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Wehrpflicht-Protest: Schüler schlägt mit Megafon umher – und verletzt vier Lehrer

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SCHWERIN. Ein 18-Jähriger soll in einer Schule in Schwerin vier Lehrer leicht verletzt haben. Zuvor hatte der Schüler am Vormittag mit einem Megafon lautstark in der Bildungseinrichtung in der Weststadt auf sich aufmerksam gemacht. Als mehrere Lehrkräfte ihn aufforderten, dies zu unterlassen, soll es zu körperlichen Übergriffen gekommen sein.

Corpus delicti. (Symbolfoto.) Foto: Shutterstock

Ob die Lehrer ins Krankenhaus mussten, war zunächst unklar. Die Polizei nahm Anzeigen wegen des Verdachts der Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte auf. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Schüler an seine Mutter übergeben.

Nach Informationen von Schwerin-News stand der Vorfall im Zusammenhang mit einem politischen Protest gegen die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht. Demnach ereignete sich die Auseinandersetzung gegen 11.40 Uhr am Schweriner Goethegymnasium, wo der 18-Jährige mit einem Megafon lautstark für einen Schulstreik am morgigen Freitag mobilisieren wollte und dabei den Unterricht störte. Der Jugendliche soll nach Angaben des Regionalmediums in der Linksjugend Solid aktiv sein.

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Wie Schwerin-News berichtet, eskalierte die Situation, als Lehrkräfte ihn aufforderten, die Aktion zu beenden. Dabei wurden vier Lehrkräfte leicht verletzt; ein Lehrer soll – bislang unbestätigt – eine Platzwunde am Kopf erlitten haben, verursacht durch einen Schlag mit dem Megafon. Der Schüler habe seine Aktion anschließend fortgesetzt, indem er weitere Klassenräume betrat und dort lautstark über den geplanten Streik informierte.

Bis zum Eintreffen der Polizei sei der 18-Jährige nach Angaben von Augenzeugen, auf die sich Schwerin-News beruft, von mehreren Lehrkräften am Boden fixiert worden. Der Vorfall steht laut dem Medium im Zusammenhang mit bundesweiten Mobilisierungen des Bündnisses „Nein zur Wehrpflicht“, das für den 5. Dezember zu einem Schulstreik aufgerufen hat. In Schwerin ist für Freitagvormittag eine Protestkundgebung vor der Staatskanzlei angekündigt.

Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und zu den Hintergründen der Eskalation dauern an. News4teachers / mit Material der dpa

Wehrdienst-Streit: Union warnt Schulen davor, Schüler bei ihrem Schulstreik zu unterstützen

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Ich_bin_neu_hier
3 Monate zuvor

“Bis zum Eintreffen der Polizei sei der 18-Jährige nach Angaben von Augenzeugen, auf die sich Schwerin-News beruft, von mehreren Lehrkräften am Boden fixiert worden.”

Na, darauf wird eine interessante rechtliche Auseinandersetzung folgen! Darf man, darf man nicht? Unter welchen Umständen? Hätte es ein milderes Mittel gegeben? Hätte man auf die Polizei warten müssen (auch wenn der Schüler um sich schlägt, sobald man ihn zu stoppen versucht) und den Schüler bis zum Eintreffen der Polizei gewähren lassen müssen?

Susi Sonnenschein
3 Monate zuvor
Antwortet  Ich_bin_neu_hier

Ach… wie man es macht… wäre gleich die Polizei gerufen worden, würde das auch angeprangert werden. ‚Der arme Junge wird ja gleich kriminalisiert, obwohl er nur für sein Recht einsteht!‘

dickebank
3 Monate zuvor

Militanter Protest für eine Demilitarisierung:)
Finde den Widerspruch!

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank
dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Bin ich denn der einzige der dafür ist, dass er dagegen ist?

Hysterican
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Nein- natürlich nicht — aber das ist wie bei den Jägern, die nach dem herbstlichen Wildschweinschießen sagen, dass sie eine ganze Reihe von armen Säuen vor dem Erfrieren im Winter gerettet haben.

