„Elli“ legt vielerorts Schulbetrieb lahm – Präsenzunterricht in mehreren Ländern ausgesetzt

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BERLIN. Das Sturmtief „Elli“ hat am Freitag in weiten Teilen Deutschlands den öffentlichen Verkehr und den Schulbetrieb massiv beeinträchtigt. Glatte Straßen, starker Schneefall, Sturm und Schneeverwehungen führten in zahlreichen Regionen zu Unterrichtsausfällen oder zur Umstellung auf Distanzunterricht. Besonders betroffen waren der Norden und Teile Süddeutschlands, wo Behörden aus Sicherheitsgründen flächendeckend auf Präsenzunterricht verzichteten.

Schnee und Eis haben den Verkehr vielerorts lahmgelegt. (Symbolfoto) Foto: Shutterstock

In Niedersachsen und Bremen fiel der reguläre Schulunterricht an allen allgemeinbildenden Schulen aus. Als Gründe nannten die Behörden spiegelglatte Straßen, anhaltenden Schneefall und starken Wind, der die Bildung von Schneeverwehungen begünstigt. Viele Schulen boten Distanzunterricht an, vor allem an berufsbildenden Schulen. Für die Jahrgänge bis zur zehnten Klasse mussten Notbetreuungen eingerichtet werden. Eltern konnten ihre Kinder zudem unabhängig von formellen Anordnungen zu Hause behalten, wenn sie den Schulweg angesichts der Wetterlage als unzumutbar einschätzten.

Auch der Ausfall des öffentlichen Nahverkehrs verschärfte die Situation. In zahlreichen Städten und Landkreisen in Niedersachsen sowie in Bremen wurde der Busverkehr ganz oder teilweise eingestellt. Regional- und S-Bahn-Verkehre wurden aus Sicherheitsgründen gestoppt. Die Deutsche Bahn setzte den Fernverkehr im Norden zeitweise komplett aus. Der massive Einbruch der Verkehrsinfrastruktur machte einen geregelten Schulbetrieb in vielen Regionen faktisch unmöglich.

Schulleiter empfiehlt ausdrücklich winterfeste Kleidung und den Verzicht auf Fahrräder

Eine Besonderheit meldeten die Behörden von der ostfriesischen Insel Wangerooge. Dort fand trotz des Wintersturms Präsenzunterricht an der Inselschule statt. Der Landkreis Friesland teilte mit, der Unterricht könne für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden, die nicht auf Schülerbeförderung angewiesen seien. Auf der autofreien Insel gibt es keine Schulbusse. Der Schulleiter empfahl jedoch ausdrücklich winterfeste Kleidung und den Verzicht auf Fahrräder. Nach Angaben des Landkreises nahmen tatsächlich nur wenige Kinder am Unterricht teil.

Auch in Bayern hatte das Sturmtief erhebliche Auswirkungen auf den Schulbetrieb. In 18 Städten und Landkreisen blieb der Präsenzunterricht wegen glatter Straßen und Schneefalls vollständig aus. Betroffen waren unter anderem Teile der Oberpfalz, Niederbayerns und Unterfrankens. In der Oberpfalz fiel der Präsenzunterricht flächendeckend aus, darunter in mehreren Landkreisen sowie in den Städten Regensburg, Amberg und Weiden. In Niederbayern sagten die Behörden in Stadt und Landkreis Landshut sowie in Passau den Unterricht ab, ebenso in weiteren Landkreisen.

Das bayerische Kultusministerium wies darauf hin, dass ein Unterrichtsausfall nicht zwingend einen kompletten Wegfall des Lernangebots bedeute. In vielen Fällen entschieden die Schulleitungen eigenständig, ob Unterricht digital angeboten werde. Mehrere Landratsämter verwiesen ausdrücklich auf die Möglichkeit von Videounterricht, sofern die technischen Voraussetzungen gegeben seien.

Neben den Schulschließungen kam es in Bayern zu zahlreichen witterungsbedingten Verkehrsunfällen. In Niederbayern und der Oberpfalz starben bei Glätteunfällen drei Menschen, weitere wurden verletzt. Auch Lastwagen blieben auf schneebedeckten Autobahnen liegen, sodass Straßen zeitweise gesperrt werden mussten. Der Bahnverkehr war regional beeinträchtigt, unter anderem durch einen Stellwerksausfall am Münchner Hauptbahnhof. Der Flugverkehr lief nach Angaben des Flughafens München hingegen weitgehend planmäßig.

