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Tote und Verletzte: Silvester-Bilanz des Schreckens – Unterstützung für Böller-Verbot wächst

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BIELEFELD. Nach einer (erneuten) Silvesternacht mit tödlichen Unfällen, schweren Verletzungen und Angriffen auf Einsatzkräfte wächst der Druck auf die Politik. Millionen Menschen haben inzwischen Petitionen für ein bundesweites Böllerverbot unterschrieben – getragen auch von Kinder- und Jugendorganisationen, Ärzten und der Polizeigewerkschaft. Auslöser sind immer wieder junge Opfer, die beim Hantieren mit Pyrotechnik ihr Leben verlieren oder schwer verletzt werden.

NRW-Innenminister Herbert Reul sprach von Todesfällen, die „tragischer und sinnloser kaum sein könnten“. Er bezog sich auf zwei 18-Jährige, die – unabhängig voneinander – am Silvesterabend in Bielefeld beim Zünden von selbst gebauter Pyrotechnik starben.

Der erste tödliche Unfall ereignete sich gegen 23.30 Uhr im Stadtteil Baumheide. Auf einem Spielplatz zündete der 18-Jährige einen Sprengkörper, offenbar in einem Kunststoffrohr. Zeugen berichteten von einem lauten Knall, Rettungskräfte versuchten noch vor Ort, den jungen Mann zu reanimieren – ohne Erfolg. Kurz nach Mitternacht kam es dann im Stadtteil Brake zu einem zweiten tödlichen Unfall. Auch dort starb ein 18-Jähriger nach der Explosion selbst gebauter Pyrotechnik, diesmal im Krankenhaus. Nach Angaben der Ermittler standen die beiden Todesopfer in keiner persönlichen Beziehung zueinander, die Ereignisse seien unabhängig voneinander geschehen, auch die verwendeten Sprengmittel seien bislang nicht als identisch bekannt. In beiden Fällen wurden Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

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Bundesweit kam es in der Silvesternacht zu schweren Unfällen mit Pyrotechnik, bei denen vor allem junge Menschen betroffen waren. In Leipzig wurde eine 16-Jährige schwer verletzt, als sie versuchte, einen in Deutschland nicht zugelassenen Knallkörper zu zünden. In der Nähe von Rostock verlor ein junger Mann durch einen explodierenden Feuerwerkskörper eine Hand. Das Unfallkrankenhaus Berlin meldete rund zwei Dutzend Patientinnen und Patienten mit teils schweren Handverletzungen, darunter acht Kinder. Häufig handelte es sich um amputierte Finger oder massive Verbrennungen, wie der Deutschlandfunk meldet.

Parallel dazu eskalierte die Lage in mehreren Großstädten. In Berlin registrierte die Polizei rund 4.000 Einsätze in der Silvesternacht. Mehr als 400 Menschen wurden vorübergehend festgenommen, etwa 35 Polizistinnen und Polizisten erlitten leichte Verletzungen, überwiegend Knalltraumata. Auch Feuerwehrleute wurden bei Einsätzen mit Pyrotechnik beschossen. Zwar bewertete die Berliner Polizei die Gesamtlage als weniger problematisch als in den Vorjahren. Stephan Weh, Landeschef der Gewerkschaft der Polizei Berlin, warnte allerdings vor einer Verharmlosung der Lage. Zwar sei es an einzelnen Brennpunkten ruhiger gewesen, von einem friedlichen Silvester könne angesichts der verletzten Einsatzkräfte jedoch keine Rede sein, sagte er gegenüber der ARD.

Angriffe auf Einsatzkräfte wurden auch aus Hamburg, Bremen, Bonn und Leipzig gemeldet. In Hamburg konnten zehn verletzte Polizisten ihren Dienst nicht fortsetzen, in Bremen erlitten fünf Beamte Knalltraumata. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erklärte, auch diese Silvesternacht habe gezeigt, wie stark Beschäftigte im öffentlichen Dienst Gewalt ausgesetzt seien, und forderte bessere Schutzmaßnahmen.

„Böller sind eine Gefahr gerade für Jugendliche, aber auch für Umwelt und Tiere“

Die erneute Häufung von Todesfällen, schweren Verletzungen und Gewalt hat die Debatte um ein bundesweites Böllerverbot weiter angeheizt. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des TÜV-Verbands wollten nur 22 Prozent der Menschen in Deutschland selbst an Silvester Feuerwerk zünden, 74 Prozent lehnen privates Böllern ab. 43 Prozent sprechen sich inzwischen für ein vollständiges Verbot aus, weitere 22 Prozent zumindest für ein Verbot besonders lauter und gefährlicher Knallkörper. Fast jeder Dritte fühlt sich durch Böller im öffentlichen Raum unsicher, viele Menschen bleiben an Silvester inzwischen ganz zu Hause, wie die Deutsche Welle berichtet.

Besonders alarmierend aus Sicht von Kinder- und Jugendorganisationen: Feuerwerk ist vor allem bei jüngeren Menschen und Familien mit Kindern beliebt – jener Gruppe, die die schwersten Verletzungen erleidet. Gleichzeitig nimmt der Einsatz illegaler, extrem sprengstarker Pyrotechnik zu, die häufig aus dem Ausland stammt. Der deutsche Zoll stellte 2024 mehr als sieben Tonnen nicht zugelassener Pyrotechnik sicher, mehr als in den drei Jahren zuvor zusammen. Polizeigewerkschaften warnen seit Jahren davor, dass „normales“ Feuerwerk vielen nicht mehr reiche.

Der politische Druck wächst. Eine Petition der Berliner Gewerkschaft der Polizei für ein bundesweites Böllerverbot wurde inzwischen von mehr als drei Millionen Menschen unterschrieben. Allein in den vergangenen Tagen kamen Hunderttausende Unterstützer hinzu. „Die Politik sollte zeigen, dass sie diese Stimmen ernst nimmt“, erklärte GdP-Landeschef Weh. Parallel dazu wollen die Deutsche Umwelthilfe, das Deutsche Kinderhilfswerk, die Bundesärztekammer, mehrere Tierschutzorganisationen und ebenfalls die GdP eine weitere Petition an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt überreichen, die rund eine Million Unterschriften erreicht hat. Gefordert wird ein dauerhaftes Verbot des privaten Kaufs und Gebrauchs von Pyrotechnik.

Ein bundesweites Verbot ist bislang politisch nicht durchsetzbar. Die Innenminister von Bund und Ländern konnten sich zuletzt nicht einigen. Einige Länder setzen auf lokale Verbotszonen oder zeitlich begrenzte Böllerbereiche. Kritiker halten das für unzureichend. Grünen- und Linken-Politiker werfen Bundesinnenminister Dobrindt vor, sich wegzuducken. „Böller sind eine Gefahr gerade für Jugendliche, aber auch für Umwelt und Tiere“, erklärte die Linken-Fraktionsvize Clara Bünger. News4teachers / mit Material der dpa

Nach Silvester-Krawallen: Deutscher Lehrerverband fordert Höchstquoten für Migrantenkinder an Schulen

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S.B.
1 Monat zuvor

Was hat dieser Beitrag bei N4T verloren?

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Nein, es geht um 2 achtzehnjährige Menschen, die leider mit ihren selbstgebauten Böllern ums Leben gekommen sind….
Ansonsten geht es um Ausschreitungen, die sich jährlich wiederholen….

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  S.B.

Das geschieht wohl wegen dieser beiden toten Bielefelder Schüler, die in selbstständig aneignender Weise, sich nicht reflektierend ein sehr kritisches Wissen ohne eine kritische Rückmeldung aneigneten- und dann hat es geknallt, aber richtig selbstzerstörerisch, wie die netten Methoden eben nicht anders sein können.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  S.B.

Der Beitrag hat eine Menge mit den vermittelten Inhalten von N4T gemein, weil dieser verdeutlicht, was geschehen kann, wenn Kinder sich unkritisch und nicht selbstkritisch reflektierend Wissen ohne eine eigene Reflexion aneignen.

Unverzagter begegnet bin.
1 Monat zuvor
Antwortet  S.B.

Heißt das, böllernde SuS sind Ihnen unbekannt ? Beneidenswert.

unverzagte
1 Monat zuvor

“begegnet bin” bitte streichen, alles andere nährt meine Paranoia….

TaMu
1 Monat zuvor
Antwortet  S.B.