447
3 Monate zuvor
Antwortet  Hysterican

Ok, copypasta-time mit Drohne 447:

Tatsächlich ist dem so.

Gelbe Tulpe
3 Monate zuvor

Ist etwas merkwürdig, dass Lehrer einen Schüler wegen einer Belanglosigkeit angreifen.

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Eine massive Störung des Schulfriedens, Störung des Unterrichts und das Nicht-Beachten von Aufforderungen des Schulpersonals ist belanglos? Würden Sie das bei ähnlichen Aktionen, unter anderen Vorzeichen, auch so sehen? Wenn das so einfach “durchgeht” und als belanglos abgetan wird, bin ich gespannt, wer als nächstes ähnliches probiert.

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Lehrer Hausrecht, Schüler Faustrecht.
Kommen wir zur Rechtsgüterabwägung.
Alles klar?

Gelbe Tulpe
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Es ist wohl ziemlich unverhältnismäßig, einen Menschen anzufassen, und das auch gewalttätig, wenn dieser eine Klasse für vielleicht eine Minute stört.

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Na dann, … zur Nachahmung für andere Schüler empfohlen?
Wären Sie Lehrer, wüssten Sie, wie lange es dauert, nach so einer “kurzen” Störung, wieder im Unterricht normal weiter machen zu können.

Rainer Zufall
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Empfehlen Sie Unverhältnismäßigkeit von Lehrkräften weiter?
Bei jeder kurzen Störung?

Aber am Ende ist es ja nicht eskaliert, Ihre Logik besticht (augenroll)

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Nur wurde er deshalb ja nicht am Boden fixiert.

Gelbe Tulpe
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Die Lehrer werden versucht haben, ihm das Megaphon wegzunehmen. Also haben sie ihn angegriffen.

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Da wäre doch Waffengewalt wesentlich effektiver gewesen. Aber leider ist die Bewaffnung von Lehrkräften ungenügend.

Hans Malz
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Ich fordere einen Teaser für Lehrer. Dann muss ich keinen mehr anfassen. Eine Body Cam wäre auch hilfreich.

Hysterican
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Jepp… das geht ja auch garnicht…sie hätten sich stattdessen andachtsvoll zuneigen sollen, um seiner heilsbringenden Botschaft zu lauschen.

Hmmm, mache das demnächst mal mit ner Gas-Tröte bei ner Polizeikontrolle oder im Bürgeramt, wenn ich meinen Führerschein gemäß der neuen EU-Verordnung beantrage… sollte dann ja auch genehm sein.

Bla
3 Monate zuvor
Antwortet  Hysterican

Aber kniend bitte.

Hysterican
2 Monate zuvor
Antwortet  Bla

Klar, wie denn sonst… 😉

Bla
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Schonmal Schulrecht etwas gelesen? So bisschen zumindest?
Natürlich darf ich alles “einziehen” erstmal, was das soziale Miteinander und das Schulgeschehen des Lernens stört.
Natürlich habe ich als Schule ein Hausrecht.

Und was hat der Schüler hier? Außer Ignoranz?

TaMu
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Wie kommen Sie auf eine Minute Störung? Das war wohl eher eine längere Aktion.

Gelbe Tulpe
3 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

Der wird durch möglichst viele Klassen gegangen sein, und sich daher pro Klasse nur kurz in diesen aufgehalten haben. Ist bei Abistreichen etc. nicht anders. Und davon werden die Schüler auch nicht abgehalten.

Bla
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Achso, na dann. Alles prima. Stört ja nur kurz dann.
Im Schullandheim wäre das bestimmt auch cool. Alle 20 Minuten jemand anderes, der durch die Gänge rennt und rumschreit.
Stelle ich mir angenehm vor.
Aber wichtig … Nur kurz so. Kann man ja machen.

