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Angriff auf Schulcampus: Getöteter Erzieher wollte 18-jähriger Schülerin offenbar helfen

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GOSEN-NEU ZITTAU. Nach dem tödlichen Angriff auf einem Schulcampus in Brandenburg werden die Umstände klarer: Bei dem 30-jährigen Opfer handelt es sich nicht, wie zunächst berichtet, um einen Hausmeister, sondern um einen dort tätigen Erzieher. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wollte er der ebenfalls getöteten 18-jährigen Schülerin helfen. Gegen den 19 Jahre alten Tatverdächtigen wurde inzwischen Haftantrag wegen des dringenden Verdachts des zweifachen Mordes gestellt. Während die Ermittlungen weiterlaufen, versucht der Schulcampus mit psychologischer Unterstützung, mit den Folgen der Tat umzugehen.

Am Tag nach der Gewalttat kommen wieder Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Angehörige auf den Campus in Gosen-Neu Zittau. Blumen und Kerzen liegen am Eingang. Die Schule ist an diesem Freitag kein gewöhnlicher Unterrichtsort. Sie dient als „Begegnungsraum“, wie Michael Kunz, Sprecher der Academedia Education GmbH, der Muttergesellschaft der Docemus-Schulen, dem RBB sagt. Mindestens die Hälfte der Schülerinnen und Schüler sei am Vormittag teilweise gemeinsam mit Familienangehörigen gekommen.

Inzwischen steht auch fest, wer der zweite Mensch war, der bei dem Angriff am Donnerstag getötet wurde. Anders als zunächst berichtet, handelte es sich bei dem 30-Jährigen nicht um den Hausmeister des Schulcampus. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) war er ein an der Schule tätiger Erzieher. Und offenbar geriet er in die Tat, weil er helfen wollte.

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Die Staatsanwaltschaft wirft einem 19-jährigen Deutschen vor, auf dem Campus eine 18-jährige Schülerin und den 30-jährigen Erzieher „aus niedrigen Beweggründen“ getötet zu haben. Bei der jungen Frau handelte es sich nach den bisherigen Ermittlungen um die ehemalige Freundin des Beschuldigten. Die Ermittler gehen deshalb von einer Beziehungstat aus. Der Erzieher habe der Schülerin Hilfe leisten wollen.

Die Bezeichnung „Beziehungstat“ ist allerdings umstritten, weil sie nach Ansicht von Kritikern geschlechtsspezifische Gewalt und die dahinterstehenden Machtverhältnisse verdecken kann. Brandenburgs Landtagspräsidentin Prof. Ulrike Liedtke (SPD) wählte bereits am Donnerstag einen anderen Begriff. Sie bezeichnete die Tat als „feigen Femizid, der in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf“.

„Ich habe heute viel Trauer und Fassungslosigkeit in den Schulen wahrgenommen“

Gegen den 19-Jährigen stellte die Staatsanwaltschaft am Freitag beim zuständigen Ermittlungsrichter Haftantrag wegen des dringenden Tatverdachts des zweifachen Mordes. Der Beschuldigte war unmittelbar nach der Tat vorläufig festgenommen worden. Nach Angaben der Behörde hat er sich bislang nicht zu den Tatvorwürfen geäußert. Strafrechtlich sei er zuvor nicht in Erscheinung getreten.

Wie genau die Tat ablief und unter welchen Umständen der Erzieher eingriff, ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen dauerten an, weitere Auskünfte erteile die Staatsanwaltschaft mit Blick auf das laufende Verfahren derzeit nicht.

Damit präzisiert sich das Bild einer Tat, über die unmittelbar nach den ersten Notrufen noch zahlreiche widersprüchliche Informationen kursierten. Gegen 13.45 Uhr am Donnerstag war die Polizei alarmiert worden. Zunächst war auch von einer möglichen Amoktat die Rede gewesen. Die Polizei widersprach dieser Einordnung jedoch bald und erklärte, nach den bisherigen Erkenntnissen werde von einer Beziehungstat ausgegangen (News4teachers berichtete).

Die beiden Opfer starben trotz medizinischer Versorgung noch am Tatort. Dass die getötete junge Frau 18 Jahre alt war und mit dem Tatverdächtigen eine Beziehung geführt hatte, bestätigten die Ermittlungsbehörden inzwischen. Die Staatsanwaltschaft bezeichnet sie zudem ausdrücklich als Schülerin.

Auf dem Campus befinden sich die weiterführenden Schulen des freien Trägers Docemus, die öffentliche Grundschule „An der Spree“ sowie eine Kita mit Hort in Trägerschaft der Gemeinde Gosen-Neu Zittau. Der Unterricht wurde am Freitag ausgesetzt. Ein Notfallteam des Staatlichen Schulamts Frankfurt (Oder) mit Schulpsychologinnen und Schulpsychologen kam auf den Campus. Unterstützung leisten außerdem die Notfallseelsorge und die Unfallkasse Berlin-Brandenburg.

Bereits unmittelbar nach der Tat waren acht bis neun Vertreterinnen und Vertreter der Notfallseelsorge vor Ort gewesen und hatten mit Betroffenen gesprochen. Einige Minderjährige wurden noch am Donnerstagnachmittag in der Turnhalle betreut, bis ihre Eltern sie abholen konnten. „Wir versuchen, ein Schutzraum zu sein“, sagte Stefan Baier von der Notfallseelsorge Brandenburg im rbb.

Auch am Freitag stand nicht die schnelle Rückkehr zum normalen Schulbetrieb im Mittelpunkt. Familien der Grundschule konnten ihre Kinder zu Hause betreuen, was nach Angaben des Bildungsministeriums die meisten auch taten. Die Lehrkräfte waren dennoch vollständig vor Ort. Sie betreuten die anwesenden Kinder in Gruppen und gaben ihnen nach Darstellung des Ministeriums Raum zum Spielen, zum Austausch und zum Anvertrauen.

Die Unterstützung soll nicht mit dem Wochenende enden. Die Notfallseelsorge bleibt nach Angaben des Ministeriums auch am Wochenende ansprechbar, das Notfallteam des Schulamts soll in der kommenden Woche weiterhin auf dem Campus präsent sein. Die Grundschule will ab Montag wieder regulären Unterricht anbieten, dabei aber weiterhin auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingehen. Schulräte unterstützen die Schulleitungen bei der Organisation des Betriebs.

Wie schwierig die Rückkehr sein dürfte, beschreibt Schulsprecher Kunz. „Das ist nichts, was normal ist an einer Schule“, sagte er dem rbb. Die getötete Schülerin sei allen gut bekannt gewesen. Es werde sehr schwer sein, zu irgendeiner Form der Normalität zurückzukehren.

Die Erschütterung zeigte sich bereits wenige Stunden nach der Tat. Weit über hundert Menschen kamen am Donnerstagabend an die Schule, legten Blumen nieder, entzündeten Kerzen und trauerten gemeinsam. Menschen weinten und hielten sich in den Armen. Am Rand des Campus ist inzwischen ein Ort zur Anteilnahme eingerichtet worden.

„Ich kenne den Erzieher persönlich, er hat gestern auf dem Hof noch gewunken. Es ist schockierend und schrecklich für alle Beteiligten“

Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) besuchte den Campus am Freitag und sagte den Betroffenen Unterstützung zu. „Ich habe heute viel Trauer und Fassungslosigkeit in den Schulen wahrgenommen. Die Kinder und Jugendlichen erhalten unsere volle Unterstützung. Unsere Lehrkräfte gehen sehr einfühlsam auf ihre Bedürfnisse ein. Gleichzeitig brauchen die Kolleginnen und Kollegen selbst seelischen Beistand durch unseren schulpsychologischen Dienst und auch seitens der Notfallseelsorge und der Unfallkasse“, erklärte Hoffmann.

Wie nah die Tat den Beschäftigten geht, schilderte Ilona Greißner aus Gosen-Neu Zittau dem rbb. Sie arbeitet an der Schule und gibt dort normalerweise mittags Essen für die Schülerinnen und Schüler aus. „Ich kenne den Erzieher persönlich, er hat gestern auf dem Hof noch gewunken. Es ist schockierend und schrecklich für alle Beteiligten.“

Der Brandenburger Landeselternrat forderte, mögliche Maßnahmen für mehr Sicherheit an Schulen zu prüfen. „Eltern müssen ihre Kinder morgens in die Schule schicken können, ohne Angst und ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen“, erklärte das Gremium. News4teachers

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149 COMMENTS

  1. Femizid ist der dümmste Begriff überhaupt. So wird eine Hälfte der Opfer dieses Mordanschlages schlicht marginalisiert.

      • Zufallsopfer, na das erklärt doch alles …..
        Dieser unterbelichtete Typ ist mit der Absicht, seine Ex-Freundin zu töten in die Schule gegangen, Helfer des Opfers, die sich ihm entgegenstellen würden, waren einkalkuliert. Es ist befremdlich und äußerst verstörend, dass von diesem mutigen Helfer so gesprochen wird, Kollateralschaden, ja klar…….
        Offenbar müssen wir die Schulen wieder hermetisch abriegeln, damit sie weniger zum Ort von Rache- und Amok-Gelüsten werden.

        • „Es ist befremdlich und äußerst verstörend, dass von diesem mutigen Helfer so gesprochen wird…“

          Einen Femizid läppisch „Beziehungstat“ zu nennen (als hätte das Opfer eine Mitschuld, siehe Dieter Nuhr: Sexpartner besser aussuchen) – ist ok?

          Aber ein Opfer, mit dem der Täter gar nicht gerechnet hat, „Zufallsopfer“ zu nennen (weil es nun mal zufällig am Tatort war und sonst kein Opfer geworden wäre) – ist „verstörend“?

          Seltsame Logik.

          Es mindert den heldenhaften Einsatz des getöteten Erziehers nicht im Kleinsten, zufällig in die Situation geraten zu sein.

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

      • Es findet keine Differenzierung statt, wenn die Hälfte der Opfer schlicht marginalisiert werden und somit dem Vergessen anheimgegeben wird.

        • Selbstverständlich wird hier differenziert und zwar hinsichtlich des Motives.
          Auch im hiesigen Fall wird der Erzieher weder vergessen noch marginalisiert.
          Er ist hier ein zufälliges Opfer, während die ermordete Schülerin klar im Fokus stand.

  2. Der junge Erzieher starb, weil er das tat, was sein Beruf und Berufung war: Kinder und Jugendliche zu beschützen. Dafür ist dieser Mann gestorben. Der Täter….einer der vielen Narzissten, die glauben, dass eine Frau für immer ihr Objekt und ihr Eigentum ist, und der um seine Kränkung – sie verlässt ihn – zu rächen, buchstäblich über Leichen ging, vermutlich . Diese Femizide kommen immer noch viel zu häufig vor. 🙁
    Der Erzieher, ein Held. Der Tod beider Menschen geht mir sehr nahe.

    • Ich glaube es ist zu einfach dies auf Narzissmus und „Frau als Besitztum“ zu reduzieren.
      Bei Tötungsdelikten von (Ex)partnerInnen „führen“ Männer leider einfach die Statistiken an. In Deutschland wird leider nicht aufgeschlüsselt ob die getötete Person in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung war. Andere länder tun dies.
      Dort fällt auf auch unter gleichgeschlechtlichen Paaren waren die Männer als Täter und Opfer überproportional vertreten. 87% ca. aller gleichgeschlechtlichen Tötungsdelikte gingen von Männern aus. es deutet also vielmehr auf eine Unfähigkeit hin mit Ablehnung und/oder dem Ende einer Beziehung umzugehen. Woran das liegt wäre eine interessante Forschung.
      Dies einfach auf Frauenhass zu reduzieren greift glaube ich zu kurz. Wenn man ein Problem lösen will darf man es nicht vereinfachen.
      Ganz wichtig: Ich will nichts runterspielen oder irgend jemandem Schuld oder auch nur eine Teilschuld zuweisen. Aber wenn man das Porblem, von Männern die überproportional oft töten, lösen will oder zumindest einschränken will darf man das nicht trivialisieren.

      • Vereinfacht oder gar trivial finde ich die angeführten Ursachen von Susannen M. nicht.

        Mangelnde Frustrationstoleranz sowie ein fragwürdiges Ideal von Männlichkeit spielen vermutlich ebenfalls eine Rolle. Erziehungswerte nicht nur von den Eltern(-teilen) und wer weiß schon, wie sich so ein Y Chromosom auswirkt…

      • “ will nichts runterspielen oder irgend jemandem Schuld oder auch nur eine Teilschuld zuweisen. Aber wenn man das Porblem, von Männern die überproportional oft töten, lösen will oder zumindest einschränken will darf man das nicht trivialisieren.“
        Taten Sie. Vielleicht gibt es mal ein Thema im Forum, wo – wiedermal – das alles aufgerollt und von Anfang an erklärt wird, aber wenn Sie das lieber als Toxische Maskulinität bezeichnen wollen weil Männer auch in gleichgeschlechtlichen Taten überrepräsentiert sind, dürfte das ja am konkreten Fall nicht viel ändern

      • Es ist nicht Frauenhass generell, es ist in einem Einzelfall die verletzte Ehre eines verlassenen Mannes, der nicht Manns genug ist, es zu verarbeiten und anzuerkennen, dass die Frau nichts mehr von ihm wissen möchte, und dass dies kein Grund ist, Amok zu laufen, da dies die Sache eher noch schlimmer macht. Die Ehre ist damit keinesfalls gerettet, eher die krankhafte Einfältigkeit des Täters bloßgelegt. Warum Männer immer wieder auf solche Muster zugreifen, ist mir unverständlich, das ist rufschädigend für alle Männer und führt unter anderem dazu, dass Frauen keinen Bock mehr auf Männer haben.

        • Wenn es ein Einzelfall wäre, bräuchte es keinen Fachausdruck.
          Leider nehmen aber die Femizide weltweit zu, so gesehen ist „allgemeiner Frauenhass“ eine durchaus zutreffende Bezeichnung.

          • Braucht es denn den Begriff?
            Mord ist Mord. Die „Femizide“ nehmen zu. Die Datenlage dazu ist aber eher dünn und stammt vornehmlich aus europäischen und nordamerikanischen Ländern.
            Für Frauen ist die Gefahr in der/ oder nach der Beziehung Gewalt zu erfahren wesentlich größer.
            Für Männer die grundsätzliche Gefahr Gewalt zu erfahren.
            Daher sind 80% der weltweit ermordeten Menschen Männer.
            Wortspielereien ändern nichts. Morde an Frauen werden durch den Begriff „Femizid“ nicht weniger werden. Menschen werden durch „Inklusive Begriffe“ nicht inklusiver.
            Wenn man etwas an der Problematik ändern will muss man erforschen warum etwas passiert und dann Möglichkeiten zur Verhinderung und/oder Verminderung finden. Semantik wird keine Änderung herbeiführen.

          • „Morde an Frauen werden durch den Begriff „Femizid“ nicht weniger werden.“

            Um ein Problem lösen zu können, muss man es zunächst mal erkennen. Der Begriff „Beziehungstat“ lässt aber kein gesellschaftliches Problem erkennen – er impliziert eine rein individuelle Ebene, an der das Opfer auch noch beteiligt ist.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Löst man es damit wirklich oder „erweitert“ es nicht sogar mitunter dadurch?
            Nur mal als Sinnfrage.

            Wenn man schaut, welches Geschlecht diese Beziehungstaten „dominieren“, dann sieht man doch ein Problem. Wozu also der Begriff?
            Also das Problem ist doch „klar“ (ersichtlich).
            Zumindest im Fachkreis?

          • „Wozu also der Begriff?“

            Um das Problem zu benennen. Wir nennen den Klimawandel auch nicht Wetterwechsel.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Die Probleme sind meist im Bereich:
            – Psychische Instabilität
            – Psychisch „krank“
            – „Sozialisierung“ [häusliche Gewalt, „Ehre“]
            – Sehr niedrige Frustrationstoleranz
            – Geringe Reflexionsgabe
            – usw.

            Das Problem bei „Femizide“ ist doch mitunter, dass viele schonmal Schwierigkeiten mit der Einordnung und Bedeutung haben [wobei es auch bleiben wird, denke ich].
            Dazu würde bspw. eine Anwendung als „weil es/sie eine Frau ist“ ebenfalls als Transfer ja den „Androzid“ geben. Außer man definiert es wieder inkonsistent und sagt „neeenee, bei Männern geht das nicht“ – warum? Und dann kommt man (wieder) mit inkonsistenten Begründungen (oder Konsequenz der Inskonsequenz) und sagt: Ist halt so nur Frauen/es soll ja gerade zeigen, dass primär Frauen davon betroffen sind. Was wiederum keinen „Androzid“ wieder ausschließen würde … Also keine nachvollziehbare Begründung darstellt. Oder eine andere Weise „legitimiert“.
            Weiter gedacht wäre doch jede „Mann tötet Frau“ dann ein Femizid? Oder ab wann geht man denn genau auf „Femizid“ ? Bei primären „Beziehungstaten“? Bei primären „Ablehnung“? Usw.