Da sich N4T nicht isoliert um erwachsene Lehrer, Lehrerinnen, Erzieherinnen und Erzieher handeln kann, sondern immer auch um Kinder und Jugendliche, somit auch um Fürsorge und Sicherheit für diese Altersgruppe, empfinde ich diesen Artikel als notwendig.
Wenn in einer Nacht in Deutschland zwei 18jährige sterben und acht Kinder und Jugendliche schwere Verletzungen, Verstümmelungen und Behinderungen davontragen und die Gesellschaft das ausnahmsweise als notwendiges Übel zu betrachten scheint, dann muss das angesprochen werden.
Durch jede andere Ursache und Handlung würde diese Bilanz als schreckliches Unglück oder grausame Terrortat gewertet werden. Man würde alles tun, um ein solches Unglück in Zukunft zu verhindern.
Nicht so beim Feuerwerk für jedermann. Tote und Verletzte, abgebrannte Dachstühle und Autos sind in der Silvesternacht einkalkuliert.
Eltern von Jugendlichen können nur hoffen, dass ihre Kinder nicht bewusst oder unbewusst in Gefahr geraten, wenn sie im Freundeskreis feiern wollen. Eltern von kleineren Kindern müssen extrem aufpassen, vor allem im Tumult in belebten Gegenden, dass ihr Kind selbst nicht gefährlich zündelt und auch nicht von anderen getroffen wird.
Passiert etwas, sind die Notrufleitungen besetzt und alle Einsatzkräfte schon anderswo im Einsatz. So erleben Kinder und Jugendliche, ebenso Erwachsene, Angst und Horror.
Ich selbst lebe in einer beschaulichen Stadt ohne Brennpunkt , in der Einsatzkräfte es in der Silvesternacht eher ruhig haben und wir alle ein wirklich sehr schönes, privates Feuerwerk genießen können. Das ist für mich persönlich etwas Wertvolles, was ich an und für sich gerne beibehalten würde.
Ich bin aber für ein Verbot, weil menschliche Dummheit gepaart mit erlaubtem und verbotenem Feuerwerk generell jedes Jahr vorhersehbar zu großem Unglück führt. Außerdem sind Kinder und Jugendliche überall, auch in ruhigen Gegenden, in Gefahr, entweder weil sie mit gefundenen Resten experimentieren oder weil sie unbeobachtet einen angezündeten Böller in der Hand behalten.
Von der Natur und den Tieren sowie den vielen zerstörten Dingen brauche ich hier nicht schreiben, weil es mir um die Kinder geht. Mir ist der Preis viel zu hoch, der von den Opfern bezahlt wird, weil ich an Silvester immer von meinem Fenster über die Stadt schauen und fantastisches Feuerwerk sehen darf.
Ich weiß schon währenddessen, dass anderswo genau deshalb jetzt gerade extrem gelitten wird. Das möchte ich nicht mehr und immer mehr Menschen schließen sich an, obwohl viele von ihnen gerne geböllert haben.
N4T möchte nicht, dass nach den Weihnachtsferien Kinder und Jugendliche mit Verbänden an den Händen und Wunden in den Gesichtern in Klassen sitzen. Viele Lehrerinnen und Lehrer werden genau das erleben.
Feuerwerk verstößt ganz offensichtlich gegen Kinderschutz und damit gegen Kinderrechte und gehört deshalb thematisch hierher.

Uwe
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Schon mal darüber nachgedacht das Feuerwerk ab 18 Jahren ist und nicht von Kindern und Jugendlichen ohne irgendwelche Aufsicht benutzt werden darf.

Chris
1 Monat zuvor
Antwortet  TaMu

“Nicht so beim Feuerwerk für jedermann. Tote und Verletzte, abgebrannte Dachstühle und Autos sind in der Silvesternacht einkalkuliert.”

Würde man nur noch Großfeuerwerke zulassen, würden auf dem Ladne dank fehlendem ÖPNV die Leute besoffen mit dem Auto zum Feuerwerk (und zurück) fahren und die Anzahl der Opfer wäre noch viel höher. Nur wären es dann keine Feuerwerks- sondern Verkehrsopfer.

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Steile These, schließen Sie hier evtl. nur von sich auf andere ?

Kleopas
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Das ist kein Argument. In anderen Ländern ist das schon verboten (z.B. in Australien) oder wird demnächst verboten (z.B. Holland). Schauen wir, wie das dort läuft, bevor die Bedenkenträger sich wieder durchsetzen. Ländliche Gegenden wird es praktisch überall geben. In Großstädten gibt’s zu Silvester ÖPNV die ganze Nacht lang.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Und ich dachte schon, dass die mit Macheten alle Menschen zerhacken, die Wunderkerzen in der Hand halten – geht ja

TaMu
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Habe ich etwas von Großfeuerwerken geschrieben?
Davon abgesehen, dass diese eine Möglichkeit sind, gilt dafür wie für jedes noch so tolle , öffentliche sowie private Ereignis selbstverständlich, dass man ausschließlich nüchtern Auto fahren darf. Das ist schließlich sogar beim Oktoberfest so.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  TaMu

Sehr gut! Da schließe ich mich uneingeschränkt an!

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Bezog mich auf Ihren langen Kommentar weiter oben. 🙂

TaMu
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Danke, Mary-Ellen

Lampedusa
1 Monat zuvor
Antwortet  S.B.

Ich verstehe es auch als einen “Erziehungsauftrag” für die Schule. Die Schule hat einen Erziehungsauftrag. Gesetzlich!

S.B.
1 Monat zuvor
Antwortet  Lampedusa

Genau. Die Schule solls wieder richten zum Nulltarif.

Ahorn2
1 Monat zuvor
Antwortet  S.B.

Wie schon geschrieben wurde, die Schule hat einen Erziehungsauftrag. Das ist bereits im Lehrergehalt enthalten, wenn Sie so wollen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  S.B.

Wer soll es sonst den Kindern und Jugendlichen beibringen?
Die Kirche? Tiktok?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Die Eltern?
https://www.juraforum.de/lexikon/aufsichtspflicht-eltern
In der unterichtsfreien Zeit (Wochenende, Feiertage) müssen bis jetzt noch die Eltern für die physische und psychische Sicherheit ihrer Kinder sorgen. Da haben diese die Aufsichtspflicht, nicht die Schule!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Beibringen = Aufsicht???

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie werden es nicht glauben, während man (als Eltern) seine Kinder beaufsichtigt (= sich auch ab und zu mit ihnen beschäftigt), kann man den Sprösslingen ganz viel beibringen. Das funktioniert auch besser, da man als Eltern meist nicht 20 oder mehr Kinder gleichzeitig beaufsichtigen und ihnen was beibringen muss (im Gegensatz zu Schule)! 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ich bezweifel stark, dass die Eltern neben den verletzten/ verstorbenen Personen standen, als diese böllerten.

“Das funktioniert auch besser, da man als Eltern meist nicht 20 oder mehr Kinder gleichzeitig beaufsichtigen und ihnen was beibringen muss”
Ich bezweifel ebenso, dass Sie damals Ihre Klasse zu Silvester beaufsichtigten.
Das Beibringen an der Schule steht doch in überhaupt keinen Gegensatz zur Aufsichtspflicht der Eltern.

Was wollen Sie noch streichen? Gefahrenbewusstsein für den Straßenverkehr? Suchtprävention? Aufklärungsunterricht? (augenroll)

S.B.
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Am Besten die Erziehungsberechtigten.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  S.B.

Ich mutmaße nur, aber offenbar gelingt das nicht allen…
Aber was haben schon Mutproben, Männlichkeitsgebaren, Sachbeschädigung, Körperverletzung und Gefahrenbewusstsein mit öffentlichen Bildungseinrichtungen zu tun …
https://www.tagesschau.de/inland/silvester-2026-102.html

Wie ist Ihre Meinung zur Verkehrssicherheit, Betäubungsmitteln, Gesunderhaltung, Umgnag mit Privatdaten oder Faschismus? (augenroll)

Oldie
1 Monat zuvor
Antwortet  S.B.

Wie wär’s mit einem Betreuungsangebot und Aufsicht durch Lehrkräfte in der Silvesternacht?

S.B.
1 Monat zuvor
Antwortet  Oldie

Und was machen die Eltern?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  S.B.

Böllern

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  S.B.

Böllern Sie mit Ihren jugendlichen/ erwachsenen Kindern?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Warum nicht? Da kann man die Kinder gleichzeitig beaufsichtigen und ihnen den sachgerechten Umgang mit diesen Dingen beibringen. Klappt bei vielen, leider nicht bei allen. 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Überschrift: “Tote und Verletzte: Silvester-Bilanz des Schreckens”

Potschemuschka: “Klappt bei vielen, leider nicht bei allen. ”
Gruselig, aber es ging ja auch nur um Tote, die sie nicht betreffen und bspw. nicht um einen Stromausfall.

