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“Milliarden an zusätzlichem Wohlstand – wenn mehr junge Menschen besser lesen, schreiben und rechnen könnten“

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MÜNCHEN. Bessere Bildung wäre für Deutschland eine der renditestärksten Investitionen überhaupt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Modellrechnung des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Demnach könnte das Erreichen klar definierter Bildungsziele Deutschland langfristig eine zusätzliche Wirtschaftsleistung von knapp 21 Billionen Euro bringen. „In wenigen Jahrzehnten generiert bessere Bildung messbare ökonomische Erträge, die Staat und Gesellschaft spürbar stärken“, sagt Prof. Ludger Wößmann, Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik und Mitautor der Studie.

Investment. (Symbolbild.) Illustration: Shutterstock

Die Rechnung der Bildungsökonomen ist langfristig angelegt. Denn die Wirkung besserer Bildung entfaltet sich nicht sofort, sondern über Jahrzehnte hinweg. „Allerdings ist die Wirkung nicht linear“, betont Wößmann. Zunächst müsse investiert werden, erst später stelle sich der Ertrag ein. Nach rund 50 Jahren liege der kumulierte Wert der Verbesserungen bei etwa 6,7 Billionen Euro, nach 80 Jahren sogar bei 20,9 Billionen Euro. Das entspreche „etwa dem Fünffachen des heutigen Bruttoinlandsprodukts“.

Ausgangspunkt der Modellrechnung sind drei messbare Bildungsziele, die Anfang 2025 parteiübergreifend von drei damaligen Bildungsministerinnen vorgeschlagen wurden: Karin Prien (CDU), Theresa Schopper (Grüne) und Stefanie Hubig (SPD) hatten in einem von der Wübben Stiftung Bildung herausgegebenen Band ein gemeinsames Statement veröffentlicht (News4teachers berichtete). Ziel des Vorstoßes sei es, „über Partei- und Landesgrenzen sowie Legislaturperioden hinweg dazu beizutragen, dass Bildung in Deutschland besser wird“, heißt es in dem Papier der drei Ministerinnen. Konkret geht es darum, die Zahl der Schülerinnen und Schüler zu halbieren, die die Mindeststandards in Deutsch und Mathematik nicht erreichen, zugleich aber auch das mittlere Leistungsniveau anzuheben und die Leistungsspitze gezielt zu stärken.

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„Gerade die Basiskompetenzen haben einen wesentlichen Einfluss darauf, wie erfolgreich die Einzelnen am Arbeitsmarkt sind und wie sich der gesamtwirtschaftliche Wohlstand entwickelt“

Die ökonomische Bedeutung dieser Ziele ist enorm. Die empirische Wirtschaftsforschung zeige seit Langem einen engen Zusammenhang zwischen Bildungsleistungen und wirtschaftlichem Wachstum. „Bessere Bildung kann Menschen dazu befähigen, sich als selbständige Bürger*innen an der Gesellschaft zu beteiligen“, schreiben die Autorinnen und Autoren. Darüber hinaus stärke sie den sozialen Zusammenhalt und habe einen Eigenwert. Zugleich aber gelte: „Gerade die Basiskompetenzen haben einen wesentlichen Einfluss darauf, wie erfolgreich die Einzelnen am Arbeitsmarkt sind und wie sich der gesamtwirtschaftliche Wohlstand entwickelt.“

Um diese Zusammenhänge greifbar zu machen, haben die Forschenden die Bildungsziele in ein Projektionsmodell überführt. Es simuliert, wie sich verbesserte Leistungen von Schülerinnen und Schülern schrittweise im Arbeitsmarkt niederschlagen, wenn ältere Jahrgänge ausscheiden und besser qualifizierte nachrücken. Grundlage ist ein Zeitraum von 80 Jahren – „in etwa der Lebenserwartung eines heute geborenen Kindes“ – sowie eine angenommene Reformphase von zehn Jahren bis 2035.

Das Ergebnis ist eindeutig: Für Deutschland insgesamt ergibt sich ein zusätzlicher volkswirtschaftlicher Wert von 20,9 Billionen Euro. Am Ende des Projektionszeitraums, im Jahr 2105, läge das Bruttoinlandsprodukt „aufgrund der besseren Bildungsleistungen um 41 Prozent höher“ als ohne Reform.

Alle Bundesländer würden profitieren – allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Besonders hoch fällt der absolute Zugewinn in bevölkerungsreichen Bundesländern aus. Nordrhein-Westfalen könnte demnach rund 4,9 Billionen Euro zusätzliches Bruttoinlandsprodukt erzielen, Baden-Württemberg etwa 3,0 Billionen und Bayern rund 2,8 Billionen Euro. Relativ gesehen profitieren vor allem jene Länder, „in denen aktuell die Bildungsleistungen am geringsten sind“, darunter Bremen und Berlin. In Bremen entspräche der Zugewinn sogar dem 7,6-Fachen des heutigen Bruttoinlandsprodukts.

„Die Zahlen sollten als Motivation dienen, die Verbesserung der Bildungsleistungen beherzt und prioritär anzugehen“

Für Dirk Zorn, Director Bildung bei der Bertelsmann Stiftung, unterstreichen diese Zahlen die politische Tragweite von Bildungspolitik. „Unser Land würde jedes Jahr Milliarden an potenziellem, zusätzlichem Wohlstand generieren, wenn mehr junge Menschen besser lesen, schreiben und rechnen könnten“, sagt Zorn. Die Studie zeige, „wie sehr es sich lohnt, wenn politische Entscheidungsträger*innen eine Verbesserung der Bildungsergebnisse priorisieren“.

Dabei machen die Autoren ausdrücklich deutlich, dass die zugrunde gelegten Ziele keineswegs utopisch sind. Im deutschen Durchschnitt entspreche der Leistungszuwachs von rund 31,7 PISA-Punkten „ganz grob dem, was Schüler*innen durchschnittlich in etwas mehr als einem Schuljahr lernen“. Gleichzeitig liege das angestrebte Leistungsniveau lediglich wieder auf dem Ausgangsniveau früherer Jahre. Die modellierte Verbesserung entspreche letztlich „nur dem Wettmachen der seither zu beobachtenden Verluste“.

Vor diesem Hintergrund wirkt die Studie weniger wie ein optimistisches Zukunftsszenario als vielmehr wie eine nüchterne Warnung: Wer Bildung vernachlässigt, verzichtet nicht nur auf individuelle Chancen, sondern auf messbaren gesellschaftlichen Wohlstand. Oder, wie es die Autoren am Ende ihres Beitrags formulieren: „Die Zahlen sollten als Motivation dienen, die Verbesserung der Bildungsleistungen beherzt und prioritär anzugehen.“ News4teachers

Hier geht es zur vollständigen Studie. 

IW-Studie: Deutschland gibt immer mehr für Alterssicherung aus – und spart dafür bei der Bildung

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Grillsportler
1 Monat zuvor

Wer Bildung vernachlässigt, verzichtet nicht nur auf individuelle Chancen, sondern auf messbaren gesellschaftlichen Wohlstand. Oder, wie es die Autoren am Ende ihres Beitrags formulieren: „Die Zahlen sollten als Motivation dienen, die Verbesserung der Bildungsleistungen beherzt und prioritär anzugehen.“

Das kann ich genau so unterschreiben, dennoch fängt Bildung zuallererst in der Familie an. Individuelles (Bildungs-)Glück und wirtschaftlichen Aufstieg kann man nicht gegen den Widerstand eines Menschen oder sein soziales Umfeld erzwingen. Ich sehe jedenfalls an unserer Schule, wie Fördermaßnahmen, Schulsozialarbeit, etc. teilweise völlig ihren Zweck verfehlen, da manche SuS und ihre Familien einfach nicht bereit sind, an sich zu arbeiten. Man kann leider nicht jeden retten!

