MELLE. Nach einem Elternbrief der Lindenschule Buer im niedersächsischen Melle, dem zufolge Kindern und Jugendlichen das Tragen von Kopfbedeckungen (ausdrücklich genannt: Kopftücher) nur auf Antrag erlaubt ist, hat das Kultusministerium in Hannover eingegriffen – und die Schule zur Rücknahme der Regel aufgefordert. Tatsächlich wäre ein Kopftuchverbot für Schülerinnen wohl verfassungswidrig. Die Regierung in Österreich bereitet unterdessen ein generelles Verbot des „Kinderkopftuchs“ vor.

An der Lindenschule Buer, einer Grund- und Oberschule im niedersächsischen Melle, hat ein Rundschreiben Anfang November für erheblichen Unmut gesorgt. In dem Brief vom 4. November wurde Eltern auf einen Passus in der Schulordnung hingewiesen, dem zufolge im Schulgebäude grundsätzlich keine Kopfbedeckungen getragen werden dürfen. Ausdrücklich genannt wurde dabei neben „Mützen und Kappen“ auch das Kopftuch. Ausnahmen sollten demnach nur auf Antrag bei der Schulleitung genehmigt werden.
In der offiziellen Schulordnung findet sich zwar eine allgemeine Passage, nach der in geschlossenen Räumen Kopfbedeckungen abzusetzen sind und Ausnahmen bei der Schulleitung beantragt werden können. Ein expliziter Bezug auf religiös motivierte Kleidung besteht dort jedoch nicht. Erst durch die Hervorhebung des Kopftuchs im Elternbrief wurde die Regel auf religiöse Bekleidung angewendet – was mehrere Eltern gegenüber dem Medium IslamiQ als Eingriff in die Religionsfreiheit kritisierten.
Land weist auf Rechtslage hin – Regel wird aufgehoben
Nachdem der Brief öffentlich geworden war, schaltete sich das Niedersächsische Kultusministerium ein. Eine Sprecherin betonte, dass das Tragen eines Kopftuchs an niedersächsischen Schulen als Ausdruck der Religionsfreiheit grundsätzlich zulässig sei. Das zuständige Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) habe umgehend den Kontakt zur Stadt Melle als Schulträger sowie zur Schule aufgenommen und auf die Rechtslage hingewiesen.
Die Schule habe die Praxis daraufhin zurückgenommen und laut Ministerium einen erneuten Elternbrief versendet, in dem die Aufhebung klargestellt wurde. Gleichzeitig kündigte das RLSB eine Überprüfung des gesamten Vorgangs an. Auch die Bürgermeisterin der Stadt Melle erklärte gegenüber IslamiQ, den Fall prüfen zu wollen. Eine direkte Antwort der Schule auf eine Anfrage blieb zunächst aus.
Reaktionen aus der muslimischen Gemeinschaft
Deutliche Kritik kam von der Schura Niedersachsen, dem Rat der islamischen Gemeinschaften, dessen Vorsitzender Kerim Ocakdan sich gegenüber IslamiQ äußerte. Das Schreiben der Schule habe „für Verunsicherung gesorgt“. Ocakdan wies darauf hin, dass es in Deutschland kein Kopftuchverbot für Schülerinnen gebe und die Religionsfreiheit durch Artikel 4 des Grundgesetzes geschützt sei. Die Schura habe den Vorgang an das Kultusministerium weitergeleitet und wolle die Prüfung aufmerksam begleiten. Schulen bräuchten in solchen Fragen „Sensibilität und Dialog, nicht pauschale Verbote“, so Ocakdan.
Auch aus juristischer Sicht gibt es klare Einordnungen. Der Verfassungsrechtler Matthias Goldmann sagte gegenüber IslamiQ, ein Kopftuchverbot für Schülerinnen wäre „verfassungswidrig“. Ein solches Verbot müsste mit einem gleichwertigen Verfassungsgut begründet werden, was nicht ersichtlich sei. Das Bundesverfassungsgericht hatte 2015 ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrerinnen aufgehoben.
Ermittlungen nach Beleidigungen gegen Schulleiterin
Im Zuge der öffentlichen Diskussion kam es zu Schmierereien am Schulgebäude: An die Wände wurden Beleidigungen gegen die Schulleiterin geschrieben. Die Polizei ermittelt, die Stadt Melle bemüht sich um zeitnahe Entfernung. Das Kultusministerium verurteilte die Vorfälle und betonte, man lehne unsachgemäße Kommunikation und strafbare Handlungen grundsätzlich ab.
Während in Deutschland das Tragen religiöser Kopfbedeckungen für Schülerinnen grundsätzlich erlaubt ist und ein pauschales Kopftuchverbot nach Einschätzung von Juristinnen und Juristen verfassungswidrig wäre, geht Österreich aktuell einen anderen Weg. Dort hat die Regierungskoalition aus konservativer ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und liberalen Neos einen neuen Gesetzentwurf vorgelegt, der ein Kopftuchverbot für Schülerinnen gesetzlich festschreiben soll.
Österreichs Integrationsministerin: „Kinderkopftuch ganz klar ein Zeichen von Unterdrückung“
Nach Angaben des Deutschlandfunk begründet Integrationsministerin Susanne Plakolm (ÖVP) den Vorstoß damit, das sogenannte „Kinderkopftuch“ schränke die Sichtbarkeit und Freiheit von Mädchen ein und sei „ganz klar ein Zeichen von Unterdrückung“. Der Gesetzentwurf sieht ein mehrstufiges Vorgehen bei Verstößen vor: Zunächst soll die Schulleitung das Gespräch mit der betroffenen Schülerin suchen und die Eltern informieren. Wenn dies nicht ausreicht, wird die Bildungsbehörde eingeschaltet. Als äußerste Maßnahme drohen Geldbußen zwischen 200 und 1.000 Euro – oder sogar eine Ersatzfreiheitsstrafe.
Der Vorstoß ist bereits der zweite Versuch einer österreichischen Bundesregierung. 2020 hatte der Verfassungsgerichtshof ein entsprechendes Kopftuchverbot an Grundschulen aufgehoben. Die Richter argumentierten damals, dass die Regelung gezielt muslimische Mädchen betreffe, während andere religiöse Kopfbedeckungen – etwa Kippa oder Patka – nicht erfasst wurden. Dies widerspreche dem Gleichheitsgrundsatz und könne muslimischen Mädchen den Zugang zur Bildung erschweren sowie sie gesellschaftlich ausgrenzen.
Mit dem neuen Gesetzesvorhaben versucht die Regierung nun, die rechtlichen Vorgaben des Gerichts zu umgehen oder neu zu bewerten. Wie der Verfassungsgerichtshof diesmal entscheiden würde, ist offen. Klar ist jedoch: Während in Deutschland der Schutz der Religionsfreiheit im Vordergrund steht, führt Österreich die Debatte zunehmend als integrationspolitisches Instrument – mit deutlich härteren Sanktionen, die im schulischen Kontext bislang einzigartig in Europa wären. Auch in Frankreich gibt es ein Kopftuch-Verbot für Schülerinnen in der Schule – bei Verstößen drohen allerdings nur disziplinarische Maßnahmen, keine Geldstrafen. News4teachers / mit Material der dpa
Kopftuchverbot für Lehrerinnen vor dem Aus: “Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung”









So! Erstmal, das ist meine Schule – und die ist nicht rassistisch! Zweitens, es klammern sich alle an ein angebliches Verbot, obwohl es nur eine “Antragspflicht” ist.
Jede Familie bekommt das gewährt, soll nur quasi vorher Bescheid geben.
Keine Ahnung, warum das Sinn machen soll, außer man möchte noch mehr Bürokratie.
Ich hatte mir da aber als Möglichkeit vorgestellt, dass evtl Jugendliche sich auch aus nicht-religiösen Gründen bedecken oder vermummen. Um nicht ansprechbar zu sein, um zu provozieren, vielleicht auch sogar, um Musliminnen nachzuahmen und zu verspotten – und die dann evtl sogar behaupten, dass wäre ihre “Religion” und deshalb dürften sie das.
Könnte eine Schule dann auf die Idee kommen, das schriftlich mit den Eltern abzuklären, damit Shirin ungestört das Kopftuch tragen kann, der Klassenclown Kevin aber nicht?
Vor diesem Hintergrund sähe die Sache dann ganz anders aus und gar nicht rassistisch, im Gegenteil.
Vielleicht war es aber auch nur eine ungeschickte Auslegung der Gleichbehandlung, denn es geht in dem Schreiben um Kopfbedeckungen aller Art und nicht explizit um das Kopftuch, wie suggeriert wird. In dem Schreiben werden als Beispiel “.. Mütze, Kappi oder Kopftuch…” genannt, also die Kopfbedeckungen, die hauptsächlich zu sehen sind.
In Kommentaren der Noz wird nun behauptet, es würde immer nur um Musliminnen gehen, nie um Top, Minirock, ect und dies wäre entlarvend.
Das stimmt genauso nicht, denn wir hatten schon etliche Kleiderordnungsdebatten über Jogginghose, Bauchfrei und Co. Muslimische Kleidung war bislang nie Thema gewesen.
Ich will ja nicht sagen, dass unsere Schulleiterin nicht schon viele Entscheidungen getroffen hat, die Panne waren und das Kollegium, das da jetzt mit rein gezogen wird, kann einem Leid tun.
Sie ist aber ganz sicher keine Rassistin !
Die Schmierereien (“Rassistinnen Boxen”, “Rassistensau”) an der Schule sorgen halt nun erstmal dafür, dass die sich alle zurück halten und vermutlich beraten wollen.
Das kann übrigens von Linksextremen an die Wände geschmiert worden sein, aber auch von Rechtsextremen, die Linken schaden wollen oder von Islamisten, die auch rechtsextrem zu verorten sind ( Islamist ist NICHT = Islam!)
Wir haben an der Schule übrigens auch eine Mensa, wo etwas beantragt werden muss. Nämlich, ob man mit Fleisch, vegetarisch oder ohne Schweinefleisch essen möchte! In dieser Jahreszeit werden wieder die Stolpersteine geputzt und 200 Schuhkartons für Weihnachten für Rumänien und Co gepackt.
Der türkische Eltern Verein organisiert jedes Jahr auf dem Schulhof das internationale Kinderfest, speziell die muslimischen Mädchen haben gute Abschlüsse, wandern weiter zur Oberstufe, es gibt wenig Sprach Probleme trotz hohem Migrations Anteil.
Das muslimische Eltern sich Sorgen machen, bei der aktuellen politischen Lage, kann man verstehen.
So eine unüberlegte Vorgehensweise kann aber nur von Nicht-Rassisten kommen.
Wer etwas nicht böse meint, handelt mitunter nämlich auch unüberlegter/unvorsichtiger.
Ein echter Rassist wie Höcke hält sich als Lehrer bedeckt und unauffällig und kommt erst aus dem Loch, wenn er den Beruf wechselt, zB in die Politik wechselt, oder es genügend politischen und gesellschaftlichen Rückenwind gibt. Das ist bisher nicht der Fall, dafür müsste tatsächlich Blau an der Macht sein, damit Schulleiter für die Diskriminierung von Muslimen keinen Ärger mehr bekämen. Solange wir so weit noch nicht sind, wäre das, speziell als Beamter, einfach nur selbstschädigend.
Das schlimme an diesem Fall:
Jetzt feiern die Rechtsextremen einen angeblichen Beweis, dass Muslime uns bereits “regieren”, weil sie hier ihr Anliegen durchsetzen konnten und es in alle Medien gebracht haben – und Linksextreme wollen nichts anderes als “Kopftuchverbot” lesen.
Das ist das momentan sinnbildliche “Stadtbild” unserer Gesellschaft! Jeder such sich ein Lager und geht in Angriffsposition.
Noch etwas :
Laut Hausordnung sind Kopfbedeckungen aller Art verboten, es können aber Ausnahmen beantragt werden. ZB für alle Musliminnen. Und nicht “Kopftücher können nur in Ausnahmefällen erlaubt werden”.
So ist es juristisch sauber. Es gibt ein generelles Verbot, das mit einer Öffnungsklausel einhergeht, um Ausnahmen im begründeten Einzelfall auf Antrag hin zu ermöglichen.
Offensichtlich ist es so juristisch nicht sauber.
Doch, ist es, solange es weitere religiöse Kopfbedeckungen geschlechtsunabhängig einschließt.
Ganz offensichtlich waren die juristischen Experten des Schulministeriums anderer Meinung.
Entschuldigen Sie, wenn ich in diesem Fall eher den Juristen als Ihnen glaube.
Nun ja, die juristischen Experten der Schulministerien glauben offensichtlich auch, dass für Lehrkräfte keine Arbeitszeiterfassung notwendig ist (Europarecht) und Schulen keine Arbeitsstätten sind (Arbeitsstättenverordnung). Die Hausjuristen dieser Einrichtungen sind daher für mich jetzt nicht gerade Leuchttürme der Juristerei.
Und glauben können Sie, was oder wem Sie wollen – da wird Ihnen in D niemand Vorschriften machen.
Wie sieht ein genehmigter Antrag aus? Es gibt einen Unterschied zwischen einem formlosen Schreiben “Hiermit beantrage ich die Erlaubnis, dass meine Tochter mit Kopftuch in der Schule sein darf” und “Meine Tochter ist aus den Gründen X, Y und Z zwingend auf das Tragen des Kopftuches angewiesen. Bitte genehmigen Sie daher unseren Wunsch nach der Genehmigung”.
Nee, müsste ersteres sein. Der entsprechende Brief wurde in anderen Medien ja auch veröffentlicht.
Ist aber nicht fair gehandhabt wenn Menschen den Koran nicht verstehen ..das Hijab ist nur geschaffen das männer Frauen nicht ansehen ! Es ist eher eine Diskriminierung der Frauenrechte ! Dazu kämpfen Frauen im Iran um Freiheit gegen das verhüllen ! Da sterben Menschen und wir reden das in Schulen jetzt klein . Kinder haben keine Freiheit sie müssen oft tun was Eltern sagen und ihnen einreden ! Das hat nichts mit Relegion zu tun die rückschrittlich .Unsere Kirche hat das verhüllen bzw bedecken weggemacht ,jetzt gehen wir in die Vergangenheit zurück wo Kinder sogar unterdrückt werden mit Relegionen.hgw…
Interessante Einblicke, danke.
Kenne keine anderen öffentlichen Einrichtungen, wo ich den Antrag auf religiöse Kleidung zu stellen habe.
Das Jungs plötzlich Kippa tragen oder Mädchen Kopftuch, um zu provozieren – was? – halte ich nicht für wahrscheinlich.
Drücke die Daumen, dass das Missverständnis aus der Welt geräumt werden kann, Vandalismus und andere Straftaten gehören geahndet!
Hier ein interessanter link dazu (von der Konrad Adenauer Stiftung zum Thema religiöse Symbole im öffentlichen Raum). Lesen müssen Sie aber selber. Ich werde Ihnen keine Kurzfassung dazu liefern!
https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=72fca370-0aa9-09ef-766f-c459df538b1b&groupId=268877
Kontextlos einen Link posten, weil Sie keine Meinung zum Thema haben bzw. diese nicht äußern wollen?
Aber ja, finde den Text “sehr interessant” (augenroll)
Der link war auch nur zur Erweiterung Ihres Wissens bestimmt, was soll ich da noch dazu schreiben? Lesen und verstehen ist Ihre Aufgabe!
Warum rollen Sie eigentlich mit den Augen nachdem Sie den link gelesen haben? Ist er so schwer für Sie zu verstehen? Dann einfach noch mal und nochmal lesen! 🙂
Oder Sie fragen bei der Konrad-Adenauer-Stiftung nach und bitten die um eine Erklärung des Textes!
Aber auch diese (Erklärung) müsste ja wiederum gelesen werden (augenroll).
Tja, das Leben ist schon anstrengend (zwinker).
Mit ständig rollenden Augen zu lesen, stelle ich mir auch sehr kompliziert vor. Das erklärt so einige Lese-/und Verständnisprobleme. Gibt es da nicht was von Ratiopharm, um ihm zu helfen? 🙂
Haben Sie Quellen für Ihre Beispiele, gerne bei n4t? Mir sind keine Fälle von provozierenden Kopftuchgangs und provozierenden orthodoxen Juden in Deutschland bekannt.
Das haben Sie falsch verstanden und Rainer hält das ja auch für unwahrscheinlich. Ich dachte da eher an Jugendliche, die sich die Kapuze und Kappi tief ins Gesicht ziehen und das auf Anweisung des Lehrers nicht lassen und dann sagen, die Musliminnen dürften das ja auch, oder so.
Ebendarum schrieb ich ja, dass ich das Tragen religiöser Kleidung/ Schmucks, wie Kreuzketten, Kippas und ja, auch Kopftüchern “nicht für wahrscheinlich” halte.
War wohl ein Missverständnis, aber Danke für Ihre Zustimmung 🙂
Die Kippa ist kein Zeichen von Unterdrückung und Diskriminierung einer bestimmten Gruppe.
Warum sollten Kinder dann das Tragen beantragen?
Es ging ja um das Missverständnis, dass sowas angefragt werden sollte, wobei es im Vorhinein erlaubt ist.
Inwiefern Sie pauschal das Tragen der Kippa seitens Jungen als kein Zeichen von Diskriminierung… fühlen (?), aber das Tragen von Kopftüchern schon, ist zum Glück Ihre Privatsache und hat weder mit dem Artikel noch mit geltendem Recht zu schaffen
Friseure sehen das eventuell differenzierter
Was soll das?
Könnte eine Schule dann auf die Idee kommen, das schriftlich mit den Eltern abzuklären, damit Shirin ungestört das Kopftuch tragen kann, der Klassenclown Kevin aber nicht?
Es gibt unterschiedliche Auslegungen, aber Mädchen müssten eigentlich erst mit dem Beginn der Pubertät einen Hijab tragen. Manchmal liest man, dass auch jüngere Mädchen das machten, um sich daran zu “gewöhnen”, also aus nicht-religiösen Gründen.
Und wenn das Tragen eines Hijabs auch nicht-religiös begründet sein kann, warum darf der Kevin dann kein Kopftuch tragen? Nur weil er sonst rumkaspert? Muss man sich das Tragen eines Hijabs also mit gutem Verhalten “verdienen”? Oder ist der Hijab – gar nicht geschlechtergerecht – nur ein Kleidungsstück für Mädchen?
Mich erinnert das entfernt an die britischen Jungen, die im Juni 2017 einer Hitzewelle zum Trotz keine kurzen Hosen mit ihrer Schuluniform tragen durften. Da lange Hosen und (für Mädchen) Rücke gestattet waren, kamen die Jungs dann einfach mit Röcken.
Wenn es einen pro-forma-Antrag gibt, der eh nur durchgewunken wird, würde ich für meinen Sohn übrigens auch den Antrag auf ein Nudelsieb als Kopfbedeckung stellen, da er bestimmt an das fliegende Spaghettimonster glaubt.
So einen Schüler hatten wir letztens. Die totale Provokation 😉 – Ich fand das super.
Lies sich jemand davon provozieren?
Würde ihm bei uns nicht gelingen.
Sie verstehen das falsch. WEIL Menschen wie Sie sich über die Religion anderer lustig machen (ok) und diese einschränken/ verbieten wollen (nicht ok), GIBT es das Grundgesetz, um – in diesem Fall Schülerinnen – vor Ihrer persönlichen Weltanschauung zu schützen.
Und umgekehrt, dürfen Sie zu keiner Religion gezwungen werden. Ist dieses Land nicht irgendwie großartig? 😀
Schönes Beispiel, wie man mit einer ansich harmlosen Regelung in der Presse landen kann und wie daraus eine reißerische Meldung wird….
Angelehnt an diesem Beispiel eröffnet der Gesetzgeber ja auch bei der Schulanmeldung an Grundschulen in NRW die Möglichkeit bei Anmeldeüberhang das Auswahlkriterium „Migrationshintergrund und Ausgleich“ heranzuziehen…..Als ich vor einem Jahrzehnt meine SL-Stelle antrat und wir darauf einen massiven Überhang hatten, nahm mich die Schulrätin zur Seite und riet mir, dieses Kriterium niemals anzuwenden, es sei denn ich möchte gerne bei RTL 2 in den Nachrichten erscheinen….
Tja, Chance verpasst?
Durch den Bekanntheitgrad würden sich doch heutzutage unendliche viele Möglichkeiten eröffnen:
Wenn man die Zeit noch einmal zurückdrehen könnte…
Nicht jeder wünscht sich eben öffentliche Aufmerksamkeit.
In dem Beispiel von Frl. Rottenmeier wünschte offensichtlich die Schulrätin keine öffentliche Aufmerksamkeit. Warum nur? Es war doch eine vom Gesetzgeber vorgegebene Möglichkeit. Warum dann dieses “Verschweigen”? Verstehe ich nicht!
Vielleicht sollte die eine oder andere Lehrperson mit einmal mit Vernunft, Geduld und Gelassenheit auf eine derartige Kopfbedeckung heranwachsender Mädchen reagieren.
Im Beispiel von Frl. Rottenmeier ging es nicht um Kopfbedeckungen.
Die Schulrätin hätte auch nicht die Aufmerksamkeit bekommen…..sondern die Schule…..und nein, niemand möchte Kamerateams von Privatsendern auf dem Schulgelände stehen haben und mit reißerischen Berichten in die Öffentlichkeit gezerrt werden…..wie das ausgeht, sieht man ja im obigen Artikel sehr schön…..der Club der Empörten ist empört
Auch Schulräte wollen nicht, dass ihnen unterstellte Schulen in die Medien kommen! Denn dann bekommen sie selbst unerwünschte Aufmerksamkeit von den nächsthöheren Stellen 🙂
Sie sind ja wieder richtig nice. Statler und Waldoch sind als Misanthrope alte Männer zumindest noch unterhaltsam. Bing-Video
Das war halt einfach ein dummer Beschluss der Schulkonferenz.
Es hätte eigentlich klar sein müssen, dass es erstens nicht zulässig ist, das Tragen von Kopftücher nur auf Antrag zu erlauben und es zweitens natürlich als Angriff auf die Relgionsfreiheit gewertet wird.
Wenn Schulkonferenzen Bekleidungsregeln erlassen, sind nach meiner Erfahrung immer ein großes Maß an Spießertum und Intoleranz beteiligt.
Oder es war ein ehrlicher Fehler. Hoffnung nicht aufgeben!
Weiß nicht, ob dieses Kollegium auf n4t herungeistert, Frau Rupps Haltung als Bezugspunkt lässt für mich nur die Möglichkeit eines – korrogierten (!) – Fehlers zu, keine Abwertung/ Einschränkung der Religionsfreiheit
Das ist wieder ein Beispiel dafür, dass man so heiße Eisen nicht den Schulleitern überlassen sollte.
Genau wie beim Thema Schwimmunterricht oder Klassenfahrten geht es hier ja um das Verhältnis zwischen Religions- und Erziehungsfreiheit und Eingriff durch den Staat und das ist eine Abwägungsfrage (rechtlich wie politisch) und gehört auf politischer Ebene geklärt.
Ärger wird es in jedem Fall geben, ganz egal wie die Entscheidungen ausfallen werden und diesen Ärger auf die Schulleiter abzuladen ist Arbeitsverweigerung der zuständigen Politiker, die zwar ständig von Verantwortung reden, aber in diesen Fällen die Übernahme der Verantwortung verweigern.
Schönes Beispiel auch, wie sich die Dezernate die Hände nicht schmutzig machen wollen.
“Das ist wieder ein Beispiel dafür, dass man so heiße Eisen nicht den Schulleitern überlassen sollte.”
Tut doch niemand. Es gab ein Missverständnis, aber Schulleitung und Ministerium sind sich ja einig, dass es kein Kopftuchverbot geben soll.
Kopfbedeckung nur in privaten Bereichen. Schulen,Kindergärten,Krankenhäuser auf Straßen und in jeder andere Einrichtung gehört es nicht.
Behaupten Sie. Und auf welchen Grundgesetzartikel stützen Sie ihre These/Behauptung ?
Völlig falsch und am Thema vorbei.
Es ist in Deutschland gesetzlich geschützt und NIEMAND im Fall oben forderte irgendein Kopftuchverbot.
Ich weiß, es gibt verschiedene Ansichten zu dem Thema, ich bin aber ein klarer Verfechter (mittlerweile) für das Tragen einer Schuluniform. Man sieht den Kindern/Jugendlichen dann optisch weniger an, welcher sozialen Schicht sie angehören und ein Teil des Mobbings entfällt. Chemie und Sport mit Hitschab…. ein Graus….
Ron Weasleys verwaschener, zu kurzer Umhang lies trotzdem auf die soziale Schicht schließen…
Auch die Schuhe lassen bei Schuluniformen Rückschlüsse auf die soziale Schicht zu.
Ich sehe nicht, wie eine Schuluniform plus Kopftuch (da Religionsfreiheit) hier einen Unterschied machen wird ^^
Für den Sport gibt es übrigens (weniger gefährliche) Lösungen. Sie sollten sich über Sportkopftücher erkundigen, wenn Sie das Thema so umtreibt und Ihre Schule offenbar seit Jahren keinen Plan dazu hat.
In Großbritannien kann vielfach ein Hidschab zur Schuluniform getragen werden. Auch Polizistinnen dürfen dort übrigens den Hidschab tragen.
Und die Welt ist dort nicht untergegangen.
Die Briten haben eben auch ihre Erfahrungen mit Sikhs in der Armee.
Wo ist die Relevanz?
Danke für das Beispiel zur Polizei.
Vielleicht lässt sich dies ja Menschen mitgeben, die bei Kopftüchern ein persönliches “Problem im Stadtbild” sehen 😀
Wieso?
Wenn das Verbot an Grundschulen die Religionsfreiheit einchränken sollte, würde das voraussetzen, dass es Religionen gibt, die Kindern das Tragen von Kopfbedeckungen in der Öffentlichkeit vorschreibt.
Zudem bedeutet Religionsfreiheit ja nicht, dass diese jederzeit überall ausgeübt werden kann. Privat kann ja jeder machen was er will. Das gilt für die Schule nicht.
Das stimmt zwar grundsätzlich, aber man müsste schon erklären, warum das Tragen eine Kopftuchs den Unterricht stört. Das sehe ich nicht. Anders wäre es, wenn zu einer bestimmten Uhrzeit öffentliches Beten gewünscht wäre.
Dann müsste man auch fragen, warum man keine Feenhüte oder Zylinder, keine Gummikleider oder Chaps mit Strings im Unterricht tragen darf. Natürlich kommt es immer auf das Ausmaß der Verkleidung an. Manche Hijabs sind schon recht pompös, besonders beeindruckt hat mich einer aus einer Türkeiflagge. Aber zum Thema: Religiöse geschlechtsdiskriminierende Kleidung in deutschen Schulen stört mich auch.
Es ist nicht garf nicht mal so lange her, dass Schüler*innen in der Türkei im Unterricht kein Kopftuch tragen durften, in DE aber schon.
Mittlerweile gilt das Kopftuchverbot dort m.W. nur noch für einge Berufe im Staasdienst.
Es ist gar nicht mehr so lange her, dass Deutschland die Religionsausübung von Bürger*innen verbot und politisch bekämpfte.
Ist es nicht schön, wie weit wir gekommen sind, wo die Religionsfreiheit vor deren Gegner*innen geschützt wird? 🙂
Würde mich nicht wundern, wenn jemand der glauben möchte, dass die Straßenverkehrsordnung bereits für Neugeborene gilt, auch glauben wollte, dass man Grundschulen im Namen der Religionsfreiheit verbieten müsse, das Tragen von Kopfbedeckungen im Unterricht zu untersagen oder dass Reis ein Vorkämpfer für die Reliogionsfreiheit wäre.
Die Straßenverkehrsordnung ist kein Grundrecht laut Artikel 1 bis 20 des GG, die Religionsfreiheit ist es schon. Welch trivialer Vergleich, Werte und eine menschliche Grundhaltung anderen Mitmenschen gegenüber mit einer Straßenverkehrsordnung auf eine Ebene zu setzen.
