BERLIN. Die Bildungsministerkonferenz hat gerade erst festgelegt, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Künstlicher Intelligenz erwerben sollen. Eine neue Umfrage zeigt nun, wie die Praxis an den Schulen aussieht: Jede zweite Lehrkraft fühlt sich von KI überfordert, an vielen Schulen fehlen klare Regeln. Gleichzeitig wird die Technologie längst auch für Prüfungen und Leistungsbewertungen eingesetzt – mitunter sogar, ohne dass Lehrkräfte die von KI vergebenen Noten überprüfen.

Sieben Prozent der Lehrkräfte haben nach eigenen Angaben bereits Künstliche Intelligenz zur Benotung von Schülerleistungen eingesetzt, ohne das Ergebnis anschließend zu kontrollieren. Jede fünfte Lehrkraft (20 Prozent) nutzt KI zur Kontrolle von Aufgaben und Prüfungen. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom hervor, für die 501 Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufen I und II in Deutschland befragt wurden.
Die Ergebnisse der Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom zeigen, wie verbreitet KI bereits im schulischen Alltag ist – aus Sicht der Lehrkräfte: Insgesamt nutzen 58 Prozent der Befragten Künstliche Intelligenz für schulische Zwecke. Doch nur 57 Prozent berichten, dass es an ihrer Schule klare Regeln für den Einsatz der Technologie gibt. 51 Prozent geben an, sich von KI überfordert zu fühlen.
Die Unsicherheit betrifft auch die Nutzung durch Schülerinnen und Schüler. 70 Prozent der befragten Lehrkräfte halten deren KI-Einsatz für kaum kontrollierbar. Zugleich geben zwölf Prozent an, KI bewusst auch in Prüfungssituationen zuzulassen. Besonders groß ist der Wunsch nach Transparenz: 92 Prozent vertreten die Auffassung, Schülerinnen und Schüler sollten kennzeichnen müssen, wenn sie KI für schulische Aufgaben genutzt haben.
„KI gehört längst zum Schulalltag. Umso wichtiger sind umsetzbare Regeln, wann ihr Einsatz erlaubt und sogar erwünscht ist und wo nicht“
Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst fordert deshalb klare Vorgaben für den schulischen Einsatz. „KI gehört längst zum Schulalltag. Umso wichtiger sind umsetzbare Regeln, wann ihr Einsatz erlaubt und sogar erwünscht ist und wo nicht – für Schülerinnen und Schüler ebenso wie für Lehrkräfte. Solche Leitlinien schaffen Sicherheit und ermöglichen einen verantwortungsvollen Umgang mit KI.“
Einen solchen Regelungsrahmen liefert der jüngste Beschluss der Bildungsministerkonferenz im Rahmen der KMK allerdings nicht. Die Bildungsministerinnen und Bildungsminister haben Mitte Oktober zwar festgelegt, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Künstlicher Intelligenz erwerben sollen. Konkrete Vorgaben dazu, wann KI im Unterricht oder bei Prüfungen eingesetzt werden darf, enthält das Papier jedoch nicht (News4teachers berichtete).
Die Bildungsministerkonferenz aktualisierte den bundesweiten Kompetenzrahmen „Bildung in der digitalen Welt“ und erweiterte ihn um Anforderungen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Schülerinnen und Schüler sollen künftig KI-Ergebnisse kritisch überprüfen, mögliche Verzerrungen erkennen, den Einsatz der Technologie transparent machen und ihre Grenzen verstehen. Die neuen Anforderungen reichen vom Umgang mit Deepfakes bis zur Entwicklung eigener KI-Assistenten.
Ein Schwerpunkt liegt auf der kritischen Bewertung von Informationen. Schülerinnen und Schüler sollen KI-generierte Ergebnisse hinterfragen, mögliche Verzerrungen erkennen und Informationen mit Primärquellen abgleichen können. Auch die transparente Kennzeichnung KI-generierter und KI-überarbeiteter Beiträge wird ausdrücklich verlangt. Hinzu kommen rechtliche und ethische Fragen, Datenschutz und Datensparsamkeit sowie die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen algorithmischer Systeme auf die gesellschaftliche und politische Meinungsbildung.