Kurz mal nen Flummi im Unterricht gegen die Wand zimmern?
Kein Stress. War ja nur ganz kurz.
Whatsapp? Kein Problem, wenn das kurz mal gemacht wird.
Fotos? Klar. Kurz aber. Nicht zu viele und keine langen Videos. Kurze TikToks sind okay.
Kurz mal zum Bäcker? Naja, wenn der eh nebenan ist. Ist ja nur kurz.

Aber bitte … Bildungspflicht dann und Änderung der Aufsichtspflicht zu: 0.
Dann können “die Kids” kurz mal machen, was sie möchten – solange es halt nicht stört. Sonst sitzen sie eben daheim und können dort “kurz” alles machen. Eltern haften für ihre Kinder. Kindern werden nicht nur die Rechte der Freiheit! Freiheit! Und Mitentscheidung! Und klar … Gleichberechtigung durch gleiche Rechte ohne Pflichten! Yay. Sondern eben auch die Konsequenzen dann vermittelt. Ob sie die Weitreiche erfassen? Ist doch egal … Kurz gedacht ist auch gedacht.

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  Bla

Deshalb keine “Kurzen” für die Kurzen:)

Hysterican
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Jau, stimmt – anfassen, wenn jemand auf andere lautstark einbrüllt und ihren Arbeitsalltag massiv stört und dann bei einer Intervention mit einem Gegenstand auf diese Herrschaftsvertreter einprügelt, geht nun mal garnicht. Warum aber auch immer diese LuL ihre staatsbegünstigte hierarchische Überlegenheit mit aller Gewalt durchsetzen – das ist ja wieder ganz typisch.

Ich denke, dass ich absehbar mal mit ner ordentlichen Boombox ins Rathaus oder in die Bürgerberatung stürmen werden und denen mal ordentlich was von Frank Zappas “200 Motels” vorspielen werde … wehe, wenn sich da Widerstand regt … dann gehts aber ab.

447
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Auch, wenn das dann z.B. die AfD-Jugend nachmacht ?

L_GGSN
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Liebe gelbe Tulpe,
bis mein Kollege durch den Schlag mit dem Megafon zu Boden gegangen ist, wurde der Schüler nicht angefasst. Bitte verbreiten Sie keine Falschmeldung.
Grüße aus Schwerin

Gelbe Tulpe
3 Monate zuvor
Antwortet  L_GGSN

Haben Sie den Vorfall beobachtet? Was ist denn genau passiert?

Jetzterstrecht
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Sie waren sicherlich nicht dabei, haben nichts vor Ort gesehen und stellen selber Behauptungen hier auf, die sie nicht belegen können.

Gelbe Tulpe
3 Monate zuvor
Antwortet  Jetzterstrecht

Das ist einfach eine Frage der Erfahrung.

Jetzterstrecht
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Die Antwort ist gut.
Ab sofort darf ich also jede Ihrer Behauptungen mit dem Satz “Sie haben keine oder bzw. nur einen auf ihre Umwelt bezogenen Erfahrungshorizont” widerlegen, weil es meine Erfahrung mit ihren Kommentaren zeigt.
Klasse, so funktioniert sicherlich jede Diskussion.

TaMu
3 Monate zuvor
Antwortet  L_GGSN

Alles Gute für Ihren Kollegen und eine gute Rückendeckung durch die Schulleitung wünsche ich Ihnen nach Schwerin!

TaMu
3 Monate zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Ist es ein Angriff, wenn Lehrer einen Schüler mit Megafon auf einem Schulgelände während der Unterrichtszeit auffordern, mit seinen Durchsagen aufzuhören?

Und wenn der Schüler daraufhin vier Lehrer durch Schläge mit seinem Megafon verletzt und er daraufhin von Lehrern am Boden fixiert wird, haben dann die Lehrer angegriffen?