Und warum schreiben Sie das unter meinen Kommentator und nicht bei dem, der diese Behauptung und Vergleiche ständig aufstellt.?
Hier haben Sie den Vergleich aufgestellt. Sie müssen schon Verantwortung für Ihre eigenen Kommentare übernehmen.
Das beantwortet aber trotzdem nicht die Frage, warum AvL nicht die auf die ursprünglichen Kommentare des Foristen reagiert hat, der diese abstrusen Vergleiche mehrfach gepostet hat. In dem betreffenden thread hat er ja ansonsten sehr fleißig kommentiert.
Ist man jetzt verpflichtet Kommentare von gaz anderen Usern ggf. unter ganz anderen Artiklen gelesen zu haben, bevor man Ihre Äußerungen kommentiert?
Nein. Sie können sich meinetwegen auch gerne zum Richter aufschwingen ohne die Sachverhalte zu kennen, wenn Ihnen das gefällt.
Wenn ich sowas nicht abkönnte, wäre ich hier fehl am Platz.
Weil ich nie behauptete, Straßenverkehrsordnung und Grundgesetz wären das Gleiche, schätze ich.
Zu einem anderen Artikel tauschten wir uns ja darüber aus, wo ich meine Auffassung erörterte, dass Gesetze erstmal für alle gelten nicht alle betreffen müssen.
Sie dürfen nicht mit 150 km/h durch ein Dorf donnern, auch wenn Sie gerne “forciert durch den Verkehr gleiten”.
Dreijährige auch nicht, die sind aber aktuell nicht von diesem geltenden Gesetz betroffen.
Es tut mir leid, dass Sie meinetwegen glauben könnten, die Straßenverkehrsordnung wäre gleich auf mit dem Grundgesetz, da haben Sie mich schwer missverstanden 😉
Wen glauben Sie denn mit solchen Statements hinter die Fichte führen zu können?
Dass Sie mehrmals im Zusammenhang mit den Grundrechten des GG behauptet haben, die StVO würde auch für Neugeborene gelten, lässt sich weiterhin hier auf n4t nachlesen.
Das Netz vergisst nicht,
Na posten Sie mal los!
Angeblich haben Sie ja Quellen zur Hand.
Aber Sie stimmen meiner obigen Antwort zu, dass es begrüßenswert ist, dass Deutschland anderen die Religion nicht vorgibt, wie in Ihrem historischen Beispiel eines anderen Landes? 😉
(https://www.news4teachers.de/2025/11/schule-will-schuelerinnen-das-kopftuch-verbieten-kultusministerium-schreitet-nach-empoerungswelle-ein/#comment-752015)
Nicht, dass Sie vom eigentlichen Punkt Ihrer eigenen Aussage abkommen
“Angeblich haben Sie ja Quellen zur Hand.”
Wenn Sie spezifieren was meinen, könnte ich Ihnen auch eine Antwort geben.
“dass es begrüßenswert ist, dass Deutschland anderen die Religion nicht vorgibt, wie in Ihrem historischen Beispiel eines anderen Landes?”
Warum fragen Sie?
Haben Sie schon wieder vergessen, dass ich mehrfach geäußert habe, dass ich mit den Grundrechten wie sie im GG stehen zufrieden bin?
Zu Erinnerug, es stand u.a. in dem Posting auf das Sie folgendermaßen geantwortet haben
“Hart am Rechtsextremismusverharmlosen hm?“
“Haben Sie schon wieder vergessen, dass ich mehrfach geäußert habe, dass ich mit den Grundrechten wie sie im GG stehen zufrieden bin?”
Meines Wissens schrieben Sie das nie, wiesen stattdessen auf Irritation, das gesichert Rechtsextreme das Grundgesetz attackieren und relativierten selbst immer wieder, indem Sie auf alle Artikel verwiesen, anstelle auf jene, die von Rechtsextremen unter Beschuss stehen.
Aber ich freue mich darauf, beim nächsten Mal zu lesen, dass Sie mit dem Grundgesetz zufrieden sind, anstelle (teils historische) Vergleiche mit anderen Ländern anzustellen, welche eben diese Grundwerte nicht im gleichen Maße teilen 🙂
“Meines Wissens schrieben Sie das nie,”
Wer soll Ihnen das denn abkaufen?
Sie haben doch entsprechende Posting sogar zitiert, als Sie dagegen polemisiert haben.
“Ich bin der Meinung, das es im GG bei dieser Thematik keinen Anlass zu Beanstandung gibt. Eine Änderung halte ich deshalb nicht für notwendig..”
Schon wieder vergessen, wer darauf geantwortet hat?
“Hart am Rechtsextremismusverharmlosen hm?”
Ich denke aber , hier wurde jetzt genug geschrieben.
Sie können Ihre Beschimpfungen und Diffamierungsversuche ja bei anderen Themen fortsetzen, wenn Sie meinen das unbedingt zu brauchen.
“dass man Grundschulen im Namen der Religionsfreiheit verbieten müsse, das Tragen von Kopfbedeckungen im Unterricht zu untersagen.”
Welche Schulen sollten das tun?
Darüber haben Gerichte längst entschieden.
Nur weil Sie persönlich damit unzufrieden sind, ändert sich das Grundgesetz nicht.
“Welche Schulen sollten das tun?”
Lesen Sie einfach mal die Artikel, die Sie kommentieren, dann müssen Sie nicht so viel fragen.
Da haben Sie offensichtlich überlesen, dass weder Schule noch Ministerium ein Kopftuchverband fordern.
Bemerkenswert, dass Sie sich da weiterhin irren, nachdem Frau Rupp nochmal zusätzlichen Einblick bot (https://www.news4teachers.de/2025/11/schule-will-schuelerinnen-das-kopftuch-verbieten-kultusministerium-schreitet-nach-empoerungswelle-ein/#comment-751453)
Ich hoffe, Sie haben jetzt verstanden, dass es kein Kopftuchverbot gibt und dieses von niemanden gefordert wurde 🙂
“dass weder Schule noch Ministerium ein Kopftuchverband fordern.”
Wo soll das mit dem Kopftuchverband denn gestanden haben?
Und was soll das mit Schulordnungen zu tun haben, die das Tragen von Kopfdeckungen untersagen?
Ihre Postings erscheinen mir immer abstruser
Ich nehme an, wir sprachen aneinander vorbei und sind einer Meinung? Klasse!
Freut mich sehr! Lachen wir gemeinsam über die Ewiggestrigen, welche glauben, anderen die Religionsfreiheit zu verwehren und die eigene Weltsicht gesetzlich aufzudrücken, anstatt die Freiheit zu ermöglichen und zu verteidigen 😀
Glauben Sie denn, dass die StVo für Neugeborene gilt?
Oder dass ein Verbot von Kopfdeckungen für Grundschüler*innen gegen Art 4 GG verstoßen würde?
Oder dass Reis ein Vorkämpfer für die Religionsfreiheit ist?
Das dachte ich mir auch als ich das zum ersten Mal gelesen habe,
Warum haben Sie denn nun bei dem Foristen nicht reagiert , von dem dieser abstrusen Vergleichstammt und mehrfach verwendet wurde?
In dem betreffenden thread haben Sie ja ansonsten ziemlich fleißig kommentiert.
Na zum Glück geht es bei Gesetzen nicht um “wundern” und “glauben”, was erlaubt ist.
Aber tragen Sie doch Ihre unspezifischen historischen Ländervergleiche vors Verfassunsgericht. Ich bin mir sicher, alle werden ganz beeindruckt sein 😉
Was für ein Vergleich: ein deutscher Rechtstaat mit unserem Grundgesetz und ein autokratisch regierter Staat, in dem die Unabhängigkeit der Justiz ausgehebelt wurde.
Falscher Adressat, das müssen schon dem antworten, der diesen abstrusen Vergleich mehrfach ins Spiel gebracht hat.
“Es ist nicht garf nicht mal so lange her, dass Schüler*innen in der Türkei im Unterricht kein Kopftuch tragen durften, in DE aber schon.”
Ne, den Vergleich stießen Sie an. Wir bzw. viele sind gespannt wie Flitzebögen, auf was Sie damit hinauswollen 🙂
Lesen Sie einfach mal das Posting auf das ich geantwortet habe.
Wenn Sie es dann noch nicht merken, kann ich es Ihnen gerne auch in einfacher Sprache erklären.
Impotentes Geheule gegen die Religionsfreiheit in Deutschland Ihrerseits?
Gewöhnen Sie sich dran.
Sie wissen doch längst, dass ich mich nicht zu Antworten auf ähnlichem Niveau provozieren lasse, egal wie oft Sie das auch versuchen mögen.
Aber schon amüsant zu lesen, wie tief Sie mittlerweile schon zu gehen bereit sind.
Ich glaube, Sie missverstehen meine Wortwahl ^^
Es geht mit um das UNFÄHIGE Geheule, welches keinerlei Wurzeln schlägt, geschweige konstruktive Argumentationen eröffnet.
Hoffentlich konnte ich dieses Missverständis aufklären
Das ist lächerlich, denn diesen Vergleich habe nicht ich ins Spiel gebracht. So funktioniert Diffamierung.
“denn diesen Vergleich habe nicht ich ins Spiel gebracht”
Hat ja auch niemand behauptet.
Warum ziehen Sie sich den Schuh also an, wenn er nicht passt?
Ich würde mir übrigens wünschen, dass Sie sich bei tatsächlichen Diffamierungsversuchen eines hier fleißig kommentierenden Foristen auch mal etwas echauffieren würden.
Aber da Sie bei dem auch keinen Anstoß an abstrusen Vergleichen nehmen, ist meine Hoffnung da nicht allzu groß.
Sie brachten die Türkei ins Spiel ! Zitat ihres Kommentar in Kopie von weiter oben mit Rechtschreibfehlern: “Es ist nicht garf nicht mal so lange her, dass Schüler*innen in der Türkei im Unterricht kein Kopftuch tragen durften, in DE aber schon.
Mittlerweile gilt das Kopftuchverbot dort m.W. nur noch für einge Berufe im Staasdienst.”
Entschuldigung, ich hatte nicht gemerkt, dass Sie die Türkei meinten.
Empfanden Sie es denn als Akt der Befreiung, als dort das Kopftuchverbot an weiterführenden Schulen aufgehoben wurde?
“Empfanden Sie es denn als Akt der Befreiung, als dort das Kopftuchverbot an weiterführenden Schulen aufgehoben wurde?”
Sie führten das Beispiel ja an. Ist die Vorstellung für Sie so erfüllend, anderen die Religionsausübung vorzuschreiben?
Dann sind Sie in Deutschland falsch! Viel Glück anderswo 😀
Sie wisien doch längst, dass ich mit dem GG zufrieden bin.
Wennn sie wirklich wüssten was im GG steht, müssten Sie diese seltsamen Fragen also gar nicht stellen.
“Sie wisien doch längst, dass ich mit dem GG zufrieden bin.”
Nö. Meines Wissens tun Sie sich bereits bei der Religionsfreiheit schwer 😉
“Sie wisien doch längst, dass ich mit dem GG zufrieden bin.”
Moment, schreiben Sie dies, weil ich darauf hinwies, dass Sie keinerlei Meinung haben?
DAS soll Ihr großer Wurf sein??
– Wie empfinden Sie das Leben in Deutschlands rechtstaatlicher Demokratie?
– Sie wisien doch längst, dass ich mit dem GG zufrieden bin.
Einfach Wow! 😀
Hatten Sie nicht geschrieben: “So funktioniert Diffamierung. “
Da ich bei dem oben zitierten Satz auf ein Posting reagiert habe, in dem von Türkei die Rede war und der Bezug eindeutig ist, glaube ich Ihnen natürlich, dass Sie wissen wie das geht.
Was möchten Sie denn ausdrücken?
Fanden Sie es nun gut oder schlecht, dass das Kopftuchverbot an Schulen in der Türkei abgeschafft wurde?
Das klingt nach einem “abstrusen Vergleich” (https://www.news4teachers.de/2025/11/schule-will-schuelerinnen-das-kopftuch-verbieten-kultusministerium-schreitet-nach-empoerungswelle-ein/#comment-752580)
XD
Ich lebe zu meinem und dem meiner Freunde Glück in Deutschland, dem Land, das uns seit 75 Jahren Freiheit in Frieden garantiert, das unsere individuellen Grundrechte garantiert, eine freiheitliche, parlamentarische Demokratie mit freien Wahlen hat, zudem ein sozialer Rechtstaat ist, der eine staatlich finanzierte Bildung garantiert, eine unabhängige Justiz hat, und diesen Rechtstaat lassen wir uns von niemanden mehr nehmen.
Hat m.W. auch niemand bezweifelt.
Was würden Sie denn von Leuten halten, die hier laufend versuchen andere Kommentator*innen mit haltlosen Unterstellungen und Diffamierungsversuchen zu provozieren? Sehen Sie das durch Art 5 GG gedeckt?
Gehen Sie die Diskussion einfach mit mehr Gelassenheit an.
Ja, das sagen gewisse Männer auch gern Frauen, die sich durch anzügliche, im Graubereich des Strafrechts liegende sexistische Bemerkungen genervt fühlen: „Sehen Sie es doch einfach gelassener” oder gern auch: „Ist doch eigentlich ein Kompliment, dass derjenige Ihnen so viel Beachtung schenkt“…
… oder auch dieser Hinweis an die betroffenen Frauen: “dann sollen die Frauen sich nicht so aufreizend kleiden!”
Moooment mal… ?
Da schließt sich wohl der Kreis?
(Da fallen mir wieder die “Scheuklappen für Männer”, statt Verhüllung der Frauen ein!)
Aber so ein Frauenbild wäre ed840 vielleicht nicht unliebsam. Immerhin führt er gerne die Türkei als Vergleichsmöglichkeit an 😉
Warum empfehlen Sie das nicht den Leuten, die hier regelmäßig versuchen mit haltlosen Unterstellungen und Diffamierungsversuchen zu provozieren? Stört das denn überhaupt nicht?
HATTEN Sie einen Punkt, den Sie mit der Türkei machen wollten?
Denn inzwischen schreiben auch Sie über anderes 😉
… oder es ist durch die Kunstfreiheit gedeckt?
https://www.bing.com/videos/riverview/relatedvideo?q=das+ist+alles+durch+die+kunstfreiheit+gedeckt+youtube&&mid=CED729FBF85A0E61F2ABCED729FBF85A0E61F2AB&FORM=VAMGZC
Manche dieser Unterstellungen und Diffamierungen sind schon “künstlerisch wertvoll”, wenn man sieht wie sich jemand dreht und windet, um nicht auf Fragen antworten zu müssen 🙂
Ich! Liebe! Diesen! Song! Das ist ganz großes Kino von Danger Dan gewesen.
🙂
Wie können Sie es wagen, HALTUNG zu zeigen? Wissen Sie denn nicht, dass die ed840 unmöglich ist? Sie Monster! XD
Oh Gott, ich vergaß diesen Umstand zu bedenken.
Kein Stress. Er haut ja ständig “Skepsis” dem Grundgesetz gegenüber raus, als würde dass seine Ansichten verschleiern
….und von der fehlenden Pressefreiheit als Kontrollorgan ganz zu schweigen.
Zumindest als ich zur Schule ging, war auch das Tragen von Mützen nicht erlaubt. Meines Wissens hat damals niemand geklagt. Es galt als unhöflich.
Warum musste man es damals nicht erklären?
Haben Sie Mützen aus religiösen Gründen getragen?
Warum muss man Ihnen das heute erklären?
Warum jetzt plötzlich wieder religöse Gründe?
Eben noch haben Sie kulturelle Gründe für ausreichend erachtet.
Halten Sie denn nun Verbot von Kopfbedeckungen an Grundschulen für einen Verstoß gegen Art 2 GG oder nicht?
Warum fragen Sie ständig nach den Privatmeinungen, es ist gesetzlich felsenfest geklärt, egal wie sehr Sie sich an Kopftüchern stören ^^
Wenn Sie glauben wollen es wäre felsenfest geklärt, dass wie weiter oben behauptet wegen Art 2 GG grundsätzlich Kopfbedeckungen im Untrerricht getragen werden dürfen, dann tun Sie das meinetwegen.
Kennen Sie denn Fälle, wo Kindern das Kopftuch verboten wurde? Sie schreiben viel Meinung und wenig Subdtanz.
Ich beziehe mich auf die mir bekannte Regelung, welche ja auch im Artikel als grundlegend gewertet wurde, was keine Beantragung erfordere.
Haben Sie was oder sind Sie nur dagegen?
Der Grund der Mütze war irrelevant: Es war nicht gestattet.
Genauso agiert besagte Schule: Es ist jegliche Kopfbedeckung nicht gestattet – Ausnahmen, etwa aus religiösen Gründen, sind möglich.
Ich verstehe daher den Sturm im Wasserglas kein bisschen. Wo werden denn Kopftuch, Kippa und Co untersagt in dieser Schule?
Vielleicht stört den Einen oder Anderen auch die Pigmentierung der Haut, die Tätowierung, der kurze Rock, das Tragen von Hosen, die gefärbten Fingernägel oder überhaupt die Person. https://www.deutschland.de/de/topic/wissen/300-jahre-immanuel-kant-philosoph-der-aufklaerung
Das hat alles nichts mit Religion und Zwängen, die von rückwärtsgewandten männlichen Überzeugungen herrühren, zu tun. Verstehen Sie?
Das läuft aber auf das Selbe heraus, nämlich eventuell auf eine Ausgrenzung und Mobbing der betroffenen Mädchen innerhalb der Klasse, wenn sich die Lehrpersonen auch noch abweisend verhalten und das Kind dann im Mittelpunkt eines Konflikt zwischen Eltern und Lehrpersonen steht. Diese Mädchen sind auf Grund ihrer kulturellen Herkunft so gekleidet, und für diese ist nichts Ungewöhnliches daran, ein Kopftuch zu tragen.
Diese Mädchen werden von ihren Eltern ausgegrenzt, da sie dazu gezwungen werden. Sie dürfen am Sportunterricht nicht teilnehmen und ein muslimischer Vater verlangte gar von uns, dass seine Tochter nur von weiblichen Lehrkräften unterrichtet werden sollte. Also wer grenzt da aus? Es ist ja nicht nur das Kopftuch, die ganzen Verhaltensweisen drumherum sind ausschlaggebend.
Mädchen müssen auch mit Kopftuch am Unterricht teilnehmen. Die Rechtslage ist da ganz klar.
“Sie dürfen am Sportunterricht nicht teilnehmen”
Sprechen Sie mit Ihren Schülerinnen über Sportkopftücher.
Es geht Ihnen doch um die Schülerinnen?
Diese Mädchen müssen, auch mit Kopftuch oder entsprechender Schwimmbekleidung, am Sport-und Schwimmunterricht teilnehmen.
Rein rechtlich vermutlich schon.
Kennen Sie den recht viele Fälle, in denen diese Pflicht auch zwangsweise umgesetzt wurde?
Kennen Sie welche? 😀
Wenn ja, haben Sie hoffentlich auch die Folgegespräche mit den Eltern, ggf. Attestplflich und schlechtestenfalls gerichtliche Anordnungen zu berichten.
Das Thema ist längst bekannt und geklärt, passiv eigene Fälle anzudeuten, denen Sie nicht nachgingen, ist nicht mehr zeitgemäß, sondern Ihrerseits fahrlässig!
“Kennen Sie welche?”
Nein, warum sollte ich sonst fragen ?
“passiv eigene Fälle anzudeuten”
Wer soll denn auf solche plumpen Unterstellungen reinfallen?
Übrigens habe ich im Gegensatz zu Ihnen ja nie behauptet Pädagoge zu sein. Wie kommen Sie also darauf, dass ich einer wäre?
“Nein, warum sollte ich sonst fragen ?”
Weil Sie gegen Kopfücher stänkern, ohne irgendwelche Belege außerhalb Ihres Bauchgefühls zu haben?
Kommen Sie mal endlich in Deutschland an und akzeptieren Sie die Religionsfreiheit – Sie sind doch zufrieden mit dem GG 🙂
“auf Grund ihrer kulturellen Herkunft so gekleidet, ”
Würden Sie denn befürworten, dass jeder Mensch die Möglichkeit haben sollte in Deutschland die Dinge frei auszuleben , die in der Kultur des Herkunftslandes üblich sind?
Artikel 2 des Grundgesetzes gewährt die freie Entfaltung der Persönlichkeit.
Es müssen also schon sehr schwerwiegende Einwände vorlegen, damit man Dinge verbieten kann, die in der Kultur des Herkunftslandes üblich sind.
Steht die freie Entfaltung den Mädchen, die da in Stoff gehüllt werden, nicht zu? (Um beim Thema zu bleiben).
Ed840 mag keine Religionen, reicht das? 😀
Dann dürften also muslimische Männer bis zu 4 Ehefrauen haben, wenn sie diese versorgen können?
https://de.wikipedia.org/wiki/Polygynie_im_Islam
Und wie sieht das bei Kinderehen aus?
https://www.islamundkoran.net/die-heirat-von-kindern/
Und warum ist das Beschneiden von Mädchen bei uns verboten?
Das alles sind doch “kulturelle/religiöse Traditionen” in den Herkunftsländern?
Sie mühen sich vergebens. Einfach die Erfahrung machen lassen.
Grundgesetz
Im GG steht etwas zur religiösen Beschneidung von Kindern? Das muss ich überlesen haben. Können Sie bitte den entsprechenden Absatz für mich verlinken? Danke!
Ach so, und gilt die (deutsche) Monogamie auch für Ehen (Polygamie), die im Herkunftsland der Migranten (ohne deutsche Staatsbürgerschaft) geschlossen wurden?
Zumindest zum Thema “Polygamie” habe ich mittlerweile ein paar Antworten gefunden:
https://www.mtrlegal.com/wiki/mehrehe/
Beim Lesen des Artikels kamen aber leider, wie bei mir so oft, neue Fragen auf:
Werden dadurch die Zweit- und weiteren Ehe-Frauen nicht benachteiligt? Sie dürfen evtl. im Rahmen des Familiennachzugs nicht nach DE, werden rechtlich hier nicht anerkannt (wenn Eheschließung nach religiösem Ritus, was, wenn ich es richtig verstanden habe, auch hier möglich ist). Warum greift da nicht die Religionsfreiheit, Anerkennung religiöser/kultureller Bräuche, aber bei Beschneidung von Jungs toleriert man das?
Ihre Fantasie geht offenbar steil: vom Kopftuch zur Polygamie – die Assoziationskette muss man auch erst mal schaffen. Wir beenden sie aber hiermit, bevor Sie gleich noch bei rituellen Kindermorden landen.
Herzlich Grüße
Die Redaktion
Es geht ganz einfach um religiöse/kulturelle Sitten und Gebräuche, die, aus mir unverständlichen Gründen, einerseits anerkannt werden und andere wieder nicht. Bestes Beispiel die Beschneidung von Kindern – männlich okay, weiblich böse. Diese Unterschiede verstehe ich nicht! Ist das immer “Auslegungssache”? Wer legt das warum und wie aus?
P.S.: Es ist mir schon klar, dass Sie die Diskussion beenden wollen – denn einleuchtende Antworten auf diese Fragen gibt es wohl nicht. Damit löst man aber nicht das Problem! Es bleibt, wohl nicht nur bei mir, das Gefühl von “Doppelmoral”, von Anwendung verschiedener Maßstäbe und gewisse Zweifel an mancher Rechtssprechung. Leider!
Doch, es gibt einleuchtende Antworten. Es gilt in Deutschland Religionsfreiheit – in den Grenzen der übrigen Gesetze. Dabei gibt es (wie immer) auch Grenzfälle, wie die Beschneidung von Jungen. Dass die in Deutschland nicht verboten ist, hat historische Gründe, die auf der Hand liegen. So einfach.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
“Es geht ganz einfach um religiöse/kulturelle Sitten und Gebräuche, die, aus mir unverständlichen Gründen, einerseits anerkannt werden und andere wieder nicht.”
Alle Moslems in Deutschland ohne Kinder- und Mehrfachehen würden Ihnen ein Gegenbeispiel bieten, aber Sie entscheiden sich für Ihre Vorurteile…
“Ihre Fantasie geht offenbar steil”
Oder einfach Islamfeindlichkeit. Aber immerhin konnte Sie sich – dieses Mal – verkneifen, den Tausch von Kamelen zu erwähnen
Polyamid bringt aber auch immer mehrere Schwiegermutter mit sich:)
Hier ein link, warum ich (und einige andere hier) nicht mehr durchblicke(n):
https://www.gruene-bundestag.de/unsere-politik/fachtexte/familiennachzug-familien-gehoeren-zusammen/
Es gibt einfach zu viele verschiedene Regeln bezüglich religiöser Freiheit. Das wird dann natürlich von verschiedenen Seiten ausgenutzt und führt zu Unverständnis/Verdrossenheit in der Gesellschaft.
Wow! Sie untergraben das Zusammenführen von Familien mit Ihren rassistischen Vorurteilen von Kinder- und Mehrfachehen??
Ja, dann die Kinder lieber im Kriegsgebiet krepieren lassen, bevor Potschemuschka die Angst hat, es könnte verheiratet werden – was in Deutschland unwahrscheinlicher ist.
Es wäre idotisch, wenn es nicht so menschenlebenverachtend wäre!
Ja, ja, Sie sind hier neben @Avl und der Redaktion die einzigen Guten. Wir anderen sind wahlweise rassistisch, menschenlebenverachtend oder lehnen das GG ab. Wissen wir.//
Wissen Sie, es gehört schon eine Menge “Glück” dazu, dass Sie das hier so schreiben können. Es genügt offensichtlich, wenn es an einer Stelle Entscheider*innen gibt, die mit zweierlei Maß messen.
Wenn Sie bemerken sollten, dass die Kinderehen in Deutschland mit dem Tragen eines Kopftuches in der Schule doch nicht zunehmen, könnten Sie etwas übersehen haben
Ergänzung:
Warum wird eigentlich die Beschneidung von Jungen in DE rechtlich erlaubt, während sie bei Mädchen (zu Recht) verboten ist. Haben nicht auch die Jungen ein Recht auf körperliche Selbstbestimmung und Unversehrtheit? Müsste man das nicht erst mit Erreichen der Volljährigkeit gestatten?
https://www.antidiskriminierungsforum.eu/fileadmin/Antidiskriminierungsforum/Beschneidung_Genitalverstuemmelung_27.11.23.pdf
Erstaunlich, dass sich bisher niemand über diese ungleichbehandlung der Geschlechter (bei der Beschneidung) beschwert oder gar geklagt hat.
Interessant aber auch, dass die Befürworter des Kopftuches für Kinder sich bei diesen Beispielen in Schweigen hüllen.
Da habe ich wohl wieder einmal ein TABU berührt. Schade, die Begründung für diese Ungleichbehandlung (Doppelmoral?) hätte mich wirklich interessiert.
Die Freiheit sich zu kleiden, kontern Sie mit einer Kleiderordnung.
Solche Positionen stehen denen im Iran und der Türkei näher, als dem deutschen Grundgesetz.
Aber keine Sorge! Die Menschen dort sind auch davon überzeugt, es besser zu wissen und gehen dafür über Grundrechte.
In Deutschland nicht möglich, egal was Sie meinen 😀
Da erzählen Sie mir nichts Neues.
Ich habe schon mitbekommen wer sich hier im Forum sehr vehement für das Tragen von Kinderkopftüchern einsetzt so wie es im Iran Pflicht ist.
Spannend, wer das seien sollte. Denn während ich von der Freiheit schreibe – und ja, dass ist zuweilen zeitaufwendig und kostet Zeit (sorry DerechteNorden) – wollen manche im Forum die Religionsfreiheit einschränken.
Diese Schwachmat:innen werden es nie verstehen, dass Sie die gleiche übergriffige Politik verfolgen, wie jene, die sie zu kritisieren glauben ^^
Halten das Kinderkopftuch denn für ein Zeichen von Freiheit?
