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Lehrer beobachten Verhaltensstörungen durch Hardcore-Pornos

LONDON. Oralverkehr, sexuelle Gewalt, Gruppensex: Hardcore-Pornografie verroht die Einstellung von Kindern und Jugendlichen zur Sexualität. Das gab der Großteil britischer Lehrer in einer Befragung an. 

Pornografie ist im Internet auch für Minderjährige leicht verfügbar. Foto: Dance Photographer – Brendan Lally/Flickr (CC BY 2.0)

Laut einer Befragung des britischen Times Educational Supplement (TES) glauben Dreiviertel der Lehrerinnen und Lehrer (74,6%), dass der heutzutage erleichterte Zugang zu Hardcore-Pornografie negative Folgen auf ihre Schülerinnen und Schüler hat. Mehr als ein Drittel von ihnen weiß, dass die Mehrheit der Schüler regelmäßig Hardcore-Pornografie im Internet konsumiert. Viele beobachten negative Entwicklungen bei ihren Schülern, wie beispielweise Übersexualisierung im frühen Alter und Druck, sexuelle Handlungen durchzuführen. Einige Lehrer glauben auch, dass ihre Schützlinge die abfällige sexuelle Sprache aus den Pornofilmen übernehmen würden.

Fast 70 Prozent der britischen Lehrer glaubt, dass die Sexualerziehung mit dem technischen Fortschritt standgehalten hat. Auch die Körperwahrnehmung der Heranwachsenden werde davon beeinflusst. Mehr als die Hälfte (55,8%) der Befragten gaben an, sie seien bereits Schülern begegnet, welche sich einer chirurgischen Veränderung aus Schönheitsgründen unterziehen wollten.

Artikel aus dem TES Magazine online

(03.11.2012)

Ein Kommentar

  1. Wenn die Lehrer es schon bemerken, wie viele Schüler konsumieren dann regelmäßig Pornos? Ich denke, dass die Jungs immer noch in der Mehrzahl sind, aber das spielt keine Rolle: Ob Junge oder Mädchen dauerhaftes „Pornosehen“ wirkt sich negativ auf die Psyche aus und kann zur Pornosucht ( http://harri-wettstein.de/pornosucht ) führen.

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