Home Politik Beamtenbesoldung steigt deutlich: Bund setzt Karlsruhe-Vorgaben um und erhöht A13 um 8,2...

Beamtenbesoldung steigt deutlich: Bund setzt Karlsruhe-Vorgaben um und erhöht A13 um 8,2 Prozent – Maßstab für die Länder?

88
Anzeige

BERLIN. Die Reform der Beamtenbesoldung nimmt konkrete Gestalt an – und erstmals werden die Dimensionen sichtbar. Nach Plänen des Bundesinnenministeriums soll etwa die Besoldungsgruppe A13 (in der auch viele Lehrkräfte im Landesdienst angesiedelt sind) um 8,2 Prozent steigen. Innenminister Alexander Dobrindt reagiert damit auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die bisherige Praxis in Teilen für verfassungswidrig erklärt hat. Die Anpassungen kosten Milliarden und betreffen Hunderttausende Beschäftigte. Zugleich wächst der Druck auf die Länder, ihre eigenen Systeme neu zu ordnen.

Darf’s ein bisschen mehr sein? (Symbolbild.) Foto: Shutterstock

Die geplante Reform der Beamtenbesoldung im Bund sieht deutliche Erhöhungen in allen Besoldungsgruppen vor. Nach Berechnungen aus dem Gesetzentwurf, über die der tagesspiegel berichtet, soll etwa die Besoldungsgruppe A13 um 8,2 Prozent steigen. Das entspricht einem monatlichen Plus von 543 Euro und einem Grundgehalt von künftig 7164 Euro in der höchsten Erfahrungsstufe. Auch in anderen Besoldungsgruppen sind spürbare Anpassungen vorgesehen. So soll ein Polizeimeister (A7) rund 403 Euro mehr erhalten, ein Polizeihauptkommissar (A12) 465 Euro. In höheren Besoldungsgruppen fallen die Zuwächse ebenfalls deutlich aus.

„Es ist höchste Zeit, dass die Kolleginnen und Kollegen das bekommen, was ihnen rechtlich zusteht“

Mit dem Gesetzentwurf reagiert das Bundesinnenministerium auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom November 2025. Die Richter hatten festgestellt, dass die Besoldung von Berliner Landesbeamten zwischen 2008 und 2020 in weiten Teilen verfassungswidrig war. Maßstab ist die sogenannte amtsangemessene Alimentation. Der Staat ist verpflichtet, Beamte so zu bezahlen, dass ihre Bezüge einen ausreichenden Abstand zu sozialstaatlichen Leistungen wahren und sich am allgemeinen Einkommensniveau orientieren. In der öffentlichen Debatte wurde dabei insbesondere die Marke hervorgehoben, wonach die Besoldung mindestens 80 Prozent des mittleren Einkommens der Bevölkerung erreichen muss.

Anzeige

Diese Vorgaben gelten für alle Dienstherren gleichermaßen, also für Bund und Länder. Der Bund legt nun als erster eine umfassende Reform vor. Nach den vorliegenden Berechnungen entstehen dadurch ab 2027 jährliche Mehrkosten von mehr als 3,5 Milliarden Euro. Für das Jahr 2026 werden zusätzliche Ausgaben von rund 3,4 Milliarden Euro erwartet. Hinzu kommen Nachzahlungen in Höhe von etwa 700 Millionen Euro, unter anderem durch eine rückwirkende Erhöhung der Bezüge zum 1. April 2025 um drei Prozent. In einem weiteren Schritt ist zum 1. Mai 2026 eine zusätzliche Anhebung um 2,8 Prozent vorgesehen.

Neben den linearen Erhöhungen sieht der Gesetzentwurf eine strukturelle Neuordnung der Besoldung vor. Geplant sind neue Besoldungstabellen sowie die Übertragung des Tarifabschlusses für die Angestellten des Bundes auf Beamte, Richter und Soldaten. Zudem soll die erste Erfahrungsstufe in den Besoldungsgruppen A3 bis A16 entfallen, sodass Neueinsteiger künftig direkt in Stufe 2 beginnen. Auch einzelne Zulagen werden angepasst, darunter die Vergütung für Dienste zu wechselnden Zeiten, die deutlich steigen soll.

Ein weiterer zentraler Punkt der Reform ist die Veränderung der Berechnungsgrundlagen. Nach den vorliegenden Angaben soll künftig typisierend ein Einkommen des Partners berücksichtigt werden. Hintergrund ist die Annahme, dass das Doppelverdienermodell die gesellschaftliche Realität abbildet. Für Fälle mit geringem oder fehlendem Partnereinkommen ist ein ergänzender Familienzuschlag vorgesehen.

