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Hessen startet Pilotprojekt für die „Selbstständige Schule“

WIESBADEN. Die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) hat den Startschuss die „Selbstständige Schule“ in ihrem Bundesland gegeben. Eine erste Staffel von 24 Schulen bekommt weitreichende organisatorische Freiheiten. 

Will Schulen in Hessen mehr Freiheiten geben: Dorothea Henzler. Foto: Hessisches Kultusministerium

Will Schulen in Hessen mehr Freiheiten geben: Dorothea Henzler. Foto: Hessisches Kultusministerium

„Die Entwicklung und Umsetzung eines hessischen Konzepts zur Selbstständigen Schule ist eines der großen schulpolitischen Ziele dieser Landesregierung“, sagte Henzler. „Alle Schulen haben deutlich mehr Freiheiten erhalten, zum Beispiel bei der Unterrichtsgestaltung auf der Grundlage der Kerncurricula oder bei der Klassenbildung. Den Selbstständigen Schulen werden darüber hinaus für ihre Qualitätsentwicklung weitere Handlungsspielräume eröffnet“, erklärte sie. So dürften sie über freie Personalmittel eigenverantwortlich verfügen und Personal für erweiterte pädagogische Aufgaben einstellen oder auch Verträge für schulische Assistenzkräfte abschließen. Den Schulleitern Selbstständiger Schulen soll darüber hinaus die Auswahl und Ernennung im Rahmen von Beförderungen bei Ämtern bis zur Besoldungsgruppe A 14 übertragen werden, soweit es sich dabei nicht um Funktionsstellen handelt. Die in der Pilotphase gesammelten Erfahrungen sollen laut Ministerium genutzt werden, um die Aufnahme einer deutlich höheren Zahl von Schulen in die zweite Staffel vorzubereiten.

Zum Bericht: „Hessen: Staatssekretär Brockmann muss gehen“

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