            Dann hat man natürlich das Stereotypische Problem noch: Alle Männer sind „böse“. Muss natürlich nicht stimmen. Es stellt dich jedoch gesellschaftlich so mal als Problem.
            Die Konsequenz wäre: Warum „nahezu immer“ Männer?
            Dann käme man auf primär 3 Faktoren:
            – Es muss biologisch bedingt sein. [Uh … Das Fass will man ja wohl gar nicht erst aufmachen? Würde ja heißen, dass „Mann“ gar nichts so wirklich dafür kann. Zumindest manche. Schwierig]
            – Es muss sozialisiert sein. [Dann sind wir eben wieder bei Teilfaktoren von „Kultur“, „Gewalt“, „Erziehung“, „Mitwirkung/Teilhabe“ usw. Also müssten dann auch genau diese Problembereiche hier wieder – als Umweg – benennen]
            – Beides. [Also Anfälligkeit durch biologischen Faktor (Genetik? Geschlecht) und zusätzlich noch durch Sozialisierung (Männer werden „schlechter“ {?} sozialisiert?).]
            Man könnte noch:
            – „Eigener Wille“. Dazu nehmen. Dann wären es 4 primäre Faktoren.

            Egal wie … Wo wäre der Begriff „Femizid“ denn hier hilfreich tatsächlich?

            Klimawandel als Begriff bringt erstmal ebenfalls relativ wenig. Es sind die Umstände und Zustände. Ansonsten bekommt man auch keine Lösung. Oder sehen Sie das anders?

            Dazu hätte man doch bei „Femizid“ auch Problembereich wie: Homosexualität [Frau – Frau, Mann – Mann] hier wendet man kaum den Transfer des Begriffes an. Er wird somit nicht konsistent in der Anwendung.
            Das „Problem“ als Lösung sehe ich persönlich [oder verstehe es nicht …] auch nicht sonderlich bei „keine Teilschuld“. Natürlich könnte man immer sagen: Selbst Schuld, wenn die sich mit Männern einlässt. Männer sind böse.
            Sonderlich mehr ist das doch dann auch nicht? Man verwendet halt nur andere Begrifflichkeiten.
            Dazu wäre bei „Beziehungstat“ [Tatsächlich in/während einer beidseitigen Beziehung] kein direkter „Schuldzuspruch beider Seiten“. Das macht man sich eben ebenfalls. So wie bei „Femiziden“ ja auch die Gefahr (und Anwendung) als Möglichkeit. Es „löst“ doch das gesellschaftliche (stereotypische) Denken nicht. Es bringt/überträgt es lediglich auf einen anderen Begriff.
            Der Begriff „Beziehungstat“ ist natürlich auch falsch, wenn hier „niemand“ in einer tatsächlichen Beziehung war.

            Wir „brauchen“ doch konkrete Sachen und Faktoren:
            – Besitzanspruchsdenken
            – Psychische Labilität
            – Geringe Frustrationstoleranz
            -> Erkläransätze / „Motive“
            –> Mord als Tat.

            Ich „checks“ einfach nicht. Also wo hier tatsächlich „Femizide“ sinnvoll sind unter der Prämisse von „Inkonsistenten und Inkonsequenzen“.
            Wer nimmt das an? Und wie sollte man das rechtskräftig anwenden?
            Und welcher tatsächliche „Mehrwert“ besteht aus dem Begriff? Zu welchem „Preis“ auch?

            Also persönlich soll jeder und jede das „Femizid“ nennen. Von mir aus. Aber ich sehe da ehrlicherweise einfach auch Problemfelder und Anwendungsprobleme.
            Glaube auch nicht, dass sich der Begriff wirklich durchsetzen wird. Auch hier wird man „den Peak“ nicht schaffen und ggf. verfällt es und/oder gibt einen „Backlash“.
            Tendenzen bereits (deutlich) ersichtlich finde ich.
            Aber gut … Macht mal, wer will.

          • Zum Vergleich mit dem Klimawandel von der Redaktion gibt es weitere Parallelen. Auch er wird von wenigen Prozent angezweifelt, dennoch existiert er – unter passendem Begriff.

          • Es wird fast alles angezweifelt. Die runde Erde auch. Auch „Gott“.
            Aber das doch keine sinnvolle Begründung für irgendwas erstmal.
            Ist ja auch nur eine Parallele, wo man diese selbst zieht. Ansonsten findet sie doch gar keine Anwendung? Das ja das Ding.
            Es gibt ja auch keine juristische Straftat „wegen Klimawandel“? Oder? Also wegen „Öl in See“ ja. Umweltverschmutzung? Ja. Aber wegen „Klimawandel“? Denke nicht?

            Wie ziehen Sie denn das konkret in der Anwendung mit Beispielen.
            Evtl. check ich’s ja dann.
            So ist die Erklärung eher … Selbst gemacht unter eigener Prämisse?

          • Es geht nicht darum, ob und wer zweifelt – geschweige dass das als Begündung gesehen wird.
            Wenn jemand aus rassistischen Motiven ermordet wird, eiern sie doch auch nicht so rum und nutzen konkreten Begriff.

          • Aber dann wäre das Motiv „weil sie eine Frau ist“ ?
            Und ja, das kann man schon so anführen. Hält allerding in der Logik doch nicht lange Stand?
            Ansonsten müsste sie ja „so oder so sterben, weil sie eine Frau ist“.
            Oder man hat den Täterfaktor gar nicht so „im Fokus“ – und sagt: Naja, sie ist halt eine Frau – also Femizid.

            Erklären Sie es mir doch bitte. Mit Beispielen und tatsächlichen Anwendungsbereichen.

            Ich würde das wirklich sehr gerne verstehen. So die „Grundlogik“ ist mir absolut klar denke ich? Also „wo man damit hin will“ – nur sehe ich hier keine Anwendungslogik und -konsistenz.
            Aber vllt. können Sie mir die ja etwas näher bringen.
            Ich sehe viele Problemfelder bei dem Begriff. Und die Praxis zeigt zumindest, dass die da sind. Sonst gäbe es solche Diskurse ja nicht überall.
            Und hier sehe ich ebenfalls einen Peak-Punkt dann halt potentiell.

            Hm, wie stelle ich mal den Vergleich zu „rassistisches Motiv“ hier her … Weil das tatsächlich ein sehr „schöner“ [im Sinne von „kann man gut vergleichen als Anwendungsproblematik] und treffender Vergleich meiner Meinung nach ist:

            – Ein Schwarzer wird ermordet
            -> Rassistisches Motiv

            – Eine Frau wird ermordet
            -> Femizid

            Verstehen Sie das Problem sogar bei dem Vergleich?
            Auch der Schwarze könnte aus anderen Motiven ermordet werden. Hier gleich zu sagen: Das muss Rassismus gewesen sein … Trifft es eben nicht.
            Und bei Femizid sehe ich das ähnlich.

            Ja, die Wahrscheinlichkeit ist da. Bei beiden Fällen. Allerdings das „generell so zu nennen“ ist einfach schlichtweg faktisch falsch. Da muss absolut kein „Frauenhass“ da sein. Da muss absolut kein „Rassismus“ da sein. Also nicht über „die Durchschnittsprägungen hinaus“. Und die ermorden deshalb keinen.

          • Ihnen ist aber hoffentlich klar, dass es Neben – und Hauptmotive gibt ? Weiter müssen wir hier nicht zum x ten Male darauf hinweisen, dass es in Deutschland täglich ca. 12 Ofer von rassistisch motivierten Gewalttaten gibt, ebenso wurden 2023 ganze 938 Frauen Opfer eines Femizides.
            Das ändert auch nicht Ihre Ignoranz in dieser Sache, sorry.

          • Ich ignoriere nichts. Ich finde das auch furchtbar. Mich stört aber der Begriff und der allgemeine Männerhass, der daraus hervorgeht. Wichtiger wäre mMn. die Ursachen genauer zu erforschen und zu benennen, um wirklich präventiv tätig zu werden!

          • Welcher „allgemeine Männerhass“? Gibt es zunehmende Gewalt von Frauen gegenüber Männern? Gibt es Anfeindungen von Männern durch Frauen im Internet? Gibt es Menschenhandel – mit Männern als Opfer? Wäre uns neu.

            Das Problem scheint eher andersherum zu sein. „Je schwerer die Gewalt, desto eher ist es eine ‚Men’s World'“ Gerne hier nachlesen: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/interview-maennergewalt-kriminologe-kinzig-102.html

            „Wichtiger wäre mMn. die Ursachen genauer zu erforschen und zu benennen, um wirklich präventiv tätig zu werden!“ Zwei mögliche beeinflussbare Ursachen werden im Interview benannt: Erziehung – und Alkohol.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Sie stören sich an einem Phantom, da kein „allgemeiner Männerhass“ existiert.

            Mein post richtete sich übrigens an Bla.

          • „Mich stört aber der Begriff und der allgemeine Männerhass, der daraus hervorgeht.“
            Vielleicht sollten Sie Ihren Medienkonsum umstellen, wenn die Ihnen etwas von „allgemeinen Männerhass“ erzählen…

            Haben Sie irgendeinen konkreten (!) Beleg für Ihre Annahme?

          • Sie wollen Belege für meine Empfindungen? Also dafür, was mich persönlich stört bzw. an was ich mich störe? Möchten Sie ein EEG, EKG oder lieber Videoaufnahmen, wie es mich schüttelt, wenn ich manche Kommentare lese? 🙂

          • „Sie wollen Belege für meine Empfindungen?“
            Ist also nur Ihr Gefühl und Sie lasen nirgendwo etwas dazu.
            Vergessen Sie nicht, geistlos Verallgemeinerungen über Schüler*innen zu verbreiten, sobald es Ihnen in den Kram passt – lässt Sie unglaubwürdig und falsch wirken 😉

          • „Aber dann wäre das Motiv „weil sie eine Frau ist“ ?“
            Das stört mich auch am Begriff „Femizid“, denn das impliziert ja irgendwie einen allgemeinen Frauenhass des Täters. Warum tötet er gerade diese eine Frau und nicht auch noch andere?

          • Schon mal was vom Zufallsopfer gehört?
            Bei manchen hier frag ich mich, auf welchem Planeten sie leben…

          • Dass ausgerechnet Sie als Frau und damit zumindest indirekt Betroffene sich den allgemein zunehmenden Frauenhass nicht vorstellen können, ist gelinde gesagt schon sehr erstaunlich.

          • Ne, weil ich genauso wenig den zunehmenden Männerhass nicht verstehe! Die Spaltung unserer Gesellschaft nimmt immer mehr zu. Immer mehr Gruppen werden gegeneinander ausgespielt und immer mehr Gruppen beanspruchen die alleinige „Wahrheit“ für sich und wundern sich dann, dass die anderen Gruppen dann bockig werden. Und da Sie mich als „Betroffene“ ansprechen, als Mutter zweier Söhne und Oma eines Jungen und eines Mädchens und Tante von Jungen und Mädchen macht mir diese Spaltung und der zunehmende Frauen- und auch Männerhass ernsthaft Sorgen

          • Und deshalb kehren wir gesellschaftliche Probleme lieber unter den Teppich… (Scherz). Herzliche Grüße Die Redaktion

          • Nö, nichts unter den Teppich kehren! Aber auch nicht alle in einen Topf werfen. Um eine „Krankheit“ zu behandeln, müssen die Ursachen erst einmal gründlich untersucht und dann beseitigt werden. Sprich: welche Menschen werden toxisch, warum, was ist da in der Persönlichkeit verankert, was ist in der Erziehung, in der Persönlichkeitsentwicklung, in der Gesellschaft…. schief gelaufen? Was muss präventiv getan werden, um solche Entwicklungen in Zukunft möglichst zu verhindern?

          • Wir haben hier ein gesellschaftliches Problem, kein individuelles – wie die Häufung der Fälle deutlich macht. Also fragen wir: Was läuft in Gesellschaft und Erziehung schief, dass viele Männer glauben, mehr Rechte als Frauen zu haben und über Frauen bestimmen zu können?

            Einen Ansatzpunkt hätten wir schon mal: das Problem klar benennen – und nicht wegschwurbeln (wie Sie es offenbar gerne hätten)!

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Um das Problem, welches ich auch sehe, klar zu benennen, müsste man klar benennen, welcher Typus von Mann ist das denn und warum! Es ist ja nicht die Mehrheit der Männer, auch wenn das immer wieder so anklingt. Es sind auf jeden Fall zu viele, aber die Mehrheit der Männer ticken, zum Glück, nicht so! Ich schwurble nichts weg, ich wehre mich nur gegen Pauschalisierungen!

          • „Um das Problem, welches ich auch sehe, klar zu benennen, müsste man klar benennen, welcher Typus von Mann ist das denn und warum!“
            Also Femizide und Toxische Männlichkeit?
            Aufpassen, dass Sie das nicht versehentlich wieder verallgemeinern (augenroll)

          • „Aber auch nicht alle in einen Topf werfen.“
            Volle Zustimmung, irritierend daher, wenn jemand „allgemeinen Männerhass“ ohne Belege herbeiphantasiert oder alle Straftaten in einen Topf wirft, um nicht konkret über Femizide sprechen zu müssen…

          • Ja, einer von einigen Punkten, die irgendwie (erstmal?) wenig logisch sind.
            Aber wirklich erklären will oder kann es hier ja niemand.

            Über „Emotionalisiertes“ mal hinaus.
            Oder irgendwas von „dann verstehen Sie es nicht“. Was ja auch so sein kann. Allerdings ohne Erklärung und sinnvollen Anwendungsbereichen, sowie konkreten Beispielen einfach schwer zugänglich anscheinend.
            Vielleicht ja ein „Geheimwissen“ von Insidern, welche zwar erwarten, dass alle „das auch so sehen“, allerdings eben durch „Erleuchtung“ ohne sinnlogische Erklärungen usw.

            Weiß nicht …

          • „Ja, einer von einigen Punkten, die irgendwie (erstmal?) wenig logisch sind.“
            Ihnen.

            „Aber wirklich erklären will oder kann es hier ja niemand.“
            Wollen. Sie haben sich seit über zwei Jahren drum geschert, warum also die Mühe machen?

            „Über „Emotionalisiertes“ mal hinaus.“
            Welch praktische… Ansicht, wenn Sie selbst keine Argumente haben…

            „Vielleicht ja ein „Geheimwissen“ von Insidern“
            Ja, das wird es sein. Wie seltsam, dass sich niemand auf Ihr aufrichtiges Interesse einlässt (augenroll)

          • „Ihnen.“

            Und Sie könn(t)en es mir (angeblich?/anscheinend?) ja erklären. Machen Sie halt nicht.
            Also bleibt es mir auch hier wieder mal unlogisch. Schade.
            Ich liebe es ja Dinge zu „sezieren“. Das mitunter mein Spezialinteresse.
            Ich bin da sehr offen für Erklärungen, die ich auf Konsistenz und Konsequenz bedenken und diskutieren kann.
            Meinerseits also sehr gerne. Und wenn das tatsächlich logisch ist und konsistent, dann kann ich es nicht „sezieren“. Logischerweise „müsste“ ich es dann „annehmen“. Wäre ja klar. Sorry, ich „laufe“ diesbezüglich nicht „emotionalisiert“.

            „Wollen. Sie haben sich seit über zwei Jahren drum geschert, warum also die Mühe machen?“

            Und seit über zwei Jahren konnte ich leider keine konsequente und konsistente Erklärung und insb. Anwendung „bekommen“.
            Das ist wohl „mein Struggle“ zumindest.
            Bei „wollen“ … Ist okay. Dann ist das halt so. Schade dann. Muss ich mit leben.
            Bisher scheiterte es [für mich] diesbezüglich auch bei „können“. Ansonsten würde ich ja sagen: Klar. Sinnvoll.
            Warum „sollte“ ich denn „dagegen sein“?
            Den Begriff selbst will ich ja auch nicht „verboten haben“. Soll jeder und jede verwenden. Aber ohne Konsistenz und Konsequenz in Erklärung und Anwendung werde ich ihn halt immer in Frage stellen … Klar. Ist neurobiologisch bei mir [und vielen anderen] einfach so.
            Nicht bös gemeint. Kommt evtl. so rüber. Ist eine „natürliche Sache“ erstmal. Sollten doch gerade Sie als Sonderpädagoge durchaus wissen, wenn Sie sich etwas mit AuDHD usw. auskennen (würden?).