Bayerns Kultusministerin und Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Anna Stolz (Freie Wähler), erklärt: „Künstliche Intelligenz verändert, wie wir lernen und arbeiten. Deshalb müssen unsere Schülerinnen und Schüler wissen, wie sie KI sinnvoll nutzen, ihre Ergebnisse kritisch überprüfen und auch ihre Grenzen erkennen können. Mit dem aktualisierten Kompetenzrahmen schaffen wir dafür eine gemeinsame Grundlage.“
„KI kann das Lernen individueller gestalten und Lehrkräfte spürbar entlasten“
Wie diese Kompetenzen in den Unterricht integriert werden, bleibt allerdings weitgehend den Ländern und Schulen überlassen. Der Kompetenzrahmen beschreibt Anforderungen, enthält aber weder einen verbindlichen Stundenumfang noch eine Zuordnung zu bestimmten Jahrgangsstufen. Auch konkrete Unterrichtssequenzen oder Prüfungsformate werden nicht festgelegt.
Die Bitkom-Umfrage zeigt zugleich, dass viele Lehrkräfte mit dem Einsatz von KI die Hoffnung auf Entlastung verbinden. Jede zweite Lehrkraft (50 Prozent) wünscht sich Anwendungen, die sie bei Routineaufgaben unterstützen. Rund ein Fünftel der Befragten (19 Prozent) geht davon aus, dass KI die Rolle von Schule und Lehrkräften grundlegend verändern wird.
Wintergerst meint: „KI kann das Lernen individueller gestalten und Lehrkräfte spürbar entlasten. Um dieses Potenzial schon jetzt stärker zu nutzen, brauchen Schulen geeignete Anwendungen und Lehrkräfte die nötigen Kompetenzen – durch eine feste Verankerung von KI in der Lehrkräfteausbildung sowie fortlaufend praxisnahe Fortbildungen.“ News4teachers
KI-Korrekturen von Klassenarbeiten? Philologen warnen vor Risiken
Dickes doppelplus like für das Bild.
Mache ich natürlich auch, bin ja nicht doof.
Den Datenschutz einhalten ist leicht (vorher OCR nutzen) und genau die nervige, immer gleiche Kachelei (Jahr für Jahr die gleichen Fehler, die aufgrund mangelnder Konsequenzen auch nicht bzw. selten aufgearbeitet werden, wozu sollte Schülerli das auch tun bei 4 von 200 Punkten Rechtschreibung im Abitur, Gramnatik auch nicht viel mehr) erkennt KI sogar BESSER als der Lehrer.
Definitiv nach der zehnten Klausur, so viel steht fest.
Dass man die Endnote nicht ungeprüft vergibt ist auch kein Problem und sollte eh selbstverständlich sein – gibt man einen guten Masterprompt vor (meiner hat nach diversen Überarbeitungen mittlerweile 3 Seiten länge plus insgesamt ca. 30 Seiten PDF als source-Material, z.B. Landesvorgaben zur Korrektur, Fehlerzeichen und Kurzartikel zu gerechter Benotung) muss man nur noch Gegenprüfen und fertig ist der Lack.
Was mal wieder RICHTIG bezeichnend ist:
Die ERSTE SORGE (das Bild zeigt es schon gut) ist es, dass Lehrer esxmal bei was leicht haben könnten…
…und noch was anderes: KI benotet bei guten Vorgaben, aber OHNE Runtertunen auf den schulüblichen Durchwinkmodus halt OBJEKTIV…und witzigerweise kommt die dann bei ziemlich exakt den Noten raus, die ich geben würde, wenn ich nicht im Plastikdrohnenmodus wäre… 😀
KI kann aber aufgrund des Inhalts in Klausuren keine Diskussion mit den Schülern führen und keine Bindung aufbauen. Ich denke mit Dankbarkeit an meinen Lehrer, der alle Arbeiten, wo die eigene Meinung geäußert werden musste oder die Analyse gemacht werden musste, genau gelesen hat und danach einige Punkte besprochen hat oder sagte, was ihn besonders beeindruckt hat.