„Es handelt sich bei den Plänen nicht um einen großen Schluck aus der Pulle, ein Geschenk oder Ähnliches“

Die Reaktionen der Gewerkschaften und Berufsverbände fallen im Grundsatz zustimmend aus. Zugleich wird übereinstimmend darauf verwiesen, dass die geplanten Anpassungen keine politische Sonderleistung darstellen, sondern auf verfassungsrechtlichen Vorgaben beruhen. Die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Elke Hannack, erklärte gegenüber dem Spiegel: „Es handelt sich bei den Plänen nicht um einen großen Schluck aus der Pulle, ein Geschenk oder Ähnliches.“

Auch der Deutsche Beamtenbund begrüßt den Gesetzentwurf. Der Bundesvorsitzende Volker Geyer sagte: „Damit hält Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sein Versprechen, das Thema zügig voranzubringen.“ Zugleich betonte er: „Es ist höchste Zeit, dass die Kolleginnen und Kollegen das bekommen, was ihnen rechtlich zusteht.“ Der dbb kündigte an, den Entwurf im Detail zu prüfen. Der Fachvorstand Beamtenpolitik, Heini Schmitt, erklärte, der Gesetzentwurf enthalte „viele positive und auch lang erwartete Aspekte“, verwies aber zugleich auf offenen Klärungsbedarf, insbesondere bei der Abkehr vom bisherigen Berechnungsmaßstab des Alleinverdiener-Modells.

Die Reform des Bundes steht in einem größeren Zusammenhang. Das Bundesverfassungsgericht hat in mehreren Entscheidungen die Anforderungen an eine verfassungsgemäße Besoldung präzisiert. Maßgeblich ist dabei auch das Urteil vom November 2025 zur Berliner Beamtenbesoldung. Die Richter stellten fest, dass die Besoldung von Berliner Landesbeamten zwischen 2008 und 2020 in weiten Teilen verfassungswidrig war. Zugleich hat das Gericht damit die Maßstäbe bekräftigt, die für alle Dienstherren verbindlich sind. Im Zentrum steht die sogenannte amtsangemessene Alimentation. Sie verpflichtet den Staat, Beamten und ihren Familien einen Lebensunterhalt zu sichern, der ihrer Stellung entspricht und zugleich einen deutlichen Abstand zu sozialstaatlichen Leistungen wahrt. Wird dieser Abstand unterschritten, ist die Besoldung verfassungswidrig.

Diese Rechtsprechung hat konkrete Folgen für die Ausgestaltung der Besoldungssysteme. Anpassungen in unteren Besoldungsgruppen ziehen regelmäßig Veränderungen in höheren Gruppen nach sich, weil die Abstände innerhalb des Systems gewahrt bleiben müssen. Genau dieser Mechanismus zwingt Bund und Länder dazu, ihre Besoldung nicht punktuell, sondern insgesamt zu überprüfen und gegebenenfalls neu zu strukturieren. Hinzu kommt, dass das Gericht in seinen Entscheidungen nicht nur Einzelfälle bewertet, sondern Kriterien formuliert hat, die auf sämtliche Besoldungsordnungen anzuwenden sind.

Ein erstes Beispiel für die praktische Umsetzung liefert Schleswig-Holstein. Dort hat die Landesregierung ein umfassendes Anpassungsprogramm angekündigt, das rückwirkend greifen soll (News4teachers berichtete). Nach Angaben aus dem Finanzministerium werden für Nachzahlungen und höhere laufende Ausgaben für die Jahre 2025 und 2026 zusätzliche Mittel in Höhe von rund 460 Millionen Euro erforderlich. Ein Teil dieser Summe kann aus Rücklagen gedeckt werden, für weitere Beträge ist ein Nachtragshaushalt vorgesehen.

Die geplanten Maßnahmen gehen über einfache lineare Erhöhungen hinaus. Vorgesehen sind Anpassungen in mehreren Stufen, die sowohl die Grundgehälter als auch Zuschläge betreffen. Für die Jahre 2025 und 2026 sind rückwirkende und laufende Erhöhungen geplant, die je nach Besoldungsgruppe unterschiedlich ausfallen. Zusätzlich soll der Familienzuschlag deutlich angehoben werden. Die Änderungen gelten nicht nur für aktive Beamte, sondern auch für Versorgungsempfänger.

Die finanziellen Auswirkungen werden auch für die Beschäftigten konkret sichtbar. Nach Berechnungen, über die unter anderem regionale Medien berichten, können sich für einzelne Beamte Nachzahlungen in einer Größenordnung von mehreren tausend Euro ergeben. Genannt werden Beträge zwischen etwa 3.000 und 13.000 Euro, abhängig von Besoldungsgruppe und individueller Situation.

Gleichzeitig wird deutlich, dass die Anpassungen nicht auf einzelne Jahre beschränkt bleiben müssen. Gewerkschaften und Berufsverbände verweisen darauf, dass in vielen Fällen bereits seit längerem Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Besoldung bestehen. Entsprechend haben zahlreiche Beamte vorsorglich Widerspruch gegen ihre Bezüge eingelegt, um mögliche Ansprüche auf Nachzahlungen zu sichern. Vor diesem Hintergrund wird damit gerechnet, dass sich die finanziellen Folgen der Rechtsprechung noch ausweiten können, falls weitere Zeiträume in den Blick geraten.