            „Welch praktische… Ansicht, wenn Sie selbst keine Argumente haben…“

            Rein theoretisch brauch ich dazu erstmal überhaupt „keine Argumente“. Das ist das Gute bei Konsistenz und Konsequenz in der Anwendung. Es kommen Impulse [Erklärung und Anwendung, sowie Beispiele] und dann „checkt“ man durch „Sezierung“ eben dies ab. Dann entstehen die „Argumente“ nämlich durch Systemabgleich innerhalb dessen.
            Als Ausgangspunkt ist dies oft sogar „am neutralsten“.

            Aber doch, inzwischen gibt es [für mich] einige Argumente. Dann kämen Sie aber wieder mit „darum gehts nicht“, „nein, nur Anwendung bei Frauen [warum?]“, usw.
            Daher: Sie sagen, dass der Begriff sinnvoll ist – Sie stellen die Argumente. Diese sollten dann halt Stand halten oder tun es halt nicht. Das ist die logische Abfolge erstmal.

            Nehmen wir als Transfer mal „Glaube/Religion“: Wer sagt, dass es einen Gott gibt, der ist (eigentlich) in „Beweispflicht“. Zumindest auf der „Faktenebene“ – nicht auf der individuellen Wahrnehmung und Emotionalisierung.
            Keiner „muss“ beweisen, dass es keinen Gott gibt mit der Prämisse des ggf. (erstmal) Unbeweisbaren.
            Daher würde hier das Ergebnis sein: Es könnte einen Gott geben – oder auch ein Spaghettimonster – aber es ist faktisch nicht bewiesen. Warum? Weil es entweder keinen gibt, dieser nicht bewiesen werden kann/konnte bisher oder man einen Beweis nicht angeführt hätte.

            Keine Ahnung, warum man sowas ständig „umdreht“.
            Die Beweisumkehr ist dann erfolgt, wenn man tatsächlich mal so weit wäre, dass man einen Gott sogar ausschließen könnte. Wie auch immer das möglich sein sollte. [Das Gotteskonstrukt ist ja erstmal so darauf gebildet, dass es dessen kaum bis nicht möglich ist. Das das Paradoxon des Glaubensansatzes mitunter]

            „Ja, das wird es sein. Wie seltsam, dass sich niemand auf Ihr aufrichtiges Interesse einlässt (augenroll)“

            Finde ich auch.
            Die „Systemlogik“:
            – Keine/r hat Bock mit mir zu diskutieren [Ja … Checke .. bin anstrengend diesbezüglich. Nehm ich an.]
            – Keiner kann es konsistent und konsequent überhaupt erklären mit Anwendung und sinnvollen Beispielen
            – Man will es grundlegend nicht erklären [„Geheimwissen“ und „Insider“?]
            – Sonst was für Gründe

            Ich bin weiterhin „offen“ – so oder so. Was daran jetzt „stimmt“ [oder verschiedene Faktoren] bleibt ebenfalls „offen“ für mich.

          • „Und Sie könn(t)en es mir (angeblich?/anscheinend?) ja erklären. Machen Sie halt nicht.“

            Ich habe Ihnen beschrieben, warum ich es Ihnen nicht mal wieder zu erklären versuche, was Sie bis zum nächsten Artikel vergessen 😉
            https://www.news4teachers.de/2026/08/toedlicher-angriff-auf-schulcampus-getoeteter-erzieher-wollte-18-jaehriger-schuelerin-offenbar-helfen/#comment-833949

            „Und seit über zwei Jahren konnte ich leider keine konsequente und konsistente Erklärung und insb. Anwendung „bekommen“.“
            Was war das konkret, jenseits dieses Forums?
            Vielleicht interessanter, welche Quellen/ Belege möchten Sie konkret anführen, auf die Sie seit zwei Jahren Ihre Ansicht stützen?

          • „Ich habe Ihnen beschrieben, warum ich es Ihnen nicht mal wieder zu erklären versuche, was Sie bis zum nächsten Artikel vergessen “

            Habe ich Ihnen ja unten erklärt. Aber vllt. kam das erst danach. Weiß grad nicht. Lese ich dann ggf. gleich noch, falls Sie bereits auch darauf geantwortet haben.

            „Was war das konkret, jenseits dieses Forums?“

            Diskurse, Fachbeiträge, „News“/Medienberichte, Videos, Podcast, Kommentare (auch anderswo)
            Und halt hier. Aber gut, das sehen Sie ja.

            „Vielleicht interessanter, welche Quellen/ Belege möchten Sie konkret anführen, auf die Sie seit zwei Jahren Ihre Ansicht stützen?“

            Alle Quellen und Berichte habe ich logischerweise nicht mehr. Speichere ja nur ab und an Sachen und nicht „alles was ich lese“. Wäre ja Irrsinn. Diskurse usw. kann ich jetzt auch schlecht „wiedergeben“. Habe zu dem Thema nicht sonderlich eine „komplette Datenbank“.

            Aber klar kann ich Ihnen einige exemplarische Quellen hier angeben, welche ich mitunter gelesen habe [also die Angegebenen alle – dazu „paar“ Links/Dokumente usw. unter den Quellen damals auch – da können Sie dann selbst reinschauen – die suche ich jetzt nicht mehr alle zusammen] und als interessant einstufte.

            https://www.zdfheute.de/wissen/femizid-gewalt-gegen-frauen-recht-100.html

            https://verfassungsblog.de/femizide-neues-mordmerkmal/

            https://www.bundestag.de/resource/blob/1005440/a9f762a9c3545579a5a3c3307102b888/WD-7-025-24-pdf.pdf

            https://www.bpb.de/themen/gender-diversitaet/femizide-und-gewalt-gegen-frauen/517633/femizide-rechtlicher-rahmen-und-strafverfolgung/

            https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw09-pa-familie-femizide-822324

            https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/femizide-strafrecht-und-die-toetung-von-frauen

            https://www.rwi-essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/pressemitteilungen/detail/femizid-statistik-von-0-auf-360-warum-praezise-zahlen-frauen-besser-schuetzen

            https://www.deutschlandfunkkultur.de/femizide-gewalt-frauen-kommentar-100.html

            https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/femizid-2023/519672/wissensvermittlung-statt-gesetzesaenderung/

            https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/172346/Femizide%20in%20Deutschland_Forschungskurzbericht.pdf

            Medienberichte habe ich keine konkreten für Sie. Die kommen allerdings ja „ständig“. Klar liest „man“ das dementsprechend oft.
            Also sowas:
            https://www.tagesspiegel.de/berlin/erneut-messerattacke-in-berlin-ex-partner-soll-28-jahrige-in-friedrichsfelde-getotet-haben-12290825.html

            Über weitere Quellen von/durch Ihnen würde ich mich natürlich weiterhin freuen.
            Ich lese gerne für gewöhnlich. Oftmals sogar „das Thema sekundär“.

          • „Aber klar kann ich Ihnen einige exemplarische Quellen hier angeben, welche ich mitunter gelesen habe“
            War nicht meine Frage. Welche Quellen BELEGEN Ihre Ansicht?

          • Können Sie keine Quellen interpretieren und auslesen? Oder woran scheitert es denn?
            Dort stehen doch Kritikpunkte usw. relativ verständlich und deutlich drin?
            Dazu kann man doch auch beide Seiten auf Konsistenz prüfen? Das sollte ebenfalls im Rahmen von studierten Personen zumindest „Basic“ sein. Sollte …

            Verstehe wirklich nicht, warum es Ihnen so schwer fällt? Die Quellen sind da. Lesen Sie sie. Ich denke mal, dass das „verschiedene Seiten“ sogar abdeckt. Suche normalerweise ja Pro-Kontra-Neutral bei Themen.
            Und falls Sie etwas nicht verstehen, dann fragen Sie gerne.
            Anders kann man doch gar nicht rangehen?
            Soll ich Ihnen die kompletten Quellen denn auswerten, oder wie bedenken Sie das?

            Lesen Sie. Denken Sie mit. Prüfen Sie auf Konsistenzen und Inkonsistenzen. Dann schreiben Sie gerne gezielt, wo ein „?“ entsteht. Und darauf kann ich dann gerne eingehen.
            Innerhalb der Quellen befinden sich doch rechtliche Aspekte, Sozio-Gesellschaftliche, Psychologische … Usw. Auch Wirkeffekte.

            Weiß wirklich … Nicht, was ich da jetzt großartig Ihnen sagen soll … Nehmen Sie einen Punkt den Sie gut finden und wir können auch gemeinsam „Fragen stellen und beantworten“ – dadurch bekommt man dann auch die Konsistentbereiche mitunter raus.

            Sie haben nach Quellen und „Belege“ gefragt, auf welche ich mich stütze … Das müssen und SOLLEN GAR KEINE reinen „Kontra-Quellen“ sein. Sonst ist man sofort im Bias. Es ist eben ein Zusammenwirken. Daher kann ich Ihnen auch insbesondere dazu sagen: Alle Quellen stützen meine Meinung für mich. Als Gesamtwirkung.
            Scheint für Sie tatsächlich nicht möglich zu sein, dass sowas „komplexer“ ist, als nur „hier haste Kontra Quellen“… Dann hätten Sie mich um „Kontra Quellen“ fragen können. Und die sind auch dabei.
            Als Beispiel kann man vieles aus der Tübingen Quelle rauslesen. Oder bpb. RWI Essen ebenfalls. Beim Verfassungsblog auch, da hier Erklärungen und Praxisprobleme als Bereiche auftauchen und darauf eingegangen wird.

            Schauen Sie sich doch einfach die Quellen an? Und ja … Sind auch „Pro-Femizid“ Quellen dabei. Welche durchaus gute Punkte ja haben, aber in der Konsistenzwirkung kaum Stand halten weiterhin.
            Mir schon klar, dass das bei Ihren Quellen [unten] nicht der Fall ist … Da ist keine Rechtsquelle dabei. Und nichts diesbezüglich.
            Primär waren das „andere Themenbereiche“ mit „eigener Interpretation des Transfers“ – daher 0 Mal Femizid.
            Und die Quelle zu Spanien mit Femizid als direkten Bezug … Wo man eben abwägen muss bei einer Übertragung der Anwendung.
            Dazu ebenfalls einige Praxisprobleme man ja bereits sieht und hat – insb. durch „Vorbild Spanien“.

            So kann das ja nichts werden mit Thementiefe ohne Bias. Aber gut, nur meine Ansicht erstmal.

          • „Im Jahr 1976 verwendete die US-amerikanische Soziologin Diana Russel den Begriff „Femizid“, um zu verdeutlichen, dass Frauen häufig aus anderen Gründen getötet werden als Männer. Bekanntheit erlangte der Begriff in Lateinamerika, wo er seit den 1990er Jahren genutzt wird und mittlerweile in einige Strafgesetze Eingang gefunden hat.

            Das Bundeskriminalamt (BKA) nutzte den Begriff erstmals in seinem Bundeslagebild 2023 zu geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichteten Straftaten. Es versteht Femizide als Tötungsdelikte an Frauen, denen die Annahme einer geschlechtsbezogenen Ungleichwertigkeit zugrunde liegt.

            Mangels Daten zur Tatmotivation erfasst das BKA folgende Taten an Frauen als Femizid: Mord im Zusammenhang mit Sexualdelikten und sonstiger Mord, Totschlag und Körperverletzung mit Todesfolge. Ausgenommen sind unter anderem Sexualdelikte mit Todesfolge und Brandstiftung mit Todesfolge.“

            „Wer Femizide nicht als Mord einstuft, weil er die niedrigen Beweggründe falsch einschätzt, wird möglicherweise auch einen Femizidtatbestand nicht richtig anwenden.“ (Juristinnenbund)

            „Asha Hedayati zufolge starten Gewaltbeziehungen oft ganz normal. Nach einigen Monaten fange subtil psychische Gewalt an: Isolation von Freund*innen und Familie, Erniedrigungen, emotionale Erpressung. Sobald die Frau kaum noch Kontakt zu anderen habe, falle ein wichtiges Korrektiv weg. Sie traue ihren Wahrnehmungen nicht, erkenne erst spät, dass sie Gewalt erfährt.“

            Wo genau wird in der ersten Ihrer Quellen Ihre Ansicht belegt?
            Wenn Sie Belege oder Quellen finden, welche Ihre Ansicht belegen, würde ich die gerne lesen 🙂

          • „Wenn man schaut, welches Geschlecht diese Beziehungstaten „dominieren“, dann sieht man doch ein Problem. Wozu also der Begriff?“
            Weil manche jedes Mal bei Null starten und beispielsweise nach dem Sinn des Begriffs – also dem zugrundeliegenden Welt- und Menschenbild des Täters – fragen?

            „Also das Problem ist doch „klar“ (ersichtlich).“
            Ich wünschte, es wäre bei Ihnen der Fall…

          • Können Sie das nochmal konkreter erklären mit Beispielen?
            Sorry, aber holt mich nicht so ab. Dazu fehlt mir irgendwas „greifbares“/“nicht sezierbares“/“logisches“.

            „„Also das Problem ist doch „klar“ (ersichtlich).“
            Ich wünschte, es wäre bei Ihnen der Fall…“

            Ist es nicht? Was sehen Sie daran denn als falsch? Ist ja kein Problem drüber zu sprechen/diskutieren. Bin ja auch hierbei offen zum Diskurs und dazuzulernen.
            Sehe nur bisher noch keine konsistente und sinnvolle Erklärung mit Beispielanwendungen.
            Würde mich ja gerne „abholen lassen“.
            Aber halt nicht mit „ist halt so“ oder sowas.
            Schon irgendwie … Sinnlogisch bitte.

          • „Dazu fehlt mir irgendwas „greifbares“/“nicht sezierbares“/“logisches“.“
            Und Hintergrundwissen, wie es scheint :/

            „Würde mich ja gerne „abholen lassen“.“
            Ich denke, der im Artikel beschriebene Fall ist kein guter Rahmen, WIEDER über ein deutschlandweites Problem zu sprechen, weil manche sich nicht angesprochen fühlen und alles bis zum nächsten Fall „vergessen“.
            Sorry, aber vielleicht mag jemand anderes Ihnen schreiben oder Sie informieren sich selbst – jenseits Ihrer Informationsquellen gibt es – leider – tatsächlich viel an Forschung, Debatte und Statistik zu.
            Viel Glück

          • „Und Hintergrundwissen, wie es scheint :/“

            Mag sein. Das könnten Sie hiermit ja auch ändern. Fände ich super. Das erfrage ich doch gerade?
            Bisher kam noch nichts sonderlich konsistentes leider.

            Bin demgegenüber gar nicht komplett abgeneigt. Aber ich will es schon logisch nachvollziehen und begründet haben über „ist halt so“ hinaus.
            Bringen Sie gerne das Hintergrundwissen. Die Erklärung und Anwendungsbeispiele, welche Sinn machen. Sonderlich mehr „will“/“brauch“ ich persönlich ja auch nicht.
            Scheitert leider schon daran …?

            „Ich denke, der im Artikel beschriebene Fall ist kein guter Rahmen, WIEDER über ein deutschlandweites Problem zu sprechen, weil manche sich nicht angesprochen fühlen und alles bis zum nächsten Fall „vergessen“.“

            Ist okay, holt jedoch auch niemanden ab, nehme ich an. Also Ihr „ne, erkläre ich nicht“.

            „Sorry, aber vielleicht mag jemand anderes Ihnen schreiben“

            Gerne. Darf jeder und jede und alle.

            „oder Sie informieren sich selbst“

            Anscheinend reicht es ja nicht. Kam bisher leider auf keine Konsistenz.

            „jenseits Ihrer Informationsquellen“

            Gerne andere Quellen an die Hand geben und hier einbringen. Lese ja gerne.

            „leider – tatsächlich viel an Forschung, Debatte und Statistik zu.“

            Konkreter wäre schön. Ansonsten lande ich ggf. ja wieder bei „den falschen Quellen“. Anscheinend.

            „Viel Glück“

            Danke. Schade. Ich wäre offen für Ihre Quellen, Forschung und Statistiken. Die Debatte ebenfalls – aber die verwehren Sie (was Sie selbstverständlich dürfen) ja hiermit sowieso.