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

Der Schüler ist doch nur dem Erstschöag der angegriffen Lehrkräfte zuvor gekommen

Hysterican
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Quasi eine PräventivAggression – vgl. mit dem Angriff der Nazis auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 – um Schlimmeres zu verhindern? 😉

Walter Hasenbrot
3 Monate zuvor

Da haben sich wohl alle Seiten nicht richtig verhalten. Der Schüler nicht, aber auch das Verhalten der Lehrkräfte erscheint fragwürdig und unprofessionell.

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Wie hätten Sie, als Lehrer, professionell gehandelt, wenn der Schüler, auf Bitte zur Unterlassung, nicht reagiert?

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Die Angelegenheit an die Abteilungsleitung des Schüler weitergereicht.

447
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Genau das, tatsächlich.

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  447

Ist immer gut, wenn Zuständigkeiten klar geregelt sind und der Dienstweg eingehalten wird.

447
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Richtig.

Die Alternative ist es nämlich, von der Bildungsverwaltung für die “heilige Kuh Schü…ähhhh… Kiiiiiiiind” hingehängt zu werden.

Nötigung, Körperverletzung, Notwehrüberschreitung…da gibt es für die Rotfrontanwälte der Linksjugend viele potentielle Ansatzpunkte.

Oooooooder:
Man hält ganz klar juristisch korrekt den Rechtsweg ein – besondere Situation, Vorgesetzte informieren, beobachten, freundlich pädagogisieren/labern, Abstand halten.

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  447

Also zuschauen und den Schüler gewähren lassen, bis … von der “Abteilungsleitung” eine Maßnahme ergriffen oder Handlungsempfehlung gegeben wird? Das kann dauern …
Wie hätten dann die Schlagzeilen in den Medien gelautet?

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Gewaltfreier und rechtssicherer Umgang mit massiver Unterrichtsstörung. Bezirksregierung lobt das besonnene Vorgehen der Bediensteten gem. Notfallordner.

447
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Copypasta die dritte:

Tatsächlich, genau so.

Die Realität hat Ihre Satire schon lange überholt.

Hysterican
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Hmmm, wie viel Autorität hat denn so eine Abteilungsleitung der SuS-Vertretung – gemessen am Hausrecht der LuL?

Ich frage nur so für einen Freund.

447
3 Monate zuvor
Antwortet  Hysterican

Haaalt stop, Hausrecht habe ich als LuL nur, wenn die SL das an mich “delegiert”.

Da geht es schon los.

Hans Malz
3 Monate zuvor
Antwortet  Hysterican

Ich doch egal, der Dienstweg wurde eingehalten.

447
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ist doch egal – und wenn die Schlagzeilen noch so sehr toben:
– SIE haben kein Verfahren am Hals
– SIE sitzen nicht in der potentiellen “Notwehrüberschreitung”/”KV”/”Nötigung”-Falle, umgeben von Fühli-fühli-Akademikern als Zeugen, die bei der ersten Vernehmung alles so bereitwillig ausquatschen, dass Ihnen der dümmste Gegneranwalt noch ‘nen Strick draus dreht
– SIE haben im Anschluss keine Probleme mit “Linksjugend”/”Soli”/”Antifa”

Dann ist der Unterricht halt mal ein/zwei Stunden gestört – gerade dem Berufsstand “Lehrer” kann Realitätskontakt mit der (zum großen Teil) jahrzehntelang herbeisympathisierten Szene/”Jugend” garnicht schaden. Bildung durch Erfahrung.

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

??? Wer ist Abteilungsleitung des Schülers? Und wie schnell ist die vor Ort?

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Die Jahrgänge sind unterschiedlichen Abteilungen zugeordnet. An Berufsschulen sind es unterschiedliche Ausbildungsgänge. Wieso sollte die auf dem Dienstweg schnell vor Ort sein?

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

🙂

447
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Nicht das Problem der Lehrkraft.
Wir sind KEINE Polizei.

Walter Hasenbrot
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ich hätte jedenfalls nicht versucht, ihn körperlich aufzuhalten. Das ist unprofessionell. Es bestand keine Gefahr für andere. Lediglich die störungsfreie Durchführung des Unterrichts war gefährdet.