Ale
1 Monat zuvor

Also ich fasse zusammen: der Großteil der tödlichen oder schlimmen Verletzungen sind durch selbstgebaute Böller entstanden. Nicht durch die in Deutschland zugelassenen Feuerwerkskörper. Nun will man letztere verbieten => es wird mehr gebastelt werden mit dem Ergebnis größerer und schwerer Verletzungen.
Gleichzeitig wollen wir der jungen Generation immer mehr verbieten: Soziale Medien, Feuerwerk … . Die Anfoderungen an diese Generation steigt jedoch stetig weitet: Strukturwandel, Sozialsystem, Wehrdienst … .
Ich sehe massiv das Risiko, dass wir uns in eine Art Verbotsgesellschaft reinsteigern: Feuerwerk wird verboten, aber die älteren bekommen weiterhin ihre Benifiz. Das kann ganz massiv nach hinten los gehen und gesellschaftlich echte Probleme hervorrufen. Irgendwie erinnert mich das ganze immer mehr an das “weiße Band”.

Lampedusa
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Verbotsgesellschaft ist ein scheinheiliges Argument. Schauen Sie mal ins BGB oder in die Straßenverkehrsordnung, was wir alles nicht dürfen! Soll man auch Diebstahl, Körperverletzung, Mord… soll man auch Tierquälerei, Tierversuche, ohrenbetäubenden Lärm aus der Nachbarwohnung nicht verbieten, weil wir uns nicht in eine Verbotsgesellschaft hineinsteigern wollen? Ihr Argument ist fadenscheinig.

Gesetze sind nie für die da, die sich sowieso dran halten, sondern für die, die sie übertreten. Warum? Damit man eine rechtsstaatliche Handhabe dagegen hat und nicht Willkür! Das ist der Sinn von Gesetzen, die immer das Eine erlauben und das Nicht-Erlaubte damit automatisch verbieten. Verbotsgesellschaft eben. Oder besser Rechtsstaatlichkeit.

Opossum
1 Monat zuvor
Antwortet  Lampedusa

Wegen angestigener Messerattacken sind seit 1-2 Jahren Messerverbotszonen entstanden. Hat es Messerattacken gesunken? Nicht. Aber normale Menschen leiden: Eltern mit einem kleinen Messer, um Obst unterwegs zu schneiden, Handwerker, die ihren Teppichmesser in der Tasche vergessen haben, ältere Menschen mit einem Taschenmesser, der viele Zwecke hat. Warum statt an den Gründen von steigenden Problemen zu arbeiten soll man das Leben von gesetztreuen Menschen noch komplizierter zu machen?

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Leiden geht doch nicht erst ab Haft los, was haben Sie denn da für ein Menschenbild?

Wenn Menschen, die stolz darauf waren, ein Leben lang nie mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen, plötzlich einem Strafverfahren gegenüber stehen, dann ist das ein totaler Schock. Das Verfahren ist die Strafe, nicht das (vermutlich unproblematische) Ergebnis.
Und das für etwas, was eigentlich völlig normal und unproblematisch ist. Das züchtet eine Angstkulisse, Angst vor dem Staat.
Und die Folgen sehen wir u.a. in den Wahlergebnissen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Das Gleiche sieht man doch bei vielen Polizeikontrollen, wo sich manche als “Deutsch” genug fühlen: ‘Aber doch nicht mich!’

Das Gleiche, wenn alle nach niedrigerem Alter für Strafmündigkeit oder härteren Mindeststrafen rufen -__-

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Oje, hatten Sie ein Obstmesser dabei?
Mussten Sie doll leiden?
Bitte berichten Sie!

Opossum
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Mir hat es gereicht, vor einem Jahr eine SWR Reportage über Messerkontrolle auf dem Weihnachtsmarkt zu sehen. Es wäre für mich persönlich erniedrigend, alle Gegenstände aus der Handtasche und Hosentaschen rauszuholen und mich tasten zu lassen. Einer Frau wurde einen Taschenmesser weggenommen, über den sie voll vergessen hat.

Ähnliche Kontrollen waren der Grund für mich, keine öffentliche Veranstaltungen in der Hauptstadt meiner Heimat mehr zu besuchen. Weihnachtsmärkte besuche ich in DE nur in kleinen Städten. Öffentlichen Verkehrsmittel muss ich leider benutzen, möchte nur ungern da eine Messerkontrolle treffen.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Opossum

Fahrkartenkontrollen, Verkehrskontrollen, Einlasskontrollen bei Großveranstaltungen, der Blick der Kassiererin im Supermarkt in meinen Einkaufswagen, Grenzkontrollen, Bonitätsprüfung….
Der reine “Überwachungsstaat”.
Schon schlimm das! 😉

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Naja, es nervt schon, wenn man bei einem Musemsbesuch nicht einmal eine kleine Damenhandtasche mitnehmen darf, auch die Jacke/Mantel muss man im Schliefach einschließen (schon mehrfach erlebt!) Hat man sehr viel (Gott)Vertrauen, lässt man die Wertsachen (Handy, Ausweis, Geldbörse, EC-Karte…) im Schließfach, oder man steckt alles in die Hosentasche (so vorhanden) oder hält es in der Hand.
Ich habe mir jetzt extra eine Weste mit vielen Taschen gekauft, die ich beim nächsten Besuch einer Ausstellung oder im Museum anziehen werde. Mal sehen, ob das erlaubt ist. 🙂
Aber bei diesen Maßnahmen geht es wohl nicht nur um Messer oder Sprengsätze, …

Opossum
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Großveranstaltungen, wie gesagt, vermeide ich. Bei Konzerten musste ich auch noch nie in Deutschland meine Tasche öffnen.

Grenzkontrollen – ja, unbequem, aber sogar da musste ich meine Tasche öffnen, nur wenn das Röntgen was auffälliges zeigte.

Aber jetzt muss ich mir immer überlegen, ob ich den Taschenmesser (keine Machete) aus der Tasche rausgelegt habe, wenn ich mit dem Zug fahre. Wie soll man jetzt Pilze sammeln? 😉

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Opossum

Sorry, es heißt “das Taschenmesser” , weil sich der Artikel nach dem zweiten Nomen richtet oder hab ich eine neue Rechtschreibreform verpasst ?

Indra Rupp
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

Opossum hat einen Migrations Hintergrund und das Deutsche mit seinem der, die, das, dem, den haste nicht gesehn ist wirklich schwer!
Ich gehe auf die Kirmes, ich war auf der Kirmes,…

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Opossum

Das ist tatsächlich kaum zu bewältigen…oh, Mann….

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Wer auch nur ein bisschen Ahnung von Geschichte hat, der sollte wissen, dass Fehlentwicklung nicht beginnen mit offener Überwachung, sondern mit Schutz- bzw. Hilfsversprechen und dem Satz “wer nichts zu verbergen hat hat auch nichts zu befürchten” (der Ihrem Kommentar zugrunde liegt).

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  Lampedusa

Sehe ich anders: ich darf auf jeder Rennstrecke einen “Geschwindigkeitswahn” ausleben. Kann mit an Flughäfen einen versicherten Ferari mieten. Es gibt sogar Crash-Wettbewerbe. Alles erlaubt. Körperverletzung: seit wann ist Boxen und MMA in Deutschland verboten? Ist doch reine Körperverletzung. Drum nein, es ist nicht fadenscheinig. Mann kann ruhig “Feuerwerkszonen” einrichten und auf das private Grundstück beschränken. Das wäre eine Einschränlung wie bei den oben beschriebenen Themen. Aber ein reines Verbot haben wir selten, auch wenn Sie das anders sehen wollen.

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Ihr Vergleich zum Boxen ist keiner, da hier alle Beteiligten freiwillig teilnehmen. Verletzte wie Todesopfer aufgrund böllernder Silverstervergnügen sind garantiert nicht bereitwillig zu Opfern geworden.
Auch Ihr Vorschlag von “Feuerwerkszonen” ist unausgegoren: Wollen Sie diese Zonen mit einer Art Schallmauer versehen oder wodurch soll eine effektive Begrenzung ermöglicht werden, die das Gehör anderer nicht schädigt ?
Ein längst überfälliges Verbot mit hohen Bußgeldern ist das einzig Effektive, um diesen lebensgeföährlichen Schwachsinn zu beenden, am besten schon gestern.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

Ganz meine Meinung.
Würde ich den Stress der eh schon durch den Menschen dezimierten Wildtierbestände, die schweren (teils tödlichen) Verletzungen nicht weniger Menschen sowie sonstige Kollateralschäden nur aufgrund eines “Vergnügens” mal außer Acht lassen, könnte ich mich auf einen Kompromiss einlassen: böllern ausschließlich vom 31.12. ab 22 Uhr bis zum 1.1. bis 3 Uhr.
Leider kann ich oben genannte Fakten, nur weil sie mich primär nicht betreffen, jedoch nicht einfach wegwischen für diesen aus dem Ruder gelaufenen Zirkus.
Und mein beschriebener Kompromiss würde mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren.