            Anders: Leere Worte im Prinzip. Ist nicht bös gemeint, aber damit kann ich halt wenig konkretes anfangen, da nichts da ist. Holt mich nicht ab … Aber vielleicht stoße ich ja mal auf konsistente und konsequente Anwendungsbereiche, Beispiele, Forschung usw.
            Und nicht über die Tatbestände, sondern zu „Femizide“ als Begrifflichkeit selbst.
            Zu den Tatbeständen gibt es vieles jedoch, das stimmt.

          • „Ich wäre offen für Ihre Quellen, Forschung und Statistiken. Die Debatte ebenfalls“
            Welche Debatte?

            „Leere Worte im Prinzip. Ist nicht bös gemeint, aber damit kann ich halt wenig konkretes anfangen, da nichts da ist. Holt mich nicht ab …“
            Wenn Sie meinen, dass Sie persönlich abgeholt werden müssen, bevor alle anderen – die sich bereits damit auseinander gesetzt haben – darüber schreiben, kann ich Ihnen nicht helfen.

            Sie fangen jedes Mal wieder bei Null an, fragen dieselben Fragen und erwarten jetzt ernsthaft eine Diskussion, nachdem Sie sich das schon seit Monaten „fragen“ und nie informierten?
            https://www.news4teachers.de/2026/06/bonesmashing-rohe-eier-trinken-ins-gym-gehen-sich-nichts-von-frauen-sagen-lassen-wie-tiktok-toxische-maennlichkeit-bei-jugendlichen-befeuert/#comment-818475

            Wenn ich Ihnen Artikel dazu verlinke (https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/psychologie-maennlichkeit-gewalt-kommunikation-100.html), „fühlen“ Sie sich nicht abgeholt.

            Wenn ich Ihnen Erhebungen dazu verlinke (https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/psychologie-maennlichkeit-gewalt-kommunikation-100.html, S. 9), stellen Sie diese Infrage, ohne eigene Quellen zu liefern, wie Sie es von anderen erwarten.

            Wenn ich Ihnen Kriminalstatistik verlinke (https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/HaeuslicheGewalt/HaeuslicheGewalt2024.pdf?__blob=publicationFile&v=13, S. 35), wollen Sie kein Problem bei männlicher Gewalt sehen (Gott will es so oder whatever)

            Wenn ich Ihnen die Politik anderer Länder verlinke (https://www.zdfheute.de/politik/ausland/spanien-deutschland-frauen-femizid-gesetz-gewalt-100.html), ist das für Sie nicht ausreichend, weil andere Regierungen mit genauso wenig Argumenten wie Sie nichts zu unternehmen gedenken – war ja schon immer so.

            Im letzten Link war die meiner Meinung nach sehr treffende Aussage: „Geschlechtsspezifische Gewalt ist kein Problem des privaten Bereichs. Im Gegenteil, sie ist der brutalste Ausdruck der Ungleichheit in unserer Gesellschaft.“ – und darum geht sie leider vielen privat am Arsch vorbei, sogar im Bildungsbereich…

          • „Welche Debatte?“

            Gibt ja kaum eine, stimmt.

            „Wenn Sie meinen, dass Sie persönlich abgeholt werden müssen, bevor alle anderen – die sich bereits damit auseinander gesetzt haben – darüber schreiben, kann ich Ihnen nicht helfen.“

            Es darf jeder und jede darüber schreiben. Auch den Begriff verwenden. Ich stelle den Begriff halt in Frage. Geht doch beides? Sehe ich jetzt nicht „problematisch“ ehrlicherweise.
            Ich „muss“ ja auch nicht abgeholt werden. Würde es jedoch gerne, wenn das logisch und konsistent ist. Ansonsten werde ich so oder so nicht sonderlich abgeholt.

            „Sie fangen jedes Mal wieder bei Null an, fragen dieselben Fragen und erwarten jetzt ernsthaft eine Diskussion, nachdem Sie sich das schon seit Monaten „fragen““

            So funktionieren neurodivergente Loops. Glückwunsch als Sonderpädagoge das erklärt bekommen zu müssen? Weiß echt nicht, was ich dazu großartig sagen soll …
            Ja, viele Menschen „im Spektrum“ stellen ständig ähnliche/gleiche Fragen, bis diese konsistent sind. Das ist kein „bösartig sein“, sondern ein neurobiologisches Phänomen zum Abgleich der Realität und Begrifflichkeiten. Das wird auch oft „so lange und so oft“ sein, bis es „klack“ macht und man eine Konsistenz hat oder den Abgleich der Inkonsistenz gelooped/“bestätigt“ bekommt. Oder man „das Interesse verliert“. Also: Einem komplett egal wird oder man sagt „was solls“. Bei einem Spezialinteresse diesbezüglich jedoch „schwieriger abzustellen“. Ansonsten wäre es kein Spezialinteresse …
            Muss ich Ihnen wirklich erklären, wie Neurodivergenz „funktioniert“ – für manche?
            Hatten Sie das nicht im Studium oder Fobi oder Berufspraxis?

            Sie „können“ bei mir nicht mit „neurotypischen Faktoren/Hintergründen“ da ran gehen … Also können das schon … Macht aber keinen Sinn. Es geht mir nicht um „aber ich will Frauen irgendwie benachteiligen“. Oder was auch immer Sie für ein Bild von mir haben? Es geht mir um Systemlogik. Hier kommt mein „innerer Antrieb“ und Dopamin-Kick. Rein Neurobiologisch.
            Und das steht oftmals über „Emotionalisierung“ oder sonst was bei mir. Daher wirkt es auch häufig „hart“ und „unempathisch“.
            Das kann ich im Alltag auch maskieren und „sozial systemisch angepasst“ (gelernt!) anwenden.

            Ich gehe nicht aus „Eigenantrieb“ zu jemanden der weint, aus reiner innerer Empathie und Emotionalisierung. Ich sehe: Jemand weint. Analysiere das und gleiche das automatisch ab und komme zu einem Ergebnis:
            – Weint aus Freude [kann man durch Gesichtsmuster und Bezug herstellen] – ggf. aus Fragen.
            – Weint wegen Verletzung [sieht man durch Verletzung, Gesichtszüge – die sind dann deutlich anders – Situation/Bezug – oder eben aus Fragen]
            – Weint wegen anderen Ursachen/Gründen [hört man oft und sieht man an wiederum anderen Gesichtszügen]

            Ich weiß echt nicht, wie ich Ihr Bild hier „geprägt habe“. Sie müssen mich ja wirklich für einen „Menschenfeind“ halten?
            Und das kann für neurotypische Menschen hier durchaus so wirken denke ich. Hier habe ich kaum „Masking“. Das hier ist mein Ausgleich und einer meiner Copings für den Alltag.

            Auf Ihre Links kann ich gerne bei Bedarf nochmal gesondert eingehen. Anscheinend gab es eben keine Konsistenz [für mich]. Daher stelle ich die gleichen Fragen. Bis es den Abgleich eben gibt. Sorry.
            Kann man gerne auch „ignorieren“, wenn es Ihnen zu viel oder zu anstrengend ist. Damit komme ich klar … Kein Stress.

            Falls sich jemand anderes diesbezüglich dann als Erklärung usw. zur Verfügung stellt, dann gehe ich halt darauf ein. Mit wem ich „den Abgleich“ mache … Ist mir egal. Und wenn keine und keiner will, dann ist das auch okay. Bleibt dann bei mir halt „inkonsistent“ dann.
            Das ist „ein logisches Konzept“.

            Checken Sie?

          • „Es darf jeder und jede darüber schreiben. Auch den Begriff verwenden. Ich stelle den Begriff halt in Frage.“
            Stellt niemand infrage, wenn Sie sich aber auf nichts als bspw. Ihre Gewohnheit stützen, ist das halt wenig überzeugend.
            Haben Sie Quellen oder konkrete Belege, welche Ihre Ansicht untermauern?

            „Muss ich Ihnen wirklich erklären, wie Neurodivergenz „funktioniert“ – für manche?“
            Wenn dies mal wieder Thema ist, können Sie das gerne. Sehe aber keine Relevanz für den Artikel, Danke.

            „Auf Ihre Links kann ich gerne bei Bedarf nochmal gesondert eingehen.“
            Ist es nicht bezeichnend, dass Sie auf diese gar nicht eingingen. Dafür, dass Sie Ihrer Aussage nach nicht auf „neurotypischen Faktoren/Hintergründen“ eingehen würden, schreiben Sie nur darüber, anstatt sich mit den Quellen zu beschäftigen – wie ich es vermutete.

            Aber hauen Sie gerne raus, vorzugsweise mit Quellen oder Belegen.

          • „Stellt niemand infrage, wenn Sie sich aber auf nichts als bspw. Ihre Gewohnheit stützen, ist das halt wenig überzeugend.
            Haben Sie Quellen oder konkrete Belege, welche Ihre Ansicht untermauern?“

            Achso, das ist „Ihr Problem“ dabei? Verstehe … Quellen habe ich oben einige genannt. Den Abgleich muss man natürlich selbst machen oder „kann man diskutieren“. Auch das mache ich ggf. halt mit anderen – darüber zu sprechen und Ansichten zu bekommen.
            Je nach Thema usw. halt.

            Und klar frage ich nach Konsistenzen, wenn ich sie selbst nicht habe und „seziere“ solche Artikel auch automatisch. Das passiert halt „einfach“. Muss ich gezielt ansonsten regulieren/maskieren. Also „Inkonsistenzen unterdrücken/ignorieren“.
            Aber wozu halt? Man kann doch die Konsistenzen auch einfach mal genau aufzeigen.
            Ich verstehe ja „was man dahinter meint“. Das ist glaube (?) ich nicht das Problem. Ich sehe nur eben andere sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten [Alternativanwendungen].
            Die Problembereiche sehe ich auch. Auch zu Lateinamerika und co.
            Und die sind halt auch Teilbereiche des Diskurses. Die gibt es. Die abzusprechen wäre ja Quatsch – die sind da.
            Ich verstehe auch das Problem der Gerichtsbarkeit mit „Totschlag“ und „Mord“. Und auch den Anwendungsbereich dessen. Und ja. Das kann man besser machen. Die Kritik verstehe ich.
            Ich verstehe auch „Sichtbarmachung“. Ich verstehe aber auch das Problem „der generellen Geschlechtseingrenzung“ dabei. Beides sind Faktoren, welche man letztendlich abwägen muss. Beides sind valide Punkte für mich. Und beides steht eben im Gegensatz (und Widerspruch).

            „Wenn dies mal wieder Thema ist, können Sie das gerne. Sehe aber keine Relevanz für den Artikel, Danke.“

            Die Vermutung habe ich allerdings inzwischen auch …

            Und auch hier wieder: Sie agieren (teilweise?) sehr „Artikelspezifisch“ (zumindest im Bereich von „Emotionalen Themen“). Was vollkommen in Ordnung ist.
            Ich agiere halt oft „darüber hinaus“.
            Damit werden „wir“ beide [und alle anderen ggf.] halt leben müssen. Ist anscheinend mal so.
            Daher kommen von mir dann halt Vergleiche, Anwendungen, Transfers usw. ggf.
            Sie bleiben „starr“. Was jetzt nicht falsch ist wie gesagt – es ist eben anders.
            Sehe für beides kein Problem.

            „Ist es nicht bezeichnend, dass Sie auf diese gar nicht eingingen. Dafür, dass Sie Ihrer Aussage nach nicht auf „neurotypischen Faktoren/Hintergründen“ eingehen würden, schreiben Sie nur darüber, anstatt sich mit den Quellen zu beschäftigen – wie ich es vermutete.“

            Oh, sorry. Tatsächlich mein Fehler.
            Habe nur die News4Teachers Verlinkung zum Kommentar angesehen (drauf geklickt) und mir gedacht „da steht es doch erklärt … Genau das sind beispielsweise Inkonsistenzen“ – war mir dann tatsächlich zu doof das 1:1 auch wieder zu wiederholen … Diese Inkonsistenz bleibt nämlich weiterhin bestehen. [Löst man auch nur durch „so ist das Gesetz halt zur Wehrpflicht – haha, nur Männer“ und/oder „nene, nur Frauen als Sichtbarmachung“ begründet]… Ansonsten macht die Anwendung und der Nicht-Transfer auch weiterhin halt keinen Sinn … Und beide Begründungen sind schonmal an und für sich inkonsistent halt. Der Aufbau alleine schon …

            Die anderen Links hatte ich dann als „ebenfalls N4T-Kommentare“ irgendwie „übersehen“/“gleichgestellt“/“wahrgenommen“. Und das wäre kein „Mehrwert“ dann (gewesen).
            Sind allerdings tatsächlich Quellen. Daher absolut mein Fehler, sorry. Die lese ich gleich und kann dazu (kurz …?) eingehen. Klar. Gerne.
            Dementsprechend stimmt allerdings mein „eben gemachter Kommentar oben“ mit dem „über Quellen Ihrerseits würde ich mich weiterhin freuen“ nicht …sorry, ich nehme einfach die … Oben brauchen Sie daher die nicht nochmal verlinken …

            „Aber hauen Sie gerne raus, vorzugsweise mit Quellen oder Belegen.“

            Quellen stehen manche oben. Ich schau mir gleich noch die Artikel an und dann mal schauen. Gehe zwecks der „Kommentarlänge“ gesondert darauf ein.

          • „Achso, das ist „Ihr Problem“ dabei?“
            Nein, Sie haben keine (wissenschaftliche) Belege, Ihre Meinung zu untermauern, daher nehme ich Ihre persönliche Abneigung nicht ernst – Ihr Einverständnis ist nicht wichtig, geschweige die Voraussetzung dafür.
            Wenn Sie eine Quelle/ einen Beleg jenseits Ihrer persönlichen Meinung anführen würden, wäre es interessant. Sie wollen oder können es nicht.

          • Das mir zu doof tatsächlich. Das zeigt einfach nur wieder mal, dass Sie die Quellen halt nicht gelesen haben oder gar nicht erfassen/verstehen können.

            Es wird doch bei mehreren Quellen „oben“ sehr deutlich begründet, warum die Begrifflichkeit „schwierig ist“. Sowohl in dem Podcast Ausschnitt, als auch beim Verfassungsblog. Man kann „sogar“ die Stellungnahme und Begründung der Entscheidung gegen den Begriff „Femizid“ in dessen Anwendung und Rahmen – aufgrund der Erklärung recht einfach entnehmen.
            Lesen Sie die Quellen … Und wenn Sie das nicht verstehen, dann tut es mir halt leid.
            Man kann nicht jeden mitnehmen.
            Weder „mich“, noch „Sie“ – egal wer hier „falsch liegt“.

            Aber schreiben Sie doch keinen Quatsch, dass es dazu keine Quellen gibt, wenn diese verlinkt sind. Sie müssen eben die Methodik von Quellenverständnis und -auswertung dann schon mit bringen.
            Ansonsten stochert man wirklich im „Luftleeren Raum“ rum.
            Und das erwarte ich persönlich von Ihnen auch als „Skill“ mit einem abgeschlossenen Studium. Das sollten grundlegend absolute Basicskills dann sein. Warum das nicht klappt bei Ihnen? Ich weiß es nicht. Ich checks nicht … Braucht man anscheinend wohl auch nicht bei Sonderpädagogik? Keine Ahnung. Ich kann es nicht erklären.
            Im Bereich von „Geschichte“ haben Sie das durchweg und ständig … Quellen, Quellen, Quellen.
            Ich habe für’s StEx hier in Bayern damals sogar „Quellenkritik von Experten“ zu nahezu allen Themen mit Titel, Name und ggf. Beispielseite(n) als Zitat (auswendig) gelernt … Keine Ahnung. Da sollte man sowas wie „Basiskurs Quellenarbeit“ im Studium doch „irgendwie und irgendwo“ mal gemacht haben.
            Sogar für meine ZuLa musste ich ein gesondertes Seminar dazu belegen … Ohne Leistungspunkte. Rein zwecks ZuLa als „Standard“.
            Auch im Propädeutikum lernt man das ausführlichst … Sogar in jeglichen Fachdidaktiken hatten wir grundlegende Bezüge dazu.

            Ich kann es mir einfach nicht erklären … Aber scheint vielleicht auch eine Sache von Uni zu Uni zu sein?

            An dieser Stelle bin ich auch raus … Sorry. Das mir einfach wirklich zu absurd jetzt. Bin entsetzt…. Immer wieder.

          • „Das mir zu doof tatsächlich. Das zeigt einfach nur wieder mal, dass Sie die Quellen halt nicht gelesen haben oder gar nicht erfassen/verstehen können.“
            Ich verlor durchaus meine Zuversicht, da Ihre erstgenannte Quelle keinen einzigen Beleg für Ihre Ansichten zu stützen scheint. Warum sollten die späteren da ergiebiger sein? Zufallsprinzip?