Mr X
1 Monat zuvor
Antwortet  Grillsportler

Und jetzt? Lassen wir den Pöbel in seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit?

Dann muss man eben Maßnahmen finden, die diese Gruppe dazu bringt ihren Hintern hochzubekommen bzw. die Kinder so zu fördern, dass sie auch gute Chancen haben sozial aufzusteigen.

Diese Maßnahmen festzulegen ist Aufgabe der Politik.

Ich habe aber immer mehr das Gefühl, dass man sich solcher Dinge nicht mehr annimmt und Themen wie Disziplin und Konsequenzen immer mehr schleift.

Boomer- Beamter
1 Monat zuvor
Antwortet  Mr X

Eben. Eine Konsequenz wäre eben, an sich zu arbeiten- Schüler und Eltern und Familien.

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Mr X

Das Problem an der Sache ist, dass die Mündigen die Unmündigen den Lebensunterhalt finanzieren müssen und dabei die Hälfte ihrer Mündigkeit verlieren.

Petra OWL
1 Monat zuvor

Wir sparen also an Kind und Lehrkraft :-/
Für alle Beteiligten unschön.
Das Kollegium tanzt auf der Rasierklinge momentan und wir wollen endlich Arbeitsbedingungen, die fair sind.
Es kann nicht sein, dass Hasi doppelt verdient, 3 Tage Homeoffice hat und mit 60 in Ruhestand geht. Mein Schnucki hat das gleiche studiert und merkt, woanders gibts von allem mehr 🙂
Diese Homeofficegeschichte haut so richtig rein. Viele Lehrer müssen dagegen 30 min fahren. Und dann wieder zurück.
Eure Peti aus Ostwestf Lippe

Wolfgang
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Liebe Petra,
ja das stimmt. So sehen wir das (leider) auch.
Du bist die Beste!
Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit wünschen wir Dir und deinem Ehemann

Thomas
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

GENAU
oder erstmal schnell das Deputat runterfahren, um die 35h Woche zu erreichen.
Ab Klasse 9 kannst du auch mal online Homeofficeunterricht machen.

Marion
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Hasi arbeitet grundsätzlich nur von März bis April. Davon färbt er drei Tage im Home-Office die Ostereier und danach trägt er sie aus.
Dann hat er Urlaub. Von Ende April bis Anfang März.
Aber wieso muß er dafür studieren?
Fair sind seine Arbeitsbedingungen insofern, dass er ziemlich viel Urlaub hat.
Manchmal muss er im Dezember einspringen. Dann versteckt er seine langen Ohren unter einer roten Mütze, klebt sich einen Bart an und nennt sich Weihnachtsmann. Aber nur manchmal, falls der echte mit Geschenke austragen nicht mehr hinterherkommt. Home-Office gibt es da aber nicht.
Dafür hat er ein echt schniekes “Dienstfahrzeug” mit Kufen und Glöckchen und Rentier-Antrieb. Allerdings unbeheizt. Fies. Gerade in der kalten Jahreszeit.
Eins hat Hasi aber mit den Lehrern gemeinsam: Sein Lohn sind leuchtende Kinderaugen.

Cornelia
1 Monat zuvor
Antwortet  Marion

Sehr gut, Marion!
Hasi ist der beste Pädagoge, er sorgt dafür, dass die Kinder vom Handy weg und von der Couch runterkommen, raus an die frische Luft und ins Grüne! Und die Eltern gleich mit.

RSDWeng
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Ich kenne so um die 10 Lehrkräfte, die über eine Stunde fahren, aber vom Homeoffice nichts wissen wollen.
Liebe Peti, eine Lehrerin bzw. ein Lehrer gehört ins Klassenzimmer, an den eigenen Schreibtisch nur zu Korrekturen oder Unterrichtsvorbereitungen!!!

Schotti
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Zu den Fahrtzeiten kommen außerdem die für alle Beteiligten viel zu frühen Anfangszeiten. Schule braucht eigentlich nicht vor 9 Uhr zu beginnen, statt dessen stehen viele Kollegen jeden Tag zwischen fünf und sechs Uhr auf. Im Sommer wie im Winter. Und da es keinen Schichtdienst gibt, hat man auch keine Entlastung zwischendurch. Daran gehen viele Kollegen zu Grunde.

Mr X
1 Monat zuvor
Antwortet  Schotti

Naja wenn die Schule erst um 9 beginnt, gehen die lagen Tage dann bis in den frühen Abend.

Ich bin für den frühen Start.

Schotti
1 Monat zuvor
Antwortet  Mr X

Es geht mir eher um den gesundheitlichen Aspekt. Das dauerhafte Aufstehen mitten in der Nacht ist ungesund, der Schlaf fehlt einfach. Gerade in den Wechseljahren.

Sepp
1 Monat zuvor
Antwortet  Schotti

Bei uns beginnt der Unterricht um 07:40 Uhr und geht i.d.R. bis 15:30 Uhr.
Klar, lasst uns doch um 9 Uhr beginnen und bis 17 Uhr in der Schule bleiben.

Danach fahren Ihre Kollegen dann noch eine Stunde nach Hause, kochen und essen etwas und setzen sich ab 19 Uhr an den Schreibtisch?

Na ja
1 Monat zuvor
Antwortet  Schotti

Fragen Sie mal Pflegekräfte, wie die Schichtdienst finden!

Rektor_80
1 Monat zuvor
Antwortet  Na ja

Und was genau hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Whataboutism können sie!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Gäb’s das Lehrerinnen Zölibat noch, du könntest Hasi auf der Terrasse gar nicht beneiden.
Früher war eben doch nicht alles schlecht

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Home Office ist Kontext Schule KEINE Lösung, sondern würde die Probleme verschlimmern.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

1 Jahr länger arbeiten spart dem Staat drei Jahre Rente/Pension:

  • 1 Jahr, weil man länger “einzahlt”
  • 1 Jahr, weil man kürzer Rente/Pension bezieht
  • 1 Jahr, weil man kürzer lebt
unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Winwinwin-Situation (für den Staat)

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  unfassbar

Sie beide einschließlich Petra OWL fördern durch ihre netten Kommentare Vorurteile gegenüber Lehrpersonen.