Das hätte man später in einer Ordnungsmaßnahmenkonferenz klären können.

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Okay, Sie hätten ihn nicht körperlich aufgehalten. Wie dann? Hätten Sie ihm gesagt, dass Sie doch nicht die Eltern anrufen, wegen seiner vorherigen Verfehlungen? Hätten Sie den Raum verlassen? … Ihre Antwort ist mMn. keine direkte Lösung, um die Situation in diesem Moment zu klären.

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sorry, hatte den falschen Fall im Kopf (aus dem anderen thread) – deshalb macht ein Teil meines Kommentars nicht ganz Sinn. Also noch mal:
Wie hätten Sie den Schüler gestoppt? Sie hätten ihn gewähren lassen ? Wie lange? Der Unterricht hätte dann nicht stattgefunden bis…? Welche Auswirkungen hätte das auf die anderen Schüler gehabt, die sehen, was alles geht? Wieviele Nachahmer könnte es geben, bis die Ordnungsmaßnahmen bekannt werden?

Walter Hasenbrot
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Bei anderen Unterrichtsstörungen schleifen Sie Schüler auch nicht mit Gewalt aus der Klasse.

Nachahmer hätte es wohl kaum gegeben. So viele Demos gibt es nun auch wieder nicht, die Schüler derart emotionalisieren. Odnungsmaßnahmenkonferenzen können außerdem sehr schnell angesetzt werden. Ich gehe nicht davon aus, dass das in diesem Fall deutlich länger als eine Woche gedauert hätte.

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Ab und zu gibt es schon (auch in Schwerin) Demos. Also können Schüler in Zukunft in der Schule laut (mit/oder ohne Megaphon) zu verschiedenen Demos aufrufen, Plakate anbringen, Flyer verteilen …?
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Schwerin-Pro-palaestinensische-Demonstration-blieb-friedlich,kurzmeldungmv13430.html

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

… und der Demonstrationszug geht dann über den Schweriner See.
Oder lernen die SuS in MecVorPom nicht über Wasser zu laufen?

Jetzterstrecht
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Zu verschiedenen Demos:
Bitte erst klären, welche Demos (Inhalte) zugelassen sind. Wie würde den die Stimmungslage bei manchen Kommentatoren ausfallen, wenn der Schüler für eine Demo “Pro Grundwehrdienst” aufgerufen hätte.

447
3 Monate zuvor
Antwortet  Jetzterstrecht

Und DA haben wir den entscheidenden Punkt, +like

Rainer Zufall
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Müssen Sie andere fragen, wie Lehrkräfte reagieren sollten? Nadh einem ganzen, abgeschlossenen Arbeitsleben sind Sie mit dem Ausgang der Situation offenbar so zufrieden, dass Ihnen keine bessere Reaktion (theoretisch!) in den Sinn kommt…

L_GGSN
3 Monate zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Welche Handlung der Lehrkräfte kritisieren Sie genau? Wie hätte Ihrer Meinung nach anders gehandelt werden sollen?

Walter Hasenbrot
3 Monate zuvor
Antwortet  L_GGSN

Offensichtlich haben die Lehrkräfte versucht, die Lage körperlich zu klären. Das ist nicht professionell.

Sepp
3 Monate zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Klar, wer kennt es nicht, böse Lehrkräfte die Dinge “körperlich klären” und wild auf einen hilflosen Schüler einprügeln, während dieser doch nur mit seinem Megafon spazieren gegangen ist. So wird es ganz bestimmt gewesen sein…

Walter Hasenbrot
3 Monate zuvor
Antwortet  Sepp

Wo habe ich etwas von “einprügeln ” geschrieben?

Es reicht, wenn ein Kollege versucht hat, dem Schüler das Megaphon zu entreißen.