            Und wenn eine Begrifflichkeit – bspw. in der Anwendung – derzeit noch schwierig oder uneinheitlich definiert ist, hat das ja keinerlei Bezug dazu, dass Sie sich „abgeholt“ fühlen müssen.
            Aber wenn Sie nicht einfach alles mit Links zum Thema fluten, sondern mir eine Quelle verlinken, die Ihre Ansicht belegt und deren Definition Sie teilen, können Sie die gerne schreiben.
            Das das Thema „schwierig“ ist, kann ja gerne der Endpunkt Ihrer Gedanken zum Thema sein, überzeugend oder das Ende der öffentlichen Debatte ist das keinstenfalls ^^

          • Sorry, hier dementsprechend der Nachtrag natürlich:

            „Wenn ich Ihnen Artikel dazu verlinke (https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/psychologie-maennlichkeit-gewalt-kommunikation-100.html), „fühlen“ Sie sich nicht abgeholt.“

            Das stimmt – bezüglich dem Begriff „Femizid“ fühle ich mich nicht abgeholt hierbei.
            Die Probleme und Sachen/Themen im Artikel stimmen alle.
            Das „Incel“ [als Wortproblem im Alltag würde ich kritisieren … Sei’s drum.] Ebenfalls hinterfrage ich „Aufgrund von problematischen Männlichkeitsvorstellungen und den daraus resultierenden Einstellungen und Verhaltensweisen sterben Männer fünf Jahre früher als Frauen.“ – da hier keine direkte Begründung und Anwendung, sowie Bezug hergestellt wird und ich keinen direkten sehe. Das erstmal eine Vermutung/Behauptung. Wie kommt man da konkret drauf? Wo sind die Erhebungen? Warum werden sie nicht genannt?
            Ändert aber ansonsten nichts an den „Phänomenen“ selbst. Die stimmen.
            „Femizid“ dabei sogar 0 Mal erwähnt. Geht offensichtlich auch ohne den Begriff das „Phänomen“ darzustellen. Eventuell sogar viel eindeutiger …
            Weiß nicht … Wie kommt man hier jetzt auf die Begrifflichkeit? Also als Bezug .. ja okay. Wenn man ihn selbst macht. Aber wo wäre hier „Femizid“ begründet, konkret in der Anwendung und v. A. ohne Problemfelder [die können wir auch hierbei dann sezieren/(r)auslesen] machbar?
            Findet halt nicht Anwendung, daher … Nur theoretisch dann zumindest.

            „Wenn ich Ihnen Erhebungen dazu verlinke (https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/psychologie-maennlichkeit-gewalt-kommunikation-100.html, S. 9), stellen Sie diese Infrage, ohne eigene Quellen zu liefern, wie Sie es von anderen erwarten.“

            Das ist der gleiche Artikel. Habe auch die Studie dazu angesehen und den Ausschnitt aus „Destruktive Paarbeziehungen“.
            „S. 9“ gibt es nicht. Als Verlinkung sowieso nicht … Geht ja gar nicht – gibt kein Formattyp „S. 9“ auf Homepages soweit ich weiß. Lediglich bei PDF bspw. und eine PDF konnte ich hierzu auch nicht finden auf der Seite.
            Ich war ja gewillt und hab sogar eine KI gefragt, ob sie mir irgendwie einen Link dazu erstellen kann, das „finden kann“ …
            „Die Angabe „S. 9“ im Zusammenhang mit einem Online-Link ist formal ein Zitatfehler oder eine Verwechslung der Person, die das geschrieben hat.“
            Mehr kam dabei auch nicht raus.

            Also: Keine Erhebung ersichtlich dabei. Daher „stelle ich sie in Frage“. Klar. Ohne Erhebung [Link] … Keine Auswertung möglich. Kann ja alles sein.

            Quellen habe ich im anderen Kommentar bereits geliefert. Also das ist jetzt natürlich auch wieder hinfällig. Quellen bringe ich doch (nahezu) immer [falls sinnvoll], wenn Sie danach fragen. So gut müssten „wir“ uns doch inzwischen hier kennen …

            „Wenn ich Ihnen Kriminalstatistik verlinke (https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/HaeuslicheGewalt/HaeuslicheGewalt2024.pdf?__blob=publicationFile&v=13, S. 35), wollen Sie kein Problem bei männlicher Gewalt sehen (Gott will es so oder whatever)“

            Klar gibt es ein Problem bei männlicher Gewalt.
            Generell ist Gewalt ein Problem. Ist ja Quatsch zu sagen: Nene, nur bei Männern.
            Ja, die Haupttäter sind Männer. Und das sollte man auch klar so benennen und realisieren.
            Oft 80%/20% – 75%/25% usw.
            Dunkelzahlen in beiden Bereichen/Geschlechtern enorm – oft aus unterschiedlichen „Gründen“ die Dunkelzahlen.
            Aber auch hier … Wie oft kommt „Femizide“ als Begrifflichkeit vor? 0 Mal.
            „Braucht“ man den Begriff bei der Statistik unbedingt? Nein. Anscheinend ja nicht.
            Man kann die Zahlen auch so auslesen und einordnen.
            Und klar … Mit ggf. „Schwankungen“ im Rahmen der Erhebungen selbst. Die gäbe es bei „Femizid“ als Begriff jedoch wohl genau so hoch – tendenziell wahrscheinlich höher.
            Siehe dazu meine verlinkten Quellen. Dort wird das mitunter thematisiert.
            Auch das Problem der Anwendung von „alle müssen Femizide sein“, die dort als „Tote“ erfasst wurden wird dort mitunter thematisiert und wurde dafür der Statistik auch erklärt und „aufgearbeitet“. Auch die Statistik selbst verschweigt dies ja gar nicht. Sie basiert ja nicht auf „Femizide“.
            Es wird auch differenziert zwischen „ehemalige Beziehung“, „verheiratet“, „nicht verheiratet“ … Also auch hier wird dies zahlenmäßig mal erfasst.
            Wenn Medien bei solchen Taten von „Beziehungstat“ [obwohl nicht mehr in Beziehung] schreiben, dann ist dies zu kritisieren. Absolut berechtigt.
            Dann waren sie eben „ehemals in Beziehung – Tötung nicht innerhalb der Beziehung“. Oder im Falle von „nur ein Spinner/Typ denkt sich aus, dass er in einer Beziehung gewesen wäre – war aber gar keine“ gibt/gab es dann offensichtlich ja keine Beziehung. Auch hier dementsprechend Kritik an die Berichterstattung und Medien dann.
            Ändert allerdings nichts daran, dass „Femizid“ auch diesen Medialen Negativeffekt hat. Sehr stark sogar.
            Der bleibt/bliebe nämlich als Problembereich so oder so … Sind halt Medien usw.

            Also: Ja, Gewalt [insb. männlich…] ist ein massives Problem.
            Auch also: Hier kein Zusammenhang mit Femiziden, keine Anwendung, keine Begründung – ganz im Gegenteil. Es ist „neutral“ bis hin zu „wird nicht angewendet – geht trotzdem“ – zumindest so gut, dass Sie dies auch ohne die Begrifflichkeit ja verwenden.

            Verstehe nur nicht, wo hier ein Dissens sein sollte … Zur Gewaltproblematik stimme ich doch durchweg zu.
            Um den Begriff Femizid geht es bei der Ergebung nicht.
            Die Problematik dahinter sieht man bei meinen Quellen zudem … Weil man diesen „Transfer“ hier als „Fehlanwendung“ ja tatsächlich damals machte … Und das auch thematisiert wurde. Nur eben nicht bei Ihren Quellen … Da müssen Sie dann schon „meine“ nehmen.

            „Wenn ich Ihnen die Politik anderer Länder verlinke (https://www.zdfheute.de/politik/ausland/spanien-deutschland-frauen-femizid-gesetz-gewalt-100.html), ist das für Sie nicht ausreichend, weil andere Regierungen mit genauso wenig Argumenten wie Sie nichts zu unternehmen gedenken – war ja schon immer so.“

            Ist doch kein Problem. Natürlich können wir hier drauf eingehen. Hier kommt zumindest „Femizid“ auch mal als Begrifflichkeit vor.
            Das erste Mal bei allen Ihren Quellen wohlgemerkt. Sei’s drum.
            Spanien ist nämlich ein sehr gutes Beispiel für „Femizid“ als Begrifflichkeit und Anwendungsbereiche. Dazu hatte ich mich auch schon etwas eingelesen mal.

            Ist dort „Femizid“ schwammig und/oder „weil sie eine Frau ist“ als Definition?
            Nö.
            Soweit ich weiß unterscheidet Spanien in 5 Bereiche des Femizides.
            Das lernte man dort nämlich … Nicht nur „Beziehungstaten“ und „alles“, sondern eben Bereichsebenen mit konkreteren Bezügen. Beispielsweise familiärer Femizid, Beziehungsfemizid/Partnerschaftsfemizid, Sozialfemizid, Sexualfemizid und der 5. Bereich fällt mir gerade nicht ein. Können auch „anders heißen“ [Fachbegriff .. also sexueller Femizid oder Sexualfemizid … Man weiß ja, was gemeint ist] – auf Spanisch keine Ahnung. Aber die Ebenen bleiben.
            So, diesen Schritt schaffen wir ja nicht mal in Deutschland … Begriffliche konkrete Trennung und weg von „Beziehungstaten gleichstellen“ und weg von „als Grund: Weil man eine Frau ist“.

            Bei den Reformen hatte Spanien so seine Schwierigkeiten und Problemchen. Dazu hab es auch Medienberichte. Weiterhin gibt es dazu (deutliche) Kritik in Bezug auf die Anwendungen und Begriffsdefinitionen.
            Hier mal kurz rausgesucht:
            https://www.deutschlandfunk.de/spanien-sexualisierte-gewalt-frauen-zustimmungsgesetz-100
            Zitat
            „Das „Nur ja heißt ja“-Gesetz wurde zunächst als großer Durchbruch gefeiert, als es im August 2022 in Kraft getreten ist. Doch schon wenige Monate später hagelte es Kritik. Denn die Unterscheidung zwischen sexueller Nötigung und sexueller Aggression war mit dem Gesetz abgeschafft worden. Dadurch aber ist die Mindeststrafe für den ehemaligen Strafbestand sexueller Aggression gesunken. Das führte dazu, dass Hunderte Freiheitsstrafen verkürzt wurden und Dutzende verurteilte Sexualstraftäter vorzeitig aus dem Gefängnis freikamen. Möglich war das, weil Rechtsreformen in Spanien auch nachträglich angewandt werden können, wenn das den Verurteilten Vorteile bringt. “

            Gut. Kann man mal machen. Ging nach hinten los. Das änderte man dementsprechend dann auch … Aber ja. Erstmal durch gewesen. Pech. „Opferschutz“ soviel dazu.

            Und klar … Unser Rechtssystem ist anders aufgebaut. Könnte also bei uns dementsprechend dann „anders sein“. Allerdings ist das ja eine der Anwendungsbereiche, welche man als Kritik gegenüber „Femizid“ auch schon hat … Man kann/“könnte“ das auch anders regulieren. Beispielsweise das Problem mit „Mord/Totschlag“ auf andere Faktoren umändert/anpassen. Diese Möglichkeit(en) gäbe es ja … Dazu braucht es auch kein „Femizid“ als „weil Frau“.
            Die Kritik in Spanien zu den Bereichsebenen kann man generell lesen. Das selbst zu recherchieren denke ist sollte tatsächlich nicht allzu schwer sein.

            Zu VioGen bei uns? Haha. Im Ernst? Gibt ja schon Kritik und Gegenwind zu VeRa/Palantir. Meint man, dass VioGen besser wäre? Wie kommt man denn darauf? VioGen wird genauso von Sicherheitsexperten, Grundrechtsexperten und Datenschutzexperten usw. usf. kritisiert. Die „Übertragung des Rechts/Entscheidung an Maschinen/KI“ ist ebenfalls ein massiver Kritikpunkt.
            Und ehrlicherweise bin ich hierbei gar nicht „komplett abgeneigt“. Auch von Fußfesseln [auch Spanien … Gibt dazu massive Kritik seit … Ja. Ewig?] bin ich nicht abgeneigt. Allerdings sehe ich hier auch Problembereiche. Kann man sich dazu mal eine „ältere“ Doku anschauen, wo das Thema war. Als „ständige Fehlmeldungen“, wo auf einmal dann die Spezialeinheit „dich“ (regelmäßig) stürmt. Weiß ehrlicherweise nicht, ob die immer noch so unzuverlässig sind die elektrischen Fußfesseln. Hoffe nicht.
            Aber wenn es nach mir ginge, dann wäre ich auch für „persönliche Kamera“ und „Safespaces an jeder Bushaltestelle durch Kamera“ und „Pflichtkameras an/bei Autos“. Da haben „eher andere“ ein Problem mit. Und auch das kann ich nachvollziehen warum.
            Ich persönlich hätte kein Problem, wenn jeder auch „nach draußen Kameras“ hätte.
            Wie gesagt … Die Problematik dahinter verstehe ich allerdings trotzdem.
            Und die verstehe ich bei algorithmischen Risikoanalysen auch. Sowohl das Potential, als auch die Kritik.

            Spanien … Haben die nicht aktuell auch noch massive Probleme und/mit Kapazitätsgrenzen? Justizielle Überlastung? Ja? Hm. Doof. Gefährungsanalysen und gute Ausbildung [was beides sinnvoll ist] braucht eben … Zeit. Gut eingesetzte Zeit. Hebelt aber die Realität als Mangelbereich wiederum auf.
            Wie sieht das bei uns aus? Jetzt schon Überlastungen? Das würde dementsprechend massiv nochmal zunehmen. Ist gut – aber auch schlecht. Muss man als Kompromiss nehmen. Aber sich dessen bewusst sein systemisch.

            Das Thema dort ist seit jeher ebenfalls ein Kulturkampfthema. Würde auch bei uns Erweiterung finden. Gerade in Zeiten von AfD „Zuwachs“ riskant. Kann man aber machen. Klar. Wie gesagt … Abwägung und Bewusstwerdung solcher Dinge.
            Kann man sich Spaniens Parteien mal ansehen und woher und wie die Kritik polarisiert wird. Das schwippt dann auch mit. Durchaus auch berechtigte Kritik auch … Nur eben der Umgang auch da wieder … Man man.

            Bei „Ja ist Ja“ gibt es doch immer noch die Beweisproblematik also Stichwort „Aussagetubulenzen“. Das ist ein gewaltiger Kraftakt. „Rumgestochere“ und teilweise extremst Belastend auch für Opfer. Kann man machen. Ist nicht falsch. Nicht falsch verstehen. Nur bewusst machen und werden. Das sind eben systemische Problemfelder. Und die konnte man bisher auch – meines Wissens nach – noch nicht lösen. Die sind da.

            Also ja … Dazu lernen. Mitdenken.

          • „„S. 9“ gibt es nicht.“
            Versehentlich einen Link doppelt angegeben, sorry.
            War eine Befragung, die Sie aber sicherlich ganz anders gesehen hätten.

            „Bei „Ja ist Ja“ gibt es doch immer noch die Beweisproblematik […]“
            Kann es kaum erwarten, dass Sie eines Tages mal etwas Konkretes posten, was Ihre Ansichten belegt. Schon (wissenschaftliche) Quellen oder Belege jenseits Ihrer persönlichen Meinung gefunden?

          • Das sehe ich tatsächlich komplett anders. Femizid leitet zur vereinfachten Sicht, getötet weil sie eine Frau war. (Wie hier im Forum auch vertreten)
            Beziehungstat ist unklarer, impliziert aber in keinster Weise eine Mit- oder Teilschuld der/des Getöteten. Mit dem Begriff Beziehungstat ist aber nicht klar warum jemand getötet wurde und dieser unklare Grund muss herausgefunden werden…

          • Im vorliegenden Fall hatte das Opfer aber offenbar bewusst keine Beziehung (mehr) mit dem Täter – also führt der Begriff hier, obschon von der Polizei genutzt, in eine völlig falsche Richtung.

            Wie absurd der Begriff gebraucht wird, zeigt ein aktueller Fall aus Österreich: Dort erstach ein Lehrer eine Kollegin, die nichts von ihm wissen wollte. Auch dieser Fall wurde als „Beziehungstat“ klassifiziert, obwohl es ja gerade keine Beziehung gab.