Ich halte die Freiheit, ein Kopftuch zu tragen oder auch nicht, für ein Zeichen von Freiheit.
Sie träumen von Verboten, darum schreiben Sie ja so fanatisch Ihre Fragen, ohne selbst Haltung zu zeigen – diese wäre aber auch echt ätzend 😉
Dann sind also alle Arten von Kopfbedeckungen in der Schule erlaubt, da sie ein Zeichen von Freiheit sind. Also auch tief ins Gesicht gezogene Kapuzen und Skimasken?
Sie haben offenbar nichts zu Kopftüchern zu schreiben, hm?
Entlarvend, dass Sie sich Skimasken und anderer Vermummung bedienen.
Da fällt mir “Freiheit” von Marius Müller-Westernhagen ein:
https://www.bing.com/videos/riverview/relatedvideo?q=westernhagen+freiheit+youtube&&mid=6190C694F06C3F09E3966190C694F06C3F09E396&FORM=VAMGZC
Das solten Sie durchaus mal lesen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonja_Fatma_Bl%C3%A4ser
“Die Deutsch-Kurdin Sonja Fatma Bläser berät Mädchen, die vor Zwangsverheiratung und Gewalt fliehen. Das Kinderkopftuch sei ein massiver Eingriff in die Entwicklung, warnt sie. Doch in Deutschland gebe es ein fatales Missverständnis, das politisch leider noch befördert werde.” (welt).
Wow, die Welt schreibt etwas gegen Ausl… den “politischen Islam” kaum zu glauben.
Und Frau Bläser meint, Einfriffe in die Entwicklung würden durch ein Kopftuchverbot an Schulen beendet? Bemerkenswert!
Das ist Ihr Stil, was nicht in ihre Meinungswelt passt, wird kategorisch nieder gemacht. Ende der Ansage.
Wohingegen Sie stets sachlich und freundlich Ihre Meinung darlegen… (Spaß)
Im Ernst: Widerspruch ist legitim. Auch von Ihnen.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ich habe nicht die Kritik gegen mich gemeint, sondern gegen meinen Link. Und mal so nebenbei: ich beschimpfe nicht beim Widersprechen.
Für jemanden, der einen namentlich benannten Politiker öffentlich “unfähig” nennt, sind Sie selbst ganz schön dünnhäutig – wenn es Sie selbst betrifft. Dabei sind Sie nur ein Anonymos hier.
Wie wäre es mal mit dem Kant’schen Imperativ? Volkstümlich: Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem anderen zu. Kann man auch umdrehen: Wie man in den Wald hineiruft – so schallt es heraus.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
“Wie man in den Wald hineiruft – so schallt es heraus.”
Das kann ich so nicht bestätigen.
Ich lasse mich durch plumpe Provokationsversuche nicht zu Antworten auf niedrigem Niveau verleiten, auch wenn es hier regelmäßig versucht wird.
Und bringt man ein Beispiel oder einen Beleg, ist das alles nicht wahr.
Darum wird ja gerichtlich darüber entschieden. In diesem Fall sind die Kinder vor der Meinung von Menschen wie Ihnen geschützt und dürfen ein Kopftuch tragen, egal was Sie persönlich denken
Und die Gerichtsentscheidungen hängen auch in der Interpretation der Gesetzgebung durch Gerichte und somit von der Besetzung ger Richterposten ab.
Wie entscheidend das ist, haben wir ja vor kurzem bei der Besetzung der Posten am Verfassungsgericht gesehen.
Unabhängig davon: Ich vertrete hier meinen Standpunkt, nicht ihren. Und in einer Demokratie kann über Mehrheitsbeschlüsse die Gesetzgebung angepasst werden.
Ich selbst wäre dafür religiöse Symbole aus der Schule grundsätzlich zu entfernen und eine klare Kleiderordnung einzuführen. Gibt momentan keine Mehrheit für. Vielleicht bleibt es aber nicht so.
“Und in einer Demokratie kann über Mehrheitsbeschlüsse die Gesetzgebung angepasst werden.”
Das gilt nicht für die unveränderlichen Bestandteile des Grundgesetzes, die der Ewigkeitsklausel unterliegen – das sind konkret die Artikel eins bis 20 GG. Die Religionsfreiheit ist in Artikel 4 festgelegt. Absatz 2 garantiert die ungestörte Religionsausübung. Dies bedeutet, dass der Staat sicherstellen muss, dass religiöse Praktiken ungestört stattfinden können. Das heißt konkret für das Kopftuch in der Schule: Es muss im Einzelfall nachgewiesen werden, dass dadurch der Schulfrieden gestört wird (und es reicht nicht aus, dass irgendwer das so meint).
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Leider sind von der Ewigkeitsgarantie des GG nicht die Artikel 1 bis 20 betroffen, sondern die Artikle 1 und 20.
Einige der dzwischen liegenden Artikel sind ja auch shon mehrfach geändert worden, wie zu Beispiel der Artikel 16, in dem es um Asyl geht.
Die Artikel, in denen es um Menschenrechte geht, und das Recht auf die freie Religionsausübung gehört dazu, folgen direkt aus der Menschenwürde (Art. 1) Deshalb sind diese Artikel wohl unveränderbar, auch wenn sie nicht direkt unter die Ewigketisgarantie fallen.
Warum schreiben Sie “leider”?
Gerade wenn man auf das Kopftuch vorpubertärer Mädchen anspielt, müsste jedoch das Tragen des Kopftuches zuvor als deren religiöse Pflicht nachgewiesen werden – der Koran sieht dies jedoch nicht vor.
Das zweite Problem, was ich sehe: Wer schützt die Kinder davor, gegen ihren Willen in der Schule religiöse Bekenntnisse ablegen zu müssen (Kleidung, Gebet), wenn diese Praxis statthaft in der Schule ist? Die Kontrolle über Brüder, Schwestern, Neffen, Nichten ist enorm in der Schule. Kann es tatsächlich staatlich gewollt sein, dass Kinder, insbesondere Mädchen, in der Schule zu religiösen Bekenntnissen gezwungen werden, weil jegliche Verweigerung sofort an die Eltern weitergetragen wird? Schule bietet im Fall, dass religiöse Bekenntnisse gestattet sind, keinen Schutzraum mehr für die Verweigerung derselben und hemmt damit die religiöse Selbstbestimmung und die freie Entwicklung der Persönlichkeit.
Viele Dogmen der katholischen Kirche stehen auch nicht in der Bibel.
Zu behaupten, dass nur das zur Religion gehört, was in den heiligen Büchern steht, zeigt ein verkürztes Verständnis von Religion.
Das Kinderkopftuch ist kein Dogma des Islams.
Spielt aber kein Rolle. Es geht in meinem Argument darum, dass nicht nur das Teil einer Religion ist, was in den heiligen Büchern steht. (Das habe ich ja auch geschrieben. Nicht gelesen?)
Bitte verfolgen SIe dne Argumentationsstrang, sonst vertehen Sie ohne Kontext einzelne Aussagen gar nicht.
Statt hier ständig zu theoretisieren könnten Sie doch einfach mal Belege erbringen, welche Religionen Kindern das Tragen von Kopfbedeckungen im Unterricht vorschreiben.
Wie niedlich… Sie treffen eine argumentative Aussage, schreiben auf die Widerlegung derselben, dass dieses Ihr Argument eh keine Rolle spielt, und schlussfolgern daraus, dass Ihr Gegenüber nicht in der Lage ist, den Kontext zu erfassen…
Das ist Ihre Art von Argumentation? Okay, kann man machen. Muss man sich dann aber nicht wundern, wenn man nicht ernst genommen wird.
“Gerade wenn man auf das Kopftuch vorpubertärer Mädchen anspielt, müsste jedoch das Tragen des Kopftuches zuvor als deren religiöse Pflicht nachgewiesen werden.”
Dem stimme ich zu – unironisch. Aber wie christliche Schüler*innen eine Kreuzkette tragen möchten, handelt es sich um ein kompliziertes System aus Familie, Religion, Peers und individueller Entfaltung.
Pauschale Verbote, weil angeblich immer alle gezwungen würden, führen da nicht weit.
Persönlich finde ich, die Schule kann hier als Beispiel und Ansprechpartnerin vorangehen, um einen selbstbestimmten Weg ohne Zwang zu beschreiten.
Nicht wenige fordern aber im Gegenteil, dies als “Privatangelegenheit” aus Aufsicht und Schutzes des Staates zu lösen 🙁
.Intelligenz schützt nicht vor irrationalem Denken. Anscheinend ist bei einigen der Realitätsfilter geschlossen. Intelligenz schützt nicht vor Irrationalität – Spektrum der Wissenschaft
Ist religiöser Glaube mit rationalem Denken zu erklären?
„Das gilt nicht für die unveränderlichen Bestandteile des Grundgesetzes, die der Ewigkeitsklausel unterliegen – das sind konkret die Artikel eins bis 20 GG.“
Lediglich die Artikel 1 UND 20 sowie die Artikel zur Aufteilung der BRD in Länder und deren Mitbestimmung unterliegen der Ewigkeitsklausel, gern im GG Par.79(3) nachlesen.
Der Artikel 4 fällt somit nicht unter die Ewigkeitsklausel.
Mit freundlichen Grüßen,
Mika (hat das GG tatsächlich gelesen)
Formal mag das stimmen, inhaltlich nicht: Der Schutz der Ewigkeitsklausel erstreckt sich grundsätzlich auch über Art. 1 GG in elementare Grundrechte, soweit es sich dabei um Konkretisierungen des Achtungsanspruchs der Menschenwürde handelt. “Der Kern der Grundrechte, die demokratischen und sozialstaatlichen Grundgedanken, sowie die republikanisch-parlamentarische Staatsform dürfen auch im Wege einer Verfassungsänderung nicht angetastet werden.” Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ewigkeitsklausel
Religionsfreiheit gehört zum Kern der Grundrechte. Gerne hier nachlesen: https://www.bmz.de/de/themen/menschenrecht-religionsfreiheit-weltanschauungsfreiheit/menschenrecht-religionsfreiheit-weltanschauungsfreiheit-57014
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Gegen Religionsfreiheit hat wohl kaum jemand etwas, aber sehr viel gegen eine Religion, in deren Namen Frauen oder auch sexuelle Minderheiten (wie Homosexuelle) unterdrückt und bestraft werden, wenn sie freier und gleichberechtigter leben wollen.
Unter dem Mäntelchen “Religion” darf nichts relativiert, schöngeredet oder gar geduldet werden, was unserem Grundgesetz und der ansonsten so gern zitierten Würde des Menschen widerspricht.
Dafür gibt es Gesetze in Deutschland, die selbstverständlich für alle – auch für Religiöse – gelten. Herzliche Grüße Die Redaktion
Es gab mal interessante Umfragen, nach denen die Sharia-Gesetze höher gewichtet wurden als die Landesgesetze …
Da wäre dann doch mal die genaue Fragestellung interessant.
Im Gespräch warnt (Salafismus- und Deradikalisierungs-Experte) Thomas Mücke Mücke davor, sich von vermeintlichen Studienergebnissen Angst machen zu lassen. Man müsse sich stets genau ansehen, was der Befragte mit einem Reizbegriff wie „Scharia“ verbinde. „Im Alltagsverständnis verbinden die meisten damit drastische Körperstrafen“, sagt er. „In einem weiteren Sinne ist das ein religiöser Begriff, der Regeln für das alltägliche Leben als Muslim bezeichnet.“ Für ihn lässt sich daraus nicht unbedingt eine religiöse Radikalisierung ableiten.” Quelle: https://www.focus.de/politik/deutschland/befragung-in-niedersachsen-scharia-besser-als-deutsche-gesetze-experte-erklaert-alarmierende-schueler-studie_id_8282622.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Sie vertreten Ihre Meinung, die nicht auf dem Boden des Grundgesetzes steht.
Das wird man doch noch sagen dürfen.
PS: Wenn man religiöse Symbole verbieten würde, dann würden die Kinder eben ganz unreligiös ein Kopftuch tragen. Mit solchen autoritären Herangehensweisen ist gar nichts gewonnen.
Nein, die müssen entsprechend gekleidet werden, weil nach Go… weil nach der Natur Frauen komplett anders sind, biologisch bedingt weniger verdienen müssen, als kostenlose Arbeitskraft ausgebeutet werden dürfen und (wegen ihrem Aussehen) vergewaltigt werden können.
Got… Die Natur will das so!
Es sind doch genau die Religionen, die diese Unterschiede betonen. Die Religionsfreiheit des Grundgesetzes kann also genau in dieser Richtung missbraucht werden. Das ist eine Freiheit für die Funktionäre, nicht für das Volk. Und die Kinder sind die schwächsten Glieder der Befehlskette.
“Die Religionsfreiheit des Grundgesetzes kann also genau in dieser Richtung missbraucht werden.”
Wie schade, dass so viele die Religion als “Privatangelegenheit” aus der Schule verbannen wollen, anstatt die Schüler:innen gegen diesen “Missbrauch” zu befähigen 🙁
Naja, dem können wir uns wohl erst ernsthaft widmen, wenn Lehrkräfte sich zum grundgesetzlichem Recht auf Religionsfreiheit bekennen oder Lehrkäften Platz machen, die keien staatlich verordnete Weltanschauung fordern 😉
“… anstatt die Schüler:innen gegen diesen “Missbrauch” zu befähigen”
Sie wollen also riskieren, dass muslimische Schülerinnen sich in der Schule (womöglich mit Hilfe der Lehrer) gegen das islamische Patriarchat auflehnen? Kommen dann nicht erst recht wütende Eltern? Das ist die Religionsfreiheit, die das Grundgesetz meint?
Nein, das Grundgesetz meint die Freiheit der Funktionäre, ihre Autorität durchzusetzen. In der Religion gibt es keine Demokratie, das Volk hat nichts zu sagen. Genau das ist ja das Problem, dieser prinzipiell vordemokratische Charakter der Religionen !!
“Religion ist das Opium für das Volk.” (Karl marx)
“Sie wollen also riskieren, dass muslimische Schülerinnen sich in der Schule (womöglich mit Hilfe der Lehrer) gegen das islamische Patriarchat auflehnen? Kommen dann nicht erst recht wütende Eltern? Das ist die Religionsfreiheit, die das Grundgesetz meint?”
Also lieber die Religion zur “Privatangelegenheit” erklären und die Probleme ignorieren? Feigling 😛
Danke, dieser Aspekt ist der Knackpunkt.
Religionsfreiheit spielte damals, als das GG entstand, eine so wichtige Rolle, weil zuvor Mitglieder gewisser Religionsgemeinschaften systematisch vernichtet worden waren.
Wenn wir über die Religionsfreiheit im GG sprechen, dann sollten wir das mitdenken und uns dafür einsetzen, dass Menschen nicht wegen ihres Glaubens verfolgt, diskriminiert und ausgegrenzt werden, dass sie Gemeinden bilden Gotteshäuser bauen und besuchen können.
Leider ist der aber der Text schwammig (“Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.” GG Art. 4, Abs. 2), so dass alles mögliche daraus abgeleitet wird.
Hier wünschte ich mir eine Konkretisierung.
Aber so etwas gilt hier bei gewissen Personen bereits als GG-feindlich.
“Und die Gerichtsentscheidungen hängen auch in der Interpretation der Gesetzgebung durch Gerichte und somit von der Besetzung ger Richterposten ab.”
Das stimmt. Wir haben kaum noch Richter*innen, welche das Grundgesetz brechen wollen. Muss ne Verschwörung sein…
“Ich selbst wäre dafür religiöse Symbole aus der Schule grundsätzlich zu entfernen und eine klare Kleiderordnung einzuführen. Gibt momentan keine Mehrheit für. Vielleicht bleibt es aber nicht so.”
Cool! Ziehen Sie in ein anderes Land, Deutschland garantiert Religionsfreiheit 😀
Es gibt kein Verbot an Grunschulen, dies fordete auch biemand
Da kann man Österreich nur gratulieren. Das Kopftuch ist in der Tat ein Symbol der Unterdrückung. Kinder sollten zumindest in der Schule frei davon sein. Kopfbedeckungen sind abzulegen, religiöse jedoch nicht? Nach der Logik müsste man auch eine Vollverschleierung von Mädchen zulassen.
Ich würde sagen, bei Vollverschleierung steht Bildung, Pädagogik und soziale Kommunikation über der freien Religionsausübung, denn die Vollverschleierung behindert diese.
Aber die Vollverschleierung steht da ja nicht zur Diskussion, sondern das Kopftuch.
Da ist sich Österreich auch nicht zu schade, andere Religionen einzuschränken, an denen sie beim vorigen Gesetzentwurf keinerlei Anstoß nahmen…
Richtig. So stark nach außen getragene religiöse Symbole haben in öffentlichen Einrichtungen nichts zu suchen (Schulen, Ämter etc.). Im privaten Bereich kann ja jeder machen was er will.
Tjahhhhh, laut den Leuten, die das Sagen haben ja scheinbar schon. 😀
Aha, die bösen Eliten, die wollen Schlimmes erlauben, dass nämlich eine Frau ein Kopftuch trägt und dadurch den Unterricht massiv stört. Schlimm, echt schlimm, ganz besonders schlimm.
Sie haben da was nicht verstanden. Es geht um Unterdrückung, bestes Beispiel einer kopftuchtragenden Kollegin (Referendarin), die von ihrem Mann in die Schule gebracht wurde und dort auch wieder abgeholt. Kein Kontakt zu den Kollegen erlaubt. Das finden Sie gut?
Es geht nicht in jedem Fall um Unterdrückung, das ist ihre Sichtweise dieser Dinge. Ich kenne mehrere Kolleginnen, die emanzipierte moslemische Frauen sind, die ein Kopftuch als Ausdruck ihrer Identität verwenden, so wie manche Männer nur mit einem Anzug und Schlips sich kleiden. Vielleicht ist es bei dem Mädchen ähnlicher Grund.
Wenn da bei einigen Schreibenden ein Gefühl der Ablehnung entsteht, so wird dieses in einem selbst erzeugt. Die Ursache eines Gefühls liegt nie in einem Objekt oder einem Ereignis sondern in unserem Gehirn.
Genau das selbe Objekt, hier das Kopftuchtragen, oder ein Ereignis rufen in unterschiedlichen Situationen unterschiedliche Empfindungen hervor. Ein schönes Kopftuch im Urlaub bei Sonne getragen kann mir gefallen, im Unterricht stört es mich dann oder weil ich grundsätzlich derartige Bedeckungen auf Grund eines anderen kulturellen Hintergrund ablehne. Dann rechtfertigt eine derartige Person das Kopftuchtragen bei der Feldarbeit, bei kulturell bedingten Tragen wird es dann abgelehnt. Wie dem auch sein mag, das Kopftuch beeinträchtigt mich nicht.
Es haben sicher die enigsten etwas gegen ein Kopftuch als Kopfbedeckung, manche tragen es ja auch locker um den Kopf. Aber wenn die Haare damit festgezurrt werden, so dass dieses “weibliche Sexsymbol” nicht mehr zu sehen ist, und außer den Händen sämtlliche Körperstellen bedeckt sein müssen, auch im Hochsommer, dann sehe ich darin keine Identität mehr.
Ach, wenn Sie das so sehen, gilt das Grundgesetz trotzdem.
Nicht, dass am Ende irgendein Spinner, der nichts auf Religionsfreiheit gibt, diese anderen einschränken will 😉
Nein, Sie haben etwas gegen Kopftücher im Unterricht, weil Sie deren Ausleben nicht akzeptieren wollen, Sie überschreiten die Grenzen von Artikel 1 bis 20 des GG.
Lieber Rainer Zufall, liebe(r) AvL, Sie haben gar nichts verstanden.
Nö
Sie hätten die Frage auch einfach beantworten können .
Wünschen Sie sich eine einfachere Antwort, dann fragen Sie doch freundlich nach.
Sie äußerten diesen Wunsch bei mir – da fühle ich mich sicher, den Ihren Rat nahezulegen 🙂
Erstens glaube ich Ihnen die Geschichte nicht.
Zweitens helfen solche Horrorstories über einen Einzelfall nicht dabei, eine allgemeines Phänomen zu beleuchten.
Drittens ist dem Kind überhaupt nicht geholfen, wenn das Kopftuch verboten ist, weil die Einstellung der Eltern dieselbe bleibt. Es ist lediglich denen geholfen, die den Anblick des Kopftuchs nicht aushalten können.
Es handelt sich nicht um eine Debatte zum Kindeswohl, sondern es geht denjenigen, die gegen das Kopftuch sind, in erster Linie darum, kulturelle Dominanz zu beweisen.
Das sei Ihnen überlassen, ob Sie das glauben. Und wenn das eine “Horrorgeschichte” sein soll, dann werten Sie diese kulturell bedingten Verhaltensweisen ja ganz schön ab.
Und die kulturelle Dominanz sehe ich eher in der Stoffverpackung der Frauen.
Ich auch nicht, denn die kopftuchtragenden moslemischen Frauen, die ich beruflich kenne, die Tragen Kopftücher aus eigenem Antrieb und emanzipatorischer Sicht heraus als Ausdruck ihrer Weiblichkeit. Das gäbe eine schöne Diskussionsrunde, wenn die se Kolleginnen auf Teacher Andy stießen. Das gäbe richtig Theater wegen der Bevormundung durch eine Deutsche oder einen Deutschen.
Es geht hier nicht um Frauen, sondern um Mädchen im Grundschulalter. Lenken Sie nicht immer ab.
Und ich habe dieses Beispiel nur gebracht, weil hier behauptet wird, dass die Verhüllung keine Unterdrückung darstellt.
Das ist definitiv falsch, denn Sie behaupteten, dass das Kopftuch, eine Unterdrückung der Mädchen darstellt. Sie könnten diese Angelegenheit, das Tragen von Kopftüchern, mit mehr Nachsicht beim Kind, mehr Sachlichkeit und weniger negativer Emotion angehen. Da wäre Ihnen und den Familien gegenüber schon sehr viel mehr geholfen.
Die Tochter meiner Kollegin trägt selbst mit Stolz und Würde ein derartiges Kopftuch.
Dann soll sie das tun.
Sie unterstellen mir also Lügen? Interessant. Und wenn das eine “Horrorstory” sein soll, da bewerten Sie die Gepflogenheiten dieser Kultur schon mal sehr negativ. Der Mann ist sicher überzeugt, das Richtige zu tun und meint es doch gut mit seiner Frau.
Ich glaube Ihnen einfach die Geschichte (noch immer) nicht. Ob das nun eine Lüge war, müssen Sie selbst entscheiden.
Nicht jede Unwahrheit ist ja ein Lüge.
Einfach nur anmaßend …..!
Auf wen dieses Urteil wohl eher passt ?.
Die bösen Moslems unterdrücken ihre eigenen Kinder !
Sie grenzen sie aus, siehe Mika weiter unten.
Die Ironie wurde nicht verstanden. Sie grenzen die ein Kopftuch tragenden Mädchen aus. Ich habe damit kein Problem. Ich hätte auch keines mit einer Kippa.
Sie finden es anmaßend, wenn ich Ihnen nicht einfach alles glaube?
Sie finden, man sollte Ihnen alles unbesehen glauben? Das ist anmaßend.
Sie müssen Teacher Andi nicht glauben. Vielleicht glauben Sie Betroffenen?
Gern hier nachlesen:
https://frauenrechte.de/aktuelles/detail/meine-kindheit-war-vorbei-als-ich-begann-den-hijab-zu-tragen
Im Beispiel von Teacher Andi geht es nicht um ein Kind, sondern um eine Kollegin.
Sie gestehen also zu, dass minderjährige Muslimas nicht regelmäßig selbstbestimmt ein Kopftuch tragen, sondern durchaus familiären Zwängen unterliegen?
Alle Kinder in DE entscheiden doch tagtäglich völlig selbstbestimmt, was sie anziehen wollen. Wenn das Kind bei den jetzigen Temperaturen in T-Shirt, Sandalen und ohne Jacke raus gehen will, dann halten sich die Eltern raus. Und genauso läuft es in den genannten Familien, oder?
PS: Ich hatte an einer meiner Arbeitsstellen eine Kollegin, für die dasselbe galt wie für die von Teacher Andi beschrieben. Nur war die über 50 und wurde regelmäßig von ihrem erwachsenen Sohn geholt/gebracht.
Die eine unterdrückt ihren Mann, die andere ihren Sohn! So sieht das doch aus.
Ja, so wird man , wenn man als Kind schon zur Demut und zum Gehorsam gezwungen wird.
Heftig! Unironisch!
Solchen Schülerinnen muss geholfen werden, aber wer hier würde ernsthaft behaupten, ein Kopftuchverbot – welches nicht zur Debatte steht – hätte da einen Unterschied gemacht?
Echte Probleme bestehen, dürfe aber nicht als “Privatangelegenheit” aus der Schule ausgelagert werden!
Jeder hat in Deutschland etwas zu sagen.
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html
“Recht auf Freiheit” ,
“Schutz der Jugend”:
Die Eltern zwingen ihre Tochter das Kopftuch zu tragen. Die Eltern verbieten ihrer Tochter am Schwimmunterricht teilzunehmen.
Die Eltern zwingen ihre Tochter, der Klassenfahrt fernzubleiben.
Was nun?
Entscheidet sich eine Grundschülerin wirklich freiwillig für eine Verschleierung?
“Die Eltern zwingen ihre Tochter das Kopftuch zu tragen,” schreiben Sie. Und das ist ihre Projektion. Und selbst wenn das Kind ein Kopftuch auf Wunsch der Eltern tragen würde, so rechtfertigt dieser mögliche Umstand doch nicht, dass das Kind in den Mittelpunkt einer schulrechtlichen Auseinandersetzung gerät, bloß weil sich jemand daran stört. Es ist das recht der Eltern, die Kinder im Sinne ihrer Religion zu erziehen. Sie als Lehrperson haben dem Kindswohl zu dienen. Niemand hat das Recht, das Kind von Seiten der Schule unter Druck zu setzen oder es auszugrenzen. Die Würde auch dieses Kindes ist unantastbar.
Warum haben Sie eigentlich die Antworten auf die Fragen nach dem Schwimmunterricht und der Klassenfahrt nicht beantwortet?
Weil die Aussage völlig unspezifisch und an Thema vorbei ist, nehme ich an.
Aber wenn Sie wissenschaftliche Belege haben, dass Kopftuchverbote die Teilnahme an Klassenfahrten erhöht, hauen Sie raus 😀
Hauen Sie erst mal Ihre Quellen für Religionen raus, die Grundschulkindern das Tragen von Kopfbedeckungen im Unterricht vorschreiben.
Ermöglichen!
Sie mögen es als “Zwang” erträumen, aber es geht tatsächlich um die Freiheit, ein Kopftuch zu tragen oder auch nicht 🙂
Weil dies seine/ihre Argumentation stört. Er/sie antwortet nur auf bestimmte herausgepickte Aussagen, alles andere ignortiert er/sie.
Weil für die Kinder diesbezüglich eine Teilnahmepflicht wegen der bestehenden Schulpflicht besteht.
Dafür gibt es entsprechende Schwimmbekleidung.https://muslima-bademode.de/
Auch da erzählen Sie mir nichts Neues.
Es ging aber um die Frage, wie man es einschätzt, wenn die Eltern der Mächen die Teilnahme am Schwimmuntericht und an Klassenfahrten nicht erlauben.
Sie haben Null Ahnung, wie die soziale Kontrolle dieser Mädchen in der Schule funktioniert. Sprechen Sie mal mit Lehrkräften in Schulen mit hohem Anteil an Muslimas, wie das läuft.
Und nein, das Recht der Eltern auf religiöse Erziehung endet da, wo es in die Freiheitsrechte des Kindes eingreift. Kopftuch (gegen den Willen des Kindes), Verbot von Liebesbeziehungen oder Sex vor der Ehe, Verbot der Teilnahme an Klassenfahrten (ggf. wird das Kind krankgemeldet) usw. sind nicht mit dem Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit vereinbar.