In weiteren Bundesländern beobachteten Schulbehörden die Lage ebenfalls aufmerksam. Zwar lagen am Freitag nicht aus allen Regionen formelle Anordnungen zu flächendeckenden Schulausfällen vor, doch vielerorts kam es zu Einschränkungen durch verspätete oder ausgefallene Busverbindungen, witterungsbedingte Personalausfälle und kurzfristige Entscheidungen einzelner Schulen, den Unterricht digital durchzuführen.

Der Deutsche Wetterdienst kündigte für die Nacht zum Samstag weitere Schneefälle und sinkende Temperaturen an. Zwar wurden keine extremen Neuschneemengen erwartet, dennoch warnte der Wetterdienst vor erneut glatten Straßen. Schulträger und Schulleitungen müssen sich daher auch über den Freitag hinaus auf kurzfristige Entscheidungen einstellen. News4teachers / mit Material der dpa

“Extreme Lage”: Schneefall legt Schulen lahm – und es wird schlimmer

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Petra OWL
2 Tage zuvor

Gruß aus dem winterlichen OW Lippe
Wir haben einen Homeofficetag zuhause, Hasi hat schon Frühstück gemacht, wir sind beide online und haben Konferenzen. Ja, es klappt auch online!!!
Distanzunterricht klappt.
Andere haben ja auch dauernd Homeoffice 🙂
Eure Peti neben dem Kamin 🙂

Wolfgang
2 Tage zuvor
Antwortet  Petra OWL

Liebe Petra,
wir freuen uns sehr für Dich und wünschen dir einen schönen Tag.
Endlich hast du auch mal Homeoffice.
Hoffentlich wird das bald für euch eingeführt.
Du bist die Beste!

Kaunas
2 Tage zuvor
Antwortet  Petra OWL

Könnte man nicht einführen, dass man manche Kommentatoren irgendwie blockieren oder ignorieren kann. Ich weiß, es juckt Peti (und alle ihre verschidenen Namen) die Bohne, aber mich nervt dieses Hasi-Gerede und die Onlinepropaganda.

Thomas
2 Tage zuvor
Antwortet  Kaunas

das ist Meinungsäußerung, bist du vielleicht eher nicht ihrer Meinung und deshalb so contra?

Kaunas
1 Tag zuvor
Antwortet  Thomas

Nein. Ich bin nicht ihrer Meinung. Was nervt, ist, dass sie ihre “Homeoffice-Propaganda” unter nahezu jeden Artikel schreibt. Sie (oder doch er) glaubt, das ist ja ganz offensichtlich, wir sind ja alle nicht dumm, durch Wiederholung würde sich da was festsetzen und dann “machen lassen”. Aber wenn Meinungen erlaubt sind, dann darf ich ja auch meine sagen, dass diese “penetranten Reklame für Homeoffice der Lehrer” – abgesehen von der Sinnhaftigkeit – mich langsam einfach nur nervt und so eine unglaubliche Ablehnung in mir aufbaut……… Das darf ich ja dann auch einmal sagen, oder? Wenn Petra und ihre “Gefährten” ihre Position jeden Tag aufs Neue irgendwo “einschieben”.

Menschenskinder
1 Tag zuvor
Antwortet  Kaunas

So geht es mir auch. Ich fühle eigentlich nur noch Antipathie und Ablehnung gegen dieses PetraOWL-Homeoffice-Geschwafel. Das ist mir inzwischen sowas von unsympathisch geworden.

Mika
23 Stunden zuvor
Antwortet  Kaunas

Sockenpuppenarmee und Clickbaiting. Funktioniert doch: Sie reagieren drauf!

tozitna
3 Stunden zuvor
Antwortet  Kaunas

Ich stimme Ihnen sowas von zu… hatte selbst schon mal in diesem Forum auf Cato und seine Forderung nach Zerstörung Karthagos verwiesen, aber ähnlich krawallige Antworten erhalten. Wie auch immer, ich fühle mich Ihnen in Ablehnung dieser Spam-Beiträge innig verbunden 😉

potschemutschka
1 Tag zuvor
Antwortet  Thomas

Was haben Sie gegen Meinungsäußerung?