Parallel dazu zeigt sich in anderen Ländern ein unterschiedlicher Stand der Umsetzung. Während einige bereits konkrete Anpassungen vorbereiten, setzen andere zunächst auf Übergangsmaßnahmen oder prüfen die rechtlichen und finanziellen Spielräume. In Berlin etwa wird mit einer umfassenden gesetzlichen Neuregelung erst zu einem späteren Zeitpunkt gerechnet, auch wegen des erheblichen Verwaltungsaufwands bei der Prüfung zurückliegender Ansprüche. News4teachers 

Bund erhöht Beamtenbesoldung nach Verfassungsurteil – und setzt Länder unter Zugzwang

 

Anzeige
Info bei neuen Kommentaren
Benachrichtige mich bei
88 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments
Tanya
1 Tag zuvor

Da müssen es schon die Gerichte regeln, eher ein Armutszeugnis.
Aber wenn es so ist, bitte. Lehrer verdienen heutzutage viel zu wenig. Über die Jahre ist das alles abgewirtschaftet. A13 für alle, keine benefits, nichts. Lückenstopferei. Gen Z hat sich längst verabschiedet. Flexibles Arbeiten gibt es (noch) nicht.
Meine Frau genießt jetzt schon seit Jahren Homeoffice, 35 Std IG Tarif, Frühen Renteneintritt, 8 Wochen Urlaub, Gleitzeit und Bildungsurlaub. Bildugnsurlaub sind auch nochmal so 14 Tage pro Jahr. Der Dienstwagen mit Tankkarte (gibt es jetzt sogar auch frü Strom!) ist quasi gratis.
Das hat jetzt auch Gen Z erkannt, bei so vielen Vorteilen.
Schule muss langsam die 4 Tage Woche für Lehrer bieten und den digitalen Unterricht integrieren. Die Arbeitsbedingungen müssen sich sehr dringend verbessern!! 🙁 🙁

Gurkentruppe x:)
1 Tag zuvor
Antwortet  Tanya

mein mann hat auch 3 tage Homeoffice.
Bin deshalb auf TZ gegangen, aber verdiene deutlich weniger Kohle.
Mehr von daheim arbeiten, wäre gut. Wie bei denen auch, aber bei vollem Lohnausgleich.

vhh
1 Tag zuvor
Antwortet  Tanya

Durchschnittseinkommen 2025 nach RV: 50500,-
Netto ca 2500,-/Monat, also 30 000,-/Jahr
A13 netto ca. 3800,-/Monat, also 45600,-/Jahr
Lehrer werden nicht gruselig schlecht bezahlt, im Vergleich mit den meisten Eltern ihrer Schüler sogar recht gut. Ja, ‘wir’ haben doch auch studiert! Das haben viele, auch die bekommen nicht alle was sie gerne hätten oder sich für wert halten. Bei einem prinzipiell deutlich überdurchschnittlichen Einkommen jedes ‘Goodie’ ganz selbstverständlich zu fordern, das irgendwer in einem anderen Beruf bekommt ist Jammerei auf sehr hohem Niveau.
Bierbrauer bekamen (bekommen?) ihre Deputatskästen jede Woche, ich auch, ich auch…
Wer keine fünf Tage ‘Kundenkontakt’ und vorgegebene Betriebferien aushalten kann, sollte sich keinen Beruf mit persönlichen Kontakten suchen. Im Distanzunterricht vom Homeoffice ‘Input’ zu geben oder ‘Selbstlernphasen’ zu beauftragen, das ist kein moderner, sondern uralter Unterricht: Der Trichter, bei dem nur zählt, was hineingegeben wird.

PetraOWL
1 Tag zuvor
Antwortet  vhh

also durch die ganzen Extrazahlungen verdienen andere Akademiker viel viel mehr als Lehrer. Da kommen nochmal 7-10 Netto pro Jahr oben drauf. Was wollen sie uns damit erzählen? Wir haben jahrelang studiert und fahren noch 5 Tage zur Arbeit. Wir zahlen den Sprit selbst. Noch gibt es kein Homeoffice.Dabei bieten schon Krankenhäuser und Pflegeheime die 4 Tage Woche an 🙂
Diese Besonderheiten, die viele andere Berufe im akademischen Berufen heute ausmachen, gehen an uns vorbei.

Kalila
1 Tag zuvor
Antwortet  PetraOWL

Wie bezahlen nicht nur Sprit an fünf Tagen in der Woche, sondern auch jeden Rotstift, jedes Schulbuch, die Dienstreise… selbst. Ganz abgesehen von der nicht vergüteten Mehrarbeit, im normalen Beruf üblicherweise mit Wochenend-Zuschlag.

Küstenfuchs
1 Tag zuvor
Antwortet  Kalila

Welche Dienstreise bezahlen Sie denn selbst?

Meikel
11 Stunden zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

Wir zahlen bei allen Klassen- und Kursfahrten natürlich drauf. Durch gratis 24- Stunden-Dienste. Sogar am Wochenende, wenn die Fahrt von Freitag bis Mittwoch geht. Nachts um drei mit krankem Schüler ins Spital? Zwei extra Stunden am Flughafen, bis auch der letzte Vater kapiert hat, wo er sein Kind einsammeln kann? Alles kostenloser Service.

Mika BB
3 Stunden zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

Jede zur Fortbildung. Die sind, obwohl verpflichtend, in meinem Bundesland nur noch „in teilweise dienstlichem Interesse“. Damit sinkt die Bezahlung der Fahrtkosten auf 5ct/km (es zählt nur die einfache Fahrt), die Tagespauschale wird halbiert. Lustig in einem Flächenland, wenn der Weg zum Landes-Fortbildungsinstitut 150km beträgt…

Susanne M
1 Tag zuvor
Antwortet  Kalila

richtig :/

Weltbürger
1 Tag zuvor
Antwortet  PetraOWL

Selbstmitleid ist auch ein Leid.