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

Auf eine Feuerwerkszone geht nur der, der Beteiligt ist. Drum passt der Vergleich. Es gibt auch beim Straßenverkehr unbeteiligt Tote, siehe die SBahn Fahrenden in Stuttgart diesen Sommer.
Auch würde ihre Problem der “Schallmauer” durch ein paar Meter Abstand erfüllt werden. Auf dem eigenen Grundstück und innerhalb der Zonen doch kein Problem.
Auch Schädigung durch Luftverschmutzung: lassen Sie uns die Holzöfen und das Grillen verbieten. Beides sorgt für starke Luftverschmutzung und somit für Todesfälle unbeteiligter. Vom Rauchen mal ganz zu schweigen.
Es geht nicht mehr um ein ZUsammenleben in der Gesellschaft, was einen Kompromiss bedeutet sondern um das “Durchsetzen” des eigenen Weltbildes. Die Spaltung der Gesellschaft zeigt sich hier immer mehr. Und besonders die Jugendlichen werden darunter zerrieben.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

“Schallmauer”? “…ein paar Meter?
Da muss ich – aus eigener Erfahrung – leicht irritiert dreinblicken.
Wenn jemand eine(n) Polenböller/Kugelbombe in ca. 500 Metern Entfernung hochgehen lässt, haben nicht nur ihre Ohren etwas davon. Bei mir vibriert die Hütte. Obwohl noch ein kleines Wäldchen dazwischen liegt.
Was ist mit den zunehmend angegriffenen Rettungskräften/Polizei, auf die wir jederzeit angewiesen sein könnten. Wer will so den Job zukünftig noch ausüben?
Ist doch ähnlich wie bei zukünftigen Lehrkräften…

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Polenböller und Kugelbombe ist kein Feuerwerk nach F2. Und um diese, zueglassenen und erlaubten Feuerwerkskörper geht es.

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Das ist die Logik der “Waffenverbotszonen”. Weil man (=Politik) sich nicht traut, konsequent gegen Straftäter vorzugehen, spricht man ein Verbot für alle aus.

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Na ja, eine Waffenverbotszone ist eine EInschränkung und kein Verbot. Auch wenn ich es wie sie sehe: ein Taschenmesser zum Apfelessen in der Straßenbahn ist teilweise verboten, und das ist blödsinn.

Peter
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Die Videos aus der Silvesternacht zeigen, wieder einmal, das die Polizei viel zu zaghaft eingreift. Man könnte, übrigens auch bei anderen Themen wie Drogenkriminalität, viel entschiedener eingreifen. Das aber, so sieht es aus, ist politisch anscheinend zu heikel, weil das den Blick auf die selbst verursachten Probleme lenken würde.
Lieber werden von Politikern bürgerliche Freiheiten beschnitten, welche überhaupt erst das Wesen der Demokratie ausmachen.

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Peter

Spannend, oder? In der Coronazeit war die Politik plötzlich sehr handlungsfähig und hatte eher wenig Hemmungen was “entschieden Eingreifen” angeht.

Peter
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Die deutschen Politiker und Bürger sind sehr eifrig und gut darin vorrauseilend Anweisungen umzusetzen, wenn sie das Gefühl haben eine, lobende und strafende, höhere Instanz tritt in Erscheinung und ihnen sagt zu tun ist. Das gibt ein Gefühl von Sicherheit, weil es vielfach der eigenen Rollenerfahrung innerhalb der Familie entspricht.

Ahorn2
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Verbotsgesellschaft? Ich möchte ein anderes Beispiel bringen. Gerade las ich, dass Südkorea endlich die Gallengewinnung von Bären verbietet. Ich sage endlich! Endlich ein Verbot dieser Grausamkeit. Auch, weil sich Einstellungen geändert haben, aber eben noch nicht bei allen. Verbote können auch Gutes bewirken.

https://de.euronews.com/green/2026/01/03/sudkorea-barenzucht-gallengewinnung

Hans Malz
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Feuerwerk ist doch schon lange für Menschen unter 18 verboten. Alles, was denen passiert, ist eh schon durch nicht legale Handlungen entstanden.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Dauernd dieses Gejammer, es würde immer mehr verboten…
Ich erlebe es in meinem Alltag eher so: Regeln des gemeinschaftlichen Zusammenlebens werden zunehmend missachtet, sei es im Straßenverkehr, auf Bahnfahrten, in Fußballstadien, gegenüber Rettungskräften, anderen Staatsdienern wie z.B. Lehrkräften und der Polizei und, wie wir in der von n4t begleitend zum Artikel eingestellten YouTube-Dokumentation verfolgen können, auch zu Silvester.
Würden sich quasi alle an die einfachsten Regeln des Zusammenlebens halten, müssten keine zusätzlichen Verbote her.
Ursache und Wirkung eben.
Aber höchstes Anspruchsdenken mit minimalster Eigenverantwortung ist ja der neueste “heiße Scheiß”!

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Und durch mehr Verbote bekommen wir das hin und gelangen nicht noch weiter, zu dem, was sie angeben?

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Alternative?

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Ja, Gesellschaftlich wieder Rücksicht auf die anderen lernen und nicht seine Maximalforderung als einizige Lösung sehen. Dann entsteht Diskussion und Achtsamkeit. Durch Verbote schafft man gerade das Gegenteil.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Grundsätzlich gute Sache, was Sie vorschlagen. Nur, WIE soll das erreicht werden?
Wünschen kann ich mir nämlich eine ganze Menge…

unfassbar
1 Monat zuvor

Durch das Böller-Verbot werden diejenigen, die sich jetzt schon nicht an Regeln des Zusammenlebens halten, auch nicht auf Böller verzichten. Bestraft werden somit die falschen.

Abgesehen davon finde ich ein organisiertes Höhenfeuerwerk viel schöner und eindrucksvoller als das für Privatmenschen legal erwerbliche Feuerwerk. Die Drohnenshows haben mittlerweile auch schon was …

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  unfassbar

Nein, bestraft sind nur alle Lebewesen mit Sinn und Verstand insbesondere Ohren.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

In der Tat!
Ich wohne in einem ruhigen Viertel am Stadtrand, direkt angrenzend eine Hochhaussiedlung .
Montagmittag wurde in der Hochhaussiedlung akustisch Silvester gestartet und endete am Samstag.
Mein Wohnviertel böllerte zu diesem Jahreswechsel auffallend wenig im Vergleich zu den Vorjahren, während nebenan massiv “aufgerüstet” worden war.
Nächstes Silvester werde ich mich für 2,3 Tage in einem beschaulichen Landgasthof einquartieren…also flüchten….hält man sonst nicht mehr aus…

Lampedusa
1 Monat zuvor
Antwortet  unfassbar

Wie eben schon dargelegt: Gesetze sind nie für die da, die sich sowieso dran halten, sondern für die, die sie übertreten. Warum? Damit man eine rechtsstaatliche Handhabe dagegen hat und nicht Willkür! Das ist der Sinn von Gesetzen.

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Lampedusa

Aber warum braucht man dann ein Verbot? Schon jetzt ist es nicht erlaubt, Feuerwerk auf Menschen oder Häuser zu schießen. Und selbstgebasteltes Zeugs erst recht nicht.
Man könnte also schon jetzt einiges mehr machen, z.B. die Idioten, die Zeugs auf Polizisten schießen ne Weile einsperren und beim nächsten Silvester für 2 Tage in Präventivhaft nehmen. War bei den Klimaklebern ja auch möglich, sollte hier also auch machbar sein.

Unverzagter begegnet bin.
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Chapeau, Muxi .

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Achja, unschuldige Menschen anlasslos in Präventivhaft nehmen, aber bloß nicht zur Prävention Böller verbieten.

Hey, wollen wir als Nächstes jeden Abend alle Männer einsperren? Präventivhaft gegen Vergewaltigung, Gewalttaten und Böller (augenroll)

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

die Idioten, die Zeugs auf Polizisten schießen ne Weile einsperren und beim nächsten Silvester für 2 Tage in Präventivhaft nehmen.”
Wo lesen Sie da raus dass unschuldige Leute gemeint sind?
Üben Sie bitte sinnerfassendes Lesen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

“War bei den Klimaklebern ja auch möglich, sollte hier also auch machbar sein.”