            Offenbar reicht der Besitzanspruch eines Mannes, um eine Beziehung zu begründen. That’s the point.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • „Offenbar reicht der Besitzanspruch…“ –  
            Offensichtlich ist dem so!
            Die meisten kriminellen Taten und Rechtstreitereien beruhen im engeren und weiteren Sinne auf irgendeinem Besitzanspruch – Diebstahl, Raub, Steuerhinterziehung, Betrug,, Sachbeschädigungen, Erbschaftsstreitereien …. Irgendjemand hat etwas/ bekommt etwas/ oder enthält einem anderen etwas vor, welches dieser gern für sich hätte.
            Und manchmal kommt es dann auch dazu, dass das zerstört wird, was man gern hätte, aber nicht erreichen kann, damit es kein anderer bekommt.

          • Dann ist ein Diebstahl das Ergebnis einer Beziehung zwischen Dieb und Beute? Sorry, Quark.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Ich schrieb nichts von „Beziehungen“ bzw. nichts von einer „Beziehungstat“ Ich beschränkte mich auf den (krankhaften?) Besitzansprucch!!

          • „Femizid leitet zur vereinfachten Sicht, getötet weil sie eine Frau war.“
            Ja, sofern Sie das entsprechende toxische Welt- und Menschenbild des Täters dadurch erschließen können.

            „Mit dem Begriff Beziehungstat ist aber nicht klar warum jemand getötet wurde und dieser unklare Grund muss herausgefunden werden…“
            Käme einer Täterorientierung gleich, weiß nicht, ob Sie damit glücklicher wären… :/

          • Woher rührt denn diese ersaunliche Abwehr, das Kind beim Namen zu nennen ?

            Mord ist ungleich Mord – Motive sind zu unterscheiden.

            Sie unterschätzen die Handlungsfähigkeit von Sprache,
            sie hilft erheblich bei Ursachenforschung.

          • „… hilft bei der Ursachenforschung…“ Weil bei „Femizid“ die Ursache schon feststeht? Getötet, weil sie eine Frau war! Könnte es nicht auch sein, dass die Ursache im psychischen Profil des Täters liegt – mangelnde Frustrationstoleranz , Narzissmus, mangelndes Selbstwertgefühl…?

          • Von „feststehenden Ursachen“ schrieb ich nichts.
            Von mangelnde Frustrationstoleranz ging ich schon in einem vorhergehenden Beitrag aus.
            Welche weiteren Motive des Täters relevant sind, werden andere ermitteln.

          • Mal ein Gedankenspiel, welches gar nicht so unrealistisch ist, mMn.:
            Die Eltern eines Teenagers verbieten das Handy, er/sie will das nicht einsehen und reagiert bockig, weigert sich das zu akzeptieren. Die Eltern nehmen ihm/ihr daraufhin das Ding weg und er/sie eskaliert völlig, rastet aus, tritt und schlägt um sich und zerstört aus Wut das Handy.
            Spricht man dann von „Handyzid“ oder vermutet man bei diesem Fall eher eine mangelnde Frustrationstoleranz und fehlende Impulssteuerung als Hauptursachen. Ist die Tat also hauptsächlich „objekt“bezogen oder liegen die Ursachen eher in der Psyche des Täters/ der Täterin begründet?
            Beim Begriff „Femizid“ ist die Tat, nach meinem Empfinden, zu sehr objektbezogen. Die Ursachen liegen nicht bei der Frau, sondern beim Täter. Warum werden denn die überwiegende Zahl der Männer (zum Glück) nicht zu solchen Tätern?

          • Da eine Frau weder verdinglicht noch als Objekt bezeichnet werden kann, finde ich Ihr Gedankenspiel unpassend.

            Sie können die Tat ansich nicht einseitig abkoppeln von der Psyche des Täters bzw. von der ermordeten Frau – was prozentual bei wem gelagert ist sollten weiterhin Leute ermitteln, die sich Polizisten nennen.

          • Zitat Redaktion: „Offensichtlich reicht der Besitzanspruch….“
            Da wird die Frau doch auch verdinglicht. Einen Menschen kann man nicht „besitzen“.
            Das ist ja genau das (psychische) Problem dieser Täter – Machtanspruch, Herrschsucht, Kontrollzwang. Mein „Gedankenspiel“ ist doch auch auf den „Besitzanspruch“ angelegt, auch da geht es um Besitzanspruch, Herrschsucht, Kontrollzwang bzw. um die Angst vor Verlust des „Besitzes“, der Kontrolle, der Macht … über dieses „Objekt“ (der Begierde).
            Beim Begriff „Femizid“ wird mMn. die Frau (als eine Frau und nicht als menschliches Subjekt/ Individuum) zum „Objekt“ der Tat.

            Kann man einen Menschen „besitzen“? Wird da nicht auch die Frau „verdinglicht“? Dann ist mein „Gedankenspiel“ doch auch nichts anderes, oder? Das „Verdinglichen“d ist halt oft das psychische Problem, was diesen Tätern innewohnt..

          • Sie schreiben: Einen Menschen kann man nicht besitzen – genau. Und deshalb kann es keine Beziehungstat sein, wenn es keine beiderseitige Beziehung gibt. Ergo: Femizid.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Vielleicht sagt Ihnen folgende Argumentation besser zu?
            „Kritik am Begriff „Femizid“Femizid ist in Deutschland derzeit weder ein eigenständiger Straftatbestand noch ein juristisch definierter Rechtsbegriff. Als Grundlage für ihre Auswertung hat das LKA die Definition des Europarates, der Istanbul-Konvention und der Vereinten Nationen herangezogen: Ein versuchter oder vollendeter Femizid liegt demnach vor, wenn der Täter ein Mädchen oder eine Frau aufgrund geschlechtsspezifischer Motive und/oder geschlechtsspezifischer Erwartungen und Vorstellungen getötet oder dies versucht hat.
            Die Verwendung des Begriffes Femizid und Schlussfolgerungen aus Erhebungen über Gewalt gegen Frauen wurden in der Vergangenheit aufgrund der fehlenden Definition vielfach kritisiert. Insbesondere die Erkenntnis, es gebe fast jeden Tag einen Femizid in Deutschland, die auf das Bundeslagebild „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten 2023“ des Bundeskriminalamts (BKA) gestützt und auch von der damaligen Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) aufgegriffen wurde, erntete Gegenwind. 
            Denn dem BKA lagen aus der verwendeten Polizeilichen Kriminalstatistik keine Informationen über die Motivation der Täter vor. Einziges Kriterium zur Qualifizierung der Tötungsdelikte als Femizid war daher das Geschlecht des Opfers. Moniert wurde daher vor allem, es würden schlicht alle Tötungen von Frauen als Femizid gewertet.“ 

            (Quelle: Ein Drittel der Tötungsdelikte an Frauen sind Femizide)

          • Dasselbe BKA hat keine Probleme damit, Tötungen von Frauen auf die Schnelle als „Beziehungstat“ zu werten – und das hat Konsequenzen: „Wer eine Frau tötet, weil sie eine Frau ist, wird oft wegen Totschlags und nicht wegen Mordes verurteilt.“ Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/femizide-gesetzesverschaerfung-100.html

            Dieser Missstand lässt sich übrigens ändern – zunächst mal durch Anerkennung des Problems.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Das Narrativ wirkt aber auch vor Gerichten: „Beziehungtat“ impliziert eine hohe Emotionalität (Eifersucht, Kränkung, Kontrollverlust…), womöglich noch unter Beteiligung des Opfers. Diese Emotionalität impliziert wiederum impulsives Handeln. Dann ist ein Tötungsdelikt eben ein Totschlag, der auch schon mal nur mit fünf Jahren Haft geahndet werden kann.

            Ein kühl durchgeführtes Tötungsdelikt aufgrund eines Besitzanspruchs – ist ein anderes Kaliber: Mord eben. Die Strafe: zwingend lebenslang.

            Bei Terrorismus ist ein Tötungsdelikt per definitionem eine vorsätzliche Tat. Warum nicht auch bei Femiziden?

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Sie meinen also, unsere Gerichte sind nicht unabhängig von sachfremden Einflüssen?

            „1. Sachliche UnabhängigkeitArtikel 97 Absatz 1 des Grundgesetzes (GG) regelt die sogenannte sachliche Unabhängigkeit und schreibt vor: „Die Richter sind unabhängig und nur dem Gesetze unterworfen.“ Damit ist gemeint, dass Richterinnen und Richter bei ihrer Tätigkeit frei von Weisungen oder sonstigen unzulässigen Einflussnahmen handeln und nur an das Gesetz gebunden sind. Das ist kein „Standesprivileg“, sondern folgt daraus, dass die rechtsprechende Gewalt den Richterinnen und Richtern anvertraut ist (so Artikel 92 GG). Deshalb dürfen (nur) sie entscheiden, was aus dem Gesetz für den konkreten Streitfall folgt. Niemand sonst darf sich hier durch Weisungen oder sonst irgendwie „einmischen“.
            2. Persönliche UnabhängigkeitDie sachliche Unabhängigkeit der Richterinnen und Richter wird durch die Garantie der persönlichen Unabhängigkeit in Artikel 97 Absatz 2 GG gesichert. So bestimmt Satz 1: „Die hauptamtlich und planmäßig endgültig angestellten Richter können wider ihren Willen nur kraft richterlicher Entscheidung und nur aus Gründen und unter den Formen, welche die Gesetze bestimmen, vor Ablauf ihrer Amtszeit entlassen oder dauernd oder zeitweise ihres Amtes enthoben oder an eine andere Stelle oder in den Ruhestand versetzt werden.“ Zentrale Bausteine sind damit die grundsätzliche Unabsetzbarkeit und Unversetzbarkeit (sog. Grundsatz der Inamovibilität) der Richterinnen und Richter. Hierdurch soll sichergestellt sein, dass Richterinnen und Richter allein dem folgen können, was nach dem Ergebnis ihrer Prüfung Inhalt des Gesetzes ist, und nicht etwa befürchten müssen, wegen missliebiger Urteile ihre Stellung zu verlieren.
            BMJV – Unabhängige Gerichte

          • Das sind keine sachfremden Einflüsse – es sind Rechtsauslegungen durch Gerichte. Und die geschehen nicht im luftleeren Raum.

            Dass sogenannte „Beziehungstaten“ in der Vergangenheit oft als Totschlag und nicht als Mord eingestuft wurden, liegt an einer tiefgreifenden juristischen Debatte um die Auslegung von zwei spezifischen Mordmerkmalen: den niedrigen Beweggründen und der Heimtücke.

            Für ein Mordurteil muss zwingend ein Mordmerkmal vorliegen. Fehlt dieses, bleibt es bei Totschlag. Bei Beziehungstragödien spielten historisch zwei rechtliche Bewertungen eine Rolle, die oft zugunsten des Täters auslegten.

            Ein Beweggrund ist juristisch nur dann „niedrig“, wenn er nach allgemeiner sittlicher Wertung auf tiefster Stufe steht und verachtenswert ist. Bei einer Trennung argumentierten Gerichte oft: Der Täter handelt aus tiefster emotionaler Verzweiflung, Kränkung und Ausweglosigkeit über das Beziehungsende. Solche extremen menschlichen Affekte wurden vom BGH über Jahrzehnte als nicht automatisch „auf tiefster Stufe stehend“ gewertet. Die Tat wurde daher „nur“ als Totschlag im emotionalen Ausnahmezustand eingestuft.

            Heimtücke erfordert das bewusste Ausnutzen der Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers. In zerrütteten Beziehungen herrscht jedoch oft permanenter Streit. Wenn das Opfer mit einem Angriff rechnen musste (da die Situation bereits eskaliert war), verneinten Gerichte häufig die Heimtücke, selbst wenn der Angriff plötzlich geschah.

            Diese traditionelle Rechtsprechung wird seit einigen Jahren stark kritisiert und vom Bundesgerichtshof (BGH) zunehmend verschärft. Der Fokus hat sich von der Psyche des Täters hin zum Selbstbestimmungsrecht des Opfers verschoben. Wenn ein Partner den anderen tötet, weil dieser sich trennen möchte, werten Gerichte dies heute immer öfter als Mord aus niedrigen Beweggründen. Das Argument: Der Täter spricht dem Partner ein eigenständiges Lebensrecht ab und sieht ihn als austauschbares Objekt oder Besitz an.

            So bestätigte der BGH (= oberste Instanz) unlängst erst die lebenslange Haftstrafe wegen Mordes für einen Ehemann, der seine Frau nach Trennungsabsichten erstochen hatte. Das Landgericht hatte geurteilt – und der BGH gab Recht –, dass seine Wut darauf basierte, der Frau keinen personalen Eigenwert zuzugestehen und sie für ihren Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben „bestrafen“ zu wollen. Dies ist per Definition ein niedriger Beweggrund.

            Und der BGH prägt wiederum die Rechtsauslegung nachfolgender Gerichte – eben unter dem Eindruck der Debatte um Femizide.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • „Mal ein Gedankenspiel, welches gar nicht so unrealistisch ist“
            Ist es, keine Sorge.

            „Spricht man dann von „Handyzid““
            Nettes „Gedankenspiel“ um den Tod zweier Personen zu untergraben, aber mit Blick auf Ihre Tipps für Amokläufer nicht allzu fernliegend.

            „Beim Begriff „Femizid“ ist die Tat, nach meinem Empfinden, zu sehr objektbezogen.“
            Wenn man Frauen zu Objekten macht und mit Handys vergleicht – aber wer wäre schon dermaßen gestört/ geschmacklos…

          • Ich schrieb ja: „mMn. = meiner Meinung nach“.

            Zitat: „Die Leute können dir sagen, dass du den Mund halten sollst, aber das hindert dich nicht daran, deine eigene Meinung zu haben.“

            … und daran halte ich mich! Und das dürfen Sie natürlich auch!

          • „Ich schrieb ja: „mMn. = meiner Meinung nach“.“
            Ich weiß, ich kritisiere diese und bezeichne sie als geschmacklos, gestört und opferverachtend, wenn Sie Frauen mit Handys vergleichen

          • Da haben Sie mich, mal wieder, nicht verstanden! Nicht ich betrachte Frauen als Objekte, sondern einige kranke Typen, die meinen, diese Frau soll nur ihnen allein gehören (Besitzanspruch, Machtstreben, mangelnde Frustrationstoleranz, Narzissmus, Kontrollzwang, Verlustangst, mangelndes Selbstwertgefühl…)

          • Richtig. Und was spricht nun dagegen, genau dieses Problem zu benennen? Herzliche Grüße Die Redaktion

          • Was spricht dagegen? ,
            Weiter oben verlinkte ich einen Artikel und schon in dessen Überschrift steht: „ein Drittel der Tötungsdelikte an Frauen sind Femizide„, das heißt, zwei Drittel, also die Mehrheit nicht. Einige scheinen das aber anders zu sehen und bezeichnen jede Tötung einer Frau als Femizid und oft schon bevor die genaueren Hintergründe der Tat bekannt sind.

          • „„ein Drittel der Tötungsdelikte an Frauen sind Femizide„, das heißt, zwei Drittel, also die Mehrheit nicht.“
            Doch kein allgemeiner Männerhass, hm?
            Sie klammern sich echt an jeden Strohhalm, nur weil Ihnen persönlich der Begriff nicht passt.

            „Einige scheinen das aber anders zu sehen und bezeichnen jede Tötung einer Frau als Femizid“
            Ach, „einige“. Haben Sie einige Belege dazu? (gähn)

          • „Könnte es nicht auch sein, dass die Ursache im psychischen Profil des Täters liegt“
            Wenn Sie lieber Toxische Maskulinität bennenen wollen, wegen mir, aber vom „pyschischen Profil“ zur Straftat fehlt da halt noch… die Tat

          • Nein Maskulinität hat in dem Zusammenhang ebenfalls nichts verloren. Der irrsinnige Versuch, einiger extremistischen Gruppierungen, Männlichkeit als etwas negatives umzudeuten zeugt von maximaler geistiger Verwirrtheit und Boshaftigkeit.
            Glauben sie nicht?
            Was wäre denn das weibliche Pendant? Toxische Femininität?
            Alleine schon die online Definition:
            Toxische Maskulinität: bezeichnet Verhaltensweisen und Rollenbilder traditioneller Männlichkeit, die Männern, ihren Mitmenschen und der Gesellschaft schaden.
            Toxische Weiblichkeit: (oft auch im Kontext von Femininität diskutiert) bezeichnet destruktive Verhaltensmuster von Frauen, die aus verinnerlichten patriarchalen Rollenerwartungen resultieren.
            Toxische Männlichkeit schlecht, weil Mann…
            Toxische Weiblichkeit schlecht, weil Mann…
            Alles ist die Schuld des Mannes! Alle böse.
            Das ist einfach nur Stimmungsmache und Spaltung.