Pension beabsichtigen Sie keine zu beziehen? Wessen statistische Lebenserwartung ist höher – Ihre oder Hasis?

https://youtu.be/H420fv9pF7U?is=80zbATmnYnhJ_y66

Mr. Farmer
1 Tag zuvor
Antwortet  vhh

Für Wochenarbeitszeiten stetig über 50 Stunden, Korrekturen an Wochenenden sowie den Ferien ohne Überstundenausgleich etc. verdienen wir zu wenig. Punkt. Das Gerede um Homeoffice ist Quatsch, die Beziehungsarbeit face to face steht über allem. Mit Sicherheit stimmen mir die meisten KuK zu, dass der größte Wunsch bessere Arbeitsbedingungen sind. Da dies aber Träume bleiben, sollte das Schmerzensgeld hoch genug ausfallen.

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

Für Wochenarbeitszeiten während der Unterrichtswochen …

Mr. Farmer
1 Tag zuvor
Antwortet  dickebank

Da wurde ein Komma gesetzt. Bitte weiterlesen. Diese on top Arbeit (wird immer mehr, kann jede Lehrkraft bestätigen) führt ja dazu, dass wir in der Summe deutlich zu viel arbeiten. Gefällt nicht jedem, weil beschränkt Denkende nur die Ferien im Kalender sehen.

Thomas
1 Tag zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

richtig 😉

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

Und grundsätzlich wird vergessen, dass von den 13 Ferienwochen a 5 Arbeitstagen die 28 Tage Urlaubsanspruch sowie 7 gesetzliche und 2 halbe tarifliche Feiertage abgehen.
Wir reden also über 28 Arbeitstage unterrichtsfreier Zeit. Davon müssen dann noch 3 Vorbereitungstage am Schuljahresanfang abgezogen werden.
Das sind dann bei einem 8 Stunden Tag 200 Arbeitsstunden. Umgelegt auf die 40 Unterrichtswochen sind das je Unterrichtstag 60 Minuten zusätzlicher Arbeitszeit. 41 plus 5 heißt, nach 46 Stunden ist während der Unterrichtswochen Feierabend. Alles, was nicht erledigt ist, bleibt liegen. Soll der AG den tarifbeschäftigten Lehrkräften doch kündigen.

Thomas
23 Stunden zuvor
Antwortet  dickebank

Heutzutage haben viele Berufsfelder mehr als 30 Tage Urlaubsanspruch. Hinzu kommen Bildungsurlaub, Flexirulaub, 4 Wochen Arbeit aus dem europäischen Ausland und Zeitausgleich.
Alleine das benefit Homeoffice haut schon ordentlich rein und lässt die Lehrersommerferien hinter sich! 😉 alles ausgerechnet!

Alese20
1 Tag zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

So sehr ich natürlich auch denke, dass LuL verfassungskonform bezahlt werden müssen, glaube ich doch auch, dass das nun zu einem noch größeren Loch in den Kassen führen wird. Das bedeutet dann noch weniger Planstellen, noch mehr Mehrarbeit, noch größere Klassen und somit noch schlechtere Arbeitsbedingungen für LuL. Ich weiß nicht, ob es das wert ist.

Da ist ja um die Vetfassung geht, ist die Erhöhung natürlich nicht diskutiertbar, aber wieviele LuL würden lieber weniger verdienen, dafür endlich Arbeitszeiterfassung, Doppelsteckung, mehr SozPäds, Verwaltungsassistenz und kleinere Klassen haben. Ich denke, damit wäre vielen mehr geholfen, als mehr Geld auf dem Konto. Geld allein macht nicht glücklicher.

Susanne M
1 Tag zuvor
Antwortet  Alese20

die Arbeitszeit muss sinken.
Ein Deputat von 20 ist genau richtig.
1 Tag Homeoffice wie in Sachsen oder Sachsen-Anhalt auch.

Mr. Farmer
1 Tag zuvor
Antwortet  Alese20

Meine Worte. Sofern sich in diesen Punkten nichts ändert, wird irgendwann mal keiner mehr vor der Klasse stehen. Die gegenwärtigen Lehrkräfte werden krank gemacht und Nachkommen sucht man, verständlicherweise, vergeblich. Es ist das System – es sind nicht die SuS.

Thomas
1 Tag zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

ja, das ist so. Andere Gewerkschaften haben mehr erreicht. Schule hat sich noch nicht verändert bzw. angepasst.
TV zb auch 36 Stunden Wochen 😉

Gurkentruppe x:)
1 Tag zuvor
Antwortet  Tanya

Wie könnten wir denn einen Kompromiss finden, also so dass GenZ den Beruf wählt?
16 Stunden Deputate anbieten, schicke Stundenpläne alles auf 4 Tagen verteilt, um wirklich mal 1 Vorbereitungs- oder Korrekturtag zu nutzen?

Realistin
1 Tag zuvor

Das ist noch nichts!

Wir brauchen:
4-Tage Woche
30 % Homeschoolinganteil
DB & Gk online
Gehälter 17 % rauf
Tankrabatt für die Fahrer

Gurkentruppe x:)
1 Tag zuvor
Antwortet  Realistin

dann 4 Tage W:-)

Philanthrop
1 Tag zuvor
Antwortet  Realistin

Wir brauchen:
weniger Lehrer, die Schülerkontakt vermeiden und weniger leisten, aber dafür mehr Benefit wollen.

