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news4teachers.de, 23.05.2013
   

Umfrage: Später Sommerferienbeginn für BW und Bayern ist ungerecht

DÜSSELDORF (Mit Leserkommentaren). Die Mehrheit der Deutschen empfindet es als ungerecht, dass Bayern und Baden-Württemberg traditionell als letzte Bundesländer in die großen Ferien starten. Das hat eine Umfrage der Zeitschrift “stern” ergeben.

Baden-Württemberg will aber nach wie vor an dem späten Termin der Sommerferien festhalten. Es bestehe kein Grund, an der bestehenden Regelung etwas zu ändern, teilte das Kultusministerium auf Anfrage mit. «Ein Vorziehen der Schulferien würde zudem in Baden-Württemberg zur Kollision mit den Pfingstferien führen.»

Die Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg liegen traditionell auf dem späten Termin. Dagegen wird in den anderen Bundesländern immer mal wieder getauscht. Aus diesem rollierenden System sei der Südwesten aber 1995 ausgestiegen. «Ein konstanter Termin für den Ferienbeginn wurde im Konsens mit dem Landeschulbeirat und dem Landeselternbeirat als vorteilhaft gesehen», erläuterte das Ministerium. Der späte Termin sei dabei ein Zugeständnis an die anderen Länder. «Der beliebteste Termin wäre vermutlich von Mitte Juli an gewesen.»

Unterstützung erhielt das Ministerium vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. Die jedes Jahr wieder aufflammende Feriendebatte sei wenig sinnvoll, sagte Sprecher Michael Gomolzig. «Eine Lösung, die alle zufriedenstellt – angefangen von den Familien über die Schulen bis hin zur Wirtschaft und der Tourismusindustrie -, kann es und wird es bei der Lage der Ferien niemals geben.» dpa

(1.7.2012)

 

3 Kommentare zu “Umfrage: Später Sommerferienbeginn für BW und Bayern ist ungerecht”

  • sofawolf sagt:

    Es wäre nicht schlecht, wenn es wieder 8 Wochen Sommerferien gäbe. Dann haben die Eltern mehr Zeit für ihre Urlaubsplanung. Die Herbst- und Osterferien (in Berlin je 2 Wochen) könnten um 1 Woche gekürzt werden. Sie bringen die Schüler zu sehr aus dem “Arbeitsrhythmus”.

  • Chazzo sagt:

    Mir geht es genauso. Wir haben gerade 6 Wochen Sommerferien durchgeplant. Eine Woche zu Beginn ist noch frei: zum “runterfahren”, aufräumen, für Arzttermine, Computer neu konfigurieren usw. Dann geht es los: 1 Woche Holland für alle, 1 Woche Feriencamp für den Sohn, dann drei Tage frei, dann fünf Tage zur Oma, die wir nur in den Ferien sehen, dann bekommen wir Besuch von den Cousinen, die wir auch nur nur selten sehen, weil sie inzwischen weit weg wohnen. Danach sind die Ferien schon bald um. Als Kind haben wir wochenlang die Ferientage im Freibad verbracht, wir haben vergessen, welches Datum, welcher Tag war, weil es egal war. Ist es nur meine Wahrnehmung als Erwachsene oder sind die Ferien wirklich zu kurz?
    Lieber würde ich allerdings eine Woche Herbstferien abgeben, damit wir endlich einmal eine Woche Ferien nach den Halbjahreszeugnissen bekommen. Aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben.

  • sofawolf sagt:

    Im Osten gibt es ja noch die Winterferien nach den Halbjahreszeugnissen. Gott sei Dank. Ich fände es komisch, am Freitag die Zeugnisse auszugeben und am Montag beginnt das 2. Halbjahr. In Berlin ist es zwar nur eine Woche, in MeVo sind es sogar 2 Wochen. (Und trotzdem haben wir je 2 Wochen Herbst- und Osterferien. Davon könnte je eine Woche den Sommerferien zugeschlagen werden, finde ich.)


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