Tanja
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

und sie den Verdruss AvL
Es kommt keiner mehr, der Lehrer machen möchte und die im Sytem sind ausgebrannt, fertig und sehen nicht ein Stunden mehr zu ackern.
Die Arbeitszeit ist fast überall gesunken, merken sie das nicht AvL.
Ist das Stockholm Syndrom im Lehrberuf?
Man man man

Timo
1 Monat zuvor
Antwortet  Tanja

Arbeitszeiterfassung muss kommen
Inflationsausgleich
und die 35h Woche
Wenn es 3 Tage Homeoffice gibt, dann sollen Lehrer auch was davon abhaben oder viel mehr verdienen!
Sonst ist es nicht attraktiv!
🙂 🙂

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Tanja

Sind Sie auch so eine, die Probleme mit Kindern und Jugendlichen hat?
Denjenigen, die @Petras Forderungen nicht unterstützen, finden ihr Forderungen zur Entlastung nun einmal blödsinnig, weil sie umgesetzt die Situation an Schulen verschlimmern statt verbessern würden. Und darunter würden dann auch wieder Lehrkräfte zu leiden haben.
Die Entlastung muss auf andere Art geschehen.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Tanja

In Jerusalem steht schon eine Klagemauer.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Seien Sie doch froh. Ohne die Genannten würde es ja weniger Vorurteile über Lehrkräfte geben. Und dann ständen die “Götter in weiß” deutlich schlechter da.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Ja, ist schon witzig mit den Ärzten:

  • zahlen nichts in die Rentenkassen ein wegen berufsständischer Versorgungswerke
  • leben von “Zwangsabgaben” (Versicherungspflicht in Deutschland!)
  • öffen ihre Praxis für vieilleicht 20 Stunden in der Woche zu Zeiten, zu denen Berufstätige in der Regel arbeiten müssen (Ausnahme: “Homeoffice”-Worker, die haben immer Zeit)
  • machen Diagnosen aus dem eigenen “Homeoffice” per “Tele-Medizin”
  • fordern andauernd mehr Geld, dass ihnen selbst und nur ihnen selbst zu Gute kommt (aktuell: Forderungen nach Extra-“Steuern” auf Zucker usw., die selbstverständlich in die “medizinische Versorgung und Prävention” fließen sollen und nirgendwo anders hin)
  • rechnen jeden Handschlag ab, oft mit dem Faktor 2,3 oder höher

Aber wenn andere auch einmal einen “Schluck aus der Pulle” haben wollen, ja, dann sind die Ärzte die ersten, die den anderen “mangelnde Arbeitsmoral”, “Unsolidarität” und “Gier” vorwerfen…

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Retten im Idealfall leben
Gut an Lehrern ist, dass sie auch mal Schüler waren
Gut an Ärzten ist, dass sie auch krank werden können

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Retten im Idealfall leben”

Das tun Suchhunde auch…

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Und die haben auch den besseren Geruchssinn.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Ja und freiwillige Feuerwehrleute ganz ohne Verbeamtung auch
Es lässt sich doch nicht leugnen, dass Ärzte und Lehrkräfte wichtig sind! Darauf kann man sich vielleicht einigen

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Bis auf Lehrkräfte vermutlich schon.
Es gibt übrigens eine Reihe von öffentlichen Ämtern, die privatwirtschaftlich ausgeübt werden.

laromir
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Blablabla. Wenn man nix mit Menschen machen will, dann sollte man kein Lehrer werden. Ach ja, Verkauf ist auch doof, Servicekraft ebenso, Bestatter klappt auch nicht usw. An jedem administrativen Mist kann man von mir aus reichlich sparen, Deputat runter war fantastisch. Aber wer den Kontakt mit den Kindern vermeiden will, der sollte es echt lassen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  laromir

“Nix mit Menschen machen” – stimmt nicht ganz. Petra möchte mehr mit nur einem Menschen, Ihrem Hasi, machen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Aber hoffentlich keinen Nachwuchs, der sechs Jahre später Schulpflicht wird und den Lehrermangel noch weiter verschärft. Also kein gemeinsames HO mit Hasi

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

🙂

Gitte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Petra möchte ein paar Stunden im Homeoffice oder Homeschooling und die 4 Tage Woche.
Dann hat sie immer noch 4 Tage in der Schule oder vielleicht 3 und ein paar Stunden Heimunterricht. Aber die Verbesserung hat sie, wenn sie 2 Tage weniger fährt und mit ihrem Mann im Homeoffice sein kann, oder irre ich mich rechnerisch?
Gibt es eigentlich schon Schulen mit 4 Tage Woche oder online Unterricht.
Ich würde mich gerne bewerben!
LG 🙂

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Gitte

@Gitte

“… die Verbesserung hat sie, wenn sie 2 Tage weniger fährt und mit ihrem Mann im Homeoffice sein kann, oder irre ich mich rechnerisch?”

Terassen-Hasi fragen.
Der hat die Terrasse nicht mehr für sich allein.
😉

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Gitte

Bewerben Sie sich gern nach Sachsen! Da können Sie schon mal Hybrid-Unterricht üben mit zugeschalteten SuS aus anderen Schulen.

Gern hier nachlesen:
https://www.news4teachers.de/2025/07/lehrermangel-riedel-setzt-auf-digitale-vertretungsstunden-und-vier-tage-praesenz/

Thomas
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Petra hat doch Recht/
Solange Lehrer auf Papier 41 Stunden arbeiten, eigentlich 50-60 Stunden ist das mittlerweile alles zu viel.
Es kann doch nicht sein, nur weil einige Berufsgruppen tolle Gewerkschaften oder Verträge machen, das dann so ein Ungleichgewicht entsteht.

ZB Angestellte bei Konzernen 35h
Angestellte beim Öf Rundfunk 36h
usw.

Vor 20 Jahren haben noch alle 40 Stunden vor Ort gearbeitet!
Dann kam noch Homeoffice und flexible Renteneintrittsalter!
Früher gab es nur beim Gehalter Unterschiede!

Eva
1 Monat zuvor
Antwortet  Thomas

Ich arbeite im Konzern und habe eine 42 Stunden Woche. 2 Tage HO im Monat.
Ich habe studiert, verdiene aber weniger als ein Lehrer.
Bonus ja, Dienstwagen nein.
Hört doch alle auf mit dem cherry picking.

Alese20
1 Monat zuvor
Antwortet  Eva

Danke

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Alese20

Wofür? Dafür, dass jemand, der es nicht besser hat, kritisiert, dass sich jemand beschwert?
Das mal weitergedacht, würde bedeuten, dass sich nie irgendjemand beschweren dürfte, weil es immer irgendwen gibt, denen es schlechter ergeht.
Darüber würde sich die Politik und Arbeitgeber*innen natürlich sehr freuen.
Das können Sie nicht wirklich so meinen

Alese20
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Dafür, dass jemand aufzeigt, dass es außerhalb der LuL Bubble gar nicht so viel besser ist, als hier häufig angenommen. Ich denke, Hast ist da kein Maßstab.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Alese20

Sie verstehen also nicht, was ich meine.

Alese20
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Es geht mir nicht darum, dass man sich beschweren soll, weil es irgendwem bestimmt schlechter geht. Ich möchte nur nicht, dass so getan wird, als würden alle außer LuL nur 35 Std., davon x Tage Homeoffice haben.
Dem ist nicht so.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Alese20

Wofür?

Tanya
1 Monat zuvor
Antwortet  Eva

Gibt Ausnahmen.
Die Masse genießt 35 Stunden und 2 Tage HO großer Konzern
Wie ich 🙂 yeah
🙂
und verdiene mehr als meine Lehrerpartnerin!!!
🙂 Glück im Leben

Alese20
1 Monat zuvor
Antwortet  Tanya

Ich möchte mal anzweifeln, dass in der Masse 35 Std. eine Vollzeitstelle ist – nur bei den IG-Metallern. I.d.R. zählt 35 Std. als Teilzeitstelle. Die durchschnittliche Arbeitszeit alle Arbeitskräfte (Teil- und Vollzeit zusammen) beträgt ja schon 34-35 Std. Da wir bekanntlich viele TZ-Kräfte haben….
Wenn man KI fragt, heißt es, dass die durchschnittliche VZ-Arbeitskraft 40-41 Std. die Woche arbeitet.