          • Gewaltkriminialität wird zu 85 Prozent von Männern begangen – das festzustellen, ist Stimmungsmache?

            Laut Bundeslagebild 2024 des Bundeskriminalamts waren 70,4 Prozent der Opfer Häuslicher Gewalt weiblich (BKA 2025: 4). Im Bereich der Partnerschaftsgewalt war der Frauenanteil unter den Opfern noch höher und lag bei 79,3 Prozent (BKA 2025: 5). Bei den Tatverdächtigen von Partnerschaftsgewalt handelte es sich zu 77,7 Prozent um Männer (BKA 2025: 5, 35) – auch Stimmungsmache?

            Von Mustern systematischer Misshandlung (durch schwerere körperliche, sexuelle und psychische Gewalt) in der aktuellen Paarbeziehung waren sechs Prozent der in Beziehung lebenden Frauen in Deutschland betroffen. Quelle: https://www.bundesstiftung-gleichstellung.de/publikationen/gewalt-im-geschlechterverhaeltnis-im-engen-sozialen-nahraum/

            Stimmungsmache (also nichts von Bedeutung) – oder haben wir hier womöglich ein Problem?

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • In dem Augenblick wo alle Männer in einen Topf geworfen werden habe ich tatsächlich ein Problem. Nennt sich Sexismus, Ausgrenzung und Versuch der Marginalisierung. Ich denke auch ein „Bildungsmagazin“ sollte damit Probleme haben.
            1-3% der Männer sind gewaltätig. Männlichkeit nun als Problem darzustellen ist da wohl offensichtlich falsch oder wollen wir diesen Prozentsatz nun immer nehmen um Meinungen zu rechtfertigen? Das würde einigen verrückten im Osten sehr gelegen kommen.
            Und nochmals. Männer begehen Gewaltdelikte sind aber auch Größtenteils die Opfer. Und nun?
            Mein problem ist, wie oben dargestellt auch nciht damit das Männer Gewalttaten begehen, das habe ich schon dargestellt. Mein Problem ist Maskulinität als etwas Schlechtes zu framen. Das ist Idiologie. Das ist Extremismus und das ist gelebter, offener Hass und mit all diesen Dingen habe ich immense Probleme.

          • „In dem Augenblick wo alle Männer in einen Topf geworfen werden“ – wo steht denn „alle“?

            „Männer begehen Gewaltdelikte sind aber auch Größtenteils die Opfer. Und nun?“
            Sind immer noch die allermeisten Täter männlich.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • „In dem Augenblick wo alle Männer in einen Topf geworfen werden habe ich tatsächlich ein Problem.“
            Tat niemand. Derzeit machen Sie ein Fass auf, weil die Tötungsabsicht gegen eine Frau einen Begriff zugeschrieben bekam, der Ihnen persönlich nicht passt.
            „Das ist Idiologie.“
            Bezeichnend…

          • Klar haben wir ein Problem.
            Oben schrieb ich es jedoch bereits. Ob hilft und dort „Femizide“ als Begriff ohne Konsistenz? Das sehe ich halt nicht so wirklich.
            Dazu eben auch „was ist die Konsequenz“ daraus? Jungs weniger „Vorzuverurteilen“? Stigmata lösen? Dann wäre das eher tendenziell die entgegengesetzte Richtung ZUSÄTZLICH zur Inkonsistenz.
            Oder „ist halt biologisch“? Wenn man sagt, dass „Kultur“ usw. keine oder eine mindere Rolle spielen… Dann wären die Täter „halt so“?
            Also wo will man denn genau auch hin mit solchen Begriffen und Sachen?
            Und weiterhin … Kann ja jeder gerne nutzen den Begriff. Bin da gar kein „für Verbot“ oder sowas.
            Ich persönlich sehe halt aktuell mehr Probleme, als Lösungen. Mitunter auch einen ggf. „Backlash“. Also man hat ja ein „Ziel“ und dieses wird wie bei manch anderen Themen eben dann beim Peak irgendwann ein krachen. Und dann wundern dich wieder alle oder wie? Keine Ahnung.
            Das ist absehbar. Aber was solls … Wusste dann keiner mal wieder.

            Auch hier wieder … Man müsste eben dann auch „hart benennen“, woran es liegt. Eben, dass es Männer v. A. sind.
            Und da „will man“ [von vielen Seiten] doch gar nicht hin … „Kultur“? Bloß nicht … Neee. Böse böse das anzusprechen. Wie schauen denn da Zahlen aus? Was ? Wegen Profiling schwierig? Strukturell? Ach, schade aber auch.
            Wie sieht es mit „schädliche Glaubenswirkung“ aus? Oh. Religionsfreiheit? Kann nicht? Schade aber auch.
            Wie sieht es denn mit Sozialisierung aus? Jungs oftmals in [„modernen“] Erziehungen und bei strukturellen Sachen wie Bildung/Schule benachteiligt? Nene… Bloß nicht nennen?
            Usw. usf.

            Ganz ehrlich, so lange wir bei solchen Punkten im Diskurs ständig alles beschönigen und „aber bitte nicht anecken“ … Bringt weder ein Begriff sonderlich was [außer ggf. „Streit“] … Noch sonst was.
            Wahrheiten tun oft weh. Viele wollen allerdings lieber „getätschelt“ werden.

            Also klare Benennung:
            – Viel mehr Männer sind Kriminell
            -> so jetzt mal die Gründe mitunter?
            Und die sind eben „hart“. Klar. Warum geht man dies denn nicht mehr an?

            Darunter leiden ja alle. Auch ich hab keinen Bock auf „gewaltsame Menschen/Männer“. Also … Wie lösen wir das? Was sind die tatsächlichen Probleme?
            Sind es dann mitunter „Täterbezogene“ [Eifersucht und Frustrationstoleranz, Ablehnungserfahrungen usw.] oder „wir nennen es mal ‚Femizide‘ „? Ist es tatsächlich das? Nennt das die Probleme?
            Ich weiß ja echt nicht …

          • „Das sehe ich halt nicht so wirklich.“
            Sie schrieben mich aber auch an, ob ich Ihnen Informationen zum Begriff geben kann … :/

          • Ja, vielleicht können Sie es ja logisch aufbereiten/einbringen.
            Mehr „möchte“ ich doch gar nicht?
            Ich will es verstehen.
            Und wenn Sie das verstanden haben, dann können Sie es bestenfalls auch erklären. Wenn es Konsistenz und Anwendungssinn hat, dann „check“ ich das normalerweise schon …

            Und ja, gerne auch Artikel und Forschung usw. zu dem Begriff. Offensichtlich habe ich bisher immer die Falschen gelesen und auf Konsistenzen überlegt.

            Vielleicht wäre der Satz auch so besser:
            „Das sehe ich halt (noch) nicht so wirklich.“
            „Das sehe ich halt (aus mangelnden Erkenntnissen) nicht so wirklich.“ [Wenn es für Sie so richtiger ist/erscheint … Auch das gerne.]

            Sie haben doch dann die Chance und Möglichkeit dies ggf. zu ändern?

          • Und wo sehen Sie hier einen „Missstand“/eine „Unlogik“?

            Ich verstehe und verstand den Ansatz. Gehe dort eben nicht mit.

            Da ich generell weder für einen konkreten „Verbot des Begriffes“ bin, noch ein Problem damit habe, dass jemand das so begründet verwendet kann ich das bei Herrn Hasenbrot doch berücksichtigen, wenn er dies gerne so hätte?

            Trotzdem stelle ich den Begriff generell halt in Frage. Genau so erklärte und schrieb ich das doch damals schon? Was verstehen Sie daran nicht.

            Bisher kam weiterhin keine wirkliche Konsistenz und Konsequenz in der Anwendung. Das Problem besteht halt weiterhin [für mich].
            Soll ich jetzt mein „Gehirn“ drauf pohlen, dass es das abstellt? Wozu denn?
            Man kann es doch einmal vernünftig erklären, ohne dass es „sezierbar“ ist?

            Daher ja: „Mein Verstand will das tatsächlich verstehen“.
            Dürfen Sie natürlich jederzeit anzweifeln. Empfindungen kann ich Ihnen nicht direkt „nehmen“. Ich kann nur Erklärungsansätze anbieten. Nehmen Sie an oder nicht.

            Sie können auch gerne die Inkonsistenz von mir aufzeigen, wenn Sie eine finden. Das fände ich persönlich dann ebenfalls sinnvoll und für mich persönlich ein „Gewinn“.
            Oder wie gesagt … Sie müssen das doch gar nicht. Dann wundere ich mich halt, warum Sie das ständig ansprechen. Glauben Sie ernsthaft, dass ich mir da keine Gedanken die Jahre gemacht habe und Themen las etc. ?
            O.o
            Ich lese doch „jeden Quatsch“ auch … Sollten Sie doch inzwischen auch mal gemerkt/bemerkt haben?
            Bleibt dabei: Überzeugte mich eben bisher nicht. Ggf. einfach schlichtweg das Falsche immer gelesen mit „gleichen Logikfehlern“ der Anwendung.
            Mag sein. Andere Quellen kommen halt kaum bis nicht.
            Immer das Emotionalisierte mit „aber wir definieren das jetzt einfach so“. Und ohne Transferwirkung etc.
            Ich verstehe es, wenn man „den Transfer [alle Geschlechter]“ herstellt und benennt, dass der Begriff eben mit Problemfeldern und „Logikfehler“ auskommen muss.
            Aber das machen einige halt nicht … Man sagt dann lieber „nene, Sichtbarmachung“ [Emotionalisiert] ohne Transfer. Das ist wichtig [aber eben nicht konsistent]. Dazu ist das voll stimmig [was es nicht ist] und „löst“ ein Problemfeld [welches man selbst aufmacht oder eben durch andere „Lösungsansätze die wir haben“ nicht haben will].

            Für irgendwas muss man sich halt entscheiden.

          • „Und wo sehen Sie hier einen „Missstand“/eine „Unlogik“?“
            Dass Sie seitdem keine einzige wissenschaftliche Quelle und keinen Beleg liefern können, die Ihre Ansichten stützen.

            „Für irgendwas muss man sich halt entscheiden.“
            So funkioniert Wissenschaft nicht. Aber da Sie ja nicht „emotionalisieren“ wollen, kommen in den nächsten zwei Jahren garantiert noch wissenschaftliche Belege Ihrerseits (gähn)

          • „Nein Maskulinität hat in dem Zusammenhang ebenfalls nichts verloren.“
            Wenn ein Mann es nicht ertragen kann, wenn eine Frau die Beziehung mit ihm beendet? Ich würde dies durchaus als Toxische Maskulinität bezeichnen, welche diesem „Beziehungsdrama“ zugrunde liegen kann.

            „Männlichkeit als etwas negatives umzudeuten zeugt von maximaler geistiger Verwirrtheit und Boshaftigkeit.
            Glauben sie nicht?“
            Nein. Freue mich ehrlichgesagt darauf, wenn wir eines Tages mal darüber sprechen, was „einen guten Mann“ ausmacht und wir am Ende feststellen, wie ähnlich der „guten Frauen“ seien kann. Aber Fernsehen, Twitter und Tiktok sind da wohl derzeit noch lauter…

            „Was wäre denn das weibliche Pendant? Toxische Femininität?“
            Halten Sie diese Frage angesichts des aktuellen Falls für angemessen?
            Können uns gerne dazu unterhalten, wenn ein Fall Toxischer Weiblichkeit behandelt wird – alles andere wäre nur Stimmungsmache und Spaltung

          • @ Redaktion. Doch es werden alle in einen Topf geworfen durch den Begriff Maskulinität, der nun mal Männlichkeit meint. Also uns Männer. Wenn man dem Ganzen nun noch den Begriff toxisch vorstellt, hat das einen Einfluss auf den Begriff als solchen. Männlichkeit = Toxisch/schlecht. Diese Auslegung und derlei Semantik ist für mich ein riesiges noGo.

            @Rainer. Mein Beispiel zielt darauf ab zu zeigen wie ideologisch verbohrt diese Begrifflichkeiten sind. Toxische Männlichkeit = Männer sind toxisch/ somit Gift.

            Toxische Weiblichkeit = schlechte weibliche Eigenschaften durch Männer herbeigeführt und hervorgerufen. Sprich selbst hier ist der Mann „Schuld“ an Verhaltensformen von Frauen die zumindest ungünstig sind. Wo ist die Verantwortlichkeit von Frauen? Ist die nicht vorhanden?

            Wir können solche Leute gerne als gestört, geistig umnachtet oder so betiteln. Worte, die aber ein ganzes Geschlecht verunglimpfen sind, zumindest einmal unangebracht.

          • Wenn diese Eigenschaften allerdings einen großen Teil der Männer betreffen – haben wir womöglich doch ein grundsätzliches Problem. „Nach Angaben der Studie haben 42 Prozent der Jungen ein Geschlechterbild, das Männern mehr Rechte zugesteht als Frauen.“ Gerne hier nachlesen: https://www.news4teachers.de/2026/06/toxische-maennlichkeit-lehrerverbandschef-duell-warnt-in-bild-vor-jungen-migranten-die-forschung-zeichnet-ein-anderes-bild/

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • „Wenn diese Eigenschaften allerdings einen großen Teil der Männer betreffen…“
            Wie viel ist ein großer Teil? Nach meinem mathematischen Verständnis ist ein großer Teil von 2 Gruppen (toxische Männer vs. nicht-toxische) mindestens 50%, Ma-Lehrer dürfen mich gern berichtigen. Aber auf jeden Fall sind 1-4% kein großer Teil. Siehe folgenden Artikel:

            Quelle:
            Toxische Persönlichkeiten: Im Top-Management vier Prozent – 20 Minuten

            Der Artikel bezieht sich übrigens auf alle Menschen (m,w,d). Es kann natürlich auch sein, dass unter den im Artikel angesprochenen 1-4% der größere Teil davon Männer sind, aber selbst dann trifft Ihre Aussage nicht zu! Und nicht vergessen, es gibt auch toxische Frauen, unter CEO-Frauen sicher nicht wenige. Allerdings töten die seltener, die nutzen andere „Waffen“.
            Wie schon mehrfach hier, von verschiedenen Foristen, angemerkt wurde: die überwiegende Zahl der Männer ist nicht toxisch! Aber leider wird das hier von einigen unterstellt und das schürt mMn. Männerhass, Ängste und Misstrauen…. und spaltet damit die Gesellschaft

          • „Wie viel ist ein großer Teil?“
            Ihnen ist echt keine Frage doof genug, um sich nicht mit den 42 Prozent beschäftigen zu müssen, welche die Redaktion konkret nannte.

            Aber beruhigend, dass wir uns keine Sorgen um CEOs in der Schweiz machen müssen

          • Hmm, 42% vertreten „traditionelle Geschlechterbilder“. Heißt das die alle werden in einer Partnerschaft gewalttätig, sind toxisch und töten ihre Partnerin, wenn die „nicht“gehorcht“?

            Befragt wurden übrigens Teenager zwischen 13 und 18 Jahren, also in einem Alter, in dem gerade Jungs ihre Rolle im Leben noch suchen und gern „den starken Max“ markieren, in der Peer-Group als „echter Mann“ und nicht als „Weich-Ei“ wahrgenommen werden wollen. Das ist das Alter in dem Jungen noch weniger, als Jungs/ Männer sowieso schon, über Gefühle reden, und das Alter in dem sie oft genau das Gegenteil sagen und tun, von dem was die Erwachsenen sich wünschen …
            Bei vielen sieht das dann, zum Glück, ganz anders aus, wenn sie dann erwachsen sind und eine längere feste Beziehung eingehen.
            Glauben Sie mir, wenn ich alles Ernst genommen hätte, was mir meine Kinder im Teenager-Alter so an Ansichten über ihr zukünftiges Leben „angeboten“ haben, oder meine Enkel jetzt … Oh Gott! 🙂

          • Hatten Sie nichtmal damit geprahlt, dass Sie richtig zitieren können? (gähn)
            „Nach Angaben der Studie haben 42 Prozent der Jungen ein Geschlechterbild, das Männern mehr Rechte zugesteht als Frauen.“

            „in dem gerade Jungs ihre Rolle im Leben noch suchen und gern „den starken Max“ markieren“
            Was für eine niedliche Umschreibung dafür, sich mehr Rechte zuzuschreiben als Frauen. Hoffentlich nehmen es sich einzelne von denen nicht allzu sehr zu herzen, wenn deren Freundin sie verlässt…

            „oder meine Enkel jetzt …“
            Wünsche denen aufrichtig, dass Sie denen wenig von ihren Werten mitgegeben haben. 🙁

          • Was ist Ihr Problem? Ich habe nicht zitiert, sondern mir erlaubt das, was im Artikel steht, kurz mit einem allgemein verständlichen (dachte ich zumindest) Begriff („traditionelle Geschlechterbilder“) zusammenzufassen.
            Da Ihnen, dies offensichtlich unverständlich war, hier noch einmal eine Erklärung:
            „Traditionell ist ein Geschlechterrollenverständnis dann, wenn der Frau die familiären Innenaktivitäten, d.h. die Belange der Kinder und des Haushaltes zugeordnet werden, dem Mann hingegen die Außenaktivitäten und hier in erster Linie die finanzielle Versorgung der Familie. Die Frau ist im traditionellen Geschlechterrollenverständnis vom Mann ökonomisch abhängig. So sie erwerbstätig ist, wird die Erwartung negativer Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder verbunden.“
            Quelle: Nachholende Modernisierung im Westen: Der Wandel der Geschlechterrolle und des Familienbildes | Lange Wege der Deutschen Einheit | bpb.de
            Aus diesem traditionellen Rollenbild leiten viele natürlich auch mehr Rechte für Männer ab, nach dem Motto:“ Wer das Geld verdient, hat das Sagen!“
            Dazu noch ein interessanter Link, der das „Problem“ psychologisch betrachtet:
            Warum Männer die Rolle des Versorgers schwer loslassen können und Frauen diese schwer annehmen können – http://www.psychologische-beratung-linz.com

            Und zum letzten Teil Ihres Kommentars – Sie haben wieder mal nichts verstanden. Liegt vielleicht daran, dass Sie selbst keine Kinder haben und Ihre eigene Pubertät schon länger zurück liegt.