Aha, Sie sind also ein Freiheitskämpfer für moslemisch unterdrückte Kinder. Ich lerne dazu.
? Wueso loben Sie @Mika nichtxdafür?
Finden Sie es denn gut, wenn Eltern sich so verhalten?
Hmmm, … ich habe sehr oft Gespräche mit meinen (männlichen) Nachhilfeschülern (Mitte/Ende 20), auch über das Selbstverständnis von Frauen in DE und, im Gegensatz dazu, in deren Heimat/Tradition, z. B. über “Eifersucht” (darf ein fremder Mann die Frau/Freundin/Schwester/Tochter… einfach ansehen oder sogar ansprechen…? … und ähnliche Themen. …
Andere Länder (Religionen) – andere Sitten (Moralvorstellungen)…
Diese Gespräche sind sehr interessant und lehrreich (für mich und meine Schüler). Sie finden es hier bei uns besser (die Frauen und die jungen Männer). Aber noch sind sie selbst nicht verheiratet und haben keine Familie …
Ich denke oft an das Buch “Nicht ohne meine Tochter” von Betty Mahmoudi.
Artikel 6 GG
1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) 1Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.
Drone 447 sendet Grußfrequenz an Tagesschaubot 2000 // piep-piep-tröt: “Ja ja, jeder hat was zu sagen, alle sind ganz gleich und es ist garnicht so, dass wenn “Kultus” A sagt und ‘ne Schule B, dann A wie ein Befehl gilt und (zur Not mit Strafen) durchgesetzt wird. Piep-tröt-piep!
Alle sind in ihren Augen nicht mit den selben Grundrechten ausgestattet, und das charakterisiert ihre Denkweise, das ist ihr sportliches Betätigungsfeld. Gehört bei Ihnen auch Mobbing dazu ?
” nicht mit den selben Grundrechten”
Ist halt mal im GG so geregelt und die Mütter und Väter des GG hatten sicherlich gute Gründe dafür.
Das Recht auf Religionsfreiheit gilt aber für jeden Menschen und nicht nur für deutsche Staatsbürger.
Dafür hatten die Väter des Grundgesetzes sicher gute Gründe.
Strohmann: ed840 hat nie angezweifelt, dass Artikel 4GG für alle in Deutschland lebende Menschen gilt.
Und warum schreibt er /sie dann oben: ” nicht mit den selben Grundrechten”
Ist halt mal im GG so geregelt und die Mütter und Väter des GG hatten sicherlich gute Gründe dafür.”
Quelle dazu?
Er kämmte ja regelmäßig sämtliche Artikel über einen Kamm, auch wenn es um Religionsfreiheit ging – garantiert ohne Hintergedanken 😉
Das sehe ich auch so.
Ändert aber nichts daran, dass die Grundrechte eben nicht alle auch für alle Menschen gelten, selbst wenn manche Leute hier beharrlich das Gegenteil behaupten.
Das Kopftuch, vor allem für Mädchen im Grundschulalter, hat nichts, aber auch gar nichts mit Religion zu tun. Das ist eine Erfindung der Patriarchen.
Das entscheiden Sie… Herzliche Grüße Die Redaktion
Nein, aber das ist meine Beobachtung, hat nichts mit Entscheiden zu tun. Wenn Sie irgendeinen Grund für das Tragen von Kopftüchern samt Kleidung bis zum Boden für Grundschulkinder finden, dann teilen Sie mir den bitte mit.
Schon mal daran gedacht, dass Kinder sich auch identifizieren wollen – weil sie nach Zugehörigkeit suchen?
Welche Zugehörigkeit bietet die deutsche (materialistische) Gesellschaft denn muslimischen und anderen spirituell interessierten Kindern an? Den Sportverein – wo es dann wieder nur um Leistung geht? Das Handy?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Also nach meinen Erfahrungen (mittlerweile ü60 Jahre – eigene Kindheit und Lebens- und Berufserfahrung) orientieren sich Kinder/Jugendliche eher an Gleichaltrigen/Medien, was ihre Kleidung/Aussehen/Frisuren/Interessen… betrifft, als an den Erwachsenen.
Und was genau meinen Sie mit spirituellen Interessen bei Kindern?https://www.einfachganzleben.de/meditation-achtsamkeit/was-ist-spiritualitaet
Dieses Interesse entwickelt sich nach meinen Erfahrungen erst in der Pubertät. Aber ich lasse mich gern von Quellen eines besseren belehren.
Kinder im Grundschulalter ….. spirituell interessiert …… aha …….
Und auch diese “spirituell interessierten” Mädchen möchten ihre Kindheit kindgerecht erleben, oder etwa nicht?
In Sportvereinen geht es nur um Leistung? Sie waren sicher noch nie in einem Sportverein ……… Diese Argumentation ist völlig daneben.
Wieso Grundschule? Es geht bei dem Fall oben um eine weiterführende Schule.
Wie viele Grundschülerinnen in Deutschland tragen denn Kopftuch?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Es geht um eine Grund- und Oberschule, und auf dem Foto ist eindeutig ein Mädchen im Grundschulalter zu sehen.
Das Foto ist ein Symbolfoto, wie darunter zu lesen ist. Es ist ja noch nicht mal gesagt, dass es überhaupt reale Fälle an der Schule gegeben hat – darum geht es in dem Bericht ja gar nicht. Es geht lediglich um ein Verbot bzw. einen Genehmigungsvorbehalt.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Sie beobachten “die Patriarchen”?
Wenn Sie Gründe suchen: Wie wäre es mit einem gesellschaftlichen Gegenentwurf, Frauen zu sagen, was sie tragen sollen oder nicht tragen dürfen?
Selbstrendend müssen Mädchen ggf. befähigt werden, sich frei zu entfalten, aber welcher Clown würde ernsthaft behaupten das Problem würde durch ein Kopftuchverbot und das Verlagern ins Private – wo angeblich ja die Bedrohung herrscht – verschwinden 😉
Es geht ja um Religionsfreiheit.
Sehen Sie das anders oder wollen Sie Ihren Quatsch (wieder) damit vermengen, dass nicht alle von anderen Gesetzen betroffen sind? 😉
Keine Ahnung worauf Sie eigentlich hinaus wollen.
Soll sich das etwa auf Ihre Behauptung beziehen die StVO würde schon für Neugeborene gelten, sie aber nicht betreffen?
Ahnungslos anstellen reicht nicht.
Wie kommen Sie auf ahnungslos?
Dass sich Begriff “Quatsch” eigentlich nur auf die Behauptung beziehen kann, dass die StVo für Neugeboren gelten würde, lässt sich ja unschwer erahnen.
Und um mitzubekommen, dass wer krampfhaft vermeidet die Kommnentare des entsprechenden Foristen zu kritisieren, braucht es auch nicht besonders viel Ahnung.
Ich bezog mich konkret auf die Religionsfreiheit. Sie schreiben ja gerne über alle andere Grundrechte, Zeiten und Länder, tatsächlich sind aber heute Schülerinnen mit Kopftuch besser über die Religionsfreiheit in Deutschland informiert als Sie.
Aber keinen Stress, irgendwann werden Sie sich schon in die Deutsche Kultur integrieren, Geduld 😉
Kann mir schon vorstellen, dass Sie glauben wollen, dass sich mit einem Verweis auf die StVO und Neugeborene ein konkreter Bezug zur Religionsfreiheit ergibt.
Zu glauben, dass außer Ihnen noch jemand anders auf solche Gedanken kommen könnte, fällt mir dann schon deutlich schwerer.
Sie weichen gerne auf die StVO aus, anstatt sich zum GG zu äußern.
Funktioniert das so? Sie stimmen mir in diesem Punkt nicht zu und dürfen das künftig als “Wupp” verwenden, wenn Ihnen das Grundgesetz zu kompliziert wird?
Freut mich, Ihnen diese Oase zu ermöglichen! Menschenwürde, Gleicheit und Religionsfreiheit scheinen Ihnen Einiges abzuverlangen 😉
Ihre unterbewussten Bewertungen bezogen auf das Kopftuch lösen ihre negativen Gedanken aus.
Aaahja. Sie können psychiatrische Ferndiagnose bzw. sind ein Medium, welches in fremde Köpfe gucken kann? Sie sehen mich milde beeindruckt…
Nein, kann ich natürlich nicht. Ich mutmaßte nur so.
Achja…
Die meisten Menschen WÜNSCHEN sich, das Weltbild anderer aufgedrückt zu bekommen, aber das böse Deutschland lässt Menschen die Freiheit, die eigene Religion auszuüben, oder nicht.
Wie schwer wiegt die Freiheit der WAHL, kein Wunder, dass ein 447 sich über diese Leute ärgert, die das Sagen haben, ihm eine freie Wahl zu ermöglichen ^^
“So stark nach außen getragene religiöse Symbole haben in öffentlichen Einrichtungen nichts zu suchen.”
Lassen Sie mich raten, Sie machen in etwas – zufällig – die Grenze, was sie gewohnt sind bzw. erlauben.
“Im privaten Bereich kann ja jeder machen was er will.”
Hat NICHTS mit der Religionsfreiheit in Deutschland zu tun. Wollen Sie sich nicht langsam an das Grundgesetztes des Landes gewöhnen, in dem Sie leben?
Ein wenig Integrationswillen fordern derzeit nicht wenige 😉
Woher der Sinneswandel zum Thema ans GG gewöhnen?
Hatten Sie nicht kürzlich erst bei einem anderem Thema gerade die Leute stark kritsiert, die sich mit dem Grundgesetz zufrieden zeigten, auch wenn es nicht allen Menschen in Deutschland die gleiche Rechte einräumt?
Klingt nicht nach mir, aber vielleicht drückte ich mich Ihen missverständlich aus? Das will ich nicht ausschließen wollen.
Können Sie mir bitten den Link zum Kommentar/ Artikel schicken?
Mein Postuing:
Ich bin der Meinung, das es im GG bei dieser Thematik keinen Anlass zu Beanstandung gibt.
Eine Änderung halte ich deshalb nicht für notwendig.
Wer darauf diese Antwort geschrieben hat, lässt sich hier n4t nachlesen:
“Hart am Rechtsextremismusverharmlosen hm?“
Rechts neben den Namen ist ein kleines Kettensymbol. Wenn Sie darauf klicken, wird automatisch ein Link erstellt, den Sie in Ihre Antwort einfügen können.
Wenn Sie sich so gut mit dem Verlinken auskennen, warum haben Sie bisher Ihre wiederholten, böswilligen Unterstellungen gegen mich, noch nicht belegt?
Weil es die Mühe nicht wert ist. Da Sie selbst sich nicht mehr daran erinnern wollten, alleinerziehenden Frauen die Schuld schlechter Schulleistungen anzudichten, anstelle ein veraltetes System als nicht mehr zeitgemäß zu erachten…
Ich glaube nicht mehr, dass Sie (da) noch etwas zu sagen haben.
Was Sie nicht alles “glauben”.
Ich bin mir sicher, dass @potschemutschka nichts dergleichen getan hat.
Ach, darf man mit Kopftuch jetzt auch nicht mehr zur Polizei, um eine Anzeige aufzugeben, oder zum Einwohnermeldeamt, um seinen Wohnort umzumelden?
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass Lehrerinnen ein Kopftuch tragen dürfen. Und für Schülerinnen soll das dann nicht gelten?
Bei der Beantragung eines Waffenscheines bzw. Einer Waffenbesitzkarte könnte es sich als problematisch erweisen.
Ich finde das auch gemein: als Erwachsener darf ich nen Führerschein für PKW machen. Und für Elfjährige soll das dann nicht gelten?
Das ist keine Religionsfreiheit! 😀
Sollten Sie das als Lehrkraft wissen!
Das Gericht wird ja noch entscheiden, aber ich drücke Ihnen die Daumen. Vielleicht finden Sie ja in Österreich eine neue Heimat, wo Sie Mädchen das Kopftuch und Jungen die Kippa verbieten dürfen 🙂
Das Kopftuch ist in der Tat kein Symbol der Unterdrückung. Es ist wie die Kippa eine Kopfbedeckung, die die Ehrfurcht vor Gott ausdrückt. Eine Mehrheit arabischer Männer trägt ein Keffiyeh oder Shemagh. Dies ist ein traditioneller quadratischer Baumwollschal, den sie auf den Kopf tun und dann mit einer dicken, schwarzen Schnur befestigen, die Agal genannt wird.
Jüdische Kopfbedeckungen umfassen die Kippa (oder Jarmulke/Yarmulke) für Männer, die Ehrfurcht vor Gott ausdrückt, sowie Tichels (Kopftücher) und Schtreimels (Pelzhüte) für Frauen und orthodoxe Männer.https://de.pinterest.com/vroniaida/christliche-kopfbedeckung/
Christliche Kopfbedeckungen sind das Kopftuch. https://de.pinterest.com/vroniaida/christliche-kopfbedeckung/
“Das Kopftuch ist in der Tat kein Symbol der Unterdrückung.”
Und im Iran? Warum werden Frauen, die keine Kopfbedeckung tragen wollen, bestraft?
“Es ist wie die Kippa eine Kopfbedeckung, die die Ehrfurcht vor Gott ausdrückt. …” Und was ist mit jüdischen Männern und Jungen, die meinen, man müsse keine Kippa tragen, um Ehrfurcht vor Gott auszudrücken?
Müssen Christinnen ein Kopftuch tragen, um als ehrbar zu gelten? In anderen Worten, gelte ich als liederlich, weil ich es nicht tue?
Frage für viele andere Frauen.
“Müssen Christinnen ein Kopftuch tragen, um als ehrbar zu gelten? In anderen Worten, gelte ich als liederlich, weil ich es nicht tue?” Antwort; Nein, das wurde auch im Umkehrschluss nicht behauptet. Es ist eben der persönliche Ausdruck einer besonderen Beziehung.
Könnten Sie mal auf die wesentlichen Punkte antworten?
Na ist doch super!
Damit scheint die Rechtslage eindeutig geklärt.
Soll keiner mehr den Schulen vorwerfen, sie unternähmen nichts gegen eine zunehmende Religiösierung der Schülerschaft. Wenn die Rechtslage es so will, dann sei es so. Wer will da schon widersprechen? Einfach entsprechende Forderungen mit dem Verweis auf Verfassung, Ministerien und Rechtssprechung zurückweisen. Wer will schon einen Kampf führen, den er oder sie nicht gewinnen kann?
Drohnenmodus ((c) 447) aktivieren und.entspannt durch das Schulhaus schwirren…
So sieht es aus.
Bestellt – geliefert.
Der Spruch ist schon…gähn.
Und doch zutreffend.
Sie stehen doch auf das Kopftuch-Tragen und dessen Durchsetzung per Kultus gegenüber den Schulen.
Ich so:”Ok, ist dann halt so.”
Sie so: Rawwwr!
Keine Ahnung, wo das Problem sein soll.
Dann lieber Haydn hören. Bing-Video
Gehen wohl die Argumente aus?
Ich war müde.
Gut, dass Sie jetzt auch unser Grundgesetz akzeptieren. Auch wenn es Ihnen schwerfällt.
Na ja.
“Religiösierung” der Schülerschaft : Den Begriff gibt es nicht.Dazu schreibet der Duden in einer Suchanfrage: Meinten Sie Allergisierung, Anglisierung oder Chemisierung?
“Wer will schon einen Kampf führen ? “Antwort: Die A*D .
Wir frieren unsere Sprache also mit Stand jetzt ein und erlauben keinerlei neue Begrifflichkeiten mehr? Was nicht im Duden steht, existiert nicht?
Sich tolerant und weltoffen geben und dann derart kleingeistig dahergekommen passt so gar nicht zusammen.
Eine durchaus rhetorische Frage. Aber wo schrieb ich das ?
Ich verwies lediglich darauf, dass ich den Begriff an genannter Stelle, hier der Duden, nicht verzeichnet fand, und so ordne ich diesen “Begriff” als eine sprachliche Neuschöpfung, Neologismus ,ein.
So ordne ich das Wort ebenfalls ein: als Neuschöpfung. Und ich verstehe sogar den Sinn, ganz ohne Erklärung durch den Duden.
PS: Sprache entwickelt sich stets weiter. Ohne Wortneuschöpfungen würden Sie sich durch Zeichen oder etwa Grunzlaute verständigen müssen. Wollen Sie das? Und was haben Wortneuschöpfungen mit der AfD zu tun? Die betreibt eher Umdeutung von Sprache.
Wie wäre es denn, wennn sich der “Realist” verschrieben hat.
Unsere deutsche Sprache entwickelte sich schon immer weiter, sei es durch französiscche Spracheinflüsse durch Migration, hier u.a. durch die Hugenotten aus Frankreich, eine kulturelle Berührung durch einen sprachlichen Austausch mit der Übernahme umgangssprachliche Begriffe vor allem aus dem englischen und aus anderen europäischen Sprachen, durch neue Begriffdefinitionen für zu beschreibender Prozesse und neue erfundener technische Geräte und Erfindungen.
Kleingeistig und bieder-bösartig sind hingegen jene, die eine Umdeutung feststehender stehender Begriffe vornehmen, siehe den Begriff “Remigartion”, um diesen eigentlich neutralen Begriff in eine Art Migrationswaffe gegen die so von diesen Rassisten abwertend bezeichneten “Eliten” zu führen, um das sogenennte “Sytem der Kartellparteien ” und der parlamentarischen Debattenkultur und der parlamentarischen Demokratie zu zerstören und durch eine rassistische Diktatur zu ersetzen. Diese Menschen sind weder weltoffen noch freiheitlich gesinnt. Alles erstickt im Hass, der niederen Motiven entspringt und sich in einer Empörungskultur breiten Raum zu schaffen versucht.
Unsere deutsche Sprache entwickelte sich schon immer weiter, sei es durch französische Spracheinflüsse durch Migration, hier u.a. durch die Hugenotten aus Frankreich, eine kulturelle Berührung durch einen sprachlichen Austausch mit der Übernahme umgangssprachliche Begriffe vor allem aus dem englischen und aus anderen europäischen Sprachen, durch neue Begriffdefinitionen für zu beschreibende Prozesse und neue erfundene technische Geräte und Erfindungen.
Kleingeistig und bieder-bösartig sind hingegen jene, die eine Umdeutung feststehender stehender Begriffe vornehmen, siehe den Begriff “Remigartion”, um diesen eigentlich wertneutralen Begriff in eine Art Migrationswaffe gegen die so von diesen Rassisten abwertend bezeichneten “Eliten” zu führen, um das sogenannte “Sytem der Kartellparteien ” und der parlamentarischen Debattenkultur sowie der parlamentarischen Demokratie zu zerstören, um letztere durch eine national-rassistische Diktatur zu ersetzen. Diese Menschen sind weder weltoffen noch freiheitlich gesinnt. Alles erstickt in deren Hass, der niederen Motiven entspringt und sich in einer Empörungskultur breiten Raum zu schaffen sucht.
Trotz allem ist es irgendwie seltsam, dass es plötzlich so viele religiöse Kinder gibt, die das auch noch nach außen sichtbar demonstrieren wollen. Ist dieses “Anders-sein-Wollen” ein typisches Anliegen von Kindern? Ich argwöhne, dass den Kindern das systematisch eingeimpft und befohlen wurde. Zu meiner Schulzeit gab es das nicht, vielmehr haben sich die allermeisten sogar vom Religionsunterricht abgemeldet, sobald sie 14 waren. Und die Studentenbewegung hat endgültig alle Religion in die Nähe von Repression gerückt, die sexuelle Revolution hat alle vorherigen rigiden Regeln zerschreddert. Jetzt wird überall der Regenbogen gepriesen, der aber zu keiner Religion und keiner heiligen Schrift passt. Bibel und Koran, alles binär, feste Regeln für m und w. Mädchen mit Kopftuch, die “queer” oder transsexuell sind? Hat man das schon mal gesehen?
Mich überrascht, dass andere das überrascht.
Aber hey, ‘floating along, nuffing two see…
Mich überrascht an Ihnen gar nichts mehr. Das ist System bei Ihnen.
Sie suchen nach einer rationalen Ursache. Religionen genauso wie viele Ideologien, auch die mit bunten Fahnen, sind nicht rational.
Eines haben diese Dinge aber gemeinsam: Identität und Zusammengehörigkeitsgefühl sowie Abgrenzung von anderen Gruppen sowie Generationen.
Was zu meiner oder ihrer Zeit in der Jugend Trend oder üblich war, ist es heute nicht mehr. Also suchen sich die Jugendlichen Alternativen. Nach noch mehr Freiheit können sie nicht mehr kämpfen, denn freier als heute war die Jugend vermutlich nie gewesen. Also muss die Abgrenzung anders aussehen.
Es kennzeichnet volkstümliche Traditionen der Musik, der Zeremonien etc., dass Menschen anderer kultureller Herkunft diese rational nicht unbedingt verstehen.
Traditionen werden gefeiert und die Trachten gerne zur Schau gestellt, aber keinem würde einfallen, in einer solchen aufwändigen Tracht zur Schule zu kommen. Und das Verhüllen hat nun weniger mit Tradition als mit dem Machtgehabe der Männer zu tun. Warum will man das nicht sehen?
Wir kommen alle mit einer aufwändigen Tracht zur Schule. Uns fällt das nur nicht auf, weil wir das normal finden und es fast alle ebenso tun.
Man kann sich auch was einreden, nur damit man Recht hat.
Zum Beispiel, das der Islam nicht zu Deutschland gehört und dieser sich durch Weggucken ignorieren lässt? 😉
DER Islam? Den gibt’s doch gar nicht, heißt es immer. Es gibt verschiedene Varianten. Wie kann etwas zu Deutschland gehören, das es gar nicht gibt?
Ein Schlipps, ein Anzug und eine passend schöne Hose sind ebenso wie das morgendliche Frisieren, Schminken und Lackieren kein besondere Aufwand ?
Da wird wieder gebogen, was das Zeug hält.
Sorry aber nur weil Sie etwas nicht verstehen, was eigentich zum Allgemeinwissen gehört, wird das weder falsch noch irrelevant.
Ich habe ehrenamtlich mit vielen Nationalitäten zu tun, und ich REDE mit denen, sehe sie nicht nur flüchtig, das sind Türken, Russen, Georgier, Afghanen, Eritreer, Chinesen, Vietnamesen, Ukrainer, Iraner und etliche Nationen mehr, auch Frauen mit Kopftuch. Sie geben mir sehr viele Einblicke in ihre wahre Haltung, die nicht unbedingt von religiösen Vorschriften verbogen ist. Mich ko……. Ihre Besserwisserei langsam an.
Teile unserer Kolleginnen tragen als Nonnen bzw. als Muslima aus traditionell-religiösen Gründen ebenso Kopftücher, die sind selbstbewusst und emanzipiert, und es handelt sich um die selbe Situation wie bei der beschriebenen Situation des Kindes im Artikel. Alles entspricht den Artikeln 1 bis 20 des Grundgesetz. Sie hingegen versuchen die Grundrechte dieser Menschen, die auch die elterliche Erziehungspflicht einschließt, einzuschränken. Sie können anscheinend den Anblick minderjähriger Mädchen mit einem Kopftuch nicht ertragen.
Tun Sie sich einmal etwas mehr Gelassenheit an, und unterlassen Sie es auf dem Rücken dieser Mädchen ihren intoleranten Kulturkrieg auszutragen. Sie verlassen ansonsten den Boden unserer Verfassung.
Ein Koppftuch ist okay, und wie ich schon gesagt habe, meist sehr kunstvoll und modisch. Und wenn es die Frauen aus Selbstbewusstsein tragen, ist nichts dagegen einzuwenden. Aber in vielen Fällen steckt halt leider doch mehr dahinter …. Und belehren Sie mich nicht ständig wegen Verfassung und Religionsfreiheit, ich habe nie behauptet, dass ich das einschränken würde. Es sollte Privatsache bleiben……., aber insofern haben Sie Recht, weil es Religionsunterricht in der Schule gibt, ist es nicht mehr Privatsache. So gesehen müsste es aber für alle Religionsrichtungen in der Schule Unterricht oder Möglichkeiten der Ausübung geben.
Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen erwachsenen Frauen, die (hoffentlich) selbstbestimmt entscheiden können und Kindern, welche den Normen der jeweiligen Familie und der sozialen Kontrolle durch Mitschüler in der Schule unterliegen. Erstaunlich, dass Sie dies so vehement ignorieren.
Na und, die Tochter trägt das Kopftuch, obwohl sie erst 10 Jaher alt ist. Sollte die Mutter ihr etwa das Tragen des Kopftuch jetzt verbieten?
Warum nicht? Schließlich obliegt es den Eltern, das zu entscheiden, wie Sie uns doch weiter oben so schön unter Zitieren des entsprechenden Artikels des GG aufgezeigt haben.
Ich hatte vor einigen Jahren ein syrisches Mädchen in der Klasse, das mir erzählte, dass ihre Mutter ihr verboten hätte, ein Kopftuch zu tragen (Zum Hintergrund: Sie hatte einen schlimmen “Haarunfall” gehabt und überlegt, ob sie, um in zu verbergen, anfangen sollte Kopftuch zu tragen.). Das Argument ihrer Mutter hätte sie dann aber überzeugt. Ihr wäre nämlich nicht klar gewesen, dass sie dann nicht irgendwann, ohne Probleme mit der Gemeinde zu kriegen, das Kopftuch wieder hätte ablegen können.
Von daher: Ja, die Mutter hätte es ihr verbeten sollen.
Wann haben Sie das letzte Mal einen Schüler gesehen auf den das alles zutraf?
🙂
gestern
War das ein spezieller Einzellfall ?
Ich kann mich aus meiner Schulzeit nicht an solche Anblicke erinnern.
Wie sind da die Erfahrungen der Lehrkräfte hier im Forum?
Kommt es häufiger vor, dass Jungs mit Anzug, Krawatte, frisiert, geschminkt und lackiert zur Grundschule kommen?
Nein, das ist kein Einzelfall.
An welchen Grundschulen ist denn ganz normal, dass Jungs mit Anzug, Krawatte, frisiert, geschminkt und lackiert im Unterricht sitzen?
“morgendliche Frisieren, Schminken und Lackieren”
???
Oder beziehen Sie sich auf das, was von Kopftuchgegnern als Schuluniform gefordert wurde?
Sie sollten sich echt mal (langsam und bedacht) eine Haltung zum jahrelangen Thema aneignen 😉
“Und das Verhüllen hat nun weniger mit Tradition als mit dem Machtgehabe der Männer zu tun. Warum will man das nicht sehen?”
Weil Sie als Mann den Schülerinnen vorschreiben wollen, wie sie sich zu kleiden haben, anstatt deren Freiheit zu ertragen und garantieren wollen, sich von Bevormundung zu kleiden.
Sie meinen es gut, das glaubt die andere Seite ebenfalls. DARUM garantiert das Grundgesetz eine Lösung mit der sich beide Extreme schlecht fühlen und die Mädchen zumindest das Angebot auf freie Entwicklung erhalten 😉
Bitte Ihren zweiten Absatz noch einmal in verständlicher Sprache formulieren! Was bedeutet:”…sich von Bevormundung zu kleiden.”
Danke!
Achso. Wenn SIE es Mädchen vorschreiben, hat es mehr Wert, als wenn es die Eltern vorschreiben?
DARUM sind die Entfaltungs- und die Religionsfreiheit in Deutschland ja so ein hohes Gut!
Ein Gegenentwurf gegen Diktaturen und religiösen Absolutismus. Die Kinder werden vor religiösen Extremen und Ihnen geschützt 🙂
Das macht immer noch keinen Sinn! Versuchen Sie es bitte noch einmal, in verständlicher Sprache!
“Ich argwöhne, dass den Kindern das systematisch eingeimpft und befohlen wurde.” Das können Sie ja gerne tun, ihr Kommentar zeugt aber nicht gerade von Toleranz.