Michi
1 Monat zuvor
Antwortet  Alese20

Solch ein Quatsch, den ich hier hören muss.
Viele im höheren Bereich haben diese 34-36 Stunden Woche und 3,4,5 Tage Homeoffice. Das ist einfach so.
Gehen sie mal raus: die joggen, kochen mittags und schlafen morgens länger.
Ihrer Lehrerblase ist ja nicht auszuhalten.
Die Vorteile von Homearbeit und kürzeren Stunden liegen auf der Hand.
5-6 Stunden weniger ist Lebenszeit, vergiss das nicht Alese20
🙁 🙁

Eva
1 Monat zuvor
Antwortet  Michi

Viele Lehrer arbeiten weniger als 35 Stunden, bei vollen Bezügen, inkl. Pension, PKV, Zuschlägen, Narrenfreiheit, null Kontrolle, Lohnfortzahlung…. Etc.
Warum also beklagen sich Lehrer? es gibt kaum jemanden, dem es besser geht, bei NULL Druck, Leistung zu bringen.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Eva

„ Viele Lehrer arbeiten weniger als 35 Stunden, bei vollen Bezügen, inkl. Pension,“

Definieren Sie doch bitte mal „viele“.
PS: Sie werden erbost sein: Pension beziehende Lehrer arbeiten in der Regel gar nicht mehr in der Schule!

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Pensionierte Lehrer arbeiten nicht mehr? Skandal! Diese faulen Säcke!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Eva

Typischer Fall von einem Erfahrungshorizont mit dem Radius nahe Null, der aber sehr meinungsstark als Standpunkt verkauft wird.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Jep. Ein Punkt ist ein Kreis mit dem Radius Null…

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Lohnt sich also doch, im Mathe-Unterricht aufzupassen und später das Grauen unter den SuS zu verbreiten – und das auch noch fachfremd.

Eva
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Sie sind Beamter, richtig?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Eva

Insgesamt nur 54 Monate, die jeweils mit dem AG-Anteil vom Land NRW nachversichert worden sind. 4.5 Jahre von insgesamt 43 Beitragsjahren in der KBS einschließlich nachversicherter Studienzeiten.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Nachtrag:
30 Monate Referendariat bei einer Landesbehörde mit Abschluss als Assessor und 24 Monate ls Lehramtsanwärter an einem Studienseminar für die Primarstufe und die Sekundarstufe I ebenfalls mit Abschluss für das Lehramt GHR(HRGe).
Ich habe ja nur die zweite Hälfte meines Beruflebens als angestellte Lehrkaft gearbeitet.

Wer den Begriff “dickebank” zuordnen kann, weiß auch, bei welcher landesbehörde ich Referendar gewesen bin und die mich zum Assessor ernannt hat.

Maximilian Ernst
1 Monat zuvor
Antwortet  Eva

Wen interessiert es, ob dickebank Beamter ist oder nicht?

Angestellte Lehrer haben die gleiche Arbeitszeit wie verbeamtete Lehrer – was auch eine Schweinerei ist, da alle anderen Angestellten im ÖD ca. 3h pro Woche weniger ran müssen.

Das nenne ich Diskriminierung.

Realistin
1 Monat zuvor
Antwortet  Eva

Eva, glaubst du das selbst?
Lehrer haben eine 41-Stunden Woche, 5 Tage volle Präsenz, Klassenfahrten, Elternabende und Sprechtage usw.
Das ist nicht mit 3 Tage Homeoffice oder 35-Stunden Woche vergleichbar.
Lehrer arbeiten bis 67, während andere mit 62 in Rente gehen bei vollen Bezügen.
Wir brauchen die 4-Tage Woche sowie 30 % Homeschooling / online-Unterricht.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Realistin

Das Blöde, die 41 Stunden haben die angestellten Lehrkräfte auch, also 2,5 Stunden je Woche Subbotnik.

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Realistin

Eva hat nur die gleichen Fehlvorstellungen über Lehrer, wie Sie über andere Berufe haben.

Manni
1 Monat zuvor
Antwortet  Realistin

Echt jetzt?
Rente mit vollen Bezügen als erstrebenswert Alternative zur fetten Pension und vorher gechillt ein paar Jahre auf krank machen?
5 Tage volle Präsenz, dass ich nicht lache. Um 14. 30 uhr ist kein Mensch mehr in der Schule.
Redet euch euren Fleiß nur ein. Außer euch glaubt das ja eh niemand.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Manni

Ja, der Nachmittagsunterricht bis 16:00 ist ja auch unmenschlich.
Und dann erst die entmenschlichten Konferenzen, Dienstbesprechungen, Elternsprechtage etc.

Schotti
1 Monat zuvor
Antwortet  Manni

Bei uns geht die Schule bis 16 Uhr, Freitag ist meistens um 14 Uhr Schluss. Beginn immer um 7:30 Uhr

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Schotti

Kommen Sie den Anti-Lehrer-Schwurblern doch nicht mit Fakten…

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Manni

Ne, stimmt, ist klar.

Hunderte Schulen, tausende Dienstpläne…alles gefälscht.

Ist klar.

Bitte um Hinweise, wo ich garantiert um 1430 jeden Tag Schluß habe, Bewerbung geht raus.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Bezirksregierung, SchulAbt – Sie müssen nur außerhalb der Kernarbeitszeit zum frühestmöglich Dienstbeginn um 06:00 h anfangen (Kaffee zu kochen) und den Rechner hochfahren. Danach dann aber erst einmal sich der Pressemappe (Tageszeitung) widmen und den Umlauf abhaken. So früh bimmelt auch kein Telefon und man kann sich in aller Ruhe die Emails der Schulen (Hilfeschreie) vom späten Nachmittag des Vortages zu Gemüte führen.
Seien Sie doch mal ein wenig flexibler und bleiben Sie nicht an Ihrem Pult kleben:)

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Manni

Also unsere Unterrichtszeit beginnt 8.00 und endet 15.35 Uhr…. Kommen‘s doch einfach mal auf zwei Wochen vorbei! Mitreisende sind gesucht!

Alese20
1 Monat zuvor
Antwortet  Eva

Das glaube ich nun nicht.

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Eva

@Eva

Haben Sie nicht ein paar abgeschmackte Klischees vergessen? 😉

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Ich finde auch: da geht doch noch mehr!!!

Ulla
1 Monat zuvor
Antwortet  Eva

35 Stunden?
Wie soll das gehen, bei 28 Unterrichtsstunden plus Vorbereitung, Korrekturen, Konferenzen, Elterngesprächen usw.?
Lassen Sie mich raten: Sie sind keine Lehrerin.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Eva

Ich lade Sie super gerne für eine Woche zu uns an die Schule ein. Sie können mich begleiten oder auch gerne eine „ganz normale“ Vollzeitkollegin.
Nach der Woche sprechen wir dann noch einmal über Ihre hier kolportierten Behauptungen…..

dickebank
1 Monat zuvor

Es gibt immer wieder Einladungen, die nicht angenommen werden.

Schotti
1 Monat zuvor
Antwortet  Eva

Die PKV ist kein Vorteil, sondern der totale Schrott.