In Mathe oder Physik manchmal traf man sich auf interessante Lösungswege auch. Oder merkte die richtige Richtung der Gedanken 🙂
Wenn KI da nicht schlimmer wird – sehr gerne.
Einige kommerzielle und für die Schule empfohlene Anbieter bieten bereits gute Prompts für die Korrektur an. Sind natürlich auch immer mehr als 4 Seiten, klar. Lässt sich aber super anpassen.Dann noch Hintergrundmaterial hochladen … fertig.
Und dann der Clou: Ja, die KI bewertet jenseits jeden Geschwurbels auf Grundlage der Fakten. Wenn ich das so lassen würde, müsste ich mir fast jede Arbeit nachher von der SL absegnen lassen 😉 Aber die Bewertung ist, nach meinen Erfahrungen, absolut transparent und bis auch wenige Ausnahmen absolut gerecht.
Und die Rückmeldung für Schüler könnte ich so gar nicht leisten (zumindest nicht in 41 Wochenstunden). Eigentlich top, müsste halt nur von den Kindern gelesen und beherzigt werden … aber da liegt ja bekanntlich auch ein Teil des Problems.
Volle Zustimmung. Doppelpluslike für Lieferdrohne 447.
Nicht die KI ist der eigentliche Elefant im Klassenzimmer, sondern ein System, das Leistung predigt und Ergebnisse anschließend pädagogisch runtertunt. Da fliegt die Lieferdrohne 447 im Plastikdrohnenmodus Jahr für Jahr dieselbe Korrekturroute ab, sammelt dieselben Fehler ein und darf anschließend staunen, wie konsequent jede Konsequenz vermieden wird.
Natürlich erkennt die KI nach der zehnten Klausur die immer gleichen Böcke zuverlässiger als der Mensch. Wäre auch peinlich, wenn nicht. Sie muss schließlich nicht zum zweihundertsten Mal lesen, dass „seit“ und „seid“ bloß zwei kreative Varianten derselben persönlichen Wahrheit seien. Der eigentliche Witz ist aber ein anderer: Sobald die Maschine bei halbwegs objektiven Maßstäben landet, wird nicht gefragt, weshalb die Leistungen so ausfallen. Gefragt wird, weshalb die Noten nicht netter ausfallen.
Schland 2035 eben. Kompetenzen fakultativ, Befindlichkeiten prüfungsrelevant. Rechtschreibung dekoratives Beiwerk, Grammatik eine unverbindliche Lernempfehlung und Fachwissen nur noch einer von vielen gleichwertigen Zugängen zur Wirklichkeit. Der Rest wird mit pädagogischer Wärmedämmung verkleidet, bis selbst aus der stabilsten Fünf noch eine wertschätzende Entwicklungschance geworden ist. Leistungsnachweise mutieren zu Gelingensnachweisen, natürlich erst dann, wenn Schülerli sich auch wirklich bereit fühlt.
Dickes Doppel-Dislike für die Erwartung, dass sich lernbegleitende Lieferdrohnen maximal abstrampeln, um anschließend für realistische Bewertungen angegangen zu werden, weil sie den schulüblichen Durchwink- und Fühli-Modus empfindlich stören.
Logo, dass Panik ausbricht, wenn ausgerechnet ein Werkzeug auftaucht, das den schulüblichen Durchwinkmodus nicht serienmäßig eingebaut hat. Die KI ist dabei nur der Spiegel. Sichtbar wird lediglich, wie viel Notenkosmetik mittlerweile zum Standardpaket des neuen Bildungsnormals gehört.
