemein, er hat ja schließlich Rentenbeiträge bezahlt, oder?
Es gibt Beamte, die mit einer A9-Besoldung keine großen Sprünge machen können und am Ende des Tages eine sehr niedere Pension haben. Warum wird oft gedacht, dass jeder Beamte eine überdimensionierte Pension hat?

Frau Reiche könnte mal an die Ruhestandsregelung von Abgeordneten gehen. Ich denke, da gäbe es Reformpotenzial. Bevor es jetzt heißt, das wäre Politikerbashing: Ich denke, dass ein Großteil unsere Volksvertreter richtig viel und hart arbeitet und unbedingt angemessen bezahlt werden muss. Wenn man sich aber mal die Regelung zur Abgeordnetenentschädigung anschaut, kommt man ins große Staunen und Hinterfragen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Konfutse

Auch bei Rentenfonds, in die man als Arbeitnehmer jahrelang eingezahlt hat, schlägt die Steuer bei der Auszahlung mächtig gewaltig zu. Da schlackert man ganz schön mit den Ohren, wieviel da plötzlich vom Angesparten wieder weg ist!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Konfutse

Und jetzt das Verstörende, auch die angestellten Lehrkräfte haben keine 38,5-Stunden-Woche wie die anderen Angestellten des ÖD. Die dürfen doch tatsächlich je Woche weniger arbeiten, um damit das geringere Netto-Entgelt auszugleichen. Sachen gibt’s auf dieser Welt – dat glaubse nich!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Konfutse

… und erst die vielen Beamt*innen des einfachen (A2 bis A4) und des mittleren (A5 bis A8) Dienstes die im Pensionsalter Schlange stehen vor den Sozialämtern …

vhh
1 Monat zuvor
Antwortet  Konfutse

Ihnen ist schon klar, dass die zusätzliche Betriebsrente mit monatlichen Beiträgen bzw geringerem Netto erkauft wurde und nicht vom Himmel fällt?
Die Grenze, über der Pensionen bei Bezug von Rente und Pension gekürzt werden, beträgt meist 71,75% der letzten Bruttobezüge. Also rein zufällig die maximale Höhe der Pension, die ja einer angemessenen Versorgung dient. Für den Rententeil hat der AG schon gezahlt, nämlich seine 50%, sich also auf diesem Weg an ‘angemessener Alimentierung’ beteiligt, Sichtweise des Dienstherrn. Erreicht wird dieses Maximum nach ca 40 Dienstjahren, also muss auch jemand, der vor dem Alter von 27 Jahren Beamter wurde mit Abzügen vom theoretisch Möglichen rechnen. Das dürften, da kürzere Ausbildung, eher die unteren Gruppen sein, schade eigentlich. Es steht übrigens Beamten frei, eine Zusatzrente abzuschließen, privat. Die wird dann nicht angerechnet. Willkommen im Irrgarten der gesetzlichen Sozialversicherung, im Detail ist das noch viel spannender.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Konfutse

„ Oft haben Rentner auch eine zusätzliche Betriebsrente, das wird in der Diskussion über das Rentenniveau gerne vergessen.“

Jupp, die Beiträge zahlt man als Angestellter im ÖD größtenteils selbst. Zum Dank darf man bei Auszahlung dann 100% Krankenversicherungsbeiträge drauf zahlen. Ist ein Minusgeschäft für Angestellte im ÖD, aber halt ne Zwangsrente – quasi ein monatlich zu erbringendes Sonderopfer.

Konfutse
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Danke für die Info.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Aber es gibt doch für 2025 187,25 Euro Freibetrag:)

Anamor
1 Monat zuvor

Ich habe mit knapp 23 angefangen als Lehrerin zu arbeiten. Wir hatten 3 Kinder. Andere studieren bis zum 30. Lebensjahr und bleiben kinderlos. Solche biografischen Unterschiede spielen in der aktuellen Diskussion gar keine Rolle. Müssten sie aber.

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Anamor

Ja, das ist ein sehr wichtiger Punkt. Va. Kinder müssten einen entscheidenden Einfluss auf die Höhe der Rente/Pension haben.
Nach dem Motto: Wer Kinder hat, bekommt deutlich mehr, wer keine Kinder hat muss von dem gesparten Geld privat zusätzlich vorsorgen wenn er/sie den Lebensstand halten will.

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Und da ist sie wieder – die Diskriminierung ungewollt kinderloser Paare. Das sind übrigens diejenigen, die den Laden am laufen halten, wenn andere mit üppig Elterngeld zu Hause bleiben und hinterher 18 Jahre Anspruch auf Teilzeit haben.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Was machen wir mit Paaren, die verzweifelt versuchen Kinder zu bekommen und dafür ihr Erspartes geben und doch scheitern? Noch mehr bestrafen?

AvL
1 Monat zuvor

Adoption., hat meine ältere Schwester gemacht, und es hat sich für beide Seiten gelohnt.

Konfutse
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Dann müsste man aber auch prüfen, ob aus den Kindern etwas geworden ist. Ich könnte beispielsweise 4 Kinder in die Welt setzen, von denen vllt. ein Kind arbeitet, während die anderen 3 Bürgergeld beziehen und dem Sozialstaat auf der Tasche liegen….

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Konfutse

Kind mit Trisomie 21 oder dergleichen und schon gibt’s Rentenabstriche. – Super Idee!