Oder meinen Sie, Menschen, die Polizist:innen angreifen, erhalten keine Strafe um Ihre Tat zu verbüßen, um dann nach einem Jahr zu Silvester die Tat abzusitzen? 😀

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Na ja, wenn ich da die immer wieder beschriebenen Hund als Schutzbedürftig zitiere: wenn die frei rumlaufen, ihren Mist überall hin machen und man rein tritt usw. sind auch alle in “Präventionshaft”.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Aha. Haben Sie auch eine Antwort bezüglich einer Präventionshaft ohne Hundegedanken?

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich verstehe ihre Frage nicht wirklich. Bitte erläutern/präzisieren.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Ihr Gerede ist Unsinn.

Jetzt überlegen Sie alle wegzusperren, die Sie stören (“sind auch alle in “Präventionshaft”.”) ist völlig überzogen, falsch und ehrlichgesagt peinlich, dass von einer Lehrkraft zu lesen.

Ihre Phantasien gegen Rechtstaatlichkeit wird nicht dadurch besser, nur weil Sie die mit einem Hunde”vergleich” zu verwischen versuchen.

Ich hoffe, ich konnte meine Meinung dieses Mal verständlicher machen.

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Wie bitte? Wo habe ich das gefordert?

Hans Malz
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Geht bei den Fußballkrawallmachern ja auch. Da haben Sie sich noch nie drüber beschwert.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Hans Malz

Achja, die vielen Fußballfans, die anlasslos eingesperrt werden, wenn irgendein Verein spielt…

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Lampedusa

“Wie eben schon dargelegt: Gesetze sind nie für die da, die sich sowieso dran halten, sondern für die, die sie übertreten.”
ZUM SCHUTZ der anderen.
Oder meinen Sie, der Staat will Dieb*, Betrüger* und Mörder*innen nur nerven und alle anderen fühlen sich durch das Strafgesetz bevormundet? 😉

Ahorn2
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Gäbe es niemanden, der das Gesetz übertritt, müsste auch niemand davor geschützt werden.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Ahorn2

Wenn es keine Gefahr gäbe, müsste man nicht vor dieser schützen? Genial!
Sie sind sowas wie der Meister Yoda des Forums! 😀

(Inwiefern beziehen Sie sich darauf, dass es um Schutz geht?)

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  unfassbar

“Bestraft werden somit die falschen.”
Werden die derzeit “bestraft”, weil sie jetzt schon kein unlizensiertes Feuerwerk im Supermarkt bekommen, um sich die Hand wegzusprengen?”.

Vielleicht würde es die Arbeit der Polizei sogar vereinfachen, sich am Böllerlärm zu orientieren? Gleichzeitig hätten die “Bestraften” Klarheit, was das Einschätzen möglicher Gefahren sowie das Reagieren darauf betrifft, würde ich meinen :/

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  unfassbar

Meine Stadt hat mit einem vergleichsweise bescheidenen Budget auf dem Marktplatz kurz vor Silvester eine kleine, musikuntermalte Drohnenshow präsentiert.
Der Marktplatz sowie die daran angeschlossene Fußgängerzone waren voller interessierter Zuschauer – die Show fand ein größtenteils positives Echo.
Ich überlege zzt., wie sich so etwas mithilfe von crowdfunding bzw. fundraising in größerem Rahmen wiederholen lässt, und kann mir vorstellen, dass auch ansässige Unternehmen Interesse zeigen könnten.
Gerade für Familien mit kleineren Kiindern eine gefahrlose, geräuscharme Alternative.
(Ein bisschen Selbstwirksamkeit tut vielleicht gerade denjenigen gut, die zum Jahreswechsel das tagelange(!!!) Gerummse und Geknalle ungewollt erdulden müssen…)

Rüdiger Vehrenkamp
1 Monat zuvor

Ich denke, die Frage ist nicht, ob es zu einem Böllerverbot kommt, sondern nur wann. Dazu müssen sich die Leute nur weiter verhalten wie bisher: Tage vorher schon die Kracher zünden, den Müll liegenlassen, unbeteiligte Menschen, Tiere und Rettungskräfte mit Raketen und Böllern angreifen.

Im Grunde mag ich Verbote nicht, aber manchmal sind sie als letztes Mittel der Wahl einfach sinnvoll.

Lampedusa
1 Monat zuvor

Jedes Gesetz ist zugleich Erlaubnis und Verbot, denn es sagt uns, was wir tun dürfen bzw. was wir nicht tun dürfen. Jedes Gesetz tut das.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Lampedusa

Auf was wollen Sie hinaus?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor

Ich bin ausdrücklich gegen Feuerwerk und Sprengkörper.

DIESE Diskussion halte ich jedoch für nicht ergiebig, besonders politisch. ALLE, einschließlich die Geschäfigten, halten sich für kompetent im Umgang und stützen diese Forderung nicht bzw. nicht genug – so fürchte ich.

Ich WÜNSCHTE mir eine vernünftige Debatte aber am Ende ist eine stabile Mehrheit für die Argumente, AfD und Bild/Welt schäumen, Union gibt der Unsachlichkeit Raum, um für die AfD und vielleicht sich Stimmen zu sichern und die Misstände gesetzlich festzuschreiben (Fingerwegsprengfreiheitsgesetz o.ä.) -__-

Ahorn2
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Was hat denn das nun wieder mit der AfD zu tun? Die CDU regiert. Sie könnte es zusammen mit der SPD verbieten. Die CDU blockiert!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Ahorn2

“Die CDU blockiert!”
Tja, warum bloß?

Sonst hatte die Union doch ganz klare Ansagen…
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100104984/spahn-gescheiterte-integration-fuer-silvesterkrawalle-mitverantwortlich.html

Warum trauen die sich nun nicht, etwas anzusprechen, dass auch weiße Deutsche… Achja

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

@Rainer Zufall

Auf was wollen Sie hinaus?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

“Ich bin ausdrücklich gegen Feuerwerk und Sprengkörper.

DIESE Diskussion halte ich jedoch für nicht ergiebig, besonders politisch. ALLE, einschließlich die Geschäfigten, halten sich für kompetent im Umgang und stützen diese Forderung nicht bzw. nicht genug – so fürchte ich.”
Ich bin wahrlich ein Mysterium verschlüsselt in unzahligen Rästeln…

Bitte entschuldigen Sie, ich persönlich glaube, dass Sie meinen Punkt in meinem sonstigen Irrsinn übersahen.
Aber sollten Sie – was ich persönlich nicht glaube – weiterhin Fragen haben, kann ich Ihnen den Gedanken gerne einfacher zu erklären versuchen

Karl Heinz
1 Monat zuvor

Kann denn nicht wenigstens einer an die Kinder denken!

Jahr um Jahr wird diese Diskussion mehr und mehr emotional aufgeladen und die Fakten ignoriert. Wenn schon die Kinder allein nicht mehr “wirken”, dann müssen eben die Rettungskräfte (als die angesehenen Berufsgruppen) und nun auch noch die Tiere mit einbezogen werden.
Den lieben Vierbeiner im Sommer durch jedes überfüllte Volksfest schleifen, aber Silvester rumjammern.
Ich muss mir nur in unsere Ort-FB-Gruppe ansehen, wer sich da aufregt:

  • Leute, die in ihrer Jugend viel viel schlimmer waren,
  • Berufs-Meckerer, die nichts anderes mehr können, als online zu trollen
  • rechte Pappkammeraden, die jeden Toten im Mittelmeer feiern, aber nicht wollen, dass der abgerichtete Kampfhund winselt…

Tragische Einzelfälle auf, die vor allem auf grobfahrlässiges oder illegales Handeln (Selbstbau, illegale Importe, gezielte Angriffe) zurückgehen, sollen ablenken von einer Diskussion über Eigenverantwortung (als Basis staatsbürgerlichen Handelns) und die fehlende Erziehung und Aufsicht der Eltern.

Stattdessen wird sofort der Staat als alleiniger Problemlöser aufgerufen. Dies entmündigt den mündigen Bürger und entbindet Eltern von ihrer primären Pflicht, ihren Kindern risikobewusstes Verhalten und Respekt vor Gesetzen beizubringen.

Dabei ist die entscheidende Frage eine erzieherische und kulturelle: Warum halten es junge Menschen für akzeptabel, mit hochgefährlichen, illegalen Sprengkörpern zu hantieren oder Einsatzkräfte anzugreifen? Wo elterliche Erziehung versagt, muss das Strafrecht konkrete Täter greifen – nicht die Allgemeinheit unter Generalverdacht stellen.