Ihr (PetraOWL, Realistin, …) schadet mit euren Kommentaren massiv dem Ansehen von Lehrkräften in der Öffentlichkeit und damit auch durchaus berechtigten Forderungen.

Man könnte daher durchaus meinen, dass ihr Sockenpuppen der Kultusministerien seid, um die Position von Lehrkräften weiter zu entwerten.

Ansonsten gilt: Wenn es anderswo so viel besser sein soll, hindert euch niemand daran, den Schuldienst zu kündigen. Ich habe aber den Verdacht, dass wird nicht passieren. Warum bloß?

Realistin
1 Tag zuvor
Antwortet  Philanthrop

30 % Homeschoolinganteil ist nicht zu viel verlangt!

HarneEinrichson
1 Tag zuvor
Antwortet  Realistin

Doch und zwar genau 30% zuviel

dickebank
23 Stunden zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Wie schaffen eigentlich Schüler*innen im australischen Outback das, für die Präsenzunterricht unmöglich ist?
Stichwort: school of the air

Thomas
23 Stunden zuvor
Antwortet  dickebank

ganz genau!
1-2 Tage und in individueller Absprache ist da heute alles möglich.
Aber wer nicht will, dem ist nicht zu helfen!

Walter Hasenbrot
17 Stunden zuvor
Antwortet  Realistin

Bei mir sind es auch heute schon oft mehr als 50 Prozent Homeoffice.

Susanne M
1 Tag zuvor

wir brauchen die 1000 Euro Nettoauszahlung 🙂
eine Vorortschichtzulage
Klassenfahrtprämie
41 Stunden Bonusextraarbeit
ein 100% Weihnachtsgeld nach all den Jahren
sowie ein 13. Monatsehalt 🙂

Thomas
1 Tag zuvor
Antwortet  Susanne M

Wir brauchen vor allem erstmal die 4 Tage Woche bzw. müssen die ermöglichen.
Wer die will, soll Anspruch darauf haben.
Die Deputate müssen sinken, es muss zur 35 Stunden Woche führen.
Distanzunterricht und Hybridformen müssen eingeführt werden. KI und tablets integriert werden. Neue Lernformen, darunter auch eigenverantwortliches Arbeiten, gemixt werden.

Realist
1 Tag zuvor
Antwortet  Thomas

Wir brauchen das ALLES, was das alles andernorts in Deutschland für hochqualifizierte Fachkräfte der Regelfall ist!

PetraOWL
1 Tag zuvor
Antwortet  Realist

ja, wie bei Hasilein 🙂
Er hat die 3 Tage Homeoffice und verdient viel viel mehr als wir. Die gehen da auch schon mit 63 in Rente und zahlen ihre Jahresprämie vorher ein, sodass es abschlagsfrei wird. Tolles Thema!
Die haben auch keine Nullrunde wie wir, sondern so 8-12 % Steigerungen.

Küstenfuchs
1 Tag zuvor
Antwortet  PetraOWL

Hier ist echt die Versammlung der faulen Säcke.

Thomas
1 Tag zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

Werd nicht frech Küsti
Die Arbeitsbelastung ist massiv.
Andere Gewerkschaften haben schon mehr erreicht.
ZB beim TV 36 Stunden Woche, Prämien, Schichtzulagen, Gleitzeit, Flexiurlaub.
Davor kann man sich nicht verschließen 😉

dickebank
22 Stunden zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

Und was machen Sie dann hier?

Küstenfuchs
1 Tag zuvor
Antwortet  PetraOWL

Wir hatten die letzten 15 Jahre keine Nullrunde!

Susanne M
1 Tag zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

stimmt nicht, die Lehrerreallöhne sind massiv gesunken.
Die Inflation hat alles aufgefressen.
Heutige Lehrer können sich weniger leisten, als die von vor 20 Jahren.
Dabei ist die Arbeitsbelastung masiv gestiegen und der Mangel hat sich vergrößert.
Deputate von 20 könnten es wieder verbessern.

Thomas
1 Tag zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

von wegen, ich habe es ausgerechnet.

Lehrer
1 Tag zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

NRW schon!

dickebank
22 Stunden zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

Aber dafür ne negative Steigerung.

Gurkentruppe x:)
1 Tag zuvor
Antwortet  Thomas

definitiv, wenn ich oder wir 5 tage fahren und der Sprit viel zu teuer ist, ist die Entlastung ratsam. ja.
Und auch die 1000 sind vorgeplant im Budget.

nurmalso
1 Tag zuvor
Antwortet  Thomas

Arrrgh… Distanzunterricht war ja schon schwierig, wenn richtig gemacht. Also, dafür sorgen, dass alle an Bord sind, nachkarren, wenn nicht dabei etc.
Hybridunterricht war ganz übel. Jedenfalls wenn alle vor Ort und in der Ferne gleichermaßen was davon haben sollten. Und am Ball bleiben sollten. Hat dazu geführt, dass ich nach Ende der Pandemie (zum Glück erste Regelaltersgrenze erreicht) schleunigst gegangen bin.