Unverzagte
2 Tage zuvor
Antwortet  Kaunas

Leiden Sie unter Lesezwang ?

Kaunas
1 Tag zuvor
Antwortet  Unverzagte

Unsinn. Sie wissen, warum. Bitte nicht immer alles “krawallieren”.

Tom
2 Tage zuvor

haben heute Heimunterricht, was ich sehr gut finde und super funktioniert.
Warum können wir solche Tage nicht etablieren. Schule muss nicht immer vor Ort sein, es geht doch auch mit tablets und Computern?
🙂 🙂 🙂

Sepp
1 Tag zuvor
Antwortet  Tom

Haben wir zumindest mit einem Kurs auch gemacht. 1/3 der Schüler war nicht da – und wir sprechen von 10. Klässlern, denen ihr Abschlusszugnis wichtig sein sollte.

Mit Online-Unterricht erreichen wir die Schüler, die wirklich was erreichen wollen. Wer sich schwertut, aber sonst in die Schule kommt, wird zumindest ein bisschen was mitnehmen.
Für uns Lehrkräfte bedeutet das dann eben, den Kids hinterherzulaufen, mehr Papierkram, mehr Orga.

Wenn ich an 5./6. Klasse denke, dann muss sich daheim jemand um die Technik kümmern, sich für die Kids einloggen, ggf. im Hintergrund sitzen. Haben wir während der Corona-Pandemie erlebt, da saßen Eltern eben hinter dem iPad oder Laptop, haben alles mitgehört. Damit bricht man den geschützen Raum Schule eben auf.

Ebenso haben wir einige sozialschwache Familien, die gar kein iPad und keinen Computer haben, sondern lediglich Smartphones.

Hier im ländlichen Raum kam während Corona dazu, dass die Anschlüsse eben nicht reichen. In einer Familie war Papa im Homeoffice in Videokonferenzen, der große Sohn (13. Klasse) im Video-Unterricht und für die Tochter (11. Klasse) hat die Leitung eben nicht mehr für die dritte Videokonferenz gereicht.
Über sowas macht man sich aber sonst kaum Gedanken.

Im Endeffekt verstärken wir soziale Ungleichheit:
Diejenigen, die sowieso gut klarkommen, können auch im Onlineunterricht gut und ungestört arbeiten. Die anderen Schüler, die eigentlich mehr die schulische Unterstützung brauchen, werden abgehängt.

Pit2020
1 Tag zuvor
Antwortet  Sepp

@Sepp

Sie haben das sehr gut und sehr sachlich auf den Punkt gebracht.

Peti, Wolfgang, Thomas, Tom und die “üblichen Verdächtigen” Honorar-Beifall-Assistenten (Hallo, liebe Bot-Gang! Warum fangen eure Posts eigentlich immer mit einem kleinen Buchstaben an? Fällt das nur euch nicht auf? 😉 ) und vielleicht auch ein paar für Krawallposts bekannte Foristen können oder wollen das aber nicht verstehen.

Menschenskinder
1 Tag zuvor
Antwortet  Pit2020

Ist mir nicht aufgefallen. Oben schreibt PetraOWL und der Kommentar fängt nicht mit einem kleinen Buchstaben an.

Menschenskinder
1 Tag zuvor
Antwortet  Pit2020

Aber der Kommentar von Karl Heinz unten fängt mit einem kleinen Buchstaben an. Was will uns das sagen? Keine Ahnung.

Maybe
11 Stunden zuvor
Antwortet  Sepp

Erlebe bei uns Ähnliches. “Das stimmt” kam aus dem Punktenichts(bildschirm) von einem Papa (eines 18jährigen!)
An sich müsste zB ein Tag/Woche online gehen; aber ganz ohne Präsenz – ist mMn für alle Altersstufen unrealistisch.
Und: Wenn ich schon den Gottschalk gebe, möchte ich auch Olly und Stan und alle meine anderen Couchpotatoes sehen – Gleiches Recht für alle, auch für LuL bitte.