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Konkrete Täter vermitteln Ihre Illusion, es würde sich um eine überschaubare Menge halten…dem ist leider nicht so. Erstaunlich, dass selbst Pädagogen sich nicht zu schade sind für ein eher peinliches Plädoyer pro Böller.

Karl Heinz
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

haben Sie konkrete Zahlen, die Ihr angedeutetes Massenphänomen untermauern könnten?

erstaunlich, dass Sie nie brauchbare Argumente bringen.

Oder anders gefragt: Was wollen Sie und Dinkel-Dörte jetzt eigentlich zum Ausdruck bringen?

Unverzagter begegnet bin.
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Recherchieren könnten Sie hoffentlich allein hinkriegen.

Für Ihr Unvermögen Argumente verstehen zu können, sollten Sie andere Ursachen ausmachen – ich werde für Nachhilfe gewöhnlich bezahlt und wiederhole mich ungern.

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Wer ist Dinkel-Dörte? … und wann hat die sich hier dazu geäußert??

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Massenphänomen…ja!
Haben Sie sich das YouTube-Video s.o.
nicht angesehen?
Besonders bei ca. Minute 26 geht’s richtig ab!
(Trage übrigens keine Wollsocken und habe auch keine Getreidemühle) 😉

Dörte Hufeisen
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Vor Jahren wurde die Anschnallplicht beim Autofahren erlassen, weil manche es nicht taten. Generalverdacht statt konkrete Täter ergreifen?

Später kam das Handybenutzungsverbot beim Autofahren. Generalverdacht statt konkrete Täter ergreifen?

Warum nur?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Dörte Hufeisen

Weil es Leben schützt?

Ahorn2
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Würde ein Böllerverbot auch.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Ahorn2

Zustimmung! Machen wir’s! 🙂

Susanne M.
1 Monat zuvor

Ich lebe in Spanien..Dort sind private Feuerwerke streng verboten. Mit streng meine ich: Geltendes Recht wird durchgesetzt. Die Stadtverwaltung oder auch Stadtvereine organisieren dafür öffentliche Feiern.
Ich frage mich, ob es in Deutschland nicht möglich wäre, so etwas über zu gründende Kiezvereine zu organisieren. Jugendliche könnten unter der Anleitung erfahrener Pyrotechniker lernen und ihren Spass haben. Die anderen Bürger hätten einen Gewinn an Lebensqualität. Für Umwelt und Tiere wäre es positiv. Sogar die entsprechenden Arbeitsplätze blieben erhalten, wenn dort hochwertigere Feuerwerkskörper hergestellt werden. Nur Krawallbrüder und Schwarzhändler von illegalen Böllern hätten das Nachsehen, doch da hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Chris
1 Monat zuvor

Als ob so ein Verbot etwas bringen würde. Die beiden Todesfälle in Bielefeld sind auf selbstgebautes Feuerwerk zurückzuführen. Dieses ist jetzt schon verboten, ein weiteres Verbot würde also nichts bringen. Ähnliches gilt für die „Polen Böller“, diese haben keine BAM-Nummer und sind damit ebenfalls bereits jetzt verboten. Trotzdem hat sie mein Sohn als 14-jähriger auf dem Schulhof kaufen können, was ebenfalls verboten ist. Der Kauf fand vor Weihnachten, also vorm 29. Dezember statt, was wiederum verboten ist.

Wir haben kein Problem mit neuen Feuerwerksverboten. Wir haben ein massives Problem damit bestehende Verbote überhaupt erst einmal ansatzweise durchzusetzen!

Ähnliches gilt für das Ansinnen privates Feuerwerk durch öffentliche Großfeuerwerke zu ersetzen. In den Metropolen kann das durchaus funktionieren. Aber wenn man sich fragt wie viele professionelle Feuerwerker es in Deutschland gibt und sich der Tatsache bewusst wird, dass Silvester nur einmal im Jahr ist, kann man sich überlegen wie viele Städte maximal gleichzeitig ein Feuerwerk ausrichten können. Im Ergebnis wird keine Stadt mit weniger als 200.000 Einwohnern so ein Feuerwerk ausrichten können, schlicht weil sie keinen Feuerwerker werden finden können.

Und mal wieder wird die Landbevölkerung gegenüber den Städtern, die mit ÖPNV und anderen Annehmlichkeiten förmlich überschüttet werden, massiv benachteiligt.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Verbote mit empfindlichen Geldstrafen würden garantiert wirken. Meinetwegen könnten die gar nicht hoch genug sein.

Chris
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Was nutzen Geldstrafen, wenn sie nicht verhängt werden? Genau, gar nichts!
Wenn man wirklich gegen die gefährlichen Böller vorgehen will, müßte man an den deutschen Grenzen so schwarf kontrollieren wie damals an der Deutsch/Deutschen-Grenze in Helmstedt, wo wirklich jedes Auto durchsucht wurde, auf das das Zeug gar nicht erst hier rein kommt. DAS würde wirken. Aber das will dann ja auch wieder niemand.

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Dänemark und andere Nationen zeigen seit Jahrzehnten, was angeblich unnütze Verbote bewirken können.

Steißtrommler
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Doch, ich fände das gut.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Dazu kann ich nur folgendes Sagen:
A. Verbote müssen auch eingehalten und Vergehen geahndet werden, wenn ich höre, dass allein in Berlin 400 Leute gestegenommen und sofort wieder auf freien Fuß gesetzt wurden ohne Geldbuße, dann bewirkt so ein Verbot m.E. gar nichts, im Gegenteil.
Also da gebe ich Ihnen Recht.
B. Diese halbherzige Verfolgung illegaler Verkäufe, auch im Internet, ist lächerlich gegenüber dem Schaden, den diese anrichten
C. Strafen drastisch erhöhen, wenn ich sehe, wie bestimmte Jugendliche sich filmen, indem sie mit einer schrägstehenden Raketenabschussvorrichtung Raketen in die Menge schießen, dann ist das nicht mehr als geringfügiges Vergehen zu ahnden mit erhobenem Zeigefinger. Das ist eindeutig der Versuch von massiver Körperverletzung.
D. In anderen Ländern funktionieren diese Verbote einwandfrei, nur hier in Deiustschland ist wieder laisser faire angesagt, wir sind ja so woke und tolerant! Und nein, Toleranz kann man nur gegenüber vernünftigen Leuten mit Verstand anwenden. Und diese Attribute scheinen immer weniger vorhanden zu sein.
E. Jeder schreit nach Klimaschutz, Tierschutz, Naturschutz und in einer Nacht wird das alles ignoriert weil man “Spaß haben” möchte. Wie eine derartige Ballerei angesichts der aktuellen und drohenden Kriege rundherum noch Spaß machen kann, bleibt mir ein Rätsel.

Leider ist es so, dass bei allen liberalen Entscheidungen die Mitarbeit, Vernunft und der Anstand der Bevölkerung Voraussetzung ist, wenn das nicht mehr gegeben ist, dann müssen leider Verbote her. Auch hier entscheidet wieder mal eine rücksichtlose Minderheit über das Leben einer Mehrheit. Tragisch.

Dörte Hufeisen
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Es starb auch eine Frau in Süddeutschland, auf deren Balkon eine Feuerwerksrakete landete. Die Details habe ich vergessen. Googeln Sie.

Bedauerlicher Einzelfall? Zählen Sie mal all die bedauerlicher Einzelfälle der letzten 10 Jahre zusammen.

Was, wenn das Ihre Oma gewesen wäre?

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Dörte Hufeisen

Nach der Argumentationslinie von Chris und Karl-Heinz ist der schlichte Spaß beim Krachmachen höher anzusiedeln als sog. “bedauerliche Einzelfälle”, die vermutlich selbst Schuld waren, weil sie zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren.

Karl Heinz
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

Die Details habe ich vergessen. Googeln Sie.”
“Recherchieren könnten Sie hoffentlich allein hinkriegen.”

SIE Stellen irgendwelche Behauptungen in den Raum und erwarten dann von “uns”, dass “wir” Argumente für IHREN Stuss auch noch selber suchen sollen??
Geht’s noch?!

Es galt mal als anerkannte Gesprächskultur, seine Argumente selber zu liefern und seine Quellen zu nennen.

Unverzagter
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Falls Sie einen kulturell anerkannten Gesprächsbeitrag liefern möchten, sollten Sie zumindest korrekt zitieren können.