          • Warum haben Sie eigentlich so ein Problem damit, zu verstehen, was traditionelle Geschlechterrollen waren/ sind? Als west-sozialisierter Mensch sollten Sie das doch noch (zumindest von der Generation Ihrer Großeltern) so kennen. In der BRD durften erst ab 1977 die Frauen ohne Erlaubnis des Ehemannes erwerbstätig sein, die finanzielle Unabhängigkeit (eigenes Konto) der Frauen ist auch nicht seit Ewigkeiten eine Selbstverständlichkeit.
            Frauen und die finanzielle Unabhängigkeit – durch die Jahre
            im Osten war das alles übrigens um einige Jahr(zehnt)e früher möglich.

            Auch das Scheidungsrecht benachteiligte sehr lange die Frauen, In der DDR war es für Frauen wesentlich leichter, sich von einem (evtl. gewalttätigen, toxischen, herrschsüchtigen …) Mann zu trennen.

            Es ist vielleicht bei manchen jungen Menschen auch eine gewisse Nostalgie (nicht Ostalgie!), die sie von diesen Zeiten „träumen“ lässt. Müsste mal wissenschaftlich untersucht werden. 🙂

          • Nostalgie – bei jungen Menschen?

            Nach der Säuglingsstation? Oder nach verklärten Erzählungen ihrer Eltern von einer Vergangenheit, die es so nie gab?

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Nostalgie gibt es überall, in unsicheren Zeiten (wie jetzt?) wahrscheinlich verstärkt:
            „Darum sind wir nostalgischIn chaotisch und unsicher empfundenen Zeiten kann Nostalgie eine Bewältigungsstrategie sein, durch die man die zerbrochengegangene Kontinuität wiederherstellen möchte. Von dem Phänomen der Nostalgie, wie wir den Begriff heute verstehen, war erstmals in den 1970er-Jahren die Rede. Vor allem in den USA kam es zu einer „Welle der Nostalgie“. 1979 erschien auch die erste großangelegte Studie „Yearning from Yesterday“ des US-amerikanischen Soziologen Fred Davis. Er stellte fest, dass Nostalgie mit positiven und negativen Gefühlen wie Liebe, Eifersucht und Angst in Verbindung steht. Dass gerade in den 1970er-Jahren das Phänomen der Nostalgie populärer wurde, hängt Davis zufolge mit den tiefgreifenden soziokulturellen Veränderungen in der Gesellschaft in dem vorangegangenen Jahrzehnt zusammen: In den 1960er-Jahren veränderten sich die Mode, die Musik und Ansichten in Hinblick auf Geschlecht und Sexualität. „Dieser Wandel in vielen Bereichen löste Überforderung und Desorientierung in Teilen der Gesellschaft aus. Auch in der Popkultur machte sich das bemerkbar: Teile der Jugend besinnten sich auf die vorgeblich einfachere Zeit der 1950er-Jahre, insbesondere auf den Rock ’n‘ Roll. Daraus entwickelte sich dann der Punkrock“, erklärt Tobias Becker. Die Retrowelle erklärt die Beliebtheit von Musicals wie „Grease“ bei Teilen der Jugend in den 1970er-Jahren, deren Handlung in den 1950er-Jahren spielt. „Der Spruch ‚Früher war mehr Lametta‘ aus dem Loriot-Sketch ironisiert das Phänomen der Nostalgie geradezu“, ergänzt der Historiker.“

            Quelle: Nostalgie: Warum wir so gern nostalgisch sind und wofür das gut ist | Kulturgeschichte | Geschichte | Verstehen | ARD alpha

          • Nostalgie gibt es überall, in unsicheren Zeiten“
            Sie haben Reaktionismus falsch geschrieben 😉

          • Und Sie haben meine Kommentare und Links nicht vollständig und/ oder sinnerfassend gelesen.
            Der Unterschied zwischen Reaktionismus und Nostalgie ist Ihnen auch nicht bekannt. Na ja… 🙂

          • Junge Menschen können nicht auf einer Nostalgie-Welle schwimmen – sie haben ja gar keine Vergangenheit, auf die sie verklärt zurückschauen können.

            „Tradwifes“ haben mit Nostalgie auch nichts zu tun; sie sind das Geschäftsmodell von Frauen der politischen MAGA-Sekte in den USA – hier wird ein reaktionäres weibliches Rollenbild (das mit der Realität weder früher noch heute irgendetwas zu tun hat) kommerziell ausgeschlachtet. Gerne hier nachlesen: https://mittelstandsjournal.de/unternehmen-kmus/7768/

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Aber wer wäre so blöde, auf einer (US-gestriebenen?) Nostalgie-Welle für die DDR zu surfen?
            Aber warten wir mal ab, wie viele AfD-Wähler*innen Wirtschaft, Gesellschaft, Demokratie, Einkommen- und Rentenniveau wieder an die Vergangenheit angleichen wollen

          • Übrigens, „Geschäftsmodelle“ aus USA haben schon immer ihren Weg nach DE gefunden – Halloween, Valentins-Tag, Junggesellenabschied statt Polterabend … Modetrends generell… Die entsprechenden Werbestrategien wirken schon seit Jahrzehnten, v. a. bei Jugendlichen (Schlankheitswahn bei den Mädchen, Bodybuilding bei den Jungs usw.)

          • Tatsächlich stoßen viele Tradwifes nun auch an ihre Grenzen.
            Mit Blick auf die Mehrheiten in den USA „entscheiden“ sich nun viele MAGA-Frauen, sich gegen das Wahlrecht für Frauen auszusprechen (verpackt als Wahlrecht für Haushalte).

            So kommt es zum Bruch: Selbstgemachte Unternehmerinnen (auf Social Media) sollen ihrer Clientel beibringen, es ihnen nicht allzu gleich zu tun.

          • „Irgendwie scheinen nicht wenige junge Menschen (m,w) auf einer Nostalgie-Welle schwimmen.“
            Jaja, die ganzen Influenzerinnen, die ein traditionelles Rollenbild ausleben und mehr verdienen als deren Männer.

            Aber wer wäre schon so irre, sich in einen wirtschaftlich gescheiterten Überwachungsstaat zu flüchten.
            „„Zurück in die Zukunft!“ – oder so. “
            Achja… Habe ich schon geschrieben, wie dankbar ich dafür bin, dass Sie keine Kinder unterrichten? 🙂

          • Sie könnte auch von anderen Demokratien erzählen, aber da ist zu wenig Dikta… Nostalgie für deren Geschmack

          • „Warum haben Sie eigentlich so ein Problem damit, zu verstehen, was traditionelle Geschlechterrollen waren/ sind?“
            42 % der Jungen in der Umfrage scheinen das. Vielleicht wird deren… sagen wir „Toxisches Verhalten“ als „starker Max“ kleingeredet?

          • Q.e.d.! Sie verstehen es nicht! Vielleicht sollten Sie doch die Links erst einmal mal lesen? Und zwar vollständig und sinnerfassend. Dann noch einmal gründlich darüber nachdenken, was ich dazu schrieb. Vielleicht verstehen Sie es dann. Falls nicht, dann ist es halt so. Habe ich auch kein Problem mit! 🙂

          • „Was ist Ihr Problem?“
            Sie haben nur die Hälfte zitiert und die Hälfte mit dem eigentlichen Problem unterschlagen.
            Sie: „Hmm, 42% vertreten „traditionelle Geschlechterbilder“.“
            Richtig: „Nach Angaben der Studie haben 42 Prozent der Jungen ein Geschlechterbild, das Männern mehr Rechte zugesteht als Frauen.“
            Vielleicht sollten Sie keine weiteren Artikel googeln, wennn Sie bereits an diesem Satz zu kauen haben…

            „Sie haben wieder mal nichts verstanden.“
            Na solange die sicher vor solchen wie im Artikel sicher sind, die – wie sie es schrieben – „den starken Max markieren“

          • Was für eine gruselige Vorstellung: 42 % Jungen, die irgendwann mit entsprechend verkorksten Wertvorstellungen als Männer agieren ?

            Waren das alles Jungen von allein erziehenden Vätern ?

          • Wie passt denn diese Studie (Shell Jugendstudie) jetzt?
            Leben wie Mama und Papa? – Familienvorstellungen junger Menschen
            aus dem Link:
            „Vieles deutet darauf hin, dass moderne Elternschaft mit einer immer gleichberechtigteren Aufteilung der Erziehungs- und Familienarbeit einhergeht. Unklar war bisher jedoch, wie sich junge Männer und Frauen die partnerschaftliche Aufteilung der Erziehungs- und Erwerbsarbeit konkret vorstellen.“

            Es scheint also doch viele (junge) Männer zu geben, die die Frau als gleichberechtigte Partnerin sehen.
            Diese Studie ist allerdings von 2019. Hat sich das seitdem so negativ verändert? Wenn ja, warum?

            @Redaktion Leider kann ich nur den Anfang des Artikels lesen (Abo nötig), scheint mir aber interessant zu sein. Vielleicht haben Sie ja die Möglichkeit, mehr davon hier zu veröffentlichen? Evtl. als extra Artikel? Oder ggf. eine neuere Studie zu den Familienvorstellungen Jugendlicher?

          • „@Redaktion Leider kann ich nur den Anfang des Artikels lesen (Abo nötig), scheint mir aber interessant zu sein. Vielleicht haben Sie ja die Möglichkeit, mehr davon hier zu veröffentlichen? Evtl. als extra Artikel?“

            Das hat damit zu tun, dass auch Autoren und Verlage von irgendetwas leben müssen – sie bekommen kein Geld vom Staat – und deshalb, wenn sie nicht (wie wir) von Werbung existieren, ihre Inhalte zum Kauf anbieten. Wir werden ganz sicher nicht dabei helfen, das geistige Eigentum der Kolleginnen und Kollegen zu klauen, weil Sie einen Artikel lesen, aber dafür nicht bezahlen möchten.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Und was hat das nun mit Femiziden zu tun?
            Ihr #nichtallemänner ist für absolut niemanden eine Überraschung.

            Oder nehmen Sie an, der Täter im Artikel gehört zu dieser Mehrheit, weshalb Sie diese Studien einbrachten? (augenroll)

          • Ich wollte fragen, ob Sie diese Studie ausnahmsweise mal gelesen haben, aber das hat sich ja erledigt.

            Sie gehen echt in die Vollen, um Ihr Bauchgefühl zu verteidigen: Anfangs „erregten“ Sie sich darüber, dass alle Männer über einen Kamm geschoren werden, jetzt meinen Sie, dass es so „scheint“(!), dass viele Männer ihre Partnerin als gleichberechtigt betrachten. Wenn Sie jetzt noch bemerken, dass dies auf den Artikel oben nicht zutrifft…
            Dranbleiben!

          • Cool! Unter welchem Namen haben Sie damals zusammenhangslose Fragen gestellt und DDR-Hörigkeit kundgetan?

          • Hmm, ich habe mir jetzt die Kommentare zu dem damaligen Artikel durchgelesen, da es mich interessierte, welche Kommentare Sie mir zuschreiben würden. 🙂
            Sorry, ich fand keinen, mit dem ich mich vollständig identifizieren würde.
            Bei welchem der Kommentatoren dachten Sie denn da an mich? Das würde mich jetzt echt interessieren

          • „Mein Beispiel zielt darauf ab zu zeigen wie ideologisch verbohrt diese Begrifflichkeiten sind. Toxische Männlichkeit = Männer sind toxisch/ somit Gift.“
            Toxische Maskulinität ist ein Begriff, der sich auf die Sozialisation, das Welt- und Frauenbild von Männern beziehen kann, Männlichkeit selbst wird nicht als toxisch bezeichnet.

            „Toxische Weiblichkeit = schlechte weibliche Eigenschaften durch Männer herbeigeführt und hervorgerufen.“
            Diese Definition kenne ich nicht, wo haben Sie die her?

            „Wir können solche Leute gerne als gestört, geistig umnachtet oder so betiteln.“
            Würde die Sache für manche sehr einfach machen, gesellschaftliche Probleme zu ignorieren, in Einzeltaten kleinzureden und sich selbst nicht betroffen fühlen zu müssen 🙁

            Vielleicht hilf Ihnen das hier weiter:
            „Geschlechtsspezifische Gewalt ist kein Problem des privaten Bereichs. Im Gegenteil, sie ist der brutalste Ausdruck der Ungleichheit in unserer Gesellschaft.“ (https://www.zdfheute.de/politik/ausland/spanien-deutschland-frauen-femizid-gesetz-gewalt-100.html)

  3. Einfach schrecklich.
    So tragisch der Ausgang war, Hochachtung für den Erzieher, der im Moment das Richtige versuchte!

  4. „Femizid nach UN-DefinitionDer Begriff Femizid bezeichnet die bewusste Tötung einer Frau aufgrund ihres Geschlechts. Da der Begriff jedoch nicht einheitlich definiert und verwendet wird, wird er ebenfalls benutzt, um alle Tötungen von Frauen und Mädchen unabhängig vom Tatmotiv zu benennen. Die meisten Femizide werden im Kontext von (ehemaligen) Partnerschaften verübt, die bereits von Gewalt, sexualisiertem Missbrauch, einem starken Machtungleichgewicht sowie von Drohungen und Einschüchterung geprägt waren.“
    Gosen-Neu Zittau: Haftantrag gegen 19-Jährigen
    Ist eigentlich schon bekannt (gesichert), dass es in der Partnerschaft zuvor schon zu Gewalt usw. gekommen war? Oder hat der Täter auf den Verlust so extrem reagiert, ohne vorher schon gewalttätig (physisch/ psychisch) gewesen zu sein?

  5. Femizid- Fokus auf Frau-Opfer. Ermordet, tot, schrecklich… und dann?
    Toxisch Männlichkeit – Fokus auf Mann- Täter. Lebt noch, als Typus inmitten der Gesellschaft, Diskussion erfasst sehr viele Männer, die sich vehement abgrenzen. Damit besteht die Chance, dass sich endlich auch Männer mit diesem Phänomen auseinandersetzen, da der Stich ins „Wespennest“ geht.

    • „Damit besteht die Chance, dass sich endlich auch Männer mit diesem Phänomen auseinandersetzen“
      Daumendrück, aber mit Blick auf manche Beiträge scheint es sich da manchen zu nah anzufühlen 🙁

        • Doch! Die Frage ist ernstgemeint. Männer, die nicht gewalttätig werden, haben sich ja wohl schon mit dem Thema Gleichberechtigung auseinandergesetzt und tun das ständig im realen Leben. Wie setzen sich die Männer, die das Problem hier sind, damit auseinander, wenn es jetzt den Begriff “ Femizid“ gibt. Was ändert sich für diese Männer dadurch und wie viele Taten werden dadurch verhindert?

  6. Reden, laut reden, sich öffentlich einmischen außerhalb der Blase… . Reflektieren Sie mal, wie Frauen ihre Themen, insbesondere zur „Gleichberechtigung“ vertreten haben. Wir haben nicht die Männer gebeten, uns Tipps hierfür zu geben. Stich

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