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GEW fühlt sich von Berliner Finanzsenator brüskiert

BERLIN. Der Ärger ist groß. „Zum wiederholten Male musste die GEW Berlin zur Kenntnis nehmen, dass der Finanzsenator Nußbaum einen Politikstil praktiziert, der inakzeptabel und seiner Stellung unangemessen ist“, so heißt es in einer Erklärung der Gewerkschaft.

In der aktuellen Tarifauseinsetzung der angestellten Lehrkräfte habe Ulrich Nußbaum (parteilos) einen an die GEW adressierten Brief – statt ihn der Gewerkschaftsführung tatsächlich zuzusenden – auf der Internetseite der Senatsfinanzverwaltung veröffentlicht. Nicht nur der Stil empört die Lehrervertreter. Auch der Inhalt kommt nicht gut an. „So nimmt er in keinem Satz Stellung zum Urteil des Arbeitsgerichts vom 22. April 2013, das ihm eindeutig die Verantwortung für Tarifverhandlungen zuschreibt“, heißt es.

GEW-Landesvorsitzende Doreen Siebernik betont: „Wir sind entsetzt, welchen Politikstil der Finanzsenator Nußbaum mit seiner Unart der Kommunikation erneut zum Ausdruck bringt. Unseren Mitgliedern bieten wir Seminare für konfliktfreie Kommunikation in der pädagogischen Arbeit an. Wir würden uns freuen, den Senator dort begrüßen zu dürfen. In seinem veröffentlichten Brief fehlen wesentliche Inhalte. Er lässt wichtige Kernpunkte der Entwicklung auf Bundesebene im Tarifkonflikt mit den angestellten Lehrkräften einfach weg. Er suggeriert erneut der Öffentlichkeit, dass das Land Berlin nicht in der Verantwortung stehe und diese Tarifangelegenheit auf Bundesebene zu verhandeln wäre. Sein Verhalten trägt in keiner Weise zur Deeskalation in diesem Tarifkonflikt bei. Sein Verhalten wird die Wut der Kolleginnen weiter schüren.“ News4teachers

Zum Bericht: Der 15. bereits: Erneut Warnstreik von angestellten Lehrern in Berlin

 

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