Karl Heinz
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagter

was habe ich denn falsch zitiert?
beide Zitate sind 1:1 aus den jeweiligen Posts C&P…

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Sorry, ich dachte, beide Zitate beziehen sich auf meinen nicht anerkannten Beitrag. Ich nehme meine Aussage hiermit also zurück und behaupte ab sofort das Gegenteil.

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  Dörte Hufeisen

Sie meinen die Frau die bei einem Wohnungsbrand ausgelöst durch ein Balkonsbrand verstorben ist? Bei diesem Fall besteht bis dato nur die “Vermutung” dass es durch Feuerwerk passiert ist. Nicht falsch verstehen, es gilt immer das Prinzip, dass man warten sollte, bis alles bekannt ist.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Naja, sollte es sich so entwickeln, dass Firmen, die Drohnenshows, Lasershows oder professionelles Feuerwerk anbieten, überproportional angefragt werden, werden möglicherweise mehr dieser Firmen gegründet werden.

Hysterican
1 Monat zuvor

Ein Verbot ist sowas von überfällig … aber man hört die Vertreter der Pyro-Industrie und des Handels bereits schwadronieren über die “enormen Verluste, die bei einem Verbot drohen” … welche gesamtgesellschaftlichen Kosten dabei entstehen, dass wir immer noch herumknallen, wird geflissentlich verschwiegen. Statt dessen werden absolut schwachsinnige Begauptungen aufgestellt, wie z.B. dass anstatt von Böllern dann mit Steinen geworfen würde und man so ein (privates) Böllerverbot nicht zu kontrollieren wäre.
So einen Schwachsinn kann man sich eigentlich nicht ausdenken … das würde dann ja bedeuten, dass wir alles zulassen müsdten, was man nicht flächendeckend überwachen könnte … worunter nahezu alle gesetzlichen Regeln fallen … angefangen bei Rotlichtverstößen, Laden- ubd Taschendiebstählen über Steuerbetrug, Körperverletzungen usw…
Gelten diese Regeln aber offiziell, dann kann man Leute, die im öffentlichen Raum mit Pyro herumhantieren oder auch nur unterwegs sind schon mal wegen Ordnungswidrigkeiten drankriegen … und Steine können quasi rund uns Jahr geworfen werden, wenn man das will – dazu braucht man kein Silvester.

Privates Böllerverbot – jetzt sofort – und konsequent!

Lampedusa
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Ob die Rüstungsindustrie über Frieden klagt? Dann kann sie weniger Waffen verkaufen und muss vielleicht Beschäftigte entlassen. Wollen wir deshalb lieber keinen Frieden? Er könnte Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie kosten?!? *Sarkasmus*

Lampedusa
1 Monat zuvor

Leider ist es immer nur Gerede und es passiert nichts Wesentliches. Es sind auch dieses Jahr wieder mehrere Menschen, auch komplett Unbeteiligte, ums Leben gekommen und es sind etliche Menschen “verstümmelt” worden. Die waren gestern noch heil und gesund und nun sind sie tot oder gezeichnet fürs Leben.

Was macht die Regierung, die Landesregierungen inbegriffen, die haben Angst vor der Feuerwerkslobby und beschließen symbolische Verbotszonen oder verbieten die Pollenböller, die trotzdem massenhaft ins Land geschmuggelt werden.

Ich werbe als Lehrer, weil das jemand in seinem Kommentar hinterfragte, jedes Jahr für “gewaltloses Feuerwerk”, also meinetwegen Wunderkerzen, am besten nur noch Lasershows. Ich dränge das den Kindern nicht auf, ich appelliere an Gewissen und Vernunft, denn ich verweise auf die, die sich gar nicht wehren können: die Tiere. Haustiere und Wildtiere, die Todesangst erleiden und in Panikreaktionen durchaus zu Tode kommen.

Wem schon die Mitmenschen egal sind, der sollte doch bitte ein Herz für die Tiere haben. Viele Kinder haben ein Herz für Tiere!

Ahorn2
1 Monat zuvor
Antwortet  Lampedusa

Hier. Die Hunde liefen weg vor Angst. Die Schafe waren schutzlos. Schon mal was von Wölfen in Deutschland gehört? Ja, was so eine Böllerei alles für Kreise zieht!!!
https://www.nordkurier.de/regional/nordwestmecklenburg/beinahe-zwei-tage-verschwunden-hunde-fluechteten-vor-den-boellern-4235508

TaMu
1 Monat zuvor

Kann es sein, dass viele Menschen, auch hier im Forum, der Meinung sind, nur die illegalen Feuerwerke seien für Menschen gefährlich und mit den legalen Raketen und Böllern kann nichts passieren? Ich habe gerade an irgend einer anderen Stelle außerhalb des Forums Kommentare gelesen, dass man sich mit legalem Feuerwerk doch niemals die Hand oder das Gesicht zerstören kann.
Das hat mich erschreckt. Wahrscheinlich geschieht genau deshalb in der Silvesternacht so viel vermeidbares Unglück.

Brennpunktschule
1 Monat zuvor

Es waren 2015 in der Silvesternacht keine Feuerwerkskörper notwendig, um einen Raum zu schaffen, in dem die Regeln eines geordneten Miteinanders nicht mehr halten.

Die aktuelle Debatte um ein Böllerverbot ist eine klassische Stellvertreterdiskussion, die zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte unzulässig vermischt und damit den Kern des Problems verfehlt.
Wir müssen unterscheiden zwischen der gesellschaftlich akzeptierten „Unvernunft“ (allgemeines Lebensrisiko) und gezielter Staatsdelegitimierung. Wir tolerieren als Gesellschaft die Folgen von Alkoholmissbrauch, Zucker, Tabak oder dem Straßenverkehr. Dass wir ausgerechnet beim Feuerwerk nun eine Null-Risiko-Politik fordern, ist inkonsistent – es sei denn, man gibt zu, dass es eigentlich gar nicht um den Unfallschutz geht.

Die Gewalteskalationen in Bonn, Berlin oder Essen sind keine Folge von Schwarzpulver, sondern Ausdruck einer tiefen Verachtung gegenüber staatlicher Autorität. Wer Rettungskräfte in Hinterhalte lockt, der „feiert“ nicht zu wild, sondern markiert Hoheitsgebiete.
Dabei helfen uns soziologische Euphemismen wie „sozioökonomische Perspektivlosigkeit“ nicht weiter. Armut allein erzeugt keine Gewalt – arme Rentner oder Arbeitslose im ländlichen Raum greifen keine Feuerwehrleute an. Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass diese Gewalt fast ausschließlich in bestimmten, migrantisch geprägten Milieus stattfindet, in denen der deutsche Staat als schwach und verachtenswert gilt.

Ein generelles Böllerverbot wäre daher keine präventive Sicherheitsmaßnahme, sondern eine Bankrotterklärung des Rechtsstaats. Weil die Exekutive nicht in der Lage oder willens ist, das Gewaltmonopol in spezifischen Stadtteilen durchzusetzen und die Täter zu sanktionieren, bestraft man die friedliche Mehrheit der Bevölkerung mit einer Kollektivstrafe. Das ist keine Lösung, sondern eine Kapitulation vor jenen, die unsere Regeln ablehnen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Stimmt! Gewalt gegen den Staat und die hier lebenden Menschen geht leider von verschiedenen extremistischen Seiten (nicht nur von einigen Migrantengruppen und rechtsextremen Gruppen, sondern auch von linksextremen Gruppen) aus. Für mich ist es auch “Gewalt”, wenn die Stromversorgung, und damit auch die Heizung, Wasserversorgung, … von 50.000 Menschen absichtlich für viele Tage durch einen Brandanschlag gestört wird! Schon zum 2. Mal innerhalb eines halben Jahres hier in Berlin!
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/01/berlin-suedwesten-stromausfall-vulkangruppe-bekennerschreiben-brandanschlag.html

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Oh shit, es geht gegen Weiße – Alarm!!
Wie unverwunderlich, dass Ihnen nur Migranten und Linke in den Sinn kommen.
Aber hey, Radikale (hoffentlich bald verhaftet und verurteilt) haben Ihren Strom (!) gekappt!