TaMu
3 Monate zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Die Lehrer haben laut Artikel den Schüler aufgefordert, seine Megafon- Durchsagen zu beenden. Das halte ich für professionell. Der Schüler hat anscheinend daraufhin mit dem Megafon um sich geschlagen und vier Lehrkräfte verletzt.
Die Polizei wurde informiert und die Lehrer haben den Schüler am Boden fixiert.
Auf Ansprache hatte der junge Mann aggressiv reagiert. Was hätten Sie getan und wäre das realistisch gewesen?

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

Den SuS im Unterricht Gehörschutz ausgegeben, so ein Megaphon ist laut und piepst bei Rückkopplung unsäglich.

Hysterican
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

🙂

Hysterican
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

“advocatus diaboli”

Walter Hasenbrot
3 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

Halten Sie Ihre Schilderung für plausibel?

Der Schüler wird angesprochen, die Durchsagen sein zu lassen und daraufhin schlägt er um sich?

Da sind in der Schilderung wohl einige Eskalationsstufen ausgelassen worden. Plausibler ist doch, dass Lehrkräfte versucht haben, die Lage körperlich zu klären, zum Beispiel durch greifen nach dem Megaphon.

Dass das schiefgeht, hätte jede Lehrkraft mit etwas Erfahrung voraussehen können.

Unfassbar
3 Monate zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Genau deshalb wäre der Gang zur Abteilungsleitung genau der richtige Weg gewesen.

447
3 Monate zuvor
Antwortet  Unfassbar

So ist es.

Das ist der Weg.

Große Überraschung in den deutschen Lehrerzimmern!
Frau Wiedenhopf-Doldenburg (Deutsch/Kunst/ZEIT-Leserin in dritter Generation) rückt die Brille gerade: “Ja, also, äh, unglaublich! Ja gut, seit 40 Jahren bejubeln wir ‘laute’ und ‘unbequeme’ Schüler, mag ja sein! Aber doch nicht SO! Also neh, äh, sooooo ja wohl nicht! Äh! Da müsste mal wer was machen!”

Hans Malz
3 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

Ich hätte meine Taschenkarten rausgeholt und mal geschaut, was mein Dienstherr so vorschlägt.

https://www.sicherimdienst.nrw/system/files/media/document/file/2024-01-30-taschenkarte_sicher-im-dienst_web.pdf

Und schon finde ich die Lösung:
Bedeutung Ihrer Kommunikation
Tragen Sie durch wertschätzende
und lösungsorientierte Gesprächs-
führung dazu bei, in herausfor-
dernden Gesprächssituationen
professionell zu agieren.

Direkt mal einlaminieren.

447
3 Monate zuvor
Antwortet  Hans Malz

Wie so oft:

Es ist schon keine Satire mehr.

Drohne 447 war mit ihren Vorschlägen also wieder ganz vorne, an der Bugwelle des pädagogischen Narrenschiffes.

*Summgeräusch*
*entschwebt*

Hysterican
3 Monate zuvor

Dabei wurden vier Lehrkräfte leicht verletzt; ein Lehrer soll – bislang unbestätigt – eine Platzwunde am Kopf erlitten haben, verursacht durch einen Schlag mit dem Megafon. Der Schüler habe seine Aktion anschließend fortgesetzt, indem er weitere Klassenräume betrat und dort lautstark über den geplanten Streik informierte.“

Kann man sich eigentlich selbst bei grenzdebiler Blödheit nicht ausdenken … ein junger Mann – Friedensaktivist und strikter Gegner der Wehrpflicht, weil man in diesem Job angeleitet wird, andere Menschen zu verletzten, – prügelt für seinen Pazifismus und seine Gewaltlosigkeit auf erziehungsverpflichtete Lehrkräfte ein und verletzt diese bei seiner kriegsablehnenden Aktion.

Mein Vorschlag :
Diesen jungen Mann gesondert und bevorzugt zur Musterung einbestellen und ihn dann mit Grundwehrdienst beschenken, in dem er seine Aggressionen und Körperaktivitäten mal so richtig zielgerichtet austoben kann…eine Neujustierung seines moralischen Kompasses scheint mir dringend angezeigt.