Teacher Andi
1 Tag zuvor
Antwortet  Susanne M

Ach ja, und noch mehr Privilegien? Nur zu, der Beamtenstaat ist jetzt schon nicht mehr finanzierbar.

dickebank
22 Stunden zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Weil die Nicht-Verbeamteten nicht leistungsfähig genug sind. Wäre deren Produktivität höher, wäre die Abgabenquote ausreichend. Also die staatlichen Zuschüsse zu den Sozialleistungen in eine bessere Vergütung der öffentlich Bediensteten, besonders der Angestellten im ÖD umlenken.

vhh
1 Tag zuvor

E13, höchste Stufe, 6834,- bisher schon für A13 6600,- am Ende waren im EG-Bereich netto 850,- weniger, jeweils Endstufe. Mit der geplanten Erhöhung der KV für sogenannte Gutverdiener ist das dann noch ein Hunderter mehr.
Im Bund mag es schwieriger sein, Angestellte mit exakt gleicher Tätigkeit zu finden, aber in den Ländern? Zehntausende, aber die waren bisher schon nicht der Rede wert, warum soll sich das ändern? Wenn das ähnlich umgesetzt wird, gibt es nur noch Selbsthilfe: Dauervertretung gesucht, sucht weiter. Schulentwicklung, Arbeitsgruppen, da gibt es doch andere. Fachschaftsvorsitz, warum eigentlich ich? Ohne gleiche, zumindest vergleichbare Bezahlung gibt es auch keine gleiche Arbeit, dann muss eben auf dieser Seite angepasst werden.
Vielleicht wäre eine Feststellungsklage angebracht, bis zu welcher Höhe gleiche Arbeit wegen des ‘besonderen Verhältnisses’ besser bezahlt werden darf, wenn sie von Beamten erbracht wird. Die wird nur keine Gewerkschaft einreichen.

Stubentiger
1 Tag zuvor
Antwortet  vhh

Warum hört und liest man nichts von den Gewerkschaften, dann auch eine Erhöhung bei den Angestellten einzufordern? Die können sogar streiken!

Lehrer
1 Tag zuvor
Antwortet  vhh

Warum wechselst du nicht in ein Bundesland mit Verbeamtung? Wäre einfacher als ständig zu jammern.

HarneEinrichson
1 Tag zuvor
Antwortet  Lehrer

Vielleicht ist er/sie einfach zu alt? Zumindest in Sachsen werden Lehrer nur bis zu einem bestimmten Alter verbeamtet, auch wenn sie seit 20+ Jahren im Schuldienst sind

vhh
22 Stunden zuvor
Antwortet  Lehrer

Angestellte jammern, wenn sie auf den Grundsatz ‘gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit hinweisen’. Beamte fordern die Einhaltung des Abstandsgebots…
Ich weise übrigens auch darauf hin, dass Lehrer, egal welche, ganz ordentlich verdienen…. jammern? Ist aber sehr schön, dass jemand das als ständiges Jammern empfindet.
Es bliebe übrigens auch dann unfair, wenn ich verbeamtet wäre.

Mika BB
3 Stunden zuvor
Antwortet  Lehrer

Seit wann ist das Benennen von Fakten „Jammern“?

Denken Sie gern mal darüber nach, warum Sie auf der persönlichen Ebene abwerten müssen, anstatt sich mit den Fakten auseinanderzusetzen.

Carsten
20 Stunden zuvor
Antwortet  vhh

Zur Frage dieser Feststellungsklage dürfte es noch keine Rechtsprechung geben, da bisher immer Tarifabschlüsse auf Beamte übertragen wurden. Oder irre ich mich da ?

Chris
1 Tag zuvor

Wenn man bedenkt, dass die Bundesbesoldung schon immer höher war als die Besoldung in den Ländern, würde das für NRW bedeuten, dass die Besoldung in A13 um ca. 15% ansteigen müsste, um auf die gleiche Besoldung zu kommen wie die Bundesbeamten.

PetraOWL
1 Tag zuvor
Antwortet  Chris

wann kommt das endlich? Gleiches recht für alle.
🙂

real_anka
1 Tag zuvor
Antwortet  PetraOWL

auch für Angestellte? ? ?

Lehrer
1 Tag zuvor
Antwortet  real_anka

Selbst Schuld! Gibt mehr als genug Länder mit Verbeamtung. Selbst ist der Mensch!

real_anka
15 Stunden zuvor
Antwortet  Lehrer

arrogantes und selbstgefälliges Beamten-AL.

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  PetraOWL

Wie Du schon selbst schreibst, wird das “Recht” klein geschrieben

Schotti
1 Tag zuvor
Antwortet  Chris

Ab Mai wären es knapp 17,6%
5193€ NRW
6105 € Bund

Realistin
1 Tag zuvor
Antwortet  Schotti

Ich schreibe es ja immer gerne.
Gehalt 17 % rauf.
Da haben wir es!
So ist es.

Realist
19 Stunden zuvor
Antwortet  Realistin

Das neue Beamtenkastensystem:

Bundesbeamte >> kommunale Beamte > Landesbeamte

Wer da noch Landesbeamter wird, speziell Lehrer, der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.