Alese20
1 Monat zuvor
Antwortet  Michi

Ich bin gar keine Lehrerin, daher schreib ich das ja

GBS-Mensch
1 Monat zuvor
Antwortet  Michi

Sie sind aber nicht im “höheren” Bereich. Sie sind das Fußvolk, was das operative Geschäft erledigt.

Die, die das operative Geschäft betreiben, haben in aller Regel kein Homeoffice.
Sie sind kein Regionalleiter oder sonst was.
Die meisten Stellen mit einem Großteil Homeoffice oder komplettem Homeoffice sind Verwaltungssachbearbeiter, bei denen es keine Rolle spielt, wo sie ihre Verwaltungsarbeiten machen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  GBS-Mensch

Der “höhere Bereich” betrifft ja nur den Aufenthaltsort bzw. die Sphären, in denen das Riechorgan getragen wird bzw. auf die dasselbe ausgerichtet ist.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Alese20

KI zu fragen ist der beste Weg, um zu Fehlurteilen zu gelangen…
Das sind in der Regel LLMs, also Sprachstatistikmodelle – keine Quellenanalysetools!

Alese20
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Hab aber keine Zeit, Statistiken zu wälzen 🙂

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Alese20

Sorry, aber: „Ich hab keine Zeit, mich zu informieren, aber haue irgendwelche Behauptungen raus“ ist jetzt nicht grad die Basis für eine Diskussion.

Alese20
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika
Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

@Pssssst … !

Es könnte doch lustig werden wenn hier “the good old Lehrerhasser” mit den “brandneuen Bots” (Alliteration 🙂 ) im Dreieck “diskutieren” … 😉 🙂

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

…psssst…hey! Sie! Ich verkaufe ein R!!!

Maximilian Ernst
1 Monat zuvor
Antwortet  Alese20

Die IG-Metall hat 2,2 Millionen Mitglieder. In Deutschland gibt es nicht einmal halb so viel Lehrer, ca. 800.000.

Ich halte das mit der IG-Metall schon für ein gutes Beispiel, denn wenn es bei 2,2 Millionen Mitgliedern möglich ist, dann sollte es auch bei nur 800.000 Lehrern möglich sein.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Eva

Augen auf bei der Wahl des AG.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Niveau ist keine Hautcreme.

Marion
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Der hat ‘nen längeten Bart als Hasi, wenn er für den Weihnachtsmann einspringen muß. 😉

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Marion

Bei Ärzten setzen sich Erkenntnisse eben nur nach und nach durch. Also den Armen nicht Überfordern.

Uschi
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

Auf Montage hatte ich vier Tage die Woche Pensionsoffice nach Feierabend, 20 fremdsprachige Bauarbeiter, 24h Rufbereitschaft und Freitag/Sonntag gerne über 1.000km Autobahn – die allerdings im Dienstwagen mit Stern und sechs verschwitzten Mitfahrern.

Ihr Lehrer habt fantastische Arbeitsbedingungen und seit einem Jahr hab ich die auch. Geh ruhig in die freie Wirtschaft, Stellen wie von Hasi gibt es massenhaft (zwinker). Die Stunde pendeln früh und abends plus Korrektur am WE nehme ich da gerne in Kauf auch wenn ich für den Beamten zu alt bin.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Uschi

Na klar, Uschi, wissen wir doch:

Sie als studierte Uschi mit zweitem Staatsexamen sind 24/7 die Woche in der freien Wirtschaft auf Baustelle oder der Autobahn unterwegs, mit sechs verschwitzten Bauarbeitern.
Da sind die Arbeitsbedingungen von Lehrkräften ein Erholungsheim gegen!

Herzlich willkommen in meinem Job, Uschi! Wir reden dann in einem Jahr drüber…

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

@Mika

6 verschwitzte Mitfahrer … bestimmt hart.

Was sind dagegen 30+× SUS mit pubertätsbedingten Ausrüstungen, gerne auch NACH dem Sportunterricht? 😉

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Uschi

Bauleiter und nicht AT? – Was ist denn da schief gelaufen?

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Bauleiter und gleichzeitig Chauffeur? Ersteres wage ich zu bezweifeln…
Die Firma sollte mal jemand anzeigen wegen massiver Verstöße gegen das AZG: Wenn die Bauarbeiter Freitag (ich nehme an: nach Arbeitsschluss gegen 16 Uhr) rund 500 Kilometer nach Hause fahren müssen (macht ohne Pausen Minimum 5h – eher mehr wg. Freitag) und Sonntag dann schon wieder losmüssen, dann noch regelmäßig neben der AZ 24/5 Rufbereitschaft: ist ja wie bei mir auf Klassenfahrt! Ok, die Uschi muss nur auf 6 Leute aufpassen, ich auf 30. Die Leute der Uschi sind erwachsen und volljährig, meine nicht. Aber ansonsten…

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

4-Tage-Woche, also donnerstags zurück. Bei Baustellen kommt es drauf an, was als Arbeitsort definiert worden ist. Für den Fahrer zwischen Firma und Baustelle ist die Fahrtzeit Arbeitszeit. Für die Mitfahrer wird die Fahrtzeit Hälfte angerechnet.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Bauleiter vermutlich nicht, aber Schachtmeister oder Polier.

Tom
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Da kann jetzt immer einer ankommen und sagen wie viel er arbeitet.
Attraktiv für Lehrer wäre der Tarifvertrag mit 2 Tagen Homeoffice, 35 Stunden Woche und diese 8 Tage für Geld noch in Urlaubstage umwandeln.
Das wäre sowas von geil für Lehrer.
Den Bildungsurlaub 14 Tage von den Kanaren oben druf 🙂
Leute, I freu mi

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Uschi

Ich habe gerade mal “Somalia” gegoogelt – seitdem denke ich auch, dass alles hier siper toll ist.

*augenroll*© Rainer

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Petra OWL

…..und ewig Grüßt das Murmeltier.

vhh
1 Monat zuvor

Chancen die eigenen Ideen zu verwirklichen und an der Gesellschaft wirklich teilzunehmen: mit Billionen nicht zu bezahlen. Fußballtrainer reden von der fehlenden ‘Gier’… Mehr Wirtschaftswachstum als Grund, Bildung zu fördern ist für mich nicht positiver besetzt als dieser Begriff ‘Gier’.
Bildung ist ein Grundrecht, Chancen sind ein Grundrecht, sie zur Verfügung zu stellen eine Pflicht, egal ob der Einzelne daraus etwas macht und den Wohlstand des Staates mehrt oder sich hinterher als Eremit zurückzieht. Eine Gesellschaft ist kein Bienenstock mit optimiertem Honigertrag! Oder hat da jemand endlich den Sinn des Lebens gefunden, Maximierung des BIP?
Gerade kam übrigens eine Meldung über zunehmende Arbeitslosigkeit bei jungen Akademikern, KI wird den Arbeitsmarkt umkrempeln, laut Berichten steht der Einsatz menschenähnlicher Roboter bald an, ziemlich mutig, in diesem Umfeld Prognosen auf 80 Jahre zu verkünden.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  vhh
Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  vhh

Bildung garantiert keinen Wohlstand..

Das einzige, was keinen Wohlstand garantiert, ist keine Bildung.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Kommt immer drauf an, für wen!