Erklären Sie uns lieber die Seltsamkeit, dass angeblich nicht die Intelligenz, wohl aber der religiöse Glaube von den Eltern auf die Kinder “vererbt” wird. Wie funktioniert das eigentlich bei Hunderten verschiedener Religionen auf der Erde?
Intelligenz wird vererbt. Dazu : ” Intelligenz ist die allgemeine geistige Kapazität, die unter anderem die Fähigkeit zum schlussfolgernden Denken, zum Lösen neuartiger Probleme, zum abstrakten Denken sowie zum schnellen Lernen umfasst. Genetische Faktoren leisten einen erheblichen Beitrag zur Erklärung individueller Unterschiede der Intelligenz. Lange Zeit war die Forschung auf die Schätzung der relativen Bedeutung von genetischen und Umweltfaktoren beschränkt, ohne dass einzelne ursächliche Faktoren bekannt wurden.” https://www.aerzteblatt.de/archiv/genetik-der-intelligenz-6ec0d163-92df-40a6-a1d1-77f078ddb0b8
Kultur wird tradiert von Generation zu Generation. Kultur umfasst alle menschlichen Schöpfungen wie Sprache, Kunst und Wissen, während Tradition die Weitergabe von Sitten, Gebräuchen und Wissen von Generation zu Generation innerhalb einer Kultur ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Tradition
Im Judentum wird (nach religiösem Verständnis) die Religion wohl tatsächlich vererbt. Jedes Kind einer jüdischen Mutter ist demnach von Geburt an Jude. Man kann aber natürlich auch zum Judentum konvertieren.
Ich finde es interessant, dass nicht der Vater des Kindes den Ausschlag gibt, ob ein Kind Jude ist oder nicht.
Diese Ansicht (“Im Judentum wird (nach religiösem Verständnis) die Religion wohl tatsächlich vererbt.”) wurde damals leider von gewissen Politikern in Deutschland missbraucht.
Gegen Unterdrückung soll man tolerant sein? Na dann …..
Moment, wer unterdrückt hier wen ? Sie wollen das Kind im Tragen seiner tradierten Kopfbedeckung unterdrücken, und nun sehen Sie einfach mal darüber hinweg. Es sind ihre Gedanken, die diese negativen Bewertungen vornehmen.
Ein Kind muss sich frei bewegen können und sollte nicht derart eingeengt werden. Ich kritisiere auch, wenn Kinder herausgeputzt wie die Prinzessinnen auf den Spielplatz kommen und neidisch den anderen zuschauen müssen, wie sie im Matsch panschen.
Eltern haben die Erziehungspflicht.Art 6 GG
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.
Art 4 GG(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
Was soll jetzt diese Belehrung ohne Bezug?
“wer unterdrückt hier wen “
Wenn sie das nicht wissen, fragen Sie dazu am besten mal bei terre-des-femmes nach oder bei Berrin Sönmez usw., die sollten zu dieser Thematik mehr Expertise haben als die Leute hier Forum
Sie sollten mehr als den ersten Satz lesen 😉
(Jaja, Fünfjährigenantwort: “Selber!” und so.)
LOL! Und das ausgerechnet von Ihnen! Ihr Selbstbewusstsein ist wirklich beneidenswert! 🙂
Aber bezüglich meines Kommentars an ed840 keinerlei Widerspruch?
Das nehme ich gerne mit
… es sind auch religiöse Vorschriften, die per se unterdrücken. Wenden Sie sich auch dagegen? Lesen Sie mal die vielen Verbote, war alles “haram” ist. Dazu gehören schon “sündige Gedanken”. Der Zentralrat der Muslime hatte bis vor kurzem noch auf seiner Webseite die Empfehlung stehen, dass Jugendliche zwecks Unterdrückung sexueller Gefühle und der daraus möglicherweise resultierenden Sünden doch bitte fasten sollen. Ist das nicht medizinisch vollkommen idiotisch? Fasten sollten besser ältere Leute mit Übergewicht.
e++ejj^^
Gegen die Unterdrückung von Religionsgemeinschaften hilft deren Tolerierung. Edikt von Potsdam – Wikipedia
Die waren damals schon aufgeklärter und gelassener im Umgang miteinander, mit Toleranz , eben anders als manch einer heut zu Tage.
Trans Mädchen mit hijab
die Reaktion der Familie inkl. der aller kusengs will ich erleben.
Diese beiden alten Herren, Statler und Waldorf, sind unterhaltsamer als ekelig-zynische Kommentare. Bing-Video
Nun, da ja Dinge wie Kopftücher nun garkein Unterdrückungsinstrument sind, sondern sogar Ausdruck der “Emanzipation” (©AvL) – werden Trans-Musliminnen sicher wohlwollend aufgenommen werden.
Und was ist mit den Pastafaris? (Religion des Fliegenden Spaghettimonsters). Dürfen die ein Nudelsieb auf dem Kopf tragen? Ich frage für einen Freund 😉
Spannende Frage. Gilt die Religionsfreiheit des Grundgesetzes nur für (anerkannte) Religionsgemeinschaften oder auch für “religiöse Bewegungen”? Dürfen die überhaupt schlechtergestellt werden als Religionsgemeinschaften? Kann sich jeder seine eigene “religiöse Bewegung” erschaffen? Warum nicht? Welcher Grundgesetzartikel, welches Gesetz verbietet das? Muss man erst die “10 Gebote” des Spaghettimonsters in Stein meißeln und in Buchform pressen, damit sie anerkannt werden? Oder reicht heutzutage eine “digitale Veröffentlichung”? Fragen über Fragen…
So müsste es eigentlich sein. Jeder “Glauben” sollte ja vor dem Gesetz gleich sein.
Man, Sie sind ja ein ganz ausgefuchster Liberaler.
Es gibt bereits ein Urteil zu den Pastafaris.
Wenn ich ich richtig erinnere werden Pastafaris nicht als Religionsgemeinsschaft anerkannt, da die Religion des fliegenden Spagettimonsters in erster Linie satirschen Charakter hat.
“Religionsgemeinschaften” genießen bestimmte (steuerliche, vereinsrechtliche) Privilegien. Aber warum sollte eine “religiöse Bewegung” wie die der Spaghetti-Monster-Erleuchteten nicht auch unter den Schutz des Grundgesetzes fallen? Dort steht nichts von ReligionsGEMEINSSCHAFTEN sondern nur etwas von “Glauben” “relgiöses Bekenntnis” und “Freiheit der Religionsausübung”.
Unter diesem Link steht etwas über die rechtlichen Anforderungen als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden. “Es reicht also nicht aus, dass die Scientology-Organisation sich selbst als „Kirche“ oder „Religionsgemeinschaft“ bezeichnet. So stellte das Bundesverfassungsgericht in einer Entscheidung aus dem Jahr 1991 (5) klar, dass allein die Behauptung und das Selbstverständnis einer Gemeinschaft, sie bekenne sich zu einer Religion, den Schutz von Art. 4 GG nicht rechtfertigen kann. Vielmehr müsse es sich auch tatsächlich, „nach geistigem Gehalt und äußerem Erscheinungsbild“, um Religion und eine Religionsgemeinschaft handeln. Dies im Streitfall zu prüfen und zu entscheiden, liege als Anwendung einer Regelung der staatlichen Rechtsordnung – beim Staat, letztlich bei den Gerichten. Dabei – so stellte das Bundesverfassungsgericht ausdrücklich heraus – üben die Gerichte keine freie Bestimmungsmacht aus, sondern haben den von der Verfassung gemeinten oder vorausgesetzten Begriff der Religion zugrunde zu legen. Maßgebend dabei sei die aktuelle Lebenswirklichkeit, Kulturtradition und allgemeines wie auch religionswissenschaftliches Verständnis.
Das Bundesverfassungsgericht hat in einer Entscheidung aus dem Jahr 1992 explizit darauf hingewiesen, dass diese Grundsätze auch bei der Beurteilung der Scientology-Organisation anzuwenden sind.”
https://sekten-info-nrw.de/information/artikel/recht/scientology—religionsgemeinschaft-oder-nicht
https://www.mtrlegal.com/wiki/religionsgemeinschaften-2/
Ganz einfach: Die Pastafaris sind keine religiöse, sondern eine satirische Bewegung.
Das ist übrigens auch schon der Kern meines obigen Kommentars gewesen, den Sie offenbar missverstehen wollten.
Was????? Das war alles nur Satire?????
Nervenzusammenbruchschluchznudelsiebvomkopfzurückindenküchenschrankräumschluchzaufsofafallundkuscheldeckeüberdenkopfziehschluchz!
https://www.pastafari.eu/
Also die 8 Gebote der Pastafari finde ich gut:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster
Irgendwann schaffen die es noch als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden. In Neuseeland soll es schon ganz gut dafür aussehen. 🙂
Ich versuche einmal das Geschriebene einmal zu entschlüsseln:
Ne rve nzusa mmenb ruch schluc hznudelsieb vomko pfzurüc kin denk üchensc hrankräu mschluc hza uf so fa fallu ndku scheld eck eübe rden kopfzi ehsc hlu chz! Das war nichts.
Noch einmal anders in lautgetreu : Nerfänzusamenbruch schluchtz nudelsip fom kopf zurük in dehn küchnschrank reum schluchtz auf sofa fall und kuschel deke üba den kopf zi schluchtz !
Noch einmal ein Versuch das Schlangenwort auflösen : Nervenzusammenbruch schluchz nudelsieb vom kopf zurück in den küchenschrank räum schluchz auf sofa fall und kuscheldecke über den kopf zieh schluchz!
Liebe Marion,
alles wird gut!
Es gibt ja noch den Mond aus Käse.
Sch… auf’s Nudelsieb. Her mit dem Käsemond. Ich liiiiiebe Käse. Was trägt man als Käsemondgläubige denn so auf dem Kopf?
Ein löchriges gelbes Tuch, das die Anmutung einer dünngeschnittenen Scheibe Edamer vermittelt?
Oder genügt es, sich jeden Morgen ein paar Flöckchen Parmesan auf’s Haupt zu streuen?
Weibliche “Käsemondgläubige” tragen sicher die Kopfbedeckung von Frau Antje und Holzschuhe sind Pflicht für alle Geschlechter 🙂
https://www.bing.com/videos/riverview/relatedvideo?q=frau+antje+k%c3%a4se&mid=69493E0F8E09D6D7DFB369493E0F8E09D6D7DFB3&FORM=VIRE
Ne Schirmmütze, da der Käsemond infolge der Klimaerwärmung schmilzt und tropft.
… die drei schönsten Worte sind doch aber:
“Mit Käse überbacken!” 🙂
Der Albtraum jeder Diätassistentin.
… aber lecker! 🙂
So ist das. Alles was gut tut, ist entweder verboten oder macht dick.
Nö. Tut er nicht. Klima is’ nur auf der Erde. Wegen Mensch und CO2 und so.
Auf dem Mond gibt’s kein’ Mensch. Da is’ alles in Butter….oder Käse…., Butterkäse, jetzt hab’ ich’s.
Ich nehm dann doch lieber das Hütchen von Frau Antje.
Aus eigener Schulerfahrung kann ich sagen: Ja, das dürfen die. Der Schüler hat genau die gleiche Argumentation aufgefahren, wie die muslimischen Verbände. Absolut top! – Ich hatte sehr viel Spaß.
Köstlich
Update : Bombendrohung!
Zeitpunkt des angeblichen zündens sei allerdings schon verstrichen.
Anonyme Mail vom selben Verfasser auf arabisch und deutsch.
Ich verwette mein Gesäß, dass es nicht links-sondern Rechtsextremisten waren. Dieses Verhalten schürt nämlich Wut auf Muslime und das könnte die Strategie dahinter sein. Klar, kann es auch sein, dass ein Islamist die Bombendrohung geschickt hat, deshalb auf arabisch. Aber warum, wenn das doch eh keiner lesen kann? Oder soll nur der Eindruck erweckt werden? Eben rechtsextreme Strategie!
Btw : Ich habe in der Nachbarschaft ja gerade mit echten Rassisten, genau gesagt einer Hochburg, weil ein Vermieter immerzu dieselbe Sorte Mieter ins Haus gelassen hat, zu tun. Beispielzitat eines Nachbarn :” Deutsche sollten sich bewaffnen dürfen, Ausländer nicht. Denn Deutschen gehört dieses Land. Was falsches passiert da nicht, weil Deutsche von Natur aus gute Menschen sind. Wenn nicht, wurden sie nur von der linksgrün versifften Politik verhunzt.”
Ich habe die Situation meiner Schule geschildert und das ich meine Tochter nun nicht mehr alleine den langen Weg zum Bus gehen lasse. Da sie eine leichte GE hat, ist ein Antrag auf Schüler Beförderung ja auch kein Problem, würde sie eh kriegen.
Ich schicke meine Tochter wegen meiner Nachbarn also nicht mehr zur Schule, bis wir die Schüler Beförderung haben, da ich sie auch nicht immer den Fußweg begleiten könnte.
Hatte ich als Mail hingeschickt und einen Tag später ohne Wenn und Aber das Formular dafür im Briefkasten.
Wurde also sofort ernst genommen.
Drücke die Daumen, dass die Verfasser:in dingfest gemacht wird!
Noch ein Update:
So langsam klingelt es bei manchen Kommentatoren in der Noz und sie fragen :”Wo steht da eigentlich was von Verbot?”
Dazu konterte die Noz :” Wenn etwas nur auf Antrag erlaubt ist, könne man davon ausgehen, dass es ansonsten erstmal verboten ist”
Hmm…
Wenn ich in der Mensa nur durch ankreuzen vegetarisch bekomme, ist vegetarisch mir bis dato verboten?
Vielleicht sollten Medien so langsam auch Verantwortung bezüglich ihrer Ausdrucksweise übernehmen, wenn es ansonsten zu Bombendrohungen kommt und nicht nur auf Klicks achten.
Viele Leser haben tatsächlich verstanden, dass da Kopftücher im ” Schulbild ” entfernt werden sollen und nicht, dass da mal wieder deutschtypisch alles beantragt, geregelt, ettikitiert und gesonstwas werden soll.
Ich verstehe Ihre Frustration, aber ich persönlich finde, dass dieser Vergleich nicht passt, da die Schule – in diesem Fall das Kopftuch – nicht bereitsstellt.
Das aber viele jetzt den Diskurs mit persönlichen Meinungen fluten, warum sie [Thema, dass andere betrifft, hier einfügen] doof finden, passt tatsächlich sehr gut zum Thema!
(https://taz.de/Volksfest-Gillamoos/!5956405/)
Wegen so nem Unsinn wählen “besorgte” Bürger*innen eine gesichert rechtsexme Partei XD
Meine Tochter ist Muslime für ihren Mann geworden, ich finde Kopfbedeckung hat nichts mit Glaube zu Gott zu tun, ausser man lebt im Kloster als Nonne . Religionsfreiheit sollte man genau wie ich als Mutter machen ab 18 können Kinder selbst entscheiden welchen Weg sie gehen ansonsten ist es Zwang und einreden der Eltern. Wenn man fair sein will muss man Freiheit so sehen nicht das was eltern den Kind Eintrichtern …
Das darf jeder Mensch für sich selbst entscheiden,. was er oder sie auf dem Kopf trägt. Manch einer oder eine trägt noch ganz anderen Ballast in seinem Kopf mit sich herum.
Schön wäre es, wenn die Mädchen das selbst entscheiden könnten….
Sie sind anmaßend, weil Sie partout behaupten, dass alle diese Mädchen von ihren Eltern gezwungen würden, ein Kopftuch zu tragen.
Wenn man Mädchen im Grundschulalter schon bis auf das Gesicht total in Stoff hüllt, dann hat das schon mit Religion und Zwang zu tun, mir tut es weh, wenn ich diese Kinder so sehe, sie haben keine Chance, sich selbst zu entfalten.
Es ist ein Kopftuch ohne eine Gesichtsverschleierung. Das ginge nämlich gar nicht.
Bitte lesen, ich sagte “bis auf das Gesicht”, also ausgenommen. Aber der Rest ist zugestofft, meist ein Kleid bis zum Boden. Das soll kindgerecht sein?
Ihre Bemerkungen bezogen auf Kopftücher bei Mädchen unter Ausblendung der Grundrechte 1 bis 20 sind schon grenzwertig.
Wieso denn nicht ?
Wenn Kopftücher ok sind, dann ist verhüllen auch ok. Denn diese sind ja einfach religiöse Kleidung, nichts weiter. Sie haben ja (insbesondere im islamischen Kontext) absolut null und garkeine weitere Bedeutung, nicht wahr?
Nur weil eine Person sich z.B. aus “tiefer Religiösität” (©AvL) und eventuell mit der Stärke der eigenen “Emanzipation” (©AvL) verhüllt, sagt das doch garnichts weiter über die Person aus.
Wenn etwa Frau B. vollverschleiert ist, ist sie immernoch Frau B. Ganz genau wie zuvor.
Auch das Erkennen ist doch bei häufigerem Kontakt kein Ding – Körpersprache, Stimmklang, Bewegungsmuster reichen doch vollständig aus.
Kennt doch jede Legrkraft aus der Schule: Auch z.B. (bis auf die Gesichtsfläche) verhüllte Schülerinnen erkennt man ohne weiteres von hinten und weiß wer sie sind, auch wenn man ihre Körperteile nicht sehen kann.
Wenn man [irgendetwas über Religion, die man persönlich nicht mag], dann hat das schon mit Religion und Zwang zu tun.
Wobei…
Wenn man es nicht ertragen kann, anderen Menschen die Religionsausübung vorzuschreiben bzw. zu verbieten, dann hat das schon mit Religion und Zwang zu tun 😉
“ich finde Kopfbedeckung hat nichts mit Glaube zu Gott zu tun, ausser man lebt im Kloster als Nonne .”
Dürfen Sie auch so finden, ist aber halt keine Grundlage für Gesetze.
Religion ab 18 ist leider nicht drin, tatsächlich setzt sich Deutschland FÜR Religionsfreiheit ein.
Zumal, in der Kindheit und im Jugendalter können/ müssen die Kinder lernen, ihren Glauben mit den Regeln unserer Gesellschaft zu vereinbaren. 😉
Großer Denkfehler: dass die Verhüllung mit Religionsfreiheit zu tun hat und diese Mädchen aus freien Stücken sich von oben bis unten mit Stoff zuwickeln.
Und darum werden Menschen in Deutschland vor solche geschützt, welche die Weltanschauung anderer als “großen Denkfehler” bezeichnen und einschränken wollen. Auch umgekehrt – ist das nicht toll? 😀
Gleichzeitig können und sollten Sie Ihre Schülerinnen zu mündigen Bürgerinnen erziehen, welche sich ggf. Recht und Unterstützung holen können
Dass ein Kopftuchverbot muslimsichen Mädchen den Zugang zu Bildung erschweren könnte, wäre zwar nicht ausgeschlossen, es könnte aber natürlich auch sein, dass bei Kopftuchverbot die Bildungserfolge zunehmen und die Quote junger Muslimas, die höhere Bildungsabschlüsse erzielen, signifikant steigen würde. Darf man mal gespannt sein, wie sich das in AUT entwickelt.
Frei bewegen können sie sich jedenfalls nicht, es ist ja nicht nur Koprtuch, sondern die Verhülluzng des gesamten Körpers. Sport ist damit schon mal nicht möglich, ich würde niemals eine Schülerin mit eingebundenem Kopf und langer Montur am Sport teilnehmen lassen, die Verletzungsgefahr ist zu groß. Da ist schon eine große Einschränkung da.
Vielleicht erzählen Sie noch , dass das Kind unter diesem Tuch schwitzt ? Sie können sonst was anführen .Es bleibt dabei, das Problem ist ihr Unterbewusstsein, das Ihnen Fallstricke stellt.
Ist das so? Gern hier nachlesen:
https://frauenrechte.de/aktuelles/detail/meine-kindheit-war-vorbei-als-ich-begann-den-hijab-zu-tragen
Auch hier fällt mir wieder ein Buch ein, welches ich vor längerer Zeit las:
“Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud” von Jean P. Sasson
Das ist eine Einzelfallbeschreibungen. Hier ist eine Studie.https://www.mkjfgfi.nrw/sites/default/files/documents/gutachten_zu_der_frage_des_kopftuchtragens_bei_maedchen_unter_14_jahren.pdf
Und eine Stellungnahme der Adenauerstiftung.
https://www.kas.de/documents/252038/4521287/Argumente+f%C3%BCr+und+gegen+das+Verbot+von+Kopft%C3%BCchern+f%C3%BCr+junge+M%C3%A4dchen+an+%C3%B6ffentlichen+Schulen+in+Deutschland.pdf/3bb33f70-755d-b357-bec0-5ef16bd9d350?version=1.1&t=1570524926728
Haben Sie die beiden Bücher, die ich hier im thread nannte, gelesen?
Mein ziemlich bewusstes Unterbewusstsein sagt mir dennoch, dass diese Kinder nicht alles mitmachen können, was zum Kindsein gehört, und in dieser stofffülle ist keine Teilnahme am Sportunterricht möglich. Manche dürfen schon deshalb nicht mitmachen (von den Eltern aus), weil der Sport in der Oberstufe oft koedukativ ist. Da gibt es schlaue Atteste.
Ich würde Sie gerne einmal mit diesen emanzipierten Kolleginnen zusammenbringen. Eine von beiden macht neben Haushalt und Beruf , hier Krankenschwestern, auch die Steuererklärung , und die andere hat zu Hause und im Beruf auch die Hosen an. Und deren Mädchen dürfen selbst entscheiden, wie sie sich kleiden. Ich weiß nicht vorher Sie ihre pauschalen Erkenntnisse beziehen. Man sollte diese Mitmenschen doch nicht alle über einen Kamm scheren.
Sie reden von einer selbstbewussten Kollegin, ich rede von Kindern, wie hier thematisiert. Und Ihr Link weiter oben besagt, dass Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan durchaus kritisch gegenüber Kopftüchern vor dem Alter von 14 Jahren steht (im Grundschulalter sind die Kinder wesentlich jünger), und auch danach noch.
Aber wenn man partout nicht verstehen möchte …….
Aber “brave Mädchen” klettern doch nicht auf dem Klettergerüst, oder gar auf Bäume, und Rutsche, Trampolin … sind auch nur für die Jungs.
(Ironie)
Da kennen Sie die echten Kinder aber schlecht! Oder meinen Sie, das Kopftuch schnürt die Kindlichkeit ab?
Meine darmalige Schüler”in schwamm, machte Sport mit (anfanglich mit Nadeln im Kopftuch – Schreck! ^^) und raufte sich mit der Klasse, bis ich sie wegen Kralleneinsatz aus dem Außenbereich verweisen musste.
Mein persönlicher und auf Jahre absoluter Lieblingsmoment, war unser Weg zum Fahrradparcour, wo sie die mit Nieten besetzte Lederjacke ihres Bruders (zum Kopftuch) trug. Deutschland halt 😀
Das sieht sicher ganz toll aus …
Tatsächlich ja ^^
Ich zitiere @AvL aus dem thread hier:
AvL
1 Tag zuvor
Antwortet potschemutschka
“Das ist eine Einzelfallbeschreibungen.”
🙂
Lederjacke des Bruders im GS-Alter?
Zugegeben, der Bruder war Älter und daher kein Grundschüler
Sie kennen wissenschaftliche Untersuchungen über den Zusammenhang von Kopfbedeckungen und Schulabschlüssen? Oder auf was genau, sind Sie gespannt?
Die Mädchen verlieren ja nicht ihre Religion durch ein Kopftuchverbot…
“Sie kennen wissenschaftliche Untersuchungen über den Zusammenhang von Kopfbedeckungen und Schulabschlüssen?”
Natürlich, Sie etwa nicht?
Nein. Tatsächlich fände ich es erstaunlich wenn Schüler*innen bessere Leistungen abliefern, wenn Sie Kippa, Kopftuch etc. daheim lassen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Quellen teilen würden.
“Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Quellen teilen würden.”
Das kann schon sein, aber warum sollte ich das tun?
Etwa als Dank für Ihre laufenden Beschimpfungen und Diffamierungsversuche gegen ein Reihe von Personen hier auf n4t?
Wenn Sie zu oft in die Hand beißen, die Sie hier bisher gefüttert hat, brauchen Sie sich nicht wundern, wenn es künftig kein Futter mehr für Sie gibt.
“Das kann schon sein, aber warum sollte ich das tun?”
Um Ihren Behauptungen Gewicht zu verleihen. Sie wissen schon, der ganze wissenschaftliche Kram, den Sie seit dem Studium wissen sollten.
Sie hätten mir tatsächlich etwas Humble-Pie servieren können, wenn Sie Ihren großen Worten Belege hätten anhängen können.
Aber kein Sorge, Sie brauchen keine Quellen, eine Haltung oder einen Grund, in diesem Forum zu sein 😉
Ihr Gewicht ist mir allerdings schnuppe.
Ich bin sicher, dass die Leser die, die tasächlich Lehrkräfte sind, aufgrund Ihrer Bildung und Medienkompetenz die Quellen längst kennen.
Ist ja augescheinlich, dass es hier nur eine Person gibt , die ständig um Quellen und Links für einfach verfügbare Informationen betteln muss.
Aber wie gesagt, langsam wird es hier genug und Sie können Ihre Beschimpfungen und Diffamierungsversuche ja auch bei aktuelleren Themen fortsetzten, wenn Sie meinen das zu unbedingt zu brauchen.
Keine Quellen also, color me surprised 😀
Immer wieder lustig zu lesen, was Sie hier über sich preisgeben.
Schonmal überlegt, warum außer Ihnen niemand hier um solche Quellen oder Links bettelt?
LOL! Also heute machen Sie mir richtig Spaß. Wieder ein Leckerbissen aus Ihrer “Feder”::
“Um Ihren Behauptungen Gewicht zu verleihen. Sie wissen schon, der ganze wissenschaftliche Kram, den Sie seit dem Studium wissen sollten.”
Sie glänzen doch schon seit langer Zeit mit Nichtwissen zu dem ganzen wissenschaftlichen Kram, den Sie seit dem Studium wissen sollten (als angeblicher Sonderpädagoge).
Woher nehmen Sie dieses Selbstbewusstsein, oder besser gesagt diese Selbstüberschätzung? Was konsumieren Sie, um diese “wahrnehmung Ihres eigenen Egos” zu erzeugen?
Ich will auch!
Aber das erklärt vielleicht Ihre ständig rollenden Augen = Nebenwirkung der Halluzinogene?
Und was Sie mir (bezühlich Quellen) ankreiden, gilt nicht für ed840, weil…
“Und was Sie mir (bezühlich Quellen) ankreiden,”
Also ich lese in obigem Posting nichts von “Quellen” , nur von “Nichtwissen”. Und das wäre ja Fakt.
Ist ja augenscheinlich, dass nur eine Person hier laufend um “links” oder “Quellen” bettelt, weil sie anscheinend selber nicht dazu in der Lage ist bestimmte Informationen zu finden.
Andere Leute haben diese Probleme nicht und sind befähigt frei verfügbare Informationen auch ohne fremde Hilfe durch konkrete Quellenangaben oder Links zu finden.
Doktorhut?
Barett von Richtern?
… und dann erst die lustigen Kopfbedeckungen geistlicher Würdenträger – vor allem der katholischen Kirche …
Jetzt können Frauen mit Kppftuch keine Ärztin werden, weil der Hut nicht passt? XD
Ich denke, die Studie von ed840 ist ein wenig erheblich ergiebiger. Bin gespannt.
Mein Tipp: Einfach mal die Studie lesen, dann müssen Sie nicht mutmaßen.
“… und die Religionsfreiheit durch Artikel 4 des Grundgesetzes geschützt sei.”
Es wird immer so gerne pauschal auf das Grundgesetz verwiesen. Die Aussagen im Grundgesetz gelten jedoch praktisch nie allgemein und pauschal. Es geht immer um wesentliche oder unwesentliche Eingriffe.
Neben der genannten Religionsfreiheit gibt es ja auch die negative Religionsfreiheit, was bedeutet, dass Religiöses denen, die es nicht wollen, auch nicht aufgedrängt werden darf. Es mögen Gerichte entscheiden, was nun hier gravierender ist.