Die Flüchtlinge haben es zumindest warm, wenn Rechtsradikale sie verbrennen wollen (https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/mutmassliche-rechte-terrorzelle-junge-maenner-festgenommen,UloK8dI)

Ist für Sie wohl beides gleich schlimm, wobei ich Sie nie Rassismus, Rechtsextremismus und Angriffskriege verurteilen lese – immer nur Relativierung

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ach Rainer! Lesen Sie noch einmal den Kommentar der Redaktion, auf welchen ich antwortete! Die Redaktion “konterte” auf die pauschalisierenden Anschuldigungen gegen migrantische Gruppen mit dem Verweis auf rechtsextreme Gruppen. Unterstellen Sie der Redaktion etwa auch Relativierung?
Ich verurteile jede Art von Extremismus, Terrorismus und Fanatismus, egal unter welchem “Zeichen” (ob rechts, links, islamistisch oder sonstwas). Deshalb ergänzte ich die Darstrellung der Redation noch um ein weiteres Beispiel – damit es eben nicht in Relativierung ausartet!
Sind Ihnen etwa die Betroffenen egal, weil es ja gegen die Reichen geht und die vielen anderen Menschen sind bedauerliche “Kolateralschäden”? Und schließlich hat sich diese Terrorgruppe ja bei den nicht wohlhabenden für die “Unannehmlichkeiten” entschuldigt. Also müssen die das aushalten? Sie sind ein echt empathischer “Gutmensch” – nicht!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

“Ich verurteile jede Art von Extremismus, Terrorismus und Fanatismus, egal unter welchem “Zeichen” (ob rechts, links, islamistisch oder sonstwas).”
– solange die nicht von Russland ausgeht.

Entsprechend viel Gewicht hat Ihre “Verurteilung” solcher Taten (augenroll)

Brennpunktschule
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion,

Ihnen unterläuft hier ein Kategoriefehler: Mein Kommentar thematisiert explizit die Massenphänomene und Angriffe auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht in westdeutschen Großstädten. Dass die politisch motivierte Kriminalität von rechts (PMK Rechts) insgesamt ansteigt, ist besorgniserregend, hat aber mit dem Täterprofil der Silvesterkrawalle in den genannten Hotspots nichts zu tun.

Oder möchten Sie ernsthaft die These aufstellen, dass es sich bei den Randalierern, die in Berlin-Kreuzberg oder Duisburg-Marxloh Rettungswagen attackierten, um junge Rechtsextremisten handelte? Die polizeilichen Lagebilder sind hier eindeutig. Das eine Phänomen (Rechtsextremismus) mit dem anderen (Integrationsdefizite und Staatsverachtung in migrantischen Milieus) zu verrechnen, hilft bei der Problemlösung nicht weiter und vernebelt die Ursachenforschung.

Genau hier liegt das Kernproblem der Berichterstattung und der daraus abgeleiteten Forderung nach einem Verkaufsverbot für Feuerwerk: Es wird nicht nur die Handlungsunfähigkeit des Rechtsstaates zementiert, sondern auch bewusst die Benennung der tatsächlichen Ursachen vermieden. Diese Realitätsverweigerung führt letztlich zu einer weiter nachlassenden Handlungsfähigkeit des Staates.

Herzliche Grüße
Brennpunktschule

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

“…dass die Gewaltbereitschaft unter männlichen Jugendlichen insgesamt steigt…”
Warum nur der Fokus auf männliche Jugendliche? Im Zuge der “Gleichberechtigung” holen die Mädchen auf, auch da steigen die Zahlen. Wenn ich mich recht erinnere, waren gewalttätige Mädchen auch schon mal Thema hier bei n4t.Oder macht die Redaktion den gleichen Fehler, wie selbst Polizisten – wenn es Mädchen waren, kann es nicht so schlimm sein! (siehe den ersten link):
https://www.sueddeutsche.de/panorama/studie-zu-jugendkriminalitaet-maedchen-sind-haeufiger-gewalttaetig-als-angenommen-1.1972612
https://www.dji.de/ueber-uns/projekte/projekte/maedchen-und-gewalt.html
Es würde mich wirklich interessieren, ob auch Mädchen bei den Silvester-Chaoten dabei waren.

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

“Wir möchten die These aufstellen, dass die Gewaltbereitschaft unter männlichen Jugendlichen insgesamt steigt”

Sehr wahrscheinlich v. A. auch die Art und Weise von Gewalt.

“und dass es (wie immer) zu kurz greift, sich eine Gruppe als Sündenböcke herauszugreifen”

Das ist so.

“Auch wenn es ein beliebtes Spiel hierzulande geworden ist, Migranten als “Ursache” zu beschreiben. ”

Auch das ist so.

Wenn “wir” uns jedoch ehrlich machen müssen wir die jeweiligen Probleme und Missstände sowohl isoliert betrachten, als auch als Zusammenwirkung. Dazu müssen wir diese Sachen auch benennen und das so, dass man nicht “in Kisten” gepackt wird.

Soll heißen:
Gibt es ein Problem mit Extremen?
Rechtsextremen? Ja
Linksextremen? Ja
Religiös Extremen? Ja

Gibt es ein Gewaltproblem? Ja
Hat eine “falsche” Religionsauslegung AUCH damit zu tun? Ja
Spielt die Sozialisierung eine Rolle? Ja
Spielt das Geschlecht eine Rolle? Ja
Spielt das Alter eine Rolle? Ja

Sie sagen es .. jung und männlich
Dazu oft extrem
Dazu oft religiös
Dazu oft von Armut geprägt

Usw. usf.

Es bringt absolut nichts, dass alles “totzuschweigen” – egal “welche Seite”. Probleme und Missstände sind zu benennen. Sonst wird das so oder so nichts.

Dann kann man weiter analysieren:
Jung, männlich, extrem (religiös/”Weltanschauung”/”Politisch”), sozial “schwach”/Armutsgeprägt

Jung … Gut, Erfahrung, “Energie”, “Dynamik”
Männlich … Biologisch? Sozialisiert? Machtgefälle? Oft schulisch/erzieherisch benachteiligt?
Extrem … Rechts, Links, “Traditionell ‘extrem’ religiös – warum?
Sozialschwach, Armutsgeprägt … Warum?

Und natürlich MUSS man diese Punkte und noch viele viele weitere einfach benennen und in betracht ziehen.
Wird ja auch oft gemacht … Täterprofile gibt es. Diese sind oft relativ eindeutig – nur will man darüber nicht ehrlich sprechen.
Das würde ja ein – weiteres – Staatsversagen aufzeigen.
Probleme, wo der Staat weder “Herr” wird, noch gewillt ist diese tatsächlich (durch Geld, Bedingungen, Maßnahmen und das Eingestehen von Missentscheidungen und Versagen) zu lösen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

“Sie sagen es .. jung und männlich
Dazu oft extrem
Dazu oft religiös
Dazu oft von Armut geprägt”

Da schleicht sich wohl mehr Ihre Meinung über Religion ein.
Wäre mir zumindest neu, dass Rechts- oder Linksextreme aus religiösen Motiven handeln. Aber wenn Sie Quellen dazu haben, geben Sie gerne bescheid.

Brennpunktschule
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion:

zunächst: Es ist absolut anerkennenswert, dass Sie in Ihrer Berichterstattung versuchen, pauschale Verurteilungen und unzulässige Verkürzungen zu vermeiden. Das ist journalistisch ehrenwert.

Doch zur Wahrheit gehört auch die statistische Realität der Zahlen. Die Festnahmezahlen aus Frankfurt zeigen: 41 von 73 Festgenommenen besitzen keine deutsche Staatsbürgerschaft. Das ist eine massive Überrepräsentation im Vergleich zum Bevölkerungsanteil. Zudem dürfte auch unter den 32 deutschen Staatsangehörigen ein erheblicher Anteil einen Migrationshintergrund aufweisen – was soziologisch relevant ist, wenn wir über Sozialisation und Staatsverständnis sprechen. Denn zur Wahrheit gehört auch: Es sind eben keine Ukrainer, keine Japaner und keine Australier, die hier in der Statistik auftauchen.

Diese Realität zu negieren oder sie im allgemeinen Phänomen „männlicher Jugendgewalt“ unsichtbar zu machen, führt in die Irre. Mehr noch: Es ist schädlich für den demokratischen Diskurs. Wenn Offensichtliches medial umschifft wird, befeuert das genau jenes Narrativ des „Nicht-mehr-sagbaren“, das politischen Rändern in die Hände spielt.

Wer Differenzierung will, darf die Realität nicht ausblenden.

Steißtrommler
1 Monat zuvor
Antwortet  Brennpunktschule

Es könnten durchaus junge Rechtsextremisten darunter gewesen sein.
Eine der größten rechtsextremistischen Gruppen in Deutschland sind die “Grauen Wölfe”, und die rekrutieren auch junge Leute.
https://de.wikipedia.org/wiki/Graue_W%C3%B6lfe

GriasDi
1 Monat zuvor

Soviel zum reflektierten Umgang mit … egal was.

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