Home Kita Geburtenknick: Das Kita-Sterben hat begonnen – erste Einrichtungen schließen

Geburtenknick: Das Kita-Sterben hat begonnen – erste Einrichtungen schließen

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WIESBADEN. Weil weniger Kinder geboren werden, besuchen auch weniger Kinder eine Kita. Das hat auch Folgen für die Einrichtungen.

Herbst. (Symbolfoto.) Foto: Shutterstock

Immer weniger Kinder besuchen eine Kita. Laut Statistischem Bundesamt sank die Zahl der Kinder unter drei Jahren in Kindertagesbetreuung in Deutschland um 5,6 Prozent auf 756.700. Verglichen wurden die Stichtage 1. März 2025 und 2026.

Damit nahm die Zahl der unter Dreijährigen in Kindertagesbetreuung im dritten Jahr in Folge ab, wie die Statistiker berichteten. Seit dem bisherigen Höchststand im Jahr 2023 ging die Zahl um insgesamt 11,7 Prozent zurück.

«Diese Entwicklung hängt mit den sinkenden Geburtenzahlen in den vergangenen Jahren und der damit rückläufigen Zahl unter dreijähriger Kinder zusammen», erklärten die Statistiker. Die Betreuungsquote sank zum 1. März 2026 gegenüber dem Vorjahr nur leicht von 37,8 auf 37,2 Prozent.

Bei älteren Kindern ist die Entwicklung ähnlich

Schaut man auf alle Kinder zwischen 0 und 14 Jahren, wurden zum Stichtag 2,0 Prozent weniger Kinder außer Haus betreut als ein Jahr zuvor. Diese Zahl ging den Statistikern zufolge das zweite Jahr in Folge zurück.

Von den insgesamt 3.980.200 betreuten Kindern besuchten die allermeisten eine Kindertageseinrichtung. Nur 3,3 Prozent wurden in einer öffentlich geförderten Kindertagespflege betreut, etwa durch Tagesmütter oder -väter.

Erstmals seit 20 Jahren sinkt die Zahl der Kitas

Erstmals seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2006 sank damit auch die Zahl der Kindertageseinrichtungen – allerdings nur minimal um 80 Einrichtungen beziehungsweise 0,1 Prozent. Am 1. März 2026 gab es laut Statistik bundesweit rund 61.000 Kindertageseinrichtungen.

Die Zahl der Beschäftigten – als Pädagogen oder in Leitung und Verwaltung – stieg um 0,5 Prozent auf 799.500. Der Zuwachs fiel somit deutlich geringer aus als in den Vorjahren: In den zehn Jahren zuvor war die Zahl der Beschäftigten im Durchschnitt um rund 3,7 Prozent pro Jahr gestiegen. News4teachers / mit Material der dpa

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3 COMMENTS

  1. Das klingt mal wieder übertrieben dramatisch. Genauso wie im Wirtschaftsteil von Zeitungen, wenn der DAX eine Winzigkeit nach unten geht, nachdem er wochenlang nur gestiegen war. Die Bevölkerungszahl von Deutschland ist eher zu hoch als zu niedrig,die ungünstige Altersstruktur (viele Alte, wenige Kinder) gibt es schon lange. Nur nicht aus jeder Mücke einen Elefanten machen.

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