Aufgrund mangelnder gesetzlicher Grundlage (“Kopftuchverbot”): Wie sollen denn Gerichte anders entscheiden? Solange das Problem auf die Schulen vor Ort abgewälzt wird, sollten diese sich strikt an die ministeriellen Vorgaben halten und solche Wünsche nach Kopfbededeckungen einfach durchwinken. Sollen Schulen jetzt auch noch eigenmächtig beurteilen, ob die “Spaghettimonster-Anhänger” keine religiose Bewegung darstellen? Das sollten man doch lieber den “Experten” überlassen, die sich sonst ja auch täglich in die Arbeit der Schulen einmischen…
Aber warum auch an Grundschulen?
Welche Religionen schreiben denn schon für Kinder Kopfbedeckungen in der Öffentlichkeit vor?
Vielleicht kenne ich mich zu wenig in der Materie aus, aber ich dachte bis jetzt immer das Kopftuch dient davor Männer nicht sexuell zu erregen. Warum werden dann schon kleine Mädchen sexualisiert?
… und warum stattet man nicht die Männer stattdessen mit Scheuklappen aus, wenn die sich nicht beherrschen können, nur weil sie eine Frau ohne Kopftuch sehen? Das wäre doch viel logischer, mMn. 🙂
@potschemutschka
Scheuklappen alleine genügen vielleicht gar nicht?
Doppelt hält besser, wie wäre es mit Sicherheitsunterwäsche für den Mann – zu früherer Zeit (wieder nur für Frauen, warum?) als “Keuschheitsgürtel” bekannt – für den dafür in Frage kommenden Kreis der Männerwelt am besten zu öffnen nur mit
Zwei-Faktor-Authentisierung (Handynummer sämtlicher Frauen der Familie + entsprechendes Glaubensbekenntnis als Passwort) … 😉
Dann könnten alle Männer, die so viel Wert auf “Ehre” und “Ehre der Familie” wert legen, selbst dafür sorgen, denn: Selbst ist der Mann! 😉
Das meine ich als Vorschlag für alle Glaubensrichtungen, die so etwas für nötig halten.
Ich finde es ohnehin unverständlich, dass Frauen einerseits als “schwaches Geschlecht” betrachtet werden und “beschützt werden müssen” (beschützt, na klar …) andererseits die “Ehre” von Männern und ganzen Familien bewahren sollen, tststs!
…
Welchen Beitrag leisten denn eigentlich die Männer (die, die das “still” befürworten oder gar lautstark fordern!) zum Schutz und Erhalt der “Ehre”???
Btw:
Ich denke auch, dass “die Berichterstattung” (vor Ort – aber auch generell) nicht schneller schreiben sollte als sie denken bzw. Tatsachen prüfen und ohne Schielen auf Auflage bzw Klicks sachlich korrekt formulieren kann …
Ich kenne mich da auch zu wenig aus, sonst hätte ich die Frage ja nicht gestellt.
Da müssten Sie wohl besser die Leute fragen, die Kopftuchtragen auch für Grundschüler*innen fordern.
Die Kopfbedeckung der Frau im Islam hat sowohl eine kulturelle als auch eine religiöse Bedeutung. Die Bedeckung diente ursprünglich dazu sich von den unfreien Frauen, Sklaven, sichtbar erkennbar abzugrenzen.
“Das Kopftuch für Frauen gehört heute – vor allem im Westen – zu einem der am meisten diskutierten Gebote im Islam. Koranvers 31 in Sure 24 bildet eine der Grundlagen für das Kopftuch und in Erweiterung dessen für die Verschleierung.” 24 Vers 31 – Der zentrale Vers zum Kopftuch
“Im Islam gibt es Kleiderregeln für Männer und Frauen. Danach sollten Musliminnen und Muslime außerhalb der eigenen Wohnung weite Kleidung tragen, die nicht zu kurz oder durchsichtig ist. Einige Muslime und Musliminnen richten sich sehr strikt nach den Regeln, andere nicht so streng und andere wiederum gar nicht. Das entscheidet jeder für sich selbst.” Kleidung im Islam | Religionen Entdecken
“Männer und Frauen sind vor Gott beide gleich und deshalb auch gleichberechtigt, sagt der Koran. Darin sind sich Islamwissenschaftler einig.
Doch weil Mann und Frau sich körperlich unterscheiden und deshalb verschiedene Stärken und Schwächen haben, hat Gott ihnen laut Koran unterschiedliche Aufgaben zugeteilt. Die Rechte des einen ergeben daher nach der Lehre des Korans auch die Pflichten des anderen und umgekehrt.”
Der Mann etwa ist im Islam verpflichtet, allein für den Unterhalt seiner Familie zu sorgen. Er muss sich vor Gott dafür verantworten, dass es seiner Familie gut geht. Wenn eine Frau dagegen durch ihre Arbeit eigenes Geld verdient, braucht sie davon nichts an die Familie abzugeben.” Islam: Die Rolle der Frau im Islam – Religion – Kultur – Planet Wissen
“Kleiderregeln für Männer und Frauen”
Wo bleiben dabei eigentlich die Nicht-Binären, um derentwillen wir unbedingt gendern sollen? Oder werden die im Islam ignoriert?
Ignoriert werden die ganz sicher nicht…
Aber anders beachtet …
Gegen eine Kopfbedeckung ist ja auch nichts zu sagen ………..
…….aber gegen religiöse Gründen schon ? Interessant, das steht aber “nur” im Widerspruch zu entsprechenden Gerichtsurteilen und die ersten 20 Artikel des GG.
Eigentlich ein Armutszeugnis für Männer, die das befürworten und fordern.
Wenn Sie richtig hinsehen und die Anführungszeichen” als Textgrenzen der Zitate erkennen, dann werden Sie bemerken, dass es sich um neutrale Textquellen handelt, die den Hintergrund derartige Kopfbedeckungen beleuchten. Ich habe lediglich den Eingangssatz formuliert. Und jetzt können Sie sich wieder beruhigen.
Viel armseliger finde ich die Männer, die eine Frau als verfügbar ansehen, wenn sie kein Kopftuch trägt …
Es spielt doch keinerlei Rolle, was Sie glauben, was zu einer Religion dazugehört. Wichtig ist, wie der Gläubige das selbst einschätzt.
Was wollen Sie eigentlich ausdrücken?
Ich habe lediglich die Frage gestellt, ob jemand eine Religion kennt, die Kindern das Tragen von Kopfbedeckungen vorschreibt, mehr nicht.
“Wichtig ist, wie der Gläubige das selbst einschätzt.”
Also wenn ein Kind zur Einschätzung käme es müsse unbedingt Niqap in der Grundschule tragen wäre das nach Ihrer Logik dann durch die Religionsfreiheit gedeckt?
Und warum schreiben Sie “der Gläubige” ?
Sollte die Religionsfreiheit nicht für alle Menschen gelten, ganz unabhängig vom Geschlecht?
“Ich habe lediglich die Frage gestellt, ob jemand eine Religion kennt, die Kindern das Tragen von Kopfbedeckungen vorschreibt, mehr nicht.”
In einem Land, wo Glaubensfreiheit geschützt wird.
Ihre persönliche Abneigung gegen Religion erklärt nicht, warum Sie gegen das Grundgesetz abätzen.
Und wenn Sie dieses untergraben, müssen Sie sich Nachfragen gefallen lassen, warum Sie sich mit Iran, China und (tiefes Seufzen) den USA gleichmachen, anderen das Weltbild vorzuschreiben, anstatt Religionsfreiheit zu praktizieren – in dem Land, in dem Sie angeblich (noch) wohnen.
Suggestivfragen können Sie auf Twitter raushauen XD
Dachte mir schon, dass Sie auch keine Antwort auf die Frage wissen.
Dass ich mich von plumpem Provokationsversuchen nicht zu Antworten auf ähnlichem Niveau herabziehen lasse, dürften Sie ja auch längst mitbekommen haben,.
Trotzdem immer wieder amüsant zu lesen.
Wenn man gendert, wird gemeckert. Wenn man nicht gendert wird auch gemeckert… Die “Konservativen” müssen sich mal einigen, wie sie gerne hätten.
Es geht mir übrigens darum, dass Sie als Außenstehender niemandem vorschreiben können, was Teil seiner Religion ist.
Das sollte aus meinem Text eigentlich hinreichend deutlich geworden sein.
“der Gläubige” ist Singular männlich, wie kommen Sie da auf Gendern?
Kopftücher werden i.d.R. von Frauen getragen.
Bei einem generischen Maskulinum hätte man zumindenst noch annehmen können, dass alle Geschlechter gemeint wären.
“Und warum schreiben Sie “der Gläubige” ?”
https://orientierung-m.de/muslime-verstehen/minikurs/mann_im_islam/
Walter H.schrieb das doch:
“Wichtig ist, wie der Gläubige das selbst einschätzt.”
Im Islam entscheidet der Mann im Sinne seiner Familienmitglieder was er für richtig erachtet.
Also muss man da nicht gendern 🙂
Dass damit die Einschätzung des Erziehungsberechtigten gemeint sein könnte, wäre in der Tat eine naheliegende Erklärung.
Ebenso wie für ““auf Grund ihrer kulturellen Herkunft so gekleidet,“
Nö, es ist völlig irrelevant, wie der Gläubige das einschätzt. Relevant ist, was das Regelwerk der jeweiligen Glaubensgemeinschaft vorgibt.
Das ist Unsinn.
Ach so? Wenn ich als gläubiger Christ der Ansicht bin, dass die Bekehrung Nichtgläubiger zum Christentum meine vorderste Aufgabe ist und ich deshalb andere bekehren MUSS, ggf. mit Gewalt, dann ist das also absolut in Ordnung, weil: ich sehe das so? Die Vorgaben der Kirche und der Bibel (10 Gebote und Co) sind irrelevant, es zählt nur, was ich als relevant empfinde?
Da hätte ich ja gern mal ne Quelle zu, welche Ihre Aussage bestätigt.
Warum? Wer, wenn nicht das Regelwerk gibt da etwas vor? Entscheidet jeder einzelne (Gläubige), wie er/sie die Religion versteht/lebt?
Meine Frage war wohl schon wieder ein TABU!
Ach , Menno! So kann ich meine Bildungslücken nie schließen, wenn meine Fragen ständig ignoriert werden.
Aber mir dann bitte in Zukunft nicht vorwerfen, dass ich zu wenig über Religion weiß! Ich will ja gern dazulernen und verstehen, aber es gelingt nicht. Schade!
Dann ist die Sache ja geklärt. (Auch wenn Ihre Behauptung falsch ist. Religion befindet sich immer im Spannungsfeld zwischen den Regeln einer Gemeinschaft und den eigenen religiösen Überzeugungen)
Also gehört das Kopftüch zur Religion.
Sie strohmännern schon wieder. Es geht nicht um das Kopftuch an sich. Es geht um das Kinderkopftuch.
Belegen Sie bitte, dass in der Religion die PERSÖNLICHE Auslegung des Ausübenden Vorrang vor dem Regelwerk der betreffenden Glaubensgemeinschaft hat: Genau das haben Sie nämlich behauptet.
Hier noch mal zur Erinnerung:
„ Es spielt doch keinerlei Rolle, was Sie glauben, was zu einer Religion dazugehört. Wichtig ist, wie der Gläubige das selbst einschätzt.“
Muss man jetzt wirklich Selbstverständlichkeiten erklären?
Ja bitte! Denn ich verstehe immer noch so vieles nicht! Siehe meine Fragen hier im thread und auch in anderen Foren zum Thema Religion – da sind sehr viele Fragen noch offen!
“Tabus sind unhinterfragt, strikt, bedingungslos, sie sind universell und ubiquitär, sie sind mithin Bestandteil einer funktionierenden menschlichen Gesellschaft. Dabei bleiben Tabus als soziale Normen unausgesprochen oder werden allenfalls durch indirekte Thematisierung (z. B. Ironie) oder beredtes Schweigen angedeutet: Insofern ist das mit Tabu Belegte jeglicher rationalen Begründung und Kritik entzogen. Gerade auf Grund ihres stillschweigenden, impliziten Charakters unterscheiden sich Tabus von den ausdrücklichen Verboten mit formalen Strafen aus dem Bereich kodifizierter Gesetze”
https://de.wikipedia.org/wiki/Tabu
… und ich Dummchen hinterfrage immer wieder Tabus und wundere mich, dass selbst die Foristen, die immer zu allem hier eine Meinung haben, plötzlich verschämt schweigen 🙂
Ach ist das alles kompliziert … In meiner Jugend gab es auch gewisse TABUs, aber jetzt werden es immer mehr. “Früher” waren die Tabus offensichtlich, jetzt werden sie schön “moralisch kaschiert”. Ob ich mich daran jemals gewöhnen werde?
Ich fürchte, das kann ich nicht!
„ Muss man jetzt wirklich Selbstverständlichkeiten erklären?“
Mit Ihren Worten geantwortet: „Es spielt doch keinerlei Rolle, was SIE glauben, was selbstverständlich ist. Wichtig ist, wie Ihr Gegenüber das einschätzt.“
Also ja, muss man (resp. Sie), und zwar mit Quellennachweis.
Danke, Mika
Das ist doch ein ganz simpler Trick hier im thread, der gern benutzt wird, wenn man Fragen nicht beantworten kann. Man versucht den Fragenden zu beschämen (als dumm hinzustellen, weil er etwas nicht weiß) oder man schmeißt mit Dreck (haltlosen Unterstellungen), um den Anderen zum Schweigen zu bringen und zu diffamieren. Da gibt es wahrhafte “Meister” dieses Metiers hier bei n4t.
Meister und Meisterinnen, so ist es 😉
Meister (m,w,d) – oder für Insider “männlich, weiß, deutsch”.
Ich bevorzuge doch der Einfachheit halber, das generische Maskulinum. Natürlich sind da alle inkludiert !
Da du den männlichen Chromosomensatz ja hier auch schon als beschädigt ( ein Zacken abgebrochen) bezeichnet hast, wäre das generische Maskulinum der einzige Fall einer Inklusion der Nicht-Beeinträchtigten.
Btw wenn Gott weiblich ist, warum sollte dann der Teufel nicht auch weiblich sein?
Sie haben natürlich wieder einmal Recht! Und wenn ich mich so umschaue,…. könnte das mit dem Teufel/der Teufelin zutreffen. Oder, noch besser, wir einigen uns auf Teufel (m/w/d)? Einverstanden?
Da muss ich Ihnen leider zustimmen.
Und es fällt auch auf, wer es hier tunlichst vermeidet die Kommentare der “Meister” auch nur ansatzweise zu kritsieren.
Ich glaube allerdings nicht, dass diese simplen “Tricks” bei Lesern mit Bildung und Niveau die beabsichtigte Wirkung erzielen werden.
Diese “Meister” machen sich damit doch nur selbst lächerlich.
Man sollte m.M. zumindest in der Lage sein, Behauptungen die man aufstellt auch belegen zu können.
@Walter Hasenbrot
Es mag ja für Sie eine Selbstverständlichkeit sein. Für mich aber nicht. Da habe ich wohl eine Bildungslücke.
Wenn es denn so selbstverständlich ist, wie Sie behaupten, müsste es doch für Sie ein leichtes sein, das zu erklären. Wie würden Sie es einem Kind in einfachen, verständlichen Worten erklären?
Hmm, ist wohl doch nicht so einfach und selbstverständlich?
In grauer Vorzeit galt es einmal als “anständiges Verhalten” in geschlossenen Räumen die Kopfbedeckung abzunehmen (für Männer), Frauen dagegen durften (z. B. auch im Restaurant) den Hut oder ähnliches aufbehalten, um die Frisur nicht zu zerstören. 🙂
https://www.hutshopping.de/Knigge_Benimmregeln_mit_Hut.html
Das Problem, damit werden Frauen bevorzugt und Männer benachteiligt – also nichts mit Gleichberechtigung.
Meinen männlichen Schülern habe ich allerdings immer (mit Hinweis auf Knigge), das Basecap oder die Kapuze im Unterricht “untersagt”:
“Echte Männer wissen, wie man sich benimmt. Also Mütze/Kapuze im Klassenraum runter!” – hat funktioniert.
Bei Kopftuchträgerinnen geht das aber nicht, ich hatte auch keine, da GS in den letzten Dienstjahren.
Es ist ja nicht nur das Kopftuch, meist sind diese Mädchen ganzkörperverhüllt, ich habe mir von einer Muslima mal erklären lassen, dass streng genommen kein Kopfhaar zu sehen sein darf, alles feinsäuberlich weggesteckt mit vielen Haarnadeln. Sieht sehr kunstvoll aus und hat durchaus Ästhetik, aber für unseren Alltag völlig untauglich. Diese Mädchen wollen mehrheitlich “Ärztin” werden, ich frage mich ernsthaft, wie das gehen soll.
Der Misanthrop stört sich an allem. Und die regen sich immer so auf und können sich richtig ärgern. Das beste Kompliment aus deren Mund lautet : Da kann man nicht meckern.
Hm, wurden die Männer benachteiligt, weil sie ihre “Frisuren” (Glatze….) preisgeben mussten?
Auch deshalb! 🙂
Aber nicht doch! Glatzen sind Freikörperkultur auf höchster Ebene
Also FKK in den Schulen? Dann wären wirklich alle gleich! Nur ist es dazu in unseren Breiten meist zu kalt. 🙂
Jetzt ist es schon “ein Problem”, das Kopftuch, das auf die Schulen vor Ort abgewälzt wird. Mein Gott was für ein Trauma, Skandal, Skandal.
“Aufgrund mangelnder gesetzlicher Grundlage”
Da habe ich gute Nachrichten für Sie, es gibt eine gesetzliche Grundlage – sogar grundgesetzlich 😀
Die “Kirche des fliegenden Spaghettimonsters” ist keine Religionsgemeinschaft. Zu diesem Ergebnis kam das Oberlandesgericht in Brandenburg an der Havel am Mittwoch. Demnach dürfe der Verein sich auch nicht auf Sonderrechte von Kirchen und Weltanschauungsgemeinschaften berufen.
Den Anhängern des “Spaghettimonsters” fehle es an einer gemeinsamen Weltanschauung, teilte das Gericht mit. Dazu bedürfe es eines “konsistenten Gedankensystems”, das sich etwa mit Fragen nach dem Sinn der Welt und des menschlichen Lebens auseinandersetze. Der Zweck des Vereins bestehe jedoch ausschließlich darin, eine öffentliche Satire der christlichen Religion zu betreiben. Diese “Kritik an Überzeugungen Anderer stelle kein umfassend auf die Welt bezogenes Gedankensystem im Sinne einer Weltanschauung dar”, hieß es vom Gericht. “https://www.katholisch.de/artikel/14234-spaghettimonster-kirche-ist-keine-religion
Fühlen Sie sich durch ein Kopftuch gedrängt, zum Islam überzutreten? Oder stört Sie ein Kreuz, das am Hals einer Lehrkraft hängt, weil Sie dadurch das Gefühl haben an einer religiösen Handlung teilnehmen zu müssen?
Ihre Argumentation, dass das Kopfuch von Schülerinnen die negative Religionsfreiheit von Mitschülern beeinträchtigen könnte, ist absurd.
Früher trugen auch christliche Frauen Kopftücher. Sollen sie das nicht laut Bibel? Es gibt auch noch christliche Gemeinschaften, sage ich mal, die sich daran halten. Bei strenggläubigen Baptisten habe ich das gesehen.
“Genauso wenig sollte eine Frau in der Öffentlichkeit auf ihre Kopfbedeckung verzichten. Denn ein unbedeckter Kopf bedeutete: Ich fühle mich nicht zur ehelichen Treue gegenüber meinem Ehemann verpflichtet. Paulus behauptete nicht, dass die Korintherinnen das tatsächlich meinten – aber sie erweckten diesen Eindruck, und schon das Aussenden solcher Botschaften lehnte er ab. Dass die frühen Christinnen sich an diese Anweisung gehalten haben, kann man an den antiken Katakombenmalereien ablesen, auf denen Frauen, die mit erhobenen Händen beten, regelmäßig mit einer Kopfbedeckung dargestellt werden.”
https://www.jesus.de/glauben-leben/sollten-christinnen-laut-der-bibel-ein-kopftuch-tragen/
Mir scheint, die strenggläubigen Muslima machen es noch so wie damals die Christinnen?
Was aber, wenn die Katakombenmalereien von einzelnen Männern stammen, die das gern so gehabt hätten? Mag auch sein, dass die abgebildeten Frauen Priesterinnen waren, die nur während des Gebetes ihr Haar bedeckten. Oder Frauen bedeckten in dieser Gegend ihr Haar, damit es nicht staubig wurde. War ja damals schon sehr trocken dort. …
Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, dass solche Textstellen schwierig sind, da die Texte von Männern ausgewählt wurden. Es gibt ja andere Evangelien und Briefe etc., die ganz bewusst nicht ins Neue Testament aufgenommen wurden, gerade weil Frauen dort gleichberechtigt waren. Es ist ja nachgewiesen, dass Frauen im Urchristentum ein große Rolle spielten, die römische Gesellschaft aber Frauen massiv diskriminierte und das dann Einzug in die christliche Praxis hielt. Ihr Zitat passt genau in die Argumentationslinie der damals Herrschenden.
Christinnen mussten den Kopf bedecken beim Beten in der Kirche. Oder wenn sie verheiratet waren. Nicht pauschal alle. In griechischer Kirche dürfen Frauen ohne Kopftuch sein – eine historische Entwicklung als Rebellion in Zeiten von osmanischer Herrschaft
In manchen Länder mit muslimsicher Bevölkerung wird oder wurde es anders gehandhabt :
“Erdogan will Verfassung ändern: Streit um Kopftuch-Verbot in der Türkei verschärft sich”
“Azerbaijan: Hijab Ban in Schools Fuels Debate in Baku on Role of Islam”
“Erdogan will Verfassung ändern: Streit um Kopftuch-Verbot in der Türkei verschärft sich”
Wie ging es aus? 🙂
Dass Sie das nicht mitbekommen haben, wundert micht nicht wirklich.
Wenn Sie mich lieb genug bitten, könnte ich Ihnen aber auch hier wieder mal mit einem link auf die Sprünge helfen.
Können Sie mir bitte schreiben, wie dieser Streit ausging? Es würde mich sehr freuen, wenn Sie mir eine Quelle schicken könnten. 🙂
Aber gerne.
Dass es bisher keine Verfassungsänderung gab, könnten Sie z.B. hier nachlesen, wenn Sie es denn möchten:
https://hpd.de/artikel/kommt-kopftuchzwang-tuerkei-23360
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/tuerkei-erdogan-frauenrechte-100.html
Danke.
Also seit Jahren plant jemand, die Religionsfreiheit einzuschränken (https://www.n-tv.de/politik/Streit-um-Kopftuch-Verbot-in-der-Tuerkei-verschaerft-sich-article23779722.html)
Wie beruhigend, dass in Deutschland das Grundgesetz nicht über den Haufen geworfen werden kann.
Wäre ja fast ekelhaft, wenn sich manche hier – wie Erdogan – im Recht fühlen und anderen die Religion vorschreiben würden!
Warum haben Sie überhaupt die Türkei zum Vergleich angeführt, wenn sie sich am Ende so stark von Deutschlands Religionsfreiheit unterscheidet? (“In manchen Länder mit muslimsicher Bevölkerung wird oder wurde es anders gehandhabt “)
Wollen Sie in der Türkei Werbung für Deutschland machen? Wollen Sie in die Türkei auswandern? 😀
“Warum haben Sie überhaupt die Türkei zum Vergleich angeführt,”
Sie sollten einfachmal die Beiträge lesen, die Sie hier kommentieren, dann könnten Sie sich viele Fragen sparen.
Wäre ja eindeutig zu erkennen, warum ich in dem betreffenden Posting Bezug auf die Türkei genommen habe.
Ne nicht wirklich. Ihrem Beispiel folgend, schreibt die Türkei offenbar lieber vor, anstatt Religionsfreiheit zu gewähren. Was soll da der Bezug zu Deutschland sein?
Wenn Sie tatsächlich das das betreffende Posting gelesen haben und den Bezug trotzdem nicht begriffen haben, dann ist das halt so.
Was sollen die Anführungszeichen?
Damit man erkennt, dass es sich nicht um Texte aus meiner Feder handelt, sondern um Meldungen aus den Medien.
Wenn man deshalb Anführungszeichen setzt, muss man auch die Quelle nennen. Die Quelle ist im Zweifelsfall interessanter als die Anführungszeichen.
Da haben Sie vermutlich recht.
Es gibt ja augenscheinlich Leute hier, die nicht in der Lage wären ohne genaue Quellenangaben und direkte Links gängige Informationen zu finden.
Und in Großbritannien dürfn auch Polizistinnen ein Kopftuch tragen, ohne dass deswegen die Welt untergeht.
Warum wollen Männer (auf beiden Seiten) Frauen eigentlich immer wieder vorschreiben, was sie tragen oder nicht tragen sollen?
Woher soll ich das wissen?
Das müssten Sie wohl besser die Männer fragen, die das wollen.
Und warum müssen sie das auf Kinder ausweiten? Das ist doch die eigentliche Frage!
Wir leben aber nicht mehr in diesen unaufgeklärten Zeiten, und eine Kopfbedeckung ist nun schon noch etwas anderes als eine Tuch, das kein Haar zeigen darf und außer Gesicht und Hände alles bedeckt sein muss. Sehen Sie den Unterschied? Mittelalter wollen wir eigentlich nicht mehr.
Und auf der anderen Seite gibt es die Diskussion, ob Mädchen in der MIttel- und Oberstufe erlaubt sein soll, bauchfrei zur Schule zu kommen.
Ist das auch ein mittelalterlicher Glaube und eine Zeichen für fehlende Aufklärung, dass Bauchnabel nicht gezeigt werden dürfen?
Oder ist das nicht villeicht eher ein Zeichen dafür, dass gesellschaftliche Tabus nicht immer rational zu erklären und in verschiedenen Kulturen sehr unterschiedlich sind?
Sie vermengen hier wieder religiöse Vorschriften mit Modeerscheinungen und schlechtem Stil. Sowohl leichte und viel Haut zeigende Strandkleidung als auch die völlige Verhüllung passen nun mal nicht in eine Schule, alles zu seiner Zeit, bitte. Ich kann mir auch nicht vorstellen, von einem halbnackten Bankangestellten bedient zu werden, Sie? Diese Vergleiche hinken gewaltig.
Die strengen Vorschriften unter Benachteiligung der Frauen, die Sie benennen, wurden abgeschafft – völlig zu Recht. Sollen wir jetzt beklatschen, wenn diese Vorschriften für Teile unserer Gesellschaft wieder gelten sollen? An einem Ort, der eigentlich als Schutzraum der FREIEN Entfaltung der Persönlichkeit dienen soll?
Gern hier nachlesen:
https://frauenrechte.de/aktuelles/detail/meine-kindheit-war-vorbei-als-ich-begann-den-hijab-zu-tragen
Der Unterschied ist das Wort “damals”. Heute und damals liegen zeitlich ziemlich weit auseinander.
“Paulus behauptete nicht, dass die Korintherinnen das tatsächlich meinten – aber sie erweckten diesen Eindruck,”
Interessant! Bei wem erweckten die Frauen diesen Eindruck? Die Frauen selbst meinten es ja wohl nicht so. Also legten das die Männer fest? Ist das jetzt bei den muslimischen Männern vielleicht auch oft so? Frauen verhüllen sich (freiwillig?), wegen der “Gedanken” der Männer?
Nur mal so am Rande, auch das gibt’s:
“Auch er sieht sich Angriffen ausgesetzt, wird bedroht. Der Grund: Der Leiter der säkularen Schule setzt sich für den Austausch mit Israel ein. In diesem Jahr hatte die Schule neuen Zulauf von Mädchen, weil ihnen in ihrer bisherigen Moscheegemeinde ein Kopftuchzwang auferlegt wurde.”