Dickes Doppelpluslike für Bildungsinitiative Schland 2035. Wo sonst würde man gleichzeitig objektivere Korrekturen fürchten und Leistungsnachweise in bedarfsorientierte Gelingensevents umwidmen?
„Solche Leitlinien schaffen Sicherheit und ermöglichen einen verantwortungsvollen Umgang mit KI.“ – was wenn sie nicht beachtet werden? Reale SchülerInnen halten sich nicht immer an Leitlinien. Täten sie es, gäbe es keine pädagogischen und Ordnungsmaßnahmen, keine Krisengespräche, wesentlich kürzere Schulordnungen, mehr als 50% echte Unterrichtszeit pro Stunde. Nennt sich Realität.
Die Leitlinien für den Straßenverkehr heißen StVO, die hat 53 Paragraphen. Alles ist klar geregelt, für jeden Führerschein ist die Kenntnis der Regeln nachzuweisen. Verantwortungsvoller Umgang mit Fahrzeugen wird monatelang gelehrt, meist gerichtet an Erwachsene, warum nur gibt es dann das Bundesamt in Flensburg?
Ich nutze KI inzwischen gerne zum Erstellen von Klausuren. Gerade bei Sachtextanalysen usw. geht das hervorragend. Bei literarischen Langtexten „lügt“ sie manchmal, bei lyrischen Texten funktioniert es ganz gut. Vokabeltests kann sie auch gut bewerten (wenn sie die Schrift der S’uS lesen kann), aber die Bewertung allein der KI überlassen? Ich habe das mal probiert und meine Einschätzung mit der der KI verglichen. Wir waren etwa eine Note auseinander, die KI war für meine Begriffe zu unkritisch. Ich habe auch schon von Fällen gehört, wo Lehrkräfte die Korrektur komplett der KI überlassen, Frage mich allerdings, wie die Arbeiten dann ohne jegliches Anstreichen zurückgehen. Ich sehe ja ein, dass wir uns alle nach Entlastung sehnen (Ich habe E und D, fast nur Sek. II), aber die Korrektur der KI zu überlassen geht gegen mein Berufsethos (ja, sowas leiste ich mir noch). Insgesamt wäre es allerdings mehr als wünschenswert, wenn unsere Ministerien nicht wieder mal alles verschlafen und uns klare Regeln zum Umgang mit KI auf Lehrkräfte- bzw. SchülerInnenseite geben würden. Gerade bei Täuschungsversuchen usw. fühle ich mich ziemlich alleine gelassen.
Einfach (na gut, es kostet schon viel Zeit beim Einrichten) sich gute prompts und Referenzmaterialien plus ein/zwei protypische Beispielklausuren anlegen.
Das läuft super durch.
Dass man einer KI nicht alleine die Beurteilung überlassen sollte sehe ich auch so – aber aus anderen Gründen:
Wenn man sie mit offiziellen Vorgaben füttert (dazu entsprechendes Projekt oder fork mit kleiner Materialbibliothek anlegen) korrigiert sie hervorragend.
Nur sind die Vorgaben und Vorstellungen (die das LLM dann auch treudoof umsetzt, kann ja nicht denken) halt „Elfenbeinturm“, womit es deutlich zu viele Vierer, zu wenige Einser im GK und bei schwachen SuS teilweise eskalierende 5er-Mengen werden.
Ich habe jetzt bestimmt grob 50 Stunden da reingesteckt, prompt wie gesagt ein paar Seiten (siehe oben) plus kleiner (sozusagen) Handapparat an PDFs für das Helferlein.
Aber es lohnt sich sowas von krass…man spart LOCKER 30-40 Minuten pro Klausur und muss dann mit nachprüfen und (nach dem stets mitgelieferten ausführlichen Sprachfeedback) halt rot anstreichen nur noch den schönen Teil der Arbeit machen: Drüberschauen, sinnieren, überlegen:
„Ist das so gerecht?“, „Wird das dieser subjektiven Schülerleistung gerecht?“. Macht 10-15 Minuten echter Arbeitsaufwand.