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  vhh

Naja, eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn sich ihre Mitglieder auch als Teil des Ganzen begreifen. Und dabei ist neben das Nehmen auch das Geben wichtig. Und natürlich stehen auch wirtschaftliche Interessen dahinter, denn Menschen geht es in einer Gesellschaft nur gut, wenn auch die Wirtschaft gedeiht. Und da muss man nicht gleich von Turbokapitalismus reden (welcher einer Gesellschaft eher schadet als nutzt).
Und wenn Bildung ein Grundrecht ist, dann sollte auf der anderen Seite der Medaille auch die Bildungspflicht stehen (eben Nehmen und Geben).
Und doch, vergleichen Sie die Gesellschaft ruhig als Bienenstock oder Ameisenstaat, das ist schon recht passend.
Ich finde es schade, dass es immer mehr Menschen in Deutschland gibt, die sich nur auf das Nehmen kapriziert haben und der Meinung sind, sie hätten nur Rechte, aber keine Pflichten. Da komme ich mir wirklich verarscht und ausgenutzt vor….

Mario
1 Monat zuvor

Würde aber auch für die Lehrerin gelten, welche einfach einen auf krank macht und 16 Jahre nicht zum Dienst geht! Nicht nur für unten, sondern auch oben, dann wäre ich irgendwie schon bei Ihnen

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Ja, sicherlich! Ich betrachte meine Kolleginnen (und mich)…..da kriecht man schon mal zur Arbeit….auch psychische Erkrankungen können zwar lange dauern, aber bestimmt nicht 16 Jahre (ohne als dauerhaft dienstunfähig qualifiziert zu werden)…..

Mario
1 Monat zuvor

Ich bin bei Ihnen auch wirklich überzeugt, dass Sie sich da distanzieren! Es ist doch so, warum sollte ein gut integrierter Ausländer sich mit dem nicht integrierten Teil gemein machen, Sie verstehen, was ich meine!
Die Dame war aber nicht zu krank, ihren Beamtenstatus umher zu führen und sich ein zweites Standbein aufzubauen, einfach nur dreist, wenn Berichte stimmen, klar! Bekommen Sie den Hass mit, den Sozialschwache hierzulande gerade medial abbekommen, da ist etwas Kritik an einer absoluten Minderheit unter den dt. Beamten ja wohl erlaubt! Ich möchte diese Personen in Frühpensionierung sehen, nicht entlassen! Hier im Forum scheint es aber genug Personen zu geben, welche Arbeitslose gerne auf der Straße in Zelten sehen möchten, Sie natürlich völlig ausgenommen!!

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Ich weiß nicht, warum Sie die Ausländerkarte ziehen….die hatte ich eigentlich nicht gemeint….sondern sehr allgemein….wer hier in der Gesellschaft lebt, hat Rechte und Pflichten….die eine Gesellschaft so mit sich bringt, die funktionieren möchte…

Mario
1 Monat zuvor

Da haben Sie mich scheinbar nicht ganz verstanden! Ich gehe davon aus, gehört man zu einer Gruppe, dann sieht man sich selbst als guten Teil davon und distanziert sich vom schlechten! Da passte für mich das Ausländerthema!

Mario
1 Monat zuvor

Respekt übrigens für Ihr Modell mit Ihrem Gatten! Umgekehrt, ganz toll, sie hält ihm den Rücken frei, aber so direkt Spott oder Nachfragen! Diese Gesellschaft ist leider mehrheitlich nicht in allem so aufgeklärt

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Das haben wir uns nicht ausgesucht. Während der Schwangerschaft wurde mein Mann arbeitslos (war damals nicht ungewöhnlich…). Da haben wir dann eben umdisponiert….ich ging nach dem Mutterschutz direkt wieder arbeiten, er kümmerte sich um Kind und Haushalt…..und dann ging das eben so weiter…..auch beim zweiten Kind…..
ABER…..derjenige, der zuhause bleibt, ist oft unzufrieden, fühlt sich degradiert, fühlt sich missachtet und oft verspottet und verhöhnt….die Carearbeit wird oft nicht wertgeschätzt…..und es macht einsam….

Also kein Modell für alle….nee….wir sind inzwischen de Meinung, dass eine gute Aufteilung mit Job besser wäre….

Mario
1 Monat zuvor

Ist wie im umgekehrten Normalfall! Man darf es der oder dem anderen halt nicht vorwerfen! Am Ende soll jede Person für sich entscheiden

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Wie dargestellt liegt es häufig an den Umständen und nicht an bewusst herbei geführten Entscheidungen.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Ich finde es trotzdem stark von ihr

Boomer- Beamter
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Vorsicht! Die Kollegin ist stets ärztlich dienstunfähig geschrieben worden. Das hätte der Amtsarzt überprüfen (lassen) können, hat er aber eben nicht getan.
SIE haben sich demnach Unterstellungen zu enthalten.

Samson
1 Monat zuvor
Antwortet  Boomer- Beamter

Hier ist in der Woche vor den Ferien das Kollegium deutlich dezimiert. Ich glaube nicht an echte Erkrankungen. Ich habe bei vielen ein Muster erkannt. Aufregen hilft nichts, niemand wird hier aktiv werden. Ich kann alle verstehen, die sauer gefahren sind wegen diesen strukturellen “Krankheiten” der immer selben Personen.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Samson

Hier ist in der Woche vor den Ferien der Krankenstand ebenfalls deutlich erhöht. Beginnend mit den SuS frisst sich Corona gerade richtig durch Belegschaft und Schüler.
Da ist tatsächlich ein Muster erkennbar…

Katinka
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Bei uns auch, bei Schüler/-innen und Lehrkräften. Und auch an anderen Arbeitsplätzen sieht es nicht so anders aus. Dieses Muster nennt sich “Erkältungszeit / Grippewelle im Winter”…

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Katinka

Andere bekommen ja auch Krankentage während des bewilligten Urlaubs auch wieder auf ihr Urlaubbstagekonto gutgeschrieben.
Da das bei Lehrkräften nicht der Fall ist, ist es gegen die eigenen Interessen, während der unterrichtfreien Zeit krank zu sein. Da ich keinen Bock auf Kinderbetreuung hatte, habe ich den Spaß den Eltern überlassen.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Samson

Peinlich, wie auch das Phänomen, dass Schüler mit ihren Familien zu früh in Urlaub fahren oder verspätet nach den großen Ferien eintruddeln! Ich bin jedes Jahr mit meiner Mutter und meinem Vater in die Heimat meines Vaters gefahren, nie verlangte ich da irgendeine Sonderbehandlung oder masste mit einfach eigene Regeln an!

Ulla
1 Monat zuvor
Antwortet  Samson

Bei uns sind alle Kollegen da, teilweise mit Erkältung oder anderen Erkrankungen. Vor den Ferien werden noch Klassenarbeiten und Tests geschrieben, die dann in den Ferien korrigiert werden.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Boomer- Beamter

Ich habe gar nichts und bin nicht Ihr Schüler, danke! Die Politik muss da neue Regeln setzen, gelingt ihr bei den bösen Arbeitslosen ja auch! Hier wird politisches Denken mit angeblich von Gott gegebenen Privilegien verwechselt!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Doch, keine Ahnung worüber Sie reden.

Wieso hat noch niemand den Arzt, der die Kollegin krank geschrieben hat, angezeigt wegen falscher Begutachtung.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Meinte eigentlich nicht Sie, warum auch!?

