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Brandenburg untersucht Auswirkung von Fluglärm auf Grundschüler

POTSDAM. Ob und wie sich Fluglärm auf die schulischen Leistungen von Kindern auswirkt, soll eine Studie im Auftrag von Brandenburgs Gesundheitsministerium zeigen. Von 2012 bis 2014 würden Kinder aus 20 Grundschulen nahe dem geplanten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) in Schönefeld auf ihre Lese-, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen hin untersucht, erklärte Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. Zu Fluglärmbelastung und Leistungsdefiziten bei Kindern gebe es noch keine eindeutigen Belege für eine Ursache-Wirkungs-Beziehung, erklärte sie. Daher wolle sie eine Studie in Auftrag geben.

Ganz schön laut so ein Flugzeug. Die Auswirkungen auf die Lernleistung von Kindern sind bislang ungeklärt. Foto: Joerg Moellenkamp / Flickr (CC BY 2.0)

Ganz schön laut so ein Flugzeug. Die Auswirkungen auf die Lernleistung von Kindern sind bislang ungeklärt. Foto: Joerg Moellenkamp / Flickr (CC BY 2.0)

Darüber hinaus ist eine telefonische Befragung von etwa 5000 Anwohnern des geplanten Flughafens geplant. Dabei geht es um die Ermittlung von Lärmbelästigung und Lebensqualität wegen des Flughafens. Das Projekt ist Teil einer Studie, mit der im Umfeld des Flughafens Frankfurt/Main die Auswirkungen des Lärms von Flug-, Schienen- und Straßenverkehr auf die betroffene Wohnbevölkerung erforscht werden. Der BER ist laut Tack „Vergleichsflughafen“. dpa

(07.07.2012)

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