Ein neues Wort: Kopftuchzwang. Vielleicht das Unwort des Jahres?
Quelle:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/neukollns-integrationsbeauftragte-verteidigt-hikel-teile-der-spd-wollen-nicht-dass-islamistische-strukturen-bekampft-werden-14821004.html
Ist doch hier im Forum auch nicht anders – von der psychologischen Stärke und dem pauschalen Autoritätsanspruch des Islam scheint eine ganz besondere Faszination GERADE für die Menschen auszugehen, die *theoretisch* damit (Autorität,Einheits-/Uniformierungsgebot usw.) ein richtiges Problem haben sollten.
Na ja, nicht wirklich mein Problem – amüsant ist es halt schon.
Ich habe so ganz klammheimlich für mich beschlossen, dies als “Iran-Libanon-Phänomen” zu bezeichnen. Natürlich nur in Gedanken.
Für die Schulpraxis hat Realist ja schon alles relevante gesagt:
Geht mich als Lehrer faktisch nix an, ob jemand mit Kopftuch/sonstwas kommt.
Sollen Gerichte/”””Experten”””” entscheiden, wie es in Schulen zu laufen hat.
Ich halte mich dann daran, Käs’ gegess’.
Dann hängen sie bitte auch wieder die Kreuze in den Klassenzimmer auf. Da ja Religonsfreiheit besteht ist es logisch das auch zu tun in einem christlich geprägtem Land.
Es gibt hier scheinbar Leute, die sich wegen der Religionsfreiheit dafür aussprechen Kreuze aus Schulen zu verbannnen, sich aber mit der gleichen Bergründung für das Tragen von Kinderkopftüchern stark machen.
… und gegen die religiöse Beschneidung von Mädchen, aber bei Jungs ist es okay!
Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, die man nicht in einen Topf werfen sollte.
Warum? Bitte erklären Sie es mir! Gilt für die Jungs in diesem Fall nicht das Recht auf körperliche Unversehrtheit und auf Selbstbestimmung?
Für Sie mag es ja eine Selbstverständlichkeit sein. Für mich ist es das nicht. Es wäre also nett, wenn Sie es mir erklären könnten, warum in diesem Fall die Geschlechter unterschiedlich behandelt werden. Sie sind doch sonst so ein Befürworter der Gleichberechtigung/Gleichbehandlung und des Genderns (wenn ich mich recht erinnere). Warum machen Sie hier eine Ausnahme? Ich verstehe es wirklich nicht!
Denken Sie mal drüber nach, wo der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Fällen liegt.
Die gleichen, die gegen Kreuze in Schulen sind, wären übrigens auch dagegen, wenn muslimsche Symbole aufgehängt werden.
Das schließt aber vermutlich nicht aus, dass diese Leute sich trotzdem für das Tragen von Kinderkopftüchern nach iranischem Vorbild stark machen könnten.
Vermutlich haben Sie mit dieser Befürchtung Recht – siehe folgenden Kommentar von weiter oben:
“Walter Hasenbrot
3 Tage zuvor
Antwortet ed840
Es spielt doch keinerlei Rolle, was Sie glauben, was zu einer Religion dazugehört. Wichtig ist, wie der Gläubige das selbst einschätzt.”
Allgemein wäre ich dafür, jungen Menschen, die noch nicht das 14. Lebensjahr vollendet haben (Stichwort “gesetzliche Religionsmündigkeit”), irgendwelche religiösen Symbole/Kleidung (Hijab, Kippa, Kreuz etc.) zu gestatten, da bis zu jenem Alter ja die Eltern entscheiden. D.h., dass Kinder jene Symbole/Kleidung oft fremdbestimmt tragen.
Ich finde es furchtbar, Grundschüler*innen in religiöser “Kluft” (wie in dem zum Artikel gehörenden Foto) zu sehen. Es wird mMn. jungen Menschen noch erschwert, selbst entscheiden zu können, ob sie überhaupt einer Religionsgemeinschaft angehören wollen.
Kinder muss man leider auch oft vor ihren Eltern schützen. Und Eltern auch vor ihrer Community.
Finden Sie, dass Kinder auch nicht vor dem 14. Lebensjahr getauft werden sollten, weil das den Kindern ja sehr erschwert, selbst zu entscheiden, ob sie einer Religionsgemeinschaft zugehören wollen? Der Austritt aus der Kirche kostet immerhin 30 Euro.
Auch wenn man selbst areligiös ist, muss man doch Anerkennen, dass die Eltern bis zum 14. Lebensjahr über die religiöse Belange ihres Kindes entscheiden dürfen.
Ihre Forderung ist verfassungswidrig und nicht durchführbar. Der bloße Verzicht auf religiöse Symbole und Kleidungstücke bringt doch gar nichts. Religiöse Eltern erziehen ihre Kinder selbstverständlich religiös und nehmen sie auch mit in die Synagoge, die Kirche oder die Moschee.
Ob das gut oder schlecht ist, ist in den allermeisten Fällen (nämlich immer dann, wenn das Kindeswohl nicht eindeutig gefährdet ist) nicht von Außenstehenden zu beurteilen, sondern von den Eltern.
Warum fragen Sie das so provokativ?Ja, finde ich!
Wer mit 14 evangelisch sein will, muss konfirmiert werden. Um konfirmiert zu werden, muss man sich taufen lassen. Das kann man ein-zwei Wochen vorher machen lassen.
Das haben Freundinnen von mir damals so gemacht.
Mich wundert es tatsächlich, dass bestimmte Leute die Religionsfreiheit für Leute verteidigen, die anderen eher keine Freiheit zugestehen.
Das ist schräg.
Evangelisch getauft sein, ohne konfirmiert zu sein, reicht trotzdem, um kirchensteuerpflichtig zu sein (siehe meine links weiter unten). Man muss offiziell seinen Kirchenaustritt erklären!
Ja, das ist schräg. Ich habe das doch aber auch nirgends verteidigt, oder?
Außerdem fordert doch niemand im Sinne der Religionsfreiheit Kirchensteuer zu zahlen.
Das war auch nicht so gemeint von mir. Ich wollte nur die “komischen religiösen Regeln/Vorschriften/ Bräuche …( was auch immer)” unterstreichen! In der DDR ging es doch auch ohne Religionsunterricht und Kirchensteuer. Die Kirchen haben diese 40 Jahre trotzdem “überlebt”. Diese Doppelmoral und Scheinheiligkeit (mein persönlicher Eindruck) nervt mich halt ungemein.
Ich habe kein Problem mit religiösen Menschen (in meinem Bekanntenkreis sind Protestanten, Katholiken, Orthodoxe, Juden, Moslems und Ungläubige, wie ich selbst) – alles sehr nette, tolerante Menschen.
Ich habe aber ein Problem, mit Menschen, die ständig missionieren wollen und unter dem Deckmantel von Toleranz ständig ihre “christlichen Werte” verbreiten und gar nicht merken, wie intolerant sie eigentlich sind, denn damit sprechen sie allen anderen diese “menschlichen” Werte ab und erhöhen sich damit selbst.
Noch einmal: damit meine ich nicht Sie! Sorry, falls das falsch rüberkam.
“In der DDR ging es doch auch ohne Religionsunterricht.”
Vielleicht ist dies ein Teil des Problems in Ostdeutschland: https://www.mdr.de/wissen/psychologie-sozialwissenschaften/religion-religiositaet-in-ostdeutschland-100.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Schon komisch, dass die Kirchen trotz alldem eine große Rolle (v. a. bei Jugendlichen) in der Wendezeit spielten. Drei meiner Freunde/Verwandten traten aus Begeisterung deshalb nach der Wende wieder offiziell der Kirche bei. Komischerweise sind sie mittlerweile wieder ausgetreten. Die “westdeutsche” Kirchenpolitik war ihnen zu “spießig”, zu missionarisch …
Liebe Redaktion, Sie sollten wirklich ab und zu auch mal meine links lesen und sich mehr über die DDR informieren! Es gibt eben nicht nur eine Sichtweise.
https://www.jugendopposition.de/themen/145323/kirche-und-opposition
https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/geschichte-der-neuzeit/40511/jugend-zwischen-kirche-und-staat
https://www.hof.uni-halle.de/dateien/pdf/34_Bonk_Key_Pasternack_Offene_Arbeit.pdf
Eben – auch nicht nur Ihre. Was sind denn die Werte, für die das heutige Deutschland (nicht nur der Osten) steht?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Welche Werte meinen Sie da genau? Christliche, allgemein religiöse/spirituelle, demokratische, menschliche, individuelle, gesamt-gesellschaftliche, soziale, … ? Ich blicke langsam nicht mehr durch in diesen ganzen Werte-Diskussionen! Sorry!
Dann mal gerne konkret gefragt: Wie erklären Sie jungen Menschen Sterben und Tod?
Und wer hat denn da das attraktivere Modell: eine Gesellschaft von materialistischen Einzelkämpfern, in der es immer nur ums Geld geht – oder eine Religion, die Gemeinschaft und Sinn anbietet?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
“Wie erklären Sie jungen Menschen Sterben und Tod?” – ganz einfach – naturwissenschaftlich/biologisch! (Was passiert mit einer Pflanze, einem Tier… nach dem Tod?)
Ich glaube nicht an ein Weiterleben (meiner Seele (?) nach dem Tod. Was von mir bleibt, sind hoffentlich die Erinnerungen an mich bei meinen Kindern, Enkeln und vielleicht ein paar anderen Menschen (Schülern, Freunden,…)
Aber, wenn ich dann irgendwann den Löffel abgebe, lasse ich mich gern eines besseren belehren … 🙂 Vielleicht geht es mir wie der Hauptfigur in “Mieses Karma” von David Safier. Und Buddha nimmt sich meiner “verlorenen Seele” an und ich werde als Ameise (oder whatever) wiedergeboren … dann ist es eben so — ich bin da für alles offen 🙂 I will do my very best (in my next life!)!
“Ich glaube nicht an ein Weiterleben (meiner Seele (?) nach dem Tod.”
Das nennt man ein materialistisches Weltbild. Mag in Deutschland verbreitet sein – im Rest der Welt ist es das nicht. “Die Weltbevölkerung ist in den vergangenen 40 Jahren religiöser geworden, und dieser Trend hält an. In sieben Jahren werden 90 Prozent der Weltbevölkerung religiös sein.” Gerne hier nachlesen: https://www.livenet.ch/themen/glaube/theologie_philosophie_religion/religionen/238971-die_welt_wird_immer_religioeser.html
Glauben Sie, für junge Menschen auf Sinnsuche sind Antworten wie “wenn ich dann irgendwann den Löffel abgebe, lasse ich mich gern eines besseren belehren” irgendwie attraktiv? Wir (Gesellschaft) verdrängen existenzielle Fragen – und fordern von jungen Menschen aus Kulturen, in denen das weniger geschieht, dem nachzufolgen. Warum?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Wieso ist ein naturwissenschaftliches Weltbild ein materialistisches? Versteht vermutlich nur die Redaktion.
“Der Materialismus ist eine philosophische Position, die behauptet, dass alle Dinge aus Materie bestehen und dass grundsätzlich alle Phänomene aus materiellen Interaktionen resultieren, einschließlich Geist und Bewusstsein. Gegensätzliche philosophische Positionen vertreten der Idealismus, bestimmte Formen des philosophischen Pluralismus, der Dualismus und der Spiritualismus.” Gerne hier nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Materialismus
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Tscha, so ist es eben: Die einen sagen so, die anderen so! Und wer hat nun Recht?
Deshalb gehört (mMn.) in die Schulen Ethik-/Philosophie-Unterricht für alle, statt Religions-Unterricht (nach ausgewählten Religionen – alle kann man ja nicht berücksichtigen) – und dann kann sich jeder ein eigenes Weltbild aussuchen, bzw. sich im Privatleben an der Familie/ religiösen Gemeinschaft orientieren.
Anja, es hat ja Gründe, warum die Metaphysik keine Teildisziplin der Naturwissenschaften ist
https://www.rhetos.de/html/lex/weltbild.htm
Und Sie gehen davon aus, dass Religion die Antwort auf die Fragen unserer Zeit bietet?
Religion bietet Antworten auf zeitlose Fragen – gestorben wird immer.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Welche Antwort bietet Religion (welche?) auf die Frage ukrainischer Kinder: Warum gibt es Krieg? Auf die Frage afrikanischer Kinder: Warum muss ich hungern?…
Weitere zeitlose Fragen: Warum gibt es Rassismus, Armut, Naturkatastrophen, …
Und – welche Antworten bietet die Schule?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Es gibt aber auch den begründeten Vorwurf, dass Religion Opium fürs Volk sei.
Oder wie es in der Pathologie heißt
Mors certa, hora incerta.
Für Übersetzungen wie immer @AvL fragen
Ich belehre niemanden über mein materialistisches (?) Weltbild und möchte im Gegenzug auch nicht mit religiösen Weltbildern “belehrt” werden. “Jeder nach seiner Fasson”. Fragen mich Menschen nach meiner Meinung zu Leben und Tod, so antworte ich ehrlich, wie ich das , für mich, sehe. Akzeptiere aber deren anderes Weltbild dazu.
Interessant finde ich IhreAussage:
“Wir (Gesellschaft) verdrängen existenzielle Fragen…” – könnte das der Grund sein, für die von Ihnen erwähnte Zunahme der Religiosität? Immer mehr Menschen weltweit erleben existentielle Krisen (Krieg, Armut, Hunger, Umweltkatastrophen …) und deshalb hoffen sie auf ein besseres Leben nach dem Tod?
Ich halte es da mit Karl Marx “Religion ist das Opium fürs Volk!”
Ich verstehe, dass der religiöse Glaube vielen Menschen einen Halt im tagtäglichen Lebenskampf gibt. Und ich spreche Ihnen diesen Glauben auch nicht ab. Trotzdem bleibe ich dabei, dass Religion(sunterricht) und religiöse Symbole in Schulen und öffentlichen Einrichtungen nichts zu suchen haben. Oder man müsste, der Gerechtigkeit halber, alles von allen verschiedenen Religionen und auch Nicht-Gläubigen … gleichberechtigt dort zulassen!
Schule wird immer mehr an Relevanz verlieren, wenn sie die wesentlichen Themen des Lebens ausklammert (wozu das Sterben explizit gehört) und jungen Menschen keine Orientierung bietet – unsere Meinung.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ich klammere das Sterben nicht aus. Ich weiß, dass ich irgendwann sterben werde. Vor dem Tod selbst habe ich keine Angst.
“Sterben kann nicht so schwer sein. Das hat bis jetzt jeder geschafft.”
(sagte meine Mutter immer und da hat sie wohl recht)
Ich kann aber Kindern und Jugendlichen nicht etwas vermitteln, von dem ich selbst nicht überzeugt bin. Wenn Schüler mich fragten, ob es einen Gott gibt, antwortete ich stets wahrheitsgemäß: “Das weiß ich nicht! Ich selbst glaube an keinen Gott, aber viele Menschen tun das und das ist auch okay.”
Dafür ist dann der Religionsunterricht da, um Konzepte der Kulturen dazu vorzustellen – den Sie ja abschaffen wollen.
Stattdessen: Weiß ich nicht, Hefte raus, Satz des Pytharogras!?
Übrigens muss Schule ja auch nicht immer fertige Antworten liefern. Mitunter reichen Raum und Anregungen, damit sich Schülerinnen und Schüler selbst auf den Weg machen können…
Herzliche Grüße
Die Redaktion
“Mitunter reichen Raum und Anregungen, damit sich Schülerinnen und Schüler selbst auf den Weg machen können…”
Genau das sollte Schule mit einer guten Allgemeinbildung bieten (Literatur, Geschichte, Musik, Kunst, Ethik, Philosophie …). Dazu braucht es keinen Religionsunterricht, der sowieso niemals alle Religionen/Glaubensrichtungen abbilden kann und deshalb auch nie objektiv/neutral sein kann.
Kann der Deutschunterricht die ganze deutschsprachige Literatur abbilden? Muss dann wohl auch weg.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Warum eigentlich nur deutschsprachige Literatur? Der D-Unterricht sollte zum Lesen und Verstehen verschiedener Literatur befähigen, auch zum Verständnis von Sachtexten … Lesen kann man dann auch außerhalb von Schule, sogar die Bibel und den Koran, … 🙂
Schafft es der Religionsunterricht das Alte und Neue Testament, Koran und Thora und weitere vollständig zu lesen und abzubilden?
Ergänzung: Natürlich gehören auch die Naturwissenschaften zu einer guten Allgemeinbildung.
„ Schule wird immer mehr an Relevanz verlieren, wenn sie die wesentlichen Themen des Lebens ausklammert (wozu das Sterben explizit gehört) und jungen Menschen keine Orientierung bietet – unsere Meinung.“
Und ich wiederhole meine Frage:
Sie gehen davon aus, dass die Schule ohne Religionsunterricht an Relevanz verliert? Oder andersrum formuliert: Nur Religion und Religionsunterricht bieten Antworten auf die wesentlichen Themen unserer Zeit?
Nein – aber auch. Und, ja, wir gehen davon aus, dass Schule ohne eine Neubestimmung von dem, was Bildung überhaupt sein soll, an Relevanz verliert. Hat sie schon längst – leider. Sie kann nämlich die Fragen, welche Bedeutung ihre Inhalte heute noch haben, immer schlechter beantworten. Demokratiebildung? Keine Zeit, keine Ressourcen. Wertebildung? Keine Zeit, keine Ressourcen. Bildung für nachhaltige Entwicklung? Keine Zeit, keine Ressourcen. Stattdessen: Stoffhuberei in übervollen Lehrplänen.
Oder anders ausgedrückt: Lexikalisches Wissen spuckt heute jede KI in Sekunden aus. Eine menschliche Debatte über den Sinn des Lebens und ein “wertvolles” Leben – wird eine KI nie ersetzen.
“Der kürzlich verstorbene britische Bildungsforscher Ken Robinson sagte: „Kinder haben außergewöhnliche Fähigkeiten, neue Wege zu gehen. Sie haben keine Angst, etwas falsch zu machen. Aber wir vergeuden dieses Talent. Wir unterrichten es weg. Ich denke, dass Kreativität heute genauso wichtig ist wie Lesen und Schreiben und wir sollten sie gleichwertig behandeln.“ Robinson forderte, die weltweite Fächerhierarchie in den Schulen abzuschaffen: Oben stehen Mathematik und Sprachen, unten verkümmern die musischen Fächer – also genau die, bei denen Kreativität erprobt und erlebt wird.
Diese Neubewertung würde Entscheidendes ändern. Mathematik und Sprachen können über standardisierte Tests abgefragt und benotet werden, Kreativität nicht. Denn sie unterbricht Muster oft willentlich. Anders als Künstliche Intelligenz, die über das Erkennen und Anwenden von Mustern funktioniert. Deshalb ist Kreativität künstlicher Intelligenz so oft voraus. Weil sie gegen den Strich bürstet, neue Wege findet und vermeintlich irrationale Ziele setzt und damit innovativ ist.
Das kann nur das menschliche Gehirn. Denn es ist mit Bewusstsein ausgestattet. Es kann empfinden und sich was wünschen. Kognitionswissenschaftler haben bis heute keine Erklärung dafür, wie dieses Bewusstsein entsteht. Es befähigt uns, Werte zu definieren. Dazu brauchen wir eine Gemeinschaft um uns herum, wie Familie, Freunde oder Schulklassen. Dort trainieren Kinder, sich in andere hineinzufühlen und bilden gemeinsame Werte. Bildung kann in diesem Sinn als die Entwicklung unseres Wertegerüsts verstanden werden. Solche Bildung brauchen wir, um künstlicher Intelligenz sinnstiftende und menschliche Ziele vorzugeben.” Quelle: https://www.zeitenspiegel.de/projekte/essay/wir-muessen-gut-darin-werden-menschlich-zu-sein/article/
Herzliche Grüße
Die Redaktion
„ wir gehen davon aus, dass Schule ohne eine Neubestimmung von dem, was Bildung überhaupt sein soll, an Relevanz verliert.“
Da bin ich ganz bei Ihnen – das sehe ich genauso. Allerdings sehe ich nicht, dass Religion bei dieser Neubestimmung eine Rolle spielen sollte.
Ich finde es befremdlich, dass Religion als Ersatz dafür dienen soll, Investitionen in schulische Demokratie- und Werteerziehung in ausreichenden Maße zu tätigen. Opium fürs Volk? Die Kirche mit der meisten Kohle wird’s dann richten? Dann wart ich mal drauf, wann Elon Musk seine eigene Kirche gründet.
Werteerziehung in der Schule, konfessionslos: da bin ich sofort dabei. Religionsunterricht durch Vertreter der Religionen in bekenntnisfreien Schulen lehne ich ab.
Mathematik ist übrigens hochkreativ. Schauen Sie mal rein bei Escher, Bach oder Gödel. Rechnen ist langweilig (aber leider notwendige Vorsussetzung) – Mathematik hingegen ist Philosophie, Schönheit und Kreativität pur.
Mit freundlichen Grüßen.
Mika
Wer hätte das gedacht? Ich muß, ob ich will oder nicht, der Redaktion hier ausnahmsweise mal zustimmen.
Der Finger, der dafür auf den grünen Daumen drücken mußte, bizzelt jetzt noch.
Muß eine allergische Reaktion sein. 😉
Ihrem link entnehme ich, dass ein Grund für die Zunahme der Religiosität auch in der zunehmenden (christlichen) Missionierung liegt. Dazu habe ich auch zwei interessante links:
https://hpd.de/artikel/warum-christliche-missionierung-rassistisch-18216
https://hpd.de/artikel/gnadenlose-missionierung-im-regenwald-23304
So kann man natürlich auch die (christlichen) Werte verbreiten und lehren.
Wir brauchen hier nicht über christliche Missionierung zu diskutieren. Es geht darum, für welches Bildungsverständnis die deutsche Schule eigentlich steht. Die Ars moriendi gehört in vielen Kulturen dazu. Und Thema ist sie – im Religionsunterricht (wo sonst?). Manche Schulen vertreten das Thema auch offensiv: http://archiv.gym-hartberg.ac.at/schule/images/stories/Religion/themen_matura/24_Ars_moriendi.pdf
Gut so.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Danke, ein Interessanter link zu “ars moriendi”!
Vor wenigen Wochen starb eine christliche Freundin, nach langer schwerer Krankheit. Bei meinem letzten Besuch im Hospiz sagte sie mir, dass sie mit “leichter Seele” gehen kann, weil sie alles mit ihrer Familie geregelt hat und erzählte mir detailliert, wie die ganzen Trauerfeierlichkeiten, Haushaltsauflösung … erfolgen sollten.
Tscha, ich hoffe für meine Freundin, dass sie nicht von irgendwo da oben sehen muss, wie ihre letzten Wünsche umgesetzt wurden und sich die Erben bekriegen….
Die, von ihr so gewünschte, große Trauerfeier mit allen Freunden (sie hatte viele), fand nicht statt. Sie wurde im ganz, ganz kleinen Familienkreis (nicht einmal alle Verwandten wurden eingeladen) beigesetzt…
Lag das an fehlendem Religionsunterricht? Bestimmt haben die Lehrer das Thema “Leben und Sterben”/Pietät nicht ausreichend behandelt …
Auch ohne Religionsunterricht gehabt zu haben, finde ich das pietätlos und unwürdig! Es liegt also sicher nicht am Religionsunterricht, wie Menschen mit dem Tod umgehen. Allerdings hat es meiner Freundin das Sterben offenbar “erleichtert”, da sie gläubig war. Und das war gut für sie.
Nachtrag: Danke für die Argumente für die Freiheit von Religion in der Schule!
Schon mal was von Konfirmation oder Firmung gehört? Mit 14 endet die religiöse „Herrschaft“ der Eltern im Christentum. Die Taufe diente dazu, Kindern bei Tod vor dem 14. Geburtstag das Himmelreich zu ermöglichen. Ja, Eltern haben das Recht zur religiösen Erziehung. Aber dieses Recht endet am Selbstbestimmungsrecht der Kinder, auch schon vor dem 14. Geburtstag. Gegen seinen Willen darf auch ein unter 14 jähriger Mensch nicht zu religiösen Handlungen oder Bekenntnissen gezwungen werden.
Warum eigentlich, müssen Menschen, die als Säuglinge (unfreiwillig) getauft wurden, offiziell ihren Kirchenaustritt erklären, oder ansonsten Kirchensteuer zahlen?
https://www.haufe.de/recht/kanzleimanagement/die-kirchensteuersteuerpflicht-entsteht-mit-der-taufe_222_506840.html
Ich verstehe ja, dass Eltern ihr Kind taufen lassen, falls es vor der Konfirmation stirbt. Aber müsste nicht erst die Konfirmation als eigenständiges Glaubensbekenntnis gewertet werden?
Einige ehemalige DDR-Bürger (die ich persönlich kenne) mussten, wie auch im link, plötzlich Kirchensteuer zahlen und zum Teil beträchtliche Summen nachzahlen (bis zum offiziellen Austritt), obwohl sie nicht konfirmiert waren und teilweise nicht einmal wussten, dass sie getauft waren.
https://www.schwaebische.de/regional/zollernalb/albstadt/nathalie-muss-kirchensteuer-zahlen-obwohl-sie-gar-nicht-in-der-kirche-ist-von-amt-zu-amt-geschickt-4085363
Diese Regelung gilt aber sicher nur dem “Seelenheil” der Menschen und nicht den Finanzen der Kirche. 🙂
P.S.: In der DDR wurde übrigens staatlicherseits keine Kirchensteuer “eingetrieben”.
Kaum zu glauben…
https://www.bpb.de/themen/deutsche-teilung/stasi/224371/der-verhasste-freiraum-kirche/
Ach Mensch, Rainer! Wieder haben Sie nur die Überschrift Ihres eigenen links gelesen! Dabei hätte Ihnen der 1. Satz des Artikels schon zu denken geben müssen! Hätten Sie meine links gelesen und verstanden und Ihren eigenen link vollständig gelesen, … hätten Sie sich nicht damit blamiert und nicht an meinem Kommentar total vorbei geschrieben (es ging um die Kirchensteuer)!
Hier der 1. Satz aus Ihrem link:
“Ohne das schützende Dach, das Kirchen in der DDR Oppositionellen gaben, wäre die Friedliche Revolution im Herbst 1989 kaum möglich gewesen….”
Sie sollten wirklich mal Ihren und meine links vollständig, sinnerfassend lesen. Falls Sie sich dazu nicht in der Lage fühlen … empfehle ich: einfach mal die Kl…. halten! Danke!
Danke übrigens für Ihren link. Gerade der von mir daraus zitierte 1. Satz weckte Erinnerungen. 🙂
Schon Ender der 70er waren die Kirchengemeinden in der DDR sehr aktiv bei der Jugendarbeit. Natürlich wurden sie argwöhnisch von SED und Stasi beobachtet. Ca. ein Drittel meiner Mitschüler damals gingen regelmäßig zu diversen Jugend-Veranstaltungen (Lesungen, Konzerte, Disco) der Kirchengemeinde (nicht alle waren konfirmiert und ob sie getauft waren, weiß ich nicht). Alle konnten trotzdem Abitur machen und studieren, denn es verstieß wohl nicht gegen die Verfassung der DDR.
https://www.isgv.de/projekt/jena1989rev/junge-gemeinde
https://www.evangelisch.de/inhalte/238928/02-02-2025/einblicke-im-lutherhaus-eisenach-die-ddr-jugend-zwischen-gott-und-fdj
Und falls jetzt Fragen kommen, was das mit dem Ausgangsartikel zu tun hat:
Freie Religionsausübung wäre auch möglich, wenn man (jegliche) Religion aus den Schulen und öffentlichen Einrichtungen heraushält. Natürlich müsste auch jetzt der Staat ein Auge darauf haben, ob alles gemäß der Verfassung des Landes abläuft (aber das tut er ja jetzt auch bei gewissen islamistischen Verbänden, genauso wie damals die Stasi).