Lieber als Bundesbeamter (Regelbeförderung bis A14, einige Behörden auch A15) drei Tage pro Woche im Homeoffice chillen, als als Landesbeamter (Lehrer) ohne Energieprämie 5-Tage pro Woche ins Kuhdorf fahren um dort TicToc-gestörte Zappelphilippe ruhig zu halten zu versuchen. Und das bis 67, demnächst 70, Jahren (“und bist du nicht verrückt, wirst du verrückt gemacht”)…

Realist
1 Tag zuvor

Wir haben Kollegen, bei denen stehen für die betriebliche Rente nur 2.000 Euro auf dem Zettel. Ich finde es nicht fair, den gesetzlichen Teil mit einzubeziehen. Wir verhandeln über die betriebliche Rente. Und da sehen wir einen Spread von 2.000 bis 5.000 Euro.

Unser Vorschlag war: Unterhalb von 7.500 Euro gelten die fünf Prozent, darüber die 20 Prozent.

Es gibt nie einen guten Zeitpunkt für einen Streik.

Wir wollen jeden Schwung mittragen, aber wir müssen auch daran partizipieren. Und das tun wir gerade nicht. 

Wir verhandeln über Tarifverträge. Unternehmerische Entscheidungen akzeptieren wir. Wir kümmern uns ausschließlich um die Verbesserung unserer Arbeitsbedingungen, aktuell der betrieblichen Altersvorsorge. Andere Ziele verfolgen wir nicht.

Nein, das ist nicht von der Pseudo GEWerkschaft oder dem Verdi-Bettvorleger, sondern von einer echten Gewerkschaft, nämlich der Piloten-Gewerkschaft Cockpit.

Wer einmal lesen will, wie so eine echte Gewerkschaft argumentiert, kann das hier tun. Vielleicht ganz gesund um sich von dem dauernden Verdi-/GEW-Geschwafel von “sozialer Verantwortung”, “bester Abschluss aller Zeiten” und “ab A13 ist man doch ‘reich'” freizumachen:
https://www.zeit.de/mobilitaet/2026-03/lufthansa-streik-piloten-vereinigung-cockpit-andreas-pinheiro

PetraOWL
1 Tag zuvor
Antwortet  Realist

siehste Geld und Homeoffice, Realist 🙂
heutzutage gibt es so viele schicke Extras 🙂

PetraOWL
1 Tag zuvor
Antwortet  Realist

genießt auch mein liebster Mann!!!

Eisblume
1 Tag zuvor
Antwortet  Realist

… und da sehen wir einen Spread …. (Wozu? Wer hier hätte “Spanne” nicht verstanden? Wem hilft “Spread”?)

Küstenfuchs
1 Tag zuvor
Antwortet  Realist

Das liegt doch eher daran, dass die Verantwortlichen der Gewerkschaften, und damit meine ich auch die von mir oft kritisierte GEW, aus echten Lehrern bestehen, die zwar Verbesserungen für die Mitglieder wollen, aber eben auch mit Leib und Seele Lehrer sind und am Lernerfolg der Kinder interessiert sind. Die kommen nicht auf so einen Quatsch wie Homeoffice und haben auch keine Lust, sich mit solchen Forderungen lächerlich zu machen. Lehrkraft ist ein Beruf am Kind, der Präsenz zwingend erfordert. Wer etwas anderes will, muss einen anderen Beruf wählen. Die Bäckereifachverkäuferin oder auch der Hausarzt kann auch nicht im Homeoffice arbeiten.

Offenbar sind hier besonders diejenigen unterwegs, die Lehrkraft geworden sind, weil sie mit ihrem meist eher anspruchslosen Anglistik- und Gemanistikstudium nichts Besseres gefunden haben. Und die vergleichen sich jetzt ernsthaft mit Naturwissenschaftlern, Ärzten oder Juristen und fordern völlig frustriert vom eigenen Misserfolg im Beruf weit jenseits ihres Berufsbildes absurde Dinge, wobei sie vergessen, dass gerade an Gymnasien Lehrkräfte in bestimmten Fächern (D, E, G, Lat, Geo) schon wieder im Überfluss vorhanden sind.

Susanne M
1 Tag zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

na d bist aber auch von gestern, nech?
Auch Ärzte arbeiten bereits aus dem Homeoffice.
1 Homeofficetag für alle ist wunderbar ins Schulleben integrierbar.
Mangel besteht im Sytsem und wird sich ausweiten, wenn keine Arbeitsverbesserungen eintritt. Deputat zb auf 20.

Realist
19 Stunden zuvor
Antwortet  Susanne M

Völlig richtig. Sogar meine Hausärztin macht Homeoffice.

Wieso muss jeder Lehrer jeden Tag in der Schule sein, wenn die reine Arbeitszeit nur zu einem Drittel aus Unterrichten besteht, wie Studien (Telekom-Stiftung?) gerade wieder gezeigt haben. Ist doch völliger Quatsch, das mit der 5-Tage-Präsenz.

Andere Berufsgruppen haben 3 Tage Homeoffice pro Woche und bekommen demnächst die 1000€ Energieprämie, während die (mittlerweile völlig von der Entwicklung in anderen Berufen abgehängte Lehrkraft jeden Tag bei horrenden Spritpreisen in das letzte Dorf tuckeln muss und nach übereistimmender Politiker-Aussage garantiert KEINE ENERGIEPRÄMIE bekommt!

Gen Z: “Lehramt? Ich bin doch nicht blöd!”