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Soso, Beamte sollen wieder gut herauskommen! Der Arzt ist kein Beamter, natürlich darf er keine Gefälligkeitsarteste ausstellen. Wo ist die Dienstatufsich, wo die Schulleitung, wo die Beschwerden der Kollegen!

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Ärzte als “Halbgötter in Weiß” machen doch keine Fehler. Nur die f… S… machen Fehler…

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Sorry,, wie konnte ich das nur übersehen

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Retten im Idealfall Leben, sind meist nicht verbeamtet, Kunstfehler aber verdammt schwer nachzuweisen, stimmt schon!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Vor allem die vielen, die nicht in einem Krankenhaus oder einer Praxis arbeiten.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Gerade die von Ihnen genannten sind schwer zu verklagen

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Ok vielleicht ist der Satz mit „einen auf krank macht“ etwas daneben gewesen, aber es ist so, die BRD macht so einen Kult um ihre Beamten, da erwartet man generell eine bessere Kontrolle und vor allem strengere Gesetze und Regeln!
Bevor gefragt wird, ja natürlich sollen dauerhaft seelisch kranke Personen auch aus dem Bezug des Bürgergeldes genommen werden!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Gut, aber warum nageln Sie jetzt nur die “Dauererkrankte”, ohne die Krankenakte zu kennen, ans Kreuz und beschuldigen nicht auch den Arzt, der die Bescheinigungen ausgestellt hat, und das personalführende Dezernat bei der Bez.-Reg.?

Ulla
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Wie jetzt? Wenn man dauerhaft krank ist, soll man kein Bürgergeld kriegen? Und wovon soll man leben, wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeitsfähig ist?

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Ulla

Grundsicherung für nicht erwerbsfähige
Läuft bei uns über Kreisverwaltung

Ulla
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Aber nur die Grundsicherung im Alter. Die Sozialämter der Kreise sind ja zusammen mit den regionalen Arbeitsämtern Träger der JobCenter, die häufig in einem gemeinsamen Dienstgebäude zu erreichen sind.
Da das Sozialgeld 2022 abgeschafft worden ist, besteht eben auch für nicht-erwerbsfähige Personen ein Anspruch auf Bürgergeld bzw. der zukünftigen Grundsicherung.
Ein Drittel der Leistungsempfänger des Bürgergeldes sind Kinder und Jugendliche, die ohnehin in den meisten Fällen einer Bedarfsgemeinschaft zugerechnet werden. Wie hoch der Anteil an Personen bei den restlichen zwei Dritteln ist, die zwar erwerbslos sind, aber aus unterschiedlichsten Gründen dem Arbeitsmarkt auch dauerhaft nicht zur Verfügung stehen werden, wird sich noch zeigen.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

SGB 12 ist doch noch in Kraft! Ist jemand weniger als drei Stunden pro Tag arbeitsfähig, dann gilt er eigentlich, wenn festgestellt- als nicht erwerbsfähig und muss zum Sozialamt der Kreisverwaltung!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Gibt dann ALG II bzw. Bürgergeld, wenn nicht andere Sozialleistungen vorrangig sind.
Ob das Sozialamt des Lkr. zuständig ist oder ob die Zuständigkeit auf eine Kommune übertragen worden ist, muss vor Ort geklärt werden.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Falsch, krank geschrieben ist und die Dienststelle es als Dienstaufsicht versäumt hat, die Dienstunfähigkeit durch einen Amtsarzt überprüfen zu lassen.
Wann werden endlich einmal Ross und Reiter benannt. Es ist unsinnig den Sack zu prügeln, wenn der Esel gemeint ist.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Ok, die Dienstaufsicht, weniger die Schule, aber politisch betrachten: Regeln verschärfen! Nach einem Jahr in erstmal vorübergehende Frühpension und alle paar Monate überprüfen lassen!
Sie klagte ja gegen den Besuch beim Amtsarzt

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Och, überprüfen Sie doch erstmal die Fallzahlen der Dauererkrankten in den Bezirksregierungen als Mittelbehörden, den Landesministerien und anderen Oberbehörden des Landes sowie allen anderen Dienststellen.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Genau das.

In klarem Deutsch:
Die Führungsebene hat (vom klimatisierten, automatisch arbeitszeiterfassten Büro fern der echten Arbeit, die sie verwalten soll) versagt – meiner Meinung nach sträflich versagt.

ECHTE Konsequenzen?
Wird es keine geben.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  447

… und wenn dann nur auf der Ebene der Sachbearbeiter, die als Regierungsbeschäftigte lediglich angestellt sind. Bereits die Dezernentenebene wird es nicht treffen.
Hinzu kommt, dass der Leiter des personalführenden Dezernates der Schulabteilung und damit auch der Disziplinarvorgesetzte der Lehrkräfte ist, Volljurist ist.

Ulla
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Hat ja lange genug gedauert, bis der Fall dieser einzelnen Lehrerin wieder angesprochen wird.

Mario
1 Monat zuvor

Ich nehme Lehrkräfte mit Beamtenstatus meist sogar in politischen Diskussionen in Schutz! Meine These ist immer die, Lehrer sind die Beamten, welche immer angegangen werden! Die Frage, warum 1992 Betriebswirte bei der Telekom oder heute noch Verwaltungsmitarbeiter beim dt. Wetterdienst (bitte privatisieren) mit den Privilegien beglückt werden, kommt niemanden in den Sinn! Dennoch wundere ich mich hier, was für Privilegien-Treue und unsoziale Lehrkräfte scheinbar durch die deutschen Klassen- und Lehrerzimmer hüpfen! Jeder normale Mensch würde bei extremen Fällen auf eine Klärung und Verbesserung der Lage hoffen!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Klingt so überzeugend wie Schutzhaft.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Wo sind denn die “normalen” Angestellten, die gegen 15% Krankenstand (oder soagr 20% bei Tesla), Frühverrentungen und 2 Jahre Kurzarbeitergeld bei den Autobauern protestieren? Kostet schließlich auch alles das Geld der Allgemeinheit über höhere Krankenkassenbeiträge, höhere Rentenbeiträge und höhere Subventionen für die Automobilindustrie?

Man drischt lieber auf die verbeamteten Lehrer, weil man ein gesellschaftlich akzeptiertes Feindbild braucht?

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Beamte haben auf die Verfassung geschworen und glauben, wenigstens der große konservative Teil unter ihnen, dass sie etwas besonderes seien! Außerdem, bleiben wir politisch, selbst behinderte Arbeitslose werden hierzulande abgelehnt und angefeindet

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

16 Jahre sind extrem, in anderen Bereichen fängt mit so einem Skandal das große Reinemachen an!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Sie meinen die Entsorgung zulasten der BA oder über Abfindungsprogramme, ATZ oder Vorruhestandsregelungen.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Richtig. Die “freie” Wirtschaft entsorgt alle Problemfälle auf Kosten der Sozialversicherungen und des Steuerzahlers.

Und beschwert sich dann im Anschluss über “hohe” Steuern und Abgaben.

Ist einfach das übliche “Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.”

ps: Könnten Schulen ihre Problemschüler-Klientel auch so einfach “entsorgen”, hätten wir PISA-Spitzenergebnisse und wären wahrscheinlich die “Helden”.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Nun ja, dass manche Unternehmer keine gesamtgesellschaftliche Verantwortung kennen, da wäre ich ja auch bei Ihnen!
Wollen Sie ein System, welches Kündigungen unmöglich macht? Könnte nur um erschweren gehen! Auch ein Schwerbehindertenausweis schützt nicht vor Entlassung!