“Freie Religionsausübung wäre auch möglich, wenn man (jegliche) Religion aus den Schulen und öffentlichen Einrichtungen heraushält.”
Gerne mal einen Blick ins Grundgesetz werfen, Artikel 7, Absatz drei: “Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Kein Lehrer darf gegen seinen Willen verpflichtet werden, Religionsunterricht zu erteilen.”
Deutschland ist kein laizistischer Staat wie etwa Framkreich. Der Religionsunterricht hat Verfassungsrang – muss dann aber eben auch für alle gelten.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Öffentliche Schule ist jedoch nicht immer staatliche Schule. Bekenntnisschulen sind in der Regel in privater Trägerschaft (zählen zu öffentlichen Schulen – sonst würden ihre Personalkosten nicht fast vollständig übernommen werden).
Schulen in staatlicher (öffentlicher) Trägerschaft sind in der Regel bekenntnisfrei aufgrund der Neutralitätspflicht des Staates. Warum also kann an staatlichen Schulen Religion nicht „draußen“ bleiben? Erklärt sich mir nicht.
Weil, gerne nochmal, der Religionsunterricht Verfassungsrang hat – was für alle Schulen gilt. Der deutsche Staat ist auch nicht “neutral”, was Sie schon an dem Umstand ersehen können, dass er die Kirchensteuer eintreibt. Gerne hier nachlesen: https://mediendienst-integration.de/artikel/laizismus-versus-saekularismus-wie-neutral-ist-deutscher-staat-kopftuch-schule-lehrerin.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Aus Ihrem Vorpost (Hervorhebung von mir):
„ Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen MIT AUSNAHME DER BEKENNTNISFREIEN SCHULEN ordentliches Lehrfach.“
Mit Ausnahme der Schulen in öffentlicher Trägerschaft also – bedeutet: in Regelschulen, die nicht in privater Trägerschaft sind, ist Religion eben NICHT ordentliches Lehrfach. Kann es auch garnicht sein, weil Religionsfreiheit eben auch bedeutet, sich gegen den Glauben entscheiden zu können.
In Schulen, die keine Bekenntnisschulen (Bekenntnisschule = kirchliche Schule) sind, gilt staatliche Neutralität: SuS dürfen nicht zur Ausübung religiöser Handlungen oder zum Religionsunterricht gezwungen werden.
Dass der Staat die Kirchensteuer eintreibt, hat nichts damit zu tun, dass der Staat nicht neutral wäre, sondern geht auf den Reichsdeputationsschluss von 1803 zurück, als im Zuge der Säkularisation Staat und Kirche die deutschen Fürsten die Kirchengüter enteignet hatten. Die Kirchenmitglieder sollten fortan selbst für den Finanzbedarf der Kirchen aufkommen. Im Gegenzug halfen die Fürsten gegen Gebühr bei der Eintreibung der Kirchensteuer – so wie heute immer noch. Die Kirche bezahlt den Staat dafür, dass dieser die Kirchensteuer eintreibt.
Kirche und Staat sind in D getrennt. Der Staat ist in Sachen Religion neutral.Das bedeutet nicht, dass keine Kooperation des Staates mit den Kirchen möglich wäre.
Gern mehr nachlesen:
https://www.kirchensteuer-wirkt.de/kirche-staat/trennung
https://fis.uos.de/vivouos/display/wf3v28
Mit freundlichen Grüßen,
Mika
(hat lange an einer kirchlichen Schule -einer sogenannten Bekenntnisschule- gearbeitet)
Korrektur:
…als im Zuge der Säkularisation (streiche: Staat und Kirche) die deutschen Fürsten die Kirchengüter enteignet hatten…
Gab es denn es denn an staatlichen Schulen in Berlin seit 1945 schon mal staatlichen Religionsunterricht?
In Ost-Berlin nicht!
Und vor 45?
Da fragen Sie mich zuviel. So alt bin ich nicht, dass ich das noch erlebt habe.
Religionsunterricht in West-Berlin seit 1945:
Ja, gab es, wurde aber nicht von Lehrern , sondern von Katecheten erteilt, die im Auftrag der Kirche tätig waren. Es gab getrennte Religionszeugnisse.
Also kein reguläres Schulfach und kein staatlicher Religionsunterricht ?
Ich sehe da kein Problem. Wenn im Religionsunterricht nämlich der Schwerpunkt nicht mehr den Lehren des Christentums läge, sondern verschiedene Religionen beleuchtet und auf Gemeinsamkeiten untersucht würden.
Ich denke, dass man eine solche Änderung vornehmen könnte. Man könnte auch den Staatsvertrag aufkündigen.
Es ist ja hier nicht der Staat, sondern tatsächlich die Politiker*innen.
Überlegt man, wie viele Menschen jährlich aus den Kirchen austreten und wir gleichzeitig mehr Menschen anderer Glaubensrichtungen haben, würde man das vielleicht “durchkriegen”.
Ich selbst bin Christin und in der Kirche, aber das ist mein Privat”vergnügen”. Mir geht diese Überbetonung von Religionszugehörigkeit immer mehr auf die Nerven, denn sie hat nichts mit Glaube zu tun, sondern ist inzwischen oft nur noch ein Mittel der Selbstüberhöhung. “Ich bin was Besonderes”. Das Internet und Social Media fördern das sogar.
Die Religionsfreiheit gehört endlich auf den Prüfstand!
“Die Religionsfreiheit gehört endlich auf den Prüfstand!”
Sie sägen hier gerade an den Menschenrechten herum. Gerne hier nachlesen: https://www.bmz.de/de/themen/menschenrecht-religionsfreiheit-weltanschauungsfreiheit
Lieber Modelle China oder Saudi-Arabien?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Meine Meinung dazu: Religionsfreiheit ja, aber außerhalb von Schule und öffentlichen Einrichtungen!
… anders ausgedrückt: Freiheit von jeder Religion an Schulen und öffentliche Einrichtungen!!
Also keine Freiheit, sondern Beschränkung
Falls Sie tatsächlich mehr über den Begriff “Freiheit” lernen wollen, hier ein link:
https://www.5elementsuniverse.org/post/negative-vs-positive-freiheit-ein-tieferer-blick-auf-die-verschiedenen-arten-von-freiheit#viewer-ephbu
Lesen und verstehen müssen Sie ihn aber selbst. Ich werde Ihnen keine “Kurzfassung” dazu liefern.
Vielleicht regt dieser Artikel Sie ein bisschen zum (Nach)Denken an. 🙂
Modell Laizismus!
Ist Frankreich eine Diktatur?
Da müssten Sie das Grundgesetz ändern – und zwar ganz erheblich.
Der Laizismus in Frankreich hat historische Gründe, gerne hier nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Laizismus
Und er hat Folgen: “In französischen öffentlichen Schulen ist es verboten, Lehrer oder Schüler nach ihrer Religion zu fragen. Jedoch existiert daneben ein fest verankertes, breit gefächertes privates Schulsystem, insbesondere das enseignement catholique.” (ebd.)
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Menschenrecht “Ich immer zuerst”?
Was sind Sie: chinesische Technokratin?
Das Menschenrecht ist ein individuelles Recht, was denn sonst? Staaten, die das Kollektiv vor die Rechte der oder des Einzelnen stellen, sind keine Demokratien. Denn was das Kollektiv (angeblich) will, bestimmen dann doch einzelne: nämlich die an der Macht.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht?
Nee, das funktioniert auch nicht! Meine Meinung!
Jetzt müssen Sie nur noch einen Bezug zum Kommentar finden, auf den Sie antworteten, da ging es ja um den Schutz des Individuums nicht Egozentrismus – Daumendrück!
Ganz genau! Das ist nicht Meinung, sondern Tatsache!
Die Redaktion vergisst, dass Rechte sehr wohl eingeschränkt werden können. Es geht darum, ständig auszuloten, wie die Balance zwischen individuellen und gesellschaftlichen Interessen gehalten werden kann.
Wir wissen alle, wie z.B. Religion missbraucht wird. Noch heute gibt es Konflikte. Scheint aber egal zu sein.
Und zuletzt:
Ich finde es einer Redaktion total unangemessen, wenn sie einem unterstellt, man sei “chinesische Technokratin”, wenn man Laizismus und Religion nur im Privaten fordert.
Sie haben das Menschenrecht auf Religionsfreiheit infrage gestellt. Darauf haben wir uns bezogen. Herzliche Grüße Die Redaktion
PS. Religion nur im Privaten gibt es praktisch nicht, weil Religion fast immer in Gemeinschaft gelebt wird. Deshalb gibt es Kirchen, Moscheen und Tempel. Und auch das ach so laizistische Frankreich hat einen großen Aufwand betrieben, um Notre Dame zu retten – warum wohl?
Es besteht aber doch ein großer Unterschied zwischen Frankreich und DE im Bezug auf Religion! Auch ich finde das französische “Modell” besser. Es bietet weniger Konfliktpotential für die Schulen. Wir haben schon genügend andere ungelöste Probleme in den Schulen, da braucht es diese Diskussionen (Kopftuch, Gebetsräume …) nicht auch noch!
“Es bietet weniger Konfliktpotential für die Schulen.”
Tut es das? Wagen wir zu bezweifeln. Gerne hier nachlesen: https://taz.de/Abaya-Verbot-an-franzoesischen-Schulen/!5956777/
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Tscha, wer sucht, der findet! Je mehr Zugeständnisse oder auch Verbote, desto mehr Schlupflöcher werden gesucht. Die Frage ist, wie weich oder hart man (Staat/Schule/Gesellschaft…) mit Regeln umgeht. Das kennt man eigentlich aus der Kindereerziehung: je inkonsequenter die Eltern, desto “auffälliger” die Kinder”! Regeln / Gesetze laden immer zum “Austesten” ein!
Die Frage ist, ob sich Schule in gesellschaftlichen Showkämpfen verbeißen soll, statt Energie und Ressourcen ins Kerngeschäft – das Fördern von Kindern und Jugendlichen – zu stecken.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ja, danke, dass Sie das noch einmal so schreiben, die meisten hier (mich eingeschlossen) sind nämlich alle viel zu blöd, um das endlich zu kapieren!
Man muss einfach alle machen lassen, was Sie wollen, es “Fördern” nennen und schwupps wird alles gut.
Alles, was außerhalb von Schule stattfindet, spielt innerhalb von Schule nämlich gar keine Rolle. Die Kids legen beim Betreten des Schulgebäudes alles (Probleme, ihre eigene Rolle innerhalb ihre Peer group und Community sowie Familie, Weltanschauungen usw.) ab und sind dann willig sich bilden und formen (im Sinne einer wünschenswerten Gesellschaft, in der es nur Mitglieder gibt, die die folgenden Merkmale aufweisen: Wissenshunger, Selbstdisziplin, gegenseitige Toleranz (noch lieber Akzeptanz!), Verantwortungsbewusstsein, Hilfsbereitschaft, Eigenantrieb …) zu lassen.//
Dann gerne mal die Fragen klären: Wie genau stört ein Kopftuch im Unterricht? Was hat ein Kopftuch mit fehlendem “Wissenshunger, Selbstdisziplin, gegenseitige Toleranz (noch lieber Akzeptanz!), Verantwortungsbewusstsein, Hilfsbereitschaft, Eigenantrieb …)” zu tun?
Es geht hier um Weltanschaungskämpfe.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Na wenn Sie das so sehen, wenn das Kopftuch einfach nur ein Kleidungsstück ist, welches keine politische Relevanz bzgl. freier Entfaltung der Persönlichkeit, Unterdrückung von Frauen etc. hat…
Dann muss ich jetzt auch nicht mehr reagieren, wenn SuS mit rechtsextrem konnotierter Kleidung in die Schule kommen. Inwiefern stört denn so ein Pulli mit Aufdruck „ Ich steh auf: HKNKRZ“ schon den Schulfrieden, inwiefern hat der was mit dem Wissenshunger oder der Toleranz des jeweiligen SuS zu tun? Ist doch nur ne unverständliche Ansammlung von Buchstaben, in die das Gegenüber irgendwas reininterpretiert…
Wenn Sie ein Kopftuch mit rechtsextremen Hassbotschaften gleichsetzen, wundert uns nichts mehr. Wir kennen wunderbare, selbstbewusste junge Musliminnen, die Kopftuch tragen und meileinweit von den Vorstellungen entfernt sind, die Sie sich von ihnen machen. Sie unterstellen, diese jungen Frauen würden (von ihren Familien?) zu einer Kleidungsordnung gezwungen – und wollen dann genau das Gleiche tun, nämlich ihnen vorschreiben, wie sie sich zu kleiden haben.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Machen Sie jetzt auch auf fehlende Lesekompetenz? Ich habe nicht gleichgesetzt. Ich habe die Aussage, dass das Kopftuch ein normales Kleidungsstück ohne politische Relevanz sei, auf ein anderes, ebenso wie das Kopftuch legales, Kleidungsstück angewandt. Die Interpretation der fehlenden Buchstaben haben SIE (und zwar völlig berechtigt) vorgenommen, vermutlich aus Erfahrung.
Ich unterstelle jungen Frauen überhaupt nichts. Ich bezweifle jedoch, dass 12Jährige, und um die geht es beim Kinderkopftuch, junge Frauen sind. Ich bezweifle weiterhin, dass Schulkinder, welche der Kontrolle der Familie unterliegen, tatsächlich eine echte Wahlfreiheit haben. Schule soll ein Schutzraum sein. Ihre Forderungen weichen diesen Schutzraum auf.
Nichts dagegen, dass sich Schule als Schutzraum versteht – dann aber bitte auch in Fällen, in denen es tatsächlich um Kindeswohlgefährdung geht: Missbrauch, Verwahrlosung, Schulabsentismus, Rechtsextremismus…
Ehrlich gesagt, sehen wir das Engagement dann nicht immer ganz so groß (übrigens aus guten Gründen: Überlastung zum Beispiel). Wir wundern uns nur, wenn für einen Kulturkampf dann offenbar Energie genug vorhanden ist.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
„… dann aber bitte auch in Fällen, in denen es tatsächlich um Kindeswohlgefährdung geht: Missbrauch, Verwahrlosung, Schulabsentismus, Rechtsextremismus…“
Tun wir an unserer Schule.
Übrigens: Ich habe wahrgenommen, dass Sie mit dem Wort „tatsächliche“ die mögliche Kindeswohlgefährdung aufgrund religiöser Fremdbestimmung und damit einhergehender Beeinträchtigung des Rechts auf freie Entfaltung der Persönlichkeit relativieren.
“Tun wir an unserer Schule.” An anderen Schulen offensichtlich nicht: https://www.zeit.de/gesellschaft/2024-01/kommission-aufklaerung-sexueller-missbrauch-schulen-kritik
Und, ja, wir empfinden Missbrauch (z. B.) schlimmer als ein Kopftuch für ein Mädchen. Sieht das Strafrecht auch so.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Welch ein Vergleich ? Das Hakenkreuz ist ein Sinnbild für den systematisch organisierten Völkermord an Juden,Sinti und Roma sowie den tausendfachen Tot durch Erschöfung und Auszehrung polnischer und russischer Kriegsgefanger, für Rassismus, die Gleichschaltung aller politischen Organisationen, das Verbot der Presse- und Meinungsfreiheit,das Verbot der Versammlungsfreiheit, das Verbot des Recht auf Gründung von Parteien und Organisationen, die Brechung des Briefgeheimnis, das Verbot des Recht auf Freizügigkeit,das Verbot der freien Berufswahl für Juden, die Verletzung der Wohnung, das Verbot des Recht auf Eigentum für Juden, Symbol für den Angriffs- und Vernichtungskrieg gegen Polen und die Menschen in der Sowjetunion etc.. also Vorgänge , die Artikel 1, 2,3,4,5,6,7,8, ..bis 20 des Grundgesetz mit Füßen treten, währen das Tragen eines Kopftuches ein Ausdruck der Zugehörigkeit zu einem Glauben ausdrücken kann, was durch den Artikel 4 Absatz 2, “Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet”garantiert ist.
Wo erwähne ich das Wort „Hakenkreuz“? Interpretieren Sie das hinein? Wieso wohl?
Und jetzt den Denkprozess in Bezug auf kopftuchtragende Schulkinder und deren Wahlmöglichkeit starten…
Sie schrieben diese Wort ohne Vokale „ Ich steh auf: HKNKRZ“
SIE lesen diese Vokale, die dort nicht stehen. SIE interpretieren aufgrund Ihrer Erfahrung, dass die Vokale A, E, E, U in dieser Reihenfolge eingefügt werden sollten.
Und jetzt, ich wiederhole mich, starten Sie bitte den Denkprozess in Bezug auf die Wahlmöglichkeit einer 12Jährigen, das Kopftuch in der Schule abzulegen, wenn die Familie dies nicht will.
Das wird jetzt schräg. Herzliche Grüße Die Redaktion
Beinahe hätten Sie mich gekriegt.
Es geht nicht um ein Stören im Unterricht.
Und dass Sie meine Ausführungen unzulässig auf das Tragen eines Kopftuches reduzieren, sagt sehr viel über Ihre eingeschränkte Sichtweise aus. Sie lesen “Kopftuch”, obwohl es dort gar nicht steht.
Aber lassen Sie sich das gern von anderen erklären. Mich haben Sie ja offensichtlich in die Schublade “Die hat was gegen Muslime” gepackt. Dadurch werden meine Erläuterungen von Ihnen natürlich auch nur so gelesen, egal was ich tatsächlich geschrieben habe und meine.
Nö, hat “DerechteNorden” nicht! Religion ist Privatsache und sollte auch in diesem Bereich frei ausübbar und geschützt sein (solange mit dem GG vereinbar). So habe ich “Der echte Norden” jedenfalls verstanden und so sehe ich das auch! Alles andere führt nur zu unnötigen Konflikten, denn: “Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann!”
“Religion ist Privatsache” – damit geben Sie den Erziehungsauftrag der Schule ab.
Um mal die Evangelische Kirche zu zitieren: “Religion ist Teil unserer Lebenswelt. Auch wer in einer nicht-religiösen Familie aufwächst, begegnet im Alltag vielfältigen religiösen Symbolen, Gebäuden, Ritualen, Lebensweisen und Überzeugungen. Guter Religionsunterricht verbindet die Vermittlung von religiösem Grundwissen mit der Frage nach Orientierung für das eigene Leben. Kinder und Jugendliche wollen wissen, welche Religionen es gibt, worin Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Religionen bestehen.” Quelle: https://www.ekhn.de/themen/bildung/bildungs-nachrichten/gute-gruende-fuer-den-religionsunterricht
Herzliche Grüße
Die Redaktion
? Dadurch ist Religion dann trotzdem Privatsache, auf die im Unterricht dann Bezug genommen werden kann.
Ist wie im Englischunterricht, wo man mit den Kids Hobbies durchnimmt. Da bringen die Kids dann doch auch nicht jeden Tag mit ihrem Pferd oder Skateboard oder Klavier oder … in die Schule.
Ooooch, beim Thema “My pet” brachte mal ein Schüler “his rat” unaufgefordert mit. War ziemlich ” funny”. Zum Glück habe ich kein Problem mit Mäusen und Ratten. Wäre es eine Spinne gewesen…. wäre ich wohl weniger “amused” gewesen. 🙂
Jeden Tag?
Nee, nur einmal! War aber ein ganz braves Tierchen. 🙂
Hmmm, zu welcher Religion soll Schule denn dann erziehen?
Ich bin in einer nicht-religiösen Familie aufgewachsen und ohne staatlichen Religionsunterricht. Aber durch meine Schulbildung kam ich sehr wohl in Kontakt mit Geschichte, Kunst, Literatur, Musik … die eben auch religiöse Dinge beinhalten und das war auch Teil des Unterrichts an Schulen und wurde durchaus im Unterricht thematisiert. Ich erhielt ein “Grundwissen” zu verschiedenen religiösen Symbolen, Traditionen, Gebäuden …. Alles weitere erledigten dann die kirchlichen Gemeinden für ihre Mitglieder (z. B. im Konfirmationsunterricht) außerhalb von Schule. So what?
“Hmmm, zu welcher Religion soll Schule denn dann erziehen?”
Ist ja jetzt nicht so, als wäre das ein völlig unbestelltes Feld in Deutschland – es gibt konfessionellen Religionsunterricht und es gibt konfessionslosen Ethikunterricht, der Einblicke in verschiedene Religionen gibt.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ich bin in einer Sekte aufgewachsen(ZeugenJehovahs).
Für mich persönlich wäre es als Kind besser gewesen, wenn es in Deutschland, wie es in Frankreich der Fall ist, für Kinder verboten gewesen wäre, von Tür zu Tür zu gehen, bei den Leuten zu klingeln und zu “predigen/missionieren”. Es wäre auch angenehmer gewesen, wenn bestimmte Dinge in der Schule Pflicht gewesen wären. Wenn ich mich nicht vor der ganzen Klasse (oder auch nur vor dem Lehrer) hätte rechtfertigen müssen, sagen, dass ich “selbstständig” in der Bibel nachgeforscht hätte und zu dem Schuss gekommen bin, dass diese oder jene Aktivität nicht mit meinem Gewissen vereinbar ist. (Denn natürlich war das “gelogen” – ich hab nicht selbst nachgeforscht, sondern hab einfach nur nachgeplapoert, was mir gesagt wurde.
In dem Fall würde mein Recht zur Entfaltung meiner Persönlichkeit auf dem Altar der Religionsfreiheit geopfert.
Ich denke, der Staat hat die Pflicht Kinder vor verrückten / übereifriven / fanatischen Eltern zu schützen
Nicht wegen der Gottesdienste im Notre Dame, falls Sie das glauben.
Glauben wir nicht – es geht um das staatliche Selbstverständnis. Von wegen Laizismus (dann hätte man die Katholische Kirche den Wiederaufbau bezahlen lassen müssen).
Der Laizismus in Frankreich ist heute vor allem Islamfeindlichkeit, getrieben vom RN.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Notre Dame gehört dem französischen Staat. Warum sollte die katholische Kirche für den Wiederaufbau zahlen?
Die Restaurierung wird übrigens aus Spendengeldern finanziert. 340.000 Menschen aus aller Herren Länder haben über 850 Millionen Euro für den Wiederaufbau gespendet – innerhalb weniger Stunden.
Notre Dame ist für Paris das, was der Kölner Dom für Köln oder die Frauenkirche für Dresden ist: ein Wahrzeichen der Stadt, welches schon durch die lange Dauer seiner Existenz unlösbar mit dieser verbunden ist und diese prägt. Das hat wenig mit Religion, sondern eher mit Identifikation zu tun.
Mit freundlichen Grüßen,
Mika
“Notre Dame gehört dem französischen Staat. Warum sollte die katholische Kirche für den Wiederaufbau zahlen?”
Weil Notre Dame eine katholische Kirche ist, in der katholische Gottesdienste gefeiert werden und die Sitz des Erzbischofs von Paris ist. Gerne hier nachlesen: https://www.domradio.de/artikel/die-religioese-bedeutung-von-notre-dame-0
Das hat nichts mit Religion zu tun? Womit dann – Immobiliengeschäften? Betreibt Frankreich als Vermieter dann auch Moscheen und Tempelanlagen? Wüssten wir nicht.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Auch in Deutschland bezahlt der Eigentümer für den Erhalt einer Immobilie. Das ist in Frankreich nicht anders geregelt. Notre Dame ist seit der französisch-bürgerlichen Revolution in Besitz des französischen Staates, gern mal googeln. Die katholische Kirche hat sich, obwohl regulärer und einziger Nutzer, geweigert, für die Kosten des Wiederaufbaus aufzukommen. Und sie muss es auch nicht, da eben nicht Eigentümer.
Der Laizismus in Frankreich scheint dem Vatikan ein Dorn im Auge zu sein. Wie ich hörte spendete der Vatikan nichts, um diese Kirche wieder aufzubauen, obwohl das Vermögen des Vatikans nicht gering ist.
https://www.morgenpost.de/panorama/article401756094/warum-die-kirche-nicht-fuer-den-notre-dame-wiederaufbau-zahlt.html
Es ist natürlich richtig, diese Kathedrale gehört dem französischen Staat und der ist für den Erhalt zuständig. Aber keine Spende aus dem Vatikan? Das finde ich schon seltsam…
Warum? Notre Dame ist ein nationales Symbol wie der Eifelturm.
Und nur weil RN islamfeindlich ist, bedeutet das nicht, dass der französische Laizismus es allgemein auch ist.
Danke trotzdem, dass Sie das geschrieben haben! So wird den hier aktiven Forist*innen nämlich Ihre Position noch klarer.
“Warum? Notre Dame ist ein nationales Symbol wie der Eifelturm.”
Notre Dame ist eine katholische Kirche, in der katholische Gottesdienste gefeiert werden, im Besitz des französischen Staates – so viel zum Laizismus in Frankreich. Der gilt offensichtlich auch nur, wenn’s gerade passt (vor allem eben gegen Muslim*innen).
Wir wüssten nicht, dass der französische Staat eine Moschee betreibt.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Oh, darüber “wundern” sich ja manche im Forum ja seit langem.
Was die Regierung wohl mit solchen Integrationsverweiger:innen vorhat? 😛
…oder Modell Luxemburg?
https://www.deutschlandfunk.de/luxemburg-kein-religionsunterricht-an-staatlichen-schulen-100.html
Übrigens steht auch in Luxemburg die Religionsfreiheit in der Verfassung:
https://legilux.public.lu/eli/etat/leg/constitution/1868/10/17/n1/consolide/20230701/de
https://luxtoday.lu/de/blog/religion-in-luxemburg
Es geht also auch ohne Religionsunterricht in den Schulen. Christliche Traditionen werden weiterhin gepflegt und andere Religionen nicht unterdrückt.
Ich sehe eigentlich nur eine Lösung: Deutschland müsste konsequent laizistisch sein. Doch so lange es eben das nicht ist, wird es nichts mit den Verboten religiöser Symbole. Ich wundere mich allerdings, dass kein Schüler sich jetzt ein Nudelsieb aufsetzt und sich zum Pastafarian erklärt. ( Wir hätten es gemacht !)
Es soll wegen des Kopftuchtragens auf Antrag sogar eine Bombendrohung an der Schule gegeben haben, die erste sogar auf arabisch. Mittlerweile wurde das Kopftuch von der Antragspflicht ausgenommen worden sein.
يُقايُقال إنه بسبب ارتداء الحجاب وبناءً على طلبٍ ما، وردَ تهديدٌ بوجود قنبلة في المدرسة، وكان الأولُ منها باللغة العربية. وقدتم لاحقًا استثناء الحجاب من شرط تقديم الطلب.
Das ist Ihr Post auf Arabisch. Hat uns Sekunden gekostet.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Eben. Ich denke nicht, dass das Linksextreme waren, denn die schaden Muslimen damit. Es gibt Islamisten, die wollen, dass sie erkannt werden, um Terror zu verbreiten. Ansonsten könnten es Rechtsextreme gewesen sein, die Muslimen schaden wollen. Die Person hatte erst auf arabisch und dann auf deutsch gemailt. Wozu? Arabisch kann eh keiner und die Person scheint ja auch deutsch zu beherrschen. Es scheint also ein Anliegen zu sein, dass wir den Verfasser für arabischstämmig halten.
Das gleiche gilt für die Schmiererei “Rasist*innen Boxen”. Auch hier KANN es sein, dass das Unmut gegen Linke hervorrufen SOLL!
Ds Kopftuch wurde nicht wegen der Bombendrohung von der Antragspflicht ausgenommen, sondern, weil die Regelung der Schule gegen unsere Verfassung verstieß.
Unfassbar, wie Populisten hier mal wieder versuchen Stimmung zu machen.
Umgekehrt, und das wurde von Unfassbar auch so geschrieben. In Ruhe lesen, nicht gleich lospreschen.
Nein, Unfassbar hat die beiden Dinge direkt hinereinander gestellt. Das macht nur Sinn, wenn man einen Zusammenhang insinuieren will.