McFly
9 Stunden zuvor
Antwortet  Sepp

Vieles, von dem was Sie schreiben, klingt vertraut und ist auch nicht komplett von der Hand zu weisen, in vielen Punkten sind Schulen und Schulträger mittlerweile aber weiter und Ihre Argumente lassen sich m.E. nicht ohne Weiteres halten: In unserer Region sind mittlerweile alle Schüler*innen mit Endgeräten (zumeist iPads) ausgestattet, diese erhalten sie kostenlos vom Schulträger. Schulen bieten zudem Studyhalls an, so dass Schüler*innen bei ungünstigen Wohnverhältnissen auch dorthin ausweichen könnten (das macht tatsächlich nur niemand, aber das Angebot ist da).
Das grundsätzliche Problem, dass Sie und viele m.E. haben und das in ihrem Post herauskommt, ist, dass Sie Distanzunterricht immer noch als Videokonferenz, die zeitgleich zum üblichen Stundenplan stattfindet, definieren.
So durchgeführt ist DL aber tatsächlich ineffektiv und birgt viele Schwierigkeiten. In zahlreichen Handreichungen gibt es mittlerweile gute Tipps, wie DL gelingen kann und hier wir in der Regel immer asynchrones Arbeiten empfohlen (eine Videokonferenz kann hier höchstens als optionale Impulsphase am Anfang und/oder als kurze Sicherung am Ende genutzt werden).
Für einen Teil der Schüler*innen bietet ein solches Arbeiten durchaus Vorteile, es kann die Eigenständigkeit fördern und ist eine gute Vorbereitung auf das Arbeiten in vielen Betrieben, Behörden und an Hochschulen.
Was mich an Ihrem Post, der eigentlich sinnbildlich für den Diskurs zu Thema DL ist, vor allem stört, ist das Pauschalisieren, das in Bezug auf DL immer wieder gemacht wird.
Es wird ja nicht (nicht mal von Petra) eingefordert, dass wie in Corona-Zeiten alle Schüler*innen über Monate den gesamten Unterricht im Distanzlernen erfahren.
Aber was spricht dagegen, in der Oberstufe, im BK oder in bestimmten älteren Klassen eine von drei oder vier Fachstunden per DL durchzuführen? Das ließe sich durchaus in Stundenpläne integrieren, so dass etwa Nachmittagsunterricht wegfallen kann oder ein bestimmter Wochentag im DL durchgeführt wird-wenn man will, ist das ohne Weiteres möglich. In den übrigen Stunden wird in Präsenz dann mit den Ergebnissen des DL weitergearbeitet und die sozialen Kontakte werden gesichert. Ich sehe da gerade im ländlichen Raum, den Sie beschreiben, durchaus Vorteile.
Gleichzeitig wird der Präsenzunterricht bei Ihnen implizit komplett positiv dargestellt-das Verstärken sozialer Ungleichheit, das Abhängen von lernschwachen Schüler*innen, der gerade nicht „geschützte Raum Schule“ (lesen Sie mal ganz viele Nachrichten hier, wie unsicher Schule für Lehrende und Lernende tatsächlich ist) sind aber Realitäten, die der Präsenzunterricht in Deutschland seit Jahrzehnten erzeugt und den viele Studie nachweisen.
Noch einmal zusammengefasst: Distanzlernen pauschal zu verteufeln ist m.E. zu undifferenziert (wurde nach Corona von den Ministerien so gemacht, um eigene Defizite zu verbergen- hier erfolgte überhaupt keine Datenerhebung dazu, die jetzt zu allem Möglichen gemacht werden soll), diesen phasenweisen zur Erweiterung des Methodenspektrums gerade für ältere Schüler*innen zu nutzen, kann für viele gewinnbringend und eine Entlastung für Lehrkräfte sein, wenn das organisatorisch geschickt ein- und umgesetzt wird.