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Beamte, “konservativ” im Kontext “Schule” ?

Ahhhhh ja.

..
.
😀

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Das ist SEHR leicht erklärbar:

Wie mittlerweile im ganzen Land (und auch genau so in der “hammerharten” Wirtschaft) machen die “Eliten™” ihre Arbeit nicht!
Wollen aber respektiert und bezahlt werden, als ob sie kballhart “von vorne führen” würden!

Das deutsche Schulsystem ist “unter der Haube” quasi aufgebaut wie die Bundeswehr (nur “sehen” Sie das als Aussenstehender nicht), inklusive Verlagerung (“Abordnung”), Mund verbieten (“Verschwiegenheutspflicht”) und Gehorsamspflicht sowie klarer Hierarchie.

Wenn Sie z.B. glauben, dass “Schulleiter” Schulen leiten -also tatsächlich leiten, anführen, bestimmen- dann irren Sie sich.

In diesem System gibt es KLAR VERANTWORTLICHE Personen dafür, die z.B. Krankheit und Abwesenheit einer Lehrkraft zu kontrollieren.

Dies sind die Dezernenten.
In den Bezirksregierungen.
Also: Polit- und Juristenchefs aus dem Politikumfeld.

Wie kann eine Lehrkraft 16 Jahre krank sein, obwohl das STÄNDIG und IMMER WIEDER gemeldet wird?

Wie können “Geisterlehrerstellen” jahrelang existieren?

In einem System, wo selbst bis runter auf die LOKALE EBENE Zugriff auf die Information besteht, an welchen Freitagen Max K. aus L. Mathematik abgehängt hat und was an dem Tag Thema war, bis hin zu der Mikro-Information, welche Aufgaben und Buchseiten dran waren?
Stellen Sie sich das mal ruhig ganz konkret vor: Bis runter auf stundenscharfe, personenscharfe Angaben kann mindestens 10 Jahre nachvollzogen werden, wer was wann wo gemacht hat – und da haben wir von digitalen Klassenbüchern noch nicht mal gesprochen!

Denken Sie mal drüber nach.

Kleiner Tipp: An den AUSFÜHRENDEN liegt es nicht.

Götz
1 Monat zuvor

Ich glaube, die Autoren meinen eher “Berufstraining” als “Bildung”.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Götz

Muss doch nicht sein, Training on the Job ist da effizienter und stärkt effektiv den Niedriglohnsektor.
Wer will schon leistungsgereche Bezahlung von Facharbeitern, die unweigerlich zu Kürzungen der Dividenden und vor allem der Boni führen würden.

Muxi
1 Monat zuvor

In manchen Momenten träume ich von einer Welt, in der ich nichts mit “Kompetenzen” machen muss, sondern einfach nur daran arbeiten könnte, dass meine Schüler sinnerfassend Lesen üben.
Zu viele haben da Defizite und “die Schüler üben Lesen” kann ich faktisch kaum in die Stundenziele reinschreiben.

HarneEinrichson
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Derweil ist sinnerfassend Lesen die Grundlage für so ziemlich alles was danach (in welchem Sinne auch immer) kommen wird

Fraup
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Na ja, ein bisschen Kreativität bei der Auswahl der Texte und Formulierung der Stundenziele erhöht schon die Möglichkeit des Übens

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Fraup

Schon, passiert auch.
Aber alleine dass man Teile der Lernziele verstecken muss, zeigt den Missstand doch schon auf.

Pit2020
1 Monat zuvor

“Bessere Bildung wäre für Deutschland eine der renditestärksten Investitionen überhaupt.”

Sensationell, diese Idee – wer hätt’s gedacht?

Mr X
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Igitt, dann muss man JETZT Geld ausgeben um später mehr zu haben! In Zeiten von Tiktok und Insta haben Politiker für sowas keine Zeit.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Es lässt sich nicht alles wirtschaftlich abbilden – sonst wäre meine erste Frage, wo ich in diese “Bildung” investieren kann.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Ist Schule doch tatsächlich eine non-profit Organisation, Sachen gibt’s

Canishine
1 Monat zuvor

Das entspreche „etwa dem Fünffachen des heutigen Bruttoinlandsprodukts“.“
Das entspricht dann in etwa auch der Preisentwicklung bei aktueller Inflation.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor

Deprimierend…

Was muss noch passieren, dass in Bildung investiert wird?
Aber ich schätze, Kopftuchverbot ist gerade wichtiger oder waszumteufel und zur nächsten Landtagswahl ablenkt 🙁

ed840
1 Monat zuvor

Die modellierte Verbesserung entspreche letztlich „nur dem Wettmachen der seither zu beobachtenden Verluste“.

Warum man mit zwar mit IQB-Quoten-Mathematik von 4. Klässern modelliert, aber z.B. die Quoten / Anzahl Schüler*innen ohne mindestens . ESA und / oder Berufsausbildung in den Bundesländern nicht mit in die Modellierung einbezieht, ist mir allerdings nicht so ganz klar.
Ohne ersten allgemeinbildenden Schulabschluss und/oder abgeschlossene Ausbildung sind doch berufliche Karrieren deutlich stärker eingeschränkt als wenn man in der 4. Klasse schlecht in Mathe war.

Ulla
1 Monat zuvor

Dass für diese Erkenntnis eine aufwendige Studie notwendig war, überrascht. Seit Jahren klagen die Arbeitgeber darüber, dass die Leistungen der Auszubildenden in den einfachsten Grundtechniken immer mehr nachlassen. Aber anstatt in Bildung zu investieren, werden Kitas und Schulen weiterhin kaputt gespart. Unsere Kinder werden von Quereinsteigern unterrichtet, deren Qualifikation wie folgt lautet: “Ich helfe ja auch immer meinem eigenen Kind bei den Hausaufgaben. Der Unterricht wird für mich kein Problem sein.”
Jeder Bauarbeiter weiß, dass bei einem Haus das Fundament am wichtigsten ist. Aber in der Bildung scheint das nicht zu gelten.

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Ulla

@Ulla

Unterricht ist wie … wie …
JETZT hab ich’s:

Unterricht ist wie eine deutsche Autobahnbrücke! 😉

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

… also müssen adipöse SuS vom Schulbesuch ausgeschlossen werden

Kleopas
1 Monat zuvor

Vielleicht kann ja mal jemand erläutern, wie genau Finnland von den guten PISA-Werten ökonomisch profitiert hat. Tatsächlich ist es so, dass es in Finnland eine hohe Jugendarbeitslosigkeit gab und auch jetzt gibt.
Ich fürchte, was Herr Wößmann da vorrechnet, ist recht einseitig gesehen, eine Modellrechnung ohne langfristige Gültigkeit (geredet wird von 80 Jahren!).
Aber interessant ist zumindest die Feststellung, dass man der PISA-Bildung eine erstaunliche Nähe zum ökonomischen Nutzen attestiert. Was ist wohl mit jener Bildung, die bei PISA nicht getestet wird? Das betrifft ja mehr als die Hälfte der Schulstunden für die Kinder und Jugendlichen.

Anamor
1 Monat zuvor

Das dauert leider länger als 4 Jahre, ist also politisch nicht durchsetzbar.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Anamor

^ based

Ist wahrscheinlich die kürzeste und am stärksten zutreffende Einschätzung zum Vorgang im ganzen thread

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