Rainer Zufall
3 Monate zuvor

Wie kann eine Platzwunde unbestätigt sein?

Haben die Schwerin News Quellen zum Hergang befragt oder nicht?

Rainer Zufall
3 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Die Kolleg*innen hättten beim Opfer nachfragen können :/

447
3 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Nein, weil Lehrer bei sowas sofort einen Maulkorb von oben verpasst bekommen.

Arbeiten Sie überhaupt im Schuldienst?

Rainer Zufall
3 Monate zuvor
Antwortet  447

Bekam bisher keinen Maulkorb.
Haben Sie da andere Erfahrungen gemacht oder verirrten Sie sich im Internet?

447
3 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Man bekommt immer wieder den Eindruck, dass sie kein Lehrer sind.

Bei Vorfällen aller Art mit potentieller “Aussenwirkung” wird sofort (i.d.R. vom SL) die dienstliche Abweisung rausgegeben, keinesfalls mit der Presse zu reden, “Verschwiegenheitspflicht” usw.

Das ist was völlig normales für Beamte, nicht nur in Schulen.

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  447

Als ob der Ukas für angestellte Lehrkräfte nicht gelten würde.

447
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Jaja, wissen wir alle.

Rainer Zufall
3 Monate zuvor
Antwortet  447

Erhielt noch nie so eine Anweisung,
wie ist es bei Ihnen?
Meines Wissens wird dann auf eine zuständige Person (Pressestelle/ Öffentlichkeitsarbeit o.ä.) verwiesen.

Aber die Informationen aus zweiter Hand haben die Situation garantiert verbessert :/

Jetzterstrecht
3 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Können Sie eigentlich einfach mal aktzeptieren, dass auch Schüler Sche… bauen und sich nicht an Spielrefeln halten?

Rainer Zufall
3 Monate zuvor
Antwortet  Jetzterstrecht

Klar. Wurde allerdings im Forum beschimpft, als ich idiotische Schüler*innen zu harsch beschrieb XD

Des Weiteren denke ich darüber nach, wie solche Situationen VERMIEDEN werden können und da fallen meine Gedanken nicht selten auf Erwachsene.

Aber gerne können Sie mir die “Spielregeln” erklären, wenn die Bundesregierung eine Wehrpflicht beschließt (deren Gestaltung sogar intern hochumstritten ist), den Betroffenen wenig bis keine Informationen bezüglich Verweigerung oder Ersatzdienst anbietet (auf diese Zeit beziehen sich ja nicht wenige “Früher bei mir”-Leute) und sich lautstark beschwert, wenn den Betroffenen ihr völlig legitimes Recht auf Protest infrage gestellt wird…
Tja, keinen Schimmer, was da hätte besser gemacht werden können, um Eskalation vorzubeugen…

BataB
3 Monate zuvor

Der hat wohl gedacht wie bei FFF bricht der Jubel bei den Staatstreuen aus ..

Administrator
2 Monate zuvor

Auf der einen Seite haben wir jemanden, der behauptet aus der angegebenen Schule zu kommen und damit jemanden, der zumindest potentiell dabei war oder Informationen aus erster Hand hat. Derjenige unterstützt die Aussagen des Artikels, ohne etwas hinzuzufügen oder wegzunehmen.

Dann haben wir die rein zufällig vom Hasen gefressenen gelben Tulpen, die (ohne weitere Informationen) darüber schwadronieren, was die LuLs in Schwerin alles falsch gemacht haben (könnten).

Bin ich froh, andere Kollegen zu haben.

potschemutschka
2 Monate zuvor
Antwortet  Administrator

Den zweiten Abschnitts Ihres Kommentares finde ich köstlich! 🙂
Der Rest Ihres Kommentares ist auch sehr treffend bzgl. des Zeitgeistes. Danke!

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