Petra OWL
5 Stunden zuvor
Antwortet  McFly

Ganz genau, sie haben mich verstanden! 🙂
Ein bisschen und nicht 100% remote

tozitna
3 Stunden zuvor
Antwortet  Petra OWL

Dann hätten Die das ja mal schon Monate vorher so erklären können, ganz ohne Schnucki, Hasi &Co …

tozitna
3 Stunden zuvor
Antwortet  Tom

Weil Pädagogik über Beziehung läuft, und nicht über Technik…
Ich werde bei uns einzelne Online-Übungstage für rinzelne Jshrgänge einmal im Monat etablieren, um im Falle eines Falles (Sturm, Schnee, Glatteis) vorbereitet zu sein. Aber für alle als Regelmodell halte ich die Verluste im sozialen Bereich für zu groß.

Monika, BY
1 Tag zuvor

So hochqualitativ sind die Unterrichtsstunden leider nicht, dass es sich lohnt, so viele Stunden jeden Tag in der Schule zu sitzen. Zu Hause hätten die Schüler wenigstens die Chance, den Stoff richtig zu lernen und nicht nur bulimieartig schnell hineinzupressen, um ihn schon nach einer Stunde wieder zu vergessen.

Maybe
5 Stunden zuvor
Antwortet  Monika, BY

Ganz schön rotzige Frechheit wieder mal 🙂 – von den Lehrern 2er Kinder auf die Allgemeinheit zu schließen, aber trotzdem nix Neues, Sie sind da nichts Besonderes. Das beherrschen viele Eltern in Vollendung, besser als Sie – ich wollte nur auf Ihre unqualifizierten Daueranfeindungen hinweisen.

Warum unterrichten Sie eigentlich nicht ?
Könnerinnen wie Sie fehlen im ganzen Land.

Carsten
1 Tag zuvor

Ich mag diese Werbung der Bundesbahn: “Alle reden vom Wetter. Wir nicht. Wir fahren immer.” https://www.youtube.com/watch?v=wvJAAzfK3Rk

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  Carsten

Behördenbahn halt, total verschnarcht. Aber durch die Privatisierung konnten erhebliche Steigerungen in puncto Verschlechterung des Leistungsangebotes generiert werden.

Realist
1 Tag zuvor
Antwortet  dickebank

Züge, die ausfallen, zählen nicht als verspätet. Steigert die Boni der Vorstände!

Karl Heinz
1 Tag zuvor

was für ein Armutszeugnis
Es schneit
kommt selten genug vor
und schon gerät alles in Panik und nichts geht mehr

2021 war das ja gerechtfertigt.
aber bei dem bisschen aktuell, ist der Aufriss, der gemacht wird doch Panikmache, und nur lächerlich

Sepp
8 Stunden zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Ich weiß nicht, wo und wie Sie wohnen. Bei uns kommen viele Schüler mit Bussen aus dem Umland, Kollegen mit der Bahn aus der benachbarten Großstadt.
Am Freitag haben die Verkehrsbetriebe den öffentlichen Nahverkehr hier komplett stillgelegt.

Wir hatten viele Unfälle mit PKWs, sogar LKWs sind teilweise hängengeblieben!

Sollen die Kinder etwa herfliegen, oder wie stellen Sie sich das vor?

Karl Heinz
2 Stunden zuvor
Antwortet  Sepp

Finden Sie es “normal”, dass ein Land, dass sich als eine führende Industrienation sieht, bei 5-10cm Neuschnee (von denen die Hälfte nach 3 Stunden schon wieder getaut war) zum Stillstand kommt??
Finden sie es “normal”, wenn im Vorfeld in den Medien Vergleiche mit dem Winter 78/79 herbeigefiebert werden?
Da war damals die Eisschicht auf den Bäumen dicker, als man uns vor der Schule sagte “Fällt aus, Heizung ist eingefroren.”
Wir haben wir das damals nur geschafft?

Hier hat es auch geschneit. Aber der Räumdienst war ausnahmsweise mal auf Zack. Es gab Verspätungen – ja gut. Aber sonst…

Bleiben Sie bitte zu Hause und machen sich die Heizung schön warm. Nicht das Sie sich noch was wegholen. Würde mir glatt das Herz brechen…

Mika
5 Stunden zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Nennt sich Präventionsparadoxon. Hätte es keine Warnung gegeben und die Behörden dementsprechend nicht reagiert und wäre es zur Katastrophe gekommen, würden Menschen wie Sie sich vermutlich genau darüber aufregen. War gut im Ahrtal zu beobachten…