Tom
1 Stunde zuvor
Antwortet  Realist

aber sowas von Realist. Du triffst den traurigen Punkt!!!
Wow :-O 😀

Küstenfuchs
18 Stunden zuvor
Antwortet  Susanne M

Das ist doch Unfug! Corona hat sehr deutlich gemacht, dass Homeoffice keine ernsthafte Alternative zum Präsenzunterricht darstellt.
Wer das Gegenteil behauptet, hat schlicht keine Ahnung. Neben der offensichtlichen Tatsache, dass die Lernerfolge bei Onlineschooling sinken, mal ein paar einfache organisatorische Fragen:

Wer betreut denn die Kinder, wenn die Lehrkräfte im Homeoffice sind?
Wer passt auf, dass die Kinder auch arbeiten und nicht lieber daddeln?
Wer garantiert den Datenschutz?
Wie sollen die Schüler Unterricht in Fachräumen oder Sporthallen erhalten, wenn sie einen Tag der Woche nicht da sind, die Kapazität der Räume aber auf 5 Tage ausgelegt ist? Und kommen Sie nicht mit dem Argument, dass nicht alle gleichzeitig Onlineschooling müssen: Wer das behauptet, hat nicht den Hauch einer Ahnung vom Bau eines Stundenplans.

Außerdem: In meinem Bundesland bekommen Referendare weiterführender Schulen, die gerade fertig werden und kein Mangelfach haben, nur mit Bestnoten und/oder Glück noch eine Planstelle. Die anderen hangeln sich von Vertretungsvertrag zu Vertretungsvertrag und hoffen bzw. gegen an Grundschulen. Wo also ist jetzt der Mangel im System, der sich ausweitet?

Tom
1 Stunde zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

ach quatsch, das geht doch voll
1-2 Tage.

Mika BB
3 Stunden zuvor
Antwortet  Susanne M

Sockenpuppe…

447
18 Stunden zuvor
Antwortet  Küstenfuchs

Na, wenn es bei Ihnen überschüssige gibt…bei uns gibt es nur noch Überschüsse bei D/GE…und zwar NUR am Gym.

Sonst: Mangel, Mangel, Mangel.

Tom
1 Stunde zuvor
Antwortet  447

nur noch Mangel, Mangel, Mangel
Gen Z ist nicht blöd

dickebank
35 Minuten zuvor
Antwortet  Tom

Bei so viel Mangelei ist es doch klar, warum alle immer so platt sind

Bund der Angestellte Lehrkräfte
1 Tag zuvor

Die Frage aller Fragen… wie sieht es bei den Angestellten aus?

vhh
1 Tag zuvor

Siehe oben, mein Beitrag zu eigentlich nicht so schlechten Gehältern der Lehrer und einigen grenzenlosen Forderungen: 5 x Zustimmung, 3x doch, das ist sooo unfair
Beitrag zu gleiche Arbeit ungleiche Bezahlung: exakt 0 Reaktionen
Gleichzeitig hier erschienen…
Noch irgendwelche Fragen zu Prioritäten oder ‘wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht’?
Warum sollte irgendein Arbeitgeber dann Interesse daran entwickeln? Eher wird diese Anhebung das Argument, in der nächsten Tarifrunde von leeren Kassen zu reden.

unfassbar
1 Tag zuvor

schlecht?

Stubentiger
1 Tag zuvor

Richtig! Dann muss auch bei den Angestellten entsprechend nachgezogen werden!!!!!

Eisblume
1 Tag zuvor

Danke, dass wenigstens du dich dafür engagierst!

OMG
1 Tag zuvor

Es ist aber allen klar, dass der Zuwachs ind der Grundtabelle vor allem dadruch kommt, dass der Familienzuschag 1 nun in diese eingerechnet wurde??? Das sollte bei den angeblichen 8 Prozent bewusst sein

Wunschdenkerin
1 Tag zuvor

Mich interessiert, ob und wie solche Reformen bei der Besoldung von Landesbeamten denkbar sind. Das bleibt wohl erst einmal abzuwarten…

Menschenskinder
1 Tag zuvor

Was ist bitteschön mit den angestellten Kollegen? PetraOWL und all ihre Aliasse treten für Homeoffice ein, wer tritt für die angestellten Kollegen ein? Gab’s da nicht mal und gibt es da noch GEWERKSCHAFTEN?

H. F.
1 Tag zuvor

Als Angestellter kann ich die kolportierten Zahlen nur noch Wahnsinn nennen. Aber ich sollte nicht jammern, ich bekomme ja auch etwas: Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze und damit bald mehr als 1200€ GKV-Beitrag pro Monat! Da kann die arme Beamtenkaste mit PKV und Beihilfe nicht mithalten.

Fräulein Rottenmeier
23 Stunden zuvor
Antwortet  H. F.

Sie zahlen 1200 € im Monat für Ihre GKV? Ist das Ihr Eigenanteil, oder zahlt die Hälfte davon der AG für Sie?

Fräulein Rottenmeier
23 Stunden zuvor
Antwortet  H. F.

Die Beitragbemessungsgrenze wird um 300 € angehoben, was nicht bedeutet, dass Sie dann 300€ mehr zahlen müssen…..

Unfassbar
19 Stunden zuvor
Antwortet  H. F.

Zum Ausgleich sind die Leistungen schlechter

447
18 Stunden zuvor
Antwortet  H. F.

Maximal ungerecht.

Ich persönlich würde ohne Verbeamtung in dem Job nicht arbeiten.

wpDiscuz
Die mobile Version verlassen