Vom MASSIVEM feedback an die SuS garnicht zu sprechen! (Gut, schmeissen 90% eh weg oder ignorieren es, aber hey, die paar die es lesen profitieren massiv, wenn man ein gutes, detailliertes feedback miterstellen lässt)
Wohlgemerkt: claude zweitstärkstes Modell, ChatGPT auch zweitstärkstes auf „highest“ bei „thinking“, deepseek so lala und dauert viel zulange.
Mit „Gratisversion“ oder „mal eben schnell“ ist da also garnix, so viel steht fest.
Und wenn es verboten wird mach ich es trotzdem weiter. (Kleiner Scherz)
Wenn Sie Vokabeltests korrigieren lassen, würde ich gerne mal Wissen, wie sie das machen. Ich verstehe ja, wenn jemand sich den Inhalt eines Textes oder so damit bewerten lässt, aber bei allem anderen, bei all meinen Fächern, sehe ich es als deutlich aufwendiger an, mit KI zu bewerten.
Gegenüber ich les mir das einmal durch und streiche alles an, was falsch ist und gebe Punkte, müsste ich dann:
-Alles einscannen
-Irgendwo hochladen
-Im besten Fall, hätte ich bei einer KI schon eine Routine angelegt und Hintergrund Informationen hochgeladen.
-Von der KI bewerten lassen, was bei bisherigen Tests bei mir garnicht funktionieren würde oder maximal für 1-2 Aufgaben, so als würde die KI die Konzentration verlieren.
-Das Ergebnis der KI nehmen, alles in der Klassenarbeit anstreichen und ausfüllen und dann die Note geben und übertragen.
Damit würde ich mich KI locker 3-4 mal so lange brauchen, als ohne KI.
Solche Anwendungen gehören verboten & unter Strafe gesetzt und auf Schadesersatz verklagt, für jeden Prüfling der dadurch zu unrecht schlecht benotet wurde !
Studium bleibt Studium und ist nicht zu ersetzen!
Das gleiche gilt für eine gute Ausbildung!!!
Besonders leiden die Prüflinge unter der Faulheit der Lehrkräfte !
Meine Lehrer und meine Dozenten würden sich schämen für jeden, der sowas nutzt und ausnutzt!!!
Die Bildungspolitik, ist sowas von untersterstes Niveau in Deutschland und ich weiß, wann ich belehrt wurde und sehe es an meinen eigenen Kindern, schämt euch wer sich angesprochen fühlt !!!
Die Prüflinge leider unter einer persönlichen Rückmeldung, die Fehler auflistet und Verbesserungsvorschläge macht? Interessanter Gedanke…
Keine Sorge KI Hausarbeiten erzielen in der Regel recht einfach relativ gute Noten, da wird niemand benachteiligt (außer vielleicht den ehrlichen Studis).
Wenn man KI zur Vorkorrektur nutzen würde, dann wäre das in Fächern wie Sprachen endlich eine Chance, dass vergleichbare Standards geschaffen würden – was ist guter Ausdruck oder sehr guter? etc.
Ich halte ja auch vereinzelten KI Einsatz durch Schüler durchaus für sehr sinnvoll, aber leider hat sich wohl noch niemand ernsthaft Gedanken über den Datenschutz und Chancengleichheit dabei gemacht. Sollen wir die Schüler auffordern, sich einen Account bei einem Unternehmen zu holen, das sich nicht an die DSGVO hält? Oder empfehlen KI ohne Login zu nutzen, und einige nutzen dann doch einen Pro Account für 100€ im Monat mit deutlich besseren Ergebnissen?
In Hamburg wird uns seit über einem Jahr die Telli KI für Schüler und Lehrer versprochen, Fortschritte seit der Ankündigung- Fehlanzeige.
Effizienter kann man Bildungsgerechtigkeit gar nicht verhindern.