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Berlin: Mineralogische Sammlungen werden wieder geöffnet

BERLIN. Glitzernde Edelsteine neben riesigen Meteoriten: Nach sieben Jahren Pause zeigt die Technische Universität Berlin (TU) vom 31. Januar an erstmals wieder ihre wertvolle Mineraliensammlung.

Stein

Edelsteine wie dieser – gibt es jetzt wieder zu sehen in der TU Berlin. Foto: Cody escadron delta

 

In Glasvitrinen oder auf Sockeln sind dann rund 2500 Steine zu sehen, die seit dem 18. Jahrhundert von Berliner Wissenschaftlern zusammengetragen wurden. Darunter sind zum Beispiel seltene blaue Edelsteine und auch zwei große Eisenmeteoriten, teilte die Uni am Samstag mit. Ein Hingucker ist auch ein fast ein Meter großer Amethyst, der einen Blick auf seine funkelnden, lilafarbenen Kristalle in der Steinhülle freigibt.

Die Ausstellung war für die Öffentlichkeit lange nicht zu sehen, weil das Uni-Gebäude renoviert wurde. Die Sammlung an der TU ist hinter den Schaukulissen aber noch weitaus größer und umfasst rund 100 000 katalogisierte Stücke. Damit besitzt die Uni eine der fünf großen Mineralien-Bestände in Deutschland, die für Forschung und Lehre hochinteressant sind. Im Schnitt gebe es zwei Anfragen pro Woche, hauptsächlich aus der Geowissenschaft, aber auch von Archäologen oder Materialprüfern, berichtet Leiterin Susanne Herting-Agthe.

Heute sind nach TU-Angaben rund 4500 Mineralarten bekannt, doch mehr als 100 neue werden jedes Jahr entdeckt. Nur 300 Mineralien kommen recht häufig vor und werden als Rohstoffe verwendet. Geowissenschaftliche Studien haben in Berlin eine lange Tradition. 1770 gründete Friedrich der Große die Bergakademie. Wenige Jahre später erwarb der Preußische Staat eine große Mineralogische Sammlung aus Privatbesitz. Sie ist der Grundstock der heutigen Schätze. dpa

 

Zur Homepage der TU Berlin

 

(26.01.2013)

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